Bevölkerungsaustausch in Europa - Hermann H. Mitterer - E-Book

Bevölkerungsaustausch in Europa E-Book

Hermann H. Mitterer

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Beschreibung

Jetzt mit Zahlen, Daten und Fakten belegt:
Der Bevölkerungsaustausch in Europa ist in vollem Gange


Wie Hermann H. Mitterer, Offizier des Österreichischen Bundesheeres, in diesem Buch zeigt, ist die Flüchtlingsflut nichts, was unerwartet über uns »hereingebrochen« wäre. Vielmehr wurde die Masseneinwanderung von langer Hand geplant; sie wird gelenkt und mit enormem Aufwand unterstützt. Das eigentlich Schockierende: Die millionenfache Einwanderung wurde initiiert, um die ethnische und kulturelle Zusammensetzung der Bevölkerung in Europa zu verändern. Die bisher hier Lebenden sollen mit Migranten vermischt und von ihnen verdrängt werden. Mitterer belegt dies, indem er die Pläne des Bevölkerungsaustauschs mit den aktuell zu beobachtenden Entwicklungen vergleicht und mit Zahlen konkretisiert.

Der Autor benennt die Verantwortlichen für diese Umvolkung. Dabei wird Erschreckendes deutlich: Verschiedenste Kräfte arbeiten am Austausch der Europäer.

Hermann H. Mitterer stellt vor diesem Hintergrund die Frage, warum es insbesondere in der Politik kaum Widerstand gegen den Austausch gibt. Und er liefert eine verstörende Antwort: Die meisten Politiker sind Teil des Systems und befürworten das Zurückdrängen der alteingesessenen Bevölkerung Europas. Viele Politiker fühlen sich »von der Geschichte ermächtigt«, diese »Mission« erfolgreich zu Ende zu bringen.

Erfahren Sie in diesem gründlich recherchierten und ebenso spannenden Sachbuch, wer sich hinter der Fassade von Humanität, bunter Vielfalt und Willkommenskultur verbirgt und wessen Interessen eigentlich bedient werden. Ungeahnte Dimensionen und Fernziele dieses »sozialen Großexperiments« werden Ihnen vor Augen geführt. Lesen Sie aber auch, was jeder Einzelne inmitten dieses »Bevölkerungsaustauschs in Europas Mitte« noch tun kann.

Mitterer belegt eindrucksvoll: Der Bevölkerungsaustausch ist keine Verschwörungstheorie, sondern bittere Realität!


»Europa muss sich über die >Gastarbeiter< hinaus entwickeln und den US-Weg der Ermunterung zur signifikanten Einwanderung beschreiten. Rechtsgerichtete und einwanderungsfeindliche Politiker müssen zum Schweigen gebracht werden und haben von der Bühne zu verschwinden, und zwar schnell!«
Thomas P. M. Barnett, US-amerikanischer Militärstratege

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Veröffentlichungsjahr: 2018

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1. Auflage Januar 2019 2. Auflage als Sonderausgabe August 2021 3. Ausgabe als Sonderausgabe November 2022 4. Ausgabe als Sonderausgabe September 2024

Copyright © 2019, 2021, 2022, 2024 Kopp Verlag, Bertha-Benz-Straße 10, D-72108 Rottenburg

Alle Rechte vorbehalten

Covergestaltung: Jennifer Hellwagner Lektorat, Satz und Layout: Thomas Mehner, Helmut Kunkel

ISBN E-Book 978-3-86445-651-0 eBook-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck

Gerne senden wir Ihnen unser Verlagsverzeichnis Kopp Verlag Bertha-Benz-Straße 10 D-72108 Rottenburg E-Mail: [email protected] Tel.: (07472) 98 06-10 Fax: (07472) 98 06-11Unser Buchprogramm finden Sie auch im Internet unter:www.kopp-verlag.de

Zitat

Nicht Reichtum, nicht soziale Stellung, nicht akademische Bildung unterscheidet den Edlen vom Gemeinen. Es ist die Fähigkeit, die Bedeutung überzeitlicher Werte zu erkennen, und der Wille, zu ihrer Erhaltung persönliche Opfer und, falls erforderlich, das eigene Leben zu geben.

HERMANN H. MITTERER

Einleitung

Erste Gedanken

Noch vor Donald the President und Fake News ist wohl Massenmigration1das öffentliche Thema schlechthin. Zumindest seit dem Herbst 2015, als die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in Absprache mit dem damaligen österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann am 4. September 2015 – kraft eigener Willkür und unter Inkaufnahme eklatanter Verstöße gegen geltendes Recht – die Masseneinwanderung nach Mitteleuropa beziehungsweise Europas Mitte2 erst möglich machte.

Seither haben wir Masseneinwanderung und all ihre Folgen – vom Missbrauch des Asylrechts bis hin zu tagtäglich offenen Gewaltverbrechen, wie Vergewaltigungen, schwere Körperverletzungen, Totschlag etc. – in einem bis dahin unvorstellbaren Ausmaß erlebt. Diese Erscheinungen können ohne Übertreibung als Vorphase eines sich abzeichnenden Okkupationskrieges gesehen werden. Die immer häufiger werdenden Terroranschläge und die wiederholten militanten Unruhen und schweren Ausschreitungen zum Beispiel in Frankreich und Schweden, zuletzt im Februar 2017, sind anschauliche Beispiele dafür. Dies sind aber nur die offensichtlichen und für alle erkennbaren Konsequenzen der Migrationspolitik der EU-Politiker und ihrer Gehilfen in den diversen »nationalen« Regierungen. Die schleichende, aber massive Veränderung der Bevölkerungszusammensetzung mit all ihren Folgen für die gesellschaftliche Entwicklung, wie etwa der Verfall der inneren Sicherheit bis hin zur Zerstörung der Grundlagen der rechtsstaatlichen und demokratischen Verfasstheit unserer europäischen Staaten, wird von vielen entweder nicht erkannt oder aus ideologisch-politischen und/oder psychologisch-manipulativen Gründen verdrängt oder bestritten.

Darüber hinaus vermisst man jedoch sehr nachhaltig die Fokussierung auf jene Personen, Organisationen und Institutionen, die all dies erst ermöglichen und daher zu verantworten haben. Denn Massenmigration über geografisch weite Strecken hinweg ist nicht möglich ohne entsprechende organisatorische, materielle, finanzielle und vor allem mediale propagandistisch-manipulative Unterstützung aus den Zielländern der Migration.

Angesichts dieser Fakten und der völlig unbrauchbaren Aktivität vonseiten der EU-Eliten stellt sich die Frage: Sind diese Leute alles Dummköpfe und Versager, oder haben sie andere Pläne? Dienen sie anderen Herrn?

Um diese Fragen beantworten zu können, muss man nun die tatsächliche Entwicklung – die Fakten und Zahlen – mit den wahrhaftigen Plänen und Handlungen der EU-Gremien und anderer migrationsaffiner Akteure vergleichen. So begrenzt und beispielhaft dies hier naturgemäß nur geleistet werden kann, so erhellend ist jedoch das Ergebnis.

In diesem Kontext ist auch die Informationskampagne »Familie Deutschland« aus dem Jahr 2001 (!) der BRD-Regierung ein möglicher Hinweisgeber. Im Zuge dieser Kampagne bewarb die Bundesregierung der BRD mit Hochglanzbildern die multiethnische »Familie Deutschland«.3 Die in diesen Bildern offensichtliche, staatliche »Werbung« für multiethnische Familien wirft im Zusammenhang mit der seit Jahren ablaufenden Masseneinwanderung Fragen wie die folgenden auf:

Warum sieht eine BRD-Regierung die Zukunft des Landes in einer ethnisch-kulturell gemischten Familie?

Weshalb wird eine individuelle Partnerwahl außerhalb des eigenen Kulturkreises ganz offen politisch beworben?

Wieso ist Europa eigentlich unfähig, seine Grenzen zu schützen?

Gibt es hier einen Zusammenhang zwischen der politisch gesteuerten Werbung für eine multiethnische Familie und einem offensichtlichen und vollkommenen Versagen derselben politischen Akteure, die Masseneinwanderung zu unterbinden?

Nachfolgend wird aufgezeigt, dass die Entwicklung der Masseneinwanderung mit ihrem Zwischenhöhepunkt 2015 und die damit verbundene massive Veränderung der Bevölkerungszusammensetzung nicht zufällig geschehen sind. Im Gegenteil: Dahinter stehen ganze Ideengebäude und konkrete Konzepte, verbunden mit klaren Absichten – und das nicht erst seit 2015!

Ganz offensichtlich geht es um einen Vernichtungskrieg gegen die Völker Europas und letztlich gegen die Völker der ganzen Welt. Die Massenmigration als Manifestation des Globalismus,4 des Internationalismus und des Multikulturalismus5 ist wohl die größte Bedrohung des Weltfriedens und damit der Menschheit.

Um mit den Worten von Václav Klaus, des ehemaligen Präsidenten der Tschechischen Republik (2003 bis 2013), zu sprechen: Es handelt sich bei dieser tolerierten und, wie wir noch sehen werden, umfangreich geförderten Masseneinwanderung um ein »gigantisches soziales Experiment«6 im Rahmen der »üblichen linken Sozialutopien«7 und der »selbstmörderischen Ideologie des Multikulturalismus«8.

Oder wie es Friederike Beck nennt: Es ist der Weg in die »grenzenlose Welt« der »totalen Migrationsgesellschaft«, ohne Nationalstaaten, ohne Grenzen und mit dem »free flow« von Menschen und Dienstleistungen.9

Die Netzwerke und die Akteure in diesem zerstörerischen »Spiel« sind mannigfaltig, zahllos und sehr mächtig. Jeden dieser Teilaspekte zu behandeln könnte Bücher füllen! Hier können nur einige wichtige Personen, Organisationen, Pläne etc. aufgezeigt werden. Aufgrund der Komplexität wird auch gar nicht der Anspruch auf Vollzähligkeit erhoben. Die Zielsetzung ist vielmehr, sich der Tragweite der Thematik an sich bewusst zu werden. Nur eine klare Analyse kann zeigen, wo der tatsächliche Feind der gewachsenen Völker Europas und der Welt steht. Sonst kann es leicht passieren, dass man die Falschen, zum Beispiel die Migranten, die letztlich auch nur Manipulationsmasse in diesem zynischen Machtspiel sind, beschuldigt und ins Visier nimmt.

Die Problematik des Bevölkerungsaustauschs ist spätestens 2016 im Mainstream angekommen. Dies zeigt ein von Martina Salomon stammendes Zitat aus der Zeitung Kurier vom 30. Januar 2016:

Die Arbeitslosenzahlen nähern sich beängstigend schnell der halben Million. Wir sind also längst kein Vorzeigeland mehr, obwohl die Sozialausgaben mittlerweile höher als in Schweden und jedenfalls weit über dem OECD-Schnitt liegen. […] Es ist nicht einmal mehr sicher, dass wir ein christlich geprägtes Land sind, in dem man Deutsch spricht. Bei so mancher U-Bahn-Fahrt in Wien wird man eines Besseren belehrt.10

Hier trifft sich Salomon wohl mit der US-amerikanischen Politikwissenschaftlerin Kelly M. Greenhill11, wenn diese meint:

Ein Flüchtling ist etwas Besonderes, zehn Flüchtlinge sind langweilig, hundert Flüchtlinge eine Bedrohung.12

Bezüglich der gegenständlichen Thematik dürfte dies wohl ein richtungsweisender Gedanke sein. Als ein weiterer richtungsweisender Gedanke hinsichtlich der Planbarkeit eines Bevölkerungsaustauschs durch die (große) Politik muss wohl ein bekanntes Zitat erwähnt werden, das dem US-Präsidenten F. D. Roosevelt zugeschrieben wird:

In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, dann kann man sicher sein, dass es auch auf diese Weise geplant war!13

Diese beiden Klarstellungen sind auch deshalb so wichtig, da besonders in Bezug auf die »Flüchtlingswelle« von Wirtschaft, Politik sowie über Medien und Sozialwissenschaft bis hin zu Vertretern der katholischen Kirche und protestantischer Glaubensgemeinschaften oft so getan wurde und wird, als sei diese »völlig überraschend über uns hereingebrochen« und überhaupt kein Problem, sondern bestenfalls eine »Herausforderung« (O-Ton Merkel: »Wir schaffen das!«). Aber war das wirklich alles überraschend? Ist das wirklich alles kein Problem?

Massenmigration: eine überraschende Entwicklung?

Für den Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V., dem deutschen »Chef der Chefs«, Ulrich Grillo,14 war im Jahr 2014 – also noch vor der Masseneinwanderungswelle 2015 – schon klar, dass die BRD »Flüchtlinge« benötigt. So erklärte er im Dezember 2014 gegenüber der dpa:

Wir sind seit langer Zeit ein Einwanderungsland und wir müssen es bleiben. […] Als Wohlstandsland … muss unser Staat sich zugestehen, mehr Flüchtlinge aufzunehmen.

Und weiter:

Ich distanziere mich sehr deutlich von den Neonazis und den Rassisten, die sich in Dresden und anderswo versammeln.

Schließlich ganz im Stile der üblichen Argumentation:

In Anbetracht der demografischen Entwicklung stellen wir durch die Einwanderung das Wachstum und den Wohlstand sicher.15

Also zumindest für den »Chef« der BRD-Wirtschaftstreibenden waren sogenannte Flüchtlinge schon im Jahr 2014 keine unangenehme Überraschung, sondern als »existenzsichernde Einwanderer« eine Überlebensfrage und daher mehr als erwünscht.

In dieses Horn bliesen auch all jene, die zumindest ab 2015 nicht nur von »Asyl« und »Hilfe« für die »Flüchtlinge« sprachen und schrieben, sondern in diesem Zusammenhang ständig und sofort Formulierungen wie »rasche Integration«, »Arbeit finden«, »eine neue Heimat schenken« etc. gebrauchten.

Ein beredtes Beispiel für die von vielen Seiten ausgesprochen positive und offenbar wohlvorbereitete Stimmung der »Willkommenskultur« stellt ein Schreiben des Erzbischofs von Salzburg, Franz Lackner, an Pfarrgemeinderäte der Erzdiözese dar. Unter anderem schrieb er dort:

Setzen wir unsere Kräfte ein, um Menschen, die in unserem Land Zuflucht suchen, eine neue Heimat zu schenken.16

Bedenkt man nun die Definition von »Asyl«, dann ist »eine neue Heimat schenken« ein zumindest erklärungsbedürftiger Umstand. Denn »Asyl« ist per Definition auf zeitliche Begrenztheit angelegt und nicht auf Sesshaftwerdung!17 Daher ist auch »Asyl auf Zeit« ein politischer Kartenspielertrick und eine bewusste Irreführung der ansässigen Bevölkerung.

Darüber hinaus verpflichtet die Genfer Flüchtlingskonvention keinen Unterzeichnerstaat zur Aufnahme von Flüchtlingen!18 Gemäß internationalem Recht muss man Kriegsflüchtlingen nur so lange Schutz gewähren, bis sie wieder in ihre Heimatländer zurückkehren können. Es besteht daher keine wie auch immer geartete Verpflichtung, sie zu »integrieren«, ihnen eine »neue Heimat zu schenken« oder sie als »Neubürger« und »Neusiedler« zu begrüßen.19

Alle diese sofort verfügbaren Argumentationsmuster und Begrifflichkeiten sowie ihr koordiniertes Auftreten lassen wohl eher auf eine hoffnungsvolle Erwartung einer »Flüchtlingswelle« schließen denn auf eine Überraschung.

Auch der bekannte und zu Jahresbeginn 2017 leider viel zu früh verstorbene Buchautor und Journalist Udo Ulfkotte weist in seinem Buch Die Asylindustrie klar nach, dass die Behauptung, man habe diese Flüchtlingswelle nicht sehen können, eine glatte Lüge ist. Er wies dies unter anderem anhand zahlreicher einschlägiger Spiegel-Titelgeschichten nach, so zum Beispiel:20

1980 | »Die Ausländer – Asyl Deutschland« – »Ausländerwelle: Der Missbrauch durch Wirtschaftsflüchtlinge gefährdet den Bestand des Asylrechts.« […] »Fazit: Die Bundesrepublik wurde gewissermaßen zum Selbstbedienungsladen für Asylwerber.«

1986 | »Grenzen zu für Asylanten?« – »… alles klauen die [Asylanten] sich aus den Supermärkten.« Bei den Asylanten wird eine »deutlich höhere Kriminalität als bei den ortsansässigen Ausländern« festgestellt.

1991 | »Ansturm der Armen« – »Fast jeder …, der partout in Deutschland bleiben will und sich dabei einigermaßen clever anstellt, schafft das auch. Die Möglichkeiten, einer Abschiebung zu entgehen, sind aufgrund des Missmanagements der Ausländerbehörde und der Liberalität der Ausländergesetzgebung nahezu unbegrenzt. […] die begehrte Sozialhilfe gleich mehrfach zu kassieren – ein Delikt, das sich vielerorts zu einem Massenphänomen zu entwickeln scheint …«

1992 | »Asyl – Die Politiker versagen«.

Ulfkotte verweist darauf, dass man diese Auflistung Jahr für Jahr fortsetzen könnte und dass seit mehr als einer Generation bekannt ist, dass immer mehr Asylbewerber aus der Dritten Welt nach Europa kommen wollen.21

Auch der Historiker und Buchautor Walter Laqueur wies bereits 2006 den »Überraschungseffekt« zurück, wenn er ausführt:

Spätestens in den ausgehenden 1980er-Jahren läuteten die Alarmglocken bei den Experten für Demografie! Doch solche Warnungen wurden weder von der Politik noch von der Öffentlichkeit ernst genommen. Dazu kamen Millionen neuer Einwanderer aus Asien, Nahost und Afrika. Und im Gegensatz zu den Zuwanderern aus den 1950er-Jahren, die meist aus europäischen Staaten kamen (Italien, Spanien, Portugal, Jugoslawien), hatten und haben diese Einwanderer kein Verlangen, sich in die europäischen Gesellschaften zu integrieren!22

Aber nicht nur Buchautoren und Historiker verwiesen und verweisen immer wieder auf die Problematik der Masseneinwanderung. Natürlich war diese Herausforderung auch der Politik bereits sehr lange bekannt. So war der BRD-Regierung schon lange klar, dass besonders aus Afrika ein enormer Migrationsdruck besteht!

Denn bereits 2010 wies das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in seinem »Forschungsbericht 7« mit dem Titel Vor den Toren Europas? Das Potenzial der Migration aus Afrika auf den aus mehreren Gründen steigenden Migrationsdruck in Richtung Europa hin!23

Der britische Premierminister David Cameron sprach 2013 von einer »neuen Völkerwanderung« und warnte vor einem »Sozialleistungstourimus«24.

Natürlich war das alles auch der EU-Kommission bekannt. So gab sie in ihrem The 2015 Ageing Report, der im August 2014 (!) veröffentlicht wurde, Folgendes bekannt:

Insgesamt hat sich die durchschnittliche jährliche Netto-Einwanderung in die EU mehr als verdreifacht; von circa 198000 pro Jahr während der 1980er-Jahre auf circa 750000 pro Jahr während der 1990er-Jahre. […] Zu Beginn der 2000er-Jahre stiegen die Netto-Migrationsströme nach Europa deutlich an und erreichten im Jahr 2003 die Höhe von 1,8 Millionen. Danach pendelte sich der Zustrom auf einem Niveau von 1,5 Millionen oder etwas darüber ein, bis er in den Jahren 2009–2011 auf 700000 abfiel. In den vorangegangenen 2 Jahren ist er wieder angewachsen und erreichte 2013 mit 1,67 Millionen ein Vorkrisenniveau.25

Schon Jahre vorher, 2010, hieß es in der vertraulichen internen Analyse The Joint Report by Europol, Eurojust, and Frontex on the State of International Security in the EU mit Stand Mai 2010, dass circa 900000 illegale Migranten jedes Jahr in die EU kämen!26

Es verwundert daher nicht, dass die EU-Kommission mit dem damaligen libyschen Staatschef Gaddafi zusammenarbeitete, um den Zustrom der Illegalen zu begrenzen. Sie investierte bis 2011 circa 50 Millionen Euro in einschlägige Projekte und erkannte damit an, dass die Migration eine riesige Herausforderung für die EU und ihre Mitgliedstaaten war beziehungsweise ist. Doch auch damals schon fehlte in der Europäischen Union ganz offenkundig der politische Wille, die Massenzuwanderung erfolgreich zu be- oder zu verhindern.27

Und natürlich war auch den politisch Verantwortlichen in Österreich die Lage bekannt. So titelte die Tageszeitung Die Presse am 6. Juli 2011 auf Seite 1:

Zuwanderung steigt: 114000 kamen 2010. Die sorgenvolle Miene von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz verrät: Die Statistiken im Migrationsbericht zeigen Handlungsbedarf auf.28

Es könnten noch viele weitere Beispiele angeführt werden. Doch eines zeigen schon diese wenigen ganz klar auf, nämlich, dass von einer »überraschenden Entwicklung« weder im Jahr 2015 noch vorher und schon gar nicht heute sachlich korrekt gesprochen werden kann. Der US-Historiker und Publizist deutsch-jüdischer Herkunft Walter (Zeev) Laqueur brachte es 2006 zusammenfassend auf den Punkt:

Somit hätte allen, spätestens ab der Jahrtausendwende, klar sein müssen, dass sich Europas Gesicht und Charakter verändert und auf eine existenzielle Krise zusteuert. Denn der Multikulturalismus hatte sich damals schon als »große Enttäuschung« erwiesen.29

Auch der sonst so migrationsaffine Milliardär und Börsenspekulant George Soros, dem in diesem Buch ein eigener Abschnitt gewidmet ist, meinte im September 2015:

Der Exodus aus dem kriegsgeschüttelten Syrien hätte nie zu einer Krise werden müssen. Er war schon seit Langem abzusehen, leicht prognostizierbar, und Europa sowie die internationale Gemeinschaft hätten ihn durchaus bewältigen können.30

Umso überraschender ist es aber, dass eine »anerkannte Fachfrau« wie die Siegener Politologin Sigrid Baringhorst im August 2015 auf die Frage, ob das Flüchtlingsthema von der Politik unterschätzt worden sei, antwortete:

Niemand konnte das Ausmaß vorhersehen.31

Baringhorst war damals laut der Website ihrer Universität »Vorsitzende des Forschungsbeirats des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge«, Sprecherin des »Arbeitskreises Migrationspolitik« in der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft und »Vertrauensdozentin« der zur SPD gehörenden Friedrich-Ebert-Stiftung. Außerdem gab bzw. gibt sie Interviews als Expertin für Migrationsströme.32

Wenn solche »ExpertInnen« unsere Politiker beraten, kann man dann wirklich die Politiker noch zur Verantwortung ziehen? Oder ist es nicht vielmehr so, dass solche »ExpertInnen« nur noch den Entscheidungen der Politik eine pseudowissenschaftliche Rechtfertigung verschaffen?

Dies kann hier nicht geklärt werden. Aber was hier geklärt werden soll, ist die Frage, ob die politischen Eliten nicht schon immer andere als rein humanitäre und philanthropische Pläne mit der Massenmigration verfolgten, wie es zum Beispiel Václav Klaus andenkt und äußert.33 »Überrascht« wurde jedenfalls niemand! Wenn überhaupt, dann nur der uninformierte und lethargische »Bürger«.

Hypothese und Forschungsfragen

Um diese Frage der Hintergründe, Ziele, Akteure etc. zu klären, wird hier folgende Hypothese vertreten:

Die Masseneinwanderung wird von politischen Eliten34 als Mittel des Bevölkerungsaustauschs eingesetzt.

Die Zielsetzungen, die mit dem »Mittel« Massenmigration verbunden sind, können mannigfaltig sein, so zum Beispiel:

innenpolitisches Herrschaftsinstrument nach der Strategie divide et impera,

Destabilisierung nationaler Gesellschaften aus geopolitischen Gründen, um etwa die Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) doch noch zu ermöglichen,

Verhinderung der Achse Berlin–Moskau (vgl. Friedman, S. 64–66),

generelle Absenkung des Lebensstandards oder

Erhöhung des Drucks auf die Arbeitnehmer etc.

Der Fantasie sind hier ja leider keine Grenzen gesetzt.

Um diese Hypothese zu überprüfen, wird folgenden (forschungsleitenden) Fragen nachgegangen:

Was versteht man unter dem Begriff »Bevölkerungsaustausch«?

Gibt es diesen Bevölkerungsaustausch in der Realität wirklich und kann man ihn anhand von Fakten nachweisen?

Wenn es denn so etwas gibt, wer könnte Interesse daran haben, und was könnten die Ziele sein?

Interessen und Ziele sind eine Sache, aber kann man Massenmigration zur Nutzung eigener Interessen und Ziele überhaupt erzeugen und lenken?

Wenn es diesen Bevölkerungsaustausch durch gezielte Masseneinwanderung gibt, warum stellen sich dann »unsere« Eliten zum Schutze ihrer Völker nicht dagegen?

Wenden wir uns zu Beginn zwei Begriffen zu, deren Klärung für das Verständnis der Argumentation wichtig ist.

1. Bedeutung zentraler Begriffe

Eliten

»Eliten« werden hier in Anlehnung an den deutschen Soziologen Michael Hartmann verstanden als

… jener Teil der Menschen, der national, aber auch grenzübergreifend und global aufgrund seiner Ressourcen und Machtstellungen in der Lage ist, maßgeblichen Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen zu nehmen und wesentliche gesellschaftliche Entscheidungen zu treffen. Darunter fallen zum Beispiel Topmanager großer Unternehmen, Spitzenpolitiker, hohe Verwaltungsbeamte usw.35

Der Fokus hier liegt im Wesentlichen auf den Politikern.

Flüchtlinge & Co.

Jedem vernünftigen Menschen ist klar: Soll Kommunikation gelingen, muss man sich über den Sinngehalt der verwendeten Begriffe im Klaren sein beziehungsweise sich darüber verständigen. Denn die teilweise absichtliche Belegung ein und desselben Wortes mit unterschiedlichen Bedeutungen und Inhalten ist wohl einer der Hauptgründe für die häufigen »Missverständnisse« und Manipulationen in der heutigen Zeit. Die immer wieder beklagte »Komplexität« der Welt wäre wohl nur halb so groß, wenn nicht mit subtilen Begriffsumdeutungen bis hin zu bewusster Begriffsverwirrung gearbeitet würde.

Dass dies nicht immer nur ein »Missverständnis« ist, ist vielen schon bewusst. Denn Sprache ist ein Machtinstrument, mit dem man Bewusstsein schafft. Verfügt man über die politische Deutungshoheit und die mediale Macht, kann man mit Sprache das reale Verhalten von Menschen steuern.36

Nirgends hat sich das deutlicher gezeigt als in den Wochen des Sommers und Herbstes 2015 mit der öffentlich medial dargebotenen Masseneinwanderung. Begriffe wie »Migranten«, »Flüchtlinge«, »Asylanten«, »Asylbewerber«, »Schutzsuchende«, »hilfesuchende Fremde«, »Asyl auf Zeit« wurden inflationär verwendet und in ihrem realen sachlichen Bezug regelrecht auf den Kopf gestellt.

Zu Beginn haben Hauptstrommedien von »Asylanten« beziehungsweise »Asyl« gesprochen, um angesichts der unerhörten Anzahl dann rasch auf »Flüchtlinge« umzuschwenken. Da diese Begriffe aber nach internationalem Recht klar definiert sind und nur auf einen geringen Teil der Masseneinwanderer anwendbar waren und sind, einigte man sich rasch auf neue Bezeichnungen, wie zum Beispiel »Schutz- und Hilfesuchende«. Diese Begrifflichkeit hat mehrere Vorteile:

Da dieser Begriff international nicht definiert ist, kann man jedes und alles »hineinpacken«, denn »Schutz und Hilfe« braucht schnell mal jemand.

Darüber hinaus wird klar an die Hilfsbereitschaft der Menschen appelliert. Denn wer würde einem Schutz- und Hilfesuchenden die Unterstützung verwehren?

Also klassischer Neusprech nach George Orwell: Emotional positiv belegte Begriffe werden mit anderen Inhalten befüllt.

Schaffen wir also Klarheit!

Flüchtlinge: Artikel 1 der Genfer Flüchtlingskonvention definiert einen »Flüchtling« als

… Person, die sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt oder in dem sie ihren ständigen Wohnsitz hat und die wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung eine wohlbegründete Furcht vor Verfolgung hat und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Furcht vor Verfolgung nicht dorthin zurückkehren kann. Ein Flüchtling hat das Recht auf Sicherheit in einem anderen Land.37

Dies bedeutet: Wer bereits beschützt/sicher ist – Stichwort »sicheres Drittland« –, ist kein Flüchtling mehr. Dies trifft auf die überwiegende Mehrzahl der Masseneinwanderer zu.

Unter »Asyl« versteht die UNO:

… einen Zufluchtsort, der Schutz vor Gefahr und Verfolgung und die temporäre Aufnahme der Verfolgten bietet. Wirtschaftliche Not, Naturkatastrophen, Krieg oder Armut werden nicht als Fluchtgründe im Sinne des internationalen Asylrechts anerkannt. Den zum Beispiel durch Krieg vom Tode bedrohten Menschen kann jedoch ein zeitweiliger »subsidiärer Schutz« gewährt werden, etwa für die seit 2011 vom andauernden syrischen Bürgerkrieg betroffenen Menschen.38

Um die tatsächliche Dimension zu verdeutlichen: Laut dem italienischen Innenministerium lag die Anerkennungsquote von Flüchtlingen im Jahr 2016 bei 5,3 Prozent!39

Die Zuerkennung des Status »Flüchtling« und/oder »Asylant« ist eine rein nationale politische Entscheidung.40 Wir erkennen klar: Die Entscheidung im Sinne der Ermöglichung der Masseneinwanderung hinter einer angeblichen »alternativlosen« (O-Ton Merkel) »humanitären Verpflichtung einer gesellschaftlichen Gruppe«41 zu verstecken ist eine Lüge und eine hochgradige Manipulation. Denn auch im Laufe des Jahres 2017 hat sich die Situation nicht geändert, und die Dokumentenlage ist eindeutig: Die meisten der sogenannten »Flüchtlinge« entsprechen gemäß gültiger UN-Definition nicht diesem Status.

Von den rund 120000 Asylbewerbern, die 2017 in Italien ankamen, stammt die überwiegende Mehrzahl aus Nigeria, Guinea, der Elfenbeinküste, Bangladesch, Mali, Eritrea, Tunesien, Marokko und dem Senegal. Es handelt sich mehrheitlich um junge Männer, die aus wirtschaftlichen Gründen gekommen sind.42 Da wirkt es dann wie blanker Hohn und dreiste Manipulation, wenn Merkel im September 2015 meinte:

Das Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte kennt keine Obergrenze; das gilt auch für die Flüchtlinge, die aus der Hölle eines Bürgerkriegs zu uns kommen.43

Ein Migrant verlässt seine Heimat üblicherweise freiwillig, um seine Lebensbedingungen zu verbessern. Sollte er zurückkehren, genießt er weiterhin den Schutz seiner Regierung. Flüchtlinge hingegen fliehen vor drohender Verfolgung und können unter den bestehenden Umständen nicht in ihr Heimatland zurückkehren.44

Flüchtlinge haben einen gewissen Entscheidungsspielraum in der Wahl ihres Zielorts. Im Gegensatz dazu sind Migranten, denen die Staatsorgane den Zielort vorgeschrieben haben, sogenannte »Zwangsumsiedler«. Dabei handelt es sich oft um eine »Bevölkerungsumsiedlung«, das heißt eine von den Staatsorganen erzwungene und/oder organisierte Kollektivwanderung. Eine solche Umsiedlung führt bisweilen zu einem »Bevölkerungsaustausch« zwischen Staaten beziehungsweise zu einer »Ethnomorphose.«45,46

Als Beispiele für solche Formen von Bevölkerungsaustausch können gelten:

Griechenland und Bulgarien hatten im Vertrag von Neuilly-sur-Seine im Jahr 1919 einen Bevölkerungsaustausch vereinbart.47

Der zwischen Griechenland und der Türkei am 30. Januar 1923 vereinbarte Bevölkerungsaustausch war Teil des Vertrags von Lausanne. Der Vertrag hieß: »Konvention über den Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei«.48

Die Verschleppung von acht ganzen Völkern in der Zeit von 1941 bis Ende 1944 in der UdSSR im Auftrag Stalins, der mindestens 500000 Menschen zum Opfer fielen, kann wohl auch zur Rubrik Bevölkerungsaustausch gezählt werden.49

Auf der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 wurde die »Überführung« der im Osten des Deutschen Reiches und in anderen Ländern wohnenden Deutschen beschlossen. Man einigte sich grundsätzlich auf einen Bevölkerungsaustausch als Mittel der politischen Konfliktlösung. Bei den Vertreibungen wurden bis 1947 etwa 3 Millionen Deutsche aus den Oder-Neiße-Gebieten und insgesamt etwa 6,9 Millionen »transferiert«.50 Alles in allem wurden 13 bis 15 Millionen Deutsche aus den Ost- und Südostgebieten vertrieben und dabei mehr als 2 Millionen ermordet.51

Für mächtige Politiker jener Zeit, wie es etwa Churchill oder Beneš waren, aber auch für den Völkerbund, galt Bevölkerungsaustausch als Paradigma für die friedliche Lösung ethnischer Konflikte.52 Man kann daran gut ersehen, dass damals das Hin- und Herschieben von Menschen(massen) keine außergewöhnliche Maßnahme war, von der man aus moralischen Gründen abgesehen hätte.

Auch der akademisch-wissenschaftlichen Welt war, bevor sie sich durch die Political Correctness in ihrer Zuverlässigkeit selbst relativierte, die Tatsache eines Bevölkerungsaustausches sehr wohl bewusst. So hat die deutsche Anthropologin und Hochschullehrerin Ilse Schwidetzky53 den Begriff »Einvolkung« und damit »Bevölkerungsaustausch« (Ethnomorphose), wie er hier verstanden wird, folgendermaßen auf den Punkt gebracht:

Mit der Einschmelzung Fremder ändern die Völker Gestalt und Wesen. Das Erbgut der einst Fremden, das im neuen Volkskörper kreist, wirkt nunmehr mit an der Variabilität der körperlichen sowohl wie der seelischen Merkmale der Gruppe, von den groben Kennzeichen des äußeren Erscheinungsbildes bis zu den feinsten Charakterzügen und Hochleistungen. […] Dieser Wandel durch Einvolkung Fremder kann so weit gehen, dass im Laufe der Geschichte der biologische Inhalt, der einem Volksnamen mit aller damit verbundenen Tradition entspricht, ein völlig anderer wird.54

Im nächsten Kapitel wenden wir uns nun den Fragen zu: Gibt es den Bevölkerungsaustausch, die Ethnomorphose, in Europas Mitte in der Realität wirklich? Kann man dies anhand von Fakten nachweisen?

2. Bevölkerungsaustausch: Zahlen, Fakten, Daten

Unter »Bevölkerungsaustausch« ist im Sinne der obigen Ausführungen eine gravierende Änderung der bisherigen Bevölkerungszusammensetzung zu verstehen. Nachfolgend wird überprüft, ob dies mit Zahlen und Daten belegt werden kann.

Ausgewählte Fakten der Entwicklung

Der United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR) veröffentlicht jedes Jahr am 20. Juni die aktuellen Weltflüchtlingszahlen.55 Dem UNHCR-Report Weltflüchtlingszahlen 2014 ist zu entnehmen:

Abb. 1: Weltflüchtlingszahlen 201456

Die Zahl der Menschen, die vor Krieg, Konflikten und Verfolgung fliehen, war noch nie so hoch wie heute. Ende 2014 waren knapp 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Im Vergleich dazu waren es ein Jahr zuvor 51,2 Millionen Menschen, vor zehn Jahren 37,5 Millionen Menschen. Die Steigerung von 2013 auf 2014 war die höchste, die jemals im Laufe eines Jahres von UNHCR dokumentiert wurde.57

Der Website UNO-Flüchtlingshilfe – Deutschland für den UNHCR kann man unter dem Punkt »Zahlen & Fakten« Folgendes entnehmen:

Die Zahl der Menschen, die vor Krieg, Konflikten und Verfolgung fliehen, war noch nie so hoch wie heute. Ende 2015 waren 65,3 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Dies ist die höchste Zahl, die jemals von UNHCR verzeichnet wurde. Im Vergleich dazu waren es ein Jahr zuvor 59,5 Millionen Menschen, vor zehn Jahren 37,5 Millionen Menschen.58

So geht es auch im UNHCR-Bericht Global Report 2016 weiter:

Abb. 2: Weltflüchtlingszahlen 201659

Die Anzahl der weltweit Verfolgten betrug Ende des Vorjahres 63,9 Millionen Menschen, das höchste jemals verzeichnete Niveau.60

Mit dem Ende des Jahres 2016 waren es bereits 67,7 Millionen, also 3,8 Millionen Menschen mehr als 2015.61

Bis Ende 2017 war die Zahl jener Menschen, die weltweit auf der Flucht waren, auf 68,5 Millionen gestiegen. Im Vergleich dazu waren es vor 12 Jahren 37,5 Millionen Menschen.62

Aus den hier zitierten Berichten kann man klar belegbar Folgendes ableiten:

Die Massenmigration 2015 war zumindest für den UNHCR keine Überraschung. Er hat schon seit Jahren die Entwicklung der Fakten verfolgt.

Es gibt eine permanente Steigerung der jährlichen Flüchtlingszahlen. Offenbar wird nicht gegengesteuert.

Das derzeitige Potenzial für eine Prolongierung der Massenzuwanderung nach Europa ist gegeben und liegt erschreckend hoch.

Im Detail wurde für Europa und für 2015 nach offiziellen Zahlen angegeben, dass insgesamt mehr als 2 Millionen Menschen in die EU kamen. Über das gesamte Mittelmeer gelangten 2014 mehr als 216000 und 2015 etwas mehr als eine Million Migranten in die EU,63 allein 848000 via Griechenland.64 Das sind jedoch nur die offiziellen Zahlen.

Im Jahre 2016 ging es in dieser Tonart weiter. So sind laut UNHCR 2016 über Griechenland 173450 und über das Mittelmeer 362753 Migranten in die EU gekommen.65 Die »Krux« daran: Die Migranten stammen fast alle aus Subsahara-Afrika, etwa aus Nigeria oder Gambia, aber auch aus Eritrea. Zitat aus einem Bericht:

Es kommen jedoch keine Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan oder aus dem Irak.66

Ein Bericht des European Political Strategy Centre (EPSC) bestätigte auch für 2016 diese Entwicklung:

2016 stammten die meisten Ankommenden aus Afrika. Die häufigsten Ursprungsländer waren Nigeria (21 Prozent), Eritrea (11 Prozent), Guinea (7 Prozent), die Elfenbeinküste (7 Prozent), Gambia (7 Prozent), der Senegal (6 Prozent), Mali (6 Prozent), der Sudan (5 Prozent) und Somalia (4 Prozent). Unter den zehn größten Ursprungsländern befand sich mit Bangladesch (4 Prozent) nur ein einziges nichtafrikanisches.67

Bis Ende 2017 waren nach offiziellen Zahlen des UNHCR über den Seeweg 172300 Migranten in die EU gelangt. Davon waren 69 Prozent Männer.68 Außerdem fanden sich von Januar bis November 2017 knapp 150000 Neuankömmlinge über die Türkei an den Inseln der Ostägais ein.69 Insgesamt waren im Jahr 2017 circa 184200 (zum Vergleich 2016: 572000) Migranten offiziell nach Europa gekommen.70 Im Jahr 2018 sind bis zum 29. August 2018 gemäß UN weitere 72323 (davon 67916 über die diversen Mittelmeerrouten) hinzugekommen.71

Bemerkenswert ist auch, dass sich in Spanien, insbesondere seit dem 1. Juni 2018, als es eine migrationsaffine sozialistische Minderheitsregierung erhielt, die »Ankunft« von Migranten massiv erhöht hat. Die Zahlen sind mehr als erschütternd: Im Jahr 2014: 11716 »Ankünfte« von Migranten; 2015: 16263; 2016: 14094; 2017: 28349 und bis zum 26. August 2018: 33377!72

Demnach kamen allein in den ersten zwei Dritteln des Jahres 20185028 Migranten mehr als im ganzen Jahr 2017! Zudem kam es zur einer 3,5-fachen Steigerung des Wertes im Zeitraum von 2014 bis 2018.73 Das sind aber nur die offiziellen Zahlen. Die Dunkelziffer wird wohl weitaus höher liegen.

Parallel zum Seeweg erfreut sich die Anreise per Flugzeug immer größerer Beliebtheit. So wurden 2017 circa 11000 illegal Einreisende an den BRD-Flughäfen aufgegriffen.74 Daher wurden insgesamt – natürlich nur nach offiziellen Zahlen – in der BRD allein in der ersten 2018er-Jahreshälfte 110324 Anträge auf Asyl gestellt.75 In Österreich waen es im gleichen Zeitraum 8260 Asylanträge.76

Die Zahlen belegen: Die Masseneinwanderung geht weiter. Auf diese Problematik verwies Anfang 2018 auch der ehemalige österreichische Verteidigungsminister Doskozil (SPÖ), als er sagte:

Die Annahme, dass der Flüchtlingsstrom Richtung Europa nun verebbt, ist trügerisch. Denn der Migrationsdruck in Afrika ist nach wie vor gleich groß.77