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Mehr Qualität, mehr Sicherheit. Die komplett überarbeitete Neuauflage bietet Ihnen das gesamte Spektrum der bildgebenden Mammadiagnostik auf aktuellstem Wissensstand. Alle Untersuchungstechniken, Befundmuster und die Differenzialdiagnostik in Mammografie, Sonografie und MR-Mammografie werden von den besonders erfahrenen Radiologinnen anwendungsorientiert erläutert. - Systematische Algorithmen für die Detektion, Differenzialdiagnosen und weitere Abklärung typischer Konstellationen sowie spezieller Probleme - Enger klinischer Bezug und prägnante Darstellung der Therapieoptionen - Neu: digitale Mammografie, Tomosynthese, Weiterentwicklungen der Sonografie, Mamma-MRT und interventionellen Techniken, Brustimplantate - Mehr als 1200 brillante Abbildungen der neuesten Gerätegeneration in höchster Detailgenauigkeit - Berücksichtigt die gesicherte Evidenz sowie internationale Empfehlungen und Leitlinien - Ergebnisse und Empfehlungen zum Mammascreening
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Seitenzahl: 1463
Veröffentlichungsjahr: 2015
Bildgebende Mammadiagnostik
Untersuchungstechnik, Befundmuster, Differenzialdiagnose und Interventionen
Herausgegeben von
Sylvia H. Heywang-Köbrunner, Ingrid Schreer
Unter Mitarbeit von
Susan Barter, Dietmar Blaser, Fleur Kilburn-Toppin, John Kotre, Jörg M. Nährig, Alexander Stahl
3., vollständig überarbeitete Auflage
1205 Abbildungen
Das Mammakarzinom stellt weiterhin für Millionen von Frauen eine lebensbedrohliche und gefürchtete Erkrankung dar.
Über die letzten 40 Jahre hat die Inzidenz des Mammakarzinoms, im Wesentlichen bedingt durch die deutlich veränderte Altersverteilung, durch veränderte Lebensführung und auch verbesserte Diagnostik in den Industrieländern um 30–40% zugenommen. Dass die Sterblichkeit in den Industrieländern absolut gesehen sogar leicht abgenommen hat (relativ gesehen entspricht das einer Abnahme um ca. 40%), erklärt sich zu etwa gleichem Anteil durch Fortschritte in Therapie und Diagnostik, wobei beide zusammenwirken.
Die moderne bildgebende Mammadiagnostik trägt entscheidend zu dieser Senkung der relativen Sterblichkeit bei. Durch neue interventionelle Techniken sind die meisten Klärungen inzwischen ohne relevante Nebenwirkungen, schonend und ambulant durchführbar. Neben der Mortalitätsreduktion erlaubt eine frühe Entdeckung in vielen Fällen auch die Vermeidung aggressiver Behandlungen, wie sie bei später Entdeckung meist unverzichtbar sind.
Aufgrund dieser Möglichkeiten ist die mammadiagnostische Bildgebung aber auch mit einem hohen Maß an Verantwortung verbunden. Sie erfordert fundierte Spezialkenntnisse und ein kontinuierliches Hinterfragen der diagnostischen Konstellation. Das gute Verständnis für die klinische Fragestellung ist ebenso Voraussetzung für bestmögliche Diagnostik wie die enge Zusammenarbeit im interdisziplinären Team.
Die Bedeutung der Früherkennung wird – entgegen aktuellen Pressemeldungen – durch eine zunehmende Datenbasis untermauert. Obwohl Mammografie-Screening weiterhin die wichtigste Methode für die Früherkennung des Mammakarzinoms darstellt, müssen auch die Grenzen wie evtl. Nebenwirkungen des Screenings (wie im Übrigen jeglicher Früherkennung) verstanden werden. Pro und Kontra von Früherkennung werden in diesem Buch ebenso erläutert wie die Fortschritte der letzten Jahre und aktuelle Neuentwicklungen wie: digitale Mammografie, Tomosynthese, Weiterentwicklungen der Sonografie, Mamma-MRT und interventionelle Techniken unter stereotaktischer, sonografischer oder MR-tomografischer Führung.
Die Vorteile der zunehmenden Standardisierung sind erläutert und sollen den Leser unterstützen, systematische Algorithmen für Detektion, Differenzialdiagnose und weitere Abklärung zu erlernen und damit Reproduzierbarkeit und Qualität der Diagnostik weiter zu optimieren.
Allen Kapiteln liegen umfassende Literatursuchen zugrunde unter spezieller Berücksichtigung der gesicherten Evidenz und der internationalen Empfehlungen und Leitlinien. Basierend auf moderner Bildgebung und Intervention werden Algorithmen für die Klärung typischer Konstellationen aufgezeigt, wobei aber auch auf atypische Erscheinungsbilder eingegangen wird.
Wir hoffen, dass auch diese vollständig überarbeitete Auflage ein pragmatischer und verlässlicher Leitfaden sein wird für diejenigen, die mammadiagnostische Bildgebung und Intervention in ihrem klinischen Kontext erlernen oder ihr Wissen aktualisieren wollen. Das Buch wurde für Radiologen in Fort- und Weiterbildung und für klinisch tätige Kollegen geschrieben, die die Möglichkeiten der Bildgebung nutzen wollen, sowie für interessierte nichtärztliche Fachkräfte, deren kompetente Mitarbeit im interdisziplinären Team zunehmend benötigt wird.
München und Hamburg im Januar 2015
Sylvia H. Heywang-Köbrunner
Ingrid Schreer
Wir sind stolz und glücklich, dieses Werk nun in seiner 3. Auflage präsentieren zu können und freuen uns über unsere neue Koautorin, Dr. Susan Barter, die das Autorenteam insbesondere auch durch ihre didaktischen Fähigkeiten hervorragend ergänzte. Wir alle danken auch früheren Koautoren wie David Dershaw und Bernd Hoberg, die mit uns die Grundlagen für den Erfolg des Buches gelegt haben. Ganz besonderer Dank gilt Prof. Bässler, der als höchst anerkannter deutscher Mamma-Pathologe und kritisch denkender Wissenschaftler und Freund unser Buch von Beginn an über viele Jahre begleitete.
Mit der Entwicklung neuer Methoden auf allen Gebieten der Mammadiagnostik und -therapie konnten wir weitere Koautoren auch für diese Auflage gewinnen: Dr. Fleur-Kilburn-Toppin (M.D., Cambridge), die Medizinphysiker John Kotre (Cambridge) und Dietmar Blaser (München), den Nuklearmediziner Prof. Dr. Alexander Stahl, sowie den Pathologen Dr. Jörg Nährig (München/Freiburg). Sie bereicherten unser Buch durch ihre speziellen Kenntnisse, wofür wir ihnen herzlich danken.
Besonderer Dank geht an Sabina Wulz-Horber, die uns bei der Zusammenstellung und Bearbeitung des neuen Bildmaterials entscheidend unterstützte.
Für den großen Einsatz bei Rückübersetzungen aus unserer aktuellen englischen Auflage und bei den Anpassungen bezüglich den nationalen Empfehlungen in Deutschland danken wir in ganz besonderem Maße Frau Dr. Astrid Hacker.
Des Weiteren danken wir Frau Dr. Miriam Cramer, Frau Dr. Ulrike Golin, Frau Dr. Christine Zöckler und Frau Dr. Eleni Harnett, die ebenfalls an der Übersetzung beteiligt waren.
Frau Claudia Scheeser und Frau Susanne Risch danken wir für Unterstützung bei den umfangreichen und anspruchsvollen Schreibarbeiten.
Die Autoren danken ihren diagnostischen und multidisziplinären Teams, den radiologischen und interdisziplinären Partnern, ärztlichen und nicht ärztlichen Mitarbeitern, ohne deren wertvolle Unterstützung das dargestellte erfüllende Arbeiten nicht möglich gewesen wäre. Wir danken allen, die uns die Zusammenstellung dieser Arbeit ermöglicht haben.
Die Herausgeberinnen drücken ihre besondere Hochachtung und ihren Dank für Prof. H.-J. Frischbier aus, dessen Arbeit in dieses Buch einfloss und auf dessen Initiative das Buch zurückzuführen ist.
Wir alle danken unseren Familien und Freunden, die uns viele Stunden entbehren mussten und die uns auch in schwierigen Zeiten immer zur Seite stehen.
Für die verständnisvolle und fachlich hoch kompetente Unterstützung danken wir besonders Frau Sabine Schwab und Herrn Dr. Christian Urbanowicz und deren Mitarbeitern beim Thieme Verlag.
ABUS
Whole Breast Ultrasound, automatisierte 3D-Sonografie
ACR
American College of Radiology
ADC
Apparent Diffusion Coefficient, apparenter Diffusionskoeffizient
AEC
Automatic Exposure Control, automatisierte Expositionskontrolle
ADH
Atypical ductal Hyperplasia, atypisch duktale Hyperplasie
ALH
Atypical lobular Hyperplasia, atypisch lobuläre Hyperplasie
ALND
Axillary Lymph Node Dissection, axilläre Lymphknotendissektion
BET
Brusterhaltende Therapie
BI-RADS
Breast Imaging Reporting and Data System
BSE
Breast Self-Examination, Brust-Selbstuntersuchung
CAD
Computer-aided Diagnosis/Detection, computerassistierte Diagnose/Detektion
cc
Kraniokaudal
CCD
Charge-coupled Device
CEDM
Contrast-enhanced digital Mammography, KM-verstärkte digitale Mammografie
CNB
Core Needle Biopsy, Stanzbiopsie
CR
Computed Radiography, Computer-Radiografie
CSL
Complex sclerosing Lesion, komplexe sklerosiernde Läsion
CT
Computertomografie
DBI
Digital Breast Tomosynthesis, digitale Brust-Tomosynthese
DCIS
Ductal Carcinoma(s) in situ, duktales In-situ-Karzinom
DICOM
Digital Imaging and Communication in Medicine
DWI
Diffusion-weighted Imaging, diffusionsgewichtete Bildgebung
EIC
Epithelial invasive Cancer, extensive intraduktale Komponente
FEA
Flat epithelial Atypia, flache epitheliale Atypie
FNA
Feinnadel-Aspiration
GSDF
Grayscale Standard Display Function
HET
Hormonersatztherapie
IDC
Invasiv duktales Karzinom
ILC
Invasiv lobuläres Karzinom
LCIS
Lobular Carcinoma in situ, lobuläres In-situ-Karzinom
LN
Lobular intraepithelial Atypia, lobuläre intraepitheliale Atypie
LP
Linienpaare
MIN
Mammary intraepithelial Neoplasia, intraepitheliale Neoplasie
mlo
Mediolateral oblique
MRT
Magnetresonanztomografie
MTF
Modulationstransferfunktion
NAC
Neoadjuvante Chemotherapie
PACS
Picture Archiving and Communication System, Bild-Archivierungs- und Kommunikationssystem
PASH
Pseudoangiomatous stromal Hyperplasia, pseudoangiomatöse Stromahyperplasie
PET
Positronen-Emissionstomografie
PND
Pathologic Nipple Discharge, pathologische Sekretion
PPV
Positive predictive Value, positiver Vorhersagewert
QC
Quality Control, Qualitätskontrolle
RIS
Radiologic Information System, Radiologie-Informationssystem
ROI
Region of Interest, ausgewählte Region
ROLL
Radioguided occult Lesion Localization, Lokalisation okkulter Läsionen mittels Isotopen
SNB
Sentinel Node Biopsy, Wächter-Lymphknoten-Biopsie
TDLU
Terminal ductal lobular Unit, terminale dukto-lobuläre Einheit
THI
Tissue harmonic Imaging
UDH
Usual ductal Hyperplasia, gewöhnliche duktale Hyperplasie
US
Ultraschall
USPIO
Ultrasound super-paramagnetic Iron Oxide
VABB
Vakuumassistierte Brustbiopsie
Vorwort
Danksagung
Abkürzungen
Teil I Methoden
1 Anamnese und Gespräch
1.1 Terminvergabe
1.2 Aufklärung
1.2.1 Mammografie
1.2.2 Sonografie
1.2.3 Kontrastmittel-MRT
1.2.4 Interventionen
1.3 Erhebung anamnestischer Daten
1.3.1 Risikofaktoren
1.3.2 Anamnestische Daten mit Bedeutung für die Bildinterpretation
1.4 Literatur
2 Klinischer Befund
2.1 Bedeutung
2.2 Technik
2.2.1 Inspektion
2.2.2 Palpation
2.2.3 Abklärung suspekter Befunde
2.3 Literatur
3 Mammografie
3.1 Bedeutung, Treffsicherheit, Möglichkeiten und Grenzen
3.1.1 Indikationsbereiche
3.1.2 Treffsicherheit
3.1.3 Screening
3.1.4 Problemlösung
3.2 Mammografische Technik
3.2.1 Komponenten der mammografischen Aufnahmetechnik
3.2.2 Spezielle Anforderungen und deren Lösung
3.2.3 Mammografische Aufnahmetechnik und Kompression
3.2.4 Qualitätsfaktoren
3.3 Qualitätssicherung in der Mammografie
3.3.1 Qualitätssicherung der Mammografie-Technik
3.3.2 Qualitätssicherung der Erstellung: Qualitätsanforderungen an das Mammogramm
3.3.3 Qualitätssicherung der Befundung
3.4 Befundung und Befunddokumentation
3.4.1 Klinische Fragestellung vs. Screening-Mammografie
3.4.2 Voraufnahmen
3.4.3 Befundklassifikationen
3.4.4 Befundung und Befunddokumentation bei Abklärung und Problemlösung
3.4.5 Befundung und Befunddokumentation im Deutschen Screening-Programm
3.4.6 Systematische Bewertung der Ergebnisqualität
3.5 Untersuchung der Milchgänge
3.5.1 Galaktografie
3.5.2 Duktsonografie und MRT
3.5.3 Histopathologische Abklärung von duktalen Veränderungen
3.5.4 Präoperative Markierung galaktografischer Befunde
3.6 Pneumozystografie
3.7 Literatur
4 Sonografie
4.1 Zielsetzung, Treffsicherheit, Möglichkeiten und Grenzen
4.1.1 Diagnose von Zysten
4.1.2 Differenzierung solider Befunde
4.1.3 Karzinomdiagnose
4.1.4 Bildgebung junger Frauen
4.1.5 Screening mithilfe der Sonografie
4.1.6 Sonografie der Axilla
4.1.7 Bildgebende Biopsiesteuerung
4.2 Sonografische Technik
4.2.1 Schallkopf
4.2.2 Bildqualität
4.2.3 Qualitätskontrolle der Ausrüstung
4.3 Untersuchungstechnik
4.3.1 Allgemeine Hinweise
4.3.2 Sonografie der Axilla
4.3.3 Sonografie der Brust
4.4 Befundung und Befunddokumentation
4.4.1 Sonografischer Normalbefund
4.4.2 Sonografische Läsionen
4.5 Literatur
5 Magnetresonanztomografie
5.1 Zielsetzung, Treffsicherheit, Möglichkeiten und Grenzen
5.2 MRT-Technik
5.2.1 Dynamische kontrastverstärkte MRT (DCE-MRT)
5.2.2 Nativ-MRT
5.2.3 Diffusionsgewichtete Bildgebung
5.2.4 MR-Spektroskopie
5.3 Terminierung und Anamnese
5.3.1 Dynamische kontrastverstärkte MRT (DCE-MRT)
5.3.2 Nativ-MRT zur Suche nach Prothesenlecks
5.4 Diagnosekriterien
5.4.1 Regeln für die Stellung der MRT-Diagnose
5.5 Patientenauswahl und Indikationen
5.5.1 Primärtumorsuche
5.5.2 MRT-Screening bei Frauen mit hohem Risiko
5.5.3 Präoperative MRT für das lokale Staging
5.5.4 Bildgebung nach brusterhaltender Therapie
5.5.5 Bildgebung nach Rekonstruktion mit oder ohne Silikonimplantat
5.5.6 Bildgebung nach Augmentation und Implantatkomplikationen
5.5.7 Monitoring der neoadjuvanten Chemotherapie
5.5.8 MRT zur Lösung ausgewählter Probleme
5.6 Literatur
5.6.1 Geschichte
5.6.2 MRT-Technik
5.6.3 Guidelines und Konsensus-Statements
5.6.4 Bildinterpretation und Bildgenauigkeit
5.6.5 Indikationen (siehe auch Guidelines)
5.6.6 Suche nach Primärtumor mittels MRT
5.6.7 MRT-Screening
5.6.8 MRT für das Staging
5.6.9 Problemlösung nach brusterhaltender Therapie oder Silikonimplantation
5.6.10 MRT bei Prothesenlecks
5.6.11 Monitoring der neoadjuvanten Chemotherapie
5.6.12 Weitere Indikationen
6 Neuere bildgebende Verfahren
6.1 Einleitung
6.2 Neue mammografische Verfahren
6.2.1 Digitale Brust-Tomosynthese
6.2.2 Dual-Energie-Mammografie (Spektralmammografie)
6.2.3 Kontrastverstärkte digitale Mammografie (CEDM)
6.3 Neuere sonografische Verfahren
6.3.1 Sonoelastografie
6.3.2 Automatisierter und 3D-Ultraschall
6.4 Neue magnetresonanztomografische Verfahren
6.4.1 Diffusionsgewichtete Bildgebung
6.4.2 Magnetresonanzelastografie
6.4.3 Magnetresonanzspektroskopie
6.5 Nuklearmedizinische Verfahren
6.5.1 Dedizierte Mammaszintigrafie
6.5.2 Positronenemissionsmammografie (PEM)
6.6 Literatur
7 Bildgebende Abklärung und perkutane Brustbiopsie
7.1 Zielsetzung, Zuverlässigkeit, Möglichkeiten und Grenzen
7.1.1 Zielsetzung
7.1.2 Maßnahmen vor histopathologischer Abklärung
7.1.3 Definitionen
7.1.4 Zuverlässigkeit
7.1.5 Wahl der Biopsie- und Steuerungsmethoden, ihre Möglichkeiten und Grenzen
7.1.6 Patienteninformation, Vorbereitung und Nachbehandlung
7.2 Biopsietechnik
7.2.1 Feinnadelaspiration
7.2.2 Stanzbiopsie
7.2.3 Vakuumbiopsie
7.3 Verfahren der bildgebenden Steuerung
7.3.1 Sonografische Steuerung
7.3.2 Mammografische Stereotaxie
7.3.3 MRT-gesteuerte perkutane Biopsie
7.4 Handhabung der Gewebeproben
7.5 Interpretation der histologischen Ergebnisse
7.6 Literatur
7.6.1 Guidelines und Konsensus-Statements
7.6.2 Andere Publikationen
8 Präoperative Markierung
8.1 Bedeutung, Indikationen und Nebenwirkungen
8.1.1 Definition
8.1.2 Bedeutung
8.1.3 Indikationen
8.1.4 Nebenwirkungen
8.2 Verfahren und Technik
8.2.1 Mammografisch gesteuerte Lokalisationsmethoden
8.2.2 Sonografisch gesteuerte Lokalisation
8.2.3 MRT-gesteuerte Lokalisation
8.2.4 CT-gesteuerte Lokalisation
8.2.5 Galaktografisch gesteuerte Lokalisation
8.3 Lokalisationsmaterial
8.3.1 Patentblaufärbung
8.3.2 Kohlelösung
8.3.3 ROLL (Radio-guided Occult Lesion Localization)
8.3.4 Drahtmarkierung
8.3.5 Clipmarkierung
8.4 Probleme und Problemlösungen
8.5 Literatur
Teil II Erscheinungsbild
9 Die normale Mamma
9.1 Allgemeine Histologie
9.2 Brust der jugendlichen Frau
9.2.1 Histologie
9.2.2 Klinischer Befund
9.2.3 Mammografie
9.2.4 Sonografie
9.3 Brust der geschlechtsreifen Frau
9.3.1 Histologie
9.3.2 Klinischer Befund
9.3.3 Mammografie
9.3.4 Sonografie
9.3.5 Magnetresonanztomografie
9.4 Brustdichte und altersbedingte Veränderungen
9.4.1 Histologie
9.4.2 Klinische Untersuchung
9.4.3 Mammografie
9.4.4 Sonografie
9.4.5 Magnetresonanztomografie
9.5 Normvarianten
9.5.1 Anisomastie
9.5.2 Makromastie
9.5.3 Polymastie (Mamma aberrata und Mamma accessoria)
9.5.4 Invertierte Mamillen
9.6 Gravidität und Laktation
9.6.1 Histologie
9.6.2 Klinischer Befund
9.6.3 Mammografie
9.6.4 Sonografie
9.6.5 Magnetresonanztomografie
9.7 Mamma unter hormoneller Substitution
9.7.1 Mammografie
9.7.2 Sonografie
9.7.3 Magnetresonanztomografie
9.7.4 Perkutane Biopsie
9.8 Literatur
10 Benigne Brustveränderungen
10.1 Vorkommen und Bedeutung
10.2 Histopathologie
10.2.1 Normale Anatomie und gutartige Brustveränderungen
10.2.2 Zysten
10.2.3 Adenose
10.2.4 Radiäre Narbe
10.2.5 Diffuse Fibrose
10.2.6 Fokale Fibrose
10.3 Klinischer Befund
10.4 Diagnostische Ziele und Strategie
10.4.1 Klassifizierung
10.4.2 Karzinomrisiko
10.4.3 Screening und Diagnose bei Frauen mit gutartigen Brustveränderungen
10.5 Mammografie
10.5.1 Struktur- und Dichteveränderungen
10.5.2 Verkalkungen
10.6 Sonografie
10.6.1 Typische sonografische Befunde
10.6.2 Weniger eindeutige, fokale Veränderungen
10.6.3 Bedeutung der Sonografie bei gutartigen Brustveränderungen
10.7 Magnetresonanztomografie
10.7.1 Typische MRT-Befunde
10.7.2 Bedeutung der MRT bei gutartigen Brustveränderungen
10.8 Perkutane Biopsie
10.9 Literatur
11 Zysten
11.1 Vorkommen und Bedeutung
11.2 Histopathologie
11.3 Klinischer Befund
11.3.1 Anamnese und klinische Anzeichen
11.3.2 Klinische Untersuchung
11.4 Diagnostische Ziele und Strategie
11.4.1 Diagnostische Vorgehensweise
11.5 Sonografie
11.5.1 Geräteeinstellungen und Untersuchungstechnik
11.5.2 Typisches Erscheinungsbild
11.5.3 Ungewöhnliche Erscheinungsbilder
11.5.4 Diagnostische Zuverlässigkeit
11.6 Zystenaspiration
11.7 Pneumozystografie
11.8 Mammografie
11.9 Magnetresonanztomografie
11.10 Galaktozelen
11.11 Ölzysten
11.12 Literatur
12 Benigne Tumoren
12.1 Hamartom oder Adenofibrolipom
12.2 Cowden-Syndrom
12.3 Fibroepitheliale Mischtumoren
12.3.1 Fibroadenom, Adenofibrom, juveniles oder Riesenfibroadenom
12.3.2 Papillom
12.4 Lipome
12.5 Seltene benigne Tumoren
12.5.1 Leiomyom, Neurofibrom, Neurilemmom, gutartiger Spindelzelltumor (Myofibroblastom), Chondrom, Osteom
12.5.2 Angiom
12.5.3 Granularzelltumor (Myoblastom)
12.5.4 Pseudoangiomatöse Stromahyperplasie
12.6 Benigne fokale Fibrose
12.7 Amyloidose der Brust
12.8 Steatocystoma multiplex
12.9 Intramammäre Lymphknoten
12.10 Literatur
13 Entzündliche Erkrankungen
13.1 Mastitis
13.1.1 Ätiologie und Pathogenese
13.1.2 Häufigkeit und Differenzialdiagnose
13.1.3 Klinischer Befund
13.1.4 Diagnostische Strategie und Ziele
13.1.5 Mammografie
13.1.6 Sonografie
13.1.7 Magnetresonanztomografie
13.1.8 Biopsie
13.2 Abszesse und Fisteln
13.2.1 Ätiologie und Pathogenese
13.2.2 Histopathologie
13.2.3 Klinischer Befund
13.2.4 Diagnostische Strategie
13.2.5 Sonografie
13.2.6 Mammografie
13.2.7 Magnetresonanztomografie
13.2.8 Perkutane Biopsie
13.2.9 Perkutane Drainageeinlage
13.3 Granulomatöse Veränderungen
13.3.1 Ätiologie und Pathogenese
13.3.2 Histopathologische und mikrobiologische Befunde
13.3.3 Klinischer Befund
13.3.4 Diagnostische Strategie
13.3.5 Mammografie
13.3.6 Sonografie
13.3.7 Magnetresonanztomografie
13.3.8 Perkutane Biopsie
13.4 Literatur
14 Läsionen mit unsicherem biologischem Potenzial (B3-Läsionen)
14.1 Definition
14.2 Rationale für das diagnostische Vorgehen und therapeutische Empfehlungen
14.3 Diagnostische Strategie und Management
14.4 Prävalenz, Bildgebung und Risikoeinschätzung
14.5 Atypische intraduktale epitheliale Proliferationen
14.5.1 Atypische duktale Hyperplasie (ADH)
14.5.2 Flache epitheliale Atypie (FEA) und Kolumnarzellveränderungen/-hyperplasie (CCC/CCH) mit Atypien
14.5.3 Atypische lobuläre Hyperplasie (ALH) und lobuläres Carcinoma in situ (LCIS)
14.6 Radiäre Narbe
14.7 Papilläre Läsionen
14.7.1 Histopathologie und Malignomrisiko
14.7.2 Klinischer Befund
14.7.3 Zytologie des Mamillensekrets
14.7.4 Diagnostisches Vorgehen und Ziele bei der Beurteilung von Patientinnen mit Mamillensekretion
14.7.5 Mammografie
14.7.6 Galaktografie
14.7.7 Sonografie
14.7.8 Magnetresonanztomografie
14.7.9 Weiteres Vorgehen
14.8 Fibroepitheliale Läsionen von unbestimmtem malignem Potenzial
14.8.1 Definition
14.8.2 Histopathologie
14.8.3 Klinischer Befund
14.8.4 Diagnostisches Vorgehen und Ziele
14.8.5 Mammografie
14.8.6 Sonografie
14.8.7 Magnetresonanztomografie
14.8.8 Perkutane Biopsie
14.8.9 Weiteres Vorgehen
14.9 Andere B3-Läsionen
14.10 Literatur
15 In-situ-Karzinome
15.1 Definition, Terminologie und Tumorbiologie
15.1.1 Duktale Läsionen
15.1.2 Lobuläre Läsionen
15.1.3 Gemischte Läsionen
15.2 Lobuläres Carcinoma in situ
15.2.1 Inzidenz
15.2.2 Bedeutung
15.2.3 Histopathologie
15.2.4 Klinischer Befund
15.2.5 Mammografie
15.2.6 Sonografie
15.2.7 Magnetresonanztomografie
15.2.8 Perkutane Biopsie
15.3 Duktales Carcinoma in situ
15.3.1 Definition
15.3.2 Inzidenz
15.3.3 Histopathologie
15.3.4 Bedeutung und natürlicher Verlauf
15.3.5 Therapeutische Strategie
15.3.6 Klinischer Befund
15.3.7 Wertigkeit und Ziele der diagnostischen Methoden
15.3.8 Mammografie
15.3.9 Sonografie
15.3.10 Magnetresonanztomografie
15.3.11 Perkutane Biopsie
15.4 Literatur
16 Invasive Karzinome
16.1 Epidemiologie und Ätiologie
16.2 Definition und Problemstellung
16.3 Spektrum und Erkennbarkeit
16.4 Diagnostische Ziele und Strategie
16.4.1 Screening
16.4.2 Abklärung
16.4.3 Staging
16.4.4 Therapieüberwachung und -kontrolle
16.5 Histopathologie
16.5.1 Karzinomtypen
16.5.2 Spezifische Erscheinungsformen von Brustkrebs
16.6 Brustkrebs und Prognose
16.7 Klinischer Befund
16.7.1 Anamnese
16.7.2 Klinische Untersuchung
16.8 Mammografie
16.8.1 Röntgendichte von Mammakarzinomen
16.8.2 Mammografische Zeichen von invasiven Karzinomen
16.8.3 Verlaufsbeurteilung
16.8.4 Einfluss der Histologie auf das Erscheinungsbild
16.8.5 Sensitivität und Spezifität der Mammografie
16.8.6 Differenzialdiagnostische Erwägungen
16.9 Sonografie
16.9.1 Bedeutung
16.9.2 Indikation
16.9.3 Erscheinungsbild
16.9.4 Einfluss der Histologie auf das Erscheinungsbild
16.9.5 Treffsicherheit und Differenzialdiagnose
16.10 Magnetresonanztomografie
16.10.1 Bedeutung
16.10.2 Erscheinungsbild
16.10.3 Indikation
16.11 Perkutane Biopsie
16.11.1 Bedeutung
16.11.2 Indikation
16.11.3 Weiteres Vorgehen
16.12 Literatur
17 Lymphknoten
17.1 Anatomie
17.2 Prognostische Bedeutung
17.3 Axilläre Lymphknotendissektion
17.4 Sentinel-Lymphknoten-Biopsie
17.5 Bedeutung der bildgebenden Verfahren
17.6 Unauffällige Lymphknoten
17.6.1 Mammografie
17.6.2 Sonografie
17.7 Pathologisch veränderte Lymphknoten
17.7.1 Metastatische Lymphadenopathie
17.7.2 Metastatische Lymphknoten extramammären Ursprungs
17.7.3 Lymphadenopathie anderen Ursprungs
17.7.4 Lymphknotenverkalkungen
17.8 Perkutane Biopsie
17.9 Neuere Verfahren für die Lymphknotendarstellung
17.9.1 Magnetresonanztomografie
17.9.2 Positronenemissionstomografie
17.10 Literatur
18 Sonstige semimaligne und maligne Tumoren
18.1 Phylloidestumor (Cystosarcoma phylloides)
18.2 Sarkome
18.3 Malignome der Brust hämatologischen Ursprungs
18.4 Metastasen
18.5 Weitere sehr seltene Tumoren
18.5.1 Fibromatose (extraabdominelles Desmoid)
18.5.2 Hämangioperizytom und Hämangioendotheliom
18.5.3 Adenomyoepitheliom
18.6 Literatur
19 Posttraumatische, postoperative und posttherapeutische Veränderungen
19.1 Posttraumatische und postoperative Veränderungen
19.1.1 Histopathologie
19.1.2 Klinischer Befund
19.1.3 Diagnostische Ziele und Strategie
19.1.4 Mammografie
19.1.5 Sonografie
19.1.6 Magnetresonanztomografie
19.1.7 Perkutane Biopsie
19.2 Veränderungen nach Reduktionsplastik
19.3 Veränderungen nach Rekonstruktion
19.4 Veränderungen nach brusterhaltender Therapie ohne Bestrahlung
19.5 Veränderungen nach brusterhaltender Therapie mit Bestrahlung
19.5.1 Definition
19.5.2 Klinischer Befund
19.5.3 Diagnostische Ziele und Strategie
19.5.4 Mammografie
19.5.5 Sonografie
19.5.6 Magnetresonanztomografie
19.5.7 Perkutane Biopsie
19.6 Literatur
20 Bildgebende Diagnostik bei Brustimplantaten
20.1 Indikation
20.2 Implantate
20.2.1 Typen
20.2.2 Platzierung
20.3 Diagnostische Ziele und Strategie
20.3.1 Screening bei asymptomatischen Frauen
20.3.2 Abklärung von unklaren Befunden
20.3.3 Abklärung nach onkoplastischer Operation
20.3.4 Histopathologische Abklärung bei Brustimplantaten
20.4 Mammografie
20.4.1 Nachsorge und Befundabklärung nach Mastektomie
20.4.2 Abklärung bei symptomatischen Frauen nach Augmentation
20.5 Sonografie
20.6 Magnetresonanztomografie
20.7 Perkutane Biopsie
20.8 Komplikationen bei Brustimplantaten
20.8.1 Hämatom und Infektion
20.8.2 Kapselfibrose
20.8.3 Kapselhernie
20.8.4 Reaktive Flüssigkeitsentwicklung und „Ausschwitzen“ des Implantats
20.8.5 Intrakapsuläre Ruptur
20.8.6 Extrakapsuläre Ruptur
20.9 Nachsorge bei Frauen mit Implantat nach onkoplastischer Operation
20.10 Literatur
21 Hautveränderungen
21.1 Noduläre Veränderungen von Haut und Subkutis
21.1.1 Vorkommen und Ätiologie
21.1.2 Diagnostische Ziele und Strategie
21.2 Hautverdickung
21.2.1 Vorkommen und Ätiologie
21.2.2 Diagnostische Ziele und Strategie
21.3 Literatur
22 Die männliche Brust
22.1 Einleitung
22.2 Anatomie und Histologie
22.3 Klinischer Befund
22.4 Diagnostische Ziele und Strategie
22.5 Gynäkomastie
22.6 Mammakarzinom des Mannes
22.7 Weitere Pathologien
22.8 Literatur
Teil III Anwendung der bildgebenden Diagnostik der Brust
23 Screening
23.1 Definition
23.2 Qualitätssicherung
23.3 Die spezielle Aufgabenstellung des Screenings
23.4 Datenmaterial und Diskussionen
23.4.1 Weitere Altersgruppen
23.4.2 Alternative Screening-Methoden
23.4.3 Absolute Zahlen zur Screening-Mammografie
23.4.4 Risiken und Grenzen der Screening-Mammografie
23.4.5 Erwartete Vorteile des Mammografie-Screenings
23.5 Literatur
24 Weiterführende Diagnostik von Screening-Befunden und Problemlösung bei der symptomatischen Patientin
24.1 Pathognomonische und typische Befunde
24.1.1 Pathognomonische Befunde
24.1.2 Typische Befunde und diagnostische Strategie
24.2 Abklärung auffälliger Befunde
24.2.1 Mammografie und Sonografie
24.2.2 Magnetresonanztomografie
24.2.3 Histopathologische Abklärung
24.3 Einzelne Befundkonstellationen
24.3.1 Glatt begrenzte Verschattung
24.3.2 Nicht glatt begrenzte Verschattung und fokale Asymmetrie
24.3.3 Architekturstörungen und radiärer Strukturumbau
24.3.4 Globale Asymmetrie
24.3.5 Mammografisch dichte Brust
24.3.6 Mikroverkalkungen
24.3.7 Sezernierende Mamma
24.3.8 Entzündliche Veränderungen
24.4 Die junge Patientin
24.4.1 Spezielle Überlegungen und Probleme
24.4.2 Veränderungen bei jungen Frauen und deren Histopathologie
24.4.3 Veränderungen während der Schwangerschaft und Stillzeit
24.4.4 Karzinomrisiko
24.4.5 Diagnostische Ziele und Strategie
24.5 Literatur
Anschriften
Sachverzeichnis
Impressum
1 Anamnese und Gespräch
2 Klinischer Befund
3 Mammografie
4 Sonografie
5 Magnetresonanztomografie
6 Neuere bildgebende Verfahren
7 Bildgebende Abklärung und perkutane Brustbiopsie
8 Präoperative Markierung
S.H. Heywang-Köbrunner, I. Schreer, S. Barter
Findet die bildgebende Diagnostik der Brust im Rahmen einer Arztvorstellung statt, wie dieses zur Klärung von Auffälligkeiten, im Rahmen der Nachsorge oder bei erhöhtem Risiko üblich ist, so sollte sie immer durch ein kurzes Gespräch ergänzt werden.
Bei reinen Screening-Untersuchungen wird entsprechend den gesetzlichen Grundlagen die Anamnese durch die nichtärztlichen Mitarbeiter anhand eines Fragebogens durchgeführt. Diese Befragung dient dazu, die Indikationsstellung zur Screening-Mammografie zu überprüfen und ggf. Untersuchungsintervalle und -methoden an das individuelle Risiko anzupassen.
Entsprechend den bestehenden gesetzlichen Grundlagen erfolgt in Deutschland die Aufklärung der Frau im Screening durch das offizielle Merkblatt. Rückfragen bezüglich Indikation, Vor- oder Nachteilen sind durch den für die Erstellung zuständigen Arzt zu beantworten. Bei anderen Früherkennungsuntersuchungen (bei Frauen mit erhöhtem Risiko) und bei allen Untersuchungen, die der Abklärung von Symptomen dienen, obliegen die Aufklärung und Information der Patientin ausschließlich dem verantwortlichen Arzt.
Eine Aufklärung der Patientin über notwendige diagnostische Maßnahmen fördert ihr Verständnis und ihre Kooperationsbereitschaft. Die gezielte Anamnese ist zudem für eine gute Bildinterpretation erforderlich. Die notwendigen Informationen können mündlich mithilfe eines Fragebogens, einer Checkliste oder eines Anamnesebogens erhoben werden.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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