Verlag: Books on Demand Kategorie: Gesellschafts- und Liebesromane Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2017

Blindes Verhältnis E-Book

Janey L. Adams  

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E-Book-Beschreibung Blindes Verhältnis - Janey L. Adams

Ich bin nicht zu haben für eine Beziehung. Was, zum Teufel, erwidert man auf solch eine Aussage? Danke für den Sex, er war grandios? Viel Glück für dein weiteres Leben? Was? Eine romantische Kurzgeschichte, 26 Buchseiten.

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Blindes Verhältnis

Janey L. AdamsEndstationBeschwipstErwachenEpilogThore - One Night DealImpressum

Janey L. Adams

Endstation

-1-

„Ich bin nicht zu haben für eine Beziehung.“ Seine Stimme klingt fest.

„Gut zu wissen ...“, sage ich und drehe ihm den Rücken zu. In meinem Kopf herrscht ein extremes Chaos.

Was, zum Teufel, erwidert man auf solch eine Aussage?

Danke für den Sex, er war grandios?

Viel Glück für dein weiteres Leben?

Was?

Krampfhaft schlucke ich. Ohne es zu bemerken, kaue ich an der Innenseite meiner Wange. Eine lästige Angewohnheit, die ich mir nie abgewöhne, egal, wie oft ich es versuche. Sobald ich nervös werde, kann ich nichts dagegen tun.

Mädchen, wo bleiben deine Schauspielkünste?Verdammt, ich bin Sängerin in einem verflixt bekannten Musical, ich habe die gesamte Ausbildung durchlaufen. Ich kann das!

Schon setze ich eine unbeteiligte Maske auf. Sperre meine Gefühle weg, verstecke sie tief in mir.

Er bewegt sich, stellt sich vor mich, und seine Augen kleben regelrecht an mir.

Ein weiterer Gedanke schießt mir durch den Kopf: Es ist ja nicht so, als wäre es nicht von vorneherein klar gewesen.

Das lässt mich lächeln. Als ich den Blick hebe, seinen grünen Augen begegne, registriere ich den abwartenden Ausdruck in ihnen. Ich strecke die Hand aus und tätschle seinen Arm.

Ja, ich tätschle! Hat das vor mir schon jemals eine Frau gewagt?

Ich bin mir nicht sicher. Aber wen interessiert es?

„Prima. Dann …“ Ich zucke mit der Schulter, schenke ihm ein letztes Lächeln, und drehe mich um.

Ja, ich suche mein Heil in der Flucht, verdammt!

Ich komme nicht einmal zwei Schritte weit, als seine Hand mich aufhält. Eisern schließt sie sich um meinen Oberarm.

„Was …?“ Erstaunt bleibe ich stehen und blicke aus weit aufgerissenen Augen zu ihm hoch.

„Genau: Was? Wohin willst du?“

Meine Augenbrauen heben sich, ohne dass ich darüber eine Kontrolle hätte. „Ich treffe mich mit einigen Kollegen in der Bar. Sie werden sich freuen, mich zu sehen. Ich habe mich etwas zu rar gemacht die letzten zwei Wochen.“

Präziser gesagt: Seit ich ihn vor fünfzehn Tagen kennengelernt habe. In denen ich mich fast ohne Pause in seinem Bett aufgehalten habe ...

„Jetzt?“ Entgeistert an sieht er mich an.

„Klar. Warum nicht?“ Ich komme nicht ganz mit, was er für ein Problem hat.

Seine Augen verengen sich, der Blick wird dadurch dunkler. „Du gehst nirgendwo hin. Du hast zugesagt, mit mir zu dieser beschissenen Party zu gehen.“

Ja, das habe ich.

Ich bin dumm genug gewesen, es als einen ersten Schritt zu etwas anderem zu deuten, als was wir miteinander teilen.