... brennen auf den Nägeln und der Seele -  - E-Book

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Beschreibung

Die in der Anthologie aufgenommenen Autoren treffen sich im Mai 2018 in Berlin und werden über die Texte gemeinsam diskutieren. Wichtig dabei wird sein, wie gelungen die Übersetzungen in die jeweils andere Sprache von den Autoren bewertet werden wird.

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Seitenzahl: 116

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Antología: XXII. Cita de la Poesia

Berlín, 23. – 27. de Mayo 2018

Anthologie für die XXII. Cita de la poesia

in Berlin vom 23. bis 27. Mai 2018

Köpenicker Lyrikseminar/ Lesebühne der Kulturen

Friedrichshainer Autorenkreis

Melo Poe Fant

Vers-Werkstatt Poeten vom Müggelsee

Ein besonderer und ausdrücklicher Dank gilt allen Übersetzern, die zum Gelingen dieser Anthologie beigetragen haben:

Nuestro agradecimiento a los traductores de la presente Antología:

Barbara Krüger de Quevedo

Cornelia Seebak

Ingeborg Robles

Margit Streblow

Petra Namyslo

Francisco Cienfuegos

José Pablo Quevedo

Karin Enzana

The Dung (gemeinsam mit Ch. und U. Grasnik)

Le Trang Phuong

INHALT ÍNDICE

Madrid, du wunderbare…

!MADRID, TÚ, MARAVILLOSA!

Sagrario Nuñez Molina

Ausencia

Abwesenheit

La Romería

Die Wallfahrt

Salomé Ortega

No desear nada

Nichts wünschen

Dormir

Schlafen

Antonio Machado Sanz

En el enero frio, un hombre

In der Kälte des Januars, ein Mann

Pequeñas cuentas

Kleine Aufrechnungen

María Jesus Velasco de Blas

El y Ella

Er und Sie

María Pilar Cavero

En el tren

Im Zug

Revevir

Wieder Aufleben

Miradas

Blicke

Silencio

Stille

Endulzar

Süßen

El caminante

Der Wanderer

En mi mano

In meiner Hand

Peluches

Spielzeug

Viejos libros

Alte Bücher

Aromas

Aromen

Ebano

Ebenholz

Espejos

Spiegel

Andoni K. Ros Soler

Castros de Iberia

Iberische Befestigungen

Alex Murillo

La criatura y niño

Kreatur und Kind

El paño

Das Tuch

von den Kanaren in die neue Welt …

DE LAS CANARIAS HACIA UN MUNDO NUEVO

Luis Ángel María Ibáñez

Padrenuestro

Vaterunser

Cuando la luz arde

Wenn das Licht brennt

Lucìa Rosa González

Mudez

Stummheit

Nana

Nana (Wiegenlied)

Sonido de árbol

Der Klang des Baumes

Elsa López

Me llevaron un dia

Eines Tagess brachten Sie mich weg

Antonio Arroyo Silva

Mañana en Galdar

Morgen in Galdar

El camino

Der Weg

Posiblemente

Möglicherweise

Aquiles García Brito

Naufragio

Schiffbruch

No me has perdonado

Du hast mir nicht verziehen

María Tereza de Vega Días

El árbol sin cesar me llama

Der Baum, der mich unaufhörlich ruft

Quién eres?

Wer bist Du?

Fabio Carreiro Lago

Tagoror

Tagoror

Teoría de poblamiento

Besiedlungstheorie

Aida González Rossi

Otra ciudad tus dedos

Eine andere Stadt, deine Finger

Miedo

Angst

María Gutiérrez (Puri)

Canción de una mujer diola

Lied einer Diola-Frau

aus Berlin und jott weh de …

DESDE BERLÍN Y DEL EXTERIOR

Namensliste deutscher Teilnehmer an der Anthologie, die die NACE der Kanarischen Inseln aus Anlass der XXII. Cita de la poesia herausgibt.

Siegfried Modrach

Fern der Heimat

Marlies Schmiedl

Fremd meine Schritte

Sturm

Weit lief ich

Erinnerungen

Francisco Cienfuegos

Wenn sich der Weg verzweigt

Cuando se dobla el camino

Nur die Liebe

Solo el amor

José Pablo Quevedo

La frustada anunciación

Die gescheiterte Verkündigung

El Dedo de Dios

Der Gottesfinger

Wolfgang Endler

ABC der Skurrilitäten

El ABC de lo grotesco

Bonsai-Träume

El sueño del bonsai

Brunhild Hauschild

Ich bin

Yo no soy

Wolken

Nubes

Seidengarn

Hilos de seda

Jürgen Polinske

Die Feuer von La Gomera

Los fuegos de la Gomera

1.: Ein Seminar

Un seminario

2.: Waldbrand

Incendio forestal

3.: Geopfert die Farben

Sacrificados los colores

Reinhard Kranz

Das ist kein Frieden

No es tiempo para la Paz

Das Land in den See

La tierra en el Lago

Martha Gantier Balderama

Espacios equivocados

Falsche Art

Sobras de tiempo

Zeitreste

Anke Apt

Immer wieder

Vorfreude

Jährlicher Sonnenaufgang

Lebenswünsche

Almut Armelin

Ein Tourist

Neben der Spur

María Nancy Sánchez Pérez

Agua del árbol rojo

Wasser vom roten Baum

Solitario jardín

Einsamer Garten

Pezón temploroso

Erregter Busen

Dagmar Neidigk

Augenblick

Flucht

Gericht

Andreas Diehl

An Esther

Heimkehr aus Moskau

Das Land zuletzt

Mai 1945

Ich überlebe in

Bald gehe ich allein zur Siedlung, Mutter

In meine stille Wunde

HEL Herbert Laschet Tousaint

Die Kowska

Ich will dir was verraten

Sonett

Hein und Annemarie

Brigitte Lange

Frühlingsjapser

Al Dschumeli

Für Hanka

Nach Marias Suizid

Ne parle pas d`amour

Annette Kaufhold

Der Gott des Gemetzels

Marko Ferst

Nicht nur in Paris

Helle Mondnacht 60. Breitengrad

Hochstimmung

Kleine Liebesgeschichte

The Dung

Wann besitze ich Dich ganz

Gewohnheiten

Ohne Titel

An Mutter

Petra Namyslo

Humboldthain

Humboldthain (Bosque Humboldt)

Kassandra

Casandra

Vom Unmöglichen

De lo imposible

Gerd Meyer-Anaya

Apurimac

Robert Klamann

Kontakt

Zu viel

Biographische Daten

Was mir durch den Kopf ging

Verzeichnis der Illustrationen

Publikationen

… aus

„Madrid, du wunderbare, Mamita mia! ...“

1

... desde

!Madrid, tú, maravillosa!!Mamita mía!

1 deutscher Text „Die Herren Genarale“ von Ernst Busch 1936 zu einer traditionellen Melodie um 1800, ursprünglich Begleitmelodie zu den Versen „de los cuatros muleros“ von Federico Garcia Lorca

Sagrario Núñez Molina

AUSENCIA

Ausencia siente de ti mi alma dolorida.

Ausencia del sonido de la llave en mi cancela...

Ausencia de tu voz en mi soledad ya arcana.

Ausencia de la dulce miel de tu mirada.

Ausencia sin ti de la luz que alumbra al alba

el jazmín florido en mi ventana.

Ausencia, tu ausencia...

a la que no me acostumbro,

y que hiere mi alma.

Abwesenheit

Abwesenheit von dir fühlt meine verletzte Seele.

Abwesenheit des Geräusches des Schlüssels in meiner Pforte...

Abwesenheit von deiner Stimme in meiner jetzt schon geheimen Einsamkeit.

Abwesenheit des süßen Honigs deines Blickes.

Abwesenheit des Lichts, das die Morgendämmerung erleuchtet,

ohne dich der aufgeblühte Jasmin an meinem Fenster.

Abwesenheit, deine Abwesenheit...

an die ich mich nicht gewöhne

und die meine Seele verwundet.

LA ROMERÍA

¡Bebe, ríe, canta, gandulea, que son fiestas!

¡Bebe, goza, canta, ríe, jaranea, echa la siesta!

Bebe, que el Santico duerme, en la floresta.

¡Bebe! ¡Roque! ¡Roque! cantan la rana

cuando despierta el sol por la mañana.

Es el Santico un príncipe de las Francias.

Es el Santico, el más ilustre peregrinico.

El Santico, peregrina con su perrico.

El Santico muestra la llaga del tobillico

el amor a su pueblo lleva en el hatico.

Juegan bajo los olivos Juan, y Manuela,

a juegos de amor juegan, romero y romera

venciendo tomillos, grama y ajedrea

en el aire, los olores nuevos de la primavera.

Die Wallfahrt

Trinke, lache, bummel herum, denn es ist Festtag!

Trinke, genieße, singe, lache, scherze, schlaf die Siesta!

Trinke, denn der Heilige schläft im Forst.

Trinke! Roque! Roque! so besingen sie den Frosch

wenn die Sonne morgens erwacht.

Es ist der Heilige ein Prinz aus Frankreich.

Es ist der Heilige der berühmteste Pilgerer.

Der Heilige pilgert mit seinem Hund.

Der Heilige zeigt seine Wunde am Knöchel

die Liebe zu seinem Volk trägt er im Bündel.

Unter den Olivenbäumen spielen Juan und Manuela

sie spielen Liebesspiele, Pilgerer und Pilgerin

und überwinden Thymian, Gras und Bohnenkraut

in der Luft die neuen Düfte des Frühlings

Sagrario Núñez Molina Traducción/Übersetzung: Francisco Cienfuegos

Salomé Ortega

No desear nada,

sólo la transparente mirada,

dela escarcha fría,

en elhorizonte azul.

no desear nada,

sólo el recuerdo

sobre las ruinas,

de lo perdido.

no desear nada,

sólo el batir de las olas,

como alas de mariposa,

en la dorada orilla de la memoria.

No desear nada, no,

sólo el silencio

de la luz,

en el último suspiro.

Nichts wünschen

nur der durchsichtige Blick

aus kaltem Raureif

im blauen Horizont.

Nichts wünschen

nur die Erinnerung

über den Ruinen

von dem, was verloren ging.

Nichts wünschen

nur das Schlagen der Wellen

wie Schmetterlingsflügel

am goldenen Ufer der Erinnerung.

Nichts wünschen, nein,

nur die Stille

des Lichts

im letzten Seufzer.

Dormir

en el lecho del silencio,

arropada por la luz.

Schlafen

im Schoß der Stille

eingebettet im Licht.

Salomé Ortega Traducción/ Übersetzung: Francisco Cienfuegos

ANTONIO MACHADO SANZ

EN EL FRIO ENERO, UN HOMBRE.

En el frío enero, junto al rio, un hombre.

Sus ropas delatan la pobreza.

Una gorra con visera no permite ver su cabello.

El pardo gabán deja al aire sus callosas manos

de color siena oscuro.

Un cigarrillo, sin encender, baila en su boca.

En una churrería próxima,

todos los días,

le regalan la fritura sobrante.

Hoy le dan una bolsa con porras frías.

Se come un churro con ansia.

Junto a él, puede observar unos gorriones

que, como él, al sol, buscan su alimento.

Sin dudarlo saca un buñuelo del cucurucho,

lo parte delicadamente y deja caer las migas.

Es un claro ejemplo de solidaridad entre clases.

In der Kälte des Januars; ein Mann

In der Januarkälte, am Fluss, ein Mann.

Seine Kleidung offenbart die Armut.

Eine Mütze mit Sonnenkappe verdeckt sein Haar.

Der braune Mantel lässt seine Hornhaut-Hände

aus dunklem Siena hervortreten.

Eine noch nicht angezündete Zigarette tanzt in seinem Mund.

In der nächsten Churrería

schenkt man ihm jeden Tag

das übrig gebliebene Bratöl.

Heute gibt man ihm eine Tüte mit Ölgebäck.

Er isst gierig ein Churro auf.

Er beobachtet wie neben ihm Spatzen, wie er,

an der Sonne ihre Nahrung suchen.

Ohne zu zögern, holt er ein Windbeutel aus der Papiertüte,

zerteilt ihn und lässt die Brösel fallen.

Das ist ein deutlicher Beweis für die Solidarität zwischen sozialen Schichten.

PEQUEÑAS CUENTAS

(A Carlos Marzal)

Recuerdas , mi amor, las palabras

que a solas te decía

bajo la tenue

luz

de aquella farola,

en nuestra paseo encantado.

Tú me pedias que te contara

mis jóvenes sentimientos.

Y yo hablaba, hablaba y hablaba,

y te llamaba

con nombres mil veces pronunciados.

Y tú me pedías más,

más,

más,

muchos más.

Y te decía:

ilusión, golondrina, mañana,

camino,

ventura,

tranquilidad,

desconocido mar en el que me ahogaría.

Y te llamaba... ¡Mi estrella!

Y me he dado cuenta,

sin cálculo alguno,

que aquella luz tuya que iluminaba la calle,

ya no existía,

venía de una lejana constelación

muerta hacía muchos años.

Como nuestro amor.

Kleine Aufrechnungen

(Für Carlos Marzal)

Erinnerst du dich, mein Liebling, an die Worte

die ich dir, ganz allein nur dir, sagte

unter dem sanften

Licht

dieser Laterne,

während unseres verzauberten Spaziergangs.

Du batest mich darum, dass ich dir erzähle

von meinen jungen Gefühlen.

Und ich redete, redete und redete

und rief dich

mit Namen, die ich tausendmal aussprach.

Und du wolltest mehr,

mehr,

mehr

und noch so viel mehr.

Und ich sagte zu dir:

Illusion, Schwalbe, morgen,

Pfad,

Glück,

Ruhe,

unbekanntes Meer, in dem ich ertrinken sollte.

Und ich nannte dich... meinen Stern!

Und ich habe festgestellt,

ohne jegliche Berechnung,

dass jenes Licht von dir, das die Strasse beleuchtete,

nicht mehr vorhanden war,

es kam aus einem fernen Himmelsgestirn,

das schon vor vielen Jahren gestorben war,

wie unsere Liebe.

Antonio Machado Sanz Traducción/ Übersetzung: Francisco Cienfuegos

María Jesús Velasco de Blas

El y Ella

Le dijo que no quería, que su mano no era de su agrado, le sudaba y esa humedad

corporal le daba grima; caminaría a su lado hasta llegar a destino y allí se separarían

para siempre.

El sintió derrumbarse el mundo a sus pies. La preciosa piel de ella le subyugaba, le

enajenaba hasta ponerle nervioso y hacerle sudar de los pies a la cabeza, no sabía

enrealidad si lo que sentía por ella era amor o sólo deseo.

La tarde declinaba creando sombras fantasmagóricas al juntarse las luces de las

farolas con las del atardecer en las fachadas de los edificios.

El leve resplandor del sol en su inminente ocaso hacía brillar los charcos de agua

del pavimento, empedrado en unos tramos y alquitranado en otros.

La primavera había entrado lluviosa y cálida, permitiendo olvidar los cortos y fríos

días de invierno.

Él pensó que, a esas horas, un paseo por la ciudad sería perfecto para llevar a cabo

sus intenciones, había puesto en ello toda su ilusión.

Deseaba, más que nada en este mundo, poseer aquel cuerpo, tomarlo para sí,

gozarlo intensamente, pero las palabras de ella le habían dejado de piedra, sin fuerzas para

llevara cabo sus planes.

Continuaron el paseo en silencio, uno al lado del otro,

impregnándose del aroma

que desprendían sus cuerpos, escuchando las respiraciones, el latir acompasado de sus

corazones.

Si alguien los hubiera visto podría haber pensado que eran un matrimonio a punto

de divorciarse.

Dejaron atrás el ruido de la ciudad y siguieron caminando a la orilla del rio, en él se

reflejaban las figuras de los árboles, atravesaron un puente.

Los sentimientos de Él cambiaron durante el trayecto

paulatinamente, dejaron de ser

amorosos, sensuales, para pasar a ser fríos, calculadores y por fin

rencorosos, con ánimo de venganza.

Al llegar a mitad del puente se volvió hacia ella, la tomó en un

abrazo brutal, la izó

con todas sus fuerzas, la mujer forcejeó brevemente, y la lanzó al rio. Ella braceó y gritó

pidiendo socorro, no sabía nadar. Se hundió una, dos, tres veces, hasta que no

volvió a salir a flote.

El pensó que había terminado con ella y, con paso lento y decidido,

tomó el camino

a la ciudad.

Er und sie