Club der Macher:innen - Anja Reimuth - E-Book

Club der Macher:innen E-Book

Anja Reimuth

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Beschreibung

Willkommen im Club: Für alle, die mehr in ihrem Leben erreichen wollen. Anja und Andrea sind in ihrem Leben schon oft gestolpert und sogar gefallen. Sie zeigen dir in ihrer charmanten und dennoch tiefgreifenden Art, wie auch du die Herausforderungen deines Lebens meisterst. Die Autorinnen haben sich auf den Weg gemacht, uns mitzunehmen auf die Reise in das Schönste, was uns das Universum zu bieten hat: unser geiles Leben. »Ich bin begeistert zu sehen, mit welcher Lebensfreude sie andere Menschen auf ihren Wegen begleiten und ihnen zur Seite stehen.« – Anke Rositzke

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 110

Veröffentlichungsjahr: 2022

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ANJA REIMUTHFRAUANDREA

CLUB DERMACHER:INNEN

ÜBERWINDE DEINE GRENZEN

für ein geiles Lebeu

HINWEIS: Die Inhalte dieses Buches können und sollen keinen Arztbesuch ersetzen und stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose dar. Empfehlungen hinsichtlich Diagnoseverfahren, Therapieformen oder Ähnlichem werden nicht gegeben. Autorinnen und Verlag übernehmen somit keinerlei Haftung.

Aus Gründen des persönlichen Schutzes sind möglicherweise nicht alle Beteiligten im Leben der Autorinnen benannt. In der zeitlichen Abfolge haben wir uns eine gewisse künstlerische Freiheit erlaubt.

Alle Rechte vorbehalten.

Außer zum Zwecke kurzer Zitate für Buchrezensionen darf kein Teil dieses Buches ohne schriftliche Genehmigung durch den Verlag nachproduziert, als Daten gespeichert oder in irgendeiner Form oder durch irgendein anderes Medium verwendet bzw. in einer anderen Form der Bindung oder mit einem anderen Titelblatt als dem der Erstveröffentlichung in Umlauf gebracht werden. Auch Wiederverkäufern darf es nicht zu anderen Bedingungen als diesen weitergegeben werden.

Copyright © 2021 Verlag »Die Silberschnur« GmbH

ISBN: 978-3-96933-043-2

eISBN: 978-3-96933-949-7

1. Auflage 2022

Umschlaggestaltung: ayla-grafik, dtp & webdesign, Krunkel; unter Verwendung verschiedener Motive von © Gernot Krautberger, © Denise Torres, © Glitter_Klo, © runrun2, © Phawat; www.stock.adobe.com

Satz: XPresentation, Güllesheim

Fotos: Dominique Pfau; Augenscheinlich Foto und Grafik; Privatarchiv der Autorinnen; freepik.com

Verlag »Die Silberschnur« GmbH · Steinstraße 1 · D-56593 Güllesheimwww.silberschnur.de · E-Mail: [email protected]

INHALT

Vorwort von Julien Backhaus

Vorwort der Autorinnen

Aus dem Leben von Anja

Grenzen überwinden

Aus dem Leben von Andrea

ANGST

Schuld

Achtsamkeit

Anja

Hör auf, dich zu vergleichen!

Ziele

Mein Ziel, mein Warum und mein Mehrwert

Zum Schluss …

Danksagung

Widmungen

VORWORT VON JULIEN BACKHAUS

Backhaus Verlag, Chefredakteur bei Sachwert Magazin und beim Erfolg Magazin

Die Autorinnen Anja Reimuth und Andrea Müller hatten und haben ein bewegtes Leben. Wenn man ihre Geschichten liest, insbesondere die von Anja Reimuth, zieht man Parallelen zum ARD Tatort und anderen fiktionalen Gruselgeschichten. Aber diese Geschichten sind echt. Und man wird sich langsam bewusst, dass es hinter vielen Fassaden da draußen solche Geschichten zu geben scheint. Alle Menschen, mit denen wir uns umgehen, haben eine Geschichte, die wir nicht sehen – und das sollte uns bewusst sein, wenn wir das nächste Mal urteilen oder Forderungen stellen.

Was dabei aber deutlich wird: Wir sind eben doch nicht allein. Schnell glauben wir, wenn wir uns in einer schwierigen Lebenssituation wiederfinden, wir seien die Einzigen, denen so etwas widerfährt. Und das stimmt nicht. Es gab unzählige Menschen, die durchmachen mussten, was Sie vielleicht gerade durchmachen. Und es gab unzählige, die erfolgreich daraus hervorgegangen sind. Weil sie ein Ziel formuliert und unerschütterlich an der Umsetzung gearbeitet haben. Dafür muss man all seine schöpferische Energie aufwenden – und es wird sich lohnen.

Dass sich das lohnt, davon wollen die Autorinnen Sie in diesem Buch überzeugen. Dass die beiden so offen mit ihrer eigenen Vergangenheit umgehen, hilft dabei ungemein. Es sind eben nicht zwei oberlehrerhafte Damen, die von oben herab etwas predigen, sondern zwei starke Frauen, die selbst erlebt haben, wie herausfordernd das Leben sein kann. Sie zeigen Ihnen in diesem Buch die Gründe, warum wir siegen und scheitern, und sie eröffnen Ihnen Wege, wie Sie Ihren Lebensplan erfolgreich umsetzen können. Die rosarote Brille allein hilft dabei nicht. Der Realität ins Auge zu blicken und Lösungen zu erarbeiten ist wichtig. Aber der naive Glaube an die eigene Kraft ist dennoch unbezahlbar, denn Sie wollen vielleicht etwas schaffen, was niemand für möglich hält. Die Autorinnen werden Ihnen bewährte Methoden aufzeigen, die Sie leicht übernehmen und anwenden können, um ein Meisterwerk aus Ihrem Leben zu machen. Jeder hat es verdient, Erfolg zu haben. Nur sind die meisten nicht bereit, sich dafür anzustrengen und durchzuhalten. Nehmen Sie die Motivation von Anja Reimuth und Andrea Müller auf und gehen Sie Ihren Weg.

VORWORT DER AUTORINNEN

Überwinde deine inneren Grenzen.

Lauf einfach los!

08. März 2020, internationaler Frauentag. Anja hatte mich zu sich nach Eschwege eingeladen. Die Kulturiniative hatte eine Veranstaltung organisiert, Anja war dort im Vorstand. Ich sollte meine Soloshow »Starke Weiber dürfen mehr« in der dortigen Stadthalle aufführen. Seit diesem Tag sind wir befreundet. Es gibt Menschen, die in dein Leben treten, und du hast das Gefühl, dass sie schon immer an deiner Seite waren.

Wir haben in den letzten Jahren einige Projekte angeschoben und uns gegenseitig besucht. Telefonate zwischen uns sind nicht nur »Gelaber«, sondern immer inspirierend. Ich liebe es, wenn mir Anja die Karten legt, und ich kann Anja bei ihren Bühnenauftritten unterstützen. Natürlich können wir auch über Gott und die Welt reden – und das bis tief in die Nacht.

»Komm Andrea, lass uns ein Buch schreiben«, sagte Anja zu mir am Telefon. Ich war sofort begeistert. Wir haben beide eine ähnliche Geschichte vor und auf der Bühne erlebt und somit war unser Thema für das Buch schnell gefunden. Wir möchten unseren LeserInnen Mut machen, an sich und ihre Träume zu glauben.

Wir beide wissen genau, welche Stolpersteine in unserem Weg liegen können. In unserem Buch zeigen wir dir, wie du daraus eine Brücke baust. Unser Buch ist eine Mischung aus unseren Lebensgeschichten und einem Arbeitsbuch für dich. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie wir es gemacht haben, und sind davon überzeugt, dass auch du deine Ziele, Wünsche und Träume erreichen wirst.

Anja und ich haben uns auf der Bühne kennengelernt und diese werden wir auch weiterhin gemeinsam rocken.

Wir wünschen dir viele tolle Erkenntnisse und den Mut, deinen Weg zu gehen. Herzlich lachend mit dir selbst verbunden.

Persönlich sind wir für dich da, wenn du eine weitere Begleitung wünschst.

www.anja-reimuth.de und www.frauandrea.de

AUS DEM LEBEN VON ANJA

Mein Leben ist perfekt, alles läuft.

Beruflich bin ich, Anja Reimuth, auf dem Höhepunkt meiner Karriere. Ich habe für 5 verschiedene TV-Sender gearbeitet. Ich bin unterwegs in ganz Deutschland und in der Schweiz.

Ich lebe mit meinem Mann zusammen, den ich von Herzen liebe. Wir haben uns ein wunderschönes Haus gebaut. Wenn ich auf unser Grundstück fahre, schlägt mein Herz Purzelbäume. Da steht es: UNSER Haus. Wir haben es gelb streichen lassen. Es ist alles so, wie ich es mir immer vorgestellt habe.

Doch das Schicksal kommt auf mich zu und hat eine Lernaufgabe für mich. Meine Seele/das Universum möchte, dass ich mich weiterentwickle und wachse.

Es ein kalter Montag im Februar.

Ich bin schwanger. »Sie haben eine Risikoschwangerschaft und ihr Kind ist behindert.« Ich sehe den Arzt immer noch vor mir. Er ist groß gewachsen, schlanke Statur und hat einen Schnäuzer. Dr. Schmidt ist ein angesehener Gynäkologe und ich vertraue ihm. Ich bin schon seit vielen Jahren Patientin in seiner Praxis.

Ich höre seine Worte noch genau: »Ich habe schon im Krankenhaus angerufen und den OP-Saal für die Abtreibung vorbereiten lassen! Sie können gleich hin und das erledigen.«

NEIN!!!!!!!!!! Hier gibt es nichts zu »erledigen«. Was redet der da? Ich werde mein Kind bekommen. Seit vielen Jahren arbeite ich spirituell und habe gespürt, dass mein Kind auf die Welt kommen möchte, dass mein Sohn gesund ist. Diese kleine Seele will leben und sie soll leben. Ich wusste zu 300 %: Mein Kind ist gesund, mein Kind wird leben. Ich wusste es einfach!

Allein diese Erfahrung ist für viele Menschen schon genug. Sie zerbrechen oder verfallen in Depressionen. Absolut verständlich. Aber mein Schicksal wollte, dass ich mich noch weiterentwickle und noch mehr wachse.

So kam auch noch das Leben und klopfte an, mit aller Gewalt. Von jetzt auf gleich war alles anders. Mein Lebensplan wurde kräftig durcheinandergerüttelt. ›Anja wach auf! Was passiert hier gerade?‹ Es war der 24. August, ein warmer Tag. Warum stand plötzlich die Polizei vor der Tür … Was erzählten sie? Mein Mann ein Seriendieb, Gefängnis, Gerichtsvollzieher, Schwerverbrecher … Alles Worte, die ich nur aus schlechten Filmen kannte. Ich kam langsam im Hier und Jetzt an. Ich hatte meinen Sohn auf dem Arm, er war gerade wach geworden vom Mittagsschlaf und hatte noch seinen kuscheligen blauen Schlafanzug an. Er ist übrigens ein kerngesunder kleiner Bursche. Ich stand mit ihm in der Eingangstür, während ich mit der Polizei redete. Wir hatten ein paar Stufen, die zu unserem Haus führten. Da standen zwei Beamte. Drei andere Beamte rannten durch unseren Garten. Wir hatten dort einen kleinen Schuppen stehen und daneben hatte mein Mann einige Materialien gestapelt, er war Handwerker und hatte mir erklärt, dass er alles nur zwischenlagerte.

Irgendwas suchten sie. »Frau Reimuth, wo ist ihr Mann, was sind das hier alles für Teile in Ihrem Garten …?« Ich musste mich setzen. Auf die erste Stufe. Zum Glück war es ein sommerlicher Tag. Laslo fing an zu schreien, er war verängstigt von all dem Gewusel. Meine Mama, die sich im Wohnzimmer auf unsere große gemütliche Couch gelegt hatte, wurde von dem Geschrei alarmiert und kam zu uns geeilt. Sie nahm mir den Zwerg ab.

Langsam konnte ich einen klaren Gedanken fassen und begriff Satz für Satz, was gerade passierte. Wir sollten dringend das Haus verlassen. Wo könnten wir unterkommen? Ich selbst war nur mit einer leichten Sommerhose und einem Shirt bekleidet, es waren 25 Grad, aber mir war plötzlich bitterkalt. Mein Blut gefror mir in meinen Adern.

»Bitte packen Sie ein paar Sachen für sich und Ihren Sohn zusammen, wir bringen Sie in ein Frauenhaus. Hier können Sie nicht mehr bleiben, Ihre Mutter auch nicht, hier können wir für Ihre Sicherheit nicht garantieren!« Bäääähm. Was ist ein Mensch in der Lage, alles zu verkraften, zu ertragen?

»Packen Sie bitte schnell, wir bringen Sie hier weg.«

Ich stand von der Treppe auf, ging ins Haus, schloss die Tür und ließ alles draußen. ›Wenn ich mich jetzt schüttle, werde ich wohl erst einmal richtig wach und merke, dass ich nur geträumt habe.‹

Es klopfte und klingelte an der Tür. Immer und immer wieder. Wir hatten eine weiße Haustür mit kleinen Fensterscheiben, durch die ich sehen konnte, wer vor der Tür steht. Die Polizisten winkten und gestikulierten, ich solle die Tür wieder öffnen. Ich war so verzweifelt und durcheinander, dass ich einfach links in die Küche ging, um mir einen Kaffee zu machen. Ich lehnte mit meiner Tasse in den Händen am Herd und schaute meine Mama und meinen Sohn mit offenem Mund an.

Meine Mama lebte seit einigen Wochen bei uns. Nach einem schweren Gehirnbluten während meiner Schwangerschaft konnte sie nicht mehr alleine leben.

»Mama wir müssen hier weg … jetzt …« Mehr konnte ich nicht sagen. Ich stellte meine Tasse ab, ging ins Kinderzimmer im ersten Stock. Langsam kam Panik in mir auf. Die Worte der Polizisten kamen endlich bei mir an. Wie wild schmiss ich irgendwelche Klamotten und Spielzeug in einen Koffer. Meine Sachen packte ich dazu. Ich wusste in der Eile gar nicht, was ich einpacken sollte. Gab es noch Platz für Laslos Lieblingsteddy oder wurde das zu viel? Was war mit meiner Lieblingsdecke, die rote, mit der ich immer so gern auf dem Sofa lag? Nahm ich Bilder oder Andenken mit? Was war mit dem Schmuck, den mir mein Mann erst kürzlich zu unserem Jahrestag geschenkt hatte? Brauchte ich Papiere? Chaos in meinem Kopf. Für meine Mama schnappte ich nur ein paar Sachen, die noch im Wäschekorb vor ihrem Zimmer standen.

Mit zwei Koffern rannte ich die 14 Stufen unserer Treppe herunter, dabei stieß ich noch die Bodenvase um, die ich so sehr liebte. Ein Poltern, ein Klirren … 1000 Scherben, aber Scherben bringen Glück und das konnte ich gerade gut gebrauchen …

Meine Mutter stand immer noch mit Laslo auf dem Arm in der Küche. Ehe wir uns versahen, saßen wir im Auto und fuhren weg. Noch immer waren wir wie verzaubert. Wie im Märchen. In einem schlechten Märchen. Und dennoch in unserem Märchen. Wenn jetzt die »Versteckte Kamera« um die Ecke käme und alles auflöste – das wäre schön. »Bitte, bitte kommt doch endlich und erlöst uns aus diesem Albtraum.«

Es kam niemand. In meinem kleinen roten Auto saß meine Mutter auf dem Beifahrersitz, mein Sohn hinten in seinem Kindersitz, sein Teddy Bruno neben ihm und ich am Steuer. Es ist ein kleines Auto, viel passt nicht rein. Der Duftbaum baumelte am Spiegel hin und her. Unsere beiden Koffer waren im Kofferraum verstaut. Laslo war wieder eingeschlafen und meine Mama weinte leise.

Plötzlich war ich glasklar. Alles, was mein Mann mir in den letzten Wochen erzählt hatte, machte plötzlich Sinn. Es war kein Zwischenlager in unserem Garten, es war Diebesgut. Er war nicht auf Montage, er war auf Diebestour. Ich hatte ihm zu 300 % vertraut … Alles dahin. Mein Leben – eine Lüge …

Wir wurden freundlich und liebevoll im Frauenhaus aufgenommen. Mama, Laslo und ich teilten uns ein Zimmer. Wir hatten ein Doppelstockbett am Fenster. Das Babybettchen stellten sie dazu. Es stand noch ein Schrank im Zimmer und ein kleiner Tisch mit zwei Stühlen. Die Wände waren weiß gestrichen. Die aufgehängten Bilder sollten ein wenig Gemütlichkeit vermitteln. Die dunklen Vorhänge verbreiteten ein düsteres Gefühl. Es hatte etwas von einem Schullandheim, aber es war unser neues Zuhause. Unsere beiden Koffer waren schnell ausgepackt, lange würden wir bestimmt nicht bleiben.

Im Gruppenraum wurden wir herzlich empfangen. Endlich konnte ich reden und loswerden, was mich bedrückte. Da standen auch viele Spielsachen für die Kinder. Es war ein reges Treiben in dem Raum. Das genaue Gegenteil von der trostlosen Stille in unserem Zimmer.