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Führungskräfte müssen heutzutage ihr Unternehmen in den Medien überzeugend vertreten können - vor allem auch in Krisenzeiten. Wer dabei eine schlechte Figur abgibt, gefährdet seine Karriere und schadet seinem Unternehmen. Nur wer das Einmaleins im Umgang mit den Journalisten sicher beherrscht, vermittelt überzeugende Botschaften.
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Seitenzahl: 182
Veröffentlichungsjahr: 2000
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Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
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Nachdruck 2013
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ISBN Print 978-3-86881-415-6
ISBN E-Book (PDF) 978-3-86414-403-5
ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-86414-799-9
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Wolf-Henning Kriebel ist Journalist, Krisenmanager und Trainer für Medienauftritte, Konfliktkommunikation und Führung. Er war Pressesprecher im Verteidigungsministerium, Pressesprecher der Chemieverbände Nordrhein-Westfalen, Director External Affairs bei Coca-Cola Deutschland. Seit 1992 ist er selbständig und trainiert Führungskräfte aus Wirtschaft und Politik. Er ist Inhaber der Beratungsunternehmen Image Consult und Crisis Management Consult in Düsseldorf.
Vorwort: Wozu dieses Buch?
Kapitel A: Einstimmung
1. Warum Medientraining?
2. Was können Sie erreichen?
3. Der fast alltägliche Absturz in den Medien
Kapitel B: Fremde Welt – Wie Medien arbeiten
1. Vom „kritischen Dialog“ mit den Medien
2. Manager und Fernsehen
3. Chancen für die Industrie
4. Die Szenarien: Worauf müssen Sie sich vorbereiten?
Kapitel C: Analysen – Warum Manager so oft verlieren
1. Manager-Pleite – „Frisch gepreßt“
2. Pleiten, Pech und Pannen: Das falsche Dialogmodell der Industrie
Kapitel D: Ihr Trainingssystem
1. Übersicht
2. Das 5-Ebenen-Modell
3. Die 5er Pyramide
Kapitel E: Ihr Training
1. Wie trainieren?
2. Trainerauswahl
3. Kosten
4. Ihre Trainingsziele
Kapitel F: Trainingsaufgabe „Analyse“
Kapitel G: Trainingsaufgabe „Statement-Übungen“
1. Einstieg
2. Der 5-Satz
Kapitel H: Trainingsaufgabe „Systematische Vorbereitung“
1. Einstieg
2. Checkliste „Medienauftritt“
3. Fallbeispiel
4. Checkliste „Vorbereitung Interview“
Kapitel I: Trainingsaufgabe „Ihr Auftritt“
1. Einstieg
2. Lassen Sie sich Ihren Typ nicht versauen!
3. Bin ich überhaupt geeignet?
4. Checkliste „Auftritt“
Kapitel J: Trainingsaufgabe „Live-Interview“
1. Einstieg
2. Checkliste „Live-Interview“
3. Ihr Übungsbeispiel
4. Ziele setzen!
5. Ein Live-Interview ist „Spiel auf Zeit“
6. Ihr Interview
Kapitel K: Trainingsaufgabe „Notfallstatement“ und „Überfall“
1. Ihr „Notfallstatement“
2. „Überfälle“
Kapitel L: Trainingsaufgabe „Konserve“ – Das aufgezeichnete Interview
1. Die „Konserve“
2. Checkliste „Aufgezeichnetes Interview“
Kapitel M: Trainingsaufgabe „Dialektische Tricks und Konter“
1. Dialektische Tricks und Konter
2. Die „Toolbox Top5“
Ausklang
Boulevardmedienund Industrie:
„Die Wahrheit wird häufigvon denjenigen am heftigsten gefordert,die am schäbigsten mit ihr umgehen!“
Wolf -Henning KriebelManagement-Trainer
Frage an Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl am 14. 11. 1999 in RTL-Spiegel-TV zur Parteispenden-Affäre:
„Herr Kohl, wo ist die Million geblieben?“
Helmut Kohl:„Was ist das für eine dumme Frage…! Was Sie wollen, ist doch klar. Das sehe ich Ihrem Gesicht an! Sie wollen eine Verleumdung starten! Deswegen unterhalte ich mich gar nicht mit Ihnen… !“
Am Ende mußte er sich doch unterhalten. Und das tat dann weh.
Alltag in den deutschen Boulevardmedien. Alltag vielleicht auch morgen schon für Sie.
Es muß ja nicht immer ein Skandal sein, der Sie vor ein Kameraauge führt. In den USA beispielsweise ist den Managern längst klar, daß der Weg zum unternehmerischen Erfolg ohne den starken Medienauftritt kaum erfolgreich zu bewältigen ist:
„Die Unterhaltung des staunenden Publikums wird zunehmend zum wichtigsten Schlüsselfaktor erfolgreicher Unternehmen“ schreibt die Wirtschaftswoche im November 1999 in einer Analyse der Medienauftritte amerikanischer Führungskräfte.
Wir leben zunehmend in einer „Entertainment Economy“, sagt Michael Wolf, Media-Berater aus New York. Richtig daran ist, daß die Verflechtung industrieller Leistungen mit der öffentlichen, von der Unterhaltungsindustrie bestimmten Selbstdarstellung ihrer Macher immer mehr zunimmt.
In Europa sind wir noch nicht ganz so weit. Während viele US-Manager den Umgang mit Medien schon routiniert beherrschen und diese Fähigkeit auch wirksam einsetzen, sind wir gerade in Deutschland in dieser Beziehung noch ein absolutes Entwicklungsland.
Erschwerend kommt hinzu, daß es in den USA durchaus auch eine positive Berichterstattung über erfolgreiche Unternehmen gibt – wogegen in Deutschland mäkelnde Kritik die Szene bestimmt und Unternehmen in den Medien eigentlich nur dann vorkommen, wenn man sie anprangern kann. Und darauf müssen Sie sich vorbereiten.
Damit Sie nicht „abstürzen“ und völlig kopflos handeln, wenn Ihr Telefon klingelt und ein Journalist Sie bittet, Ihr Tun vor Kamera und Mikrofon zu erklären, habe ich dieses Trainingsbuch für Sie geschrieben.
Und damit Sie Ihren Medienauftritt nicht als Risiko, sondern als Chance begreifen können und Sie zukünftig in der Lage sein werden, eine solche Chance entschlossen zu nutzen, sollten Sie das Buch aufmerksam lesen!
Wenn Sie zu den Führungskräften zählen und sich mit vertretbarem zeitlichem Aufwand zielgerichtet und systematisch auf Medienauftritte vorbereiten wollen, dann nehmen Sie sich dieses Trainingsbuch vor, und arbeiten Sie es durch. Nehmen Sie es immer wieder zur Hand, wenn eine Redaktion Sie um ein Statement oder ein Interview bittet.
Dies ist ein Arbeitsbuch. Ich verfolge damit keinerlei literarischen Anspruch. Ich will damit ausschließlich eines erreichen: Ihren Erfolg sicherstellen, wenn Sie in den Medien auftreten.
Sie finden in diesem Buch keine Patentrezepte, aber was ich Ihnen weitergebe, ist zum einen die geballte Erfahrung aus über 1000 öffentlichen Diskussionen, Streitgesprächen und Interviews, durch die ich mich vor meiner Zeit als Trainer selbst hindurchgekämpft habe.
Zum anderen ist es das Ergebnis jahrelanger intensiver Trainingspraxis, ergänzt durch die Erfahrungen bei den Auftritten der von mir trainierten Manager in zahllosen Nachrichtensendungen, Magazinen, Talkshows und Reportagen.
Für die Vorbereitung und Realisierung solcher Medienauftritte habe ich eine instrumentalisierte Methode entwickelt, die in den letzten acht Jahren im intensiven Training mit mehr als 3.000 Managern aus über 60 großen Unternehmen erprobt und ständig verbessert worden ist. Und am Ende des Trainings standen fast immer die „Einsätze“ vor Kameras, Mikrofonen, in Pressekonferenzen oder öffentlichen Diskussionen.
„Crashkurs“ habe ich als Titel für dieses Trainingsbuch gewählt, weil es einen kurzen, schnellen Weg aufzeigt, der Sie konsequent an Ihr Ziel führt. Alles Überflüssige wurde weggelassen, das Buch liefert Ihnen die pure, praxisorientierte Methodik.
Aber, nehmen Sie bitte folgendes zur Kenntnis: Der kürzeste Weg ist, wie fast immer im Leben, auch der schwierigste. Sie müssen mit diesem Buch wirklich intensiv an sich und Ihrer Medienstrategie arbeiten!
Sie werden Schritt für Schritt durch alle Stufen der Vorbereitung und der Abwicklung geführt, und das immer illustriert mit praktischen Beispielen und kurzen Übungen.
Manches habe ich um der Verdeutlichung willen bewußt überzeichnet. Es geht mit nicht darum, mit dem, was ich schreibe, unbedingt recht zu haben. Aber ich übernehme die volle Verantwortung für die Praxistauglichkeit dessen, was Sie hier in diesem Buch finden. Es wird auch für Sie funktionieren. Zahllose erfolgreiche Medienauftritten der Manager, die vor Ihnen mit dieser Methode gearbeitet haben, sind dafür die beste Referenz.
Kapitel AEinstimmung
Das ist zu Beginn des Jahres 2000 schon fast eine rhetorische Frage. Wir leben in einer Mediengesellschaft. Das heißt, ob es uns gefällt oder nicht, daß die von den Medien verbreitete Meinung für die meisten Menschen praktisch Fakt ist.
Für diese Menschen geben heute die Medien vor, wie sie leben sollen, wie sie empfinden und wie sie denken. Das geschieht, ohne daß die Betroffenen das wirklich merken. Drei bis vier Stunden täglich läuft in deutschen Haushalten der Fernseher – die traurigen Auswirkungen solcher Gewohnheiten werden uns gleich noch beschäftigen.
Die Industrie muß dieser Entwicklung Rechnung tragen. Und dazu brauchen ihre Manager ein gutes Medientraining. Wenn Sie sich heute ohne ein solches Training mit den Medien – vor allem mit dem Fernsehen – einlassen, dann werden Sie Ihren Auftritt mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Sand setzen.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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