Das etwas andere Fussballmärchen - Rolf Appel - E-Book

Das etwas andere Fussballmärchen E-Book

Rolf Appel

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Beschreibung

Ein Mann begegnet nach einer Auslandsreise, in seiner Heimatstadt, in einem kleinen Bistro, einem Fußballengel. Beide kommen ins Gespräch. Der Fußballengel offenbart ihm eine Geschichte aus der Hochzeit des Braunschweiger Fußballs. Ein Märchen vor dem Hintergrund einer sehr guten Zeit von Eintracht Braunschweig, dem Deutschen Fußballmeister von 1967. Sachbezogene Fakten zur Erzählung Das Buch hat einen sachbezogenen zweiten Teil. Erinnerungen an die Hochzeit des Braunschweiger Fußballs. Grundlage für einen reichen Schatz an Erinnerungen an die überregionalen Erfolge der Mannschaften der zweiten Reihe, sie gehören in diese Zeit.

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Veröffentlichungsjahr: 2022

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DAS ETWAS ANDERE FUSSBALLMÄRCHEN

Ein Mann begegnet nach einer Auslandsreise, zurück in seiner Heimatstadt, in einem kleinen Bistro, einem Fußballengel. Beide kommen ins Gespräch und der Fußballengel offenbart ihm eine Geschichte aus der Hochzeit des Braunschweiger Fußballs.

Ein „Märchen“ vor dem Hintergrund einer sehr guten Zeit von Eintracht Braunschweig, dem Deutschen Fußballmeister von 1967.

Der sachbezogene zweite Teil erinnert an diese erfolgreiche Zeit. Im Hinblick auf die Fußballszene von damals sind deren Fakten Grundlage für einen reichen Schatz an Erinnerungen, wenn auch der Blickwinkel heute ein anderer ist.

An dieser Stelle ein herzlicher Dank an Wolfgang Eberhard. Er hatte die Anregung zu diesem Buch.

Wolfgang hat mich mit Rat und Tat unterstützt und das Vorwort geschrieben.

Rolf Appel

INHALT

Vorwort - Wolfgang Eberhard

Das etwas andere Fußballmärchen

Fakten zum „Märchen“

Meistertitel von Eintracht Braunschweig 1967

Mein Leben in der Fußballfamilie

Erinnerung - SC Leu Braunschweig

Aus der Fußballfamilie

Dank - Zeitzeugen

VORWORTWOLFGANG EBERHARD

Meine Kompetenz, über Fußball zu schreiben, ist denkbar gering. Die eigenen fußballerischen Erfahrungen beschränkten sich hauptsächlich auf planloses Balltreten in der Badeanstalt. Ich erinnere mich zwar noch daran, dass jede Pause in der Schule genutzt wurde, um auf dem hinteren Schulhof Fußball zu spielen. Als Ball musste ein Stein dienen oder, wenn denn vorhanden, ein Tennisball. Immer auf der Hut vor aufsichtsführenden Lehrern, denen das „Gekicke“ ein Dorn im Auge war. Wenn dort Mitspieler gesucht wurden, war ich allenfalls dritte Wahl. Mein Versuch, auch einmal mitzuspielen, endete mit einer abgerissenen Schuhsohle.

Was das alles mit Rolf Appel zu tun hat? Rolf und ich saßen in der selben Klasse. Er war auf dem Schulhof mittendrin, leidenschaftlich und engagiert. Das genaue Gegenteil von mir. Bereits 1957 spielte er, noch als Feldspieler, in den Knabenmannschaften des MTV Braunschweig. Beim MTV dann zum Tormann ausgebildet und gereift, wechselte er später zu Eintracht Braunschweig. Hier brachte er es bis zum deutschen Amateur-Vizemeister. Die Zeitungen lobten sein Talent und seinen Einsatz. Mit der Niedersachsenauswahl reiste Rolf nach Indien, mit der Stadtauswahl nach Frankreich. Kurzum: Er war einer der Top-Torleute im Braunschweiger Fußball und auf Landesebene. So mancher Experte traute ihm Großes zu.

Nach dem Ende der Schulzeit verloren wir uns aus den Augen. Ich muss zu meinem Bedauern gestehen, dass ich den sportlichen Erfolg von Rolf nicht verfolgt habe. Ein oder zweimal hörte ich von Bekannten davon.

Als wir uns anlässlich eines Klassentreffens nach fünfzig Jahren wiedersahen, sprach er nicht vom Fußball. Er erzählte mir von den Ausgrabungen auf dem Gelände der Pfalz Werla. Ich besuchte ihn in seinem Zuhause in Werlaburgdorf und er führte mich über das Pfalzgelände. Später machten wir Ausflüge in den nördlichen und südlichen Harz auf den Spuren der Ottonen.

In den darauffolgenden Jahren trafen wir uns in Braunschweig mehrmals zum Kaffee. Und erst dabei sprachen wir über Fußball. Zuerst über Fußball in der heutigen Zeit. Natürlich kamen wir auch auf Eintracht Braunschweig zu sprechen. Doch dann erzählte Rolf aus seiner aktiven Zeit. Seine Erzählungen waren mit Insiderwissen aus den 1960er und 1970er Jahren gespickt. Es war informativ, sehr amüsant und manchmal auch erschreckend.

Ich spürte, dass seine alte Leidenschaft ungebrochen war. In seiner aktiven Zeit war sein Tagesablauf geprägt von seinen Bemühungen, berufliche und sportliche Anforderungen in Einklang zu bringen. Gebraucht und gefordert im Geschäft und dabei gleichzeitig „professionell“ Fußball spielen, konnte das unter den immer härter werdenden Bedingungen im Profifußball gutgehen? Rolf hat daraus seine persönlichen Konsequenzen gezogen, die meinen Respekt verdienen.

Da ich natürlich von Rolfs schriftstellerischen Arbeiten wusste, schlug ich ihm vor, doch einmal darüber nachzudenken, ob er seine Erfahrungen und Erlebnisse nicht zu Papier bringen wollte. Er hat nachgedacht und das Ergebnis liegt hier vor: eine „himmlische Geschichte“ vor biografischem Hintergrund.

Ich wünsche Rolf und seiner Frau Christel alles Gute.

DAS ETWAS ANDERE FUSSBALLMÄRCHENGEFÄHRLICHES SPIEL

Es war in den frühen Abendstunden eines kühlen, verregneten Spätsommertages. Eine berufliche Auslandsreise hatte ich wieder einmal hinter mir. Vom Flughafen gekommen, besuchte ich das kleine Bistro hinter der Marktkirche in unserer Vorstadtsiedlung.

Vor der einbrechenden Dunkelheit wollte ich nach der anstrengenden Reise noch etwas entspannen, zumal meine Frau erst am frühen Morgen ihre Nachtschicht im nahen Krankenhaus beendete. Unser Lieblingscafé, zwei Straßenecken von uns Zuhause entfernt, hatte schon geschlossen.