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Endlich ist es soweit. Nach langer schöpferischer Pause und Dank seiner Muse gibt es wieder viele neue spannende Geschichten um den schönen Immenhof. Ein fremder Mann macht Margot schöne Augen. Manuela verdreht Ethelbert den Kopf und Ralf macht Dick einen Heiratsantrag. Am Ende gibt es ein Geheimnis. Doch was ist das Geheimnis vom Immenhof?
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Seitenzahl: 46
Veröffentlichungsjahr: 2021
Vorwort
Kapitel 1 Müdigkeit
Kapitel 2 Der Überfall
Kapitel 3 Ein neues Pferd
Kapitel 4 Manuela
Kapitel 5 Der Rivale
Kapitel 6 Das Angebot
Kapitel 7 Der Antrag
Kapitel 8 Ausritt
Kapitel 9 Der Neubeginn
Kapitel 10 Bootshaus
Mario Würz, geboren 1969 in Herborn (Hessen), ist von Kind auf mit Pferden vertraut und seit 1984 großer Immenhof-Fan.
Von Beruf ist er Maler und Lackierer, zudem Vater von drei Kindern.
Seit Ende 2020 ist er mit der wunderbaren Manuela liiert.
Mario Würz, 19-jährig von Hessen nach Malente-Gremsmühlen umgezogen, war dort 16 Jahre lang eng befreundet mit dem Besitzer von Gut Rothensande (dem Drehort der Immenhof-Filme), bis zu dessen Tod im Juni 2002.
Von Dezember 1991 bis Dezember 1998 wohnte Würz selbst auf Rothensande, wo er sich um die Pferde kümmerte.
Am 22. Mai 2004 eröffnete er bei Foto Düsterhoff in Malente-Gremsmühlen den Immenhof-Fan-Shop und gründete einen Immenhof-Fanclub.
Am 20. Mai 2006 gründete Würz den Verein zur Förderung des »Immenhof-Museum« e. V. und eröffnete das Immenhof-Museum.
Das erste Buch von Würz, »Sommernacht auf Immenhof«, erschien 2005. Das zweite Buch, »Abschied vom Immenhof«, erschien 2007 und das dritte Buch, »Rückkehr zum Immenhof«, erschien 2010.
Im Jahr 2008 hatte Würz die Idee für die Immenhof-Festspiele. Dann endlich, am 24. Juli 2009 war die Premiere der Immenhof-Festspiele mit dem Stück »Die Mädels vom Immenhof«, in dem Würz den Jochen von Roth spielte, ebenso 2010 in dem Stück »Hochzeit auf Immenhof«.
2005 veranstaltete Würz das 50-jährige Immenhof-Filmjubiläum und 2015 das 60-jährige Immenhof-Filmjubiläum.
Seit 2015 ist er Veranstalter und Moderator der großen Gala: Immenhof-Filmpreisverleihung.
Die Immenhof Filme bedeuten für mich ein Ab- und Eintauchen in die Welt der Pferdeliebhaber, und ich kann mir vorstellen, Teil dieser Geschichten zu sein.
Ich lasse mich träumend entführen und sehe mich fast schon in der nächsten Einstellung selber um die Ecke zu galoppieren!«
Mario Würz setzt liebevoll an seine früheren Immenhof-Romane an und schafft es wieder, den Ponyhof und seine Geschichten bildhaft vor dem inneren Auge end- und auferstehen zu lassen.
Mit jedem neuen Buch kommt die große Verbundenheit von Mario Würz zum Immenhof zum Ausdruck und man erkennt in seinen Sätzen, dass der Immenhof mit seinen großen und kleinen Geschichten sein Leben und seine Liebe widerspiegelt.
Auf dem Immenhof ist das Leben eben doch ein Ponyhof!
Tina Ruland
Langsam ging der Winter 1961 zu Ende und es blieb abends wieder länger hell.
Es war Ende März und man konnte morgens auch schon wieder die Vögel singen hören. Es war gerade jetzt im Frühjahr draußen wieder viel zu erledigen, was im Winter liegengeblieben war. Es mussten die Zäune repariert und auch die Blumenbeete neu bepflanzt werden.
Es war früh am Morgen, als Dalli den Frühstückstisch für alle deckte.
»Na, du Langschläferin«, sagte sie zu Dick, die gerade zur Tür hereinkam.
»Du schläfst in letzter Zeit auch viel länger als sonst. Ist dir nicht gut?«, fragte Dalli und sah ihre Schwester mit besorgter Miene an.
»Mach dir mal keine Sorgen. Mir geht es gut«, beruhigte Dick ihre Schwester.
»Na, dann können wir ja zusammen frühstücken«, erwiderte Dalli.
Nachdem die beiden angefangen hatten zu frühstücken, kamen nach und nach auch die anderen Familienmitglieder in die Küche. Jochen fing gleich damit an, die Arbeiten, die auf dem Hof erledigt werden mussten, einzuteilen.
»Vor Ostern, wenn die ersten Gäste kommen, muss alles fertig sein«, sagte er mit fester Stimme. »Ich werde mit Hein die Zäune reparieren. Dalli, du wirst mit Ethelbert das Café wieder auf Vordermann bringen, und Ralf und Dick, ihr habt ja im Forsthaus Dodau noch eine Menge Arbeit zu verrichten. Wenn ihr im Forsthaus Hilfe braucht, dann fragt Mans, ob er Zeit hat, euch zu helfen.«
»Werden wir machen, Jochen«, sagte Ralf.
Nach dem Frühstück gingen alle an die Arbeit. Am Forsthaus angekommen, ging Dick gleich ins Schlafzimmer und wollte sich ein wenig hinlegen.
»Was ist denn mit dir los, mein Schatz?«, fragte Ralf mit besorgter Stimme und ernstem Blick.
»Ich fühle mich nicht so gut und lege mich ein bisschen hin. Mach dir keine Sorgen, Ralf. Mir geht es nachher bestimmt wieder besser«, sagte Dick.
Nachdem Dick sich hingelegt hatte, fing Ralf schon mal mit den Außenarbeiten am Haus an, die im Winter liegengeblieben waren. Nach einer guten Stunde stand Dick wieder auf, um nach Ralf zu sehen. Ralf war gerade dabei, hinter dem Forsthaus die Zäune zu reparieren, als er Dick kommen sah.
»Na, mein Schatz. Geht es dir wieder gut?«, wollte er wissen.
»Ja, mir geht es schon ein wenig besser«, antwortete Dick und sah Ralf mit verliebtem Blick an. »Ich werde mal in die Küche gehen und uns was zu essen machen«, sagte sie und verschwand ins Haus.
Als Ralf mit der Arbeit fertig war, ging er ins Haus, um nach Dick zu sehen.
»Du kommst gerade richtig«, sagte sie, als Ralf zur Tür hereinkam und sie ihn lächelnd ansah. »Das Essen ist fertig und wir können gleich anfangen.«
Ralf langte mit großem Appetit zu. Nach einer Weile bemerkte er, dass Dick kaum einen Bissen angerührt hatte.
»Was ist denn mit dir? Du hast ja kaum was gegessen«, sagte Ralf und sah Dick besorgt an.
»Ich habe zur Zeit nicht so großen Appetit, aber ich könnte jetzt ein großes Glas Gurken aufessen.«
