Das Stempelwerk - Gregor Martin - E-Book

Das Stempelwerk E-Book

Gregor Martin

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Beschreibung

Eine Sammlung von Kunstdrucken, die mit den »Malmaterialien« Wein, Kaffee und Tomatensuppe hergestellt werden.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 15

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Inhalt

Interview mit Gregor Martin

Die ersten Kaffeetassenstempel in juristischen Büchern (2009)

Kaffeetassendrucke in Werken der Weltliteratur (2010)

Kaffeetassendrucke auf Zeichenpapier (2015)

Wein und Kaffee (2016)

Tomato Soup (2017)

Tea Time (2017)

Die grossen Gelage für 12 Personen (2017)

Interview mit Gregor Martin

geführt von Lucia Derungs

In Ihren neuen Arbeiten begnügen Sie sich nicht mehr wie früher mit Abdrucken von Kaffeetassen. Sie bilden Paare mit Abdrucken von Kaffeetasse und Weinglas. Erstmals zeigen Sie Ihre neuen grösseren Rondos auf handgeschöpftem Büttenpapier unter dem Titel »Tomato Soup« und »Tea Time«, schliesslich sogar die grossformatigen »Gelage«. Wie kam es dazu?

Wie Sie ja wissen, begann meine Stempelkunst damals, als ich in der Anwaltskanzlei in Bern Bücher aus einem inneren Zwang heraus mit Kaffeetassenstempeln kennzeichnen musste. Das war in den Jahren 2008 bis 2011. Nach dem Rauswurf hörte ich für eine gewisse Zeit ganz damit auf. Da kein Geld mehr reinkam, besann ich mich auf mein zeichnerisches Talent, die Schülerzeitungen, Partyflyer und was alles ich in meiner Jugend gestaltet hatte. Als Jurist kannte ich ziemlich viele Menschen, nicht wenige davon waren Firmeninhaber. Und da konnte es schon mal vorkommen, dass der eine oder andere einen Werbefachmann und Grafiker gut gebrauchen konnte. Anfangs lief es harzig, doch dann kam die Sache ins Rollen. Erst als meine Existenz gesichert war, begann es mich wieder in den Fingern zu kribbeln.

Und Sie stempelten wieder drauflos?

Ja, aber anders. Doch da gab es noch eine andere Sache, die ich Ihnen erzählen muss. Ab 2010 weitete ich meine Stempelaktionen aus. Jetzt mussten auch Bücher der Weltliteratur dran glauben.

Wie soll ich das verstehen? Stempelten Sie nun Werke von Marcel Proust und James Joyce?