Das Team - Christian Eggers - E-Book

Das Team E-Book

Christian Eggers

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Beschreibung

Der Titel des Buches ist für uns der Kern unserer Arbeit. Das Buch beschäftigt sich mit den für uns wichtigsten Themen, welche sich bei der Arbeit in Teams auftun. Vom Erkennen der einzelnen Teamphasen über die Personentypisierung hin zu empathischen Gesichtspunkten, die für erfolgreiche Arbeit im Team essenziell sind. Auch die Generation Y bekommt ihre Plattform und bezieht Position zu dem Thema. Es werden bereits bekannte Konzepte aus neuen Blickwinkeln dargestellt sowie eigens erarbeitete Konzepte vorgestellt. Dieses Buch ist ein Wegweiser für all diejenigen, welche ihre ersten Schritte in der Welt der Teams und auch in der Welt der Teamführung wagen wollen. Geballtes Wissen auf einer überschaubaren Anzahl von Seiten zusammengefasst.

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Seitenzahl: 74

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhalt:

Vorwort

Vorstellung comotra

Kapitel 1

Das Team – Die Definition und das erste Verständnis des Aufbaus

Kapitel 2

Sprechen im Team

Kapitel 2.1

Jäger, Sammler und andere Typen (nach dem DISG-Modell)

Kapitel 2.2

Woher haben wir unseren Ansatz (Erläuterung des DISG-Modells)

Kapitel 2.3

Spezifische Eigenschaften der vier Personentypen (nach dem DISG-Modell)

Kapitel 3

Kollegen beobachten und von ihnen lernen

Kapitel 4

Von Nachsicht bis Aufgeben

Kapitel 5

Störungen im Team haben Vorrang

Kapitel 6

Die vier Grundregeln für positive und erfolgreiche Arbeit im Team [nach Fish]

Kapitel 7

Empathie – Die essenzielle Grundlage für ein erfolgreiches Team

Kapitel 7.1

Abholen mit emotionaler Intelligenz (Empathie)

Kapitel 7.2

Perspektivwechsel, Grundlage der Empathie

Kapitel 7.3

Spiegelneuronen, der neurologische Grund für unsere emotionale Intelligenz

Kapitel 8

Was sagt die Generation Y zum Thema Führung im Team?

Quellenverweis

Danksagung

VORWORT

Dieses Buch ist das Resultat einer langen Zeit der Selbstfindung, welche bei weitem noch nicht abgeschlossen ist.

Viele Personen haben uns in den vergangenen Jahren Begleitet und geprägt.

Uns, das heißt mich, Christian Eggers und comotra. Obwohl comotra und ich ein und dieselbe Person sind, ist das Buch in der Wir-Form verfasst. Dies hat folgende Gründe. Zum einen ist ein Wir stärker in der Aussage als ein Ich, und zum anderen habe ich mir die Weisheiten nicht per se alleine aus den Fingern gesaugt. Ich wurde durch viele Menschen belehrt, beeinflusst und inspiriert. Ich teile täglich Erlebnisse mit vielen Menschen, aus denen ich meine Lehren und Schlüsse ziehe.

Diese Persönlichkeiten bilden mit Ihrem Einfluss auf mich als Person, ohne das es diese Menschen vielleicht ahnen, und ich, der für sich seine Lehren und Schlüsse zieht, comotra.

Den Personen, die mich zu dem gemacht haben oder auch noch weiterhin machen, danke ich.

Ich danke diesen Menschen mit diesem Buch. Seht was Euer Einfluss in mir bewegt hat.

Euer Einfluss, Eure Auseinandersetzungen mit mir und meinen Gedanken formten mich und meine Art Geschehnisse zu betrachten.

Es formte mich und dafür bin ich sehr dankbar, auch wenn die Reise des Lebens und das Auseinandersetzen, so hoffe ich, noch lange anhalten wird.

Viele Erfahrungen, die unser Handeln heute bestimmen, sind in diesen vergangenen Jahren entstanden. Die mehr oder weniger beschwerliche Reise, eher bekannt als Ausbildung.

Die ersten Berufsjahre in Eigenverantwortung, mit all den Vor-und Nachteilen. Eindrücke und Erfahrungen, welche das Weltbild mehr und mehr (und auch noch heute) stetig neu formten.

Neue berufliche Herausforderungen. Berufliche Fehlschläge. Erfahrungen, die wir nicht missen wollen.

Stunden die wir nach einem langen Arbeitstag damit verbrachten, verschiedensten Dozenten zu lauschen, um Ihr Wissen in uns aufzusaugen.

Was vielleicht verständlich ist, nicht immer ganz so einfach war. Mit Kollegen die mittlerweile mehr als nur Freunde sind, wurde aber auch das nebenberufliche Abendstudium gemeistert.

Nun gepackt von dem Begehren immer mehr Neues zu erlernen. Sichtweisen kennenzulernen, die einem noch völlig unbekannt waren. Ein weiteres Kapitel der eigenen Weiterentwicklung nach Ausbildung und Studium. Die Fortbildung zum IHK-geprüften Trainer.

Selbsttherapie nannten wir diese Fortbildung, die aus völlig Fremden binnen sehr kurzer Zeit Vertraute machte. Vieles an Wissen nahmen wir mit. Vieles, das unseren Blick auf die Welt und unser Umfeld nochmals veränderte. Einblicke in die Personentypisierung, welche uns vieles im Alltag erleichtert.

Darauf folgend noch eine Fortbildung mit dem Hintergrund der gezielten Führung von Menschen. Tiefere Einblicke in die Welt der Kommunikation und in die Handlungsmuster der Menschen taten sich auf.

Eine Fülle von Informationen haben wir nun in uns gesammelt. Wir gestalteten unsere Sichtweise durch neu erlerntes nun des Öfteren und auch unser Handeln hat sich in den vergangenen Jahren gewaltig verändert.

Unser Buch und das Thema „Das Team - Richtig Mitwirken und richtig Führen im Team“ ist etwas was jeden täglich umgibt.

Täglich bewegen und handeln wir in und für Teams.

Unsere Erfahrungen bezüglich der Wichtigkeit von Kommunikation in Teams haben wir niedergeschrieben. Man kann dieses Buch als eine Art Ratgeber im Umgang mit einzelnen Menschen, aber auch als Ratgeber im Umgang mit einer Gruppe von Menschen sehen.

Dieses Buch ist keines derjenigen, welches Ihnen den einen wahren Weg mitteilt, denn dieser ist stets individuell. Sie sollen selber Ihre Schlüsse und Erkenntnisse ziehen.

Sie sollen aus sich heraus sagen, so könnte ich handeln. So könnte mein zukünftiger Weg sein. Sie sollen sich hinterfragen und überdenken.

Wir hoffen, dass uns das gelungen ist.

COMOTRA

Wofür steht comotra?

comotra gliedert sich in die drei Bausteine unseres Handelns.

Coaching, Moderation und Training!

Unser Fachwissen basiert auf Erkenntnisse aus Studium und Weiterbildungen im Bereich Human Ressource Management, sowie den eigenen Lebens- und Berufserfahrungen.

Schwerpunkte unserer bisherigen Studien und Erfahrungen lauten wie folgt:

Personalentwicklung

Personalführung

Coaching

Training

Moderation

Mentoring

Präsentationsaufbau / -durchführung

Alle folgenden Kapitel sollen zum Denken anregen und den Arbeitsalltag nachhaltig beeinflussen. Das sind unser Ziele und auch unsere intrinsische Motivation.

Nach folgendem Motto gestallten wir unsere eigene Persönlichkeitsentwicklung:

„Entdecke Dich, entwickle Dich, bleib dir treu!“

Euch und Ihnen viel Spaß.

Kapitel 1

Das Team – Die Definition und das erste Verständnis des Aufbaus

Der Duden definiert „Team“ als „Gruppe von Personen, die mit der Bewältigung einer gemeinsamen Aufgabe beschäftigt ist“.

Aber ist es so einfach das Team zu definieren?

Um den Begriff an sich greifbar zu machen reicht dies vorläufig.

Wir wissen nun womit wir uns im Folgenden beschäftigen.

Eine Gruppe, sprich mehrere Personen, sind beteiligt.

Es wird, eine Sache oder Werkstück, eine Aufgabe erarbeitet oder bewältigt.

Das Erarbeiten geschieht gemeinsam, im Einklang aller Beteiligten (zu welchem Anteil der Einzelnen sei erst mal dahingestellt).

Aber wie läuft es in der Realität? Auf Los geht´s los und zum Zeitpunkt „X“ ist die Aufgabe reibungslos bewältigt?

Leider nicht und das wissen wir alle…

Meist treten Probleme auf. Zwischenmenschliche. Probleme die das Team bremsen können.

Aber warum?

Aus folgenden Gründen läuft die Maschinerie nicht auf Knopfdruck auf Hochtouren:

Es gibt (5) Phasen die jedes Team durchläuft und welche für Verzögerungen sorgen.

Zu Beginn steht das „Forming“. Das Orientieren und abtasten innerhalb der Gruppe. Wer sind die Anderen? Wie ticken die Anderen? Welches Verhalten wird von der Gruppe toleriert?

Man geht in dieser Phase freundlich und höflich miteinander um, da man sich erst kennenlernen muss. Die Kommunikation begrenzt sich in dieser Phase zumeist auf freundliches Geplänkel sowie zwanglosem Smalltalk. Erste Interessensgemeinschaften bilden sich.

Über gemeinsame Interessen entstehen die ersten Grüppchen. Die eigentlichen einzelnen Charaktere bleiben in der Regel verborgen.

Als zweite Phase folgt das „Storming“, auch Konfliktphase genannt. Nach dem anfänglichen Herantasten, treten nun die individuellen Charaktere in den Vordergrund. Meinungen, Ansichten und Werte werden geäußert und diskutiert. Es entsteht ein Revierverhalten innerhalb des Teams. Gleiches findet zueinander, Ungleiches geht auf Abstand. In dieser Phase herrscht hohes Konfliktpotenzial, welches nicht immer von Nachteil ist, denn durch entstehende Reibung, innerhalb des Teams wird ein festes Wertekonzept entwickelt. Die Wertekonzeptentwicklung steht auf keiner Agenda, diese wird auch in keinem Milestone oder Jour fix gemessen. Diese in der Gruppe entstehende unbeabsichtigte Erarbeitung von gemeinsamen Werten und gemeinschaftlichen Regeln ist für eine Gruppenbildung etwas Natürliches. Etwas Menschliches. Die eigenen Werte, Meinungen und Ansichten treffen auf die Werte, Meinungen und Ansichten uns unbekannter. Wir lernen uns kennen. Im Dialog.

Im Konflikt. Uns unbekannte Werte, Meinungen und Ansichten treffen auf unsere Welt. Um dieses Ereignis greifbar zu machen, werden wir einen kleinen Ausflug in den Bereich des NLP (Neuro-Linguistische Programmieren) machen. Das sogenannte „Landkartenmodell“ beschäftigt sich mit dem Prozess unseres Tuns. Warum tun wir die Dinge die wir tun? Grundlegend für unser Handeln sind Erfahrungen, welche wir in unserem Leben gemacht haben. Diese Erfahrungen zeichnen wir in unserem Inneren auf einer Landkarte auf.

Unser Weltbild entsteht. In der Stormingphase trifft nun eine Vielzahl verschiedener Landkarten aufeinander.

Es ist eine spannende Phase in der Teambildung, da das Team nun eine gemeinsame Route festlegt. Ein gemeinsamer Dialog entsteht und die nächste Phase beginnt.

Nun folgt die Phase „Norming“. Eine neue, eine Gruppenlandkarte wird gebildet. Durch den sachlichen, kommunikativen Austausch werden Differenzen auf einen Nenner gebracht.

Es entstehen gewisse Regeln, welche sich die Gruppe untereinander (bewusst oder unbewusst) auferlegt und nach denen die Arbeitsabläufe für das Erreichen der Zielsetzung festgelegt werden.

Der Umgang miteinander ist (klar) definiert und ein „Wir-Gefühl“ beginnt sich auszubreiten. Eine Gruppenlandkarte entsteht.

Jetzt erst gelangt das Team in die produktive Phase.

Das „Performing“.

Mittlerweile kennt man sich. Werte, Ansichten und Meinungen wurden (mehr oder weniger) zu Regeln kommuniziert. Die Arbeitsabläufe und Zuständigkeiten sind geklärt. Durch den regen Austausch in den vorangegangen Phasen, kann das individuelle Teammitglied nun seine Stärken (perfekt) in den Arbeitsablauf einbringen.

Das gesteckte Ziel wird (wenn das Ziel nach den smart-Kriterien definiert und erkannt wurde:

spezifisch, messbar, attraktiv, realisierbar, t