Das Tölzer Labyrinth. Ein Kraftplatz entsteht - M. Paulo - E-Book

Das Tölzer Labyrinth. Ein Kraftplatz entsteht E-Book

M. Paulo

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Beschreibung

In 100 Tagen von der Idee zur Eröffnungsfeier. Der Lebensweg des Menschen auf verschlungenen Pfaden. Ein Labyrinth ist kein Irrgarten. Hier geht niemand verloren. Labyrinthe faszinieren und begeistern Menschen schon seit Tausenden von Jahren. Ihr Ursprung liegt im heutigen Griechenland. Von dort aus verbreiteten sie sich weltweit in jeden Winkel der Erde ein unvergleichlicher Erfolg. Bronzezeitliche Felsritzungen, knossische Münzen, römische Mosaike, mittelalterliche Handschriften, uralte Zeichen und Ritzungen auf Ton und Keramik auf der ganzen Welt zeugen von Labyrinthen. Heute erfährt diese symbolträchtige Darstellung des Lebens eine Renaissance. Zu finden in herrschaftlichen Gartenanlagen, in Parks, in Kirchen und Kathedralen. In der 1260 fertig gestellten Kathedrale zu Chartres, südlich von Paris befindet sich das wohl bekannteste. Nach diesem Muster ist das Labyrinth in Bad Tölz gearbeitet. Der Künstler Marco Paulo aus Bad Tölz hat im Rosengarten einen Kraftplatz in Form dieses Labyrinthes initiiert und gebaut. Dieses Buch erzählt die Geschichte, in 100 Tagen von der Idee zur Eröffnungsfeier. Der Weg ist das Ziel. Das Labyrinth ist eine Einladung, sich aufzumachen, auf dem Weg zu bleiben, weiter zu gehen, sich zu besinnen, sich zu wenden; um schließlich an zu kommen. "Ein Labyrinth betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen." Marco Paulo

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Seitenzahl: 85

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Marco Paulo hat das Tölzer Labyrinth in Anlehnung an das

Labyrinth aus der Kathedrale von Chartres initiiert und gebaut.

Die Ausrichtung orientiert sich an einem der kraftvollsten

Plätze in Bad Tölz- dem Kalvarienberg.

Das Tölzer Labyrinth hat einen Durchmesser von 16,4 Meter

und ist im Rosengarten platziert.

“Ich wünsche allen Besuchern beim

Durchschreiten des Labyrinthes

besinnliche, spannende, interessante

und inspirierende Erlebnisse “

Widmung: Ich widme dieses Labyrinth

meinen Töchtern und all unseren

Kindern, mögen sie ihren

Lebensweg finden und gehen.

GRUßWORT

des 1. Bürgermeisters der Stadt Bad Tölz

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

in Bad Tölz gibt es viele Orte, die dazu anregen, innezuhalten; in denen „herunterkommen“ kann, wer sich gestresst fühlt: die vielen schönen Parks und Gärten, die Isarauen, der Kalvarienberg oder die Vitalorte.

Seit 2016 zu unserer großen Freude auch das Labyrinth im Rosenpark, das mit viel Engagement und Eigenleistung vom Künstler Marco Paulo gestaltet und angelegt wurde.

Seitdem sieht man immer wieder Menschen, die konzentriert das Tölzer Labyrinth, einen besonderen Kraftplatz abschreiten, Schritt für Schritt, Stein für Stein.

Dazu braucht man Geduld und Muße – es ist die perfekte „Entschleunigung“, die in unserer Zeit so wichtig geworden ist.

Labyrinthe werden oft mit Irrgärten verwechselt. Aber in einem Labyrinth kann man sich nicht verirren: Der Weg hat ein klares Ziel. Er führt – zwar auf gewundenem Pfad - geradewegs ins Zentrum. So mancher mag hierin ein Prinzip unseres Lebens erkennen.

Ich danke Marco Paulo, der uns diese Besonderheit geschenkt hat, für diese Bereicherung unserer seit vielen Jahren auf das Wohlergehen seiner Gäste fokussierten Stadt.

Ihr Josef Janker,

1. Bürgermeister Bad Tölz

GRUßWORT

Des Landrates Herrn Josef Niedermaier

Liebe Leserinnen und Leser,

das Labyrinth des Lebens - ein geflügeltes Wort, das man so leicht dahinsagt für die überraschenden Wege, die das Leben bereithält. Wer ein Ziel anstrebt, muss bislang unbekannte Wege einschlagen und dabei immer wieder erkennen, dass ein Weg ein Umweg oder vielleicht sogar eine Sackgasse war. Diese Entscheidungen, welche Richtung man nimmt, sind wesentlich, um ans angestrebte Ziel zu gelangen. Wer dies als spannende Herausforderung begreift und neugierig gegenüber diesen Wegen ist, kann Kraft aus ihnen schöpfen. Freilich - dieses Geflecht an Wegen im übertragenen Sinne ist vermeintlich oft kaum zu entwirren. Steht nun ein solches Labyrinth in einer Parkanlage wie bei uns im schönen Rosengarten von Bad Tölz, dann wird dieses vermeintliche Durcheinander an Linien offensichtlich. Man erkennt an der Anordnung der Steinplatten, dass es eine Vielzahl an Wegen gibt, dass Abzweigungen zugelassen, normal und erwünscht sind und doch gibt es ein Ziel. Genau diese Vielzahl an Varianten und immer wieder die neue Konzentration auf ein Ziel, machen unser Leben so facettenreich.

Ich freue mich sehr, dass der Rosengarten in Bad Tölz durch diesen Ort der Kraft bereichert wird. Mein Dank gilt dem Initiator des Tölzer Labyrinth Marco Paulo, der beharrlich sein Ziel verfolgt hat. Mögen Sie alle, die Sie das Labyrinth besuchen oder sich damit beschäftigen, die Vielfalt an Wegen erkennen und den richtigen ein schlagen.

Ihr Landrat

Josef Niedermaier

Inhaltsverzeichnis

Philosophie

Prolog

Philosophie und Gedanken zu Kraftplätzen

Der Traum

Das Erwachen

Der Plan

Das Konzept

Die Antwort

Die Ausführung

Der Bau beginnt

Die Eröffnung

Mein Dank

Schöne Dinge, Souvenirs, Glücksbringer und Erinnerungsstücke rund ums Tölzer Labyrinth

Einige Hintergründe

Das Pendeln

Die Wünschelrute

Arbeiten mit der Wünschelrute

Kraft- und Energieplätze

Platzsuche mit der Wünschelrute

Mein Weg zur Wünschelrute

Besonderheiten von Kraftorten

Offen für Kraftorte

Quellennachweis

Veröffentlichungen

Vita

Vorwort

Was hat der Bau eines Labyrinths, eines Kraftplatzes, mit Schwingungen und Energien eines Platzes zu tun? Sehr viel.

In den Neunzigerjahren lebte ich fast 20 Jahre auf einem sehr alten Hof. Die uralte Geschichte dieses Hofes und des Weilers faszinierten mich. Und so begann ich zu recherchieren. Was sich alles über die Jahrhunderte dort ereignet hatte. Das Leben an diesem Ort, mit samt der vorhandenen, sowie auch der teilweise unsichtbaren Dinge und zu spürenden Schwingungen, haben mich fasziniert und seither nicht mehr losgelassen.

Dies war mein erster Kontakt zu den Geheimnissen und unterschiedlichen Kräften und Ausstrahlungen eines Platzes. Dort konnte ich anhand von historischen Aufzeichnungen, den Ortschroniken, in der Bibliothek eines nahen Klosters und in verstaubten Archiven, mit Aufzeichnungen aus dem Staatsarchiv, sowie in Gesprächen mit älteren Menschen vor Ort, nachvollziehen, vervollständigen und doch oftmals nur erahnen, wie sich ein Ort oder ein Grundstück, ein ganzes Haus oder auch nur einzelne Räume durch die Geschehnisse in seiner Ausstrahlung und Schwingung verändert. Jeder von uns fühlt sich an dem einen Platz wohl und an dem anderen nicht so gut. Das hat etwas mit besagter Grundschwingung zu tun.

An diesem Hof, der urkundlich im Jahr 930 n.Chr. erstmalig erwähnt wurde, kam ich das erste Mal mit Angelegenheiten wie Schwingungen und feinstofflichen Energien in Kontakt. Nicht, dass ich mich damals für diese Dinge interessiert oder danach gesucht hätte. Nein, ganz offensichtlich hat dieser Ort, an dem wir fast 20 Jahre lebten, mich zu dieser Thematik hingeführt. Heute wage ich zu behaupten, er hat auf mich gewartet, um mich auf diesen Weg zu bringen. Im Gegenzug wurde es meine Aufgabe, für diesen Platz fast 20 Jahre lang zu arbeiten. Ich meine damit, energetisch zu arbeiten.

Fortan beschäftigten mich Themen wie Erdschwingung, Wasseradern, Verwerfungen und Kraftplätze. Warum und wieso sind an verschiedenen Plätzen unterschiedliche Schwingungen festzustellen? Was unterscheidet sie? Um mehr darüber zu erfahren, absolvierte ich mehrere Ausbildungen im Bereich Wünschelrutengehen und Pendeltechniken. In zahlreichen Kursen und Exkursionen durfte ich dann auf diesen Gebieten eigene Erfahrungen machen und Kenntnisse sammeln. Mit diesen uralten Techniken lassen sich bestimmte Phänomene ausgezeichnet auffinden, orten und in ihrer Schwingung trefflich zuordnen.

So kann man etwa Wasseradern mit der Wünschelrute finden. Die Tiefe einer wasserführenden Schicht lässt sich ebenso wie die Fließrichtung, die Wassermenge und die Temperatur muten. Auch ob dieses Wasser rechts oder links drehend ist, kann man feststellen. Noch vor einigen Jahrzehnten war es völlig normal, dass man – bevor man ein Haus oder ein Stallgebäude errichten wollte – einen Wünschelrutengänger befragte. Ganz allmählich besinnt man sich wieder auf diese alten Techniken. Auch heute noch wird in abgelegenen Gebieten in den Bergen oder auf einer Alm, dort, wo es unmöglich ist, eine Wasserleitung zu verlegen, ein Wünschelrutengänger mit der Suche nach einer entsprechenden Wasserader beauftragt. In vielen Ländern ist es auch heute noch üblich, Rutengeher zu unterschiedlichsten Projekten zu befragen, denken wir nur an Island mit seinen staatlichen Elfenberatern.

Wünschelrutengänger werden auch gerufen, wenn es unerklärliche Probleme in Haus, Hof oder in der Familie gibt. Fühlige Rutengänger spüren negative, verschobene oder aus dem Gleichgewicht gebrachte Schwingungen. Sind diese ausfindig gemacht, findet man auch Lösungsansätze. Der Wünschelrutengeher sucht dann nach Möglichkeiten, einen Ausgleich, eine Nivellierung und Harmonisierung von Schwingungen zu erreicht. Man spricht auch von Platz-, Feld- oder Erdharmonisierung bzw. von Erdheilung.

Nach weiteren Jahren führte mich mein Weg über den Schamanen Angaangaq zu einer fundierten schamanischen Ausbildung. Um es gleich zu sagen, ich arbeite nicht als Schamane, ich wollte damals lediglich verstehen, was sich hinter diesen Dingen verbirgt. Heute nutze ich gewisse erlernte Techniken, Anwendungen und Möglichkeiten dieser Ausbildung für mich und auch für andere Orte, Plätze, Pflanzen, Tiere und Menschen.

Das Tölzer Labyrinth und wie alles begann:

Im Frühling 2016 wachte ich eines Morgens auf und der Traum, den ich in dieser Nacht hatte, war noch sehr präsent. In diesem Traum sah ich mich als kleinen Jungen durch ein Labyrinth gehen. Nicht durch einen Irrgarten, sondern durch ein Labyrinth, wie man es in Kathedralen oder herrschaftlichen Parkanlagen findet. Die Begegnungen und das Erlebte in diesem Traum beschäftigten mich so sehr, dass ich wenige Tage später beschloss, ein solches Labyrinth in meiner Heimatstadt zu bauen. Es sollte nicht irgendein Muster sein, das mir vorschwebte, nein, ich wollte das Labyrinth aus der Kathedrale von Chartres südlich von Paris nachbauen. Dies gilt als das wohl bekannteste Labyrinth unserer Zeit.

Philosophie

Der Zufriedene ist immer der Reichste.

Verstehe Dich selbst.

Achte auf das, was Du empfindest.

Wenn Du etwas tust, musst Du es wahrlich wollen.

Bleibe ruhig in jeder Lage, Allen und Allem gegenüber.

Habe keine Furcht vor nichts.

Sei perfekt im Denken und Tun.

Konzentriere Dich auf das Wesentliche, den Augenblick, auf das Vorhandene.

Sei im Hier und Jetzt.

Respektiere und achte dich und die Anderen.

Sei aufgeschlossen allem Neuen gegenüber.

Prüfe und hinterfrage stets Erzählungen, Hörensagen, Überlieferungen, Etikette, Vermutungen oder Verdächtigungen.

Prolog

Wir alle sind ein lebendiger Teil der Natur. Hervorgegangen aus der Energie der Natur. Ihrem Rhythmus müssen wir daher konsequenterweise folgen. Wer die Gesetze der Natur verstanden hat, kennt automatisch das Geheimnis von Ursache und Wirkung. Gleichen wir unseren eigenen Lebensrhythmus der Natur an, erreichen wir Bewusstsein, Klarheit, Stabilität, Vertrauen, Offenheit, Kraft und inneren Frieden.

Schlechte Gedanken und Gefühle sind Hindernisse. Sie versperren die Sicht auf unser eigenes Wesen und auf das Wesentliche. Wenn wir es schaffen, uns von negativen und belastenden Gedanken und Gefühlen zu befreien, wird sich uns das Wesentliche offenbaren: Es ist unser Geist – der jedoch nicht mit dem Geist des Gehirns, dem Mentalen oder unseren Gedanken verwechselt werden darf. Der gemeinte Geist ist die Essenz des Bewusstseins. Wir sollten alle belastenden, negativen Gefühle und Emotionen erkennen, ordnen und dann bewusst hinter uns lassen. Nur so können wir das Wesentliche unseres Geistes erfassen.

Mehrere Möglichkeiten stehen uns dabei zur Verfügung. Die Meditation erweist sich zum Beispiel als ein ideales Mittel. Durch Meditation dehnen wir unser Bewusstsein, unsere inneren Grenzen und Begrenzungen. Es ist von Vorteil, Meditationstechniken, Anwendungen und entsprechende Atemübungen zu erlernen. Das einmal erlangte Wissen der Vorgehensweise ist von Dauer.

Bei der Meditation ist der Atem entscheidend, er ist Ausdruck des Lebens. Sorgen, Ängste, Wut, Hass oder Leidenschaft – all das verändert ihn. Wenn wir unseren Atem mit unserem Bewusstsein vereinen, befreien wir unseren Geist. Dadurch können wir unsere eigene Lebensenergie bewahren. Ist unsere Lebensenergie blockiert oder kann sie nicht frei fließen, führt dies unweigerlich zu Erkrankungen von Körper, Geist und Seele.