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Das Buch untersucht, wie das Töten von Tieren im schweizerischen Recht geregelt ist und wie es rechtsphilosophisch gerechterweise geregelt sein sollte. Das geltende Recht schützt das Leben von Menschen, nicht aber das Leben von Tieren. Nach dem Prinzip, dass Ungleichbehandlungen gerechtfertigt sein müssen, bedarf diese Regelung einer ethischen Begründung. Diese müsste darin bestehen, dass Menschen im Unterschied zu allen nichtmenschlichen Lebewesen über eine Eigenschaft verfügen, die für einen Anspruch auf Lebensschutz notwendig vorauszusetzen ist. Die Suche nach den Bedingungen eines Lebensinteresses ergibt jedoch, dass die entscheidende Eigenschaft nicht exklusiv menschlich ist. Der bisherige rechtliche Lebensschutz ist daher zu eng.
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Veröffentlichungsjahr: 2025