Demenz - Hildegard Brüssow - E-Book

Demenz E-Book

Hildegard Brüssow

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Beschreibung

Sachbücher und Ratgeber sind, nach meiner Erfahrung, oft sehr schwer, sehr Wissenschaftlich beschrieben. In meinen Büchern versuche ich immer die einfache , für jeden verständliche Erklärungen zu finden. Die Ausbildung zur Betreuerin für Menschen mit Hirnfunktion-Störung habe ich in der Wirtschaftsakademie in Elmshorn abgeschlossen. Nachdem ich Aushilfsweise 2 Jahre in einer Dementen-Station gearbeitet habe und erstmals mit Demenz-Kranken in Berührung gekommen bin. Das war in den Jahren 2010/11 . Bis jetzt betreue ich in privaten Haushalten Demente. Wie sollen betroffene Angehörige ihren Freunden und Nachbarn verständlich machen, was Sie selbst nicht verstehen. Dieser Ratgeber möchte das Leben mit einem Demenz oder Alzheimer Kranken erleichtern. Einfache Regeln die, wenn Sie sie umsetzen, ein harmonisches Miteinander versprechen. Völlig unwissenschaftlich erklärt für den Alltag. Meine Erfahrungen für Sie aufgeschrieben. Jeder alte Mensch hat es verdient in Würde und Harmonie die letzten Jahre zu erleben.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 49

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Aktiv Leben trotz Demenz

Ab zum Arzt

Erste Warnzeichen

Das Verhalten ändert sich

Schleichendes Vergessen

Erste Lektion:

Der Ideal Fall

Warum der Rückzug nach Innen

Versuche Dich hineinzuversetzen

„IN DEN SCHUHEN DES ANDEREN ZU LAUFEN“

Zweite Lektion:

Vergessen Sie die Angst vor Alzheimer

In Würde alt werden

Was empfindet der Angehörige

Warum einsam? ( Das Boot )

Dritte Lektion:

Der Plan

1.

Teilen sie Ihre „Sippe“ ein

2.

Die Betreuungskraft

3.

Tagespflege……

Erstelle eine Biografie

Motivation ist alles

Validation

Das richtige Verstehen

Validations-Anwendung

Das Weglaufen...

Schlagen und Drohen

Ihre Vision

Naomi Feil und die Validation

Giftige Gefühle

Der Fall Isidor Rose

Vierte Lektion

Das Kartoffel-Beispiel

Fünfte Lektion

Sechste Lektion

Einfache Regeln für die Validation

Siebte Lektion

Helfen nicht bevormunden

Autofahren- ein eigenes Problem

Zusammenfassung der Technik-Validation

Ziele der Validation

Beschäftigung

Zuviel Hilfe unterstützt das Vergessen

Hobbys & Gedächtnistraining

Eine Stunde nur

Achte Lektion

Demenzstadien

Stadium 1

Stadium 2

Stadium 3

Stadium 4

Dein Handwerkszeug

Neunte Lektion

Validation sieht das Ganze

Beurteile die eigene Validationsfähigkeit

Die geliebte katze

Die Ernährung

wird Essen verweigert?

Nimm dein Zuhause unter die Lupe

Checkliste Wohnung

Die Lektionen im Überblick

Dies könnte Hilfreich sein

Rechtliche Hinweise

Vorwort

Ersteinmal möchte ich mich bedanken das Sie sich für diesen Ratgeber entschieden haben.

Ich hoffe Sie erwarten jetzt keinen Wissenschaftlichen Vortrag. Denn das wird nichts. In diesem Buch möchte ich mit einfachen Worten erklären und verständlich machen warum es mit einem Demenzkranken Menschen so ist wie es ist.

Ich möchte erreichen das der Alltag trotz dieser Krankheit Lebenswert bleibt .

Als Zertifizierte Alltagsbetreuerin habe ich meine Erfahrungen mit Demenzkranken in den verschiedensten Stadien erleben dürfen. Diese Erfahrungen möchte ich an Sie weitergeben.

Vom erkennen dieser Krankheit bis zum Ende liegen oft 8 bis 20 Jahre. Die sollte man doch so leicht als möglich bewältigen, lachen muss erlaubt sein, finden Sie nicht auch?

Es ist nicht schwierig den „Wind aus den Segeln“ zu bekommen. Dieser Ratgeber möchte Sie durch die schwere Zeit begleiten.

Namen sind alle geändert und Ähnlichkeiten wären rein zufällig

Ihre Hildegard Brüssow

AKTIV LEBEN TROTZ DEMENZ

Zufriedenheit

Arbeiten mit den Händen

Wandern in der freien Natur

Essen, wenn man Hunger hat

Schlafen wenn man müde ist

Sprechen mit den Bäumen und Würmern

Flöten wie die Vögel

Auf dem Kamm blasen für die Fische

Du bekommst neue Augen für die Wunder um dich herum

Du wirst weniger verbrauchen

aber bewusster genießen

Genießen ist ein Segen

Mit wenig zufrieden sein und viel genießen

ist eine Kunst

Und das Glück von wirklich freien Menschen

© Phil Bosmans

Wenn wir einmal verstanden haben was unsere Grundbedürfnisse sind, erst dann können wir anfangen den Erkrankten zu verstehen.

Eine der wichtigsten Fragen die Sie sich jetzt stellen müssen, ist es denn überhaupt Demenz oder Alzheimer oder eine Krankheit die ähnliche Symptome haben. Haben Sie den Befund vom Neurologen noch nicht, wird es jetzt wohl Zeit.

Ich habe es oft genug erlebt, man glaubte es ist Demenz. Wird der alte Mensch schrullig, senil, vergesslich „ ach der wird dement“

Vor gar nicht so langer Zeit wussten wir von der Krankheit Demenz fast nichts. Senil war eine beliebte wenn auch abwertende Bemerkung.

Es gibt an die 60 verschiedene Formen von Demenz und Alzheimer. Alzheimer stellt sich oft schon in jüngeren Jahren ein. Die Alters-Demenz dagegen so im Alter um die 70 Jahre.

Durch den Demographischen Wandel , die Menschen werden immer älter, gibt es auch mehr Demenzkranke.Altenwerden heißt heute oft sehr alt werden. Nie im Leben lernt Mensch dieses Altwerden.

Alters Demenz : Abgeleitet aus dem Lateinischen >De< was soviel bedeutet wie >weg< und >mens< was >Denkvermögen, Verstand oder Vernunft< bedeutet. Demenz wird definiert als der Verlust früher vorhandener Intelligenz.

Alzheimer: Eine Neurodegenerative Erkrankung, deren hervorstechendes Symptom zu Beginn der Erkrankung Gedächtniseinbußen sind.

Möchten Sie mehr Wissenschaftliche Informationen, finden Sie am Ende dieses Buches ein Literatur Verzeichnis

Ich habe hier meine persönlich gemachten Erfahrungen zusammen getragen, die ich erst durch einen mehrmonatigen Lehrgang an der WAK Elmshorn erhielt aber dann hauptsächlich durch die praktische Arbeit mit Demenzkranken Menschen erhielt.

Sie werden erfahren wie Sie mit dem Kranken kommunizieren ohne in Stress zu kommen.

Wie Sie sich das zusammenleben einfacher gestalten können.

Wie Sie unmögliches bewältigen ohne zusammenzubrechen.

Wie Sie das Unfallrisiko im eigenen Heim minimieren.

Ach, fangen wir doch einfach an.

Ab zum Arzt

Genau! Erstmal muss festgestellt werden ob tatsächlich eine Demenz vorliegt. Es gibt viele Krankheitsbilder die ähnliche Symptome aufweisen. Aufschluss gibt der Neurologe oder die Memory-Kliniken. In den großen Städten gibt es sie. Einfach mal googeln.

Es ist tatsächlich so …...

Zu wenig Essen

Zu wenigTrinken

Diabetes

Schilddrüsen

Hirnwasserstau

Tumor

Durchblutungsstörung

u.v.m.

können Symptome ähnlich der Alzheimer auslösen

Eine frühzeitige Diagnose ist der wichtigste 1.Schritt

Oft werde ich gefragt wie man denn eine Demenz erkennen kann

Das Kurzzeitgedächtnis und die Merkfähigkeit sind beeinträchtigt

ERSTE WARNZEICHEN

Wenn:

Auffällige Vergesslichkeit

Wir vergessen alle mal was. Dem älteren Menschen wird da schnell was unterstellt. Darum vielleicht erst mal beobachten

Orientierungsprobleme

Wenn das eigene Zimmer oder z.B. die Toilette nicht auf Anhieb gefunden wird sollte das schon ein ernstes Warnzeichen sein.

Sprachstörungen

Das richtige Wort zu dem Gegenstand fällt nicht ein, passiert uns auch. Wenn aber Worte erfunden werden und oder verdreht ausgesprochen werden,-darauf achten ob dies oft passiert.

Probleme mit Zahlen

Ein guter Rechner kann es auf einmal nicht mehr. Kann mit Zahlen nichts mehr anfangen.

Mangelndes Zeitgefühl