Der beste Freund meines Vaters - Bernadette Binkowski - E-Book

Der beste Freund meines Vaters E-Book

Bernadette Binkowski

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Beschreibung

Für Paul war sie immer das Mädchen seines besten Freundes. Bis zu diesem Sommer. Carina ist längst erwachsen – selbstbewusst, neugierig und bereit, Grenzen zu überschreiten. Zwischen gestohlenen Blicken, verbotenen Berührungen und heimlichen Nächten wächst eine Leidenschaft, die nicht nur ihre Körper, sondern auch ihr Leben verändert. Doch was passiert, wenn aus gefährlicher Anziehung echte Gefühle werden? Und wie viel Risiko ist eine Liebe wert, die nie hätte entstehen dürfen? Dieses Buch ist für Erwachsene gedacht und enthält sinnliche, erotische Szenen. Nicht geeignet unter 18 Jahren.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Inhaltsverzeichnis

Impressum

Titelseite

Disclaimer

Kapitel 1: Fast schon eine Frau

Kapitel 2: Bitte geh nicht

Kapitel 3: Gestohlene Momente

Kapitel 4: Erwischt

Kapitel 5: Hoffnung

© 2026

like-erotica

likeletters Verlag

Inh. Martina Meister

Sandgasse 19

63739 Aschaffenburg

www.like-erotica.de

[email protected]

like-erotica ist ein Imprint des likeletters Verlages.

 

Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet.

Die Personen sind alle über 18 und wie der Inhalt frei erfunden.

Alle Rechte vorbehalten.

 

Autorin: Bernadette Binkowski

Cover: Midjourney/Canva

 

ISBN: 9783689793197

 

Teilweise kam für dieses Buch bzw. die Bilder künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Texte (und/oder Illustrationen) wurden dabei von der Autorin inhaltlich bearbeitet und weiterentwickelt.

 

Der beste Freund meines Vaters

 

Prickelnde Kurzgeschichte

 

Bernadette Binkowski

Dieses Buch ist für Erwachsene gedacht und enthält sinnliche, erotische Szenen. Nicht geeignet unter 18 Jahren.

Alle dargestellten Personen und Handlungen sind frei erfunden. Sämtliche sexuellen Handlungen erfolgen einvernehmlich und freiwillig.

Kapitel 1: Fast schon eine Frau

Die Erinnerungen an ihn waren immer nur flüchtig gewesen – ein Schatten an der Peripherie ihrer Kindheit, ein Mann, der gelegentlich am Esstisch ihres Vaters saß, mit tiefer Stimme lachte und ihr manchmal ein Bonbon zusteckte, wenn die Erwachsenen nicht hinsahen. Paul. Mitte vierzig, mit diesem lässigen Charme, der Männer in seinem Alter oft auszeichnete, wenn sie wussten, wie man sich kleidete und wie man eine Frau ansah, ohne sie zu bedrängen. Sie hatte ihn nie wirklich gesehen, nicht so. Nicht bis zu diesem Sommer.

 

Es war auf der Hochzeit ihrer Cousine gewesen, in einem dieser stickigen Festzelte am Rande der Stadt, wo die Luft nach Grillfleisch und billigem Parfüm roch. Carina, jetzt 22 und mit einem Körper, der sich in den letzten Jahren zu einer sinnlichen Kurve entwickelt hatte, stand am Rand der Tanzfläche und beobachtete, wie ihr Vater mit Paul anstieß. Er trug ein hellblaues Hemd, die Ärmel hochgekrempelt, sodass seine gebräunten Unterarme sichtbar waren. Ein paar dunkle Haare kräuselten sich dort, und sie ertappte sich dabei, wie sie sich fragte, wie sich diese Haut wohl anfühlen würde – rau oder weich? Als er sie plötzlich ansah, lächelte sie automatisch, doch dann blieb ihr Blick an seinen Augen hängen. Grau. Nicht kalt, aber intensiv, als würde er etwas in ihr lesen, das sie selbst noch nicht kannte.

 

«Carina», sagte er und kam näher, ein Glas Wein in der Hand. «Du bist ja fast schon eine Frau geworden.» Seine Stimme war tiefer als in ihrer Erinnerung, mit einem Hauch von Ironie, als würde er sich selbst für diese Bemerkung belächeln. Sie spürte, wie ihr Herz schneller schlug. «Fast?», gab sie zurück und hob eine Augenbraue. «Ich bin 22, Paul. Kein Teenager mehr.» Er lachte, ein warmes, kehliges Geräusch, und lehnte sich lässig gegen den Stehtisch neben ihr. «Stimmt. Aber für mich wirst du immer das Mädchen bleiben, das mir heimlich die Kekse geklaut hat.» Sie errötete, doch dann grinste sie. «Und du wirst immer der Typ sein, der mir gesagt hat, ich soll aufhören, bevor ich Bauchweh kriege.»

 

Die nächsten Wochen waren ein langsames, quälendes Spiel. Jedes Mal, wenn er zu Besuch kam – meistens, um mit ihrem Vater über «Geschäfte» zu reden, was immer das auch hieß –, fand sie eine Ausrede, um in der Nähe zu sein. Sie brachte Kaffee ins Wohnzimmer, setzte sich zu ihnen, wenn auch nur für ein paar Minuten, und lauschte dem Klang seiner Stimme, während er von Reisen oder alten Freunden erzählte. Manchmal, wenn ihr Vater kurz den Raum verließ, trafen sich ihre Blicke, und es war, als würde die Luft zwischen ihnen knistern. Einmal, als sie sich über den Couchtisch beugte, um sein leeres Glas wegzunehmen, streiften ihre Finger seine Hand. Nur für einen Sekundenbruchteil, aber es reichte, um ihr einen Schauer über den Rücken zu jagen.

 

«Was du hier tust, ist riskant», murmelte er eines Abends, als sie allein in der Küche standen. Sie hatte ihm gerade ein neues Bier gereicht, und ihre Finger hatten sich wieder zu lange berührt. Sie hob den Kopf und sah ihn direkt an. «Vielleicht mag ich die Gefahr.» Seine Augen verdunkelten sich für einen Moment, bevor er den Blick abwandte. «Dein Vater würde mich umbringen.» «Er muss es ja nicht erfahren.» Die Worte waren heraus, bevor sie sie zurückhalten konnte, und plötzlich war die Spannung zwischen ihnen greifbar. Paul atmete tief durch, dann trat er einen Schritt näher. «Du hast keine Ahnung, worauf du dich einlässt.»