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Sich mit den eigenen Finanzen, Versicherungen und der Vorsorge beschäftigen zu müssen, kann schnell überfordernd wirken. Tausende von vermeintlich vorteilhaften und »sicheren« Angeboten stehen zur Auswahl, die von unterschiedlichsten Beratern oder Unternehmen empfohlen werden – ein buchstäbliches Dickicht an Möglichkeiten. Stephan Busch und Tom Wonneberger geben Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Finanzen, Versicherungen und (Alters-)Vorsorge: Welche Versicherungen brauche ich wirklich und welche kann ich mir sparen? Wie sieht eine clevere Sparstrategie aus und wie setze ich sie um? Wie könnte ein Vermögensaufbau mithilfe des Arbeitgebers aussehen und wann sollte ich anfangen, an Altersvorsorge zu denken? Das Buch bietet alle Basics in Sachen Finanzen und Versicherungen, gibt Entscheidungshilfen und sorgt so für Gelassenheit und Sicherheit bei einem unbeliebten, aber wichtigen Thema – einfach und verständlich ohne überfordernden Fachjargon. Es enthält das Rüstzeug, um in allen Lebenslagen und -phasen die richtigen Entscheidungen für die Finanzplanung zu treffen.
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Seitenzahl: 348
Veröffentlichungsjahr: 2023
Stephan Busch & Tom Wonneberger
Der FINANZPLAN für dein Leben
Alles, was du über Finanzen & Versicherungen wissen musst
Stephan Busch & Tom Wonneberger
Der FINANZPLAN für dein Leben
Alles, was du über Finanzen & Versicherungen wissen musst
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Für Fragen und Anregungen:
1. Auflage 2023
© 2023 by FinanzBuch Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
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Redaktion: Judith Engst
Korrektorat: Anke Schenker
Umschlaggestaltung: Jana Zschäpe, Marc-Torben Fischer
Fotos Umschlag und S. 4: Thomas Schlorke, thomasschlorke.de
Illustrationen Innenteil: Kumo(Friedrich Villao Crespo), KumoKumoKumo.de
Satz: Jana Zschäpe, Daniel Förster
Layout: Jana Zschäpe, Stephan Busch
eBook: ePUBoo.com
ISBN Print 978-3-95972-668-9
ISBN E-Book (PDF) 978-3-98609-285-6
ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-98609-286-3
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Vorwort
Editorial
Inhalt
Kapitel 01
Grundlagen
Das Versicherungsprinzip
Wann sollte ich eine Versicherung abschließen?
Preis-Leistungs-Verhältnis bei Versicherungen
Versicherungsvertrag ist nicht Versicherungsschutz
So bekommst du eine Versicherung vermittelt
Mit diesen vier Regeln sind Finanzen ganz einfach
Wann solltest du mit der Altersvorsorge beginnen?
Fünf Schritte gegen die Lifestyle-Inflation
Finanzielle Freiheit versus finanzielle Selbstbestimmtheit
Kapitel 02
Einnahmen & Ausgaben
Schulden, Haushaltsplan und finanzielle Freiheit
So hast du mit einem Haushaltsplan deine Finanzen im Griff
Kapitel 03
Existenzielle Risiken
Die Krankenversicherung und ihre Modelle – gesetzlich versus privat
Der Unterschied zwischen Krankengeld und Krankentagegeld
Einkommensabsicherung – was tun, wenn du nicht mehr arbeiten kannst?
Möglichkeiten zur Absicherung des Einkommens
Die 14 Denkfehler zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Du willst dein Einkommen absichern? Frage dich …
So findest du die richtige Absicherung
Unfallversicherung — darauf solltest du achten
Warum sind Lebensversicherer beim Antrag so streng?
Privathaftpflichtversicherung — darauf solltest du achten
Todesfallabsicherung — wie kannst du für den Todesfall vorsorgen?
Todesfallabsicherung bei unverheirateten Paaren
Kapitel 04
Sparen & Notgroschen
Richtig sparen – ganz einfach sparen in vier Schritten
Kontenstruktur – mit verschiedenen Konten zum finanziellen Erfolg
Sparen – Investieren – spekulieren: Die beste Sparstrategie
Vermögensaufbau mithilfe deines Arbeitgebers
Kapitel 05
Besitzschutz
Hausratversicherung – worauf du achten solltest
Wie du ohne Wechsel in der Kfz-Versicherung Geld sparst
Wohngebäudeversicherung – worauf du achten solltest
Kapitel 06
Altersvorsorge & Immobilien
Vier Schritte zum eigenen Haus
15 Fehler beim Hausbau
13 Fehler bei der Eigenheimfinanzierung
Was du über Altersvorsorge wissen solltest
Garantien in der Altersvorsorge – teuer und nutzlos
Wie viel Rente bekomme ich später einmal?
Die Versorgungslücke – vier Schritte zur Berechnung
Das solltest du dich fragen, bevor du mit der Altersvorsorge beginnst
Was du zum Thema Risiko bei der Altersvorsorge wissen solltest
Warum die gesetzliche Rente besser als ihr Ruf ist
Rürup-Rente – so funktioniert die Basisrente
So funktioniert die Riester-Rente
Wie funktioniert die betriebliche Altersversorgung?
Bereits eine Rentenversicherung abgeschlossen – was nun?
20 Schritte zur Altersvorsorge
Neun Fehler bei der Altersvorsorge
Kapitel 07
Absicherung von Familie & Kindern
Die größten Risiken deiner Familie und ihre gesetzliche Absicherung
Die vier wichtigsten Familienversicherungen
Versicherungen für Kinder
Kapitel 08
Lebensphasen
#01 Autokauf
#02 Bei der Heirat
#03 Beim Kauf einer Immobilie
#04 Beratung – bei Nachwuchs
#05 Beratung – bei der Trennung
Kapitel 09
Tipps & Tricks
So sorgst du für den Notfall vor
Steuern sparen durch Versicherung
Was tun im Schadensfall?
Zwei Tipps, wie du deine Versicherungsbeiträge reduzierst
Zum Schluss
Zum Schluss
Im Überblick
Stephan Busch
Tom Wonneberger
Seit 2012 beraten wir junge Menschen zu Finanzfragen und Versicherungen. In dieser Zeit haben wir über 2.500 Beratungsgespräche geführt. Die allermeisten, die zu uns kamen, hatten Fragen wie:
Welche Versicherungen brauche ichund welche kann ich mir sparen?
Was ist wirklich wichtigund was ist unwichtig?
Wann soll ich mit derAltersvorsorge beginnen?
Passen die Verträge, die ich bereitsabgeschlossen habe, zu mir?
Wie funktionieren eigentlichVersicherungen?
Wenn du zumindest eine dieser Fragen auch schon einmal im Kopf hattest, ist dieses Buch genau das richtige für dich. In all unseren Beratungen hatte fast niemand genau die richtigen Verträge. Viele waren unter- oder überversichert. Einige waren offenbar auch richtig schlecht beraten worden. Das wollen wir mit diesem Buch verhindern. Auf den folgenden Seiten wollen wir dich fit machen. Wir erklären dir die Basics in Sachen Finanzen und Versicherungen einfach und verständlich ohne überfordernden Fachjargon. Damit bekommst du das Rüstzeug, um in Zukunft die richtigen Entscheidungen für deine Finanzen treffen zu können. Eine klare Priorisierung ist bei der Komplexität und Vielfalt des Finanzkonzepts wichtig. Dabei lassen wir uns von vier Prinzipien leiten:
Allgegenwärtige Risiken haben Vorrang vorzukünftigen Risiken
Existenzbedrohende Risiken haben Vorrang vorRisiken mit niedrigen wirtschaftlichen Auswirkungen
Unvermeidbare Risiken haben Vorrang vorvermeidbaren Risiken
Versicherungspflichtige Risiken haben Vorrangvor nicht versicherungspflichtigen Risiken
Somit stellen wir die Themen an den Anfang des Buches, die für dich besonders wichtig sind. Das steht im Gegensatz zu vielen Verkaufsgesprächen klassischer provisionsbasierter Beratung. Dort stehen Themen am Anfang, die sich leicht verkaufen lassen, dem jeweiligen Berater einen hohen Ertrag bringen oder einen geringen Aufwand erwarten lassen. Wir orientieren uns dabei weitestgehend an der DIN 77230 (Basisfinanzanalyse für Privathaushalte). Das Buch, das du vor dir hast, folgt dieser Logik. Allerdings kannst du die Kapitel auch alle unabhängig voneinander lesen und vor- oder zurückspringen.
Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesenund gute Erkenntnisse!
Diese Kapitel erwarten dich
01 Grundlagen
02 Einnahmen & Ausgaben
03 Existenzielle Risiken
04 Sparen & Notgroschen
05 Besitzschutz
06 Altersvorsorge & Immobilien
07 Absicherung von Familie & Kindern
08 Lebensphasen
09 Tipps & Tricks
01 Grundlagen
02 Einnahmen & Ausgaben
03 Existenzielle Risiken
04 Sparen & Notgroschen
05 Besitzschutz
06 Altersvorsorge & Immobilien
07 Absicherung von Familie & Kindern
08 Lebensphasen
09 Tipps & Tricks
Die Beschäftigung mit den eigenen Finanzen, Versicherungen und der Vorsorge kann schnell überfordernd wirken. Tausende von vermeintlich tollen Angeboten stehen zur Auswahl, die von unterschiedlichsten Beratern oder Unternehmen empfohlen werden. Ein wahres Dickicht an Möglichkeiten liegt vor dir. Da hilft es eigentlich nur, mal einen Schritt zurückzutreten und auf das Große und Ganze zu schauen. Denn eine gute Strategie ist wesentlich wichtiger als einzelne Anbieter oder Produkte. In unserem ersten Kapitel wollen wir dir deshalb einen Überblick über die wichtigsten Grundlagen geben, damit du dich beruhigt in deine Finanzplanung einarbeiten oder sie überarbeiten und optimieren kannst. Denn eine Erfahrung machen wir in unseren Beratungen immer wieder: Viele haben ein grundlegend falsches Finanzkonzept und verlieren sich immer wieder in weniger wichtigen Details. Wer diesen Fehler macht, opfert Zeit und Geld für unpassende Produkte oder für zu geringe Leistungen. Lass uns das gemeinsam verhindern!
Was ist das Versicherungsprinzip? Wie funktioniert eigentlich eine Versicherung? Und wieso musst du mehr als andere einzahlen? Das erklären wir dir Schritt für Schritt in diesem Kapitel.
Die Frage stellt sich so ziemlich jeder, der vor der Entscheidung steht, eine abzuschließen. Eine Versicherung kann man sich als eine Art Gemeinschaft, ein sogenanntes Kollektiv vorstellen. In dieses zahlen die Versicherten einen kleinen Beitrag ein, die Versicherungsprämie, und erhalten dafür im Schadensfall eine zuvor definierte Versicherungsleistung. Es gilt also das Prinzip »Alle für einen«. Die Versicherung selbst übernimmt dabei die Funktion der zentralen Sammelstelle der Beiträge und Leistungen. Eine Versicherung ist also keine Wette, da du bei einer Versicherung weißt, wann du eine Leistung erhältst. Die Versicherung reduziert oder vermeidet die finanziellen Folgen eines Schadens.
Ohne eine Versicherungsgemeinschaft, die dich im Falle eines niedergebrannten Hauses oder einer Krebserkrankung unterstützt, müsstest du teure Kredite aufnehmen oder wärst im schlimmsten Fall pleite. Die Verteilung der Risiken auf viele Personen begrenzt die Kosten des einzelnen Unglücklichen auf den jeweiligen Versicherungsbeitrag.
Voraussetzung: Risiko
Die Voraussetzung für eine Versicherung ist, dass das Risiko statistisch abschätzbar ist. Nur so kann die Versicherung den Beitrag für jede Person genau berechnen. Das System funktioniert nicht, wenn sich das Risiko nur sehr schlecht einschätzen lässt oder auf jeden Fall eintreten wird. So ist eine Versicherung unsinnig für den Fall einer Kopfverletzung durch einen Meteoritenschauer. Bis astronomische Instrumentarien so weit sind, dass sie derartige Ereignisse präzise vorhersagen können, wäre ein Schadensfall viel zu ungewiss und eine Versicherung rausgeschmissenes Geld. Auf der anderen Seite macht auch eine Versicherung, die den Hinterbliebenen Geld zahlt, wenn der Versicherte stirbt, und die ein Leben lang läuft, keinen Sinn. Denn das Risiko, irgendwann zu versterben, beträgt 100 Prozent; und eine Versicherung möchte es möglichst vermeiden, jedem Versicherten Geld auszuzahlen. Eine Versicherung ist ebenfalls sinnlos bei Schäden, die du selbst bezahlen kannst. Klar ist es nett, von der Versicherung ein paar Euro für die neue Brille zu bekommen. Doch die Kosten für die Police übersteigen langfristig gesehen den Nutzen. Eine Versicherung solltest du nur dann abschließen, wenn die zu erwartenden finanziellen Folgen deine Leistungsfähigkeit übersteigen. Getreu unserem »PROGRESS-Motto«: So viel Versicherung wie nötig, so wenig wie möglich.
Wie kommt nun eigentlich der Beitrag für deine Kfz-Versicherung oder die Berufsunfähigkeitsversicherung zustande? Der Versicherungsbeitrag (oder die Prämie) besteht aus vier wesentlichen Punkten: Risikobeitrag, Puffer, Kosten und Gewinnzuschlag.
Risikobeitrag
Der Hauptteil ist der Risikobeitrag. Die Versicherung, genauer gesagt die Versicherungsmathematiker berechnen anhand von Statistiken die individuellen Wahrscheinlichkeiten jedes Einzelnen, dass der Versicherungsfall eintritt. So ist eine Gerüstbauerin viel teurer als ein Anwalt. Die Gerüstbauerin wird viel wahrscheinlicher berufsunfähig. Junge Leute kosten in der Kfz-Versicherung viel mehr, denn junge Leute verursachen mehr Unfälle. Aus dem Risikobeitrag aller Versicherten werden die Leistungen bezahlt. Der größte Teil des Beitrags fließt in die Risikodeckung.
Puffer
Der Puffer dient als Reserve. Der Gesetzgeber zwingt zu Recht die Versicherungen dazu, sehr vorsichtig zu rechnen. Die Verträge laufen zum Teil mehrere Jahrzehnte und wer weiß schon, was in 30 Jahren sein wird? Aus diesem Grund müssen Versicherungen eine Reserve einbauen, um zahlungsfähig zu bleiben. So ist kaum abschätzbar, wie sich die Lebenserwartung wirklich entwickeln wird oder zu welchen Wetterereignissen der Klimawandel führt.
Kosten
Der Betrieb eines Versicherungsunternehmens verursacht Kosten. Da sind die Abschluss- und Vertriebskosten. Hierzu gehören die Provisionen für die Vermittler, die ganzen Unterlagen und die Antragsprüfung. Ein weiterer großer Posten sind die Gehälter der Mitarbeiter:innen im Innendienst. Außerdem fallen Kosten wie in jeder anderen Firma an: Miete, Strom, Technik, Werbung. Die Kosten für den Vertrieb schlagen ordentlich zu Buche.
Gewinnzuschlag
Der letzte Punkt ist der Gewinnzuschlag. Hier gibt es Unterschiede, je nachdem, welche Rechtsform die Versicherung hat. Bei Aktiengesellschaften erwarten die Aktionäre eine ordentliche Dividende, die am liebsten jedes Jahr steigen soll. Deshalb müssen Aktiengesellschaften tendenziell mehr Gewinn abschöpfen. Bei sogenannten Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit sind die Versicherten die Eigentümer des Versicherungsunternehmens. Der größte Teil des Gewinns wird deshalb an sie ausgeschüttet.
Und nun zur letzten Frage: Was machen die eigentlich mit deinem Geld, das du denen jeden Monat überweist? Der größte Teil deines Beitrags fließt postwendend wieder ans Kollektiv zurück. Das bekommen die Pechvögel, die krank oder berufsunfähig sind, in Ruhestand gehen oder ihr Fahrrad vermissen. Ein Teil bleibt in der Versicherung, um ihre Kosten zu decken. Ein Teil wird am Kapitalmarkt angelegt, vor allem bei der privaten Altersvorsorge, aber auch bei einer Unfallversicherung. So gehören die Versicherer zu den größten Kapitalanlegern der Bundesrepublik Deutschland. Der Großteil der Gewinne aus diesen Anlagen, immerhin 45 Milliarden Euro jedes Jahr, fließt wiederum zurück an die Versicherten. Tja, und bei den Aktiengesellschaften holen sich die Aktionäre noch einen Teil von deinem Beitrag.
Wir versichern, was uns lieb und teuer ist oder was uns bei Verlust besonders schmerzt. Eine ganze Industrie lebt von der Angst, manchmal auch von der Gier, die sie durch geschicktes Marketing nährt. Beides ist irrational und führt langfristig gesehen zu hohen und vermeidbaren Kosten. Dabei ist das Prinzip Versicherung eine tolle Sache: Es kommen Menschen zusammen und legen Geld in einen Topf. Wenn jemand einen Schaden hat, sorgt der Geldtopf dafür, dass der Schaden bezahlt wird. Da eine Versicherung erstens Gewinne machen muss, um nicht pleitezugehen, und zweitens noch andere Kosten hat wie Werbung, Papier, Büro und Strom, muss der Beitrag, den du an eine Versicherung zahlst, immer höher als das finanzielle Risiko sein. Folglich ist es am sinnvollsten, nur solche Risiken bzw. Schäden zu versichern, die man im Zweifel nicht mehr aus eigener Tasche bezahlen kann. So weit die Theorie. In der Praxis sieht das freilich aus den genannten Gründen anders aus. Um herauszufinden, was du wirklich versichern solltest, empfiehlt sich folgendes vierstufiges Vorgehen: Identifizieren, Vermeiden, Minimieren, Versichern.
Identifizieren
Manche Risiken erkennt man nicht auf dem ersten Blick. Zuerst geht es darum, Risiken zu erkennen und richtig einzuschätzen. Risiken begegnen uns überall und gehören zum Leben dazu, auch wenn wir sie gern häufig komplett ausschalten würden. Aus diesem Grund sind einerseits Untergangspropheten (»Die Kernschmelze des Euros«) und andererseits Heilsbringer (»Mit diesen sieben Aktien zum Reichtum«) so erfolgreich. Zunächst sollten wir drei Begriffe klären: Schaden, Wahrscheinlichkeit, Risiko. Ein Schaden ist ein ungewollter Verlust, was meistens im Zusammenhang mit Geld steht.
FOLGENDE FRAGEN SOLLTEST DU DIR HIER STELLEN
Welche finanziellen Verluste drohenim schlimmsten Fall?
Ist der durchschnittliche oder dermaximale Schaden relevant?
Wie gehe ich mit demMaximalschaden um?
Begriff 1
Schaden
Häufig wird mit Durchschnittsschäden hantiert – der durchschnittliche Hausratsschaden, der durchschnittliche Autoschaden. Wir glauben aber, dass es sinnvoller ist zu überlegen, was im schlimmsten Fall passieren kann und wie man damit umgehen sollte. Was nützt mir der Hinweis, dass der durchschnittliche Haftpflichtschaden zum Beispiel 2.000 Euro beträgt, wenn der maximale Schaden bisher bei mehreren Millionen Euro lag? 2.000 Euro treiben dich nicht in den Ruin, fünf Millionen aber mit großer Wahrscheinlichkeit.
Begriff 2
Wahrscheinlichkeit
Wie wahrscheinlich ist es, dass ein bestimmtes Ereignis eintritt? Oder auch: Wie sind Schäden verteilt? Für jeden Einzelnen ist es ungewiss, wann er stirbt. Für eine genügend große Anzahl von Menschen kann man jedoch sagen, wie wahrscheinlich es ist, mit 50 Jahren zu sterben. Dabei gibt es nur sehr wenige Ereignisse, deren Eintritt sich mit präzisen Wahrscheinlichkeiten vorhersagen lässt. Dazu gehört der Münzwurf oder der Würfel. Über eine sehr große Anzahl von Versuchen lässt sich genau sagen, dass zu 50 Prozent Kopf oder zu einem Sechstel die Drei kommt. Bei den allermeisten Alltagsrisiken ist das nicht möglich. Wichtig zu wissen ist, dass die meisten kleinen Schäden häufig und die wirklich großen Schäden eher selten vorkommen. Menschen haben häufig Schnupfen (kleiner Schaden) und selten eine Querschnittslähmung (riesiger Schaden).
Begriff 3
Risiko
Das Risiko ist grob vereinfacht die Wahrscheinlichkeit des Schadens multipliziert mit der Schadensausprägung. Berechnen lässt es sich aber wieder nur, wenn sich beides exakt bestimmen lässt. Bei allen anderen Szenarien handelt es sich immer um Näherungswerte aufgrund von Schätzungen. Wirklich relevant ist das nur für Versicherungsmathematiker. Die brauchen entsprechende Zahlen, um den korrekten Beitrag zu berechnen. Am Beispiel des Münzwurfs wird das deutlich. Ich mache bei einer Wette mit, bei der ich nur verlieren kann. Bei Kopf muss ich 100 Euro zahlen. Mein Risiko beträgt 50 Euro (100 Euro x 50 Prozent). Leider schätzen wir Häufigkeiten, Schäden und damit Risiken völlig falsch ein. Das hat etwas mit der Psychologie und unserer Wahrnehmung zu tun. So haben wir mehr Angst vor einem Flugzeugabsturz als vor einem Autounfall. Wir haben mehr Angst vor Terroranschlägen als vor multiresistenten Keimen, obwohl Ersteres nur die allerwenigsten Menschen betrifft und uns Letzteres eigentlich regelmäßig in irgendeiner Form begegnet. Man könnte auch sagen, wir stumpfen bei alltäglichen Risiken ab und reagieren besonders stark auf Unregelmäßigkeiten.
Beispiel Privatbereich
Es ist sehr wahrscheinlich, dass du mal jemand anderem einen kleinen Schaden zufügst, ihm etwa einen Rotwein über die Jacke kippst. Der Schaden ist zu vernachlässigen. Extrem selten passiert dir ein wirklich großes Missgeschick. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass du jemanden so schwer verletzt, dass die betreffende Person danach nicht mehr arbeiten gehen kann. Oder dass du den Herd vergisst und deswegen der ganze Wohnblock abbrennt. Möglich ist es aber natürlich. Wenn es dann passiert, ist der Schaden jedoch so extrem, dass du ihn unmöglich selbst bezahlen kannst. Deswegen solltest du die Schadenssumme bei deiner Privathaftpflicht so hoch wie möglich wählen und eine Selbstbeteiligung vereinbaren.
Beispiel Gewerbe
Wenn du beispielsweise einen Laden hast, ist es sehr wahrscheinlich, dass mal jemand etwas mitgehen lässt. Das ist in der Regel sehr ärgerlich, aber kaum existenzbedrohend. Brennt jedoch dein ganzer Laden ab, kannst du direkt Insolvenz anmelden. Du müsstest ja alles inklusive der Ware neu kaufen. Zum Glück passiert das nur sehr selten, aber möglich ist es ebenfalls. Aus diesem Grund ist eine Geschäftsinhaltsversicherung für dich wichtig.
Vermeiden
Wenn du deine Risiken kennst, solltest du überlegen, wie du sie vermeiden kannst. Oder anders gefragt: Wie kannst du das Risiko gegen Null drücken? Denn Risiken, die du vermeidest, musst du nicht mehr versichern. Leider lassen sich die wenigsten Risiken wirklich gänzlich vermeiden.
Beispiel Privatbereich
Du hast Angst vor einer Pilzvergiftung. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar recht gering, der maximale Schaden aber riesig. Das Risiko vermeidest du nur, indem du keine Pilze mehr isst.
Beispiel Gewerbe
Du hast für dein Unternehmen herausgefunden, dass bestimmte Zielgruppen (Automobil) oder Zielländer (USA) hohe Risiken bergen. Du vermeidest das Risiko, indem du diese Zielgruppen oder Märkte nicht mehr bedienst und aus deinem Portfolio streichst.
Minimieren
Frage dich oder deinen Berater als Nächstes: Kann ich Risiken und Schäden, die ich nicht vermeiden kann, minimieren? Häufig reduzierst du ganz automatisch Risiken, sobald du sie erkannt und identifiziert hast. So lernen Kinder, sobald sie merken, dass etwas wehtut, die jeweilige Handlung sein zu lassen oder besser aufzupassen. Hilfreich ist es, deine Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. Denn Gewohnheiten können in bestimmten Fällen schädlich sein, lassen sich aber mit etwas Anstrengung ändern.
Beispiel Privatbereich
Das Risiko, Opfer von Hackern, Viren oder Trojanern zu werden, wächst ständig. Die Schäden steigen hier ebenfalls regelmäßig und bewegen sich mittlerweile im Milliardenbereich. Reduzieren kannst du das Risiko, indem du gute AntiViren-Programme nutzt oder fragwürdige E-Mails nicht öffnest. Außerdem solltest du unterschiedliche, komplexe Passwörter benutzen statt etwa deines Geburtsdatums.
Beispiel Gewerbe
Die Häufigkeit von Einbrüchen und die daraus resultierenden Schäden steigen ebenfalls. Es ist zwar schön, dass die Versicherung den finanziellen Schaden im Zweifel ersetzt, besser wäre es aber, wenn die Verbrecher gar nicht erst eindringen würden. Es ist also sinnvoll, den Einbruchsschutz zu verbessern, indem du beispielsweise die Türen besser sicherst. Dabei berät dich die Polizei. Einbrecher hassen es, minutenlang an der Tür herumdoktern zu müssen, und verlassen dann lieber schnell das Gelände.
Versicherung
Ja, und das, was jetzt noch übrigbleibt, kannst du versichern, musst es aber nicht. Das kommt darauf an, wie viel Risiko du selbst tragen kannst und willst und was du lieber an eine Versicherung abgibst. Grundsätzlich gilt das oben Gesagte: Du solltest nur versichern, was dich im schlimmsten anzunehmenden Fall ruiniert oder nicht ruhig schlafen lässt. Selbstverständlich gibt es dabei nie eine hundertprozentige Sicherheit. Es gibt Dinge, die du schlicht nicht versichern kannst. Oder Dinge, die du zwar versichern, aber nicht bezahlen kannst. Oder Dinge, bei denen die Versicherung aus berechtigten Gründen eine Entschädigung verweigert. Aus diesen Gründen ist es auf jeden Fall wichtig, dass du über einen ausreichenden Notgroschen verfügst, auf den du zurückgreifen kannst (siehe dazu Kapitel 04). Beherzige diese Punkte und du sparst langfristig gesehen eine Menge Geld: Weil du überhöhte oder unsinnige Versicherungsbeiträge vermeidest und weil du im Schadensfall nicht im Regen stehst.
Was ist dir wichtiger – der Preis oder die Leistung? Wann ist eine Versicherung perfekt? Wenn sie besonders günstig ist? Oder wenn sie besonders gut und viel leistet? In diesem Beitrag erklären wir den Zusammenhang zwischen Preis und Leistung.
Eine Versicherung dient dazu, ein Risiko, dass du selbst nicht tragen möchtest, auf jemand anderen zu übertragen. Du könntest also auch das »Risiko«, die WG putzen zu müssen, gegen Geld auf deinen Mitbewohner abwälzen. Dafür zahlst du ihm Geld, den Versicherungsbeitrag. Ihr müsst euch gemeinsam überlegen, wann der »Schadensfall« eintritt und die »Versicherung« greift. Das könnte der Grad der Verschmutzung oder der Anruf von Vati sein, der sich zum Besuch ankündigt. Je niedriger die Schwelle für den »Schadenseintritt«, also je häufiger dein Mitbewohner putzen muss, desto teurer wird es. Hast du es also gern besonders sauber oder hat Vati besonders viel Sehnsucht nach dir, desto häufiger muss der Mitbewohner durchwischen. Die Versicherung kalkuliert anhand von sehr umfangreichen Statistiken, wie hoch das Risiko und wie teuer die Schäden im Schnitt sind. Die Versicherung kann das, weil sie auf einen gigantischen Datenberg zurückgreifen kann:
Wie alt werden dieMenschen im Schnitt?
Wie oft brennenHäuser ab?
Wie häufig müssen Menschen wegenbestimmter Krankheiten ins Krankenhaus?
Ausgehend von diesen mathematischen Überlegungen ermitteln sie eine Prämie, die dieses Risiko deckt. Das ist die Risikoprämie. Darauf kommen noch einige Posten wie Vertrieb- und Verwaltungskosten und natürlich ein Gewinnzuschlag. Bei statistisch gut erfassten Risiken (Sterbedaten, Krankheitsdaten, Einbruchstatistiken usw.) ist die Risikoprämie für alle Versicherer ähnlich hoch. Da gibt es kaum jemanden aus der Versicherungsbranche, der mehr weiß als ein Konkurrenzunternehmen. Bei noch neuen Risiken wie zum Beispiel Cyberschäden kann das durchaus anders sein. Die Kostenunterschiede sind schon bedeutsamer als die Risikoprämie. Es gibt besonders effiziente Versicherer, deren Kosten sind logischerweise niedriger. Manche verzichten auch auf Vertreter, sodass sie auch hier sparen.
Wenn du nun eine Versicherung abschließen möchtest (Haftpflicht, Hausrat, WG-Putzen), stehst du vor dem Dilemma der Auswahl: Soll es eine günstige Versicherung sein? Oder doch lieber eine leistungsstarke? Viele denken: Ach, nehme ich halt die Mitte – ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Du entscheidest dich für eine Hausratversicherung mit einem sehr leistungsstarken Tarif. Gedanklich schiebst du also den Regler sehr weit nach rechts. Eine hohe Leistung bedeutet, dass die Schwelle, bis du eine Zahlung bekommst, sehr niedrig ist. Die Leistungsauslöser sind zahlreich. Um im WG-Beispiel zu bleiben: Du möchtest es besonders sauber haben oder Vati kommt sehr häufig vorbei. Versicherungstechnisch ist es ein Tarif mit tollen Bedingungen und Klauseln. Außerdem ist es eine Versicherung, die sich nicht ziert, das Geld auszuzahlen, wenn du den Schadensfall meldest und ordentlich belegst. Es reicht also, wenn du deinem Mitbewohner sagst: »Hey! Übermorgen kommt Vati vorbei!« Gesagt, getan. Einen Einzelverbindungsnachweis und einen Mitschnitt der Telefongespräche möchte dein Mitbewohner nicht haben.
Beim Surfen im Internet wird dir eine Werbung für genau die gleiche Versicherung angezeigt, die aber weitaus günstiger ist. Als du online rechnest, kommt heraus, dass du mindestens 40 Prozent Beitrag sparen könntest! Das ist ja unschlagbar. Du schiebst gedanklich den Regler weit nach links. Mit einem Mal sparst du jeden Monat eine Menge Geld und ärgerst dich ein bisschen, dass du das nicht schon viel eher entdeckt hast. Doch dass diese Versicherung so bedeutend günstiger ist, kann verschiedene Ursachen haben. Vielleicht hat sie keinen so hohen Gewinnzuschlag. Deine andere Mitbewohnerin will beispielsweise gar keinen Gewinn damit machen. Sie mag dich einfach. Vielleicht ist die neue Versicherung aber auch viel effizienter und hat geringere Kosten? Sie nutzt günstigere Reinigungsmittel oder sie putzt einfach viel flotter. Wahrscheinlicher und deutlich gravierender ist aber eine andere Möglichkeit. Die Bedingungen der neuen Versicherung sind schlechter. Es muss deutlich unordentlicher sein, bis sie mal staubsaugt. Zu guter Letzt gäbe es noch die Möglichkeit Nummer vier: Wenn die Versicherung leisten muss, stellt sie plötzlich ganz andere Ansprüche an den Nachweis des Schadens. Sie möchte nun doch den Einzelverbindungsnachweis und Telefonmitschnitt. Ein einfaches »Hey! Vati kommt zu Besuch!« reicht nicht mehr. Die Schwelle, ab der die neue Versicherung leistet, ist also deutlich höher als zuvor. Das Gleiche gilt natürlich auch in die andere Richtung. Es wird teuer, wenn du glaubst, eine Versicherung sei nur gut, wenn sie besonders schnell und häufig leistet. Sei skeptisch, wenn dir jemand etwas anderes weismachen will!
Fazit
Das scheinbar so günstige Angebot entpuppt sich als ganz schön miese Nummer. Bevor du das nächste Mal also irgendwo ein verlockendes Angebot siehst oder eine Versicherung nach dem Motto »Hauptsache billig!« abschließen willst, rufe dir den Schieberegler in Erinnerung! Hättest du mal lieber das Kleingedruckte gelesen oder einen Profi befragt.
Niemand beschäftigt sich gern mit Versicherungen. Einen guten Ruf haben Versicherungen nicht. Beides liegt wohl einerseits daran, dass sie schwer verständlich sind, und andererseits daran, dass man den Eindruck hat, sie würden sich um die Leistung drücken. Nun, Versicherungen sind ein juristisches Produkt und als solches naturgemäß komplex und oft auch nicht einfach zu verstehen. Dass sie vermeintlich häufig nicht zahlen, liegt an der überwältigenden Mehrzahl an Versicherungskunden. Denn einen Versicherungsvertrag zu haben bedeutet noch nicht, dass du auch Versicherungsschutz hast. Hierfür musst du erst ein paar Voraussetzungen erfüllen.
Voraussetzungen
Im Antrag musst du die Fragen wahrheitsgemäß beantworten. Das leuchtet ein. Es ist ein Unterschied, ob dein Auto 5.000 Euro oder 150.000 Euro wert ist. Es spielt eine große Rolle für die Einschätzung des Berufsunfähigkeitsrisikos, ob du ständig Rückenprobleme hast oder nicht. Beantwortest du die Fragen nicht wahrheitsgemäß, kann der Versicherer die Leistungen kürzen oder verweigern. Das kommt ein bisschen drauf an, wie sehr du »schummelst« und ob du es mit voller Absicht machst. Ist dir klar, dass du falsche Angaben machst und welche Folgen das hat, handelst also in böser Absicht, machst du dich sogar strafbar. Versicherungsbetrug ist eben kein Kavaliersdelikt. Generell gilt: Gib alles an, wonach konkret gefragt wird. Bist du unsicher, frag deinen Makler, Vermittler, Berater oder direkt die Versicherung. Von Gewerbekunden erwarten Gerichte eine größere Sorgfalt bei den Antragsfragen als von Privatkunden. Die werden vor Gericht immer als weniger gut informiert und deswegen besonders schützenswert behandelt.
Die Pflicht zu wahrheitsgemäßen Angaben trifft dich jedoch nicht nur beim Antrag, sondern auch, wenn der Vertrag bereits besteht. Bei manchen Versicherungen schickt der Versicherer regelmäßig Bestandsfragebögen, um den Versicherungsschutz zu prüfen. Auch hier musst du auf die Fragen vollständig und korrekt antworten. Erhältst du einen Nachtrag, zum Beispiel von deiner Hausratversicherung, wird dort häufig ebenfalls nach Änderungen gefragt – diese hast du mitzuteilen. Ändert sich dein Risiko oder die Gefahr, hast du diese unverzüglich dem Versicherer anzuzeigen. Planst du also größere Investitionen oder Änderungen an deinem Geschäftsmodell, besprich das mit deinem Berater.
Versicherungsschutz hast du nur, solange du deine Beiträge vollständig und rechtzeitig bezahlst. Klar. Am einfachsten geht das mit dem Lastschriftverfahren. Dann liegt die Verantwortung beim Versicherer. Du hast lediglich für die ausreichende Deckung zu sorgen.
Die Pflicht zur korrekten Beantwortung der Antragsfragen betrifft vor allem die korrekte Höhe der Versicherungssumme. Je höher die Versicherungssumme (beispielsweise in der Hausrat- oder Geschäftsinhaltsversicherung), desto höher ist der Beitrag. Da liegt es auf der Hand, lieber mal mit besonders spitzem Bleistift zu rechnen. Ist die Summe jedoch geringer als der tatsächliche Versicherungswert, dann kann die Versicherung die Entschädigung im Schadensfall entsprechend kürzen.
BEISPIEL Geschäftsinhaltsversicherung
Versicherungssumme
50.000 €
Versicherungswert
100.000 €
Schaden
15.000 €
Entschädigung
7.500 €
Ist deine vereinbarte Versicherungssumme deutlich höher als der Versicherungswert, besteht eine Überversicherung. Beide, also du und die Versicherung, können die sofortige Herabsetzung verlangen. Das kann sein, wenn du als gewerbetreibende Person einen Großteil des Warenbestands abbaust und die Inhaltsversicherung plötzlich viel zu hoch ist. Hast du aber die viel zu üppige Versicherungssumme gewählt, um mal so richtig abzukassieren, und damit vorsätzlich gehandelt, ist der Vertrag nichtig. Du hast dann keinen Versicherungsschutz mehr. Die Prämie steht dem Versicherer aber noch zu. Auch hier gilt: »Ehrlich währt am längsten.«
Die größten Probleme, vor allem im Gewerbebereich, verursachen jedoch die sogenannten Obliegenheiten. Das sind vertragliche Pflichten, die du erfüllen musst, damit du vollständigen Versicherungsschutz hast, also im Schadensfall Geld bekommst. Versicherer unterscheiden zwei Obliegenheiten: vor dem Schadensfall und im Schadensfall.
Obliegenheit 1
Vor dem Schadensfall
Gerade im Gewerbebereich musst du Sicherungsanforderungen und behördliche Auflagen beachten. Die Sicherungsanforderungen erstrecken sich beispielsweise auf den Einbruchs- und Brandschutz. Je nach Betriebsart und Versicherungssumme sind sie unterschiedlich umfangreich. Daneben verweisen die meisten Versicherer auf behördliche Auflagen. Diese sind natürlich noch unterschiedlicher. Die Pflicht zur regelmäßigen Prüfung elektrischer Anlagen (Elektrorevision) und die Ausstattung mit Feuerlöschern sind zwei exemplarische behördliche Auflagen. Diese musst du kennen und erfüllen. Ein »Ach, das wusste ich ja gar nicht« zählt hier nicht! Schlimmer noch: Im Schadensfall kann die Versicherung die Leistung kürzen oder verweigern und die Berufsgenossenschaft ein Bußgeld verhängen. Selbstverständlich muss ein Zusammenhang zwischen Schaden und Obliegenheitsverletzung bestehen. Wenn es also brennt, dein Einbruchsschutz aber unzureichend ist, hat das keine negativen Auswirkungen. Daneben hast du dir bekannte Mängel unverzüglich und sachgerecht zu beseitigen. »Ach, das hält noch«, ist im Gewerbebereich ein absolutes No-Go!
Obliegenheit 2
Im Schadensfall
Im Schadensfall hast du noch einige Obliegenheiten mehr zu erfüllen: Schadensabwendungs- und Schadensminderungspflicht, unverzügliche Anzeige des Schadens an den Versicherer, unverzügliche Anzeige bei der Polizei bei Straftaten gegen das Eigentum, Fristen wahren, den Anweisungen des Versicherers Folge leisten, geforderte Belege beibringen. Im besten Fall hast du einen Makler an deiner Seite, der dir im Schadensfall kompetent zur Seite steht.
Fazit
Erst wenn du ALLE diese Punkte erfüllst, hast du auch wirklich Versicherungsschutz. Erfüllst du EINEN dieser Punkte nicht, hast du nur einen Versicherungsvertrag.
Vertreter, Makler oder Berater? Wir erklären die Unterschiede, wo du eine Versicherung abschließen kannst.
Finanzberater oder Verkäufer?
Die Mehrheit der Finanzberater wollen direkt etwas verkaufen und treten weniger in einer beratenden Rolle auf. Doch nun tut sich einiges in Sachen Vergütung und Beratung. Wir geben einen Überblick über die verschiedenen Modelle und erklären unser eigenes. In Deutschland gibt es 237.000 Versicherungsvermittler und -berater. Seit Jahren sinkt deren Zahl aber. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend weiter fortsetzen wird. Denn ca. die Hälfte der Vermittler und Berater ist über 50 Jahre alt. Jünger als 30 Jahre sind gerade einmal 5 Prozent. Dennoch ist die Zahl im internationalen Vergleich recht hoch. Immerhin kommt ein Versicherungsvermittler auf 168 Haushalte.
Unterschiede der Berater- und Vermittlertypen
Vertreter sind im Auftrag einer Versicherungsgesellschaft unterwegs. Sie haben das Ziel, möglichst viele Versicherungen ihres Unternehmens an den Mann oder die Frau zu bringen. Angestellte Vertreter bekommen meist ein Gehalt und obendrauf eine Provision. Selbstständige Vertreter erhalten Zuschüsse für ihre Büros, für die Angestellten und zusätzlich noch die Provisionen. Vertreter klingt besser als Verkäufer, aber genau das ist der- oder diejenige. Eine Beratung findet nur produktbezogen statt. Allerdings muss der Vertreter die Kundschaft nach Wünschen und Bedürfnissen befragen, um dann eine passende Lösung anzubieten.
Makler dagegen stehen im Dienst ihrer Kundschaft. Der Bundesgerichtshof hat Makler einmal als Sachwalter bezeichnet. Das bedeutet, es besteht ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen beiden Gruppen. Makler müssen die Kundschaft einerseits umfassend beraten und passende Lösungen anbieten. Andererseits gilt es, den Weisungen der auftraggebenden Person Folge zu leisten. Makler stehen damit gewissermaßen auf einer Stufe mit der Steuerberatung und einer Rechtsvertretung. Nur gibt es hier ein Problem: die Courtage. Courtage ist das Gleiche wie eine Provision. Wenn Makler einen Vertrag vermitteln, erhalten sie dafür eine Courtage. Bei Lebensversicherungen gibt es einen großen Batzen am Anfang und jedes Jahr noch ein bisschen was für die Betreuung. Bei Sachverträgen wie Hausrat und Haftpflichtversicherung handelt es sich um eine laufende Courtage. Diese bekommt man so lange, wie der Vertrag besteht. Je höher der Beitrag der Versicherung ist, desto größer ist die Courtage. Dadurch entsteht ein Interessenkonflikt. Die Kundschaft hat das Interesse, möglichst geringe Beiträge zu bezahlen. Die Makler dagegen möchten natürlich viel Geld verdienen.
Versicherungsberater sind ausschließlich den Mandanten verpflichtet. Sie dürfen sie außergerichtlich gegenüber den Versicherungen vertreten und Ansprüche durchsetzen. Echte Berater sind eine Art Rechtsanwalt light. Denn sie dürfen Versicherungsverträge rechtlich prüfen und bewerten, Mandanten aber eben nicht vor Gericht vertreten. Um Interessenkonflikten vorzubeugen, werden sie ausschließlich von Kunden bezahlt. Sie dürfen keine Verträge vermitteln und keine Provisionen annehmen. Sie können jedoch sogenannte Nettotarife, also Verträge ohne Courtagen und Provisionen vermitteln. Leider gibt es vor allem im Bereich der Biometrie, also zum Beispiel bei der Arbeitskraftabsicherung, sehr wenige solche Angebote. Im Bereich Altersvorsorge sieht das schon deutlich besser aus. Wer wissen möchte, wie man am besten die eigene Arbeitskraft absichern soll, bekommt bei Beratern einen neutralen Rat und möglicherweise konkrete Produktempfehlungen. Allerdings müssen die Auftraggebenden diese dann meist woanders abschließen. Dabei fließen dann meistens wiederum Provisionen. Das heißt, im ungünstigen Fall bezahlt ein Kunde zweimal: das Honorar für die Beratung und die Provision für die Vermittlung.
Fazit der Verteilung
Die Verteilung der drei Typen ist sehr eindeutig. Vertreter sind am häufigsten. Nur etwa jeder fünfte Vermittler ist Makler. Die Zahl der aktiven Makler liegt wahrscheinlich noch wesentlich niedriger. Schlusslicht sind die Berater. Es gibt zwar 50 Prozent mehr Berater als 2012. Denn noch immer kommen auf eine beratende Person über 822 verkaufende Personen.
Die Branche verändert sich
Doch die Branche ändert sich derzeit sehr stark. Die Ursachen und Auslöser sind vielfältig. Auslöser dürften die Weltfinanzkrise 2007 und die regelmäßigen Finanzskandale sein. Die Ursachen sind die Regulierung auf europäischer und nationaler Ebene, die Überalterung, die mangelnde fachliche und unternehmerische Qualifikation der Vermittler und das extrem schlechte Image. Die EU will die unabhängige, also provisionsfreie Beratung stärken. Fraglich bleibt, ob die Anreizstrukturen tatsächlich Grund für die schlechte Beratung ist. Die Studien zu diesem Thema sind dünn gesät und kommen zu höchst unterschiedlichen Ergebnissen, je nachdem, wer Auftraggeber war. Wir sind der Überzeugung, dass das Provisionssystem eine wesentliche Ursache ist. Wenn ich für die Rentenversicherung 6.000 Euro kassiere, obwohl es besser wäre, wenn der Mandant zunächst seine Schulden tilgt, liegt das Problem auf der Hand. Doch bislang ist keine wirkliche Linie in der Gesetzgebung zu erkennen. Stattdessen bilden sich verschiedene Mischformen heraus. Eine gesetzliche Definition für die Honorarberatung gibt es nur im Kapitalanlagebereich. Im Versicherungsbereich wehrt sich die mächtige Lobby noch immer erfolgreich. Deswegen fällt es Verbrauchern oft schwer, eine passende Ansprechperson zu finden. Gleichwohl sagen wir, dass auch Verbraucher einiges zu dieser Misere beitragen. Finanzberatung sollte wie jede andere Dienstleistung Geld kosten. Doch vielfach herrscht noch immer die Mentalität vor: Finanzberatung ist kostenlos. Warum also für etwas zahlen, was ich woanders (scheinbar) umsonst bekomme? Wer einen wirklich unabhängigen Rat sucht, sollte das Geld jedoch investieren. Es lohnt sich auf lange Sicht.
Das PROGRESS-Modell
Wir haben uns nach langem Ringen für ein Mischmodell entschieden. Eine reine Versicherungsberatung ist uns erstens zu eng und zweitens, wie oben gezeigt, für die Kunden mit doppelten Kosten verbunden. Wir beraten unsere Mandanten objektiv und frei von Provisionsinteressen. Dafür bekommen unsere Mandanten einen verbindlichen Kostenvoranschlag und am Ende eine Abrechnung. Finden wir gemeinsam heraus, dass ein Finanzprodukt notwendig ist, vermitteln wir es. Dafür erhalten wir in der Regel eine Courtage. Mit dieser Courtage rabattieren wir die Gesamtrechnung. Dabei kommt es in etwa der Hälfte der Fälle vor, dass die Courtage höher ist als das Honorar. Diese Differenz bekommen unsere Mandanten als Gutschrift für die Folgeberatung. Auszahlen können wir solche Gutschriften jedoch nicht. Jeder Euro an Courtage steht also 1:1 unserer Kundschaft zu. Dadurch haben wir ausreichend Zeit für Fragen, beraten auch jüngere Menschen, klären Missverständnisse auf und raten auch mal von Versicherungen ab. Denn oftmals ist eine Versicherung gar nicht notwendig, sondern da reicht ein Notgroschen. Unser Motto lautet: So viele Versicherungen wie nötig, so wenige wie möglich. Das sind dann auch erstaunlich wenige.
Fazit
Die Versicherungs- und Finanzdienstleisterwelt wird sich in den nächsten Jahren gravierend ändern. Dafür sorgen der Gesetzgeber und die Kundschaft. Mittlerweile entstehen zahlreiche Finanztechnologien, die vor allem mit digitalen Angeboten den traditionellen Versicherern und Vermittlern das Wasser abgraben wollen. Die Überalterung und das miese Image von Vermittler tun ihr Übriges. Auch in der Vergütungsfrage wird sich einiges tun. Wir glauben, dass eine transparente Vergütung unabdingbar für eine objektive Beratung ist. Hierbei muss allerdings auch die Kundschaft ehrlich sein und sich wandeln. Die Beratung beim Thema Finanzen ist komplex und darf Geld kosten. Letztlich sparen Kunden mit einer vernünftigen Beratung jedoch auf lange Sicht enorm viel Geld. Wir haben mit der PROGRESS-Beratung einen Schritt in diese Richtung gemacht und wollen den Wandel der Branche anstoßen und begleiten.
Bevor wir dir jedoch erklären, wie es einfach geht, sollten wir uns die Frage stellen, warum das mit dem Geld immer so kompliziert ist. Geld begegnet uns jeden Tag. Ständig müssen wir finanzielle Entscheidungen treffen. Oft haben wir Angst davor, die falsche getroffen zu haben. Regelmäßig ertappen wir uns dabei, mal wieder zu viel ausgegeben zu haben. Vor allem bei langfristigen Themen wie Versicherungen oder Altersvorsorge herrscht große Unsicherheit. Wir haben uns irgendwie daran gewöhnt, dass Finanzen nervig und unverständlich sind. Dabei lohnt es sich, über Folgendes nachzudenken.
Blöd gesagt: Damit du sie nicht verstehst. Denn wer nicht versteht, muss glauben. Nach diesem Prinzip handelte bis zur Aufklärung schon die Kirche. Da musste die Bevölkerung glauben, dass die Hungersnot eine Strafe Gottes war und nicht aufgrund von Wetter und Klimaereignissen hervorgerufen wurde. Weil man es nicht besser wusste. Heute glaubt kein Mensch mehr an die Strafe Gottes, aber eben an Steuervorteile und Null-Prozent-Finanzierung. Durch Komplexität in Produktinformationsblättern und den Allgemeinen Haftpflichtbedingungen, da sind schon die Worte die pure Komplexität, sollen Kosten und Risiken verschleiert und Ertragschancen aufgeblasen werden. Je weniger du da durchblickst, umso besser für den Finanzkonzern. Da werden die besten und teuersten Köpfe, die die Uni verlassen, angeheuert, um die Produkte noch komplexer zu gestalten. Danach wird die Marketing-Abteilung beauftragt, einen tollen Namen (Premium, 3-Topf-Hybrid) zu finden, schöne Bilder (glückliche Familien, schöne Menschen oder zufriedene Senioren) zu machen und den Kram zu verkaufen.
Du brauchst nur fünf Finanzverträge
Dabei sind einfache Regeln (Heuristiken) meist besser. Schon Oma kannte viele, die noch heute Gültigkeit haben. Beispiele für solche Daumenregeln sind: »Ohne Fleiß kein Preis«, »Ich kann nur ausgeben, was ich einnehme«, »Spare in der Zeit, dann hast du in der Not«.
Du beginnst also mit deinen Einnahmen und Ausgaben. Diese hast du mit einem Haushaltsplan oder einem Haushaltsbuch am einfachsten im Griff. Danach sicherst du deine gravierendsten Risiken, also Krankheit, Haftpflicht und Arbeitskraftverlust, ab. Hast du das erledigt, baust du deinen Notgroschen von mindestens drei Monatsausgaben auf. Anschließend sparst du für größere Anschaffungen wie ein Auto oder Ausgaben wie Umzug oder Hochzeit. Erst dann solltest du dich um die ganz großen Finanzfragen wie Hausbau, Geldanlage und Altersvorsorge kümmern.
Mit dieser Basisausrüstung bist du gegen die Widrigkeiten des Lebens ausreichend abgesichert und jederzeit flexibel. Erst wenn nun Sachen wie Auto, Haus oder Familie dazukommen, sind weitere Verträge notwendig. Dafür lohnt sich eine professionelle Beratung.
Überall wird uns gesagt, dass wir so früh wie möglich mit der Altersvorsorge beginnen sollen. Aber stimmt das überhaupt? Ab wann ist es wirklich sinnvoll, damit zu beginnen? Wir zeigen dir, welche Themen du klären solltest, bevor du Rentenversicherungen und Co. abschließt.
Schritt
#01
Ja, das klingt komisch, ist aber so. Bevor es ans Geldausgeben, Sparen und Anlegen geht, musst du erst einmal Geld verdienen. Das geht in einem Beruf, der dir Spaß macht und dich erfüllt, viel leichter. Wenn du deine Berufung gefunden hast, bist du engagierter, fleißiger und ehrgeiziger. Das sind beste Voraussetzungen, um überdurchschnittlich zu verdienen. Darüber hinaus ist das Gehalt dann nicht bloß Schmerzensgeld, sondern Bestätigung deiner Anstrengungen. Also: Hast du deine Berufung schon gefunden? Frage dich, warum du eigentlich arbeiten gehst.
Schritt
#02
Schon Oma wusste: Du kannst nur ausgeben, was du eingenommen hast. Dieses Naturgesetz spielt in Zeiten von Dispo und Null-Prozent-Finanzierung keine große Rolle mehr. Das ist schade und dieses Handlungsprinzip ist auch gefährlich! Schaffst du es, langfristig mehr auszugeben, als einzunehmen, brauchst du dir um das Thema Altersvorsorge keinen Kopf machen. Von nix lässt sich nix zurücklegen. Das einfachste und wirkungsvollste Instrument dabei ist der gute alte Haushaltsplan. Wenn du jetzt lernst, mit wenig Geld auszukommen, wirst du auch später nicht so viel benötigen und das Problem Altersvorsorge wird nicht so groß. Bevor du nicht mehr einnimmst, als du ausgibst, solltest du nicht mit der Altersvorsorge beginnen.
Schritt
#03
Für uns beginnt Altersvorsorge mit der Risikoabsicherung. Warum? Die beste Rentenversicherung nützt dir nichts, solltest du zwischendurch aufgrund von Krankheit oder Unfall nicht mehr arbeiten können. Dabei gibt es drei bis vier ganz wesentliche, existenzielle Risiken. Diese solltest du absichern, bevor du Geld für deinen Ruhestand zur Seite legst. Diese Risiken sind: Krankheit, Haftpflicht, Verlust der Arbeitskraft und Todesfall.
Wenn du eine Familie hast oder eine Immobilie abzahlen musst, brauchst du zusätzlich eine Risikolebensversicherung. Mit diesen drei bis vier Versicherungen sind die allerschlimmsten Risiken abgedeckt. Die Beiträge dafür sind sehr unterschiedlich, je nachdem, wie alt du bist, welchen Beruf du ausübst, ob du bereits Erkrankungen hast und welche Versicherungssummen du brauchst. Bevor du diese Risiken nicht versichert hast, solltest du nicht mit der Altersvorsorge beginnen.
Schritt
#04
