Der Fluch der schwarzen Witwe - Gerhard Breunig - E-Book

Der Fluch der schwarzen Witwe E-Book

Gerhard Breunig

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Beschreibung

Wir leben heute auf Kosten zukünftiger Generationen. Das ist keine hohle Phrase, das ist schlicht das Ergebnis dilettantischer Merkelpolitik. Wer selbst so mittelmäßig wie Angela Merkel ist, wird sich niemals Untergebene suchen, die besser sind als sie selbst. Merkel handelte nach diesem Grundsatz von Anfang an äußerst konsequent. Jeder einigermaßen brauchbare Politiker, der ihrem Machtstreben gefährlich werden konnte, verschwand unter irgendwelchen fadenscheinigen Gründen in der politischen Versenkung, ohne jemals wieder aufzutauchen. Und das dumme Volk besticht man mit sozialen Almosen, die es vorher selbst einzahlen musste. Seit 2008 ist es trotz aller Verzweiflungstaten der Euroretter nicht besser geworden. Die Lage ist schlimmer denn je. Die „Retter“ werden von diesem unaufhaltsamen Strudel, hervorgerufen durch den Papiergeldbetrug der Zentral- und Großbanken, genauso verschlungen werden, wie die angeblich Geretteten. Merkel verschweigt, dass es keine Rettung für irgendwen aus diesem Teufelskreis mehr geben wird. Angela Merkel wird im Sinne der Hochfinanz die Enteignung des gesamten Volkes gnadenlos beschließen, wenn der Tag der großen Abrechnung gekommen ist. Es dauert vermutlich nicht mehr lang. Dann wird die Maske der „schwarzen Witwe“ fallen.

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Seitenzahl: 480

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Wenn du merkst, dass ein Handel nicht durch Zustimmung, sondern durch Zwang zustande kommt - wenn du erkennen musst, dass du, um zu produzieren, eine Erlaubnis von Menschen bekommen musst, die nichts produzieren - wenn du siehst, dass Geld zu denen fließt, die nicht mit Waren handeln, sondern diese nur für sich ausnutzen - wenn du feststellst, dass manche Menschen durch Gaunereien und bezogene Vergünstigungen viel reicher werden als durch ehrliche Arbeit und deine Gesetze dich nicht vor ihren Machenschaften schützen, die Gesetze sie aber vor dir schützen - wenn du siehst, dass Korruption belohnt wird und Ehrlichkeit nur zu Selbstaufopferung führt, dann merkst du vielleicht, dass deine Gesellschaft zum Scheitern verurteilt ist."

Ayn Rand, 1950

Wenn Sie das nächste Mal einen dieser sozial gesinnten Träumer treffen, der Ihnen erbost erzählt, dass „einige wünschenswerte Ziele nicht ohne die Teilnahme aller erreicht werden können“, sagen Sie ihm dass, wenn er nicht freiwillige Teilnahme aller haben kann, seine Ziele besser unerreicht bleiben - und dass er kein Recht hat, über diese Menschen zu verfügen.

Ayn Rand

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werks darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Die Schwarze Witwe ist eine Webspinne, die vorwiegend in Steppengebieten mit wenig Vegetation vorkommt. In ihrem unregelmäßigen Fangnetz geht sie auf Beutejagd. Sie hat dabei dank der unregelmäßigen Struktur ihres Netzes ein sehr großes Beutespektrum. Ganz kleine Tiere können noch leicht durch ihr Netz schlüpfen und große Tiere zerreißen es eher. Hängen bleiben jedoch die nahrhaften, mittelgroßen Beutetiere.

Genau dieses Beutespektrum verfolgt auch die in diesem Buch immer wieder beschriebene „Schwarze Witwe“, die sie vermutlich unter dem Namen Angela Merkel kennen. Ihr Fluch liegt seit fast 20 Jahren über diesem Land und er zerstört es jeden Tag, jede Stunde und jede Sekunde etwas mehr. Genau wie ihr giftiges Pendant aus dem Tierreich, konzentriert sie sich bei ihren Beutezügen auf die nahrhafte, in ihrem Netz verfangende Mittelklasse, die sie konsequent und ohne jeden Skrupel aussaugt. Zurück bleiben letztendlich nur noch blutleere, schnell verfaulende Hüllen. Diese penetrante, alles ansteckende „Merkelfäule“ überzieht inzwischen unser gesamtes Land. Der „Fluch der Schwarzen Witwe“ ist aber auch der Fluch des Sozialismus. Angela Merkel und viele ihrer Gefolgsleute haben nie etwas anderes gesehen und gelernt als diese üble, stets zum Scheitern verurteilte Form der kollektiven Gesellschaftszerstörung. Sie ist deshalb nichts weiter als eine der unzähligen selbsternannten Gesellschaftsklempner, die sich in unserem Land über die Jahre immer mehr breit gemacht haben, um uns die kranke Lehre von Marx und Engels über zu stülpen. Nur weil die Farben des Sozialismus über die Jahre wechseln, wird das im Sozialismus innewohnende ständige Versagen nicht behoben. Egal, ob man ihn den Menschen als braun national, rot international oder grün international verkaufen will, im Ergebnis endet Sozialismus immer gleich. Er bedeutet für jede Gesellschaft, die ihm folgt Zerrüttung, Armut und Elend für große Teile der Bevölkerung. Nach zehn Jahren Sozialismus unter der Bundeskanzlerin Angela Merkel ist von Deutschland nur noch der faulende Gestank eines ausgelaugten, sterbenden Torsos übrig geblieben. Das Deutschland der Dichter und Denker ist zu einem Deutschland der Angsthasen, Schleimer und Arschkriecher verkommen. Jeder Widerspruch gegen die von oben verordnete politische Linie wird mit der Nazikeule niedergeknüppelt. Wer nicht mitmacht, wird zum Aussätzigen. Das alles hatten wir schon einmal. Es ist gerade 70 Jahre her. Die DDR ist auf diese Weise bereits wieder gekommen. Nur die Nationalen unter den Sozialisten werden derzeit noch verpönt.

Dabei verfolgen sie doch eigentlich die gleichen Ziele. Die identitätslosen Massen werden derweil schon wie damals mit Brot und Spielen gefügig gehalten. Während man die stupide Massentierhaltung heute medienwirksam verteufelt, wird die stupide Massen-Menschenhaltung immer salonfähiger. Der Staat entscheidet über alles, bestimmt über alles und kümmert sich um alles. Der Mensch, das Individuum an sich, verkommt zur schlabbrigen Verwaltungsmasse, zur schlichten Nummer im Staat der Bürokraten und Bessermenschen. Unsere Stimmen geben wir brav an der Urne ab, um danach über Jahre nichts mehr sagen zu dürfen.

Wir sind sogar noch stolz darauf, dass wir uns danach um nichts mehr kümmern brauchen. Anstatt sich die deutlichen Worte der deutschen Sprache als ständiges Bild vor Augen zu halten, konsumieren wir nur noch den schlecht schmeckenden Einheitsbrei der Einheitsmedien, die sich gern darüber aufregen, als Lügenpresse beschimpft zu werden. Dabei ist genau das die auf viele unserer Medien zutreffende Bezeichnung. Die Situation um uns herum wird immer bedrohlicher. Ich bin gespannt, wie lange es noch dauern wird, bis wieder die Sirenen heulen, weil fremde Mächte für uns den Krieg befehlen. Ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis die Falschgeldblase Euro platzt. Ich bin gespannt darauf, wie lange die Deutschen noch zuschauen, wie die „Schwarze Witwe“ die Menschen in Deutschland immer weiter aussaugt. Die Jubelmeldungen über ständig neue Rekorde bei den Steuereinnahmen scheinen immer noch nicht auszureichen, um die Massen zum Handeln zu bewegen. Stattdessen lassen sich die, immer weniger werdenden, fleißigen Menschen in diesem Land lieber regelmäßig von sozialistischen Gewerkschaften gegen ihre Arbeitgeber aufhetzen. Dabei wären fünf Prozent Steuersenkung ein wesentlich sinnvollerer Streikgrund als fünf Prozent Lohnsteigerung auf Kosten des Arbeitgebers. Nur der Merkel-Staat hat daran natürlich überhaupt kein Interesse. Also wird die Propaganda-Maschinerie wieder angeworfen, um die Massen in die gewünschte Richtung zu lenken. Dabei wären die eigentlichen Zusammenhänge doch so einfach zu verstehen. Während fünf Prozent Lohnerhöhung die Wettbewerbsfähigkeit des Arbeitgebers schmälert und hauptsächlich die Steuereinnahmen des Staates aufbläht, hätten sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer von einer Steuersenkung um fünf Prozent erhebliche Vorteile und somit effektiv mehr Geld in der Tasche. Diese Denkweise ist aber im „System-Merkel“ nicht vorgesehen. Also gehen die kampfbereiten Gewerkschafter wieder einmal auf die Straße und erpressen die erstaunlicherweise immer noch funktionierenden Unternehmen im Land zum Nutzen der Staatsräson. Der Kampf der Sozialisten gegen das Volk ist weiterhin in vollem Gange und die „Schwarze Witwe“ spinnt ihr Netz um ihre Opfer immer feiner.

Unter Angela Merkel wurden und werden die Freiheitsrechte ständig weiter massiv eingeschränkt. Hoheitsrechte werden an die nicht gewählten Führer der Europäischen Union oder gar an die USA ohne irgendeine Gegenleistung abgetreten. Das deutsche Parlament wird so zum willfährigen Bittsteller einer überbordenden EU-Bürokratie gemacht. Das Grundgesetz wird ausgehöhlt. Zurück bleibt letztendlich ein lebloser Staatstorso, eine leere Hülle, die man „Deutschland“ nennt. Ohne Identität, ohne Rechte, ohne Zukunft.

Aber die Menschen in diesem Land schweigen immer noch still …

Inhaltsverzeichnis

Die Retter der Kokosnuss (2010)

Der Letzte macht das Licht aus ... (2010)

Der letzte Tango (2010)

Mit Steuergeldern geförderte Sackgasse (2010)

Finanzamt völlig außer Kontrolle (2011)

Öttinger spielt Kosten der Griechenrettung herunter … „Kleiner zweistelliger Milliardenbetrag“ (2012)

Der Wahnsinn geht weiter … (2012)

Engagierte Windkraftgegner decken Windenergie-Skandal im Odenwald auf - Regionale Presse schweigt (2013)

Wirtschaftsminister Rösler: „Das ist ein Meilenstein bei der Umsetzung der Energiewende“ (2013)

Windige Investments: Bürgerbeteiligung an Windkraftanlagen (2013)

Freiheit (2013)

Weitere ökofaschistische Zwangsabgabe geplant (2013)

Was kümmert mich das Geschwätz von gestern? (2013)

Die Schuldenbremse: Nur eine weitere Verarsche (2013)

Demokratische Defizite Teil 1: Die 5-%-Hürde (2013)

Wenn die Demokratie stirbt (2013)

Hurra, es ist deutsche Einheit (2013)

Wann kippt das EEG? (2013)

Die Klima-Mafia schlägt schon wieder zu (2013)

Kesseltreiben (2014)

Mutti und das Milchmädchen: Folge 1 - Kaum versprochen, schon gebrochen (2014)

Demokratische Defizite Teil 2: Der Bundestag (2014)

Defizite der Demokratie 3: Teilen macht angeblich Spaß (2014)

Das Märchen vom Windatlas (2014)

Der Narr aus Brüssel und das EEG (2014)

Parasiten: Teil 1 - Das EU-Parlament (2014)

Brüssel intern: Wofür Ihr Steuergeld verschwendet wird (2014)

Brüsseler Spitzen: Das Freihandelsabkommen (2014)

Brüsseler Spitzen: Propaganda und Überwachungswahn (2014)

Die Deutschen sind an allem schuld! (2014)

Kleinkariert (2014)

Niedrigstzins: Wann folgt das Bargeld Verbot? (2014)

Geldwesen als Schulfach: Offener Brief an die Kultusminister der Länder (2014)

Wind of change: Das Sturmtief der Veränderung (2014)

Politischer Stillstand: Ein Koalitionsvertrag zum Abwinken (2014)

Im Westen nichts Neues: Perspektivlosigkeit statt Aufbruchsstimmung (2014)

Der gefährlichste Rollstuhlfahrer der Welt ... (2014)

Das Billiarden Kabinett (2013)

Aufruhr: Wie man uns durch Medien manipuliert (2014)

Perverse Angst (2014)

Von der Hand in den Mund : Der Rentenbetrug (2014)

Fälschungssicher! (2014)

Der Seelenverkäufer (2014)

Die Kreuzfahrt der Narren - Mit Volldampf in die Katastrophe (2014)

Granaten-Uschi reformiert die Truppe (2014)

Die Schlachtbank ist vorbereitet (2014)

Mutti erklärt uns die Welt (2014)

Marschmusik im Schloss Bellevue (2014)

Stimmungstief im Affenhaus (2014)

Monopoly: Der Sturm bricht los (2014)

Aufräumen im Kopf (2014)

Eigenverantwortung (2014)

Hängt ihn höher! (2014)

Auf einem Auge blind: Referendum in Venetien (2014)

Dekadent (2014)

Heilsbringer (2014)

Die „Große Transformation“ (2014)

Jenseits von Pisa (2014)

Der kleine Ablasshandel zwischendurch (2014)

Klimaprediger (2014)

Feldzug der Wahnsinnigen: Ein Plädoyer für Meinungsfreiheit (2014)

Wie man Menschen zu Marionetten macht (2014)

Computer Simulanten (2014)

Elefanten sind blau! (2014)

Die soziale Schnabeltasse (2014)

Opa will Krieg -reloaded- (2014)

Rien ne va plus! (2014)

Der Fluch der Schwarzen Witwe (2014)

Antigrün: Grund Nr. 1 „Die grünen Sozialisten“ (2014)

Geburtstagsgedanken (2014)

Die Einfalt der Massen (2014)

Die Macht des Widerstands (2014)

Erfolgsmodelle oder wie man sich selbst einen Furz anzündet! (2014)

Eine unbequeme Wahrheit (2014)

Xavier Naidoo: Ein Brief an den Mannheimer Morgen (2014)

Der große Energiesprung nach vorne (2014)

Schweineschnitzel (2014)

Merkelfäule (2014)

Ab in die Tüte (2014)

Feuer und Flamme (2014)

Volldemokratische Glanzleistungen am Beispiel von Mannheim (2014)

Idiotenquote (2014)

Weihnachten (2014)

Fürchtet euch nicht - Eine Wutrede (2014)

Der Kreislauf des Lebens (2015)

Daumenschrauben (2015)

Herr, lass Hirn regnen! (2015)

JUWELEN - der verlag

Dieses Buch spart Ihnen bares Geld!

Eine einzigartige Liebesgeschichte ... in einer ganz neuen Interpretation!

Die Retter der Kokosnuss (2010)

Ist es bald wieder soweit? Deutschland soll den Euro und die EU retten. Zumindest glaubt unsere Regierung offenbar, dies mit unserem sauer verdienten Steuergeld auf massiven Druck der anderen EU-Länder tun zu müssen.

In Wahrheit geht es jedoch nur um die Verlängerung eines Leidens, das eigentlich schnell und mit möglichst geringen Schmerzen beendet werden müsste. Durch schnelles, intelligentes Handeln könnte man unserem Land damit eine neue, gute Zukunft ermöglichen. Retten können wir weder den dahin siechenden Euro, noch dieses marode Finanzsystem. Einzig die Tatsache, dass mit dem Finanzsystem vermutlich auch unsere derzeitigen Eliten untergehen werden, rechtfertigt scheinbar jedes unsinnige Handeln. Auch wenn es zum Schaden der Bürger ist. Aber welche Rechtfertigung hat dieses Handeln für den zahlenden Bürger?

Eigentlich keine ... denn … Wer hängt nicht an einem Job, der Prestige, Dienstwagen und jede Menge Untergebene mit sich bringt? Wer verzichtet schon gern darauf, als „bedeutender Mensch“ zu gelten? Die Zerstrittenheit unserer Regierung und permanentes Zaudern in praktisch allen wichtigen Fragen der Politik lassen sich für viele Menschen nur noch mit Kopfschütteln kommentieren.

Ja, Kopfschütteln, das können die Deutschen. Aber was tun sie sonst noch? Nichts ... wie immer, rein gar nichts. Das Land verfällt in Lethargie. Das Land verharrt im Stillstand. Und wer ernsthaft glaubt, dass sich dies nach der nächsten Wahl ändert, der wird vermutlich wieder enttäuscht werden. Hoffen und warten auf Besserung, das können wir Deutschen. Belügen und hinhalten lassen sich große Teile unserer Bevölkerung bis zum bitteren Ende. Aufwachen wird die Masse erst, wenn es zu spät ist. Eigentlich ist es jetzt schon zu spät. Halt Stopp!

Etwas hat sich in Deutschland ja doch verändert und zwar gleich beim Amtsantritt der schwarz-roten Regierung unter Angela Merkel. Erinnern Sie sich noch? Sie hat erfolgreich und massiv die Steuern erhöht. Dabei gelang es dieser Regierung gleichzeitig die Staatsverschuldung in bisher ungeahnte Höhen zu treiben, die Armut in weiten Teilen der Bevölkerung dramatisch zu steigern und die deutschen Truppen in Afghanistan aufzustocken.

Die einzig sonst noch erwähnenswerten Aktivitäten jeder Bundesregierung finden immer nur dann statt, wenn es gilt, die Bürger der Bundesrepublik zur Aufgabe jeglicher politischer Souveränität und Selbstbestimmung vorzubereiten. Leider hat das Hinarbeiten auf die geplante „Neue Weltordnung“ auch mit Hilfe des Kohlendioxid-Regimes nicht so recht funktioniert

Nun ist aber doch Bemerkenswertes zu beobachten: War es vor einigen Jahren noch problematisch, ein paar lächerliche Euros für die Renovierung maroder Schulen und Kindergärten aufzubringen, wirft Deutschland jetzt Milliardensummen in den „Markt“, um leichtsinnige Banken zu retten, die kurzerhand als „systemrelevant“ eingestuft werden. Wir haben plötzlich sogar jede Menge extra Milliarden zur Verfügung, um fremde Länder vor dem Staatsbankrott zu retten, obwohl diese Länder wirklich alles dafür getan haben, dass dieser Staatsbankrott auch garantiert eintritt.

Wir werfen Milliarden für völlig sinnlose Konjunktur- und Förderpakete raus, um vor allem die ausländische Kleinwagenindustrie zu erhalten, während die deutschen Hersteller bis auf wenige Ausnahmen fast gar nicht davon profitieren. Wir schaffen „Belohnsysteme“ für eine nicht lebensfähige Solar- und Windkraftindustrie, vernichten dabei aber ganz gezielt echte Arbeitsplätze in funktionierenden Branchen. Sollte die „Rettung“ Griechenlands nicht verhindert werden, wird damit eine weitere Grenze überschritten. Diese „Rettung“ wird weitreichende Folgen für Deutschland und seine Bürger haben.

Über die Griechenland-Krise wird von deutschen Qualitätsmedien besonders viel Unsinn verbreitet, den man so nicht einfach hinnehmen kann. Man erzählt uns zum Beispiel das Märchen von den bösen Spekulanten, die das brave Griechenland in den Bankrott treiben. Das ist so leider falsch erzählt, weil nicht die Spekulanten das brave Griechenland in den Bankrott treiben, sondern der griechische Staat sich selbst vernichtet. Und zwar durch ausufernde Verschuldung und fortschreitende Misswirtschaft.

Dabei liegt das Problem nicht einmal in der mangelnden Arbeits- oder Steuermoral der Griechen. Die wahre Ursache ist, dass sich der Staatskrake immer weiter ausgebreitet hat. Man kann dort heute kein legales Geschäft mehr betreiben oder eine Baugenehmigung erhalten, ohne einen Beamten bestechen zu müssen. Der Staat schafft sich seine Probleme damit selbst. Letztendlich werden immer drakonischere Maßnahmen dafür sorgen, diese Probleme unter Kontrolle zu halten. Nun will die griechische Regierung sogar Bargeldzahlungen über 1.500 Euro verbieten. Das könnte ein Praxistest für den Weg in den bargeldlosen, total kontrollierbaren Zahlungsverkehr sein. Griechenland ist die Blaupause für Orwell´s 1984.

Aber weitaus schlimmer für Deutschland ist, dass diese „Rettung“ nicht die Letzte bleiben wird. Viele andere marode Euro-Länder mit ähnlichen Problemen werden jetzt auch kommen und auf „Rettung“ bestehen.

Wir sollten uns deshalb die Frage stellen, ob Deutschland überhaupt in der Lage ist, all diesen Ländern Hilfe zu leisten? Wer bitte soll das bezahlen? Etwa wir, die eh schon von allen Seiten ausgelutschten Steuerzahler? Ja bitte, wer soll das bezahlen? Geht es eigentlich wirklich um die Griechen? Ich glaube nicht.

Wir zahlen mal wieder für die leichtfertig vergebenen Kredite unserer maroden Zombiebanken. Die haben bisher noch kein einziges Fettnäpfchen ausgelassen, um unser Steuergeld irgendwo auf dieser schönen Welt zu verzocken. Wollen wir das mal genauer prüfen? Dann schauen Sie bitte einfach hier nach.

http://kollateralschaden.wordpress.com/2010/03/08/warum-setzt-sich-der-franzosische-giftzwerg-furgriechenland-ein/

In dieser Tabelle sehen wir sehr schön, wer die Hauptgläubiger der Griechen sind. Deutschland und Frankreich nämlich oder sehr viel richtiger: Deutsche und französische Banken.

Deutsche Bankmanager sehen es leider nicht so gerne, dass sie schon wieder vom „Staat“ direkt gerettet werden müssen. Das schadet nämlich den laufenden Bonuszahlungen und macht eine schlechte Presse. Deshalb geht man den Umweg über die „Rettung“ der Griechen. Gleichzeitig hat man so einen Sündenbock, auf den man alle Schuld schieben kann. Das passt doch toll, oder? Ob man schon bei der Euroeinführung erkennen konnte, dass im Fall der Griechen etwas nicht stimmt, ist dabei unerheblich.

Ziel der ganzen Aktion ist es vermutlich, die Kernländer Europas soweit zu schwächen, dass der Weg für eine Weltregierung freigemacht wird. Die Vorboten können wir schon heute erkennen. Begriffe wie Weltwirtschaftsregierung, Weltfinanzregierung und Europafinanzregierung tauchen derzeit sehr häufig in den deutschen Qualitätsmedien auf. Und wie sieht für uns das zu erwartende Ergebnis der aktuellen Geldverschwendung aus?

Einige Wochen Zeit geschunden, für die klammen Banken, bis zur nächsten „Katastrophe“ und 30 - 50 Milliarden neue Schulden für die europäischen Steuerzahler, vorrangig natürlich für den deutschen Zahlmichel, der mit großer Wahrscheinlichkeit allein 20 Prozent oder mehr davon trägt. Finanzminister Schäuble will dafür sogar unsere Goldreserven verheizen.

Haben wir für Europa in den letzten 50 Jahren und besonders seit der Euro Einführung nicht schon genug bezahlt? Müssen unsere „Regierenden“ jetzt auch noch unseren „Goldschatz“ und die allerletzten Reste unseres Volksvermögens ohne jede Gegenleistung verschenken?

In einem aktuellen Beitrag der MM News ist davon die Rede, dass die EU die deutsche Wirtschaft „einbremsen“ will.

Oder wie in der Überschrift etwas krasser ausgedrückt: „EU will deutsche Wirtschaft killen“. Weiter wird ausgeführt, dass sich die EU-Kommission des „Problems“ bereits angenommen habe. Ich meine, wie kann man ernsthaft planen, die Lokomotive der EU kaputt zu machen? Es ist nicht zu fassen, was hier passiert! Wer so über den EU-Zahlmeister spricht, kann gern einmal versuchen, alleine klar zu kommen. Ohne die deutsche Wirtschaftskraft und ohne die deutschen Transferzahlungen gäbe es diese ganze EU nicht. Außerdem, wenn wir wirklich so wettbewerbsfähig wären, dann hätten wir keine 12,5 Millionen Menschen ohne Job. Ist das nicht eigentlich der Beweis, dass diese EU nur eine Schönwetter-EU ist? Sobald es ernste Probleme gibt, fallen sie übereinander her. Trotz allem dilettiert unsere Regierung weiter vor sich hin, als sei nichts geschehen. Gefragt, ob wir das alles so wollen, hat uns natürlich - wie immer - niemand.

Aber wir haben ja auch nicht widersprochen, also sind wir wieder einmal selbst schuld. Stimmt doch so, oder?

Dabei könnte man mit schnellem Handeln echte Probleme lösen. Viele Menschen forderten schon vor Monaten die sofortige Beendigung des Euro-Experiments. Die Einführung eines freien Marktgelds nach Friedrich August von Hayek, verbunden mit der ersatzlosen Abschaffung der europäischen Zentralbank und die Einstellung aller Transferzahlungen an die EU, sind weitere wichtige Maßnahmen, die rasch umgesetzt werden müssen. Sinnvoll wäre es ebenfalls, die volle Rückzahlung aller durch Manipulationen anderer Mitgliedsländer zum Schaden der Bundesrepublik Deutschland erschlichenen Gelder aus dem EU-Topf zu verlangen.

Warum soll der deutsche Steuerzahler ständig den Leichtsinn fremder Länder finanzieren? Warum soll der deutsche Steuerzahler fortwährend für marode Banken einspringen? Das Argument der Systemrelevanz zählt nicht mehr. Es ist nicht Aufgabe des Steuerzahlers, marodierende Casinos zu finanzieren. Und nichts anderes sind diese Banken. Eine geordnete Abwicklung finanzschwacher Banken wäre eine gangbare Lösung. Und zwar schon bevor die letzten Reserven „verbraten“ wurden.

Warum hat niemand den Mut, hier voran zu gehen? Unseren Regierungen kommt es offensichtlich aber nicht in den Sinn, wirklich Subventionen abzubauen. Denn Subventionen sind beispielsweise alle staatlichen Zuwendungen an Banken. Subventionen sind auch die Förderung von völlig überteuertem Solarstrom und das Verplempern von Steuergeld im Moloch der EU. Subventionen fördern den Bürokratismus. Subventionen fördern die Umverteilung. Subventionen schaden damit der freien Wirtschaft. Und wir alle tragen über unzählige Steuern die Kosten und über den möglichen Verlust unseres Arbeitsplatzes auch das volle Risiko dafür.

Lassen Sie uns einmal nachschauen, was sich unsere Regierenden so über die Jahre und Jahrzehnte einfallen ließen, um uns an diesen Machenschaften angemessen finanziell zu beteiligen. Grundsätzlich gilt: Steuern sind Geldleistungen ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung. Es gibt in Deutschland Steuern und Abgaben wie Sand am Meer.

Da wären zum Beispiel:

Einkommenssteuer:

Diese Steuer, die es in Deutschland schon seit 1811 gibt, zahlt jeder, der ein höheres Einkommen als das „steuerfreie“ bezieht. Das steuerfreie Einkommen liegt für das Jahr 2015 bei 8.472 Euro (2014: 8.354 Euro; 2013: 8.130 Euro) für Ledige und für gemeinsam Veranlagte bei 16.944 Euro (2014: 16.708 Euro; 2013: 16.260 Euro). Bemessen wird sie somit nach dem Einkommen. Das Prinzip ist ganz einfach. Je mehr man verdient, desto mehr Einkommenssteuer muss gezahlt werden. Der Steuersatz liegt zwischen 15 und 45 Prozent. Die Einkommenssteuer ist eine Quellensteuer und wird direkt vom Arbeitgeber an das Finanzamt abgeführt. Die Einkommenssteuer teilen sich der Bund, die Länder und die Gemeinden.

Umsatzsteuer:

Bekannt ist diese Steuer auch als Mehrwertsteuer. Hier zahlt jeder Käufer bei jedem Einkauf zuerst an den Unternehmer. Der führt diese Steuer dann an den Staat ab. Zurzeit liegt der Steuersatz bei 19 Prozent, beim ermäßigten Steuersatz z.B. auf Lebensmitteln, Bücher, Zeitungen, Fahrkarten und Tiernahrung sieben Prozent.

Grunderwerbssteuer:

Diese Abgabe an den Staat müssen alle die leisten, die bebaute oder unbebaute Grundstücke oder Eigentumswohnungen kaufen. Sie beträgt zwischen 3,5 und sechs Prozent vom Kaufpreis.

Körperschaftssteuer:

Sie richtet sich an alle GmbHs, Vereine und Aktiengesellschaften. Der Steuersatz liegt bei 25 Prozent des zu versteuernden Einkommens.

Versicherungssteuer:

Jeder, der eine Versicherung abschließt, zahlt auch automatisch an den Staat. Ausnahmen sind die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen und Lebensversicherungen. Ebenso ist die gesetzliche Arbeitslosenversicherung von dieser Steuer befreit. Der Steuersatz richtet sich nach der Höhe der Beiträge, ist für jede Versicherungsart unterschiedlich und liegt zwischen 3,8 und 19 Prozent.

KFZ Steuer:

Alle, die motorisiert unterwegs sind oder denen ein Kraftfahrzeug gehört, welches auch angemeldet ist, müssen diese Steuer entrichten. Die Höhe der Steuer errechnet sich aus dem Hubraum und nach den Schadstoffemissionen, sowie nach dem zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeuges. Zu zahlen ist diese Steuer einmal im Jahr. Eine teilweise Steuerbefreiung können Personen beantragen, die stark in ihrer Bewegung eingeschränkt und auf ein Fahrzeug angewiesen sind.

Mineralölsteuer oder auch Energiesteuer:

Hier werden alle Energiearten besteuert. Diese können fossiler oder pflanzlicher Herkunft sein. Bei dieser Steuer sind die Hauptzollämter für die Erhebung zuständig. Die Einnahme der Energiesteuer kommt unter anderem dem Straßenbau zugute (inzwischen fließt der größte Teil in zweckfremde Kanäle!) Der Steuersatz liegt bei Benzin bei ca. 0,654 Euro und bei Diesel 0,47 Euro pro Liter. Diese Steuern werden gleich auf den Endpreis aufgeschlagen und von den Lieferanten abgeführt.

Stromsteuer:

Sie wird auf elektrischen Strom erhoben. Die Stromsteuer ist die jüngste aller Verbrauchssteuern. Ins Leben gerufen wurde sie am 01. April 1999 und sie bringt dem Staat jährlich ca. 6,3 Milliarden Euro ein. Steuerpflichtig sind alle, die elektrischen Strom nutzen. Eine Megawattstunde Strom kostet den Steuerzahler 20,50 Euro (Stand 2010). Wer ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien nutzt, ist von dieser Steuer befreit. Der größte Teil der Stromsteuer fließt in die Rentenversicherung. Dadurch wurden die Lohnnebenkosten gesenkt und der Arbeitnehmeranteil ist ein wenig gesunken.

Tabaksteuer:

Hiervon sind alle Raucher betroffen. Seit 1906 werden diese Steuern auf alle Tabakwaren erhoben. Schnupf- und Kautabak sind von allerdings befreit. Die Raucher helfen dem Bundeshaushalt mit einer Einnahme von ca. 15 Milliarden Euro pro Jahr. Vor einigen Jahren floss ein Teil der Einnahmen in das Gesundheitswesen, allerdings war das die Ausnahme und nicht die Regel. Bei Zigaretten zahlt der Raucher nur für die Steuer 5,59 Cent/Stück, plus 23,31 Prozent des Kleinverkaufspreises.

Gewerbesteuer:

Alle Gewerbetreibende aus Industrie, Handel, Handwerk, Dienstleistungen, außer Freiberufler und Betriebe der Landwirtschaft, müssen diese Steuer bezahlen. Die Höhe der Gewerbesteuer richtet sich nach dem Gewerbeertrag. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer kommen hauptsächlich den Gemeinden zugute. Die Steuersätze sind von Stadt zu Stadt unterschiedlich.

Grundsteuer:

Steuerpflichtig sind die Personen, die Besitzer von Grundstücken und deren Bebauung sind. In diesem Fall erheben die Städte und Gemeinden die Steuern. Diese Steuer kann jährlich oder auch vierteljährlich bezahlt werden. Berechnet wird die Grundsteuer individuell durch das Finanzamt.

Feuerschutzsteuer:

Steuerpflichtig ist die Entgegennahme der Versicherungsprämien aus Feuerversicherungen durch den Versicherer. Die Feuerschutzsteuer beträgt acht Prozent des Versicherungsentgeltes.

Hundesteuer:

Es handelt sich um eine gemeindliche Steuer. Die Hundesteuer basiert auf landesgesetzlichen Hundesteuergesetzen. Steuerpflichtig ist der Hundehalter. Steuerfrei sind Blindenhunde, Diensthunde, Hunde von Forstbediensteten sowie von Jagdaufsehern.

Kaffeesteuer:

Es handelt sich um eine Bundessteuer. Die Kaffeesteuer basiert auf dem Kaffeesteuergesetz. Kaffeelager und Herstellungsbetriebe sind so genannte Steuerlager. Steuerschuldner ist der Steuerlagerinhaber. Die Steuer entsteht dadurch, dass der Kaffee zum Verbrauch aus dem Steuerlager entnommen wird.

Biersteuer:

Diese Steuer ist eine der ältesten Abgaben auf Verbrauchsgüter und wurde schon im Mittelalter erhoben. Steuerpflichtig sind Brauereien und Importeure. Das jährliche Aufkommen liegt bei etwa 800 Millionen Euro.

Branntweinsteuer:

Auch auf Hochprozentiges will Vater Staat seinen Anteil haben. Dessen Höhe variiert mit dem Alkoholgehalt. Ein Fläschchen Likör bringt dem Fiskus etwa zwei Euro, von einer Flasche Korn bekommt er drei Euro. Macht: Zwei Milliarden Euro jährlich.

Kinosteuer:

Die Kinosteuer ist Teil der so genannten Vergnügungssteuer. Diese gibt es seit dem Mittelalter. Die Kinosteuer beschert Deutschland seit den 30er Jahren zunehmend Gewinne.

Sexssteuer:

Die Stadt Köln führte sie 2004 ein - und profitiert seitdem kräftig davon.

Glücksspielsteuer:

Auch die Glücksspielsteuer ist Teil der Vergnügungssteuer. Früher wurde durch sie das Armenwesen finanziert. Heute sind es hauptsächlich die Abgaben auf Spielautomaten, von denen der Fiskus profitiert.

Tanzsteuer:

Öffentliche Tanzveranstaltungen unterliegen seit jeher einer Steuer. Insgesamt nimmt der Staat durch die Vergnügungssteuer (Kino, Glücksspiel, Tanz) 500 Millionen Euro ein.

Wett- und Lotteriesteuer:

20 Prozent von jedem Lottoeinsatz gehen an den Staat. Bei Sport- und Pferdewetten sind es 16 Prozent. Der Fiskus gewinnt also am Ende immer.

Kapitalertragsteuer:

Die Kapitalertragsteuer (Abgeltungssteuer) beträgt pauschal 25 Prozent. Die Kapitalertragsteuer wird von den Ländern erhoben. Sie ist vom Schuldner der Kapitalerträge einzubehalten und an das zuständige Finanzamt abzuführen.

Tonnagesteuer:

Die Tonnagesteuer ist in § 5a Einkommensteuergesetz geregelt, der durch das Seeschifffahrtsanpassungsgesetz vom 09. September 1998 eingeführt wurde. Bei der Tonnagesteuer handelt es sich damit nicht um eine eigene Steuerart, sondern um eine besondere Gewinnermittlungsart zur Ermittlung bestimmter Gewinne aus der internationalen Seeschifffahrt im Rahmen der Einkommensteuer. Sie beinhaltet Regelungen zur laufenden Gewinnermittlung und auch zur Besteuerung der in den verwendeten Schiffen liegenden stillen Reserven.

Wenn Sie noch weitere Lust auf Steuern haben, dann schauen Sie sich diese Seite an.

http://www.steuerartenueberblick.de/

Spätestens hier stellt sich für mich die Frage:

Wie lange wollen wir noch für jeden Mist bezahlen, den sich unsere Regierung ausdenkt?

Der Letzte macht das Licht aus ... (2010)

... oder wie man Euros nach Athen trägt.

Es vergeht praktisch kein Tag mehr, an dem unsere Regierung nicht zum Schaden von uns Bürgern handelt. Es ist unerträglich geworden, mit welcher Selbstverständlichkeit sich alle Parteien über die berechtigten Interessen und Wünsche von uns Bürgern hinwegsetzen! Umfragen in fast allen größeren Medien beweisen, dass 80 - 90 Prozent der Bürger gegen eine Rettung Griechenlands gestimmt hätten. Trotzdem wissen wir spätestens seit diesem Wochenende, dass mit der Zustimmung der Bundesregierung zur Griechen-„Rettung“ ein weiterer Damm in der unendlichen Schuldengeschichte der Bundesrepublik gebrochen ist. Die vorherigen Dementis von Frau Merkel und anderer Regierungsmitglieder waren also in Wirklichkeit entweder „Volksverdummung“ oder „Wählerbetrug“.

Dabei hatte sie doch diesen Eid geschworen: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. (So wahr mir Gott helfe.)“

Welche Mindeststrafe steht eigentlich auf Meineid?

Ich hatte dies ja bereits in meinem Artikel „Die Retter der Kokosnuss“ erwartet. Das Tempo mit dem diese Weltwirtschaftskrise zu immer neuen Höhen aufsteigt, während in Deutschland weiterhin eine „Friede, Freude, Eierkuchen“- Stimmung verbreitet wird, nimmt ständig zu. Umso verwunderlicher ist es, dass die Regierung sich schon wieder für den falschen Weg entschieden hat. Anstatt die Griechen ihrem selbst verschuldeten Schicksal, dem wohlverdienten Staatsbankrott zu überlassen, belohnt man deren Treiben nun noch.

Und wieder einmal ist der deutsche Zahlmichel der Depp, der die Kosten dafür trägt. Wie knapp die Griechen bereits vor dem Staatsbankrott stehen, hat der Kopp Verlag in diesem Bericht recherchiert: Griechenland in 10 …, 9 …, 8 …, 7 … Tagen bankrott.

Als ob Michel Deutschland nicht schon genug Geld in die verfilzte EU-Bürokratie, die Club Med-„Jetzt-lassen-wir-es-uns-nochmal-gutgehen“-Party und in die maroden Banken gesteckt hätte. Hat diese Regierung aus der letzten Bankenkrise wirklich nichts gelernt? Es ist doch heute schon abzusehen, dass die ersten 40 - 50 Milliarden für Griechenland nicht reichen werden.

Allein davon sollen die Michels über acht Milliarden tragen. Gefragt, ob wir das wollen, hat uns wie immer keiner. Und von einer Rettung der Griechen zu reden, ist ebenfalls Unsinn. Die Schulden werden ja nicht getilgt. Die staatliche Wechselreiterei geht nur in die Verlängerung. Zeitgewinn heißt das Zauberwort. Nur Zeit gewinnen wofür?

Schon Helmut Kohl hat damals, als man dieses Euro-Desaster noch hätte verhindern können, die Bürger nicht gefragt, ob sie den Euro überhaupt wollen. Ist ja auch unwichtig, wenn ein Land seine Währung abgibt und sich damit zum Sklaven einer Beamtendiktatur macht.

Man hat uns auch nicht gefragt, ob wir dem Lissabon-Vertrag zustimmen wollen. Dafür darf man jetzt auf uns schießen, wenn wir mal protestieren wollen. Gut, das tun wir nicht, aber wir könnten ja mal in Versuchung kommen.

Man hat uns nicht gefragt, ob wir die Banken retten wollen. Wir dürfen aber Branchen subventionieren, die nie eine reelle Marktchance haben. Als kleiner Nebeneffekt verschwinden dann die Branchen, die eigentlich marktfähig wären, aber vor lauter Abgaben und Auflagen trotzdem scheitern.

Man sagt uns immer nur, das wäre alles nötig. Man sagt uns, es wäre „systemrelevant“ oder gut für das Klima. Nur, wer versteht - und vor allem - wer glaubt diesen Unsinn noch? Was ist das für ein System, das ständig solch gravierende Probleme hat, dass wir Steuerzahler dafür buckeln sollen? Wem nützt dieses kranke System? Uns Bürgern sicher nicht, sonst müssten wir ja nicht dauernd dafür zahlen.

Also fragen wir nochmal:

Wem nützt dieses System in Wahrheit? Lassen Sie uns eine plausible Erklärung suchen:

Der Euro ist eine Schönwetterwährung, deren Verfallsdatum bereits bei seiner Einführung vorgegeben war. Auch wenn es die so genannten Experten damals schon nicht wahrhaben wollten. Der Euro ist eine Fehlgeburt, hinter der im Zweifel nichts und niemand steht. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist für dieses Falschgeld verantwortlich und, wie alle anderen Zentralbanken auch, das eigentliche Grundübel dieses auf Schulden basierenden Finanzsystems.

Jeder Teilnehmer am Euro-Experiment hoffte von Anfang an nur, der eigentliche Nutznießer dieser Kunstwährung zu werden. Prinzipiell gelang dies dann ja auch. Vor allem die Mittelmeer-Länder profitierten von den niedrigen Zinsen einer vermeintlichen D-Mark, die niemals eine „echte“ D-Mark war oder werden konnte.

Lediglich dem bundesdeutschen Zahlmichel wies man eine besondere Rolle zu. Er sollte tun, was er nach vorherrschender Meinung aller Euro-Teilnehmerländer am besten kann. Arbeiten, ohne zu murren und brav sein hart verdientes Geld an die EU abliefern. Die Freudenfeste über so viel Fleiß und Redlichkeit der Deutschen fanden allerdings nicht in Deutschland, sondern ganz woanders statt.

Hierzu sagte der Wirtschaftsprofessor Joachim Starbatty in einem Interview: „Mithilfe der kreativen Buchführung ist es überhaupt nicht schwer, Ausgaben zu verschieben oder Einnahmen vorzuziehen. Das haben nicht nur die Griechen so gemacht, auch die Deutschen haben getrickst. Und dann haben natürlich die Überschussländer den Euro mit moderaten Tarifabschlüssen stabilisiert. Die deutschen Gewerkschaften haben mehr für die Stabilität des Euro getan als die Europäische Zentralbank. Wegen geringer Tariferhöhungen bei uns sind die Lohnstückkosten nicht gestiegen. In der Folge wurde Deutschland wettbewerbsfähiger und hat alle anderen Länder über den Warenexport mit Stabilität versorgt. Wenn es das nicht gegeben hätte, dann wäre der Euro von vornherein sehr viel schwächer gewesen. Und das ist jetzt genau das Problem: Deutschland ist wegen einer moderaten Lohnpolitik wettbewerbsfähig und hat seine Strukturen modernisiert, während das in anderen Ländern, vor allem im Süden Europas, nicht der Fall war. Wenn Geld für Griechenland fließt, klage ich.“

In Deutschland sinken derweil schon seit Jahren die Löhne und Gehälter in großen Bevölkerungsteilen, gleichzeitig steigen die Preise und die Infrastruktur marodiert immer schneller in Richtung Ex-DDR-Standard. Erfolgreiche Firmen wandern resignierend ins Ausland ab.

Selbst „ur-deutsche“ Erfolgsberufe wie das Ingenieurwesen werden schon in Billiglohn-Länder verlagert. Während in Deutschland der arbeitenden Bevölkerung immer neue Sparrunden verordnet wurden, warfen unsere gemeinsam mit den anderen EU-Regierungen das Geld mit beiden Händen zum Fenster raus. Die Griechen beispielsweise schufen eine rasant wachsende Bürokratie mit Rundum-Versorgung für alle. Die Spanier heizten einen Immobilienboom an, der den Boom der US-Amerikanischen Immobilien als lächerlich erscheinen ließ. Auch alle anderen Euro-Länder lebten zehn Jahre lang dank niedriger Zinsen auf viel zu großem Fuß - wie die Made im Speck.

Und Deutschland zahlte brav die Rechnung...

Dabei brennt es hierzulande an allen Ecken. Gerade in den letzten Tagen berichtet die Presse wiederholt davon, dass der Ausbildungsstand an deutschen Schulen miserabel ist.

„Wir müssen mehr für die Bildung tun!“ - Diesen Satz hören wir tagtäglich in so ziemlich jeder Talkshow, sobald irgendein Politiker, egal welcher Partei, mit am Tisch sitzt.

Fragen Sie sich nicht auch schon längere Zeit, warum wir es dann nicht tun, wenn es doch eigentlich jedem noch so unwichtigen Polithansel bewusst ist? Anstatt weitere zig Milliarden in Joe´s Bank und in der maroden EU zu versenken, wäre unser Geld in Bildung sicher besser angelegt!

Aber unsere Regierungen werden offenbar nicht dafür gewählt, dass sie etwas für die Bildung unserer Kinder tun. Es gilt: „Solange wir nicht gewählt wurden, können wir auch nichts für die Bildung tun.“ Und sind sie dann gewählt, hat man wieder vier volle Jahre etwas Wichtigeres zu tun als sich um die Bildung unserer Kinder zu kümmern. Erst kurz vor der nächsten Wahl wird dieses Thema dann von allen wieder ausgegraben und von neuem in den Qualitätsmedien aufgekocht.

Mir hat vor einigen Wochen ein junger Mann unser Bildungssystem mit sehr einfachen Worten beschrieben. Er sagte: „In der Schule lernen wir, die richtigen Antworten zu geben, anstatt gute Fragen zu stellen. Das ist der Grund, warum wir so vieles ungefragt hinnehmen.“

Der junge Mann hat damit meiner Meinung nach etwas sehr Kluges gesagt. Wir nehmen alles ungefragt hin, egal was man mit uns macht. Wir schauen ja auch jetzt wieder zu, wie unsere Regierung deutsche Steuergelder für Griechenland veruntreut.

Erinnern Sie sich noch? Es ist gerade einmal zwei Wochen her, da feierte die deutsche Qualitätspresse unsere Kanzlerin als „neue eiserne Lady“. Ein Vergleich, der uns alle sehr nachdenklich stimmen sollte. Während sich Frau Thatcher diesen Ruf damals durch Taten redlich verdient hatte, scheint bei unserer „eisernen Lady“ doch eher ein frommer Wunsch der Vater des Gedanken zu sein. Die Tatsachen sagen jedenfalls etwas anderes aus.

Angela Merkel hat nicht einmal eine Woche durchgehalten, ohne vor den „Freunden“ aus der EU einzuknicken. Donnerstags spricht sie noch ein klares Nein. Freitags unterzeichnet sie eine Vereinbarung, die Deutschland zum Hauptzahlmeister der griechischen Schulden macht. Wahrhaftig eine „eiserne Lady“!

Wären unsere Maschinen und unsere Autos aus demselben „Eisen“, wir wären sicher nicht der Exportweltmeister geworden. Frau Merkel erweist unserem Land damit keinen Dienst. Die Rettung des Euro ist diesen Preis nicht wert.

Dabei liefert man uns fast täglich einen neuen Beweis der laufenden politischen Unzulänglichkeiten. Die Nachrichten, die uns zumindest auf Internetseiten aus aller Welt erreichen, werden immer schlechter.

So wie es derzeit aussieht, läuft alles auf einen staatlichen Zusammenbruch hinaus.

Schon jetzt haben die offiziell eingestandenen Schulden der Bundesrepublik 1,7 Billionen Euro überschritten und wir werden bis Ende des Jahres 2010 die 1,8 bis zwei Billionen ziemlich sicher erreichen. Viele zusätzliche Milliarden hat Finanzminister Schäuble schon in Schattenhaushalten versteckt. Mit den Schulden der Länder und den kommunalen Schulden erreichen wir bereits jetzt einen Schuldenstand von mindestens 1,85 Billionen Euro - und das ohne die Berücksichtigung neuer Krisenherde. Weitere Krisen stehen aber längst vor der Tür. Diese werden im Moment aber von den Banken und der Politik verschleiert.

Hinzu kommt die immer weiter ausufernde Bürokratie. Das Kostenmonster „Verwaltung“ wächst mit unglaublicher Geschwindigkeit. Dank der Brüsseler EU-Behörden saugen an unserem deutschen Zahlmichel nun sogar zwei geldgierige Monster, die permanent von ihm gefüttert werden wollen. Auch bei diesem Thema führt uns die Regierung schon viele Jahre in die Irre. Für die Pensionen von Staatsdienern und Beamten gibt es beispielsweise keinerlei Rückstellungen im Haushalt. Allein die Pensionsansprüche der Beamten und Angestellten werden bis 2040 dafür sorgen, dass sich unsere derzeitigen Staatsschulden mindestens verdreifachen! Die so genannte Schuldenbremse im Grundgesetz ist aus diesem Blickwinkel nur Augenwischerei. Diese Schulden sind nicht mehr zu bremsen.

Man wusste bei der Einführung des Euro auch sehr genau, dass die Mittelmeerländer die Bilanzen „positiv gestaltet“ hatten. Wie anders ist es sonst zu erklären, dass die damals schon als marode bekannten Länder und Währungen, wie Italien mit seiner Lira oder Griechenland mit seiner Drachme, alle geforderten Qualitätskriterien des Euro ohne „Wenn und Aber“ erfüllen konnten?

Genauso läuft es heute auch bei den Banken. Geänderte Bilanzierungsregeln erlauben kosmetische Eingriffe in die Bilanzen all dieser klinisch toten „Finanzzombies“. In Wahrheit haben diese Banken unser Volksvermögen längst an den Finanz-Spieltischen der Welt verzockt. Und Frau Merkel „versichert“ uns, dass unsere Gelder sicher sind. … Dass ich nicht lache. Sicher vor wem?

Ist es Ihnen aufgefallen? Sie hat es uns zwar „versprochen“, sie hat uns aber keine Garantie gegeben. Hinzu kommt eine völlig hirnverbrannte Subventionspolitik, die bei jedem normal denkenden Menschen nur noch Kopfschütteln auslösen sollte.

So berichtete Focus Money Online vor einigen Tagen unter dem Titel „Das deutsche 150-Milliarden-Problem“, dass Finanzminister Schäuble die akuten Verschuldungs- und Finanzprobleme nicht allein durch Einsparungen, sondern vermehrt auch durch Steuererhöhungen lösen wird. Hatte man nicht vor der Wahl Steuersenkungen versprochen? Ja, die gab´s schon. Für Hotels!

Es geht also in Wirklichkeit wieder mal ans Eingemachte der fleißigen Bürger. Dies ist in meinen Augen ein frecher Schlag ins Gesicht jedes arbeitenden Menschen in Deutschland. Vor der Wahl belogen und nach der Wahl betrogen. Leistung muß sich wieder lohnen. Kennen Sie diesen Satz noch aus dem Wahlkampf?

Das Gegenteil ist der Fall. Leistung lohnt sich nicht in diesem System. Leistung wird bestraft in diesem System. Durch immer höhere Steuern und Abgaben müssen wir ständig die Verschwendungssucht unserer Politiker und Beamtenschaft stützen. Trotz immenser Abgabenlast wächst der deutsche Schuldenberg unaufhörlich. Experten und Qualitätspresse wollen uns sogar einreden, dass Staatsschulden ja das Spargeld der Deutschen seien, sobald man dieses Thema einmal anspricht. Leider trifft das aber nur für einen sehr kleinen Teil der Schulden zu. Wenn Michel Deutschland ein paar Bundesschatzbriefe oder Bundesanleihen bei der Bundesschuldenverwaltung kauft, dann schuldet die Bundesrepublik dieses Geld tatsächlich unserem Michel.

Doch Michel hat sein Geld zum allergrößten Teil irgendwo anders angelegt, wie beispielsweise bei einer Bank, die den deutschen Nationalstolz schon im Namen führt. Leider ist diese „Deutsche Bank“ nicht wirklich eine deutsche Bank. Vielmehr ist dieses Institut ein international tätiger Konzern, dessen Verwaltungszentrale nur rein zufällig in Frankfurt am Main steht. Das Kapital dieser Bank kommt aus vielen Ländern, die Gewinne fließen ebenfalls überall hin. Als „primary dealer“ ist diese Bank Bestandteil des Kartells der Wall Street und dadurch tief in die internationalen Kapitalströme eingebunden. Fast alle Importe Deutschlands werden beispielsweise über Akkreditive der Deutschen Bank abgewickelt.

Nehmen wir einmal an, Michel hat 100.000 Euro auf seinem „Deutsche Bank-Sparbuch“. Nehmen wir weiterhin an, Michel konnte bisher widerstehen, statt diesem langweiligen Investment eine hochriskante, allerdings für die Bank sehr provisionsträchtige Anlage zu erwerben und durch die im Verkauf geschulten „Anlageberater“ der Qualitätsbank dahin umgepolt zu werden. Tun wir weiterhin einfach so, als stünden diesen 100.000 Euro genau 100.000 Euro deutsche Staatsanleihen gegenüber.

Dann ergibt sich folgendes Bild:

Michel bekommt für seine 100.000 Euro auf diesem „Deutsche Bank - Sparbuch“ 1,5 Prozent Zinsen. Die Deutsche Bank hat seine 100.000 Euro der deutschen Regierung geliehen und bekommt dafür 3,5 Prozent Zinsen. Ein gutes Geschäft für die Deutsche Bank, oder? Es sei allerdings so ganz nebenbei erwähnt, dass Michel selbstverständlich durch seine Steuern, die er auf alles nur erdenklich Mögliche an die Bundesrepublik entrichtet, auch die Kosten für die Steuereintreibung, den Gewinn der Deutschen Bank und deren eigene Zinsen bezahlen muss.

Ja, es ist leider so, Staatsschulden kosten den Bürger selbst in diesem einfachen Beispiel sehr viel Geld.

Schauen wir jetzt aber mal genauer hin und erleben wir die Geschichte der wundersamen Geldvermehrung. Das real existierende Geld von „Michel Deutschland“ wandert nämlich nicht direkt zur Bundesregierung, sondern in die Mindestreserve der Deutschen Bank. Diese Mindestreserve beträgt derzeit etwa zwei Prozent. Und Onkel Joe will darauf 25 Prozent Kapitalrendite für die Eigentümer seines internationalen Konzerns erwirtschaften. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Deutsche Bank durch den Besitz von Michels 100.000 Euro jetzt Kredite in Höhe von 5.000.000 Euro vergeben kann. Dieses Geld entsteht somit aus dem Nichts und vagabundiert irgendwo auf der Welt herum.

Die Deutsche Bank verleiht das neu geschaffene Geld beispielsweise an die Bundesregierung, an lettische Schiffsbauer, an italienische Autobauer, an amerikanische Casinos, an eine Berliner Currywurstbude oder an eine russische Pelztierzucht zweitausend Kilometer hinter dem Ural. Die Bundesrepublik schuldet jetzt das Geld an einen internationalen Konzern und nicht mehr an „Michel Deutschland“. Einfacher gesagt: Michels Geld ist über die Deutsche Bank an der Wall Street gelandet, dem Finanzzentrum der Welt. Die Bundesrepublik bezieht ihr Schuldengeld also von dort. Der Finanzminister merkt nur noch über die eingehenden Steuerzahlungen, dass unser Michel überhaupt irgendwo existiert. Michels Spargeld gehört also nicht etwa der deutschen Regierung, sondern dem Bankenimperium der Wall Street. Die gesamten Schulden sind jetzt schon deutlich höher als Michels Spareinlagen, zumal permanent neue Schuldzinsen hinzukommen.

Wenn wir diese Schuldenentwicklung linear fortschreiben, werden alle Staaten der Welt letztendlich den Banken der Wallstreet gehören. Diese und andere Banken sind „too big to fail", wie uns die Regierung seit 2007 einreden will. In Wahrheit arbeiten die Menschen nur noch dafür, den Reichtum der Bankeigentümer und Bankmanager zu mehren. Sie sind die Zinsherren, die von uns und unserer Sklavenarbeit am Leben erhalten werden. Entweder durch Zinszahlungen oder durch Rettungspakete auf Steuerzahlerkosten. Trotz aller Lügen! Unser Staat wird es nicht schaffen, sein Zinsjoch jemals abzulegen, solange dieses marode, betrügerische Finanzsystem mit seinem Papierfalschgeld weiterhin besteht.

Was können wir als Bürger also tun?

Eine Möglichkeit wäre, die Griechen sofort aus der Währungsunion zu werfen. Das bringt aber nicht viel, weil es mindestens vier bis fünf weitere potentielle Pleitekandidaten in der EU gibt, die demnächst ebenfalls anklopfen werden. Bis die alle durch und rausgeworfen sind, ist der Euro Makulatur und Deutschland im Staatsbankrott.

Die zweite Möglichkeit wäre, dass Deutschland aus der Währungsunion austritt und die Pleitekandidaten ihrem Schicksal überlässt.

Wir bekämen dann wieder unser eigenes (dann hoffentlich werthaltiges) Geld, Das wäre eine vernünftige Entscheidung. Aber unsere Regierung handelt ja nicht vernünftig.

Also bleibt nur noch die dritte Möglichkeit: Zerstören wir ihr System. Die Griechen haben es uns vorgemacht, wie man sich aus diesem System verabschiedet. Die Griechen haben es perfektioniert, den Staat auszunutzen, ohne ihm effektiv etwas zu geben. Nur leider passiert das so lange auf unsere Kosten, bis wir Deutschen uns auch aus diesem ungerechten System verabschiedet haben. Da unsere Regierenden nur zahnlose Tiger sind, die ihren scheinheiligen Versprechen keinerlei wirksame Taten folgen lassen, werden die das nicht freiwillig tun. Nun, kopieren wir doch einfach die Griechen. Steigen wir aus diesem Beamten- und Steuerstaat aus, der nur davon lebt, Leistung von fleißigen, leistungsbereiten Menschen abzusaugen, um sie an schädliche, unproduktive Systemschmarotzer umzuverteilen. Seien wir wieder freie Menschen, die freie Entscheidungen treffen. Nehmen wir ihnen das, was sie am meisten brauchen. Unsere Leistungsbereitschaft, unsere Steuergelder und unser Vertrauen.

Verwenden wir ihr Falschgeld nur noch in zwingend notwendigen Ausnahmefällen. Schaffen wir uns unser eigenes, werthaltiges Geld und fördern wir dessen Akzeptanz bei so vielen Bürgern wie möglich im Land. Je mehr Menschen bereit sind, so zu handeln, umso schneller wird diese Farce und dieses Schuldensystem beendet sein. Dann sagen wir alle bald: Ich bin dann mal weg, um Euros in echtes Geld zu tauschen.

Ach ja ... und der Letzte macht das Licht aus.

„Wenn du merkst, dass ein Handel nicht durch Zustimmung sondern durch Zwang zustande kommt - wenn du erkennen musst, dass du, um zu produzieren, eine Erlaubnis von Menschen bekommen musst, die nichts produzieren - wenn Du siehst, dass Geld zu denen fließt, die nicht mit Waren handeln, sondern diese nur für sich ausnutzen - wenn du feststellst, dass manche Menschen durch Gaunereien und bezogene Vergünstigungen viel reicher werden als durch ehrliche Arbeit und deine Gesetze dich nicht vor ihren Machenschaften schützen, die Gesetze sie aber vor dir schützen - wenn du siehst, dass Korruption belohnt wird und Ehrlichkeit nur zu Selbstaufopferung führt, dann merkst du vielleicht, dass deine Gesellschaft zum Scheitern verurteilt ist.“

Ayn Rand (amerikanische Philosophin 1905 - 1982)

Der letzte Tango (2010)

Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden on ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.

(Amtseid des deutschen Bundeskanzlers und aller Bundesminister)

Jetzt ist es also passiert. Die Euro-Titanic hat einen riesigen Finanz-Eisberg gerammt. Die gesamte Südflanke des Schiffes ist aufgerissen. Wasser dringt in die unteren Decks ein. Gerade spielt die Kapelle im Salon der ersten Klasse einen letzten Tango für den Euro … währenddessen in der dritten Klasse die ersten Passagiere bereits ertrinken. Die Musiker stehen ebenfalls schon bis zu den Knien im Wasser. Aber die erste Klasse ignoriert die grausame Havarie. Man tanzt den letzten Tango, als sei nichts geschehen.

Vor einigen Tagen waren es nach Regierungs- und EU-Angaben noch 45 Milliarden Euro, die man angeblich für die „Rettung“ Griechenlands aufbringen müsse. Jetzt spricht Wirtschaftsminister Brüderle schon von 135 Milliarden Euro. Soviel würde die „Rettung“ Griechenlands in den nächsten drei Jahren angeblich kosten. Wer es glaubt, wird selig.

Fässer ohne Boden neigen eher dazu, immer größer zu werden. Finanzminister Schäuble träumt sogar davon, dass Deutschland an dieser „Hilfe“ noch einen Gewinn erzielen wird, wenn die Griechen die Darlehen zurückzahlen. Da stellt sich der gebildete Mitteleuropäer unter Umständen schon mal die Frage, was dieser Herr wohl in den letzten Tagen an berauschenden Substanzen geraucht hat. Wer solchen Unsinn von sich gibt, gehört nicht auf einen Ministersessel sondern in eine Anstalt.

135 Milliarden Euro, das ist nur wenig mehr, als die Rettung der inzwischen verstaatlichten Hypo Real Estate bisher offiziell gekostet hat. Damit ist Griechenland ja noch ein echtes Schnäppchen für uns Steuerzahler. Natürlich gehen von diesen 135 Milliarden etliche Milliarden wieder an jene maroden Banken wie die Hypo Real Estate, die Commerzbank und die LBBW - um nur einige zu nennen. Es sind ja bekanntlich gerade diese Banken überall dabei, wo es darum geht, das Geld der deutschen Steuerzahler erfolgreich in den Sand zu setzen.

Wir wären bestimmt alle überrascht, wenn wenigstens einer dieser Profi-Banker korrektes Risikomanagement betrieben hätte. Aber sie haben es bisher nicht getan, warum sollte es jetzt anders sein? Hauptsache es reicht für ein üppiges Gehalt und eine flotte Prämie. Michel zahlt die Zeche schon.

Mit unserem Geld werden aber nicht nur deutsche Banken gerettet. In Griechenland sind beispielsweise französische und Schweizer Institute noch weit höher engagiert als unsere heimischen Banken. Klar, dass andere Länder sehr großes Interesse an einer möglichst hohen deutschen Beteiligung haben. Wir zahlen ja sonst auch schon alles, was der EU lieb und vor allem teuer ist. Auch bei diesem „Rettungspaket“ geht es also wieder einmal vornehmlich um die Rettung von Banken. Nur gibt das keiner wirklich zu. Tja, wer nimmt es denn mit der unangenehmen Wahrheit schon so genau? Es läuft auch jetzt wieder in gleicher Weise ab. Keiner der eigentlich Verantwortlichen hat den Mut, es uns Bürgern direkt zu sagen.

Dabei ist die Wahrheit so einfach: „Eure Spareinlagen sind weg, verzockt von Banken in den USA, Island, Griechenland, Portugal, Spanien oder sonst wo.“

Diese Krise ist überall … Der Euro brennt!

Aber solange die Kapelle spielt, tanzen wir den letzten Tango. Das ist ganz im Interesse der Reiseveranstalter aus Brüssel und New York. Die Reiseleitung in Berlin verkauft weiterhin fleißig Tickets für Landausflüge und Besichtigungen. Das Buffet ist reichlich gefüllt, zumindest in der ersten Klasse. Dass die Ausflüge und Besichtigungen niemals stattfinden werden, verheimlicht man uns geflissentlich. Hauptsache für Unterhaltung ist gesorgt. Tanzt Leute, tanzt! Es ist der letzte Tango, den ihr auf der Euro-Titanic tanzen werdet. Bald zieht man euch das Fell über die Ohren. Genießt also dieses letzte Fest.

Wir warten schon alle gespannt darauf, wann von unserer Bundesregierung die nächsten Horrorzahlen für die „Griechen-Rettung“ bekannt gegeben werden. Die Angst vor einem Staatsbankrott der Griechen wächst derweil immer mehr. Anstatt zu agieren und mit dem Ausstieg aus dem Euro endlich das Richtige zu tun, versucht Frau Merkel, die aufgerissene Flanke des Schiffes mit immer neuem Kreditgeld zu stopfen, natürlich zu Lasten des deutschen Zahlmichels. Das Geld von anderen sinnlos zu verschwenden, ist augenscheinlich die wichtigste Aufgabe eines deutschen Regierungspolitikers. Hauptsache, die schmarotzenden Umverteiler aus Brüssel und der gute Onkel aus Washington werden nicht böse.

Nach Griechenland und Portugal hat es jetzt auch die Spanier erwischt. Deren Bonität wurde von namhaften Rating Agenturen um einige Stufen herabgesetzt. Gut so! Das Rating entspricht aber immer noch nicht dem tatsächlichen Zustand dieser Länder. Eigentlich sind sie schon genauso pleite wie Griechenland. Man will es nur noch nicht zugeben.

Darüber hinaus fehlen im Club der Pleiteländer noch Italien und Irland sowie die Briten, die glücklicherweise nicht dem Euroverbund angehören. Während sich Spanien mit ständig wachsenden Arbeitslosenzahlen herumschlägt und die Bauwirtschaft kollabiert, kämpft Portugal bereits mit den gleichen Symptomen wie Griechenland. Hierzu sei der bissige Kommentar aus den Tagesthemenempfohlen: „Die europäischen Steuerzahler zahlen jetzt dafür, dass ihre Politiker Griechenland in den Euro gelassen haben“.

Das Wasser steigt sehr schnell. Ein Deck nach dem anderen wird überflutet. Durch einen Konstruktionsfehler können die Fluten praktisch ungehindert in neue Sektionen der Konstruktion vordringen. Selbst die Musiker haben sich aus dem Salon geflüchtet. Sie spielen jetzt an Deck. Aber immer noch mit der gleichen Inbrunst und Hingabe. Sie spielen diesen Tango, obwohl das Schiff auf dem sie stehen, gerade in den kalten Fluten versinkt. Leider scheint unsere Kanzlerin immer noch nicht begriffen zu haben, dass der von vornherein fehlkonstruierte Euro an diesen Problemen einen erheblichen Anteil trägt. Offiziell stellt sie sich jedenfalls dumm. Wie immer wenn es darum geht, deutsche Steuermilliarden großzügig unter den Völkern der Welt und an die internationalen Banken zu verteilen, müssen ihr der IWF und die EZB sowie hochrangige EU-Funktionäre sagen, welche Meinung sie zu diesem Thema haben soll. Hätte sie wenigstens einmal Vaclav Claus gefragt, der schon beim Lissabon Vertrag der einzige echte Widersacher der EU-Diktatoren war.

Zweifel an ihrem Tun kennt Frau Merkel aber offensichtlich nicht. Es muss so lange gezahlt werden, bis nichts mehr da ist. Koste es Deutschland, was es wolle. Die EU ist zu einer Schuldenunion verkommen, in der Deutschland für alles und jeden die Haftung übernimmt. Das ist echte EU-Partnerschaft. So sagte der EU-Finanzkommissar Olli Rehn kürzlich: „Die Verhandlungen in Athen für ein langfristiges Rettungsprogramm zugunsten Griechenlands kommen nach Einschätzung der EU-Kommission gut voran. Ich bin zuversichtlich, dass die Gespräche in den nächsten Tagen abgeschlossen werden können. Das wird nicht nur für Griechenland gemacht, sondern auch für die anderen Euro-Staaten, um die finanzielle Stabilität zu sichern.“

Zu den Details des Pakets könne er nicht Stellung nehmen. Man findet diese Meldung nur in einem Newsticker, damit können die Normalbürger weiter dumm gehalten werden. Sie ist offensichtlich nur zur Beruhigung der Finanzmärkte bestimmt, bestätigt aber, dass Merkel definitiv umgefallen ist. Von einer „eisernen Lady“ im Zusammenhang mit Frau Merkel zu reden, beleidigt den Rohstoff Eisen und eine Lady ist für mein Dafürhalten auch etwas Anderes.

Edel, anmutig und über jeden Zweifel erhaben. All diese Attribute fehlen Angela Merkel jedoch. Welchen Ausdruck man für einen Menschen wie Angela Merkel verwenden sollte, überlasse ich deshalb der Phantasie der Leser.

Während der beginnenden Bankenkrise 2008 hat Angela Merkel mehrfach behauptet, sie hätte schon lange vorher mehr Kontrolle für die Banken gefordert. Viel zu lange hat sie jedoch diesem Treiben untätig zugesehen. Nachdem die Bankenkrise für überstanden erklärt wurde, hat sie getan, was sie immer tut. Sie hat rein gar nichts unternommen. Um wirklich etwas zu verändern, fehlte ihr wohl die Erlaubnis aus Washington und Brüssel. Dabei haben viele fähige Leute die Gefahr eines Zerfalls des Euros bereits lange vor dessen Einführung gesehen - und deshalb davor gewarnt. Unsere Politik hat dagegen immer nur geschwärmt, wie toll, wie stabil und wie großartig dieser Euro doch sein würde.

Wie platt und erledigt der Euro nach zehn Jahren ist, sieht man daran, dass der wieder einmal hoffähig gewordene Fernsehprofessor Sinn den Griechen empfiehlt, schnellstens zur Drachme zurückzukehren. Würde er den Deutschen lieber die Einführung eines stabilen und werthaltigen Marktgeldes empfehlen, wie es Friedrich August von Hayek beschrieben hat. Aber dazu fehlt auch diesem „Wirtschaftsweisen“ die Befähigung.

Zu sehr ist er diesem korrupten, ungerechten Scheingeldsystem verbunden, als dass er auf eine bessere Lösung käme. Wir haben in den letzten 60 Jahren einen immer stärker expandierenden Sozialismus in Deutschland ertragen müssen. Die Bürokratie uferte in allen Bereichen aus. Maßlosigkeit ist eine der üblen Folgen. Gleichzeitig wurde den Menschen vorgegaukelt, der Staat regle alles für sie. Sorgt euch nicht um eure Zukunft. Der Staat ist für euch da. Dies war aber letztendlich dafür verantwortlich, dass wir sowohl wirtschaftlich, als auch ideologisch dem Staatsbankrott immer näher gekommen sind. Die reale Staatsquote in der Bundesrepublik Deutschland liegt derzeit schon bei ca. 66 Prozent. Die Sowjetunion lag vor deren plötzlichen Ende bei ca. 85 Prozent. Selbst in Zeiten der Nationalsozialisten unter Kriegsbedingungenlag die Staatsquote in Deutschland nur bei ca. 30 Prozent. Im deutschen Kaiserreich vor Kriegsbeginn 1914 mit dem Goldstandard waren es sogar nur ca. zehn Prozent.

Dieses Ziel müssen wir jetzt wieder anstreben! Und selten standen die Chancen so gut wie jetzt, etwas Tiefgreifendes in unserem Land zu ändern. Sogar Fernsehsender, die von der „Gebühren-Erpressungs-Zentrale“ finanziert und gespeist werden, spekulieren inzwischen offen darüber, dass es bei einer Währungsreform nur noch um das „Wann“ ginge. ARD und ZDF berichten zwar immer nur - politisch korrekt - in Nebensätzen darüber, später werden sie dann aber dreist behaupten: Wir haben Sie doch gewarnt! Vermutlich wird durch die beschlossene Schicksals- bzw. Schuldengemeinschaft der EU vor allem der Staatsbankrott Deutschlands stark beschleunigt.

Wer annimmt, dass Deutschland in der Lage wäre, für alle anderen EU-Länder den Zahlmeister zu spielen, der irrt gewaltig.

Allein schon die in den Medien praktisch nicht wahrnehmbare Ankündigung dieser Pläne sorgte dafür, dass die geforderten Zinsen für Bundesanleihen gestiegen sind. Das bedeutet für Deutschland nichts anderes als höhere Kosten für die anstehenden Umschuldungen der fälligen Bundesanleihen oder deutlicher gesagt: Wir zahlen schon wieder die Zeche!

Lange wird es nicht mehr dauern, bis das Szenario des Staatsbankrotts auch in Deutschland aktiv diskutiert wird. Wollen wir zulassen, dass diese Regierung unser Land in eine solche Situation bringt? Noch einmal sei deshalb an den Amtseid des Bundeskanzlers und der Bundesminister erinnert.

Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.

Welch eine Farce, wenn man deren Tun betrachtet.

In Frankreich ist man offenbar schon weiter. Dort wird der Ausstieg aus der Währungsunion bereits diskutiert. Es gibt auch viele Vermutungen, dass Frankreich plant, einen neuen Franc einzuführen. Auch in Deutschland vermuten viele, dass bald eine neue D-Mark eingeführt werden könnte. Was haben wir denn davon, wenn uns wieder eine wertlose Papierwährung übergestülpt wird, die uns weiterhin zu Sklaven des allmächtigen Bankensystems macht? Wollen wir wirklich zulassen, dass genau die Leute weiter über unser Leben bestimmen, die es bisher so verunstaltet haben? Wollen wir nicht endlich aus den Geschehnissen der Vergangenheit lernen, auch im Hinblick auf die in naher Zukunft daraus in unausweichlicher Folge vor uns liegenden Ereignisse? Wollen wir nicht besser handeln und die Lebensbedingungen für uns alle ein gewaltiges Stück gerechter gestalten, auch wenn dies gegen die bisherigen „Eliten“ geht, die auf unsere Kosten in der ersten Klassetanzen und das Leben genießen, während man uns in die unteren Decks sperrt?

Obwohl wir fleißig und integer sind, nimmt man uns weg, wofür wir hart arbeiten, um es denen zu geben, die weder etwas leisten, noch etwas zum Fortschritt unseres Landes beitragen. Warum fordern wir nicht gemeinsam ein gerechtes Finanzsystem, das Leistung belohnt und fördert, wie es Friedrich August von Hayek und Ludwig von Mises schon längst genau beschrieben haben und dabei die Ersparnisse des „kleinen Mannes“ langfristig gegen Entwertung schützt?

Nehmen wir der Politik die Macht über das Geld, schließen wir die Zentralbanken, welche als Quelle des eigentlichen Übels leicht erkennbar sind und sorgen wir dafür, dass unsere Banken wieder das tun, was ihr eigentlicher Zweck ist.

Machen wir sie wieder zu Lagerorten für unser echtes, werthaltiges Geld und beenden wir die weltweite Investment und Casinomentalität zugunsten der realen, werteschaffenden Wirtschaft. Einige Passagiere hatten sich rechtzeitig an Deck geflüchtet und sich einen Platz in den wenigen vorhandenen Rettungsbooten gesichert. Die Euro-Titanic hatte schon beachtliche Schlagseite. Einer der Musiker war bereits von Bord gespült worden und im kalten Wasser ertrunken. Seine Kollegen spielen weiter den Tango. Den letzten Tango des Euro. Sie werden spielen bis sich das Heck des Schiffes in den Himmel reckt. Kurz danach rauscht das Schiff mit lautem Getöse in die Tiefe des eiskalten Meeres. Es wird viele Jahre dauern, bis ein neues Team sich daran macht, die Opfer zu zählen, die Toten zu bergen und die letzten Schätze des Schiffes zu heben. Die Musik wird längst verklungen sein … bis dahin. Aber die Überlebenden werden sie erzählen. Die Geschichte der Euro-Titanic, die als unsinkbar galt.

Es bedarf Mut, Wahrheiten auszusprechen.

Mit Steuergeldern geförderte Sackgasse (2010)

Seit vielen Jahren wird uns Bürgern die umweltfreundliche CO2-vermeidende Solartechnik als Jobmotor für Deutschland „verkauft“. Politiker aller etablierten Parteien heben bei Interviews und Gesprächen stets die Vielzahl von neu geschaffenen Jobs in dieser Branche hervor. Wie viele bestehende Arbeitsplätze durch deren unsinnige Förder-Politik aber schon vernichtet wurden, sagt uns leider niemand. Im Zuge der weltweiten Klimalüge wurden bereits zahllose, zumeist fragwürdige Umwelt- und Fördergesetze verabschiedet, die nur ein Ziel erkennbares haben: Steuergelder in eine nicht wettbewerbsfähige „Industrie“ umzuleiten, neue Geldquellen für den Staat zu erschließen und zusätzliche Beamten-, Verwaltungs- und Überwachungsjobs zu schaffen. Der Fachbegriff dafür heißt „Umverteilung“.

Hierbei handelt es sich nicht etwa um eine Subventionen, die durch Steueraufkommen finanziert wird und damit dem Haushaltsrecht und der parlamentarischen Kontrolle unterliegen müsste. Nein, hier wurde eine perfide Zwangsabgabe eingeführt, die einen erheblichen Eingriff in die Eigentumsrechte der Menschen bedeutet. Auf diese Weise musste man dem „deutschen Zahlmichel“ keine unliebsame Steuererhöhung plausibel machen. Man schiebt diesen Schwarzen Peter einfach den Energiekonzernen zu.