Der Gin des Lebens - Das kulinarische Booklet zum Krimi - Carsten Sebastian Henn - E-Book

Der Gin des Lebens - Das kulinarische Booklet zum Krimi E-Book

Carsten Sebastian Henn

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0,99 €

Beschreibung

Der perfekte Gin und was Sie von dem alten Brenner Archibald Callaghan darüber lernen können! Gin, Genever, Wacholderschnaps – alles dreht sich um das angesagte Kultgetränk im 1. Band der kulinarischen Krimireihe von Carsten Sebastian Henn, »Deutschlands König des kulinarischen Kriminalromans« (WDR). Auf der Suche nach dem ›Gin des Lebens‹ verschlägt es Bene Lerchenfeld, einen gerade frisch verlassenen Autowerkstattbesitzer, nach Plymouth, den Ort, an dem die älteste noch existierende Gin-Destillerie der Welt steht. Bekanntschaft macht er dort mit einer Leiche, der humorvollen Bed & Breakfast-Besitzerin Cathy sowie dem handgeschriebenen Manuskript ihres Vaters Archibald Callaghan, in dem einfach alles Wissenswerte über Gin steht: Ursprünge, Herstellung, Infos zu Cocktails und Botanicals, daneben ein Glossar und natürlich Rezepte. „Direkt neben dem Schreibtisch stand ein Aktenschrank. Die Ordner hatten Titel wie »Steuer«, »Rechnungen«, »Reservierungen«, »Personal«. Einer aber trug ein Etikett mit der Aufschrift »Gin«. Und der war bis zum Bersten gefüllt. Bene sah sich nervös um, bevor er ihn mit heftig rasendem Puls herauszog. Leise hob er den schweren Ordner auf den Schreibtisch und klappte ihn auf. Er wusste nicht, was er erwartet hatte, doch auf jeden Fall nicht das, was er jetzt zu sehen bekam – ein großer, durchsichtiger Plastikumschlag enthielt ein Buchmanuskript mit handgeschriebenem Titel: »Gin – Alles, was du wissen musst« von Archibald Callaghan (Plymouth/Devon)“ (aus: ›Der Gin des Lebens ‹, einem Kriminalroman von Carsten Sebastian Henn) 'Kulinarische Kriminalromane': Band 1: Der Gin des Lebens Band 2: Rum oder Ehre Alle Bände sind eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 24

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eBook 2020

© 2020 DuMont Buchverlag, Köln

Alle Rechte vorbehalten

Umschlaggestaltung: Lübbeke Naumann Thoben, Köln

Umschlagmotiv: © ZeynepOzy/iStock by Gettyimages

Karte: © cartomedia-karlsruhe

Alle Illustrationen im Innenteil: © Rüdiger Trebels

Satz: Fagott, Ffm

eBook-Konvertierung: CPI books GmbH, Leck

ISBN eBook 978-3-8321-7058-5

www.dumont-buchverlag.de

Autorenfoto: © Sebastian Knoth

CARSTEN SEBASTIAN HENN ist Kulinariker durch und durch. Er studierte Weinbau in Australien und besitzt einen Weinberg an der Mosel, er hält Hühner und Bienen, ist ausgebildeter Barista und einer der renommiertesten Restaurantkritiker Deutschlands. Seine Romane und Sachbücher haben eine Gesamtauflage von fast einer halben Million Exemplare.

Liebe Leserin, lieber Leser,   in diesem Booklet finden sich die wichtigsten Kapitel aus Archibald Callaghans Standardwerk zum Thema Gin – zu seinen Lebzeiten leider niemals veröffentlicht. Archibald ist der Vater von Cathy, einer der beiden Hauptpersonen in meinem Kriminalroman ›Der Gin des Lebens‹. Gemeinsam mit Bene Lerchenfeld ist sie in dem Buch auf der Suche nach der Rezeptur für einen unfassbar guten Gin. Allerdings gibt es Kräfte, die das verhindern wollen, und auch nicht vor Mord zurückschrecken.   Geschrieben habe ich diesen Roman aus einem ganz einfachen Grund: Ich liebe Gin. Und ich wollte dort einen Krimi spielen lassen, wo die älteste Gin-Destillerie der Welt steht, in der südenglischen Hafenstadt Plymouth. Direkt in der Nähe liegt das Dartmoor, wo schon der Hund von Baskerville sein Unwesen trieb – also eine klassische Krimigegend.   Viel Genuss beim Lesen – am besten mit einem kühlen Gin Tonic in der Hand!  

»Gin – Alles, was du wissen musst« von Archibald Callaghan (Plymouth/Devon)

DIE URSPRÜNGE DES GINS

Wir Briten behaupten gern, dass der Gin bei uns erfunden wurde. Aber das stimmt leider nicht. Hier in Plymouth haben wir zwar die älteste noch existierende Gin-Distillery der Welt, aber es war auf dem Kontinent, genauer: in den Niederlanden, wo alles anfing. Erstmals von einem Wacholderschnaps namens Genever berichtete der deutsch-niederländische Arzt und Naturwissenschaftler Franciscus Sylvius (1614–1672). Er wird deshalb auch als »Urvater des Gin« bezeichnet.

Allerdings gab es auch schon viel früher Wacholder-Spirituosen, die ersten Belege finden sich um das Jahr 1000 nach Christus in Palermo. Wacholder galt lange Zeit als Heilmittel für Beschwerden im Harnbereich und gegen Sodbrennen. Auch gegen Gicht und Rheuma sollte er helfen. Im Mittelalter setzte man Wacholder sogar gegen die Pest ein.

Auch Sylvius’ Genever war ursprünglich als Heilmittel gedacht, er sollte Magenbeschwerden lindern. Seinen großen Erfolg verdankte er aber dem guten Geschmack. Der Name stammt übrigens vom französischen Wort für Wacholder:genévrier.

Während des spanisch-holländischen Krieges (1568–1648), in dem anglikanische Engländer die Niederländer unterstützten, hatten unsere Soldaten Genever kennengelernt. Und als WilhelmIII