Der Kaffee am Arsch der Welt - Leo Fischer - E-Book

Der Kaffee am Arsch der Welt E-Book

Leo Fischer

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Beschreibung

Manchmal, wenn man an nichts denkt und gar nichts will, passieren Dinge. Sie können Ihren persönlichen Selbstwert noch heute, in dieser Stunde aktivieren – wenn Sie es nur wirklich wollen. Wenn Sie es nach der Lektüre dieses Buchs nicht schaffen, wollen Sie es wahrscheinlich nicht richtig. Dann kann ich Ihnen auch nicht helfen. Wenn Sie es hingegen wollen, dann wird es Ihnen nach der Geschichte vom Kaffee am Arsch der Welt sehr viel besser gehen. Und wenn Ihnen auf Ihrem Weg künftig Menschen begegnen, die ihren Selbstwert noch nicht gefunden haben, können Sie leichten Herzens über sie lachen. Es ist ein bisschen so wie mit der wahren Liebe: Die meisten Menschen finden sie nie, und wenn, dann stellt man fest, dass man eigentlich doch lieber fernsehen wollte.

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Seitenzahl: 108

Veröffentlichungsjahr: 2019

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LEO FISCHER

Der Kaffee am Arsch der Welt

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://dnb.de abrufbar.

Für Fragen und [email protected]

Wichtiger Hinweis

Ausschließlich zum Zweck der besseren Lesbarkeit wurde auf eine genderspezifische Schreibweise sowie eine Mehrfachbezeichnung verzichtet. Alle personenbezogenen Bezeichnungen sind somit geschlechtsneutral zu verstehen.

Originalausgabe6. Auflage 2025© 2019 by riva Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbHTürkenstraße 8980799 MünchenTel.: 089 651285-0

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Wir behalten uns die Nutzung unserer Inhalte für Text und Data Mining im Sinne von § 44b UrhG ausdrücklich vor.

Redaktion: Dr. Carina HeerUmschlaggestaltung: Pamela MachleidtUmschlagabbildung: shutterstock/akar; shutterstock/Bruce Rolff; Shutterstock/natalia_marozSatz: Andreas LinnemanneBook: ePUBoo.com

ISBN Print 978-3-7423-0946-4ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-7453-0573-9

Weitere Informationen zum Verlag finden Sie unter

www.rivaverlag.de

Beachten Sie auch unsere weiteren Verlage unter www.m-vg.de

Für Erzsébet, Adorno und Jürgen

Um alles zu bekommen, was Sie wollen, müssen Sie einfach nur Sie selbst sein.Fangen Sie jetzt damit an.Jetzt!Nein, nicht so.Anders.So auch nicht.Sie machen es falsch.Immer noch.Na ja, selber schuld.

Inhalt

Vorwort
KAPITEL I: Von Taten und Handlungen
KAPITEL II: Der Wirbel der Perspektiven
KAPITEL III: Der Kaffee der Erkenntnis
KAPITEL IV: Unsere Aufgabe
KAPITEL V: Sterben für Anfänger
KAPITEL VI: Erscheinungen
KAPITEL VII: Die Macht und die Ohnmacht des Menschen
KAPITEL VIII: Von Nullen und Einsen
KAPITEL IX: Der Schrecken der Technologie
KAPITEL X: Sterben und sterben lassen
KAPITEL XI: Die Kunst der Entscheidungen
KAPITEL XII: Die frohe Botschaft
Epilog
Über den Autor

Vorwort

Manchmal, wenn man an nichts denkt und gar nichts will, passieren Dinge.

Warum das so ist, darüber haben sich schon viele kluge Menschen den Kopf zerbrochen. Entweder liegt es an uns unbekannten Effekten auf der Quantenebene, kosmischen Energien oder seltsamen neuen Zusatzstoffen in der Tagescreme – manchmal hat aber auch »Kommissar Zufall« seine Hand im Spiel. Und der scheint es von Zeit zu Zeit besonders gut mit uns zu meinen, als würde er uns einen Wink oder einen kleinen Schubser in die richtige Richtung geben wollen. Ganz so wie ein richtiger Polizist. Vielleicht brauchen wir sie manchmal einfach, auch für unser Leben: Polizisten, die uns herumschubsen.

Der Zufall war in meinem Leben oft mein bester Ratgeber. Als ich in Bio Abitur machte, in der stinkenden Turnhalle unseres schönen Stadtteilgymnasiums, wollte es der Zufall, dass ich das Lösungsbuch in der Umkleide liegen ließ. Ganz so, als hätte es dort nur auf mich gewartet. Ich bewarb mich auf meine erste Stelle als Werkstudent – der Zufall wollte es, dass mein Vater den Personalchef der Firma sehr gut kannte. Ganz von selbst, ohne mein Zutun, bekam ich den Job. Und als es um Beförderungen ging, wollte es der Zufall, dass mein schärfster Rivale in der Firma plötzlich einen tragischen Unfall hatte. Als hätte ich eine Bestellung ans Universum gesendet. Und ans Darknet.

Was ich damit sagen möchte: Wenn wir selbst am wenigsten handeln, dann handelt der Zufall vielleicht umso mehr. Die Hände, die man in den Schoß legt, sind oft am eifrigsten. Gerade in der Pubertät.

Es hat gedauert, bis ich diese einfache Weisheit in mein Herz, meinen Busen habe eindringen lassen – war doch meine private Philosophie lange Zeit eine ganz andere. Mein Leben lang habe ich daran geglaubt, dass sich harte Arbeit letztlich auszahlt. Wenn ich an einer Baustelle in meiner Heimatstadt Frankfurt vorbeiging, nickte ich den Bauarbeitern stets aufmunternd zu. Ja, es stimmt: Anfang vierzig werden eure Gelenke mürbe wie Sahnebaisers sein. Aber vielleicht habt ihr bis dahin ja auch eure Zehn-Zimmer-Wohnung im Westend erarbeitet, die euch darüber hinwegtröstet! Genauso freute ich mich über jedes Bürofenster, das auch nach Feierabend hell erleuchtet war, und gab der Toilettenfrau zum Abschied jedes Mal High five. Weil ich wusste: Tief unter ihrem mürrischen Gehabe brennt diese Frau leidenschaftlich für ihren Beruf.

Ja, die Arbeit! Sie schaffte es, mich zutiefst entspannt und glücklich zu machen. Die Arbeit anderer Leute natürlich! Da ging es mir wie jedem x-beliebigen Daimler-Chef von nebenan. Zu wissen, dass um mich herum die Welt der Arbeit summte und brummte wie ein Bienenstock, machte mir mein eigenes nichtsnutziges Dasein gleich viel angenehmer. Der Laden läuft, die brauchen mich nicht!

Aber dennoch blieb da stets die Frage, die eine scharfe Sorgenfalte in meinem Gesicht, die langsam nagende Ratte im Rundum-sorglos-Paket: Ist das alles? Reicht es mir schon, dass andere Vierzehnstundentage haben und auf Sechzehnstundentage hinarbeiten, während ich als nichtswürdiger Autor den ganzen Tag auf der Chaiselongue herumfläze und Pralinen verzehre? Ist es okay, mir zur Belohnung Pizza bringen zu lassen, wenn meine Tagesleistung lediglich aus einem fusselfreien Bauchnabel bestanden hat? Und worin liegt der Sinn einer noch so leidenschaftlich durchgeführten Bauchnabelreinigung, wenn ich sicher sein kann, in vier Wochen wieder die gleichen Fussel vorzufinden?

Solche Fragen waren es, die mein Leben beherrschten, als der »Kaffee der Erkenntnis« in mein Leben trat – und alles, mein Denken und Fühlen, komplett auf den Kopf stellte. Bis zu diesem denkwürdigen Augenblick war ich schrecklich verwirrt, ich war desorientiert, und ich war anfällig für extrem simple Botschaften. Kurz, ich war wie eine Person über 60, die zum ersten Mal auf Facebook ist und sofort auf ein rechtsradikales Verschwörungsblog reinfällt. Ich übertreibe nicht: Dies war meine schlimmste Lebenskrise, seit der Rewe nebenan die Flurry-Maschine an der Kasse abgeschafft hatte. Die traditionellen Hausmittel gegen Lebensangst und Unwohlsein – sie alle versagten: Tee, Wadenwickel mit Sternanis und heiße Wannenbäder mit Himbeersirup erwiesen sich als gänzlich wirkungslos. Moxing, Doxing und traditionell tibetische Totenbeschwörung brachten mir nur einen hartnäckigen Poltergeist ein – neue Lebensgeister vermochten sie nicht heranzuschaffen. Ich verschlang die herrlich trump-farbenen Ratgeberbücher aus dem Selbsthilferegal – selbst sie konnten mir nicht helfen. Denn sie alle gingen von der gleichen, letztlich absurden Idee aus: dass ich mein Leben ändern müsste. Oder, schlimmer noch: dass sich die Gesellschaft ändern müsste! Und dazu war ich ehrlich gesagt in keiner Weise bereit. Ich wollte einfach glücklich sein und jede Menge Spaß haben! Ohne ständig an andere Menschen und ihre letztlich irrelevanten Bedürfnisse denken zu müssen!

Wenn ich heute auf meinen vielen Vortragsreisen von meiner Begegnung mit dem Kaffee der Erkenntnis erzähle, halten mich die meisten für einen Märchenerzähler oder einen Scharlatan. Ich sage ihnen dann das Gleiche, was ich damals auch dem Vorsitzenden am Oberlandesgericht Hamburg gesagt habe: »Lebend kriegen Sie mich nie!« Aber ich gebe es natürlich zu: Manchmal kommt auch mir die Geschichte, die ich mir da ausgedacht habe, seltsam irreal vor. Ja, direkt falsch, zutiefst unmoralisch und bis ins Mark verlogen. In diesen Momenten rufe ich meine Agentin an und frage, wie viele Menschen meine Seminare und Vorträge gerade gebucht haben. Das beruhigt mich immer. Das zeigt mir nämlich, dass es auch eine höhere Wahrheit gibt. Eine Wahrheit, die sich nicht mit billigen Schlagwörtern wie »Betrug« fassen lässt – sondern durch rätselhafte Zeichen, unheimliche Symbole oder scheinbar sinnlose Zahlenfolgen wie etwa den Kontostand.

Diesen einen Kaffee, der all das möglich gemacht hat, den habe ich tatsächlich so nie wieder getrunken. Ich habe auch gar nicht versucht, ihn wiederzufinden. Ich weiß, wenn ich ihn brauche, wird er mich wiederfinden. Ganz von selbst. Dann steht er eines Tages wieder vor mir. Viel zu heiß, mit Schaum aus H-Milch und einem lieblos reingeschlonzten Herzchen aus Kakaokrümeln. Und wer weiß, vielleicht werde ich mich an jenem Tag mit einer Person unterhalten, die ebenfalls auf der Suche ist. Einer Person, die extra dafür eines meiner sündhaft teuren Einzelseminare gebucht hat. Einer ganz unscheinbaren Person wie etwa Ihnen, die nie im Leben auch nur davon geträumt hätte, sich jemals meinen Stundensatz leisten zu können. Vielleicht warte ich ja schon gerade jetzt bei einem Kaffee am Arsch der Welt – darauf, dass Sie vorbeikommen. Zwinker, zwinker.

Und vielleicht ist es so, dass es diese kleinen, wenn auch sehr teuren Alltagsbegegnungen sind, die unser Leben wirklich lebenswert machen. Vielleicht leiste ich auf diese Weise sogar meinen bescheidenen Beitrag zu einer besseren Welt. Ganz bequem zu Hause, von der Chaiselongue aus. Das haben dann auch Sie möglich gemacht. Durch den Kauf dieses Buchs. Dafür meinerseits schon mal ein recht herzliches Vergeltsgott.

KAPITEL IVon Taten und Handlungen

Es war eine Situation, die ich meinen schlimmsten Feinden nicht wünsche. Seit einer halben Stunde bewegte sich der ICE von Frankfurt nach Köln keinen Meter. Im Innenraum herrschte eine gereizte, ja vorrevolutionäre Atmosphäre. Keiner wagte es, den ersten Schritt zu tun, aber alle wussten: Ein paar von uns würde es heute noch erwischen. Das zulässige Höchstgewicht des Zugs war überschritten worden, weil wir in Montabaur eine Horde besoffener Nazis aufgenommen hatten. Aufgrund der Beförderungsbedingungen durften sie angeblich nicht einfach rausgeworfen werden. Ein Gesetz, das noch aus der Amtszeit von Gerhard Schröder stammte.

Stattdessen hieß es nun: aussteigen. Alle Gäste ohne Sitzplatzreservierung mussten den Zug verlassen. In Montabaur. Einer Stadt, von der man gar nicht weiß, ob dort jemand lebt, weil sich selbst das Statistische Bundesamt nicht für sie interessiert. Die Stimmung im Zug war zum Schneiden – ähnlich einem Rettungsboot, auf dem demnächst Strohhalme um die erste Hauptmahlzeit gezogen werden.

Ich hatte diese Reise unternommen, weil ich gerne einmal nach Köln fahren wollte. Ein Tapetenwechsel, eine Luftveränderung, ein kleiner gemischter Salat mit Ei im Einerlei des Bockwurstalltags. Keine Stadt war so geeignet wie Köln, um auf gut Glück einfach hinzufahren. Und keine so wie Frankfurt, sie überstürzt zu verlassen.

Frankfurt und Köln, das waren für mich zwei Gegenpole. Hier die völlig durchschnittliche, leicht zurückgebliebene Mittelklassestadt ohne Charme – da die irgendwie abgewetzte, in den Neunzigern stehengebliebene Saftsackmetropole mit Minderwertigkeitskomplex. Und keiner wusste, welche welche war. Zwillinge im Geiste und in den Feinstaubwerten.

Fröln. Krankfurt. Zwei Welten. Eine Sprache. Null Perspektiven. Zwei schillernde Farben auf dem grauen Regenbogen der Durchschnittlichkeit – und ich mittendrin. Den einen Sorgen entfliehen, um neuen entgegenzueilen. Den Akku aufladen, aber mit dem falschen Ladegerät. Kabelbrand, unterversichert, Schufa.

Und nun hüllte die Dämmerung unseren Zug ein, der sich nach wie vor keinen Meter bewegte. Rosa- und orangefarbene Wolken umwirbelten die untergehende Sonne, während zwei pink glänzende Geschäftsmänner in beigefarbenen Plastikjacken mit der Zugbegleiterin diskutierten.

Nachdem die beiden Herren ein paar Mal »Sitzstreik!« gerufen und nach Anerkennung lechzend durchs Abteil gegrient hatten, war es der rührigen Schaffnerin doch irgendwie gelungen, sie zusammen mit einem versprengten Häuflein Elendsgestalten hinaus auf den Bahnsteig zu komplimentieren. Ich mag mich irren, vermeine aber, das Wort »Verzehrbon« gehört zu haben.

War es meine Gutmütigkeit, die mich mit den anderen aus dem Zug getragen hatte – oder schon Selbstaufgabe?

Es war ein bitterkalter Januarabend, ein scharfer Wind pfiff durch die Halle. Der Starbucks-Angestellte, der gerade seinen Laden abschloss, machte ein Gesicht in unsere Richtung, das ich in etwa mit »Plünderer werden erschossen« übersetzen konnte. Ich machte mir keinerlei Illusionen. »Wir werden hier keine zehn Minuten überleben«, sagte meine innere Stimme. Ich war ausnahmsweise geneigt, ihr zuzustimmen.

Ich blickte mich um. Neben den immer noch roh vor sich hin pulsierenden Geschäftsmännern in ihren fleischfarbenen Wursthülsen gab es noch ein junges Studi- Pärchen mit Kind, das hektisch versuchte, Tupperdosen mit Apfelstückchen in irgendwelches Wollgewirk zu stopfen. »Wenn ich mir jetzt den Kinderwagen schnappe und damit auf den einen Geschäftsmann eindresche«, so meine blitzschnell angestellte taktische Überlegung, »wäre der andere Geschäftsmann eventuell für kurze Zeit so abgelenkt, dass ich ihm seine Bäckertüte rauben könnte.« Womöglich könnte ich mit der anderen Hand noch die Tupperdosen mit den Apfelschnitzen abgreifen. »Damit wäre mein Überleben für die nächsten ein, zwei Stunden gesichert«, rechnete ich aus. Und dann konnte ich immer noch weitersehen.

Ich setzte zum Sprung an – doch da räusperte sich jemand neben mir. Ein freundlicher älterer Herr mit einem kräftigen weißen Rauschebart. Er hatte offenbar meine Gedanken gelesen, oder er hatte einfach zugehört, wie ich die ganze Zeit laut mit mir selbst gesprochen hatte, denn er ließ neckisch den Zeigefinger wackeln – die international anerkannte Gebärde für »So nicht!«.

Ich blickte beschämt zu Boden. Die fünf Minuten, die ich hier ratlos am Bahnhof gestanden war, hatten gereicht, das Schlimmste in mir hervorzukehren. War der Bahnhof nicht auch ein gutes Gleichnis für unser Leben? Wir werden irgendwo im Nichts ausgesetzt, ohne Orientierung und mit nur wenigen Apfelstückchen. Und anstatt das Beste aus unserer Situation zu machen, uns gegenseitig zu trösten und zu lieben, gehen wir den anderen sofort an die Gurgel. Oder jedenfalls ich.