3,99 €
Endlich ist es soweit, mehr Mut, Begrenzung der eigenen Gedanken, Inspirationen, sowie eine positive Sichtweise und du kannst vieles selbst, glaube an dich. Mit dem »meintobi« Mutmacher! Ob bei Liebe, Trauer, Ängsten, Sorgen oder dunklen Aussichten: Positive Gefühle initiieren positive Impulse und negative Gefühle initiieren negative Impulse. Mach es mit dem „Gänseblümchen-Prinzip“. Warum Gänseblümchen? Diese kleine Pflanze hat es in sich und du kannst dies genauso. Ich als Seelsorger habe schon einige Menschen positiver stimmen und begeistern können. Manchmal betrachten wir nur eine Seite, jedoch hat ein Blatt Papier zwei Seiten, betrachte also nicht nur eine davon.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2025
Ob bei Liebe, Trauer, Ängsten oder Sorgen:Positive Gefühle initiieren positive Impulse und negative Gefühle initiieren negative Impulse.Beim „Gänseblümchen-Prinzip“ kannst du deine Sichtweise verändern und positiver handeln.
Es gibt so einige „Mutmacher“ und Coaching-Bücher, aber keines – mir bekannte – befasst sich mit dem Gänseblümchen-Prinzip. Natürlich hätte ich ebenso etwas anderes nehmen können, aber ihr werdet merken, warum das Gänseblümchen perfekt – für mein Buch – passt. Ich wollte absichtlich etwas nehmen, wo einige zunächst grübeln: Warum eine Blume? Es geht bei vielen vergleichbaren Büchern eher so in die Richtung Coaching, dieses Buch ist da wohl etwas anders und ich greife unterschiedliche Gedanken- sowie Themenfelder auf. Als ich einigen von diesem Mutmacher erzählte, wollten einige ihn unbedingt sofort lesen, obwohl er noch gar nicht fertig war. Andere wiederum fragten mich: Warum ein Gänseblümchen? Oder sagten: Ich vergleiche mich doch mit keiner Pflanze! Lieber mit einem Tier? Zerbrechlich kann jede:r einmal sein, und so ein Gänseblümchen wirkt doch so zerbrechlich und klein. Selbst wenn einige behaupten, stark zu sein und selten zerbrechlich, außerhalb der Oberfläche, im Inneren, sieht es oft anders aus. Ich wollte hier einen Vergleich ziehen, wie klein sich einige in verschiedenen Lebenslagen fühlen, und hierbei ist das Gänseblümchen der perfekte Ansatz. Du wirst es merken. Diese Energie oder was an Kraft in einem Gänseblümchen steckt, können wir doch nutzen, auf uns übertragen. Die Kraft der Natur – in gewisser Weise sind wir doch ein Teil davon. Jetzt hast du die Möglichkeit, meinen Mutmacher zu lesen und dich inspirieren zu lassen. Erlebe eine neue Sichtweise von Positivität, Energie und Kraft.
Vorweg: Alle meine Bücher sind in der Du-Ansprache, ich mag keine Bücher, die einen siezen, deshalb setze ich das selbst so um. Meine persönliche Meinung dazu: Ich finde es veraltet, wir sind doch alle gleich, oder? Ich bin also Tobias, freut mich. Vielen Dank für das Feedback, ebenso an alle Beteiligten für eure Geschichte. Ich hoffe, dieser Mutmacher wird euch bestärken. Habt eine schöne Zeit und von Herzen alles Gute. Falls die Frage nun wichtig sein sollte – oder euch beschäftigt –, ob ich irgendetwas im Bereich Psychologie gemacht oder gelernt hätte: ganz wenig. Aber ich war in einer seelsorgerischen Tätigkeit, in der ich schon unzählige Gespräche geführt habe. So kann ich euch sagen, ich konnte viele Geschichten nachfühlen und musste mich immer wieder fragen, wie ich Mut oder Positivität transportiere. Als Seelsorger habe ich eine Ausbildung durchlaufen, jedoch nichts dergleichen studiert – was manche vielleicht an einigen Passagen herauslesen könnten. Ich will damit also ausdrücken: Ich bin ein ganz/relativ »normaler« Mensch, so wie du. Jede:r hat einmal schlechte Zeiten oder ein Tief, genau wie ich. Deshalb möchte ich einige Menschen mit diesem Buch abholen und ihnen mehr Mut machen und geben. Lass dich also inspirieren und verändere damit deine Sichtweise. Klar, das ist keineswegs häufig leicht. Gleichzeitig ist es möglich und du bist die Stellschraube!
Mit dem Mutmacher will ich jedoch keinesfalls tief in eine Materie (z.B. von Depressionen) einsteigen – wenn es tiefe Probleme (oder Depressionen) gibt, ist dieser Ratgeber natürlich weniger geeignet. Hier ist ausschließlich eine Therapie oder professionelle Hilfe der richtige Weg. Aber du lernst das Gänseblümchen-Prinzip kennen – oder lieben – und kannst vieles entspannter, einfacher, veränderter und positiver sehen! Es wird dir helfen, deine Gedanken in schwierigen Momenten und Situationen zu beschränken oder an das Gänseblümchen zu denken. Ich habe in meiner Seelsorgertätigkeit gelernt, dass ein gewisses Vertrauen aufgebaut werden muss. Klar könnte ich alle erlebten oder mir erzählten Geschichten jetzt einfach niederschreiben, aber verrät dies etwas über meine Person? Ich denke nicht, und angesichts dessen lernst du im weiteren Verlauf einiges über mein Leben kennen. Dabei lasse ich dich stellenweise tief in meine Seele blicken. So »nackig« bin ich selten, und das wird es relativ gut treffen. Denn mit »nackt« verbinden einige, sich schutzlos, ausgeliefert oder angreifbar zu fühlen, doch das empfinde ich dabei nicht. Vielmehr bedeutet es für mich Stärke, Mut und Kraft. Ich habe aus meinen Tiefpunkten stetig enorm viel Kraft geschöpft. Das musste ich erst lernen. Dieser Weg ist ein langer, weiter und anstrengender. Aber ich bin nie abgestürzt und kann nun sagen: Schlimmer geht es garantiert nicht mehr, zumindest für mich. Ich hatte zu viele Gedanken und die gilt es zu lösen oder zu sortieren. Warum und wie ich diese Dinge angegangen bin, kannst du in diesem Buch nachlesen.
Nutze den Mutmacher, wenn es dir schlecht geht oder du vor lauter Wolken die Sonne verdeckt ist. Dann erinnere dich an die verschiedenen Kapitel und eben das Gänseblümchen, denn es geht häufig weiter. Logisch, manche Ereignisse sind schwer und traurig, aber du kannst alles schaffen und musst dich dafür wenig rechtfertigen. Ein Gänseblümchen ist eine Speicherpflanze und übersteht damit den tiefsten Winter, und im Frühling erblüht sie von Neuem. Kein Wunder also, dass im Frühling die meisten Beziehungen enden und im Winter sich alle liebhaben oder Singles so gerne jemanden an ihrer Seite hätten. Kommt dir das bekannt vor? Wir sind der Natur recht nahe, selbst wenn einige gerne die Bibel als Entstehung im Kopf haben. Jedoch würde das Gänseblümchen es ebenfalls schwer haben, wenn es nie regnen würde, und doch ist dieses so klein und zerbrechlich wirkend. Wir können genauso gut Trauer zulassen und dürfen dies in gewisser Weise, reinigt es. Trotzdem sollten wir diese begrenzen.
Nutze die Leichtigkeit und damit das „Gänseblümchen-Prinzip“!
von meintobi.de
Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben. »Friedrich Hebbel«
Positive Gefühle initiieren positive Impulse und negative Gefühle initiieren negative Impulse. »meintobi.de«
Einige von uns haben Sorgen, Trauer und Ängste – sowie unzählige Gedanken –, vielleicht schaffe ich es, diese mit dem Mutmacher etwas zu nehmen. Alles andere fängt bei dir an: »Liebe dich selbst«, ich komme ein wenig später darauf zurück. Die wenigsten würden so tiefe Gefühle teilen, denn in unserer Gesellschaft geht es ausschließlich vorwärts, aber oft nur gespielt, von der Floskel: »Wie geht es dir?«, das wirst du selbst kennen, und wie oft bist du bei dieser Frage ehrlich? Oder du verwässerst die Antwort gleich ab mit: »Ja, dies und jenes, aber muss weitergehen«. Also, mein Ziel ist es, anderen Mut zu machen, getreu dem Motto: »Du bist damit nie allein, andere haben es mitunter noch schwerer (gehabt), du kannst etwas verändern!« Interessanterweise gelingt mir dies in meiner Seelsorge, bei Bekannten und Freunden, häufig. Ein Lächeln zu schenken, jemanden zu trösten oder aufzubauen, kann viel bewirken. Dieser Mutmacher an deiner Seite kann dir dieses Lächeln geben. Da sind wir schon bei einem weiteren Punkt: Viele wollen sich keineswegs vergleichen oder belehrt fühlen. Das soll dieser Mutmacher aber keineswegs darstellen. Ich möchte, wie ich bereits erwähnte, dass du zwei Seiten betrachtest und dabei für dich Alternativen in unterschiedlichen Bereichen finden kannst. Ebenso blenden einige dies dann aus, dass es andere schwerer haben, »denn es ginge jetzt um sie«. Das verstehe ich oft, jedoch ist dies eben nicht die Sichtweise von zwei Seiten. Deshalb teile ich diese Reise gerne mit dir – und es fällt mir schon etwas schwer, aber das wirst du an einigen Stellen dieses Buches noch merken. Der Mutmacher wurde von meiner Schwester im ersten Teil verbessert, dann lag er einige Zeit nur herum und wurde schlussendlich finalisiert. Womöglich interessiert es dich, was den Auslöser machte. Nun, das hatte mehrere Gründe. Zum einen werde ich vom Schicksal dazu gedrängt – klingt eventuell etwas merkwürdig, aber ist tatsächlich wahrnehmbar –, diesen endlich zu veröffentlichen. Und zum Zweiten ein eingetretenes Ereignis, ich werde etwas später im passenden Kapitel davon erzählen. Eine Charaktereigenschaft von mir ist und bleibt – womöglich – diese Ungeduld. Deshalb musste ich stetig lernen, damit umzugehen. Aber weil wir gerade im Kapitel »Mut« sind, passt es irgendwie, denn Mut hat manchmal ebenfalls etwas mit Geduld zu tun, manches benötigt eben seine Zeit. Glaube mir, ich weiß, wie schwer das manchmal fallen kann. Im weiteren Verlauf darfst du also selbst entscheiden, ob du daraus Kraft und Energie schöpfen kannst, ob du vieles aus einem anderen Licht sehen möchtest und Positives daraus gewinnen kannst, und ob du dich schlussendlich damit verbesserst. Bist du bereit? Dann fangen wir an.
Eine kleine Übung hierzu: Worüber machst du dir am meisten Sorgen? Was kannst du dagegen tun? Was ist dein innigster Wunsch? Wo fehlt dir etwas, der Mut? Was läuft derzeit richtig gut? Was darf sich verändern? Schreibe deine persönliche Antwort auf diese Fragen in einem negativen Moment auf und lege sie dann in einen Umschlag. In einem positiven Moment schreibst du deine Antworten erneut auf die oben genannten Fragen auf und vergleichst diese dann miteinander. Fällt dir etwas auf? Kannst du daraus etwas verbessern oder verändern? Du wirst dich vielleicht fragen: Warum soll ich mit einem negativen Moment anfangen? Klar, kannst du dies ebenso umgekehrt machen. Ich behaupte jedoch, dass einige wohl eher in einem negativen Moment etwas Inspirierendes oder Positives brauchen. Vielleicht hast du dir deshalb diesen Mutmacher gekauft. Deshalb war dies meine Wahl, zumal auf jeden negativen Moment immer ein positiver folgen wird. Glaube an dich.
Vielleicht erkennst du in dieser Übung eine Veränderung, die gelegentlich in unserer Gesellschaft passiert ist. Viele grübeln, woran das liegt: Ist es die neue digitale Welt? Unsere Schnelllebigkeit oder Flut an Content? Viele schaffen es in schlechten Zeiten selten, hier etwas Positives zu sehen oder gar denken zu können, aber warum? Gibt es doch häufig etwas Positives, manchmal nur etwas versteckt. Eben wie mit den Wolken: Die Sonne ist schon da, nur eben nicht sichtbar. Dir wird es bei meinen kommenden Geschichten auffallen. Des Weiteren hat dies etwas mit Vertrauen, Mut und Glauben zu tun. Ich glaube tatsächlich und sehe dies ähnlich wie Luise mit ihrer nachfolgenden Aussage: Es liegt einiges an unserem Verhalten …
Wir können bei fast allem immer wieder neu wählen, bei nahezu unbegrenzter Auswahl.Ein neuer Partner? App. Ein neues Sofa? Ikea. Eine neue Wohnung? Immoscout. Ein Job, am besten im Ausland? Monster & Stepstone. Neue Bücher (oder sonst neuen Krempel)? Thalia. Eine tolle, neue Reise? AirBnB. Ein neues Auto? Mobile. Ein neues Haustier? Kein Problem. Alles kein Thema, in wenigen Klicks ist es verfügbar.Wir haben Angst, etwas zu verpassen.* Einige Antworten wurden angepasst. Quelle: https://www.zeitgeistich.de/die-ewige-sucht-nach-veraenderung/, abgerufen am 15.06.22
Da bringt es Luise auf den Punkt – dafür danke –: »Wieder vertrauen, dass alles für irgendwas gut ist«, wie es passiert oder eingetreten ist. Eine tolle Bekannte, sie heißt Anastasia, sieht dies genauso und wir können uns darüber stundenlang unterhalten. Alles ist für irgendwas gut, selbst wenn es zunächst düster und dunkel wirkt. Die Sichtweise kann für einige durchaus unverständlich oder gar schwer sein. Gleichzeitig hat es eben etwas mit Mut zu tun, den Mut zu besitzen, zu vertrauen, oder den Glauben an etwas. Anastasia und ich, wir nennen es Schicksal, das darf jede:r anders einordnen. Und ja, selbst dieses Schicksal ist manchmal mit einigen Herausforderungen verbunden. Viele haben Angst davor, etwas zu verpassen, vielleicht den Traummenschen, Traumjob, Traumwohnung oder diese eine wahre Liebe. Diesen Forschungs- und Erlebnisdrang zu besitzen, ist also erst einmal natürlich, sonst wäre die Menschheit keineswegs dort, wo sie jetzt ist. Aber vertrauen manche in einigen Dingen zu wenig und beschäftigen sich selten mit dem Wichtigen? Ein bewährtes Mittel, und deshalb kommt es auch oft in diesem Mutmacher vor, könnte dabei so nahe liegen, nämlich Zettel & Stift. Etwas später wird dies noch klarer, das Ordnungsprinzip für den Kopf. Einige schreiben Tagebuch, um sich an die tollen Erlebnisse eines Lebens zu erinnern. Andere machen unzählige Selfies. Es gibt sie, die schönen Tage, Stunden und Momente.
Einige langweilen sich förmlich in ihrem Leben, das hat meist unterschiedliche Gründe, vom Alltag, der Arbeit, bis hin zur Beziehung. In meiner langen Spanien-Reise durch unterschiedliche Städte hatte ich viele Menschen, Eindrücke und Emotionen kennengelernt. Ich war in einer Art Hostel und hatte zwei weitere Mitbewohner in diesem Haus. Joel war einer davon, der leider kein Englisch sprach, sondern nur Spanisch, wollte sich trotzdem unbedingt mit mir unterhalten. Er wollte mir seine Lebensgeschichte erzählen. Joel hatte dabei zunächst ein Grundvertrauen und teilte mir dann mit, dass ich innerhalb kurzer Zeit bereits einen Platz in seinem Herzen habe. Das war äußerst rührend, ich möchte jedoch auf einen Punkt zu sprechen kommen, dieser passt zu diesem »Langweilen«. Ein wenig später spreche ich noch eine andere Variante an, nämlich zu langweilig. Denn als er mir so seine Geschichte erzählte, meinte Joel, dass ihn sein Leben langweilte und er sich deshalb sogar schon einmal das Leben nehmen wollte. Dies war zunächst überraschend für mich, denn ich nahm ihn häufig als fröhlich und glücklich wahr. Jedoch hatte er sich dies in gewisser Weise von mir abgeschaut, diese Leichtigkeit oder Fröhlichkeit, denn einen Mut besaß er definitiv und das fast besser als ich. Er sprach die Frauen nur so reihenweise an, selbst wenn selten daraus etwas Tieferes wurde. Aber er hatte diesen Mut, gepaart mit seiner Natürlichkeit und der gewiss spanischen Mentalität, dies zu tun. Ich kann es bis zu einem gewissen Punkt, also verstehen, dass es Zeiten in einem Leben gibt, an denen sich einige langweilen, so wie Joel. Aber der Mut ist die Veränderung durch überlegtes Handeln, denn es muss nicht langweilig sein oder bleiben. Er konnte einige aufbauende Worte gebrauchen und möchte jetzt etwas ändern. Eines Morgens hatte ich ihm eine kleine Challenge mit mir zusammen angeboten: Liegestütze. Und er konnte mitgerissen werden. Ich schaffte mehr als er, obwohl er deutlich jünger war, aber es spornte ihn an und Joel war danach keineswegs tief betrübt. Er hatte sogar gelacht und sich irgendwie gefreut. Warum gefreut? Weil eben die kleinen Dinge es ausmachen, aus diesem Alltag etwas Spannendes zu machen oder diesen aufzubrechen, und so hatte er noch keinen Morgen begonnen. Er wird – ob durch mich oder nicht, spielt dabei keine Rolle – ein Fitnessstudio besuchen, wieder Sport machen, weniger Alkohol trinken und mehr daran glauben, dass ein Einzelner ebenso für die Welt etwas verändern kann. Ich konnte ihn also inspirieren und das ist neben dem »ewig in seinem Herzen zu sein«, ein großartiges Kompliment. Aufregend soll es bitte überwiegend bleiben, wäre der Wunsch von einigen. Eine gewisse Anforderung ans Leben, aber du kannst es dir eventuell denken, machbar. Ich finde die Idee eines Visionboards dafür eine tolle, für sich allein oder in einer Partnerschaft zusätzlich ein gemeinsames. Seine eigenen/gemeinsamen Visionen, Wünsche, Vorstellungen für ein Jahr oder kürzer zu kreieren. Dies setzte Joel genau so um. Im weiteren Verlauf meines Mutmachers gehe ich noch darauf ein, wie wichtig es für einige sein kann, greifbare Belohnungen für sich selbst – oder in einer Beziehung – zu bestimmen. Mein Mutmacher besteht aus vielen Einzelgeschichten, einige sind von mir selbst, und eine kleine amüsante Anmerkung: Ich habe in meinem Kleiderschrank nur ein einziges T-Shirt in Schwarz und das nur wegen eines Klimaslogans. Ich trage viele knallige Farben, ebenfalls Rosa, und ich besitze sogar leicht rosa angehauchte Vans. Die gab es zwar nur für Damen, aber da sie in meiner Größe waren, war mir das egal. Hier habe ich von Kindern schon hören müssen, wo ein kleines Mädchen mit leicht verstörtem Blick zu einem Jungen sagte: »Hast du den gesehen, der hat rosa Schuhe, hihi«. Ja, Rosa ist noch für viele Mädchen reserviert, aber wenn wir die Gewohnheiten und Klischees aufbrechen, so kann es eine schöne Zukunft gegen alte Muster und für mehr Akzeptanz sein. Manchmal gehört eben etwas Mut dazu. Kommen wir zu schönen kleinen Beispielen, die dies unterstreichen sollen.
Bist du schon mal Wasserski gefahren? Ja, ich bin zwar lernfähig, aber das ging bei mir richtig in die Hose. Denn der liebe Tobi hat sich natürlich den dicken Zeh an einem Stein aufgerissen, als er unzählige Male ins Wasser geplumpst ist. Der Trainer schien schon verzweifelt und das Publikum überrascht und amüsiert: »Das kann doch wohl nicht so schwer sein«. Am Vortag hatten wir uns auch noch über die unzähligen Personen lustig gemacht, die so ins Wasser geflogen sind, und das bei über zwanzig Versuchen. Ja, den ruckartigen Start beim Wasserski unterschätzen einfach viele. Keine Sorge, die Wunde ist perfekt verheilt. Sie hat mir aber einen Strich durch die Rechnung gemacht, es so lange zu probieren, bis ich auf den Wasserskibrettern endlich Runden drehen konnte. Meine damalige Freundin hat also, nach mehreren Versuchen, ihre Runden gekreist und ich habe mich etwas schlecht gefühlt. Zum einen wegen der kleinen Verletzung und zum anderen, es nicht hinbekommen zu haben. Ich habe es wegen meiner kleinen Schramme am Zeh nicht erneut probiert. Aber jetzt kommen zwei wichtige Details. Gefreut habe ich mich für meine damalige Freundin, und da sah dies so leicht aus. Was es keineswegs war, wie gut, dass ich vom Wasser aufgefangen wurde. Zweitens: Ich habe es probiert, das zählt. Nur Mut, selbst wenn der erste Schritt schwerfällt!
