Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Ein wohlbehüteter Thronfolger, dem sich alle Träume erfüllten, wurde durch einen tragischen Jagdunfall seines Vater der Boden unter seinen Füßen entzogen. Der Schwur, nicht mehr ohne seinen Vater zurückzukommen, für dessen Unglück er sich verantwortlich fühlte, zwang ihn Zuflucht im entferntesten Winkel der dunkelsten Wildnis zu suchen. Ein furchteinflößender Riese erwartet ihn, aber in seiner Not und Hoffnungslosigkeit muss er sogar bei ihm leben. Von strahlendem Prinz ist nichts mehr übrig geblieben.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 56
Veröffentlichungsjahr: 2013
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Josef Rack
Der verwandelte Prinz
Ein Prinz geht durch Höhen und Tiefen
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Kapitel 1 - Über den Autor
Kapitel 2 Über das Buch:
Kapitel 3 Vorwort:
Kapitel 4 Der verwandelte Prinz
Kapitel 5
Kapitel 6 Burgfestspiele
Kapitel 7 Jugendjahre
Treue 8 Vierbeiner
Kapitel 9 Folgenschwere Treibjagd
Kapitel 10 Schloss in Trauer
Kapitel 11 Waldleben
Kapitel 12 Auf dem Tiefpunkt
Kapitel 13 Unbekannte dunkle Wildnis
Kapitel 14 Ein kleines Licht geht auf
Kapitel 15 Zurück ins Leben
Kapitel 16 Das Leben konnte wieder weitergehen.
Kapitel 17 Weitere Bücher des Autors
Impressum neobooks
Josef Rack, geb. 1941 in Etyek, Ungarn. Deportation 1946, lebt seither bei Heilbronn. Entwicklungs-Techniker, Konstrukteur, im Ruhestand. Bildhaftes Gestalten ist seine Begabung seit der Kinderzeit. Mit „Schreiben“ hatte er nie etwas am Hut.
Im Februar 2008 begann er zufällig zu Schreiben. Anstoß war die Suche nach einem passenden Geschenk für eines seiner Enkelkinder, die ja „schon alles“ haben.
So entstand sein erstes Buch: Der verwandelte Prinz.
Die Begeisterung über den Erfolg erweckte in ihm eine völlig neue Leidenschaft: Bücher zu schreiben. Innerhalb 3 Monaten entstanden 3 Bücher.
Ein Jahr später erschien sein 4. Buch VERLOREN,
und weil er jetzt in Fahrt war, und der Ausgang von VERLOREN so tragisch, ein Jahr später die Fortsetzung ROSA LEBT.
Der lange ersehnte Thronfolger Dany, ein von allen heiß geliebter Wonneproppen, bringt das große Glück ins Schloss. Keine Wünsche bleiben unerfüllt, ob riesige Doggen-Hunde oder edles Reitpferd. Bei Reiterspielen, Jagdausflügen usw. stellt er seine Befähigung zum würdigen Nachfolger unter Beweis.
Das Leben konnte nicht mehr schöner sein!
Bis ein tragischer Reitunfall seines Vaters alle Zukunftspläne zunichte machen.
Der Prinz fühlt sich schuldig und schwört, nicht mehr ohne seinen Vater zurückzukommen.
Dieses erste Buch, und somit seine Karriere als Buchautor, entstand aus einer Laune heraus. Ein passendes Geschenk zum 9. Geburtstag für seine Enkelin Madeleine ist ja in heutiger Zeit sehr schwierig. Das Hobby der Enkel ist Malen, (das haben sie offensichtlich vom Opa geerbt.
Aber, eben ein Bild zu malen, das zu den vielen anderen, die schon an den Wänden hängen, dazu kommt, erschien ihm uninteressant.
Der Entschluss: Eine Geschichte zu schreiben, dazu Bilder zu malen, und das Ganze zu einem Buch zu komplettieren, wurde in kürzester Zeit umgesetzt.
Entstanden ist das vorliegende Märchen
von
Josef Rack
Ein Märchen,
für Mädchen v. 8 – 88
Es war einmal…
Fröhliches Kinderlachen drang über die hohen Burgmauern.
Dazwischen Hundegebell.
Die Burgwachen, die um das Schloss patrouillierten, schmunzelten:
„Der kleine Dany hat das Schloss und uns alle verzaubert.“
Der kleine Dany war der einzige Spross des Königspaares und somit der Erbprinz. Die waren überglücklich.
Lange Zeit sah es nämlich so aus, als ob sich kein Nachwuchs einstellen wollte.
Das Schloss war schon Jahrhunderte in ihrem Familienbesitz.
Es war ein großes herrliches Reich:
Hohe Berge, Almen, Seen und fruchtbares Land.
Da alles Land dem König gehörte, musste ja die Bevölkerung, die in erster Linie aus Bauern bestand, einen Teil ihres Einkommens an den König abgeben.
Die Abgaben waren aber gering, so dass auch das Volk in bescheidenem Wohlstand und daher zufrieden leben konnte.
Alles war eigentlich so wunderbar, -
nur fehlte eben bisher der Erbe und man machte sich schon Sorgen, wie es einmal weitergehen sollte.
Kinderjahre
Vor 3 Jahren ist dann das Glück doch noch eingekehrt und ein kleiner Sohn wurde geboren. Der Erbprinz war endlich da!
Was war das für eine Erlösung und Freude!
Für das ganze Land wurde ein Feiertag angeordnet und Festgaben verteilt – überall wurde gefeiert. Der kleine Prinz Dany war nun mit seinen 3 Jahren der Sonnenschein.
Von allen wurde er vergöttert und verwöhnt, natürlich wurde ihm kein Wunsch abgeschlagen. Überall war er zugegen und kundschaftete alles aus. Ob in der Küche, beim Gesinde, bei den Bediensteten, bei den Rittern und bei den Landsknechten da gefiel es ihm am besten.
Da war es interessant. Überall war er gern gesehen.
So kam es vor, dass er bei einem Ritter oder sonst jemandem auf die
Schultern wollte und der mit ihm Pferdchen spielen musste.
So galoppierte und hopste der Betreffende mit ihm über den Schlosshof, wobei der Prinz Kommandos gab und vor Vergnügen jauchzte, das „Pferdchen“ wiehern musste.
Die Königs schauten dann von weitem zu. Sie mussten ab und zu die Bediensteten mahnen, ihren Dienst nicht zu vergessen.
Aber wer wollte sich schon gegen den „Befehl“ des Thronfolgers widersetzen?
Immer dabei aber waren die 2 riesigen Doggen Setti und Sanda.
Diese haben Dany zu ihrem Lieblingsherrchen auserkoren. Die beiden
Doggen waren als Dany zur Welt kam gerade Mal ein Jahr alt, also noch im Spiel-Alter. Dany war natürlich sofort neugierig auf diese Lebewesen.
Für ihn waren das große Spielzeuge.
Anfangs hatten die Königs Angst. Wenn die mal zum Gähnen das Maul aufsperrten, könnten sie ja den kleinen Wicht mit Haut und Haaren verschlingen.
Dany kletterte auf ihnen herum und schlief auch mal in deren Pranken ein. So manches Mal hatte man ihn auch schon in der Hundehütte vorgefunden.
Wenn es ihm danach war, kletterte er sogar auf einen drauf und ritt umher, wobei er dann natürlich auch mal herunterfiel und mächtig brüllte.
Manchmal schnappte ihn dann ein Hund mit den Zähnen, natürlich ganz sanft, und trug ihn zu ihrer Hütte, wo sie ihn dann „gesund“ - leckten. Anfänglich musste man ihn sogar von den Fressnäpfen der
Hunde fern halten, sonst hätte er noch mit ihnen gegessen.
Die Hunde ließen dies sogar zu. Wehe, dies hätte ein Anderer probiert, den hätten sie auf der Stelle zerrissen.
Mahnungen seiner Eltern ignorierte er einfach.
Wenn der König sich auf Reisen begab, nahm er oft seinen Sohn mit.
Seine sonnige Art machte ihn beim ganzen Volk beliebt.
Wo der König mit seinem Sohn auftauchte, jubelte man ihm zu.
Manche Frau bat den König, den kleinen Prinz mal in die Arme nehmen zu dürfen, was dieser schmunzelnd erlaubte.
Der Prinz war dann natürlich neugierig, wollte dies und jenes sehen. Schafe, Enten, Ziegen, alles was die Leute so hatten, interessierte ihn. Es war ja auch interessant, bei den Bauersleuten sah es ganz anders aus, als auf dem Schloss.
