Der Weltfrieden - Jörg Schüttler - E-Book

Der Weltfrieden E-Book

Jörg Schüttler

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Beschreibung

Nach über 2.500 Jahren Philosophiegeschichte zeigt dieses Buch endlich wahre Lösungen für die großen Fragen der Menschheit auf - frei von Dogmatismus, frei von Systemen und frei von Bedingungen. Der erste Schritt zum Weltfrieden ist die Befreiung und Heilung des Menschen. So liegt es in unserer ureigenen Hand, ob wir im Frieden leben oder nicht. Die Zeit der Aufklärung wird fortgesetzt und der große Kant wird anhand lebensnaher und autobiographischer Beispiele um das Fühlen erweitert. Über das Denken erschließen sich eben nur 50% der Wahrheit.

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Seitenzahl: 278

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Zum Buch

Nach über 2.500 Jahren Philosophiegeschichte zeigt dieses Buch endlich wahre Lösungen für die großen Fragen der Menschheit auf – frei von Dogmatismus, frei von Systemen und frei von Bedingungen.

Der erste Schritt zum Weltfrieden ist die Befreiung und Heilung des Menschen.

So liegt es in unserer ureigenen Hand, ob wir im Frieden leben oder nicht.

Die Zeit der Aufklärung wird fortgesetzt und der große Kant wird anhand lebensnaher und autobiographischer Beispiele um das Fühlen erweitert. Über das Denken erschließen sich eben nur 50% der Wahrheit.

Über den Autor

Jörg Schüttler wurde im Jahr 1974 im idyllischen Bretten in Baden geboren. Nach seinem Abitur und einer Ausbildung zum Bankkaufmann entschloss er sich zum Studium der Betriebswirtschaftslehre in Mannheim.

Obwohl er erfolgreich im Beruf war – zuletzt als Logistics Services Manager Deutschland beim Weltmarktführer für Haushaltsreinigungsmittel – stieg er im Jahr 2013 aus dem System von Leistung und Druck aus und wurde Heilphilosoph.

Seitdem widmet er sich seiner eigenen Entwicklung und so auch immer mehr dem Frieden und der Heilung in der Welt.

Inhaltsverzeichnis

VORWORT

EINLEITUNG

DER MENSCH

U

NSERE

U

MWELT

K

OMMUNIKATION

W

AHRNEHMUNG

D

AS

B

EWUSSTSEIN

Schuldbewusstsein

Angstbewusstsein

Machtbewusstsein

Rationalbewusstsein

Balancebewusstsein

Erwachtes Bewusstsein

Spirituelles Bewusstsein

Erhöhtes Bewusstsein

Höchstes Bewusstsein

Das aktuelle Bewusstsein der Menschheit

D

AS

E

GO

D

AS WAHRE

W

ESEN DES

M

ENSCHEN

MENSCH UND WIRTSCHAFT

S

INN UND

Z

WECK DES

W

IRTSCHAFTENS

G

ELD

W

ACHSTUM

D

ER

M

ARKT

- A

NGEBOT UND

N

ACHFRAGE

,

THE INVISIBLE HAND

Marktversagen und Staatsversagen

DAS WESEN VON KAPITALISMUS UND KOMMUNISMUS

K

APITALISMUS

Marktwirtschaft

Soziale Marktwirtschaft

Kritik

K

OMMUNISMUS

Realexistierender Sozialismus

Planwirtschaft (Zentralverwaltungswirtschaft)

Kritik

DIE LICHTGESELLSCHAFT

R

EICHTUM UND

F

ÜLLE

B

ERUF UND

B

ERUFUNG

G

ERECHTIGKEIT

D

IE

5

EWIG GÜLTIGEN

W

ERTE

Einheit

Freiheit

Wahrheit

Liebe

Frieden

U

NIVERSELLE

E

THIK

D

IE

A

USDEHNUNG DER

L

ICHTGESELLSCHAFT

,

EINE

V

ISION

Die Wirtschaftsform

Die Staatsform

Das bedingungslose Grundeinkommen

DER FRIEDEN IN DIR FÜR DIE WELT

NACHWORT

DANKSAGUNG

Ich sehne mich nach Einheit.

Ich sehne mich nach Wahrheit.

Ich sehne mich nach Freiheit.

Ich sehne mich nach Frieden.

Ich sehne mich nach Liebe.

JS

Vorwort

Kennst Du auch diese Geschichten von Menschen, die ihren Job kündigen, ihren Rucksack packen und einfach loslaufen – manche, um die Welt zu umrunden, andere um des Laufens und Lebens Willen.

Ich war von solchen Menschen immer fasziniert, konnte mir das für mich aber gar nicht vorstellen. Ohne Plan und konkretes Ziel einfach loslaufen, durch fremde Länder ohne festen Schlafplatz, ohne genügend Geld für Nahrung, in weiten Teilen ohne medizinische Versorgung irgendwo im Dschungel von Südamerika, stundenlang in einem überfüllten Bus durch Asien – was ist, wenn ich mal zur Toilette muss? Es gibt Menschen, denen macht das alles nichts aus, sie nehmen die Reise und den Weg so an, wie er ist. Sie treffen andere Menschen, begegnen diesen offen und finden immer einen Schlafplatz und haben immer genügend zu Essen – ganz ohne große Planung und Absicherungen.1

Als ich Ende 2012 meine Wohnung und meinen gut bezahlten Job in Mannheim aufgegeben habe, um zu meiner Freundin, die ich erst seit 3 Monaten kannte, nach Düsseldorf zu ziehen und um mir dort einen neuen Job zu suchen, da haben viele Menschen zu mir gesagt, sie fänden das toll und haben mir großen Respekt für meine Entscheidung gezollt. Selbst würden sie das jedoch nie tun. Warum eigentlich nicht? Ich bin damals meinem Herzen gefolgt und ich meine damit nicht nur meine Liebe zu meinem Schatz; ich habe sämtliche rationalen, antrainierten Verhaltensmuster ignoriert und bin diesen Schritt gegangen. Ich hatte keinen neuen Job, es bestand also das Risiko einer längeren Lücke in meinem Lebenslauf – was die Personaler wohl dazu sagen würden? Zum zweiten Mal im Leben einen Job gekündigt, ohne einen neuen zu haben! Wegen einer Freundin, die man erst seit 3 Monaten kannte. Bin ich deswegen ein unzuverlässiger Draufgängertyp, dem man keinen seriösen Job mehr anbieten kann? Solche Ängste und Fragen haben mich begleitet, auch was meine Familie dazu sagen wird.

Eigentlich bin ich nur meinem Herzen gefolgt, voller Vertrauen und Zuversicht, es wird sich alles finden und in einer sehr großen Klarheit und Konsequenz. Heute würde ich sagen, ich habe meinen Rucksack gepackt, bin meiner Intuition gefolgt und habe mich auf meinen Weg gemacht – damals sah ich das nicht so. Es kam ja auch anders als geplant.

Geplant war, dass ich mir in den verbleibenden 6 Monaten (so lange war meine Kündigungsfrist bzw. das Agreement mit meiner alten Firma) einen neuen Job in Düsseldorf suche und im Grunde so weiter mache wie bisher. Die Zeichen standen gut, ich war noch in einem vermittlungsfähigen Alter, kam vom Weltmarktführer und einem Global Player, ich war dekoriert mit einem firmeninternen internationalen Logistik Award – kurz, ich hatte jede Menge Erfolge in meinem alten Job vorzuweisen. Trotzdem ließ ich mir Zeit mit der Suche und wenn ich Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch hatte, dann habe ich die regelmäßig verpatzt. Ich bekam es etwas mit der Angst zu tun, dass das doch alles keine so gute Idee war und mein sozialer Abstieg in Richtung Hartz IV bevorstand. Ich nahm mir daraufhin 6 Monate Zeit, um mir in aller Ruhe darüber klar zu werden, warum ich keinen Job fand und was ich denn eigentlich mit meinem Leben anfangen möchte.

Es war und ist faszinierend, was geschah, als ich losließ. Losließ vom Müssen, von der Angst und dem Erfüllen von Vorstellungen anderer. Ich war plötzlich frei. Das Schlimmste, was mir passieren konnte war Hartz IV. Gut, für einen Menschen, der gerne gut isst, in Urlaub fährt und auch gerne hochwertige Produkte verwendet, wäre das schon ein Einschnitt. Andererseits, kann man auch in einer kleinen Wohnung gut leben und sich gemütlich einrichten, zu Essen werde ich immer genug haben, es gibt ja auch die Tafeln, einen Ausweis für die Stadtbücherei bekomme ich auch. Also war das worst case scenario: ich falle sozial sehr tief, verfüge aber immer noch über meine Intelligenz und Bildung, könnte diese sogar noch erweitern und hey, meine Altersversorgung ist auch schon geregelt. Plan B ist eigentlich gar nicht so schlecht, es kommt – wie immer im Leben – darauf an, was man daraus macht!

Eines Tages war mir plötzlich klar, ich mag Menschen helfen, sie begleiten auf ihrem Weg zu ihrem Glück und ich wollte keinen Druck und Stress im Job mehr haben. Ich bildete mich also auf eigene Kosten weiter als Business Coach und Heilpraktiker für Psychotherapie2 – gut zuhören konnte ich schon immer und klar und strukturiert denken auch. Wie durch Zufall traf ich David Wared und besuchte seine Mittwochs-Meditationen. Bereits nach dem 3. Mittwoch war für mich klar, ich beginne eine weitere Ausbildung zum Lichtessenztherapeuten. Ich gebe zu, ich hatte wenig Ahnung davon, was das eigentlich ist und dass ich danach als Therapeut arbeiten darf. Ich hatte aber die Ausbildungsbeschreibung gelesen und fand Dinge wie Meditation, Auralesen, Selbstbefreiung und Ähnliches anziehend und spannend. Ich hatte nie Zugang zu solchen spirituellen Dingen, aus der Kirche war ich schon lange ausgetreten, dennoch war ich angezogen – auch von diesem Menschen, der sehr klar war in allem was er sagte und über ein unglaublich großes Wissen verfügte.

Innerhalb kürzester Zeit hatte ich also 3 Ausbildungen begonnen. Vor kurzem noch hatte ich mir krampfhaft überlegt, was ich denn in meiner Arbeitslosenzeit am besten tun könnte, um dem Lebenslauf etwas Sinnvolles einzuheucheln – Personaler lesen ja angeblich gerne, dass man ein Macher ist und sich freiwillig weiterbildet. Jetzt hatte ich 3 Dinge, wovon jedes einzelne einem anderen als alleinige Ausbildung genügt hätte und ich investierte dafür einen deutlichen 5-stelligen Betrag. Ich, nicht Vater Staat für mich – ich ganz alleine. Zum ersten Mal in meinem Leben bekam ich ein Gefühl dafür, was es heißt, seine Verantwortung zu übernehmen.

Heute schreibe ich mein erstes Buch (nach meinem Studium wollte ich nie wieder eine Diplomarbeit oder Ähnliches schreiben), habe noch 2 weitere Ausbildungen zum LichtYoga-Lehrer und Meditationslehrer begonnen, arbeite in so vielen Projekten mit, dass mein Terminkalender voller denn je ist, ich baue eine neue Wirtschaftsakademie mit 2 Weggefährtinnen auf und bin so glücklich wie noch nie in meinem Leben.

Eigentlich habe ich dafür nichts Besonderes gemacht. Das Einzige, was ich gemacht habe ist, mit Mut und Entschlossenheit und Vertrauen loszugehen, auf mein Herz zu hören und dem Fühlen gleichberechtigt Platz neben meinem Denken eingeräumt.

Dieses Buch soll Dich ermutigen, Deinen Weg zu gehen – entschlossen und bis zum Ende. Am Ende jedes Weges steht die Wahrheit, wenn Du den Weg in der ganzen Breite und Tiefe gehst und ihn verstehen und erkennen möchtest. Aus der erkannten Wahrheit entsteht Freiheit, die zusammen mit der Verantwortung und der Liebe zu Dir selbst und zu allen anderen Wesen in der Einheit mündet. Der Frieden ermöglicht uns dabei, die Wahrheit zu finden. Deswegen ist mir der Frieden so wichtig. Damit Du die Wahrheit findest und in Freiheit und Liebe und Frieden leben kannst. Hast Du noch keinen Weg gefunden, den Du gehen möchtest, dann lade ich Dich ein und zeige Dir gerne meinen Weg, den ich gehe, den Weg der Selbstbefreiung, der Selbstmeisterschaft, den Weg zum heil sein und heil bleiben. Nimm ihn gerne als Impuls und Anregung, Deinen eigenen Weg zu gehen, denn gehen musst Du selbst und Du kannst nur Deinen Weg gehen. Du kannst auch andere Wege kopieren, aber sie werden Dich nicht zum Ziel und nicht zur Wahrheit führen.

So viel zu meinem bisherigen Weg und zu meiner Motivation, dieses Buch zu schreiben. Ich werde darlegen, wie ich mir eine Gesellschaft vorstelle, die in Frieden miteinander leben kann und warum die bisherigen Formen dies nicht bewerkstelligen konnten. Schwerpunkt wird darin sein, welche Rolle die Wirtschaft einnehmen kann und welchen Beitrag jeder einzelne dazu leisten kann. Wir werden einsteigen in das Wesen des Menschen, in philosophische Fragen zu Gerechtigkeit und Fragen einer entsprechenden Gesellschaftsform erörtern. Wir werden uns den Kapitalismus und Kommunismus als die aktuell größten und wichtigsten Wirtschaftsformen anschauen und wir werden ganz tief in das menschliche Bewusstsein eindringen und uns anschauen, was das überhaupt ist.

Ein paar grundlegende Dinge und Begriffe werde ich ebenfalls anfangs erklären, damit wir eine gemeinsame Basis haben und Du verstehen kannst, wovon ich schreibe.

Ich freue mich auf Dich und danke Dir, dass Du Dir die Zeit und Energie für die Lektüre nimmst!

1 Und so ist das Leben: Monate nachdem ich diese einleitenden Worte geschrieben habe, lese ich mein Buch zum letzten Mal Korrektur und muss lächelnd feststellen: wir lösen gerade unsere Wohnung auf, packen unsere Rucksäcke und werden durch die Welt reisen…. für 1 Jahr, vielleicht länger, vielleicht kürzer.

2 Die Überprüfung beim Gesundheitsamt habe ich leider 3x nicht bestanden, so darf ich mich heute nur psychologischer Berater nennen. Was die Ursache für dieses Scheitern ist, weiß ich noch nicht zu 100%. Wesentlich ist aber sicher, dass ich Menschen nur sehr ungerne zwangseinweisen lassen möchte und ich Psychopharmaka nicht für ein geeignetes Therapiemittel halte – das habe ich wohl zu deutlich transportiert. Um das auch klar zu sagen: natürlich gibt es Fälle, in denen es nicht anders geht, aber Heilung wird so nicht erreicht werden und ich mag mich nicht mehr verbiegen. Ich mag heilen mit meinen Worten und meiner Energie bis in die tiefsten Ebenen von Geist, Seele und Körper.

Einleitung

Beim Lesen des Buchtitels mag sich die Frage aufdrängen, was denn der Weltfrieden mit den unterschiedlichen Wirtschaftsformen zu tun hat. Schließlich ist der Kapitalismus einfach eine wirtschaftliche Notwendigkeit und der Kommunismus eine schöne Utopie, von der wir gerne träumen. Gleichzeitig glauben wir zu wissen, dass diese Utopie niemals Realität werden wird. Zudem glauben wir zu wissen, die wir in der westlichen Welt leben und aufgewachsen sind, natürlich, dass der Kapitalismus die einzig mögliche und wahre Wirtschaftsform darstellt – alternativlos sozusagen. Der Weltfrieden wiederum erscheint von diesen beiden Systemen losgelöst.

Es stellt sich auch die Frage, wieso sich jeder Mensch in seinem tiefsten Inneren Frieden wünscht – Frieden mit sich und mit seiner Umwelt – und obwohl sich jeder Mensch Frieden wünscht, gibt es in über 30 Ländern3 dieser Erde Krieg. Ich zähle den täglichen Krieg auf unseren Autobahnen und mit unserem Nachbarn etc. gar nicht erst mit.

Zunächst ist für mich der Weltfrieden keine Utopie. Wir können ihn in 30-40 Jahren erreichen, das wäre in den Jahren 2045 bis 2055 - um das Ziel auch konkret zu terminieren und damit SMART4 zu machen. Zudem hängt der Frieden sehr wohl und sehr stark von unserer Gesellschafts- und Wirtschaftsform ab. Eine wie auch immer geartete Wirtschaftsform repräsentiert ein gesellschaftlich getragenes Wertesystem und beeinflusst damit die Realisierung eines anderen Wertes wie etwa den Frieden. So hängt der Weltfrieden auch unmittelbar von der Wirtschaftsform ab.

Ich werde mich daher mit den nachfolgenden Glaubenssätzen in diesem Buch intensiv auseinandersetzen und sie auch widerlegen:

Der Weltfrieden ist eine Utopie und hat nichts mit meinem Leben zu tun.

Der Weltfrieden hängt nicht von mir persönlich ab, ich bin viel zu unbedeutend für ihn.

Die Wirtschaftssysteme sind unabhängig vom Frieden zu betrachten.

Der Kapitalismus oder wenigstens die freie Marktwirtschaft sind die beste Form des Wirtschaftens und damit alternativlos.

Der Mensch strebt nach materiellem Reichtum und ist nur auf seinen Vorteil aus.

Überleben heißt kämpfen.

Und weil das pure Widerlegen nicht zielführend wäre, werde ich Dir auch neue Perspektiven offerieren, die nicht nur einen Weg zum Weltfrieden aufzeigen werden, sondern auch Dir ganz persönlich zu einem glücklicheren und erfüllteren Leben verhelfen können.

Als Einstimmung möchte ich Dich bitten, nach dem Lesen der folgenden Zeilen, die Augen zu schließen und Dir dieses von mir gezeichnete Bild einmal vor Deinem geistigen Auge vorzustellen und Dich ganz hineinzufühlen:

In meinen Träumen leben die Menschen friedlich und in Harmonie miteinander. Es gibt keine Staatsgrenzen mehr und alle Menschen sind wirklich gleich – gleich wertvoll, gleich wichtig, gleichberechtigt und aus der gleichen Quelle kommend. Staatsgrenzen sind überflüssig, weil wir uns als eine Gesellschaft erkannt haben, weil wir erkannt haben, dass wir alle miteinander verbunden sind und weil wir erkannt haben, dass das Individuelle nur ein Ausdruck der Vielheit in der Einheit ist. Wir haben erkannt, dass unser übermäßiger Reichtum zu Lasten anderer geht und wir materielle Dinge zu unserem Glück nicht nötig haben. Wenn wir Sonne und Meer und warme Temperaturen haben möchten, dann fahren wir in entsprechende Regionen und sind dort willkommen. Wenn wir Hunger haben, dann essen wir, weil es Menschen gibt, die Nahrung anbauen, wenn wir zum Frisör möchten, dann gehen wir dorthin und lassen uns die Haare schneiden, wenn wir ein Haus bauen möchten, dann beauftragen wir einen Architekten, der Freude daran hat, Häuser zu planen und zu bauen. Wenn wir singen möchten oder malen oder tanzen oder lachen, dann tun wir das und unser Nachbar stimmt mit ein. Wenn wir krank sind, dann hilft uns die Gemeinschaft und wenn wir gesund sind, dann bringen wir uns mit unseren Stärken und Fähigkeiten mit ein. Wenn wir viel arbeiten können, dann arbeiten wir viel in dem, was uns Spaß macht, Freude bringt und Sinn stiftet. Wir sorgen uns nicht und wir horten keine materiellen Dinge, wir begnügen uns mit den Dingen, die wir brauchen, und diese Dinge werden wir immer haben. Wir vergleichen uns nicht mit unserem Nachbarn und möchten kein größeres Auto fahren als er, wir werden Auto fahren, wenn wir von A nach B müssen und an den anderen Tagen darf unser Nachbar das Auto nutzen, wenn er mag. Wir werden unser Brot teilen mit denen, die hungrig sind, wir werden das Wasser dieser Erde teilen mit denen, die durstig sind und wir werden aus beidem kein Business machen. Geld wird überflüssig werden, weil sich die Produkte und Dienstleistungen anders allokieren werden, d.h. die Verteilung und Aufteilung der Dinge auf die Menschen und Konsumenten wird in einer anderen Art und Weise geschehen. Die Dinge werden einen anderen Wert bekommen. Der Architekt und Arzt wird seinen Beruf als Berufung leben und darin glücklich sein. Sein gesellschaftlicher Status wird nicht mehr von seinem Einkommen und seinem Wissen abhängig sein. Er wird kein höheres Einkommen mehr haben, er ist genauso wichtig und wertvoll wie der Straßenkehrer, der mit Hingabe die Straßen kehren wird. Es wird keine Unterscheidung mehr geben zwischen gesellschaftlich anerkannten Berufen und „niederen“ Berufen. Wir werden alle das tun, was unsere Berufung ist, und wir werden alle keinen Mangel haben, sondern in Fülle und Glückseligkeit leben. Stelle Dir vor, Du musst nicht mehr täglich zur Arbeit gehen, auf die Du keine Lust hast, stattdessen baust Du Kartoffeln und Gemüse an, bist glücklich in der Natur, hast viel Kontakt mit Deinen Mitmenschen und wenn Du etwas brauchst, dann fragst Du die Gemeinschaft. Du baust Kartoffeln an, weil es Deins ist und nicht, weil Du mit Kartoffeln gerade viel Geld verdienen kannst, denn Geld bringt Dir nichts mehr. Geld zu haben oder viel Geld zu haben macht Dich nicht mehr glücklich, weil Du erkannt hast, dass es Dich nie wirklich glücklich gemacht hat. Wir achten die Natur und die Erde, gehen schonend und verantwortungsbewusst mit den Ressourcen um, entwickeln weltweit gemeinsam neue Technologien, um unsere Probleme wie den Treibhauseffekt in den Griff zu bekommen und tun dies ohne Gewinnerzielungsabsicht. Wir werden neue Energieformen erschließen und die vorhandenen Ressourcen gerecht unter allen Menschen verteilen, weil es genug für ALLE gibt. Es gibt bereits heute genug für alle.

Stelle Dir vor, Du wachst morgens voller Energie auf, freust Dich auf den Tag und bist glücklich – jeden Tag, nicht nur im Urlaub. Der Nachbar grüßt Dich freundlich und Du fühlst Dich von der Gemeinschaft getragen. Trotz soviel Gemeinschaft darfst Du Du sein, es gibt keinen Zwang und keine Strafen, kein Richtig und kein Falsch. Du gehst vielleicht weiterhin in einer Fabrik oder im Büro arbeiten, weil Dir die Aufgabe wirklich Spaß macht und sie den Menschen und der Natur dient, Dein Chef wird Dein Kollege sein, Du wirst gemeinsam mit ihm entscheiden, weil die Firma auch Dir gehört und Du möchtest, dass ein gutes, hochwertiges Produkt erzeugt wird. Stelle Dir vor, der Pförtner ist Teil der Firma und nicht mehr outgesourct. Stelle Dir vor, er kennt Dich beim Namen und grüßt jeden Morgen und stelle Dir vor, er nimmt an Geschäftsmeetings teil, in denen über strategische Fragen entschieden wird, weil er auch hier ein wichtiger Teil ist, weil er genauso gebildet ist wie Du, nur mag er gerne an der Pforte sitzen.

Stelle Dir vor, Du bist wirklich frei und gesund und heil. Stelle es Dir einfach nur mal vor. Wir alle kennen Geschichten oder haben selbst solche Begegnungen gehabt, in denen Menschen voller Hingabe ihre Tätigkeit ausgeübt haben, eine Krankenschwester, die auch nach einer Doppelschicht freundlich und hilfsbereit ist, ein Kellner, der auch in der größten Hektik noch freundlich und aufmerksam ist, ein Hotelier, der mit Freude seine Gäste begrüßt, eine Putzfrau, die sagt, sie putzt gerne – das soll es geben. Mal ehrlich, mit welcher Freude und Hingabe erledigen wir unseren Job? Vielleicht tun wir ihn nur, weil wir am Ende des Monats das Geld brauchen? Stelle Dir vor, auch Du findest Deine Berufung und lebst fortan glücklich. Stelle Dir vor, Du bist gesund und fit, kümmert Dich dann noch, wie groß Dein Auto ist? Stelle Dir vor, Du reist durch eine fremde Region und Du wirst zum Tee eingeladen, feinfach so. Du lernst die ganze Familie kennen, wirst Teil der Familie, darfst dort übernachten und bist jederzeit wieder herzlich willkommen. Ist das nicht eine schöne Erfahrung? Zuhause glauben wir, geht das natürlich nicht, denn wir müssen morgens früh raus zur Arbeit, die Kinder, das Haus, die Aufgaben, der Alltag, vielleicht stehlen die was usw.. Stelle Dir vor, Du hättest gar nichts, was die stehlen könnten. Stelle Dir vor, diese Familie besucht Dich, und Deine Nachbarn bieten Schlafmöglichkeiten an und jeder bringt etwas zu essen und ihr sitzt im Garten oder Hof oder auf der Straße und esst alle zusammen und lacht und tanzt und freut Euch des Lebens. Ach, stelle Dir vor, Dein Chef erfährt das und er kommt vorbei und lässt sich inspirieren und findet eine kreative Lösung für ein Problem. Stelle Dir vor, er findet einen in der Runde, der Ahnung von der Tätigkeit der Firma hat, und der ihm hilft. Im Gegenzug bekommt derjenige einen Schlafplatz und Essen und Bücher und was er sonst noch braucht.

Stelle Dir Kinder vor, wie offen und interessiert sie aufeinander zugehen. Sie lachen immer und es kümmert sie nicht, welcher Nationalität oder Religion sie angehören, welche Hautfarbe sie haben, ob sie ein Bein oder zwei haben, sie sehen einen anderen Menschen, ein anderes Lebewesen und gehen freundlich und friedlich darauf zu.

Stelle Dir vor, wir wären wie die Kinder, bräuchten wir noch Soldaten? Ich habe Kinder erlebt, die haben freiwillig ihre Süßigkeiten und Spielsachen geteilt und die waren glücklich dabei. Sie haben sich daran erfreut, dass ein anderer sich auch gefreut hat. Sie haben sich nicht daran erfreut, dass sie mehr Süßigkeiten hatten als das andere Kind!

Stelle Dir vor, Du nimmst Dich selbst in den Arm und liebst Dich selbst, so wie Du bist. Weil Du vollkommen bist, so wie Du bist, es gibt nichts zu optimieren an Dir. Du wirst geliebt, so wie Du bist. Du hast alles was Du brauchst!

Stelle Dir vor, Deine Nahrung ist frei von Gentechnik, Fungiziden und Pestiziden. Stelle Dir vor, Deine Nahrung wurde wirklich ökologisch und nachhaltig erzeugt. Stelle Dir vor, Deine Nahrung dient Deinem Körper und gibt ihm wohltuende und gesundheitsfördernde Energie. Sie ist frei von Schadstoffen und trägt die reine Botschaft des Genusses und der Vitalisierung. Stelle Dir vor, Du beißt in eine Erdbeere und sie schmeckt süß und nach Erdbeere und nicht nur nach rotem Wasser. Stelle Dir vor, die Tomaten schmecken wieder herzhaft nach Tomate. Hast Du Dich je gefragt, warum etwas herzhaft schmeckt bzw. als herzhaft bezeichnet wird? Vielleicht weil es Dein Herz berühren soll, wenn Du in einen herzhaften Apfel beißt? Wussten unsere Ahnen schon, dass unsere Nahrung und damit unser Körper mit dem Herzen verbunden sind? Kannst Du Dir vorstellen, dass die Erde genug Nahrung für alle Menschen hervorbringen kann? Stelle Dir vor, das geht ohne gentechnisch verändertes Saatgut. Stelle Dir vor, das geht sogar besser auf ökologischem Wege. Kannst Du Dir vorstellen, dass es in der Natur keine wirklichen Schädlinge gibt, sondern alles in einem Kreislauf miteinander verbunden ist und dadurch in einer Balance und Harmonie existiert? Kannst Du Dir vorstellen, dass der Mensch wieder Teil dieses Kreislaufes wird, ohne zurück in die Steinzeit zu gehen?

Stelle Dir vor, die Menschen begegnen Dir mit Liebe und Herzlichkeit. Sie begegnen Dir offen und ohne Dir irgendetwas verkaufen zu wollen. Stelle Dir vor, es klingelt an Deiner Tür und derjenige möchte Dich einfach nur sprechen und Dir nichts verkaufen oder um eine Spende bitten. Stelle Dir vor, Du verschließt Deine Wohnungstür nicht mehr, wenn Du das Haus verlässt. Es soll Gemeinden geben, da ist das heute noch so. Es soll Völker geben, die haben gar keine Türen in ihren Häusern. Es soll Kulturen geben, die haben kein Geld und keine Gefängnisse.

Stelle Dir vor, das Paradies ist hier auf Erden - jetzt! Stelle Dir vor, das Paradies wartet nicht irgendwann und irgendwo auf Dich. Stelle Dir vor, das Paradies wird von Dir gestaltet. Du machst Dein Paradies und Du machst Dir die Hölle selbst. Stelle Dir vor, Du bist jeden Tag glücklich. Frage Dich, was wäre dazu notwendig. Glaubst Du nicht auch, wir müssten die Wirtschaft dazu verändern? Stelle Dir vor, Dein Chef hat auch eine Familie und stelle Dir vor, auch der Chef Deines Chefs sehnt sich nach Liebe und Geborgenheit. Stelle Dir vor, jeder handelt immer so, wie er gerade kann und muss. Keiner handelt aus böser Absicht – nicht einmal der Mörder. Kannst Du Dir vorstellen, dass Menschen immer so handeln, wie sie das gerade für richtig halten – in dieser Sekunde ihres Handelns?

Kannst Du Dir vorstellen, dass Dein Chef nicht anders kann als Dich unter Druck zu setzen? Kannst Du Dir vorstellen, dass er eigentlich ganz anders mit Dir umgehen möchte? Kannst Du Dir vorstellen, dass Dein Verhalten auch das Verhalten des anderen beeinflusst – auch das Deines Chefs? Kannst Du Dir vorstellen, Du kannst etwas daran verändern? Meinst Du, Du könntest jetzt lächeln? Meinst Du, Du könntest jetzt anderen Menschen vergeben, Dich mit ihnen aussprechen und Dich mit ihnen versöhnen? Jetzt, wo Du weißt, dass sie Dir nichts Böses wollten, nur nicht anders konnten?

Stelle Dir vor, wir würden alle in Frieden miteinander leben und miteinander reden, respektvoll und unter Wahrung der Menschenwürde. Stell Dir vor, wir würden einander annehmen wie wir sind – mit unseren Stärken und Schwächen und Eigenheiten. Stelle Dir vor, wir würden uns nicht nur annehmen sondern sogar lieben.

Stell Dir vor, Du darfst einfach sein im Sein. Schließe nun Deine Augen für ein paar Minuten und spüre und fühle, was diese Worte mit Dir machen.

Das alles ist möglich - der Weltfrieden ist möglich. Wir haben die Chance, ihn in ca. 35 Jahren selbst zu erleben. Es wird also das Jahr 2050 sein, in dem wir sagen können, es gibt keine Kriege mehr zwischen den Völkern und Ländern. Wie wir dies erreichen können und was das für Dich persönlich in Deinem Leben und Glück bedeuten kann, wirst Du in diesem Buch erfahren können.

Das Jahr 2050 ist für mich ein Jahr voller Ereignisse und ein Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte. Im Jahr 2050 gibt es keine fossilen Brennstoffe mehr, im Jahr 2050 ist die Weltbevölkerung ins Unermessliche angewachsen und kann nicht mehr ernährt werden, im Jahr 2050 fliegen wir zum Mars und leben völlig anders als heute und irgendwie ist dieses Jahr negativ besetzt. So oder so ähnlich wurde mir das Jahr 2050 in der Schule angekündigt.

Ich denke jedoch, wir können uns auf dieses Jahr richtig freuen, wir werden dann sehen und erleben, dass sich die Erde weiter dreht, die Menschen friedlich miteinander zusammen leben, die Natur in einem Gleichgewicht ist und es keine Zukunftsangst mehr gibt. Wir werden vielleicht 10 Mrd. Menschen auf der Erde sein und friedlich miteinander leben und alle werden satt werden – wir werden teilen gelernt haben und erkannt haben, dass teilen glücklich macht.

Es liegt in unserer Hand, ob wir bis dahin die Kriege ausdehnen werden oder den Frieden leben werden – es liegt in unserer Hand!

3 In der Vorbereitung unserer Weltreise habe ich viele Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes gelesen und ich war erschrocken in wie vielen Ländern Krieg herrscht, man in der Dunkelheit nicht mehr aus dem Hotel soll, Menschenmassen meiden soll, einen Mindestabstand zur Grenze des Nachbarlandes einhalten soll etc..

4 SMART steht für Sinnvoll, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminierbar und ist damit eine Form und Methode, Ziele erfolgreich umzusetzen.

Der Mensch

Unsere Umwelt

Bevor wir uns dem Wesen des Menschen zuwenden, möchte ich die Heimat und das Umfeld des Menschen näher beleuchten.

Ganz nüchtern betrachtet lebt „die Krone der Schöpfung“ auf der Erde, die keine Scheibe (mehr) ist. Die Erde wiederum ist ein Planet, der innerhalb unseres Sonnensystems um die Sonne kreist (und nicht mehr umgekehrt). Dieses Sonnensystem - bestehend aus den Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und vielen weiteren Himmelskörpern - ist Teil unserer Galaxie Milchstraße, die bis ins 19. Jahrhundert mit hunderten von Millionen Sternen unser Universum darstellte. Heute wissen wir, dass das Universum aus Abermillionen weiterer Galaxien mit Abermilliarden von Sternen besteht. Neueste Theorien gehen davon aus, dass es sogar Multiversen gibt – was dieses schon unvorstellbar große Universum nochmals vervielfacht. Die Dimensionen dieser Universen sind so gigantisch und dehnen sich mit immer größerer Geschwindigkeit aus, dass der Mensch auf der Erde fast schon in der absoluten Winzigkeit verschwinden mag. Wenn wir in das All schauen, dann können wir gerade einmal 5% davon wahrnehmen. All dies ist die Schöpfung. Ob der Mensch in diesem Zusammenhang oder in dieser Relation wirklich als Krone der Schöpfung bezeichnet werden kann, ist doch eher fraglich. Dies ist vielleicht doch eine zu sehr menschen- und erdenzentrierte Betrachtungsweise. Es ist schlicht unwahrscheinlich, dass die Erde der einzige Planet in diesem All sein soll, auf dem es (intelligentes) Leben gibt.

„Treffen sich zwei Planeten, sagt der eine zum anderen:

Du, ich hab Menschen!

Sagt der andere: Hatte ich auch mal, das geht vorbei!“

Die „Krone der Schöpfung“ steht demnach allenfalls am oberen Ende der Nahrungskette auf der Erde und damit ist die Schöpfung, wie oben beschrieben, sehr begrenzt aufgefasst – nämlich nur auf die Erde bezogen. Der Mensch ist aber vielmehr ein Teil des Ganzen, ein Teil der gesamten Schöpfung und darin ohne Frage wichtig – wie alles im Seienden wichtig ist. Am Ende der Nahrungskette auf der Erde und ausgestattet mit höchstem Bewusstsein ist der Mensch sogar in der Lage, seine Ernährung fleischlos zu gestalten und damit den Kreis zu seinem Ursprung zu schließen.

Aus diesem kleinen Beispiel können wir erkennen, dass sich das Wissen des Menschen innerhalb kürzester Zeit enorm erweitert hat. Was noch vor 100 Jahren oder 30 Jahren als Ende der wissenschaftlichen Erkenntnis galt, ist heute völlig überholt. Wir sehen darin auch, dass der Mensch im Universum verschwindend klein ist. Und dennoch ist er ein Teil des Ganzen – im All wie auch auf der Erde.

Auf seinem Heimatplaneten der Erde gibt es rd. 7 Mrd. Menschen. Sie mögen unterschiedlichen Rassen, unterschiedlichen Stämmen, Völkern, Ländern, Gemeinschaften, Glaubensrichtungen, philosophischen Weltanschauungen angehören, sie mögen männlich oder weiblich oder beides zu gleich, groß, dick, dünn, klein, rothaarig, brünett, schwarz, blond, arm oder reich, traurig oder glücklich sein – sie sind jedoch alle Menschen und als Mensch von Geburt an gleich wertvoll, gleich wichtig, gleichberechtigt, gleich schön und von gleicher, unveränderlicher Göttlichkeit und Ewigkeit.

Jeder Mensch hat das gleiche Recht, in Freiheit, Wahrheit, Frieden, Liebe und Einheit zu leben. Jegliche künstlich erschaffene Form der Unterdrückung oder Machtausübung auf andere Menschen ist vom Menschen erschaffen und nicht Ausdruck der göttlichen Ursprungskraft, die uns geschaffen hat. Das Recht des Stärkeren gibt es nicht. Das Recht des Stärkeren führt zu Konstruktionen der Macht, um die vergängliche Stärke aufrechtzuerhalten. Durch das Implizieren von Angst wird der Mensch begrenzt, beschränkt und klein gehalten. Da jeder Mensch jedoch von Geburt an frei ist und gleichberechtigt mit allen anderen Menschen auf die Welt kommt, kann eine wie auch immer geartete Unterdrückung von Menschen durch Menschen nicht richtig sein und kein natürliches Gleichgewicht sein.

„Der Fremde ist nicht fremd,

er ist eine neue Begegnung.

Das Fremde ist nicht fremd,

es ist ein neues Reich.“

David Wared

Die Menschheit lebt also auf der Erde in unterschiedlichen Ländern, weit verteilt über den Globus, und obwohl er bis zu 40.000km von einem anderen Menschen entfernt leben kann, ist er mit ihnen verbunden. Heute nutzen wir z.B. Satellitentelefone, Internet oder auch die klassische Post, um miteinander zu kommunizieren, steigen ins nächste Flugzeug und sind in max. 24h am anderen Ende der Welt angelangt oder fahren mit dem Auto zu Freunden in die nächste Stadt. Es mag daher einleuchtend und naheliegend sein, zu sagen, wir seien heute im Zeitalter der Globalisierung und Kommunikation eng miteinander verbunden. In früheren Zeiten - und die sind keine 100 Jahre her – da war die Fahrt in die nächste Stadt eine gefühlte Weltreise. Ich kann mich noch erinnern, dass ein Besuch von Freunden, die 80km entfernt wohnten, wohl überlegt und geplant wurde. Heute fahre ich da einfach mal eben hin. So wuchs und wächst die Welt immer mehr zusammen – wir rücken näher zueinander.

Dennoch gibt es noch immer eine Trennung zwischen armen und reichen Ländern und wir tun so, als würde unser Verhalten keinerlei Einfluss auf das Leben in Drittweltländern haben oder deren Verhalten auf uns in den reichen Industrieländern. Obwohl wir jeden Ort der Welt innerhalb kürzester Zeit erreichen können, erscheinen uns Probleme anderer sehr fremd und wir tun so, als ob sie uns nichts angingen. Das tun sie aber! Spätestens seit wir das Phänomen des Treibhauseffekts kennen und erkennen müssen, dass es auch Problemstellungen mit globalem Ausmaß gibt, können wir uns nicht mehr in unser lokales, kleines Paradies zurückziehen und die Weltgeschehnisse draußen lassen. Wir können auch die Flüchtlingsströme weltweit nicht mehr ignorieren. Das funktioniert schlicht nicht – die ungelösten Themen kommen auf uns zu. Wir müssen uns den Herausforderungen unserer Zeit stellen, sie annehmen und sie lösen. Das ermöglicht uns, mitzugestalten und eine Welt zu schaffen, die uns gefällt, und wir können so eine Welt schaffen, die in einem Gleichgewicht ist, ohne dass wir, die Menschen, permanent neu eingreifen müssen, um Ungleichgewichte zu korrigieren.

Schauen wir uns einmal an, wie die Natur funktioniert – und der Mensch ist trotz aller technischen Errungenschaften immer noch ein Teil der Natur und immer noch von ihr abhängig. Die Grundbausteine des Lebens sind Sonne/Licht, Wasser und Salz. Es ist sicherlich kein Zufall, dass der Salzgehalt in unserem Körper exakt dem der Ozeane entspricht. Ohne Sonne könnten wir nicht leben. Die Sonne lässt die Pflanzen wachsen, Tiere ernähren sich von Pflanzen, andere Tiere wiederum von Tieren, die