Die 13 Satanischen Blutlinien - Robin de Ruiter - E-Book

Die 13 Satanischen Blutlinien E-Book

Robin de Ruiter

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Beschreibung

Nach den erstaunlichen Umwandlungen, die sich kürzlich in unserer Welt vollzogen haben, werden wir in nächster Zukunft Zeugen einer kontinuierlichen Folge von sehr auffälligen Veränderungen werden, die tiefe Einschnitte in aller unser Leben bringen werden. Bald werden wir aller unserer Freiheiten beraubt sein. Dies bezieht sich nicht nur die Freiheit ganzer Völker, sondern auch auf unsere eigene, individuelle Freiheit. Dieser internationale Bestseller (1989), beschreibt den geschichtlichen Hintergrund des Aufbaus einer Neuen Weltordnung, die mit dem Ziel geschaffen wird, die Menschheit komplett zu beherrschen. Es ist ein recht ungewöhnliches Buch, dessen Lektüre uns zweifellos ein ganz anderes Bild davon gibt, wie wir die Geschichte und die heutige Zeit betrachten. Die aktuelle Weltlage entspricht eindeutig dem, was der Autor vor Jahrzehnte vorhergesagt hat. Ein Rückblick auf die Ereignisse des letzten Jahrzehnts zeigt, daß fast alle Informationen, wie sie in der ersten Deutschen Auflage erwähnt wurden, auf wundersame, oft erschreckende Weise wahr geworden sind oder durchgeführt wurden. Die von den Großen in der Politik und Medienwelt bereits lange angekündigte Transition, ein ´großer Übergang´ zu einer Neugestaltung der Welt steht uns seit der Corona-Pandemie bevor. Nach der Transition wird das System zu seiner Vollendung kommen. Dies wird von harschen Eingriffen und viel Gewalt begleitet sein. Die Bevölkerung wird durch Chips mit dem System verbunden sein. Nanotechnologie wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Die Grenze zwischen unserem ´individuellen Geist´ und der ´virtuellen Realität´ wird verschwinden. Wir werden zu einem ´Hive-Mind´, einer Art ´Cyborg´, werden. Eine totale Integration von Mensch und Technik. Wir funktionieren dann wie die Bienen im Bienenstock.

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Seitenzahl: 449

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Alle 3 Blutlinien Bänder in einem Buch

Robin de Ruiter

Die 13 Satanischen Blutlinien

Die Ursache vielen Elends und Übels auf Erden

Das Ende der Freiheit der Völker nähert sich

Die kommende Transition: Der globale Zusammenbruch des gegenwärtigen Weltsystems steht unmittelbar bevor

Titel der Originalausgabe:

Worldwide Evil and Misery - The Legacy of the 13 Satanic Blood-lines

EBook: Epub met Adobe DRM

Copyright: © 1989 - 2023 Robin Alejandro de Ruiter

Umschlag von Wojciech Trojanowski

Lektorat: Dr. Karin Gilmore

Jahr der Veröffentlichung: 2023

ISBN: 978-90-79680-17-7

Herausgeber: Mayra Publications

Internet: www.mayrapublications.eu

Zur Absicherung des Herausgebers erklären sich die Macher dieses Buchs voll verantwortlich für den Text und Inhalt dieses Buchs.

Dieses Buch ist mit größtmöglicher Sorgfalt geschrieben geworden. Weder die Macher noch der Herausgeber sind jedoch verantwortlich für etwaige Schäden, die aus möglichen Fehlern und/oder Unvollständigkeiten in diesem Buch entstehen. Ebenfalls sind sie nicht verantwortlich für die Folgen der Entscheidungen, die Menschen nach dem Lesen dieses Buchs treffen.

Alle Rechte vorbehalten. Weder der Inhalt der vor-liegenden Ausgabe oder Teile daraus dürfen ohne die vorherige schriftliche Genehmigung des Herausgebers vervielfältigt, in einer automatisierten Datenbank gespeichert oder in sonst irgendeiner Weise elektronisch, mechanisch, z. B. durch Fotokopieren, oder durch andere Medien veröffentlicht werden.

No part of this work may be reproduced in any form by print, photo print, microfilm or any other means without written permission of the publisher.

Danksagung

Wenn ich alle, die mir bei der Abfassung dieses Buches irgendwie geholfen haben, erwähnen wollte, käme ich an kein Ende. Dennoch sollen zwei Namen ausdrücklich genannt werden:

Mein Dank gilt Co Autor Fritz Springmeier und Anders Bruun Laursen die mir mit hilfreichen Informationen zur Seite standen.

Robin de Ruiter

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

1. Realität

2. Geld aus dem Nichts entstehen lassen

3. Anhäufung von Gold ist Anhäufung von Macht

4. Macht, Mensch und Maschine

5. Die große Veränderung

6. Haben wir einen freien Willen?

7. Wie sieht die Zukunft nach der Transition aus?

8. Nur eine dummer Sklave bleibt ein Sklave

9. Wer sitzt am Hebel?

10. Die kommende Neue Weltordnung

11. Die unsichtbare Weltelite

12. Die 13 Satanischen Blutlinien

13. Der geplante Weltregierung

14. Bewusstseinsveränderung des Menschen

15. Volksverdummerung

16. Völkermord

17. Manipulation des Wetters

18. Adolf Hitler

19. Hitler und die Gründung des Staates Israel

20. U.S. Konzentrationslager

21. Der neue Antisemitismus

22. NATO

23. Jugoslawien

24. Slobodan Milosevic

25. Der 11 September 2001

26. Schattenregierung des George W. Bush

27. Europa

28. Das Monarch Programm

29. Blutlinien

30. Der Antichrist

31. Das Ende der Freiheit der Völker nähert sich

32. Angst vor der Zukunft?

Bibliografie

Vorwort

Ein düsterer Blick in die Zukunft

Dieses Buch wurde in viele Sprachen übersetzt und heute in mehr als 100 Ländern veröffentlicht. In Frankreich wurde das Buch verboten.

Seit der Corona-Pandemie, anhaltenden Anstieg der Sterblichkeit (Ende 2022 wies Deutschland eine Übersterblichkeit von 50 % auf), der Krieg in der Ukraine und die Sanktionen gegen Rußland geht es mit der Gesellschaft mehr denn je bergab. Die Arbeitslosenzahlen sind weltweit gestiegen und viele Menschen leiden immer öfter Hunger.

Neben Covid-19, Umweltprobleme, Zerstörung der Landwirtschaft, der Tierhaltung und der Industrie (durch Sanktionen gegen Rußland hervorgerufen), steht das bisheriges Weltsystem unter enormem Druck. Die Sanktionen gegen Rußland sind kontraproduktiv und führen zum wirtschaftlichen Selbstmord der EU-Länder. Die Wirtschaft der EU steht das Wasser bis zum Hals, ohne eine Möglichkeit sie zu retten.  

Infolgedessen laufen die Europäer ein großes Risiko. Denn sobald die Zinsen steigen, bekommen wir es mit einer außergewöhnlich hohen Inflation zu tun. Es wird nicht lange dauern bis der Aktienmarkt zusammenbrechen wird und hiermit auch der Immobilienmarkt. Rentenfonds werden ausgelöscht. Garantien für Bankeinlagen und Versicherungen werden nichts mehr wert sein. Auch unser Erspartes steht auf dem Spiel. Die Pensionsrückstellungen werden sich in Wohlgefallen auflösen.  

Es scheint so, als solle die Menschheit in einem Dauerzustand der Unruhe, der Instabilität und der Angst gehalten werden! 

Viele fragen sich: „Wohin steuert die Welt? Wohin führt unser Weg? Wie sind wir überhaupt in diese Lage geraten? Was steht der Menschheit noch bevor?“

DIE NEUGESTALTUNG DER WELT

Nach den erstaunlichen Umwälzungen, die sich in unserer heutigen Welt vollzogen haben, werden wir in naher Zukunft Zeugen und Zeuginnen einer ununterbroche¬nen Folge von sehr bemerkenswerten Veränderungen sein, die einen tiefen Einschnitt in unserem Leben bedeuten werden. 

Die von den Großen in der Politik und Medienwelt bereits lange angekündigte ´Transition´, auch ´Paradigmenwechsel´ genannt, steht uns seit der Corona-Pandemie bevor.

Die erste spanische Ausgabe des vorliegenden Buches erschien im Jahr 1989. In das Buch warnt der Autor vor dieser unmittelbar bevorstehende Transition, ein ´großer Übergang´ zu einer Neugestaltung der Welt. Eine Weltdiktatur, in der eine computergesteuerte Gesellschaftsordnung dominiert und in der das Individuum rund um die Uhr überwacht wird. Eine wichtige treibende Kraft ist dabei die Digitalisierung der Gesellschaft und eine technokratische Gesellschaft.

Die aktuelle Weltlage entspricht eindeutig dem, was der Autor vor Jahrzehnte vorhergesagt hat. Ein Rückblick auf die Ereignisse des letzten Jahrzehnts zeigt, dass fast alle Informationen, wie sie in der ersten Auflage erwähnt wurden, auf wundersame, oft erschreckende Weise wahr geworden sind oder durchgeführt wurden.

Obwohl das Buch vor mehr als drei Jahrzehnt geschrieben wurde, ist es in unserer Zeit mehr als relevant. Die beschriebenen Ereignisse haben eine mehr als frappierende Ähnlichkeit mit der Situation, in der sich die Welt seit 2020 befindet.

„Nach der Transition wird das System zu seiner Vollendung kommen. Dies wird von harschen Eingriffen und viel Gewalt begleitet sein. Es wird eine eugenische Politik oder Entvölkerung eingeführt, um die Zahl der Menschen auf der Erde zu reduzieren. Es wird eine Ein-Kind-Politik geben. Eine totale Integration von Mensch und Technik. Die Bevölkerung wird durch Chips mit dem System verbunden sein.  Nanotechnologie wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Die Grenze zwischen unserem ´individuellen Geist´ und der ´virtuellen Realität´ wird verschwinden. Wir werden zu einem ´Hive-Mind´, einer Art ´Cyborg´, werden", schreibt der Autor.

Wir stehen kurz vor dem Untergang aller Gesellschaftsformen, wie wir sie kennen, und dem Eintritt in ein dunkles und sadistisches Zeitalter, das nur noch Sklaven und Fürsten kennen wird. Bald wird es um unsere Freiheit geschehen sein. Dies betrifft nicht nur die Freiheit der Völker, sondern auch unsere individuelle Freiheit. 

Sobald das „System“ mit harter Hand das Ruder übernimmt, werden Veränderungen – die bereits auf den Weg gebracht wurden – ohne Widerstand der demokratischen Mächte und ohne Einwände wegen Verletzung der Privatsphäre – im Eilverfahren durchgeführt werden. Mithilfe eines Chips werden wir alle an das „System“ angeschlossen. Wir funktionieren dann wie die Bienen im Bienenstock. Alle Unregelmäßigkeiten und Risikofaktoren in der Durchführung des Prozesses werden schnell und fachkundig wegautomatisiert.

Je mehr Verwirrung, je mehr Klassenkampf, Rassendiskriminierung, Angst, Kriege, Chaos und internationale politische Spannungen es auf der Welt gibt, um so schneller nähert sich die gesamte Menschheit dem Punkt, an dem sie um eine Lösung bittet, eine Neue Weltordnung, d.h. eine Weltregierung akzeptiert, die mit eiserner Hand alle Leiden der Menschheit für immer beseitigt. 

Menschen, die sich ausschließlich mit ihrem täglichen Leben auseinandersetzen, werden eine unangenehme Überraschung erleben.

Wer sitzt am Hebel?

Die Mächtigen unserer Erde treffen sich in obskuren Clubs und geheimen Gesellschaften, in denen Pläne geschmiedet werden, um die heutige Weltordnung abzuschaffen. Mit Hilfe von Beziehungen, Geld und Gewalt hat sich diese Elitegruppe mit List überall hineingeschlichen, um das Weltgeschehen mit der Absicht zu manipulieren, eine Weltdiktatur zu errichten.

Dieses Buch beschreibt die Geschichte der Errichtung einer Neuen Weltordnung mit dem Ziel, die menschliche Rasse zu beherrschen. Dies ist wohlgemerkt keine blanke Theorie, sondern das tatsächliche Wirken geheimer Gesellschaften und okkulter Oligarchien, die wiederum von den einflussreichsten Familien dieser Welt geleitet werden, um die ganze Menschheit in einen Eine-Welt-Sklavenstaat zu zwingen.

Die Führungsspitze dieser Weltverschwörung ist nur von ganz wenigen Menschen bekannt. Ganz oben stehen einige sehr einflussreiche Familien, die ihren Machtbereich über den ganzen Erdball ausgebreitet haben. Die Macht dieser Menschen reicht von Moskau nach Paris, von Paris nach New York und von New York nach Tokyo.

Auch wenn Sie gerne glauben möchten, dass die nun folgenden Informationen Unsinn sind und der Phantasie entspringen, möchte ich Sie darauf hinweisen, dass wir alle auf jeden Fall von diesen Dingen betroffen sind, solange die Mächtigen unserer Erde diese glauben.

Die mächtigen Familien gehören 13 exklusiven Blutlinien an und pflegen den gleichen Brauch wie die Fürstenhäuser: sie heiraten untereinander. Die „13 Blutlinien“ werden richtigerweise als die „13 Satanischen Blutlinien“ bezeichnet, denn die dazugehörenden Familien gehören zu den führenden Satanisten dieser Welt und sehen den Teufel als ihren wahren „Gott“ an! Diese satanischen Familien haben ihre diabolische Macht von Generation zu Generation weitergegeben. Sie sind Experten auf dem Gebiet des Satanismus und bauen ihre Macht auf Grund okkulter Praktiken und teuflischer Rituale immer weiter aus, um schließlich die ganze Welt in ihren teuflischen Griff zu bekommen.

Das Fundament der satanischen Religion und ihr Dogma seit dem Mittelalter bis in unser „modernes“ Zeitalter ist die Überzeugung, dass Satan eines Tages diese Welt ganz offen regieren wird.

Die in der Öffentlichkeit relativ unbekannten Familien haben im Laufe der Jahre ihr Netz über die ganze Erde gespannt, und ihre Fangarme reichen in jeden Bereich menschlichen Lebens hinein. Ihre teuflischen Machenschaften betreffen wirklich jeden von uns. Die Weltverschwörung existiert in allen Bereichen des menschlichen Lebens, die Einfluss ausüben könnten, so z.B. in der Religion, Politik, Erziehung, den Finanzen und Massenmedien. Selbst die Wissenschaft wurde von diesen Mächten unterwandert!

Da in diesem Buch eine Wirklichkeit dargestellt wird, der wir nicht gerne in die Augen sehen, kann das Geschriebene auf manche von uns von Zeit zu Zeit sehr konfrontierend wirken.

Herausragende Forscher und erfahrene Archivare haben über Jahre hinweg mit der Verfasser zusammengearbeitet und - in einem Haufen von Dokumenten - Spuren verfolgt und Fakten zusammengesetzt. Darüber hinaus haben eine Reihe von Natur- und Geschichtswissenschaftler mit ihrem professionellen und geistiger Gesundheit entspringenden Rat eine Menge dazu beigetragen, daß das Buch veröffentlicht werden konnte.

Der deutschen Übersetzung dieses Buches liegt ein vom Verfasser autorisiertes Manuskript in spanischer und englischer Sprache (Stand 2010) zugrunde. Die Neuauflage wurde mit größter Sorgfalt erstellt. Dennoch übernehmen weder die Verfasser noch der Verleger die Verantwortung für Schäden, die durch möglicherweise in dieser Ausgabe enthaltene falsche oder unvollständige Informationen entstehen können.

Einleitung

Es wird Ihnen nicht entgangen sein, dass es unserer Gesellschaft nicht allzu gut geht. Man fühlt sich unwohl, unruhig und unsicher. Doch was es genau ist, das dieses Gefühl in uns auslöst, können wir nicht benennen. Viele fragen sich: „Wohin steuert die Welt? Wohin führt unser Weg? Wie sind wir überhaupt in diese Lage geraten? Was steht der Menschheit noch bevor?“

Dieses Buch versucht, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Unser größter Irrtum ist der, dass wir Dinge geschehen LASSEN. Wir fühlen uns nicht verantwortlich.

Beispiel 1: Vor ungefähr zehn Jahren eroberte eine Reihe von neuen Getränken die Regale der Supermärkte: Alcopops - Getränke, die anziehende Farben mit einem süßlichen Geschmack und Alkohol kombinieren, verpackt in kleinen Flaschen und Dosen, ähnlich wie Limonade und noch dazu sehr günstig. Besonders anziehend sind sie für Kinder, die in den Schulpausen ihr Taschengeld unter anderem auch in die „Supermärkte“ tragen. Diese sind schließlich für jeden und jede geöffnet. Jetzt haben wir mit einer Jugend zu kämpfen, die aufgrund von Leistungsstress und Gruppendruck an der Flasche hängt.

Wir hätten diese Situation kommen sehen müssen. Wir haben es nichtsdestoweniger geschehen lassen. Dies wird uns langsam bewusst und wir lassen es von „Fachleuten untersuchen“. Diese erstellen ein Gutachten, das uns sagt, was wir eigentlich schon lange wussten. Es entsteht Aufregung in der Presse, eventuell beschäftigt sich die Politik mit dem Thema und das war es dann auch schon. Und die Getränkeflaschen stehen noch immer in den Supermärkten.

Beispiel 2: In der Vergangenheit lebten wir in Gemeinschaften oder Stämmen, in denen unsere Wirtschaft vorwiegend daraus bestand, Tauschhandel zu betreiben und füreinander zu sorgen.

Es entstand ein gemeinsames Tauschmittel.

Es entstanden Maßeinheiten und Gewichte.

Es entstanden Gold- und Silbermünzen.

Es entstand Papiergeld. Das Gold ging an die Bank, die das Papiergeld austeilte.

Es entstand digitales Geld, das neben dem Papiergeld existiert (mit Gold als Standard).

Am 15. August 1971 trennte sich der amerikanische Präsident vom Goldstandard. Er machte so den Weg frei für eine Sturzflut an Papiergeld und digitalen Geldmengen, die jeden Rahmen sprengten.

Heute verbergen sich 90 % des weltweiten Gelds im Computer und wir sind voll und ganz abhängig von jenen, die diese Computer und den Geldstrom kontrollieren. Wer bestimmt, welche Personen oder Völker digitales Geld „bekommen“? Vergessen wir dabei nicht, dass wir hierfür immerhin einen „Anschluss“ benötigen! Und fällt einmal der Strom aus, dann gibt es kein Geld. Ende der Geschichte. Dieser Prozess ist nicht aus dem Nichts entstanden. Doch wer kontrolliert ihn? Und warum?

Und schon wieder, genau wie beim Alkohol, haben wir es geschehen LASSEN.

Ein seit Jahrhunderten voranschreitender Prozess erreicht nun bald sein Ende. Die von den Großen in der Politik und Medienwelt bereits lange angekündigte „Transition“ oder auch ein „Paradigmenwechsel“ steht uns bevor. Dieser Prozess kann harmonisch oder schlagartig und mit gesellschaftlichem Chaos vonstattengehen. Das hängt von uns selbst ab. Menschen, die sich ausschließlich mit ihrem täglichen Leben auseinandersetzen, werden eine unangenehme Überraschung erleben.

Die Transition ist schon vor Hunderten von Jahren angelaufen. Sie ist Gesprächsthema in finanziellen, politischen und New Age-Kreisen und man bietet entsprechende neue Managementbücher- und Kurse an, wie beispielsweise „Change Management“.

Doch was bedeutet diese Transition wirklich? Sie ist der Beginn einer neuen Gesellschaft mit einer neuen Art des Lebens, einer technokratischen Diktatur. Angesichts der geschichtlichen Vergangenheit des Systems, in dem wir leben, können wir das Schlimmste befürchten.

Dass wir ein weltweit verbundenes Computernetzwerk besitzen, wurde deutlich, als die „Augmented Reality“, die „Erweiterte Realität“, für Mobiltelefone eingeführt wurde. Diese ermöglicht es, realistische Bilder durch virtuelle Darstellungen zu ergänzen.

Um von „Erweiterter Realität“ sprechen zu können, müssen drei Eigenschaften erfüllt sein:

Das System kombiniert Realität mit Virtualität.

Es ist interaktiv in Echtzeit und es funktioniert dreidimensional.

Das System besitzt des Weiteren einen Tracking-Support. Die Positionsbestimmung in Echtzeit ist eine Voraussetzung.

Und unsere Privatsphäre?

Ein vergleichbares Konzept besteht bereits: „Augmented ID“ oder Identitätsmanagement. Hierbei wird eine Gesichtserkennungssoftware mit der Augmented Reality kombiniert. Sie stehen etwa mit Ihrem Mobiltelefon auf der Straße und suchen nach jemandem. Ihr Telefon findet ihn für Sie, indem es den Aufenthaltsort des anderen bestimmt.

Wir alle können uns vorstellen, welchen Aufschwung die derzeitigen Entwicklungen im sozialen (und vor allem kriminellen) Bereich hierdurch erleben werden: Menschen missbrauchen die Technologie für fragwürdige Zwecke, die Dinge geraten außer Kontrolle und die Überwachung wird verschärft.

Man will, dass jede Art der Kommunikation letztendlich über das Internet stattfindet. Digitale Netzwerke wie etwa Facebook und Linkedin sind nur die Vorläufer hierfür. SMS, E-Mails und Twitter sind die Norm. Normale Gespräche fühlen sich seltsam an und unser gegenseitiges Einfühlungsvermögen wird stets geringer.

Die vollständige Vereinigung von Mensch und Technik wird die Folge sein. Der Moment, an dem diese Entwicklungen unumkehrbar geworden sind, wird „Transition“ genannt. Nach ihr wird es keine individuelle Entscheidungsmöglichkeit mehr geben.

Die entscheidende Frage, die wir uns stellen müssen, ist also: Wer sitzt an den Hebeln, die dieses zentral gesteuerte System antreiben? Wer zieht einen Nutzen aus dieser totalen Integration? Wie sieht die Zukunft aus, die uns bevorsteht?

Da bis zum heutigen Tage noch immer keine Debatte darüber entstanden ist, welchen Kurs wir als Gesellschaft eingeschlagen haben, wurde dieses Buch verfasst. Dieses erläutert und analysiert, wie dieses System entstanden ist, wie es funktioniert und wo es uns hinführen wird.

Man ist sich der Folgen nicht in ausreichendem Maße bewusst. Dies wird unter anderem durch die Nachrichtenberichte über die Einführung der „Augmented Reality“ für Mobiltelefone deutlich. Man bekommt zu sehen, wie „cool“ und praktisch diese neue Funktion ist, doch über die gesellschaftlichen Folgen schweigt man sich aus - genau wie bei den Alcopops und beim Übergang vom Bargeld zum digitalen Geld.

1. Realität

„Die Erschütterung über die Wahrheit ist proportional dazu, wie sehr man an die Lüge geglaubt hat. Die Menschen waren nicht beunruhigt, weil die Erde eine Kugel ist. Sie waren beunruhigt, weil sie keine Scheibe ist. Wenn man den Menschen ein gut verpacktes Lügengebilde über mehrere Generationen hinweg verkauft, dann erscheint ihnen die Wahrheit grotesk und ihr Befürworter wie ein wahnsinniger Irrer.“Dresden James

Jeder und jede von uns lügt einmal. Wir fangen schon in unseren Kindertagen damit an und wir erschrecken uns, wenn unsere Kinder uns wiederum anlügen. Diese Lügen sind nicht sehr verworren und sehr leicht zu durchschauen. Wir sprechen darüber, denken nicht weiter darüber nach und sagen uns, das legt sich schon wieder. Verworrene Lügen hingegen erkennen wir nicht so leicht. Das gilt insbesondere dann, wenn sie in unsere Nachrichtenwelt oder unsere „Geschichtsschreibung“ eindringen. Um diese Lügen zu durchschauen, muss man viel Einsicht mitbringen und Zeit investieren. Zeit haben wir aber nicht. Unser tägliches Leben wird von Arbeit, laufenden Kosten, Staus und Fußball bestimmt. Vielleicht bleibt zwischendurch ein kurzer Moment für einen Blick in die Zeitung. Sobald die Ferienzeit beginnt, sorgen wir alle dafür, dass wir weg kommen. Und wenn wir dann lesen, dann lesen wir am liebsten einen Thriller oder einen Roman.

Unsere Staatsoberhäupter sind sich dessen nur allzu bewusst und machen es sich zunutze. Heimlich wird eine Agenda durchgesetzt, ohne dass wir davon auch nur den blassesten Schimmer haben. Unsere Presse und unsere Lokalpolitiker machen uns sicher auch nicht klüger, als wir schon sind.

In der hier beschriebenen Situation ist es besonders einfach, eine Lüge zu verkaufen. Wenn Sie sich die Zeit nehmen und alles etwas genauer betrachten und analysieren, dann erwartet Sie sicherlich die eine oder andere überraschende Erkenntnis.

Ein Beispiel gefällig?

Die unten abgebildeten Luftaufnahmen entstanden während der Kubakrise im Jahr 1962. Diese Fotos wurden aus einem in der Stratosphäre, der höchsten Schicht der Erdatmosphäre vor dem Weltraum, fliegenden U-2-Spionageflugzeug heraus aufgenommen.

Richard Helms, der ehemalige Direktor des FBI, veröffentlichte im Jahr 2002 seine Memoiren1. Auf Seite 213 seines Buchs berichtet er Folgendes über diese Fotos:

„Am 14. Oktober 1960 befand sich der Pilot der Maschine auf einer Flughöhe von ungefähr 70.000 Fuß, etwa 14 Meilen, oberhalb seines Ziels. Der verwendete Film hatte eine derart hohe Auflösung, dass man Gegenstände bis zu einer Größe von 30 Inches - circa 85 cm - erkennen konnte.“

Barry Goldwater war von 1953 bis 1979 als Senator in Washington tätig und kandidierte bei den Präsidentschaftswahlen im Jahr 1964 für die Republikaner im Wahlkampf gegen Lyndon B. Johnson. 1979 veröffentlichte er seine Memoiren unter dem Titel With No Apologies. Zu den 1960 von der U-2 gemachten Fotos hatte er Folgendes zu sagen:

„Die Fotos übertrafen qualitativ alles, was man bis zum damaligen Zeitpunkt kannte. Ihre Auflösung war derartig hoch, dass man aus einer Höhe von acht Meilen die Schlagzeilen einer Zeitung lesen konnte.“2

Schauen Sie sich nun die folgenden Sattelitenfotos an und vergleichen Sie sie miteinander. Diese Fotos wurden im Rahmen einer Präsentation des US-Verteidigungsministers Powell vor dem UN-Sicherheitsrat am 5. Februar 2003 gezeigt. Zwischen den oben abgebildeten Fotos und diesen Aufnahmen liegen gut und gerne 41 Jahre!

Was die Fotos angeht, hat man uns natürlich zum Narren gehalten. Warum sind diese Fotos qualitativ derart schlecht? Hat man vergessen, dass man bereits in den Sechzigerjahren auf einem technischen Stand war, der es ermöglichte, haarscharfe Fotos aus der Stratosphäre aufzunehmen? Die einzig logische Schlussfolgerung: Die von Powell gezeigten Fotos sind eine Farce - nichts weiter als die Begründung dafür, einen Krieg zu beginnen. Ginge es hier nicht um weltweite Krisen, wir würden darüber lachen. Unsere Politiker jedoch waren 2003 derart überzeugt, dass Sie gegen den Irak in den Krieg zogen. Mit allen Konsequenzen! Wie viele unserer Soldaten sind seitdem aufgrund dieser Entscheidung gefallen? Und wie viele werden noch sterben? Niemand, der bei diesen Ereignissen Fragen stellt.

Niemand, aber auch wirklich niemand, der bei diesen Vorgängen stutzig geworden ist. Die oben genannten Zitate machen deutlich, wie einfach es ist, uns alle hinters Licht zu führen.

Es handelt sich hier um etwas, das für alle sichtbar ist: Fotos. Mit abstrakten Dingen, wie der Politik oder dem Bankwesen, ist dies alles natürlich noch einfacher. In der heutigen Mediengesellschaft kann man jede Geschichte verkaufen3. Sollen die Bürger und Bürgerinnen doch das Gegenteil beweisen.

Ebenfalls aufsehenerregend: Hier ist der unterirdische Al Kaida-Komplex Tora Bora in Afghanistan abgebildet. „Schön weit weg, dort sieht sowieso niemand nach“, denkt man sich im Pentagon.

Einige Journalisten haben allerdings doch nachgesehen und fanden nichts.4 Offiziell wurde kein einziger Versuch unternommen, um dies zu widerlegen. Um die Zweifler von der Bedrohung durch Al Kaida und der Notwendigkeit des Kampfes gegen den Terrorismus zu überzeugen, sollte man doch etwas mehr Einsatz erwarten.

Ein letztes Beispiel: Das „versehentliche“ Bombardement der chinesischen Botschaft in Belgrad durch die NATO am 7. Mai 1999. Man hatte sich im Standort und dem sich dort befindlichen Objekt geirrt. Der Pressesprecher der NATO, Jertz, gab im Namen von General Walter auf einer Pressekonferenz den Grund dieses „Irrtums“ bekannt: Der Geheimdienst hatte veraltete Landkarten verwendet!5 40 Jahre nach den U-2-Fotos orientiert sich die NATO bei ihren Bombardements also immer noch an veralteten Landkarten.

Sie sehen also, für unsere Herrscher und ihre höheren Staatsdiener ist es normal, zu lügen. Moralische Bedenken sind ihnen fremd. Für sie ist es genau wie essen, trinken oder Fahrrad fahren. Du tust es jeden Tag, automatisch und ohne darüber nachzudenken, denn unsere Herrscher wissen: Die Wahrheit bricht ihnen das Genick.

Kriegsverursacher benötigen immer einen Anlass, um die Zusage von den Völkern für große militärische Operationen zu bekommen. Dazu ist die psychologische Beeinflussung ein gängiges Instrument. In diesem schnellen Kommunikationszeitalter stehen ganz bestimmte „Consultants“ auf den Lohnlisten: Spindoctors. Sie sind speziell ausgebildete Medienberater, die im Namen unserer Regierungen alles verkaufen. Krieg im Irak oder in Afghanistan? Kein Problem!

Unsere Herrscher können lügen, Tag ein Tag aus, da wir dank unserer Geschichtsschreibung und der Presse ein Bild von der Wirklichkeit bekommen haben, das ihnen zuspielt. Diese Wirklichkeit ist in subtilen Grautönen gezeichnet, in der die Grenze zwischen Wahrheit und Lüge verschwimmt.

Man bevorzugt verworrene Lügengebilde. Simple Lügen werden nur dann verwendet, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, beispielsweise vor einem Untersuchungsausschuss. Dann greift man auf Antworten wie „Daran kann ich mich nicht mehr erinnern“, „Das habe ich so nicht gemeint“ oder „Ich wurde falsch informiert“ zurück. Oder, wenn man wirklich keinen anderen Ausweg mehr sieht, sagt man „Entschuldigung!“. Auf diese folgt noch ein „Wir dürfen nicht so sehr auf die Vergangenheit blicken, sondern in die Zukunft schauen!“ und schließlich geht man wieder zur normalen Tagesordnung über.

Man verwendet bevorzugt Konzepte und Mythen. Sie überdauern die Generationen und man kann sie so kompliziert gestalten, wie man es möchte. Indem man die Schwerpunkte verändert, kann man den Fokus seiner Zielgruppe beeinflussen und diesen später ganz einfach über das Bildungssystem, die Medien oder die Lokalpolitiker, die oft nicht viel mehr wissen als wir selbst, verbreiten.

Die wichtigste Eigenschaft von Konzepten und Mythen ist die, dass man mit ihrer Hilfe ein Weltbild kreiert. Aus ihnen entstehen Schemata, die unser Denken begrenzen, ohne dass wie es merken, und so unser Leben bestimmen.

Ein anschauliches Beispiel dafür, wie man auf hohem Posten denkt, ist die Äußerung eines anonymen Beraters von Präsident Bush, die einer Veröffentlichung des Journalisten Ron Suskind in der New York Times vom 17. Oktober 2004 entnommen wurde:

„Der Berater sagte zu mir, dass sich Menschen wie ich (Journalisten) in dem befänden, ‚was wir eine wahrheitsbezogene Gesellschaft‘ nennen. Er definierte diese als jene Menschen, die daran glauben, dass Lösungen aus unserer sorgfältigen Analyse der erkennbaren Realität entstünden. So funktioniert die Welt heute nicht mehr. Wir sind ein Imperium und wenn wir handeln, dann sind wir es, die die Realität erschaffen. Und während Sie diese Realität analysieren - sorgfältig wie Sie sind - handeln wir weiter und erschaffen neue Realitäten, die Sie wieder analysieren können. So laufen die Dinge. Wir schreiben die Geschichte und Sie, Sie alle, analysieren lediglich das, was wir tun.“6

Da sehen Sie es in einem einzigen Satz. Wir laufen den Fakten hinterher. Fakten, die wir nicht begreifen, die aber dennoch unser Leben bestimmen.

Doch was können wir daran verändern?

Zunächst einmal müssen wir lernen, unserem eigenen Denken kritisch gegenüberzustehen. Wir sind es gewohnt - bereits seit unserem ersten Schultag - Informationen auf eine passive Art und Weise hinzunehmen, zu akzeptieren, was uns der Lehrer erzählt, der selbst auch einmal ein Schüler gewesen ist und der sich bei der Informationsweitergabe selbst auch auf die Autoritäten verlässt.

Fragen stellen? Lieber nicht. Das verzögert den Unterricht. Schüler, die viele Fragen stellen, werden als störend wahrgenommen. Wenn man auf diese passive und kritiklose Art und Weise Jahr für Jahr sein Weltbild aufbaut, so wird einem das selbstständige Denken automatisch abgewöhnt.

Fragen stellen bedeutet zeigen, dass die eigene Einsicht begrenzt ist. Das Zugeständnis dieser Begrenzung durch die Frage ist eine offene Bitte an den Lehrer darum, diese Einsicht zu vermitteln. Im Laufe der Zeit gewöhnen wir es uns ab, Fragen zu stellen, und fangen an, brav in der Maschinerie zu funktionieren. Und wenn man nach der Schule nach Hause kommt, dann steht dort der Fernseher. Die Fortsetzung des gleichen Prozesses.

Seien wir ehrlich zu uns selbst. So werden wir geformt. Und wenn doch einmal eine Meinung geäußert wird, die den geltenden Moralvorstellungen widerspricht, dann ist dies die Meinung eines Rebellen, eines Ketzers oder eines Verschwörungstheoretikers - in jedem Fall eine Meinung, die uns Kopfschmerzen bereitet und für die wir keine Zeit übrig haben, insbesondere dann nicht, wenn diese Meinung unser Weltbild infrage stellt. Jenes Weltbild, mit dem wir aufgewachsen sind und in dem wir uns sicher fühlen.

Informationen werden uns in einfachen, mundgerechten Happen vorgelegt. Unkonventionelle Meinungen müssen wir auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen - etwas, in dem wir sehr schlecht sind, denn das lernt man nicht in der Schule oder in den Medien. Versuchen wir es trotzdem, dann erweist es sich als so schwierig, dass wir die Orientierung verlieren und es schließlich doch sein lassen.

Versucht jemand, uns deutlich zu machen, dass wir möglicherweise manipuliert werden, dann werden wir sauer und streiten es ab, mit „Was denkst du eigentlich, wer du bist?“, „Du meinst wohl, dass du alles weißt“ und so weiter. Die betreffende Person wird in eine Schublade gesteckt und wir haben wieder unsere Ruhe.

Was wir als Wahrheit akzeptieren, entstammt dem, was wir als eine „offizielle Quelle“ bezeichnen: dem Bildungssystem und den täglichen Medien. Während diese „offiziellen Quellen“ über jede Beweislast erhaben zu sein scheinen, so muss der „Fantast“ mit seiner unkonventionellen Meinung alles „beweisen“. Wenn dies dann gelingt, schenkt man ihm dennoch keine Beachtung und zieht ihn ins Lächerliche. Für unsere Herrscher ist es so natürlich ein Leichtes, uns zu manipulieren.

2. Geld aus dem Nichts entstehen lassen

„Geld ist in unserer neuzeitlichen Gesellschaft ein Tabu, das noch nie wirklich hinterfragt wurde.“Ehemaliger belgischer Zentralbankier und Währungshändler Professor Bernard Lietaer

Für alle, die sich irgendwo für eine bessere Welt engagieren, ist es von grundlegender Bedeutung, sich über die Wurzeln der Macht bewusst zu werden. President Thomas Jefferson sagte einst:

„Wenn es dem amerikanischen Volk jemals gestattet sein wird, Privatbanken zur Kontrolle ihrer Geldangelegenheiten zu errichten - zunächst mittels Inflation, später mittels Deflation -, dann werden die Banken und Unternehmen, die an ihrer Seite entstehen, die Menschen jedes Eigentums entledigen, bis dass ihre Kinder eines Tages obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Väter einst eroberten.“

Wie wir sehen werden, ist die staatliche US-Notenbank (die Banken des Federal Reserve Systems) eine Privatbank, die dem Staat Geld im Tausch gegen Staatsanleihen gibt. Dieses Geld, welches im Tausch angeboten wird, wird „geschöpft“, das heißt aus dem „nichts“ erzeugt. Banknoten werden gedruckt und gegen Staatsanleihen getauscht.

Das Geldsystem kam 1694 in England „zur Welt“. Die Betreffenden versprachen 1688 dem holländischen Prinzen von Oranien die englische Krone unter der Voraussetzung, dass er ihnen das Recht der Geldherausgabe übertrug. Um seine Bedenken aus dem Weg zu räumen, versprachen sie ihm außerdem, seinem Schwiegervater James II kein Leid anzutun und ihm selber jede Summe Geld zu 8 % Zinsen auszuleihen. Sechs Jahre später wurde die Bank of England gegründet. Dies war natürlich nur der erste Schritt. Das System sollte selbstverständlich künftig die ganze Welt (One World) umspannen.

1863 schrieben die Londoner Rothschilds an befreundete Bankiers, die Herren Ikelheimer, Morton und Vandergould, in New York, um ihnen dieses System zu empfehlen, das genauso einträglich wie undurchschaubar sei und das von ihnen selber für die amerikanischen Verhältnisse ausgearbeitet worden sei. Man hatte es sich zum Ziel gemacht, in New York eine „Nationalbank“ zu errichten.

Der Brief der Rothschilds

Sehr geehrte Herren,

ein gewisser Mr. John Sherman hat uns geschrieben über Gewinne, die durch Geschäfte der Nationalbank realisiert werden können dank eines neueren Dekrets Ihres Kongresses. Offensichtlich wurde dieses Dekret, entsprechend einem von der britischen Bankiervereinigung ausgearbeiteten und den amerikanischen Freunden empfohlenen Plan beschlossen und wenn es Gesetzeskraft erhielte, würde es große Profite für die Brüderschaft aller Bankiers der ganzen Welt zur Folge haben. Mr. Sherman meint, dass es noch nie solch eine Chance für die Kapitalisten gab, große Geldsummen zu häufen, wie mit diesem neuen Gesetz. Es gibt der Nationalbank beinahe absolute Vollmachten über die Finanzen der Nation. Die Wenigen, die dieses System verstehen, sagt er weiter, werden entweder an den Gewinnen beteiligt sein oder aber abhängig von den Vorteilen, womit von dieser Schicht keine Opposition zu erwarten sei, während auf der anderen Seite die große Masse des Volks intellektuell gar nicht in der Lage wäre, die großen Vorteile zu begreifen, die das Kapital aus diesem System schlagen kann. Das Volk wird auch diese zusätzliche Last tragen, ohne zu murren und zu ahnen, dass dieses System gegen seine eigenen Interessen gerichtet ist.

Ihre ergebenen Diener, die Gebrüder Rothschild7

Erläuterung: Es handelt sich hierbei um einen Brief einer der bedeutendsten Banken der Welt, der Londoner Rothschild-Bank8. Mr. Sherman, von dem hier die Rede ist, war von 1860 bis 1890 Mitglied des Kongresses in Washington und war maßgeblich an der Durchsetzung des damaligen Bankengesetzes beteiligt.

Dieser Brief ist bedeutungsvoll, da er in nur wenigen Sätzen dessen Kernaussage zusammenfasst: GELDANGELEGENHEITEN SPIELEN SICH IM VERBORGENEN AB. WER DIE REGELN KENNT, DER SETZT ALLES DARAN, DASS DIES AUCH SO BLEIBT - UM JEDEN PREIS.

Es geht hier um uns als breite Masse. Wir, die geistig nicht dazu in der Lage sind, all dies zu begreifen, die wir die Konsequenzen ohne Murren auf uns nehmen und mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ahnen, dass es gegen unsere Interessen geht. Unser Verständnis und unsere Auffassungsgabe reichen hier nicht aus. Dieser Brief ist zugleich bezeichnend für die Arroganz, mit der diese Menschen uns und unseren Vorfahren entgegentraten und noch immer begegnen, zumal die Spielregeln, wenn deutlich erklärt, selbst für ein Kind zu durchschauen sind.

Hieraus lässt sich des Weiteren schlussfolgern, dass das von uns hochgelobte Bildungssystem und die Demokratie neu überdacht werden müssen, da sie in ihrer jetzigen Form irreführend und bedeutungslos sind.

Dies sind große Worte, werden Sie denken. Doch unsere Herrscher, die ebenso menschlich sind wie wir, haben mit diesen Worten angefangen. Große Worte dienen einem Zweck, nämlich etwas aus dem Blickpunkt der Menschen verschwinden zu lassen.

Es ist letztendlich unvermeidbar, dieser bedeutsamen Angelegenheit in die Augen zu sehen und unser Handeln dementsprechend anzupassen.

„DER KAMPF, DER SICH ÜBER DIE JAHRHUNDERTE HINWEG ANGEBAHNT HAT UND DER FRÜHER ODER SPÄTER GEKÄMPFT WERDEN MUSS, IST DER KAMPF DER MENSCHEN GEGEN DIE BANKEN.“9

Der Nobelpreisträger John Kenneth Galbraith ist Wirtschaftler und hat ungefähr 50 Bücher veröffentlicht. Er sagt über das allgemeine Verständnis von Geld Folgendes:

„Die Lehre des Gelds ist mehr als alle anderen Teilbereiche der Wirtschaft, ein Bereich, in dem Komplexität dazu dient, die Wahrheit zu vertuschen, ihr aus dem Weg zu gehen, SIE IN JEDEM FALL NICHT PREISZUGEBEN. DER PROZESS, MIT DEM BANKEN GELD ERSCHAFFEN, IST SO EINFACH, DASS DER MENSCHLICHE VERSTAND GEBLENDET WIRD. Hinter etwas so Wichtigem muss sich ein größeres Geheimnis verbergen.“

In den Medien werden wir Nichteingeweihte regelmäßig mit zentralen Personen aus dem Bankwesen konfrontiert, die gestikulierend und mit beschwörendem Blick mittels Zinssenkungen oder -erhöhungen den Markt kontrollieren. Ihre Ansprachen sind oft so undurchsichtig, dass allein hartgesottene Experten einen näheren Einblick verschaffen können. Vollkommene Klarheit kann man jedoch auch von ihnen nicht erwarten, da sie sich sonst als überflüssig erweisen und ihren Job riskieren würden.

Wir, die Nichteingeweihten, denken schnell, Banken und Wirtschaft sind langweilige Themen, und schalten um. Diese Männer übernehmen das Denken schon für uns und solange wir regelmäßig unser Gehalt bekommen, ist alles in Ordnung. Erkennt man jedoch an, dass die Kontrolle über den Geldverkehr die Grundlage jeder WIRKLICHEN Macht ist, so könnte unser Interesse ruhig etwas größer sein. Diese wirkliche Macht lässt die Wirtschaft wachsen oder verursacht Depressionen, lässt Kriege entstehen, Inflationen und kann selbst Nationen und Kulturen zugrunde richten. Dies sind weder Naturkatastrophen noch der Wille Gottes, dies sind bewusst erzeugte Ereignisse.

Henry Ford, amerikanischer Autofabrikant und Teil der globalen Elite, sagte einst:

„Es ist gut, dass die Menschen dieser Nation unser Banken- und Finanzsystem nicht verstehen, denn wenn sie es täten, da bin ich mir sicher, gäbe es noch vor dem Morgengrauen eine Revolution.“

Mit anderen Worten: Wir werden betrogen. Die Lüge ist im Laufe der Jahre so allumfassend und kompliziert geworden, dass unsere Auffassungsgabe hier an ihre Grenzen stößt. Als Folge dessen gestaltet sich die Situation nun wie folgt: Ein verhältnismäßig kleiner Anteil der Weltbevölkerung hält dank dieser Täuschungen die Fäden in den Händen. Wenn wir einen Einblick in das Finanzsystem haben, dann können wir unsere eigene Zukunft bestimmen. Ohne Mangelwirtschaft und Krieg.

„GELD IST DER WICHTIGSTE GEGENSTAND, DEN DIE INTELLEKTUELLEN ERFORSCHEN UND BEGREIFEN KÖNNEN. ER IST DERART WICHTIG, DASS UNSERE MODERNE ZIVILISATION ZUSAMMENBRICHT, WENN WIR IHN NICHT BALD VERSTEHEN UND SEINE FEHLER BEHEBEN.“10

Der zentrale Punkt, um den es hier geht, ist der, dass Banken Geld aus dem Nichts erschaffen können. Würden wir dasselbe tun, wir würden als Geldfälscher und Betrüger bezeichnet werden. Unsere Zentralbanken sind jedoch gesetzlich dazu befugt. Wenn man sich nun noch vor Augen hält, dass diese Banken von der bereits genannten kleinen Gruppe, unseren Herrschern, der globalen Elite, kontrolliert werden, dann fragt man sich, was Dinge wie Demokratie überhaupt noch bedeuten.

Was haben die Banken selbst über „ihr“ Geld zu sagen?

„Weder Papierwährungen noch Bankguthaben haben einen Gegenwert, wie Verbrauchsgüter ihn haben. In Wirklichkeit ist eine Dollarnote nichts anderes als ein Stück Papier und ein Bankguthaben nichts anderes als ein Eintrag in einem Buch.“11

Diejenigen, die dies veröffentlichen, bestimmen unser tägliches Leben durch die Festsetzung von Zins- und Inflationsraten.

Tagein, tagaus werden wir in den Medien mit Berichten und Statistiken bombardiert, aus denen immer wieder hervorzugehen scheint, dass für absolut alles zu wenig Geld zur Verfügung steht: für das Gesundheitswesen, das Bildungswesen, den sozialen Wohnungsbau, angemessene Löhne, um den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten, Forschung und Innovation in alternativen Energien, biologische Landwirtschaft und Viehzucht usw. Genug Platz, genug Arbeitskräfte, genug Kreativität, genug Köpfe - von allem ist genug da. Nur das Geld, von dem gibt es nicht genug (und wenn die Renten erhöht werden, gibt es noch weniger Geld). Man verteidigt sich mit lapidaren Ausreden wie Lohnerhöhung ist Inflation.

Die Gretchenfrage lautet also: Wie geht diese Geldschöpfung vonstatten?

Ein Beispiel: Sie kaufen ein Haus oder nehmen eine Hypothek auf. Es passiert Folgendes: Sie wollen 200.000 Euro. Der Computer der Bank schreibt diese Ziffern - denn nichts weiter ist dies heutzutage - Ihrem Konto gut. Um diese Summe abzubezahlen, müssen Sie sich jetzt dreißig Jahre abrackern. MIT ZINSEN. Die Bank hängt eine fiktive Zahl an Ihren Namen und Sie müssen nun dreißig Jahre lang arbeiten. Die Bank hat Ihr Haus nicht gebaut und die Bank hat auch nicht die Materialien bezahlt. Das haben Menschen wie Sie und ich getan, die sich auch abrackern müssen, weil auch sie eine Hypothek aufgenommen haben (oder ihre Miete bezahlen müssen. Letztendlich gibt es keinen Unterscheid, bis auf den, dass sie die Miete wirklich bis in den Tod bezahlen müssen). Und wenn Sie dann tot sind, müssen sich Ihre Kinder abrackern: Erbschaftssteuer! Man könnte allein zu diesem Zweck wieder eine neue Hypothek aufnehmen.

Ein anderes Beispiel dafür, wie die Bank Geld aus dem Nichts entstehen lässt: Von selbiger Bank leihen Sie sich 1000 Euro und bezahlen ein Jahr später, mit Zinsen, 1100 Euro zurück. Die zusätzlichen 100 Euro kommen aus der Gesellschaft. Das funktioniert nur dann, wenn die totale Geldmenge zunimmt. Die Erhöhung der totalen Geldmenge, die Inflation, geschieht mittels der Geldschöpfung der Banken. Mit anderen Worten: Zinszahlungen sind eine indirekte Form der Geldschöpfung. Alles Geld, das existiert, hat seinen Ursprung in der Bank.

Dieses ganz besondere Phänomen wurde von Robert Hemphill, Kreditmanager der US-Notenbank in Atlanta, wie folgt beschrieben:

„Wenn alle Bankdarlehen bezahlt werden würden, wäre kein einziger Dollar mehr im Umlauf. Ein erschütternder Gedanke. Wir sind voll und ganz abhängig von den kommerziellen Banken. Jeder Dollar, der sich im Umlauf befindet, bar oder als Kredit, muss zuvor von jemandem geliehen worden sein. Wir sind wohlhabend, solange die Banken ausreichend künstliches Geld erschaffen. Wir verhungern, wenn sie es nicht tun. Uns fehlt ein sicheres Finanzsystem. Wenn man das Bild im Gesamten betrachtet, dann ist die tragische Absurdität unserer hoffnungslosen Situation kaum zu fassen. Doch so sieht die Wirklichkeit aus.“12

Zinssätze verlangsamen das Wirtschaftswachstum, solange kein zusätzliches Geld geschaffen wird. Geschieht dies nicht, kommt es zu Geldknappheit und somit zu einer Rezession/Depression, denn ohne Geld können wir unsere Geschäfte nicht mehr am Laufen halten.

Milton Friedman wird neben John Maynard Keynes als der einflussreichste Ökonom des zwanzigsten Jahrhunderts angesehen. Er erhielt 1976 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine Leistungen auf dem Gebiet der Analyse des Konsums, der Geschichte und der Theorie des Gelds und für seine Demonstration der Komplexität der Stabilitätspolitik. In einem Radiointerview mit dem Sender Radio Australia am 17. Juli 1998 rechnet Herr Friedman mit der US-Notenbank ab:

„Die US-Notenbank hat zweifellos die Große Depression verursacht, indem sie die Geldmenge zwischen 1929 und 1933 um ein Drittel reduziert hat.“

„Alle Banker der Zentralbanken beteuerten, dass sie eine Politik des billigen Gelds verfolgten und dass die Wirtschaft trotz und nicht etwa wegen ihres Handelns schrumpfte.“

„Die Geldmenge in den USA verringerte sich zwischen 1929 und 1933 um ein Drittel. Ähnliches geschah auch in Großbritannien, wo sich die Geldmenge verringerte, bis man sich 1931 vom Goldstandard löste.“

„Die US-Notenbank hatte zu jedem Zeitpunkt in den Jahren 1929 bis 1933 die Macht und die Fähigkeit, den Rückgang in der Geldmenge zu verhindern und die Geldmenge IN JEDER BELIEBIGEN RATE zu erhöhen.“

„Als der Federal Reserve Act 1913 verabschiedet wurde, diente er hauptsachlich dem Zweck, sogenannte Bankenpaniken, zeitweilige Krisen, die sich in den USA im Jahr 1907 und auch früher schon ereignet hatten, zu verhindern. Stattdessen thronte er jedoch über der schlimmsten Bankenkrise, die es jemals in den USA gegeben hatte. Nicht nur, dass sich die Geldmenge um ein Drittel verringerte, auch ein Drittel der Banken ging bankrott. Im Frühjahr 1933 schloss das Federal Reserve-System, das errichtet worden war, um Bankenpaniken zu verhindern, schließlich seine Tore und stellte seine Aktivitäten ein. Was für eine Schmach …“13

Die Aktienbesitzer der Federal Reserve-Banken waren die Rockefellers, die Rothschilds, J.P. Morgan, Lazard Freres, Schoellkopf, die Warburgs, Kuhn-Loeb, die Lehman Brothers sowie Goldman und Sachs.

Am 8. November 2002 hielt der derzeitige Vorsitzende der US-Notenbank, Ben Bernanke, eine Ansprache zum Anlass von Milton Friedmans neunzigstem Geburtstag, in der er Folgendes zugab:

„Ich würde gerne zu Milton sagen: Was die Große Depression angeht, haben Sie recht. Wir waren schuld. Es tut uns sehr leid. Aber dank Ihnen wird uns das kein zweites Mal passieren.“14

Welche Position nimmt die Regierung der Vereinigten Staaten in dieser Angelegenheit ein?

Alan Greenspan, der ehemalige Direktor der US-Notenbank:

„Die US-Notenbank ist zunächst einmal ein UNABHÄNGIGES INSTITUT. Im Grunde genommen bedeutet dies, dass kein anderes Institut und keine Regierung die von uns getroffenen Entscheidungen für ungültig erklären können. Solange dies gilt und es nicht bewiesen ist, dass die Behörden, der Kongress oder irgendjemand anderes Dinge von uns verlangt, die wir für nicht richtig erachten, solange ist es offen gestanden egal, wie die Beziehungen sind.“15

Kurz gesagt, wir sind niemandem Rechenschaft schuldig.

Die Börsenkrise, die die Große Depression einläutete, ist nicht einfach aus dem Nichts entstanden. Geld, das verspekuliert wird, muss vorher geschaffen worden sein. Bernard Baruch, Wallstreet-Fachmann und Berater der Präsidenten Woodrow Wilson und Roosevelt, veröffentlichte 1960 seine MemoirenBaruch: The Public Years, in denen er auch vom Neuanfang nach dem Börsencrash erzählt:

„Nichts hat den Boom auf dem Aktienmarkt stärker vorangetrieben als die Entscheidung der New Yorker Notenbank im Frühjahr 1927, den Diskontsatz zu senken. Benjamin Strong, der Gouverneur der Bank, war der Hauptbefürworter dieser unklugen Maßnahme, die größtenteils AUF GEHEISS VON MONTAGU NORMAN VON DER BANK VON ENGLAND durchgeführt worden war.“

Diese Entscheidung hatte zur Folge, dass der Geldzuwachs stark zunahm. „Von diesem Moment an geriet der Markt völlig außer Kontrolle. Als die Bank diese Maßnahmen traf, warnte ich vor den Konsequenzen.“16

Jeder Mensch, der bei klarem Verstand ist, kann sich im Voraus ausmalen, wie der Verlauf der Dinge sein wird, also auch die Bankdirektoren in New York und London. Das Motiv? Massenweise Banken gingen pleite und aus den Ruinen dieses Kartenhauses sind die großen Geschäftsbanken der Vereinigten Staaten hervorgegangen. Bündelung der Macht. Wie schon von Greenspan gesagt: Die Regierung wird hier außen vor gelassen. Wozu Demokratie, die Macht dem Volk überlassen?

Sie erkennen, wir kommen so nicht weiter. Und genau das ist der Sinn der Sache. Wir sitzen in der Klemme, weil uns ein Institut an der Leine hat, das gesetzlich dazu befugt ist, ungedeckte Schecks auszustellen! Wenn sich dann eine einzige wagemutige Menschenseele (ein Krimineller) das alles nicht mehr gefallen lässt, zu den Waffen greift und den Safe ausräumt, dann findet sie zu ihrem Entsetzen NICHTS. Vielleicht einen ratternden Computer, der ein paar Zahlen ausspuckt.

Wie konnte es so weit kommen?

Wollen wir zuerst einmal definieren, was Geld eigentlich ist. Über die Jahrhunderte hinweg sind immer wieder Kulturen entstanden und zugrunde gegangen. Da es in einer Kultur um eine Gemeinschaft von Menschen geht, muss es als Fundament dieser Gemeinschaft verbindende Faktoren zwischen den Menschen geben. Etwas, das von allen erkannt und auch anerkannt wird. Diese verbindenden Faktoren sind im Wesentlichen für jeden Menschen gleich: Bedürfnisse, wie etwa ein Dach über dem Kopf oder etwas zu essen sowie die nötige Kreativität, um diese Bedürfnisse zu stillen. Diese Kreativität äußert sich in Arbeit und dem Streben, die Arbeitsleistung zu optimieren, um auf diese Weise mehr Wohlstand und Freizeit zu schaffen. In dieser Situation ist man abhängig von- und loyal zueinander.

Da sich diese Kreativität jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich äußert, braucht man ein gemeinsames Tauschmittel, um die verschiedenen Fähigkeiten aufeinander abzustimmen. Ein Tauschmittel, eine Verkörperung des gemeinschaftlichen Vertrauens ineinander. Ein Tauschmittel, das es allen ermöglicht, eigenständig an der Gesellschaft teilzuhaben. Ein Tauschmittel also, mit dessen Hilfe man die eigenen Bedürfnisse und Fähigkeiten aufeinander abstimmen kann. Dieses Tauschmittel - in der heutigen Zeit sprechen wir hier von Geld - kann auch als Widerspiegelung des Werts unserer Arbeit gesehen werden: Brot, Möbel, Häuser usw.

Der Wert des Geldes kann im Wesentlichen, genau wie der Wert unserer Arbeit, als eine Konstante betrachtet werden. Fehlt es uns nicht an Arbeit, dann fehlt es uns auch nicht an Brot oder Häusern. Diese Stabilität ist gegeben, da wir sowohl die Arbeit als auch die Güter kontrollieren. Hieraus lässt sich schlussfolgern, dass auch das gemeinschaftliche Tauschmittel, das Geld, einen konstanten Wert besitzen muss. Das ist reine Logik. Unser gemeinschaftliches Tauschmittel, das Geld, ist also der Lebensstrom unserer Gesellschaft. Das nennt man Wirtschaft.

Unsere Obrigkeiten wussten schon vor langer Zeit: Wer dazu in der Lage ist, diesen Strom mittels Banken zu monopolisieren und mittels Inflationen und Zinsen zu manipulieren, der ist im Besitz der ABSOLUTEN MACHT. Diese beruht auf der simplen Tatsache, dass der einzelne Mensch dieses System nicht überblickt und demnach auch nicht begreift. Solange dieser Zustand anhält, bleiben die Macht und die Positionen unserer Obrigkeiten gewahrt.

Was haben unsere Herrscher bis heute mit dieser Macht angestellt? Kriege, Revolutionen, die Vernichtung von Kulturen usw. mit einer immer größer werdenden Zentralisierung der Macht als Konsequenz. Unsere Oberhäupter nennen dies die „zivilisierte Welt“, die „freie Welt“ oder aber die „internationale Gemeinschaft“.

Wenn man versucht, sich eine Vorstellung vom Geldstrom zu machen, dann kann man sich eine Bank wie einen Damm mit Schleusen vorstellen. Der Bankdirektor ist in diesem Fall eine Art Wärter, der die Schleuse weiter öffnen und mehr Geld hindurchfließen lassen kann (Inflation) oder aber die Schleusen weiter schließen und den Strom verringern kann (Verzinsung). Die Gemeinschaft, die von diesem (Geld-)Strom abhängig ist, kann durch die Macht des Schleusenwärters entweder ertrinken (wie in Deutschland in der Weimarer Republik 1923) oder trockengelegt werden (wie in den USA während der Großen Depression in den Dreißigerjahren).

Man erkennt schnell, dass man mit diesen einfachen Mitteln in den sozialen Strukturen der betroffenen Gemeinschaft oder Nation Katastrophen auslösen oder aber diese Strukturen gleich vollständig zerstören kann.

Deutschland verlor in sehr kurzer Zeit all seine Besitztümer, da diese für einen Spottpreis von Ausländern aufgekauft wurden. Man konnte sein Gehalt mit der Schubkarre abholen, wenn man denn noch Arbeit hatte. Es kam zu einer Hungersnot, während der 1,5 Millionen Menschen ihr Leben ließen. Unsere Herrscher haben so den Weg geebnet für einen ihrer Hauptdarsteller: Adolf Hitler.

Ein weiteres aktuelleres Beispiel: Simbabwe.

Auch hier findet ein Krieg gegen die eigene Bevölkerung statt. Man hat alles verloren und eine Hungersnot ist nur noch eine Frage der Zeit. In der niederländischen Nachrichtensendung NOS-journal wurde am 3. August 2007 ein Bürger Simbabwes interviewt. Auf die Frage, wer der Initiator der wahnsinnigen Preiserhöhungen sei, antwortete er:

„Normalerweise steigen die Preise dann, wenn ein neuer Geldschein auf den Markt kommt.“

Da haben Sie es: Die Inflation triff die Bürger wie eine Naturkatastrophe. Unmöglich, denn das Geld, das zur Preiserhöhung benötigt wird, muss schließlich irgendwo hergestellt werden. Ladenbesitzer erhöhen die Preise nicht aus Lust und Laune, sondern um ihren eigenen Lebensunterhalt zu decken. Die Regierung hat sie kürzlich noch weiter in die Klemme gebracht, indem sie jeden Laden, der die Preise weiter erhöht hatte, unverzüglich von der Polizei schließen ließ.

Das Ergebnis: Der Mittelstand des Landes ist völlig zerstört. Mit Absicht! Der Präsident von Simbabwe stellt sich hierbei sehr geschickt an, denn man lässt ihn ungestraft schalten und walten. Wenn unsere Herrscher jemanden wirklich loswerden wollen, dann wird ein Staatsstreich oder Krieg angezettelt.

Die Große Depression in den USA hatte mit Zinserhöhungen zu tun, der systematischen Austrocknung des Geldstroms (Einschränkung des Kreditmarkts): Bei hohen Zinssätzen muss mehr Geld zurückbezahlt werden, als ursprünglich verliehen wurde. Woher bekommt man dieses Geld? Voneinander. Auch Gegeninitiativen wie Investitionen werden unmöglich gemacht. Die Konsequenz: Massenarbeitslosigkeit. All das kommt sehr gelegen, wenn man für die darauf folgenden Jahre einen Weltkrieg geplant hat: ausreichend Soldaten, ausreichend Arbeiter, die hoch motiviert sind, um endlich wieder arbeiten zu können, um Bomben und Granaten herzustellen. Die Miete muss schließlich bezahlt werden.

Sie sehen, alles ist möglich, und das nur aus dem einfachen Grund, dass wir unsere Geldschleusen von Menschen bedienen lassen, die wir nicht kennen, nicht gewählt haben und die wir auch nicht kontrollieren können. Wir werden in den Medien mit Bankpräsidenten konfrontiert, die sich wie ein Pfarrer oder ein Orakel präsentieren, um uns die nächsten Maßnahmen (Zinserhöhungen oder -senkungen) zur Lösung jener Probleme vorlegen, die sie selbst mit Absicht geschaffen haben! Sollte sich schließlich herausstellen, dass sie selbst den Schaden verursacht haben, behaupten sie felsenfest, dass ihnen Fehleinschätzungen unterlaufen sind und der Markt sich ungewöhnlich entwickelt hat. Sie geben vor, verzweifelt nach Mitteln und Wegen zu suchen, um die drohende Krise abzuwenden oder abzuschwächen. Diese Schleusenwärter, die sich in unserer Gesellschaft alles herausnehmen können, haben sich mit unserer Zustimmung - denn wir leben in einer Demokratie - in einem zentralen System vereinigt: der Europäischen Zentralbank. Als Nation stehen wir nun hilflos da, denn selbst unser Finanzminister ist nichts weiter als ein Botenjunge. Das Orakel befindet sich nun in Frankfurt.

Worauf beruht die Macht der Europäischen Zentralbank (EZB)?

Sie hat das alleinige Recht, Geld für die Gesellschaft zu erschaffen - in diesem Fall für die Euroländer. Nur sie weiß, wo sich das Gold befindet. Hierauf kommen wir aber später noch zurück.

Durch die Bewilligung oder Verweigerung von Investitionskrediten bestimmt sie, wo Arbeitsplätze geschaffen werden und wo sie verschwinden. Sie entscheidet darüber, wie viel Geld sich im Umlauf befindet, und setzt die Raten der Inflation fest, die sie selbst verursacht hat. Sie ist die Machtfigur, die weiß, wie viel Geld es gibt, und allein sie weiß, ob die Inflationsraten korrekt sind. Die Preissteigerungen in unserem täglichen Leben sind alle eine Folge der Inflation. Wenn durch ihre Geldschöpfung die Inflationsraten steigen, dann bestimmt sie die Zinserhöhungen. Sie weiß, was sich in den Tresoren befindet. Auch hierauf kommen wie später zurück. Sie lenkt die Wirtschaft und somit die Völker. Sie kann sie erschaffen und vernichten und frei nach Belieben Krisen oder Kriege anzetteln.

Das Ausmaß ihrer Macht zeigt sich darin, dass sie weder von unserer Regierung noch von der Presse infrage gestellt wird. Menschen, die all dies durchschauen, werden ignoriert. Wir müssen unwissend bleiben.

Erinnern Sie sich noch an die Einführung des Euros? Wir wurden nicht gefragt. Ein Volksentscheid war nicht nötig. Und nun verstehen Sie auch warum. Ein Staatsstreich wird für gewöhnlich nicht mit einem Volksentscheid angekündigt. Was bot man uns stattdessen? Vollendete Tatsachen und debile Werbespots, in denen man uns singend und jubelnd zu verstehen gab, dass wir uns über den Euro, den Höhepunkt der zentralisierten Macht, freuen sollten. So sieht also das Bild aus, dass unsere Herrscher von uns haben: Idioten, denen man alles auftischen kann. Der Standpunkt unserer Regierung ist deutlich.

Dass selbst unser Bildungssystem hier kein Licht ins Dunkel bringen kann, sollte uns eine Warnung sein. Wie im weiteren Verlauf dieses Buchs noch deutlich werden wird, haben uns führende Wirtschaftler oft schon vor Jahrhunderten wieder und wieder gewarnt, doch ihre Bücher wurden von unserem Bildungssystem ignoriert und liegen nun als Staubfänger in den Bibliotheken.

Wie genau funktioniert diese Geldschöpfung? Hierfür benötigt man als Banker zunächst eine Ausrede. Der Anlass zur erhöhten Geldschöpfung ist der, dass unsere Regierung ihre Zielsetzungen erfüllen muss. Wir kommen später darauf zurück, welche Ziele dies sind. Mit der Geldschöpfung steigen die Investitionen und somit erhöht sich auch die Zahl der neuen Arbeitsplätze.

Eine Ausrede zur Geldschöpfung begegnet uns fast täglich: steigende Immobilienpreise, Umschuldung von Hypotheken und niedrige Zinssätze. Doch warum sind die Immobilienpreise in den letzen Jahren so stark angestiegen? Die Antwort auf diese Frage ist einfach: In den Neunzigerjahren rollte eine Automatisierungswelle über uns hinweg und Ehefrauen mussten hinter dem Herd hervorkommen. Bei der Aufnahme einer Hypothek nutzte man nun den Vorteil, dass viele Haushalte aus Doppelverdienern und -verdienerinnen bestanden. Die Folge: Die Nachfrage stieg und mit ihr auch die Preise. Durch die Preissteigerungen entstand bei den bestehenden Immobilen ein Mehrwert, der mittels der Umschuldung von laufenden Hypotheken zu Geld gemacht werden konnte. So schufen die Banken mehrere Milliarden aus dem Nichts.

Die Menschen gaben ihr Geld aus, beispielsweise für Autos und natürlich für die daraus resultierenden Staus. Das nennt man dann „Wirtschaftswachstum“. Und die Opfer? Das sind unsere Familien, da eine Familie mit nur einem Verdiener oder einer Verdienerin aufgrund dieser Preissteigerungen heutzutage kein Haus mehr kaufen KANN. Unserer Regierung sei Dank.

Und was sagt unser Schleusenwärter zu diesem Geldwachstum? Regelmäßig erscheinen Berichterstattungen der EZB, dass dieses Wachstum doppelt so hoch ist, als ursprünglich vorgesehen war. Mit eiserner Miene wird dann bekannt gegeben, dass die Wachstumsrate des Gelds bei 11,5 % und die Inflationsrate bei 2,5 % liegt. Bankenbeobachter weisen maximal darauf hin, dass bei der Berechnung dieser Werte bestimmte Faktoren nicht mit einbezogen wurden. Wir denken uns, es wird schon stimmen, und schalten weiter.

Im August 2008 kam es schließlich zu der von vielen Menschen bereits seit Jahren erwarteten Krise auf dem amerikanischen Immobilienmarkt. Banken hatten ihren Kunden Kredite gewährt, ohne vorher deren finanzielle Situation zu überprüfen!

Glauben Sie daran? Die Hierarchie einer Bank gleicht der beim Militär. Warum? Um die Wirtschaft am Laufen zu halten und soziale Unruhen zu vermeiden. Menschen, die sich abschuften, haben schließlich keine Zeit für Demonstrationen.

Es interessiert die Banken kein Stück, ob die Hypotheken bezahlt werden. Die Immobilien gehören schließlich ihnen und laufen nicht weg. Sie befinden sich in der angenehmen Position, jederzeit die Reißleine ziehen zu können, wenn ihnen danach ist. „Die Aufsicht der Banken hat versagt“, behauptete der Untersuchungsausschuss nach dem Ausbruch der Krise.

Wie kann das passieren? Banken, die Geld an Hauskäufer und -käuferinnen verleihen, holen sich das benötigte Geld von anderen Banken, die sich wiederum dieses Geld von der amerikanischen Zentralbank leihen. Diese Bank, die Federal Reserve, hat das alleinige Recht auf Geldschöpfung in den USA und hat in den letzen Monaten, wie auch die EZB, mehrere Milliarden aus ihren Computern hervorgezaubert, um die Krise zu bremsen.

Durch den Crash in den Vereinigten Staaten befindet sich die Welt seit 2009 in einer Kreditkrise. Firmen können ihre Arbeit nicht verrichten, weil ihnen keine Kredite gewährt werden17. Regierungen sprechen über Sparmaßnahmen, die Arbeitslosigkeit nimmt überall zu und in vielen Ländern, wie beispielsweise in Spanien, leiden die Menschen immer öfter Hunger.

Doch was ist die tatsächliche Ursache dieser Krise? Die Krise ist aus einem Mangel an Geld entstanden. Am 11. September 2008 zogen unsere hohen Herren Milliarden aus dem Zahlungsverkehr. Dies ist die Ursache für die Krise, und zwar die einzige Ursache.

Wacht auf! Diejenigen, die Geld durch einen einzigen buchhalterischen Eintrag erschaffen können, können dieses Geld ebenso einfach wieder vernichten. Diejenigen, die eine Zeit des „einfachen Gelds“ geschaffen haben, können mit den gleichen Mitteln auch eine Zeit des „Mangels“ erschaffen18.

„WENN SIE HOFFEN, DASS GELD SIE UNABHÄNGIG MACHT, DANN WERDEN SIE NIE UNABHÄNGIG SEIN.“ (Henry Ford)

Wie funktioniert die Inflation?

In unserem täglichen Leben nehmen wir sie fast wie ein Naturschauspiel wahr und unsere Herrscher lassen uns in diesem Glauben.

Stellen Sie sich vor, Sie wären so reich wie Dagobert Duck, mit einem Speicher voll Geld. Aber trotzdem ist es nur Geld. Wenn Sie es ausgeben, ist es nur genau das wert, was Ihnen jemand dafür bietet. Was dieser Jemand bietet, bestimmt die Bank. Wenn sie die Inflationsraten hochschraubt, bekommen Sie immer weniger für Ihr Geld.

Dass die großen Bosse in Frankfurt 2001 beispielsweise beschlossen, dass man für einen niederländischen Taler (2,50 Gulden) einen niederländischen Gulden (einen Euro) bekam - ein schlechter Tausch -, machte eines deutlich: Wer vom Geld abhängig ist, hat einen sehr schlechten Stand.