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Präsenz und Gewaltlosigkeit sind die zentralen Begriffe des besonderen Beratungsansatzes für Eltern von Kindern mit Auffälligkeiten, in den Barbara Ollefs kompakt und anschaulich einführt. Präsenz – im ursprünglichen Wortsinn verstanden als "Anwesenheit" im Leben eines Kindes – kann verloren gehen, wenn Kinder bzw. Jugendliche im besonderen Maße Auffälligkeiten wie aggressives, oppositionelles oder starkes Rückzugsverhalten zeigen. Damit verbunden sind häufig heftige Auseinandersetzungen zwischen Erwachsenen und Kindern oder Jugendlichen, die so stark eskalieren, dass sie Ohnmacht, Hilflosigkeit und Ängste bei den Eltern auslösen können. Der gewaltlose Widerstand in der Erziehung beschreibt einen Weg, der zwischen "Eskalation" und "Nachgeben" verläuft: Die Methoden, wie: Ankündigung, Protest, Deseskalation, Aktivierung sozialer Unterstützung und Beziehungsgesten, ermöglichen, dass Eltern eine präsentere Haltung zum Kind einzunehmen, auch wenn die Verhaltensprobleme sehr ausgeprägt sind. Insbesondere die soziale Unterstützung von Eltern ist in diesem Ansatz von Bedeutung, ist sie mit den Grundgedanken des gewaltlosen Widerstands untrennbar verbunden. Denn wer keine Unterstützung hat, dessen Präsenz ist fragil, er/sie kann sich nicht mit Entschiedenheit für seine Position einsetzen. Dagegen können Eltern, die sich unterstützt fühlen, eine Haltung von Anwesenheit im Leben ihrer Kinder entwickeln, die auf Gewaltlosigkeit und Beziehung setzt. Der Ansatz des gewaltlosen Widerstandes stellt das elterliche Präsenzerleben in den Mittelpunkt und macht Eltern weniger abhängig vom Verhalten ihres Kindes, ohne die kindliche Entwicklung aus dem Blick zu verlieren. Die Erfahrungen mit dem Ansatz zeigen, dass die elterliche Präsenz verbessert wird und Kinder und Jugendliche langfristig, mithilfe einer neuen elterlichen Rahmung, ihr Verhalten ändern können.
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Seitenzahl: 94
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Herausgegeben von Jochen Schweitzer und
Barbara Ollefs
Die Angst der Eltern vor ihrem Kind
Gewaltloser Widerstand und Elterncoaching
Mit einer Abbildung
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
ISBN 978-3-647-99873-2
Weitere Ausgaben und Online-Angebote sind erhältlich unter: www.v-r.de
Umschlagabbildung: LuismiX/shutterstock.com
© 2017, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Theaterstraße 13, D-37073 Göttingen / Vandenhoeck & Ruprecht LLC, Bristol, CT, U.S.A.www.v-r.de Alle Rechte vorbehalten. Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlages.
Satz: SchwabScantechnik, Göttingen
Inhalt
Zu dieser Buchreihe
Vorwort von Arist von Schlippe
IDer Kontext
•Fallbeispiel 1: Leon
1Was zeichnet die elterliche Präsenz aus?
Erlebensaspekte von elterlicher Präsenz
Verhaltensaspekte von elterlicher Präsenz
Systemischer Aspekt von elterlicher Präsenz
•Die Vorgeschichte von Leon und seinen Eltern
2Parentale Hilflosigkeit, Angst und Scham
1)Selektive Wahrnehmung bzw. Fehldeutung kindlicher Signale
2)Konfliktvermeidung
3)Distanzierung von der elterlichen Verantwortung
4)Defizite in der Kooperation auf der Elternebene
3Die Rolle der Partnerschaft und eines möglichen Paarkonfliktes
4Rahmenbedingungen für den Verlust von elterlicher Präsenz: Konflikte
Die komplementäre Form der Eskalation: Nachgiebigkeit zieht Forderungen nach sich
Symmetrische Eskalation: Feindseligkeit, die Feindseligkeit fördert
IIDie systemische Beratung: Die Haltung im gewaltlosen Widerstand und im Elterncoaching – die sieben Säulen
1)Protest gegen das Verhalten des Kindes/Jugendlichen
Werte und Ziele für das künftige Zusammenleben: Die Ankündigung
•Wie es mit Leons Eltern im systemischen Elterncoaching weiterging
Das Sit-in: Die starke Form des elterlichen Protestes
•Zurück zur Fallgeschichte: Deeskalation und die Methode der drei Körbe
2)Elterliche Deeskalationsmaßnahmen und Selbstkontrolle: Das Prinzip des Nicht-Hineingezogenwerdens und des Aufschubs
3)Versöhnungs- und Beziehungsgesten: Gesten der Wertschätzung, der Überraschung und der Liebe – unverzichtbarer Bestandteil des gewaltlosen Widerstandes
4)Aktivierung sozialer Unterstützung
Wirkungen von sozialer Unterstützung
Konkretes Vorgehen bei der Aktivierung sozialer Unterstützung
5)Wiedergutmachungen
6)Präsenz und wachsame Sorge
7)Transparenz
•Wie ging es mit Leon und seinen Eltern weiter?
•Fallbeispiel 2: Mit der Angst im Bunde – Überbehütung, die komplementäre Eskalation fördert
III Am Ende
5Abschließende Bemerkung: Die Grundannahme der Vielstimmigkeit im Kind
6Literatur
7Die Autorin
Zu dieser Buchreihe
Die Reihe »Leben. Lieben. Arbeiten: systemisch beraten« befasst sich mit Herausforderungen menschlicher Existenz und deren Bewältigung. In ihr geht es um Themen, an denen Menschen wachsen oder zerbrechen, zueinanderfinden oder sich entzweien und bei denen Menschen sich gegenseitig unterstützen oder einander das Leben schwer machen können. Manche dieser Herausforderungen (Leben.) haben mit unserer biologischen Existenz, unserem gelebten Leben zu tun, mit Geburt und Tod, Krankheit und Gesundheit, Schicksal und Lebensführung. Andere (Lieben.) haben mit unseren intimen Beziehungen zu tun, mit deren Anfang und deren Ende, mit Liebe und Hass, mit Fürsorge und Vernachlässigung, mit Bindung und Freiheit. Wiederum andere Herausforderungen (Arbeiten.) behandeln planvolle Tätigkeiten, zumeist in Organisationen, wo es um Erwerbsarbeit und ehrenamtliche Arbeit geht, um Struktur und Chaos, um Aufstieg und Abstieg, um Freud und Leid menschlicher Zusammenarbeit in ihren vielen Facetten.
Die Bände dieser Reihe beleuchten anschaulich und kompakt derartige ausgewählte Kontexte, in denen systemische Praxis hilfreich ist. Sie richten sich an Personen, die in ihrer Beratungstätigkeit mit jeweils spezifischen Herausforderungen konfrontiert sind, können aber auch für Betroffene hilfreich sein. Sie bieten Mittel zum Verständnis von Kontexten und geben Werkzeuge zu deren Bearbeitung an die Hand. Sie sind knapp, klar und gut verständlich geschrieben, allgemeine Überlegungen werden mit konkreten Fallbeispielen veranschaulicht und mögliche Wege »vom Problem zu Lösungen« werden skizziert. Auf unter 100 Buchseiten, mit etwas Glück an einem langen Abend oder einem kurzen Wochenende zu lesen, bieten sie zu dem jeweiligen lebensweltlichen Thema einen schnellen Überblick.
Die Buchreihe schließt an unsere Lehrbücher der systemischen Therapie und Beratung an. Unsere Bücher zum systemischen »Grundlagenwissen« (1996/2012) und zum »störungsspezifischen Wissen« (2006) fanden und finden weiterhin einen großen Leserkreis. Die aktuelle Reihe erkundet nun das »kontextspezifische Wissen« der systemischen Beratung. Es passt zu der unendlichen Vielfalt möglicher Kontexte, in denen sich »Leben. Lieben. Arbeiten« vollzieht, dass hier praxisbezogene kritische Analysen gesellschaftlicher Rahmenbedingungen ebenso willkommen sind wie Anregungen für individuelle und für kollektive Lösungswege. Um klinisch relevante Störungen, um systemische Theoriekonzepte und um spezifische beraterische Techniken geht es in diesen Bänden (nur) insoweit, als sie zum Verständnis und zur Bearbeitung der jeweiligen Herausforderungen bedeutsam sind.
Wir laden Sie als Leserin und Leser ein, uns bei diesen Exkursionen zu begleiten.
Jochen Schweitzer und Arist von Schlippe
Vorwort
Es ist schon beinahe zwanzig Jahre her, dass ich Haim Omer kennenlernte. Er suchte damals, 1999, potenzielle Kooperationspartner, um sein Konzept der elterlichen Präsenz in Deutschland bekannt zu machen. Seine Überlegungen sprachen mich sofort an, und aus unseren ersten Begegnungen heraus entstand schnell eine Freundschaft. In Gesprächen und in vielen Auseinandersetzungen entwickelten wir die Grundgedanken des Konzepts gemeinsam weiter. Die zentrale Idee ist dabei, die Haltung und zum Teil auch Methodik aus einer Form des politischen Kampfes auf die beratende und therapeutische Arbeit mit Familien zu übertragen, die mit den Namen von Mahatma Gandhi und Martin Luther King eng verbunden ist. Für beide war Gewaltlosigkeit das Wichtigste: jenseits aller Interessenunterschiede wollten sie ihren Gegnern zeigen, dass es ihnen nicht darum ging, sie zu demütigen, zu verletzen oder gar zu vernichten. Sie haben sich darauf festgelegt, eine Eskalation niemals so weit zu treiben, dass eine Stufe erreicht werden würde, die in der Konflikttheorie »gemeinsam in den Abgrund« genannt wird. Sie waren sich darüber im Klaren, dass dies bedeutete, auch persönliches Leid auf sich zu nehmen, um den Wert der Gewaltlosigkeit zu gewährleisten.
Ihre Gedanken auf die Arbeit mit Familien zu übertragen, ist durchaus schlüssig. Denn wenn familiäre Konflikte in diese hohen Eskalationsstufen geraten, steht die Existenz der Familie auf dem Spiel, und dann sind auch die Grundfesten dessen bedroht, was unsere Identität ausmacht: die existenzielle Verwurzelung in einem Netz tragfähiger Bindungen – meist, wenn auch nicht immer und nicht zwangsläufig, ist dies die Familie. Der gewaltlose Widerstand ermöglicht es, gegenüber den Menschen, an die man am engsten gebunden ist, eigene Positionen klar zu vertreten, ohne sich in zerstörerische Machtkämpfe zu verwickeln.
Niemals hätte ich 1999 erwartet, dass es eine dermaßen breite Resonanz für die Ideen von Haim Omer geben würde. Gerade in der Kinder- und Jugendhilfe wurden sie mit großem Interesse und Engagement aufgegriffen, sie entwickeln sich in jüngster Zeit zunehmend auch in andere Felder hinein.
Barbara Ollefs, ebenfalls seit beinahe zwei Jahrzehnten dem Konzept eng verbunden, legt nun eine sehr gute, kompakte und leicht lesbare Einführung zur elterlichen Präsenz und zum gewaltlosen Widerstand vor. Die Grundzüge dieses Denkens und Handelns werden so dargestellt, dass sie einen schnellen Überblick erlauben. Ich freue mich, wenn viele Leserinnen und Leser sich von den hier skizzierten Vorstellungen ansprechen lassen.
Arist von Schlippe
Der Kontext
Die gesellschaftlichen Erwartungen an Elternschaft und Erziehung haben sich in den letzten Jahrzehnten enorm gewandelt (z. B. Peukert, 2012), sie stellen Eltern mitunter vor große Herausforderungen. In westlichen Gesellschaften hat sich ein Erziehungspfad etabliert, der auf psychologische Autonomieentwicklung der Kinder setzt, verbunden mit der Befähigung zur Eigenständigkeit, zu Selbstbewusstsein, Unabhängigkeit und zur Selbstverwirklichung (Borke, 2013). Gleichzeitig ist mit diesem Entwicklungsideal ein hohes Bildungsideal verknüpft: Kinder werden von Anfang an als gleichberechtigt und dialogische Interaktionspartner angesehen. Sie werden darin gefördert, eigene Vorlieben zu entwickeln und einzubringen. Auch wird großer Wert darauf gelegt, den Kindern von Anfang an Raum zu geben, eigene Ideen zu entwickeln und Initiative zu ergreifen. Es wird erwartet, dass die Bezugspersonen nach Möglichkeit abwarten, was das Kind an eigenen Impulsen einbringt, um sensitiv darauf zu reagieren (Keller, 2013, S. 111). Autonomieorientierung als Entwicklungsanspruch setzt eine Professionalisierung von Eltern voraus, verbunden mit einem hohen Reflexionsvermögen und enger Vernetzung.
Eltern kommen mit diesem Ideal manchmal an ihre Grenzen, vor allem wenn sie wenig Unterstützung in Partnerschaft bzw. Herkunftsfamilie erfahren, wenig vernetzt sind bzw. keinen oder wenig Austausch mit anderen an der Erziehung beteiligten Personen haben. Manchmal geraten sie auch an ihre Belastungsgrenze, wenn sie mit einem sehr willensstarken Kind konfrontiert sind. Elterliche Ängste, psychische und physische Erkrankungen oder auch Verhaltensbesonderheiten der Kinder können Eltern zusätzlich in der Erziehung überfordern. Wie es Eltern in der Erziehung mit ihren Kindern ergeht, darüber ist insgesamt wenig bekannt. Aber angesichts der relativ hohen Prävalenz von Angststörungen können wir davon ausgehen, dass Ängste häufig eine große Rolle spielen, wenn sich Eltern in der Erziehung hilflos fühlen: Über die Lebensspanne hinweg erfüllen 7 bis 16 Prozent (Wittchen u. Fehm, 2003) der Menschen mindestens einmal die Kriterien einer sozialen Angststörung, wobei Frauen häufiger betroffen sind.
Besonders Mütter (Patterson u. Coby, 1980) scheinen von den Verhaltensproblemen ihrer Kinder berührt zu sein, verstärkt, wenn sie alleinerziehend sind. Aber auch bei Elternpaaren können sich angesichts belastender Erziehungssituationen Hilflosigkeit, Scham, Resignation und Ängste entwickeln. Zudem kann die Qualität der partnerschaftlichen Kommunikation erheblich leiden. Die Angst, beim Kind seelische Schäden zu bewirken, hindert viele Eltern daran, eine anhand ihrer eigenen Maßstäbe entwickelte Form von Erziehung zu verwirklichen. Wenn Eltern im Zusammenleben mit ihrem Kind gravierende subjektive Erfahrungen von Scheitern machen und einen tief greifenden Verlust von Selbstwirksamkeit erleben, also das Gefühl entwickeln, nicht mehr Einfluss auf die Situation nehmen zu können, wird ihr Gefühl von Verlässlichkeit und Vorhersagbarkeit infrage gestellt, was häufig mit erhöhten Depressionswerten einhergeht (Ollefs, von Schlippe, Omer u. Kriz, 2009). Pleyer (2003) spricht von »parentaler Hilflosigkeit« (genauer dazu weiter unten), wenn elterliche Lösungsbemühungen erfolglos zwischen Flucht und Angriff stecken bleiben. In der Steigerung dieser Erfahrung gehen etwa Korritko und Pleyer (2016) gar von »parentaler Traumatisierung« aus.
Manchmal scheint auch ein eher liberales Erziehungsideal mit den Bedürfnissen eines eher willensstarken oder dominanzorientierten Kindes wenig kompatibel zu sein, da ein solches Kind neben einer sicheren Beziehung nach klaren impliziten und expliziten Regeln verlangt. In konflikthaften Auseinandersetzungen und Machtkämpfen werden Eltern zunehmend hilflos und ängstlich und verlieren ihre Präsenz, also ihre »Anwesenheit« im Leben der Kinder bzw. Jugendlichen (Rotthaus, 2004). Eine Haltung von Präsenz kann, je nach Temperament des Kindes, den Eltern mitunter Mut, Ausdauer und Beharrlichkeit abverlangen, wenn sie in Kauf nehmen, sich kurzfristig beim Kind unbeliebt zu machen, um sich langfristig für das Wohl ihres Kindes einzusetzen.
Das Konzept des gewaltlosen Widerstandes in der Erziehung bietet eine Möglichkeit, Eltern und Erzieher zu unterstützen, ihre Präsenz bei Hilflosigkeit und Angst wiederzuerlangen. Dieser Beratungsansatz für Eltern von Kindern mit massiven Verhaltensproblemen wurde von dem israelischen Psychologen Haim Omer entwickelt und gemeinsam mit Arist von Schlippe in Deutschland vorgestellt (Omer u. von Schlippe, 2002, 2004). Mittlerweile wurde der Beratungsansatz vielfach evaluiert (Weinblatt, 2008; Ollefs, 2008; Omer u. Lebowitz, 2016) und auf die Schule und andere pädagogische Institutionen übertragen (Omer, Irbauch u. von Schlippe, 2007; Lemme, Tillner u. Eberding, 2009; Lemme u. Körner, 2016).
Fallbeispiel 1: Leon
Die Mutter des zwölfjährigen Leon1 bittet um ein Elterncoaching. Ihr Sohn, einziges Kind der Eltern, zeige in einer freien Privatschule, die einen reformpädagogischen Anspruch vertritt, zunehmend Verhaltensauffälligkeiten und Störungen im Sozialverhalten: Er halte sich kaum an Regeln, sei reizoffen, störe den Unterricht und versuche, durch negatives Verhalten Aufmerksamkeit zu gewinnen. Er provoziere Lehrer und Mitschüler und habe sich dadurch in eine Außenseiterposition manövriert. Die Schulleistungen seien mäßig oder gar darunter, es falle ihm schwer, sich zu konzentrieren. Gegenüber Mitschülern sei er in Konfliktsituationen aggressiv, was andere Eltern
