Die Assistentin des Wolfes - Eliza Moon - E-Book

Die Assistentin des Wolfes E-Book

Eliza Moon

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Beschreibung

Eine kurvige persönliche Assistentin, die bereit ist, ihr Leben neu zu beginnen PLUS ihr heißer, besitzergreifender Chef, der wirklich alles hat PLUS ein Rivale, der sie beide zerstören will …

Die kurvige Jacqueline Smith ist nicht auf der Suche nach Romantik. Sie ist auf der Suche nach einem Job.

Drei Jahre, nachdem der Tod ihrer Eltern sie in eine tiefe Depression fallen ließ, ist sie bereit, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen und es unter Kontrolle zu bringen. Das Problem ist allerdings, dass sie scheinbar niemand einstellen will.

Niemand außer Myles Foster. Das Alpha des größten Werwolf-Rudels in Nordamerika ist ein Selfmade-Milliardär und Leiter eines gewaltigen Unternehmens. Noch dazu ist er verdammt heiß. Aber Myles ist nicht auf der Suche nach einem Partner – und erst recht nicht nach einem menschlichen.

Was für Jackie völlig in Ordnung ist.

Zumindest wäre es das, wenn Myles nicht so verdammt sexy wäre. Sie weiß, dass es lächerlich ist. Männer wie Myles wollen keine Frauen wie sie. Außerdem ist Jackie noch nicht bereit, in ihrem Leben Platz für Liebe zu schaffen. Es ist ja nicht so, als bräuchte sie noch einen Mann um sich herum, der der falsche ist.

Abgesehen davon wäre es ja so unprofessionell, mit ihrem Chef zu schlafen …

Aber dann fordert ein Rivale Myles in einem Alpha-Kampf heraus und Myles muss eine schwierige Entscheidung treffen.

Kann er seinen Rivalen besiegen?

Und kann Jackie seiner Anziehung widerstehen?

Dies ist eine eigenständige Geschichte mit kurvigen Frauen, Formwandlern, Magie und Action. Es gibt ein Happy End, also keine Cliffhanger.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel Eins

Kapitel Zwei

Kapitel Drei

Kapitel Vier

Kapitel Fünf

Kapitel Sechs

Kapitel Sieben

Kapitel Acht

Kapitel Neun

Kapitel Zehn

Nachwort

Über Eliza Moon

Bücher von Eliza Moon

Die Assistentin des Wolfes

Ein paranormaler Liebesroman

Eliza Moon

Copyright © 2021Heartbeat Reads - Alle Rechte vorbehalten.

Es ist in keiner Weise legal, Teile dieses Dokuments in elektronischer Form oder in gedruckter Form zu reproduzieren, zu vervielfältigen oder zu übertragen. Die Aufzeichnung dieser Publikation ist strengstens untersagt und jegliche Speicherung dieses Dokuments ist nur mit Genehmigung des Herausgebers gestattet. Alle Rechte vorbehalten.

Impressum:

Heartbeat Reads

[email protected]

Kapitel Eins

Das Vorstellungsgespräch verlief nicht gerade gut. Jacqueline Smith musste keine Gedanken lesen können, um das zu wissen. Alle drei Interviewer, zwei Männer und eine Frau, stellten ihr die simpelsten Fragen und nickten und lächelten ein wenig, während sie antwortete. Aber sie gingen nicht tiefer auf sie ein. Sie hatten bereits entschieden, sie nicht einzustellen.

Myles Fosters persönliche Assistentin zu sein, der Besitzer einer der größten Agrarunternehmen in Nordamerika, wäre damit von der Liste gestrichen.

Es war jedes Mal dasselbe, wenn sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde. Die Interviewer würden sie willkommen heißen, ihr die Hand geben und dann das fünfzehnminütige Gespräch lang mehr über den Umfang ihrer Taille nachdenken, als über die Worte, die aus ihrem Mund kamen.

Trotzdem behielt sie ein strahlendes Lächeln auf den Lippen. Ihre Mutter hatte immer gesagt, dass ihr Lächeln das Schönste an ihr war.

„Also, Miss Smith“, sagte die Frau und sah sich ihren Lebenslauf an. „Hier steht, dass Sie die persönliche Assistentin von Scarlet Thorne waren, der Geschäftsführerin von Dragonco Games. Aber es ist bereits drei Jahre her, seitdem Sie das letzte Mal gearbeitet haben. Können Sie uns sagen, wieso?“

„Ich habe meine Stelle bei Dragonco aufgrund von persönlichen Problemen aufgegeben.“

Und diese „Probleme“ bestanden im Unfalltod ihrer Eltern und den darauffolgenden Depressionen, in die Jackie seitdem verfallen war. Die drei Jahre danach hatten ihr schwer zugesetzt, sowohl emotional als auch körperlich. Sie hatte sich von Größe M auf Größe 3XL gefuttert und nicht mehr die Kraft gehabt, sich aus dem Bett zu schleppen oder gar einer fordernden Arbeit nachzugehen.

Letztendlich hatte ihre Schwester sie dazu gezwungen, eine Therapie zu machen, und langsam aber sicher hatte Jackie Wege gefunden, mit alldem umzugehen. Sie war jetzt wieder bereit zu arbeiten, also hatte sie Bewerbungen verschickt. Nur um jetzt diesen höflichen, jedoch uninteressiert lächelnden Personen gegenüberzusitzen. Obwohl sie es geschafft hatte, ihr Gewicht wieder unter Kontrolle zu bekommen und jetzt wieder bei einer Größe XL angekommen war, die bei ihren 1,80 m nicht einmal schlecht aussah, war sie keine attraktive Kandidatin mehr für den anstrengenden Job einer persönlichen Assistentin.

Nicht, dass sie ein Wort darüber bei den Interviewern verlieren würde. Das wäre unprofessionell.

Es wäre echt hilfreich, wenn ich etwas Passenderes zum Anziehen für solche Bewerbungsgespräche kaufen könnte, dachte sich Jackie. Dass ihr das Geld ausging, war nur ein Grund, weshalb sie wieder anfangen wollte zu arbeiten. Aber mit ihrem Budget hatte sie es sich nicht mehr leisten können, die hochwertigen Anzüge zu kaufen, die sie normalerweise immer getragen hatte.

Dennoch hielt sie Augenkontakt mit dem ersten Interviewer und dann mit dem anderen, in der Hoffnung, sie könnte dieses Gespräch noch wenden. „Als ich bei Dragonco gearbeitet habe, war ich verantwortlich für das Planen von Mrs. Thornes Meetings, bis hin zum Abholen ihrer Wäsche aus der Textilreinigung. Sie vertraute mir ebenfalls an, während Meetings mit dem Vorstand kurz für sie einzuspringen. Und ich war für Disziplinarmaßnahmen mehrerer Abteilungen zuständig.“

„Und da hat sie den Job nicht für Sie freigehalten?“

Jackies Lächeln verschwand kurzzeitig. „Dragoncos Büros wurden letztes Jahr nach Übersee verlegt. Ich wollte jedoch im Land bleiben.“

„Sie haben einen beeindruckenden Lebenslauf“, sagte die Interviewerin, während sie dieses „abschließende-von-vorne-bis-hinten-einmal-Durchblättern“ mit ihrer Bewerbung tat. Das hieß, sie würde Jackie nun sagen, dass sie sie anrufen würden, wenn sie sie nahmen. „Aber was wissen Sie eigentlich wirklich über das Landwirtschaftsgeschäft?“

Jackie rutschte das Herz in die Hose. Sie brauchte diesen Job. Sie wurde bereits von den meisten Gaming-Unternehmen abgelehnt, bei denen sie sich beworben hatte, und es kratzte langsam wirklich an ihrem Selbstbewusstsein. „Es stimmt, ich habe mehr Erfahrung in der Videospielbranche, aber wie Sie in meinem Lebenslauf sehen können, habe ich letztens einen Kurs für agrarwirtschaftliches Management an der Universität abgeschlossen. Außerdem sind die Eigenschaften, die ich als persönliche Assistentin gesammelt habe, flexibel auf jede Branche anwendbar.“

„Ich verstehe. Na gut, es war schön, Sie zu —“

Die Tür hinter Jackie ging auf. Sie drehte sich herum, um zu sehen, wer wohl ein Vorstellungsgespräch unterbrechen würde. Ihre Kinnlade fiel herunter, als sie den Mann sah, der den Raum betrat. Myles Foster höchstpersönlich. Wieso sollte sich der Geschäftsführer selbst in ein Vorstellungsgespräch mit hineinsetzen?

Jackie erkannte ihn natürlich. Jeder wusste über ihn Bescheid. Er hatte mit sechzehn Jahren den Platz seines Vaters als Alpha eines Werwolf-Rudels geerbt. Des größten Rudels in Nordamerika. Im selben Jahr wurde Öl auf seinem Territorium gefunden, aber anstatt sein Vermögen zu verschwenden, hatte Myles das Geld wieder investiert. Innerhalb eines Jahrzehnts besaß er Grund in Amerika und Kanada und war für Ackerbau und Viehzucht jeglicher Art bekannt. Nicht viele Menschen konnten damit prahlen, ein derart erfolgreiches Agrarimperium zu besitzen.

Natürlich verkauften sich seine Kalender ebenfalls gut. Jackie hatte gerade dieses Jahr einen für ihre Schwester gekauft. Die beiden hatten jede Menge Zeit damit verbracht, über verschiedenste Oben-ohne-Posen von ihm zu sabbern und sich einzureden, dass sein kräftiger Kiefer und sein definierter „Acht-Pack“ einfach gephotoshopt sein mussten.

Myles schloss die Tür hinter sich mit einem etwas genervten Gesichtsausdruck.

„Mr. Foster!“ Einer der Männer sprang auf und bot seinem Chef den Stuhl an. „Uns wurde gar nicht gesagt, dass Sie sich uns heute bei den Vorstellungsgesprächen anschließen.“

„Ich bin es leid, dass Sie mir Idioten vorsetzen, und habe entschlossen, mir heute selbst anzusehen, was wir hier haben“, antwortete Myles und lehnte den Stuhl ab. Er starrte Jackie an, den Kopf zur Seite geneigt.

Die Kalender wurden ihm absolut nicht gerecht. Er war größer, als sie gedacht hatte, sogar fast einen Kopf größer als sie. Und obwohl er von oben bis unten in einem maßgeschneiderten Anzug gekleidet war, konnte man seine breiten Schultern und seinen flachen Bauch erkennen. Ein leichter Bartansatz zierte seine Wangen und sein Kinn, aber so sah er sogar noch besser aus, als wenn er frisch rasiert war. Der Grund, weshalb er in echt so viel besser wirkte, war vielleicht sein Geruch. Es lag ein unverkennbarer Geruch von Werwolf in der Luft, der von ihm ausging.

Jackies Nasenflügel bebten, als sie eifrig den Duft einsaugte. Vielleicht war es sogar gut, dass sie diesen Job nicht bekam. Es wäre schwierig, in seiner Gegenwart nicht den Kopf zu verlieren.

„Sie haben etwas Werwolfblut in sich“, sagte Myles und starrte sie unnachgiebig mit seinen kühlen grauen Augen an.

Jackie strich eine lange, lockere goldene Locke hinter ihre Schulter. „Ja ... Ja! Ich meine, ähm ... ich, mein ... “ Was war nur verkehrt mit ihr? Sie stotterte normalerweise nie so herum! Sie räusperte sich. „Mein Urgroßvater mütterlicherseits. Allerdings kann ich mich nicht verwandeln oder so was, jedoch wurde mir gesagt, dass ich einen besseren Geruchssinn habe als ... andere.“

Wieso musste sie jetzt rot werden? Das würde sich fürchterlich mit ihrem honiggoldenen Haar und der olivenfarbenen Bluse beißen, die sie sich für dieses Gespräch ausgesucht hatte.

Myles, sei es aufgrund ihrer Reaktion oder der Bestätigung, dass sie wirklich etwas Werwolfblut in sich hatte, lächelte plötzlich. Perfekte weiße Zähne kamen zum Vorschein. Sie waren alle gerade und gleichmäßig, mit Ausnahme von seinen Eckzähnen, die etwas länger und spitzer als der Rest waren. Er unterbrach ihren Blickkontakt und ließ Jackie tief Luft holen. Jap, es war definitiv gut, dass sie diesen Job nicht bekam. Es wäre viel zu schwer, professionell zu bleiben.

„Dragonco“, sagte er und warf einen Blick auf ihren Lebenslauf. „Beeindruckend. Scarlet hat bei mir immer den Eindruck einer ziemlich fordernden Dame hinterlassen. Na ja, wir geben Ihnen einen Monat, um zu sehen, wie Sie sich schlagen. Seien Sie morgen früh um Punkt sieben Uhr hier. Julia hier wird Ihnen Ihre ID-Card geben. Ich freue mich, mit Ihnen zu arbeiten.“

Myles nickte, offensichtlich war er fertig mit dem Gespräch. Jackies Mund stand offen und sie hatte sich gerade noch so sehr im Griff, um aufzuspringen, ihm die Hand zu schütteln und sich für diese Chance bei ihm zu bedanken. Die drei Interviewer wirkten geschockt, aber Julia, die Frau, verschaffte Jackie einen kurzen Überblick darüber, wie die Büros funktionierten und erstellte ihr eine ID-Card, bevor sie ging.

Jackie realisierte es erst, als sie ihre Schwester anrief, um ihr die Neuigkeiten zu erzählen. Sie hatte einen Job und arbeitete für Myles Foster, den schönsten Mann im ganzen Universum.

Sie war geliefert.

„Gib dich ihm nur nicht zu einfach hin und alles wird gut gehen“, meinte ihre Schwester.

Jackie grunzte bei dem Ausdruck. „Penny, ich werde nicht mit ihm schlafen. Ich bin für keine Beziehung irgendeiner Art bereit.“

„Süße, das meinte ich doch gar nicht.

---ENDE DER LESEPROBE---