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Ein Bilderbuch für kleine und große Leute, die Bienen und Menschen mögen.
Das E-Book Die Biene Meyer wird angeboten von tredition und wurde mit folgenden Begriffen kategorisiert:
Nachhaltigkeit, Bilderbuch, Menschenkunde, eine sprechende Biene, eine Hofgemeinschaft, liebevolle Illustration, witzige Texte
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 19
Veröffentlichungsjahr: 2020
Die Biene Meyer
… erkundet die Hofgemeinschaft
VON SONA SCHERTHAN UND JUTTA SUNDERMANN
IMPRESSUM
© 2020, Jutta Sundermann und Sona Scherthan
Autorin: Jutta Sundermann
Illustrationen: Sona Scherthan
Lektorat: Markus Feder und Agnes Graf
Layout: Milena Fischer
Verlag & Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg
ISBN: 978-3-347-21228-2 (Paperback) / 978-3-347-21229-9 (Hardcover) / 978-3-347-21230-5 (e-Book)
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und der Autorin unzulässig.
Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Ein Bienenstich tut weh, der Biene und dem Menschen. Der Stachel bleibt mitsamt der Giftblase in der Haut stecken, die Biene stirbt.
Die Blase pumpt das Gift in die Haut. Auch Imker*innen spüren seine Wirkung, selbst wenn die Stelle bei vielen von ihnen nicht mehr so stark anschwillt. Ganz beruhigt sein kann aber die Imkerin nicht: Auch nach vielen Jahren der Arbeit mit den Bienen kann sie plötzlich eine Allergie entwickeln. Mit gefährlichen Auswirkungen.
Vor einigen Wochen, an einem heißen Spätsommertag, passierte es mir nun, dass eine Biene mir ihren Stachel in den Handrücken trieb.
Der Schmerz ließ nicht auf sich warten.
„Du Riesentrampel!“, schimpfte es mir von meinem Daumen entgegen, als ich vor Schmerz scharf die Luft einzog. Die Biene saß keine drei Zentimeter vom Tatort entfernt auf meiner Hand und wirkte unversehrt.
Hatte sie gesprochen? Ich dachte kurz: Ich bekomme eine Allergie. Das ist doch keine normale Reaktion auf einen Stich!
„Unsere neue Königin ist gerade geschlüpft, heute darfst du deine Nase überhaupt nicht in unser Nest hineinstecken!“, tönte das feine Stimmchen vor mir.
„Was? Wie? Wer bist du?“, sagte ich und schielte zu den nahen Büschen. Ob sich dort eines der Kinder vom Hof versteckt hatte?
„Ich bin die Biene Meyer!“, kam die Antwort klar und deutlich von meiner Hand zurück.
„Die Biene Maja?“, echote ich.
„Oh nein“, antwortete das kleine Tier, „Lass dieses alte Buch mal aus dem Spiel. Meyer, mit ‚e – y‘. Ganz einfach. Meyer, einer der häufigsten Namen in Deutschland. Er steht über 100.000 Mal an Klingelschildern im ganzen Land.“
