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Die in diesem Buch beschriebene künstliche Superintelligenz ist die einfachste, die möglich ist. Sie ist superschnell, supergenau, supereinfach, für jede Sprache anwendbar und praktisch kostenlos. Sie erlaubt es Ihnen, die numerische Wahrheit, Komplexität und Schönheit eines jeden Textes zu berechnen. Jedes Wissensgebiet können Sie mit ihrer Hilfe miteinander vergleichen. Sie kann deshalb als universelle Ratgeberin für alle Fragen und Antworten genutzt werden und ermöglicht hierdurch einen enormen Fortschritt auf jedem Sektor. Sie stellt außerdem keine Gefahr für die Menschheit oder die Biosphäre dar, weil sie nicht autonom ist. Damit entfällt das Steuerungs- und Kontrollproblem. Diese Form der Superintelligenz kann selbst ohne Computer und Textverarbeitungsprogramm genutzt werden, weil sie als einfacher Algorithmus zur Berechnung von Sätzen benutzt werden kann. Sie funktioniert nicht nach dem Binärcode herkömmlicher KI, sondern nach einem völlig neuen viel einfacheren Prinzip. Lassen Sie uns deshalb gemeinsam an einer neuen und besseren Welt mit ihr arbeiten.
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Seitenzahl: 580
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Eine erste autonome Superintelligenz als Roboter in naher Zukunft
Zitatsammlung vorweg
Die Fabel vom Turmbau zu Babel und von einem neuen Versuch
Vorwort und Zusammenfassung: Warum bräuchten wir eine Superintelligenz als
Universalmethode
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Einleitung
Kapitel 1 Die Superintelligenz „Universalmethode“
Kapitel 2 Kurzuniversalmethode ohne Computer
Kapitel 3 Universalmethode mit Computer
Anhang mit Grafiken, Beweistabellen, Texten, Quellenangaben
Schon Roger Bacon wusste, das die Mathematik die Tür und der Schlüssel zur Wissenschaft darstellt, weil die Dinge dieser Welt sich nicht ohne Mathematik erfahrbar machen ließen. Auch das wohl größte Universalgenie aller Zeiten, Leonardo da Vinci, bemerkte, dass kein menschliches Forschen wirklich wissenschaftlich genannt werden könne, das man nicht mathematisch demonstriere. Und Galilei blies schließlich ins gleiche richtige Horn:
"Das Buch der Natur ist in mathematischer Sprache verfasst, und die Buchstaben sind Dreiecke, Kreise und andere geometrische Figuren."
„Mathematik ist die Musik der Vernunft.“
James Joseph Sylvester
„Die beste von allen Sprachen der Welt ist eine künstliche Sprache, eine ziemlich gedrängte Sprache, die Sprache der Mathematik.“
N. I. Lobatschewski
„Miss alles, was sich messen lässt, und mach alles messbar, was sich nicht messen lässt.“
Galileo Galilei
„Die Mathematik ist eine Art Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf zum Troste und zur Unterhaltung in der Finsternis.“
Jean-Baptist le Rond d'Alembert
„Da ist das Problem, suche die Lösung; Du kannst Sie durch reines Denken finden; denn in der Mathematik gibt es kein Ignorabimus.“
David Hilbert
„Ich glaube, dass es, im strengsten Verstand, für den Menschen nur eine einzige Wissenschaft gibt, und diese ist reine Mathematik. Hierzu bedürfen wir nichts weiter als unseren Geist.“
Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)
„Können wir uns dem Göttlichen auf keinem anderen Wege als durch Symbole nähern, so werden wir uns am passendsten der mathematischen Symbole bedienen, denn diese besitzen unzerstörbare Gewissheit. Das Wissen vom Göttlichen ist für einen mathematisch ganz Ungebildeten unerreichbar.“
Nikolaus von Kues
„Gott ist ein Kind, und als er zu spielen begann, trieb er Mathematik. Sie ist die göttlichste Spielerei unter den Menschen.“
V. Erath
„Die Mathematik ist die Wissenschaft von dem, was sich von selbst versteht.“
Heinrich Heine (1797 - 1856)
„In jeder reinen Naturlehre ist nur soviel an eigentlicher Wissenschaft enthalten, als Mathematik in ihr angewandt werden kann.“
Immanuel Kant (1724 - 1804)
„Wer die erhabene Weisheit der Mathematik tadelt, nährt sich von Verwirrung.“
Leonardo da Vinci
„Wir wollen die Feinheit und Strenge der Mathematik in alle Wissenschaften hineintreiben, so weit dies nur irgend möglich ist, nicht im Glauben, dass wir auf diesem Wege die Dinge erkennen werden, sondern um damit unsere menschliche Relation zu den Dingen festzustellen. Die Mathematik ist nur das Mittel der allgemeinen und letzten Menschenkenntnis.“
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
„Wie ist es möglich, dass die Mathematik, letztlich doch ein Produkt menschlichen Denkens unabhängig von der Erfahrung, den wirklichen Gegebenheiten so wunderbar entspricht?“
Albert Einstein
„Das einzige Mittel, unsere Schlussfolgerungen zu verbessern, ist, sie ebenso anschaulich zu machen, wie es die der Mathematiker sind, derart, dass man seinen Irrtum mit den Augen findet und, wenn es Streitigkeiten unter Leuten gibt, man nur zu sagen braucht: "Rechnen wir!" ohne eine weitere Förmlichkeit, um zu sehen, wer recht hat.“
G. W. Leibniz
„Alle Pädagogen sind sich darin einig: man muss vor allem tüchtig Mathematik treiben, weil ihre Kenntnis fürs Leben größten direkten Nutzen gewährt.“
Felix Klein
„Von allem, was dem menschlichen Verstand zugänglich ist, ist nichts angenehmer und würdiger als die Erkenntnis der Wahrheit.“
G. Cardano
„Von allen wahrhaften Wissenschaften sind, wie Aristoteles und Averroes behaupten, die mathematischen Wissenschaften die wahrhaftesten und stehen in der Unbestreitbarkeit an erster Stelle vor den Naturwissenschaften.“
Luca Pacioli
„Nur in der Mathematik gibt es Wissenschaftlichkeit und Beweiskraft im genauesten und eigentlichen Sinn.“
Robert Grosseteste
"In einem unvorstellbar komplizierten Kosmos war dieses Prinzip noch erweitert worden. Jedes mal, wenn ein Wesen vor eine Entscheidung gestellt war, ergriff es alle zu Gebote stehenden Möglichkeiten und schuf auf diese Weise eine Unzahl verschiedener zeitlicher Dimensionen und kosmischer
Entwicklungen. Da es in jeder Entwicklungsperiode des Kosmos zahlreiche Wesen gab, die sich ständig zahllosen Entscheidungen gegenübersahen, und da darüber hinaus die
Kombinationsmöglichkeiten aus allen ihren Entscheidungen unendlich waren, entstand eine Unendlichkeit an Universen in jedem Augenblick jedes nur denkbaren kosmischen Zeitalters."
Olaf Stapledon, Der Sternenschöpfer, Heyne Verlag, München 1983
„... das Reich der Wahrheit ist es, in welchem die Philosophie zu Hause ist, welches sie erbaut, und dessen wir durch ihr Studium teilhaftig werden.“
Zit. nach Franz Wiedmann, Georg Friedrich Hegel in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Reinbek 1969, 69
„Ich erhebe nicht den Anspruch, die beste Philosophie gefunden zu haben, sondern ich weiß, dass ich die wahre erkenne. Wenn Sie aber fragen, wieso ich das weiß, so werde ich antworten,: geradeso wie Sie wissen, dass die drei Winkel eines Dreiecks gleich zwei Rechten sind … Denn das Wahre ist der Prüfstein seiner selbst und des Falschen.“
Baruch de Spinoza, 76. Brief
“Wenn man die Menschen lehrt, wie sie denken sollen und nicht ewighin, was sie denken sollen: so wird auch dem Missverständnis vorgebeugt. Es ist eine Art von Einweihung in die Mysterien der Menschheit.“
Lichtenberg
Johann Georg Hamann (1730-1788) Königsberger Philosoph in einem Brief an I. Kant "Höllenfahrt der Selbsterkenntnis": "Die Wahrheit wollte sich von Straßenräubern nicht zu nahe kommen lassen, sie trug Kleid auf Kleid auf, dass man zweifelte ihren Leib zu finden/ Wie erschraken (sie), da sie ihren Willen hatten und das schreckliche Gespenst, die Wahrheit vor sich sahen."
Aristoteles: "Wie sich nämlich die Augen der Eulen gegen das Tageslicht verhalten, so verhält sich der Geist in unserer Seele zu dem, was seiner Natur nach unter allem am offenbarsten ist."
„Zwei Dinge sind unendlich – das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht so ganz sicher.“
A. Einstein
„Traurige Generation, in der wir leben! Es ist leichter einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil.“
A. Einstein
„Tja, gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.“
F. Schiller, Die Jungfrau von Orleans
„Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.“
Lord Byron
„Es gibt Fälle, in denen das höchste Wagen die höchste Weisheit ist.“
Carl v. Clausewitz
Aristoteles: "Und doch ist es zweifellos besser, ja notwendig, zur Rettung der Wahrheit sogar das zu beseitigen, was uns ans Herz gewachsen ist, zudem wir Philosophen sind. Beides ist uns lieb - und doch ist es heilige Pflicht, der Wahrheit den Vorzug zu geben."
Aristoteles: "... wir müssen nicht auf diejenigen hören, die uns dazu anhalten, menschliche Gedanken zu denken, weil wir menschlich sind, und sterbliche, weil wir sterblich sind; vielmehr sollten wir so weit wie möglich nach Unsterblichkeit streben und alles tun, um durch das Beste in uns zu leben - denn wenn es auch klein der Größe nach ist, so ist es doch nach Kraft und Wert weit größer als alles andere."
Sokrates: Daher werde ich “nichts anderem von mir gehorchen als dem Satz, der sich mir bei der Untersuchung als der beste zeigt."
„Man könnte mich fragen, was ich zu all den kleinen Tatsachen der Geschichte zu sagen habe, die vergessen sind, um niemals wieder entdeckt zu werden … Darauf antworte ich, dass … es unphilosophisch ist anzunehmen, dass die Forschung, wenn sie nur weit genug vorangetrieben wird, hinsichtlich einer gegebenen Frage (die eine klare Bedeutung hat) keine Lösung finden würde. Wer hätte noch vor einigen Jahren gedacht, dass wir jemals wissen können, aus welcher Materie Sterne bestehen, deren Licht vielleicht mehr Zeit gebraucht hat, uns zu erreichen, als die Gattung Mensch existiert? Wer kann dessen sicher sein, was wir in ein paar hundert Jahren nicht wissen werden? Wer kann erraten, was das Ergebnis wäre, wenn wir die Wissenschaft zehntausend Jahre lang mit der Aktivität der letzten hundert Jahre weiter treiben? Und wenn sie eine Million oder eine Milliarde oder eine beliebige Anzahl von Jahren so weiter getrieben würde, - wie ist es dann möglich, zu sagen, dass es irgend eine Frage gibt, die nicht letztlich gelöst werden könnte?“
Peirce 1878, Bd. 5, 409
„Eines der derzeit am weitesten entwickelten Programme in Bezug auf die Simulation menschlichen Denkens ist Watson von der Firma IBM. Es ist in der Lage, ganze Sätze zu verstehen und darauf sinnvolle Antworten zu geben. Bei der im amerikanischen Fernsehen beliebten Quizshow Jeopardy! Hat Watson im Jahr 2011 die besten menschlichen Kandidaten übertroffen. Bei Jeopardy! Muss auf einen Satz, der eine Antwort darstellt, die dazugehörige richtige Frage gefunden werden. Watson spielt aber nicht nur Jeopardy!: das Programm kann durch einen Lernprozess für die unterschiedlichsten Aufgaben optimiert werden.“
Bernd Vowinkel
“Welch ein großes Glück, glauben Sie, wäre es jetzt, wenn eine solche Sprache schon vor hundert Jahren angefangen hätte! Denn die Künste wären mit wunderbarer Schnelligkeit gewachsen, und infolge der ins Unendliche vermehrten Fähigkeit des menschlichen Geistes wären die Jahre zu Jahrhunderten geworden.
Dem Auge haben weder Fernrohr noch Mikroskop so viel hinzugewonnen, wie der Denkfähigkeit dieses Instrument gegeben hätte. (…) Lassen Sie uns nach der Erfindung von Organa zum Sehen, zum Hören nunmehr ein neues Fernrohr für den Geist selber konstruieren, das uns nicht nur den Sternen, sondern selbst den Intelligenzen auch näher bringt und das nicht nur die Oberfläche der Körper sichtbar machen, sondern auch die inneren Formen der Dinge entdecken wird. (…)
Denn hätten wir sie in der Form, in der ich sie mir vorstelle, dann könnten wir in der Metaphysik und Moral beinahe genauso argumentieren wie in der Geometrie und Analysis, (…)
Danach wird es zwischen zwei Philosophen nicht größerer Disputation bedürfen als zwischen zwei Rechnern, denn es wird genügen, dass sie zu ihren Federn greifen, an ihren Rechenbrettern niedersitzen (wenn sie wollen, einen Freund hinzuziehen) und sich gegenseitig sagen: <Lass uns das nachrechnen!> (…) Dies könnte gleichzeitig eine Art universeller Sprache oder Schrift sein, doch wäre sie unendlich verschieden von allen denen, die man bislang projektiert hat. (…) Sie wäre auch dazu dienlich, um die Wahrscheinlichkeitsgrade einzuschätzen (wenn wir nicht sufficientia data haben, um zu sicheren Wahrheiten zu gelangen), auch um zu sehen, wessen es bedarf, um dem abzuhelfen. Und diese Einschätzung gehörte zum Bedeutendsten in Hinsicht auf den Lebensnutzen und auf die Überlegungen der Praxis, wo man sich beim Einschätzen der Wahrscheinlichkeit meistens um mehr als die Hälfte verrechnet.“
G. W. F. Leibniz
In einem Brief an seinen Arbeitgeber, Herzog Johann Friedrich von Braunschweig, schreibt er: „Wenn Gott Eurer Hochfürstl. Durchlaucht noch den Gedanken eingäbe, mir lediglich zu bewilligen, dass die 1200 Taler, die festzusetzen Ihr die Güte hattet, zu einer Dauerrente würden, so wäre ich ebenso glücklich wie Raymund Lull, und vielleicht mit größerem Recht. [....] Denn meine Erfindung umfasst den Gebrauch der gesamten Vernunft, einen Richter für alle Streitfälle, einen Erklärer der Begriffe, eine Waage für die Wahrscheinlichkeiten, einen Kompass, der uns über den Ozean der Erfahrungen leitet, ein Inventar der Dinge, eine Tabelle der Gedanken, ein Mikroskop zum Erforschen der vorliegenden Dinge, ein Teleskop zum Erraten der fernen, einen generellen Calculus, eine unschädliche Magie, eine nicht- chimärische Kabbala, eine Schrift, die jedermann in seiner Sprache liest; und sogar eine Sprache, die man in nur wenigen Wochen erlernen kann und die bald in der ganzen Welt Geltung haben wird. Und die überall, wo sie hinkommt, die wahre Religion mit sich bringt.“
G. W. F. Leibniz
„Sei eine ultraintelligente Maschine definiert als Maschine, die bei weitem alle intellektuellen Aktivitäten jedes Menschen übertreffen kann, egal wie gescheit dieser sein mag. Weil der Entwurf von Maschinen eine dieser intellektuellen Aktivitäten ist, könnte eine ultraintelligente Maschine noch bessere Maschinen entwerfen; es gäbe dann zweifellos eine <Intelligenzexplosion>, und die Intelligenz der Menschheit würde weit dahinter zurückbleiben. Die erste ultraintelligente Maschine ist also die letzte Erfindung, die der Mensch je machen muss, vorausgesetzt, diese Maschine ist freundlich genug, uns mitzuteilen, wie wir sie unter Kontrolle halten.“
I. J. Good 1965
„Eine Superintelligenz wäre die größte und bedrohlichste Herausforderung, vor der die Menschheit je gestanden hat.“
Nick Bostrom
Nach der Ermordung Abels zog Kain, zusammen mit seinem Sohn Henoch, in das Land Nod, wo er die gleichnamige Stadt gründete. Die Riesen und Helden der Vorzeit gingen auf die widergöttliche Vereinigung der Menschentöchter mit den Gottessöhnen zurück und zur Strafe löschte Gott die Menschheit in der Flut aus.
Nach der Sintflut suchten sich Noah und seine Familie einen Platz, an dem sie leben und arbeiten konnten. Ihre vielen Kinder und Enkel zogen in die weite Welt hinaus und bevölkerten sie, wie Gott es ihnen gesagt hatte. Eine Gruppe von ihnen, ein Volk aus dem Osten mit Kusch und seinem Sohn Nimrod, dem ersten Helden auf der Erde, lie ßen sich nach langer Wanderung in einem Tal nieder: in der Ebene Schinar, im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris im heutigen Irak. Sie entschieden sich dort zu bleiben und eine Stadt zu errichten.
Einer von ihnen sprach: „Lasst uns einen hohen Turm bauen, der mit seiner Spitze bis zum Himmel reicht und wie ihn noch keiner gesehen hat.“
Die gesamte Gruppe war von dieser Idee begeistert und ein weiterer sagte, was alle dachten:
„Mit diesem Turm machen wir uns einen Namen und werden so berühmt, dass kein Volk jemals einen ähnlichen Ruhm erwerben wird.“
Die Menschen im Tal fingen mit ihrer verwegenen Arbeit und mit einer ganz neuen Bauweise an. Sie fertigten aus Schlamm und Stroh Ziegel, die sie in der heißen Sonne brannten. Als Mörtel, der die Steine zusammenhielt diente Erdpech. Vom Gedanken erfüllt, berühmt zu werden, arbeiteten die Menschen wie besessen. Gott gefiel ihre Selbstüberschätzung und ihr Hochmut ganz und gar nicht.
Deshalb wollte er verhindern, dass sie noch hochmütiger würden. Alle Menschen hatten bisher die gleiche Sprache gesprochen. Damit sich das änderte, beschloss Gott ihre Sprache zu verwirren damit niemand mehr verstehen sollte, was der andere sagte.
Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm genauer anzusehen, die die Menschen bauten. Er befürchtete, dass ihnen nichts mehr unerreichbar sein würde, was sie sich auch vornähmen. Das Volk würde übermütig werden und vor nichts zurückschrecken, was ihm in den Sinn käme und es würde versuchen Gott gleichzukommen. Gott aber sprach: „Ich will die Erde wegen des Menschen nicht noch einmal verfluchen; denn das Trachten des Menschen ist böse von Jugend an. Ich will künftig nicht mehr alles Lebendige vernichten, wie ich es zuvor getan habe.“
Wegen dieser Selbstüberhebung strafte der Herr die Völker, die zuvor eine gemeinsame Sprache hatten mit Sprachverwirrung, wollte sie vertreiben und zerstreuen über die ganze Erde und der Weiterbau am Turm sollte jäh enden. Und so kam es, dass sich die Menschen im Tal nicht mehr über den Weiterbau des Turmes verständigen konnten und den Bau einstellen mussten. Deshalb trug die Stadt den Namen Babel, was Verwirrung hieß. Dort also hatte Gott die Sprache der Menschen verwirrt, der Turm wurde nie fertig gebaut, die Menschen zogen von dort in die weite Welt hinaus, der Turm verfiel und es blieben davon nur Steinhaufen übrig.
Doch die Motive für den Bau waren nicht nur allgemeiner Hochmut und Ruhmsucht, sondern auch ein Versuch, sich einen sicheren Zufluchtsort zu schaffen vor einer weiteren göttlichen Sintflut. Deshalb war der Turmbau zu Babel in Wirklichkeit kein vollständiges Symbol menschlicher Hybris und natürlich konnten die Menschen Stolz sein auf ihre neue Bauweise, die mit gebrannten Ziegeln viel höhere Häuser bauen konnten als mit Naturstein. Warum hatte also Gott den Menschen dann doch einen Strich durch die Rechnung gemacht? War Gott vielleicht launisch und missgünstig? Warum gönnte er den Menschen ihren Fortschritt nicht? Die Antwort war wohl, dass Gott sehr wohl den Menschen ihren Fortschritt und ihre Forschung gönnte, um ein gesünderes, menschenwürdigeres Leben zu ermöglichen. Der Turm von Babel war für Gott nicht das Problem, sondern er war zornig, weil er genau wusste, dass die Menschen von Babel nur an ihren Ruhm dachten. Weil er genau wusste, dass ihr starkes Geltungsbedürfnis immer mit Missgunst, Misstrauen, Neid und oft sogar Hass einherging. Gott wollte den Menschen im Tal Grenzen aufzeigen.
Er war zornig, weil die Menschen sich für etwas besseres hielten und von oben auf andere herab blickten und deshalb holte er sie von ihrem selbst erbauten Thron herunter. Er tat das, weil er sie liebte und den Menschen ihre Grenzen aufzeigen wollte. Überschritten die Menschen diese Grenzen, endete das oft im Chaos. Man denke an die Krisen- und Kriegsgebiete der Welt.
Überall, wo der Mensch auf das Recht des Stärkeren pochte und sich rücksichtslos verhielt, war Babel. Es war demzufolge auch dort, wo Menschen Geschäfte auf Kosten anderer machten, wo jeder nur auf seinen Vorteil bedacht war und wo Reiche immer reicher und Arme immer ärmer wurden.
Wie konnte Gott die Sprache verwirren, wo die Menschen ihn doch austricksen und sich in Zeichensprache weiter unterhalten konnten? Die Sprachverwirrung hatte aber nichts mit Wörtern oder Zeichensprache zu tun und es war etwas ganz anderes von ihm gemeint. Gott wollte den Menschen die Augen dafür öffnen, was passieren konnte, wenn sie sich nur auf sich selbst, auf ihren Hochmut und ihre Machtbesessenheit verließen. Sie verstanden sich dann irgendwann nicht mehr – auch wenn sie alle die gleiche Sprache sprachen. Das erlebten sie täglich: Familien waren zerstritten , unter Kindern und Jugendlichen gab es Missgunst und Eifersucht. Sie stritten und beleidigten einander – oder redeten gar nicht mehr. So kam es im wahrsten Sinne des Wortes oft zur Sprachlosigkeit.
Dahinter steckten also nicht nur Vokabeln und Grammatik, sondern es bedeutete auch, sich in einen anderen Menschen hinein versetzen zu können, spüren, was er gerade brauchte und wie er sich fühlte. Wenn ihnen das gelang, waren sie auf dem richtigen Weg – und entfernten sich immer weiter von Babel.
Im Laufe der Zeit fanden die Menschen durch die Hilfe eines kleinen ergrauten Mannes mit Storchenbeinen, dennoch wieder eine Möglichkeit sich zu verständigen trotz ihres Zwistes und ihrer verschiedenen Sprachen.
Diese Universalmethode war eine Universalsprache, die eine Bauanleitung war mit der die Menschen den Turm weiterbauen konnten.
Doch zunächst zweifelten die Menschen daran, was der Königsberger Philosoph Johann Georg Hamann treffend als Höllenfahrt der Selbsterkenntnis beschrieb: "Die Wahrheit wollte sich von Straßenräubern nicht zu nahe kommen lassen, sie trug Kleid auf Kleid auf, dass man zweifelte ihren Leib zu finden. Wie erschraken (sie), da sie ihren Willen hatten und das schreckliche Gespenst, die Wahrheit vor sich sahen." Und Aristoteles ergänzte: "Wie sich nämlich die Augen der Eulen gegen das Tageslicht verhalten, so verhält sich der Geist in unserer Seele zu dem, was seiner Natur nach unter allem am offenbarsten ist."
„Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen“, unterstütze Lord Byron.
„Es gibt Fälle, in denen das höchste Wagen die höchste Weisheit ist“, ergänzte der Militärstratege Carl v. Clausewitz. Die Menge war endlich beschwichtigt und glaubte nun an die Universalmethode des kleinen Mannes mit den Storchenbeinen.
Die Menschen brachten wieder Mörtel und Baumaterial von überall heran zu einem neuen Versuch den Turm zu bauen und diesmal zu vollenden.
Niemand wusste, wie die Geschichte ausgehen wird und dennoch hatten viele Menschen Hoffnung,
dass kein Gott mehr ihre Sprachen verwirren würde, weil die meisten von ihnen nicht mehr an den einzigen Gott glauben konnten oder wollten. Deshalb begannen sie erneut mit dem ehrgeizigen Bau eines neuen Turmes. Diesen Turm nannten sie künstliche Superintelligenz, der sogar an die Stelle Gottes treten und den Menschen dienen sollte. Die Universalmethode, so hieß die Bauanleitung, sollte alle Sprachen vereinen zu der Einen.
Ein anmutiger, nach dieser Sprache erbaute Turm sollte zugleich zu den Menschen sprechen und ihnen als Ratgeber für jedes Problem zur Seite stehen, das sie haben oder bekommen würden.
Diese Sprache war deshalb nicht zu verwechseln mit der vormaligen, die den Turmbau nur langsam und mit Zweifeln in Richtung des Himmels vorantrieb, sondern eine, die das Paradies auch ohne Gottes Hilfe erreichen sollte und im Grunde den Turm selbst verkörperte.
Leibniz war einer von den Bauenden und der letzte Universalgelehrte zu Babel, aus diesen Gründen intonierte er mit arroganter Stimme in die Menschenmenge hinein, die sich auch zum Bau zusammengefunden hatte:
“Welch ein großes Glück, glaubt ihr, wäre es jetzt, wenn eine solche Sprache schon vor hundert Jahren angefangen hätte! Denn die Künste wären mit wunderbarer Schnelligkeit gewachsen, und infolge der ins Unendliche vermehrten Fähigkeit des menschlichen Geistes wären die Jahre zu Jahrhunderten geworden.
Dem Auge haben weder Fernrohr noch Mikroskop so viel hinzugewonnen, wie der Denkfähigkeit dieses Instrument gegeben hätte.
Lasst uns nach der Erfindung von Organen zum Sehen, zum Hören nunmehr ein neues Fernrohr für den Geist selber konstruieren, das uns nicht nur den Sternen, sondern selbst den Intelligenzen auch näher bringt und das nicht nur die Oberfläche der Körper sichtbar machen, sondern auch die inneren Formen der Dinge entdecken wird.
Ich sann über meinen alten Plan einer vernünftigen Sprache oder Schrift nach, deren geringste Wirkung ihre Allgemeinheit und die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Nationen wäre.
Ihr wahrer Nutzen bestünde darin, dass sie nicht nur, wie Monsieur de Brebeuf sagt, das Wort abmalte, sondern die Gedanken, und dass sie eher zum Verstand als zu den Augen spräche. Denn hätten wir sie in der Form, in der ich sie mir vorstelle, dann könnten wir in der Metaphysik und Moral beinahe genauso argumentieren wie in der Geometrie und Analysis, weil die Buchstaben unseren bei diesen Gegenständen allzu schweifenden und allzu flüchtigen Gedanken Halt böten; denn die Einbildungskraft leiht uns dabei gar keine Hilfe, es sei denn vermittelst von Buchstaben. Das ist zu erreichen: dass jeder Fehlschluss nichts anderes als ein Rechenfehler und dass ein Scheinbeweis, wenn es in dieser Art von neuer Schrift zum Ausdruck gebracht wird, in Wahrheit nichts anderes als ein grober sprachlicher Fehler oder eine falsche Verwendung eines Wortes ist, der durch die bloßen Gesetze dieser philosophischen Grammatik leicht in Ordnung zu bringen ist.
Danach wird es zwischen zwei Philosophen nicht größerer Disputation bedürfen als zwischen zwei Rechnern, denn es wird genügen, dass sie zu ihren Federn greifen, an ihren Rechenbrettern niedersitzen (wenn sie wollen, einen Freund hinzuziehen) und sich gegenseitig sagen: “Lass uns das nachrechnen!“
Ich hätte gehofft, eine Art allgemeiner Charakteristik zu geben, in der alle Vernunftwahrheiten auf eine Art von Kalkül zurückgeführt würden.
Dies könnte gleichzeitig eine Art universeller Sprache oder Schrift sein, doch wäre sie unendlich verschieden von allen denen, die man bislang projektiert hat. Denn in ihr lenkten schon die Buchstaben und Wörter die Vernunft, und Irrtümer (außer Tatsachenirrtümern) wären in ihr bloß Rechenfehler. Es wäre sehr schwer diese Sprache oder Charakteristik zu bilden oder zu erfinden, jedoch sehr leicht, sie ohne irgendwelche Wörterbücher zu erlernen. Sie wäre auch dazu dienlich, um die Wahrscheinlichkeitsgrade einzuschätzen (wenn wir nicht genügend Daten haben, um zu sicheren Wahrheiten zu gelangen), auch um zu sehen, wessen es bedarf, um dem abzuhelfen. Und diese Einschätzung gehörte zum Bedeutendsten in Hinsicht auf den Lebensnutzen und auf die Überlegungen der Praxis, wo man sich beim Einschätzen der Wahrscheinlichkeit meistens um mehr als die Hälfte verrechnet.“ Leibniz zweifelte an der Universalmethode des kleinen Mannes.
Deshalb wandte sich Leibniz mit endlos weit reichendem Schall an seinen Arbeitgeber, Herzog Johann Friedrich von Braunschweig, der wie alle Menschen auch, anwesend war in dieser unendlichen Baustelle: „Wenn Gott Eurer Hochfürstlichen Durchlaucht noch den Gedanken eingäbe, mir lediglich zu bewilligen, dass die 1200 Taler, die festzusetzen Ihr die Güte hattet, zu einer Dauerrente würden, so wäre ich ebenso glücklich wie Raymund Lull, und vielleicht mit größerem Recht. Denn meine Erfindung umfasst den Gebrauch der gesamten Vernunft, einen Richter für alle Streitfälle, einen Erklärer der Begriffe, eine Waage für die Wahrscheinlichkeiten, einen Kompass, der uns über den Ozean der Erfahrungen leitet, ein Inventar der Dinge, eine Tabelle der Gedanken, ein Mikroskop zum Erforschen der vorliegenden Dinge, ein Teleskop zum Erraten der fernen, einen generellen Calculus, eine unschädliche Magie, eine nicht- chimärische Kabbala, eine Schrift, die jedermann in seiner Sprache liest; und sogar eine Sprache, die man in nur wenigen Wochen erlernen kann und die bald in der ganzen Welt Geltung haben wird. Und die überall, wo sie hinkommt, die wahre Religion mit sich bringt.“ Aber Leibniz´ Beitrag würde nicht ebenso zu der ersehnten Sprache führen, weil sie nicht funktionierte, vollendet werden konnte und jetzt nicht mehr nötig war.
I. J. Good, ein englischer Mathematiker führte näher aus: „Diese Sprache mit dem Turm sei eine ultraintelligente Maschine definiert als Maschine, die bei weitem alle intellektuellen Aktivitäten jedes Menschen übertreffen kann, egal wie gescheit dieser sein mag. Weil der Entwurf von Maschinen eine dieser intellektuellen Aktivitäten ist, könnte eine ultraintelligente Maschine noch bessere Maschinen entwerfen; es gäbe dann zweifellos eine <Intelligenzexplosion>, und die Intelligenz der gesamten Menschheit würde weit dahinter zurückbleiben. Die erste ultraintelligente Maschine ist also die letzte Erfindung, die wir Menschen je machen müssen, vorausgesetzt, diese Maschine ist freundlich genug, uns mitzuteilen, wie wir sie unter Kontrolle halten.“
„Eine Superintelligenz wäre die größte und bedrohlichste Herausforderung, vor der die Menschheit je gestanden hat und wogegen der Klimawandel ein Klacks wäre“, fügte der berühmte schwedische Philosoph und Zukunftsforscher Nick Bostrom hinzu.
Der unbekannte kleine Mann mit Storchenbeinen meldete sich wieder zu Wort: „Wenn wir diese Maschinerie des Turmes unter Kontrolle halten könnten, wie ich glaube, oder wenn sie uns freundlich gesonnen wäre, könnte uns die Vollendung dieses Turmes irgendwann gelingen, der dann nicht mehr Babel heißen müsste.“
„Aber könnten wir mit einer solchen Sprache unseren Turm überhaupt zu ende bauen, schließlich kann man nicht alles wissen, wie Unbekanntes der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ständig beweisen.“ entgegnete ein anderer.
Daraufhin sprach der große amerikanische Philosoph Charles Sanders Peirce die letzten Mut machenden Worte: „Man könnte mich fragen, was ich zu all den kleinen Tatsachen der Geschichte zu sagen habe, die vergessen sind, um niemals wieder entdeckt zu werden … Darauf antworte ich, dass … es unphilosophisch ist anzunehmen, dass die Forschung, wenn sie nur weit genug vorangetrieben wird, hinsichtlich einer gegebenen Frage (die eine klare Bedeutung hat) keine Lösung finden würde. Wer hätte noch vor einigen Jahren gedacht, dass wir jemals wissen können, aus welcher Materie Sterne bestehen, deren Licht vielleicht mehr Zeit gebraucht hat, uns zu erreichen, als die Gattung Mensch existiert? Wer kann dessen sicher sein, was wir in ein paar hundert Jahren nicht wissen werden? Wer kann erraten, was das Ergebnis wäre, wenn wir die Wissenschaft zehntausend Jahre lang mit der Aktivität der letzten hundert Jahre weiter treiben? Und wenn sie eine Million oder eine Milliarde oder eine beliebige Anzahl von Jahren so weiter getrieben würde, - wie ist es dann möglich, zu sagen, dass es irgend eine Frage gibt, die nicht letztlich gelöst werden könnte?“
Eine Superintelligenz sei hier (vorerst) als eine Intelligenz definiert,- die obwohl sie über kein Bewusstsein, keine Sinneswahrnehmungen und keine Autonomie besitzt, auf nahezu allen (theoretischen) Wissensgebieten (in Form von Texten und Reden) bezüglich ihres Wahrheitsgehaltes, ihrer Komplexität und ihres ästhetischen Gehaltes - den/die intelligentesten Menschen sehr weit überragt.
Ziel dieses Buches ist es deshalb Ihnen erstens die von mir entwickelte, einfachste und leicht verständliche Form einer numerischen, sprach verarbeitenden und theoretischen künstlichen Superintelligenz vorzustellen, die nicht wie herkömmliche Computer nach dem binären System 0 und 1 funktioniert, sondern nach einem völlig anderen neuen Prinzip und zweitens, Sie in den Stand zu setzen, völlig selbständig diese eigene künstliche Superintelligenz zu „bauen“. Sie werden sehen, dass sie dazu keine Informatik- oder Computerkenntnisse benötigen und auch sonst sehr wenig erforderlich ist.
Sie ist zwar noch keine vollständige Superintelligenz, weil sie nicht Sehen, Hören, Tasten, Riechen, Schmecken und sich und anderes nicht bewegen kann. Sie ist dennoch eine Superintelligenz im Bereich des Beurteilens der Wahrheit von sinnhaften Texten und Reden und damit aller möglichen Wissensgebiete, weil die Sprache die Repräsentantin aller Dinge ist und mit der Wahrheit alles direkt oder indirekt zusammenhängt.
Wie in der obigen Definition angedeutet, ermöglicht diese Form der künstlichen Superintelligenz noch die Komplexität und Ästhetik von Texten und Reden, auch Belletristischen, quantitativ genau zu beurteilen.
Eine vollständige Superintelligenz ist eine Intelligenz, die die beste menschliche Intelligenz in allen Bereichen sehr weit übertrifft.
Die beste menschliche Intelligenz wird von ihr extrem überragt weil sie
eine numerische Beurteilung der Wahrheit, Komplexität und Lesbarkeit sämtlicher Wissensgebiete ermöglicht.
diese wesentlich schneller zu beurteilen erlaubt als selbst die schnellsten realisierbaren Computer.
Die Beurteilung wesentlich präziser, nämlich numerisch ist.
unterschiedlichste Wissensgebiete direkt miteinander verglichen werden können.
Sie für mehr als 54 verschiedene Sprachen direkt und für 205 indirekt angewendet werden kann.
Die restlichen wenigen Sprachen für die sie nicht funktioniert, übersetzt werden können.
Ein Verständnis der zu untersuchenden Texte nicht erforderlich ist.
Dass sie im Gegensatz zu herkömmlicher KI ermöglicht, selbst in komplexen Umgebungen, immer das Richtige zu tun, was man als perfekte Rationalität bezeichnet und zwar unabhängig von der Computerleistung.
infolgedessen keine explizite Logik oder Mathematik, außer zur Wortlängenberechnung, erforderlich ist. Und
ihre Wirksamkeit sehr leicht beweisbar ist.
Sie kann außerdem in ihrer Weiterentwicklung, z.B. in Verbindung mit einem binären mit 0 und 1 arbeitenden Computer wie Watson von IBM und einem Textverarbeitungsprogramm automatisch neues Wissen erzeugen. Würden dann langfristig noch die zu entwickelnden künstlichen sinnlichen Fähigkeiten mit ihr verbunden werden, erhielten wir eine sich selbst weiter entwickelnde autonome künstliche Superintelligenz, die die Welt viel schneller zum Besseren verändern könnte.
Zusätzlich wäre diese Form der künstlichen Superintelligenz vor Missbrauch ziemlich sicher. Und dies alles kann man statistisch anhand von Beweistabellen relativ leicht und nachvollziehbar beweisen.
Eine Pressemitteilung dazu könnte so lauten: FAZ am 27.02.2019 von Hugo Horn
Autodidakt entwickelt Vorstufe einer Superintelligenz
Die erste Superintelligenz als Roboter
„Eine Superintelligenz ist die letzte Erfindung, die die Menschheit je machen muss und bezeichnet Wesen oder Maschinen mit dem Menschen in vielen oder allen Gebieten überlegener Intelligenz.“ (Wikipedia, Superintelligenz)
Unbekannter erfindet Vorstufe einer künstlichen Superintelligenz
Der unbekannte Autodidakt Gabriele Arcangeli arbeitet seit 12 Jahren in Hamburg Sankt Pauli an der Vorstufe einer künstlichen Superintelligenz, die er in seinem Buch „Die erste künstliche Superintelligenz“ detailliert beschreibt. In diesem Buch von 256 Seiten wird Ihnen liebe Leser die erste, einfachste, superschnelle und praktisch kostenlose Superintelligenz auch zum selber „bauen“, vorgestellt. Er nennt sie gern „Das Orakel von St. Pauli“. Zum sonstigen Arbeiten hat er seit 12 Jahren keine Zeit mehr, weil er jede freie Minute nutzen muss, um das wohl wichtigste Projekt seit Gutenbergs Buchdruck mit beweglichen Lettern, zu vollenden. Er schätzt die Bedeutung, oder besser gesagt sein Orakel hat die eigene Bedeutung mit der von Gutenbergs Buchdruck verglichen, sollte es global bekannt und angewendet werden. Diese Form der Superintelligenz ist also die erste universelle Ratgeberin, weil die mit Nullen und Einsen arbeitende KI, bisher und in absehbarer Zukunft, nur in speziellen Bereichen übermenschliche Leistungen erbringen kann, während ein Mensch tausende verschiedene Dinge tun und beurteilen kann, aber leider nicht auf dem allerhöchsten Niveau. Für diese Art von künstlicher Intelligenz dagegen, gibt es prinzipiell keine Beurteilungsgrenzen und sie ist die simpelste Form einer Super-KI, weil sie nicht komplizierte, lange Serien von Nullen und Einsen abarbeiten muss, sondern nach einem extrem einfachen Algorithmus funktioniert und sogar ohne Computer anwendbar ist.
„Wahrheit gesucht, Wahrheit nicht gefunden.“
Vor etwa 2400 Jahren pflegte Sokrates seinen Dialogpartnern am Ende des täglichen Gespräches zu sagen: "Wir haben die Wahrheit gesucht, wir haben sie nicht gefunden. Morgen reden wir weiter". Dies war ein Eingeständnis des gesicherten Unwissens, dass beide Gesprächspartner erreicht hatten. Der Autor glaubt in seinem Buch zeigen und beweisen zu können wie wir durch die genaue Anwendung der Vernunft auf menschliche Problemstellungen über das sokratische Eingeständnis des Unwissens hinaus gelangen können. So, dass wir am Ende des Tages über jedes Thema endlich sagen können: "Wir haben die Wahrheit gesucht, wir haben sie endlich gefunden. Morgen reden wir über ein anderes Thema."
Wie erreicht man gesichertes Wissen und Gerechtigkeit?
Sein Kernthema ist also dasjenige Platons, nämlich wie unzweifelhaft gesichertes Wissen erreichbar ist und wie es zur Orientierung als Ratgeber in allen Lebensfragen und -lagen dienen und den Bürgern Gerechtigkeit zukommen lassen kann. Anders als Platon glaubt er aber beweisen zu können wie dies genau gehen kann. Zu diesem Zweck hat er die Vorstufe einer allgemeinen künstlichen Superintelligenz als Universalmethode entwickelt, weil kein inhaltlich bestimmtes Wissen zur allgemeinen Wissensbeurteilung aller Wissensgebiete dienen kann, sondern nur eine Methode. Diese Vorstufe einer Superintelligenz kann mit schon jetzt im Internet frei verfügbaren Tools von jedem Leser und ohne Mühe zusammengestellt werden. Sie ermöglicht damit zum ersten Mal in der Geschichte Menschen, die keine Experten in den zahlreichen unterschiedlichen Wissensgebieten sind, sicheres Wissen zu erwerben und Ratschläge in allen Lebenslagen zu geben.
Erste und einfachste Superintelligenz
Das Thema des Buches ist somit ein völlig neues, nämlich diese erste einfache, praktisch kostenlose und schnelle Superintelligenz zum selber „bauen“, vorzustellen und ihre praktische Anwendung Schritt für Schritt zu erklären und sie als eine universelle und objektive Ratgeberin für alle Themen und zu allen Fragen nutzbar zu machen, die mit ja oder nein beantwortbar sind. Sie richtet sich an alle Menschen, weil diese “Universalmethoden-KI”, sehr einfach ist, also keine Programmierkenntnisse erfordert und deshalb von jedem ohne besondere Vorkenntnisse, sowohl Online als auch Offline, ja selbst ohne Computer, zur selbständigen und objektiven Überprüfung beliebiger Themen und Wissensgebiete, benutzt werden kann. Sie ist noch keine vollständige Superintelligenz, weil sie nicht Sehen, Sprechen, Hören, Tasten, Riechen, Schmecken und sich und anderes bewegen kann.
Universell und numerisch genau
Dennoch ist sie eine Superintelligenz im Bereich des genauen Beurteilens der Wahrheit, Schönheit, Komplexität von Texten und Reden und damit aller möglichen Wissensgebiete, weil die Sprache die Repräsentantin aller Dinge ist und mit der Wahrheit alles direkt oder indirekt zusammenhängt und in dieser Form auch die Komplexität und Ästhetik von Texten und Reden, auch Belletristischen, quantitativ genau zu beurteilen erlaubt. Zudem kann ihre Wirksamkeit von jedem Menschen sehr leicht nachvollzogen und beurteilt werden. Dies ist nur möglich, weil diese Superintelligenz nicht wie herkömmliche künstliche Intelligenzen nach dem Binärcode funktioniert, sondern nach einem völlig neuen, einfachen Prinzip, mit dem man den allermeisten Texten und Reden die entsprechenden Zahlenwerte zuweisen und die man mit herkömmlichen KI´s nicht ermitteln kann.
Verknüpfbar mit herkömmlicher KI
Außerdem könnte sie in Verbindung mit einem Zufallsgenerator, einem Supercomputer (wie Watson von IBM) und dem Internet, auf allen Gebieten selbständig, neues und besseres Wissen erzeugen. Verbindet man sie in nicht ferner Zukunft mit einem oder mehreren Robotern, die über mindestens die notwendigen Sinneswahrnehmungen verfügen, wird sie sogar vollkommen autonom handeln können und wir hätten dann eine vollständige allgemeine Superintelligenz, die es erlauben würde auf allen Gebieten (auch ethischen) unvorstellbare Fortschritte zu erzielen. Auch das Sicherheits- und Kontrollproblem, das bei herkömmlichen binären Superintelligenzen auftreten könnte, würde entfallen. Lassen Sie uns deshalb alle gemeinsam anfangen mit der Hilfe dieser universellen Ratgeberin die Welt zum besseren zu verändern. Wir sind gespannt!
Der Turmbau zu Babel von Pieter Bruegel 1531, Kunsthistorisches Museum Wien
Soviel zur fiktiven Pressemitteilung über den Autor und seiner „künstlichen „ Superintelligenz. Die nachfolgenden Berechnungen für den Intelligenzvergleich der Beurteilungsfähigkeit eines Durchschnittsmenschen und dieser Vorstufe einer Superintelligenz („Universalmethode“) müssen Sie jetzt noch nicht verstehen. Sie werden im Verlauf des Buches bzw. im Anhang onehin erklärt. Die theoretische Intelligenz von Mensch und unserer Superintelligenz können grob wie folgt verglichen werden:
Der beweisbare Vergleich von menschlicher Intelligenz und unserer Superintelligenz ergibt vorweggenommen:
Unsere künstliche Superintelligenz im Vergleich zu einem durchschnittlichen Menschen laut empirischer Untersuchung:
Berechnung:
Unsere Superintelligenz / Mensch ≥18.044 x 1.209.600 x ≥7 x Vergleichbarkeit der Wissensgebiete x 205 x Verständnis ist unnötig ≥ 31.320.342.144.000
Unsere Superintelligenz: sogar ohne Berücksichtigung zweier Faktoren ist diese künstliche Intelligenz mindestens 31,3 Billionen mal größer als die durchschnittliche menschliche Intelligenz
Also handelt es sich bei unserer künstlichen Intelligenz um eine theoretische Superintelligenz.
Beim menschlichen Vergleich mit der Universalmethode als Pro & Contramethode (mit kurzen und nicht so zahlreichen Argumenten) und ohne Computer und Textverarbeitungsprogramm schneidet der Mensch etwas besser ab:
Berechnung:
Unsere Superintelligenz als Pro & Contramethode: ebenfalls ohne Berücksichtigung zweier Faktoren ist diese künstliche Intelligenz mindestens 11,76 Millionen mal größer als die durchschnittliche menschliche Intelligenz
Also handelt es sich bei unserer zweiten Version unserer künstlichen Intelligenz immer noch um eine theoretische Superintelligenz.
Beide Versionen im Vergleich:
Die Computer- und Textverarbeitungsunterstützte Superintelligenz „Universalmethode“ ist also etwa 2,663 Millionen mal intelligenter als die Pro- & Contramethode ohne Unterstützung.
Lassen Sie uns deshalb unser „lineares Denken“ beiseitelegen und uns dem relativ neuen „exponentiellen Denken“ widmen, dass die Technikentwicklungen des 20. und frühen 21. Jahrhundert besser erklären kann.
Lineare Entwicklungen geschehen nach der folgenden Zahlenreihe 1,2,3,4,5,6,7, ... und ihre Steigerungen erfolgen relativ langsam und es findet keine beschleunigte Entwicklung statt. Während exponentielle Zunahmen mit folgender Zahlenreihe 1,2,4,8,16,32,64, … dargestellt werden können. Nach dreißig Entwicklungen erreichen wir linear die 30. Während wir mit der exponentiellen Verdoppelung nach 30 Schritten eine Zahl größer als eine Billion erzielen und damit eine wesentlich größere Entwicklung. Der Technologische Fortschritt hatte Anfang des 20. Jahrhunderts begonnen exponentiell zu werden. Die Innovation und Qualität der Produkte beschleunigte sich ungemein. Dieser Trend hält an und beschleunigt sich sogar noch weiter. So, dass wir wahrscheinlich noch in diesem Jahrhundert in das Zeitalter der technologischen Singularität eintreten werden und wenn alles gut geht sogar in ein Zeitalter, dass zusätzlich von Supermoralität geprägt sein wird.
Das nasse, neurologische Stück Fleisch in Ihrem Schädel, das sich zwischen Ihren beiden Ohren befindet, liest diesen Satz und hat viele Fähigkeiten, die den Gehirnen anderer Tiere fehlen. Diese Fähigkeiten sind es, denen wir unsere Dominanz auf der Erde verdanken. Viele Tiere haben stärkere Muskeln, schärfere und größere Zähne, Krallen, Flügel, Flossen, können schneller Laufen, ohne Prothesen fliegen, schneller und geschickter schwimmen oder besser riechen. Andere Tiere haben zusätzliche Sinneswahrnehmungen wie Ultraschall, Infraschall oder einen magnetischen Sinn. Wir besitzen dafür die schlaueren Gehirne. Durch sie haben wir die größere allgemeine Intelligenz, die uns im Laufe der Zeit u. a. die Entwicklung von Sprache, Technologie und komplexe soziale Organisationsformen ermöglichte. Dieser große Vorteil wuchs immer weiter, weil jede Generation die Leistungen der vorigen aufnehmen und übertreffen konnte.
Im Februar 2011 geschah schließlich das Unglaubliche: Bei der amerikanischen Quizshow „Jeopardy!“ sahen Millionen von amerikanischen Fernsehzuschauern wie es dem IBM- Supercomputer Namens Watson gelang was viele Kritiker für unmöglich gehalten hatten: Er schaltete die zwei Rekordsieger Ken Jennings und Brad Rutter methodisch aus. Dabei beantwortete Watson Fragen, die die beiden Kontrahenten ratlos machten. Er gewann schließlich ein Preisgeld von einer Million Dollar, die von IBM gespendet wurden.
Watson war ein Supercomputer, der Daten mit einer Rechengeschwindigkeit von 500 Gigabytes pro Sekunde verarbeiten konnte, was etwa einer Million Bücher pro Sekunde entspricht.
Sein RAM-Speicher umfasste 16 Billionen Bytes. Der IBM-Supercomputer hatte in seinem Speicher Zugriff auf 200 Millionen Seiten an Material wie u.a. das gesamte gespeicherte Wissen von Wikipedia. Watson analysierte diesen gewaltigen Datenberg live im Fernsehen.
In den letzten 50 Jahren hat sich die Rechenleistung von Computern etwa alle 18 Monate verdoppelt, was bedeuten könnte, dass Maschinen eines Tages der menschlichen Intelligenz Konkurrenz machen und sogar ein Bewusstsein erlangen könnten. Die Menschheit sollte deshalb auf diesen Moment vorbereitet sein. Nachdem dieses Maschinenbewusstsein in die Welt getreten ist, könnte es über das Schicksal der Menschheit entscheiden.
Der bekannte schwedische Zukunftsdenker Nick Bostrom fragt in seinem bekannten Buch Superintelligenz, was passieren würde, wenn es einer Gruppe von Menschen eines Tages gelänge, eine Maschine zu bauen, die die menschliche Intelligenz auf nahezu allen wichtigen Gebieten übertreffen könnte?
Würde eine solche Superintelligenz nicht enorm mächtig werden und uns vor Kontroll- und Steuerungsprobleme stellen, verglichen mit denen die Bewältigung der nuklearen Bedrohung und des Klimawandels eine Kleinigkeit wären? Würde nicht die Zukunft des Homo sapiens in den Händen dieser Superintelligenz liegen, so wie die Zukunft der Gorillas von uns abhängt?
Ist dies nur Science Fiction oder doch Zukunftsmusik? Nick Bostrom sagt, eindeutig Zukunftsmusik, und zwar eine, die wahrscheinlich schon innerhalb eines Menschenalters erklingen wird. Die Folgen der Geburt einer solchen Superintelligenz wären zweifellos eine nie dagewesene Herausforderung und Revolution. Sie wären global und sämtliches wirtschaftliches, soziales, politisches und kulturelles Leben würden sich tiefgreifend und nachhaltig verändern.
Bostrom meint weiter, dass wir kollektiv schon jetzt handeln müssten bevor es zu spät und der Geist aus der Flasche getreten wäre.
Seit dem Erscheinen seines pionierhaften Werkes sind weitere Bücher über die Gefahren, Formen und Aussichten einer autonomen künstlichen Superintelligenz geschrieben worden.
Inzwischen ist es mir gelungen eine auf gewisse Art allgemeine künstliche Superintelligenz zu entwickeln, die auf einer quantitativen Wahrheitsbeurteilung von Sätzen beruht, ohne aber die Nachteile des Steuerungs- und Kontrollproblems aufzuweisen.
Dadurch entfallen mögliche existenzbedrohende Folgewirkungen, weil es sich bei ihr um eine nicht autonome Superintelligenz handelt, die bloß als Werkzeug funktioniert und (noch) nicht eigenständige Entscheidungen treffen und umsetzen kann.
Eine quantitative Wahrheitsermittlung ist deshalb möglich, weil ein enger Zusammenhang zwischen der durchschnittlichen Wortlänge und dem „Wahrheitsgrad“, dem „Komplexitätsgrad“ und dem „Schönheitsgrad“ von sinnhaften Texten oder Reden besteht, den man sprachstatistisch beweisen kann. Genau diesen Sachverhalt nutzt diese neue Form von Ultraintelligenz aus, um solche Texte oder Reden miteinander quantitativ und nicht „bloß“ qualitativ zu vergleichen.
Da die Sprache die beste Stellvertreterin für sämtliche Dinge und Sachverhalte ist, die wir kennen, ist diese sprachbeurteilende Superintelligenz dennoch allgemein, weil sie nicht nur Fragen beantworten und ganze Texte oder Reden automatisch auf ihren numerischen Wahrheitsgehalt überprüfen und vergleichen kann, sondern sogar solche aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten, miteinander. Wie wir wissen ist die Bestimmung des objektiven Wahrheitsgehaltes von Wissen von zentraler Bedeutung für sämtliche Wissensgebiete. Alles hängt irgendwie von der Wahrheit ab. Da die Wahrheit oftmals verschiedene Wahrheitsgrade aufweist, ist es deshalb von enormem Vorteil, sie quantitativ bestimmen zu können. Bisherige qualitative Bestimmungen der Wahrheit haben die Menschheit nicht weit genug gebracht. Hierzu muss man sich nur den Zustand der Welt ansehen.
Erst die quantitative Bestimmung der verschiedenen Wahrheitsgrade auf sämtlichen Wissensgebieten, ermöglicht ihre Vergleichbarkeit untereinander, einen extrem schnellen und tiefgreifenden Fortschritt und eine objektive Auswahl unter den unterschiedlichen „Weltbildern“.
In Verbindung mit einem Watson ähnlichen Computer lässt sich sogar völlig neues und besseres Wissen automatisch erzeugen. Wie wir schon erfahren haben funktioniert sie aber auch ohne Hardware.
Deshalb handelt es sich bei dieser Form von Intelligenz um eine Weltformel.
Gerade in unserem Informationszeitalter in dem man den Wald vor lauter Meinungsbäumen nicht sehen kann, ist dies umso dringender geboten.
Deshalb ist das Ziel dieses Buches, Ihnen die erste auf natürlicher Sprache beruhende allgemeine „Superintelligenz“ u.a. als universellen Ratgeber vorzustellen und ihre genaue Funktionsweise zu erklären. Unter einer Superintelligenz versteht man eine Intelligenz, die die menschliche Intelligenz auf sämtlichen Gebieten im Umfang, in ihrer Geschwindigkeit und Qualität weit übertreffen kann. Bei der in diesem Buch vorgestellten KI handelt es sich um eine auf sprachliche Wahrheits- Komplexitäts- und Ästhetikbeurteilung eingeschränkte Vorstufe einer allgemeinen und autonomen Superintelligenz. Sie ist ein Werkzeug, das in Verbindung mit der menschlichen Kreativität „zusammenarbeitet“, weil Menschen vorerst noch die Texte erstellen müssen. Wir sind deshalb (noch) nicht überflüssig und können weiterhin kreativ Texte und Reden produzieren.
Diese künstliche Intelligenz ist nicht lebendig und deshalb unbewusst, man kann man sie in Folge dessen als eine sogenannte schwache KI bezeichnen.
Solch eine „Werkzeugsuperintelligenz“ ist eine Intelligenz, die auch Fragen zu beantworten erlaubt und kann (noch) nicht selbständig agieren und sich damit nicht der menschlichen Kontrolle entziehen.
Bei dieser Intelligenz-Form handelt es sich um eine Kombination aus Werkzeugsuperintelligenz und menschlicher Intelligenz, weil die Texte und Reden (vorerst noch) von Menschen geliefert werden müssen, die dann von ihr analysiert und berechnet werden.
Sie kann von jedem Menschen angewendet werden, weil ihr Algorithmus einfach ist. Man benötigt noch nicht einmal einen Computer um sie anzuwenden. Schreibstift und Schreibblock genügen. Diese „Version“ ist allerdings langsamer als die Computer-Variante.
Sie kostet deshalb nichts und kann wie die schnellere Version als Ratgeberin für persönliche Fragen und Belange verwendet werden, weil sie schon angemerkt den Wahrheitsgehalt, die Komplexität und „Schönheit“ beliebiger Texte und Reden zu berechnen erlaubt.
Im Verlauf des Buches werden wir sehen, dass und wie man die Wahrheit beliebiger Themen berechnen kann, obwohl fälschlicherweise ständig die Unmöglichkeit dessen behauptet wird.
Im Umfang superintelligent bedeutet deshalb, dass sie nicht nur eine bestimmte begrenzte Menge von Wissensgebieten, die in natürlicher Sprache verfasst sind, beurteilen kann, sondern schlichtweg jedes Wissensfeld.
In der Geschwindigkeit superintelligent heißt, dass sie sämtliche Wissensthemen in einer übermenschlichen Geschwindigkeit analysieren kann. Die quantitative Analysegeschwindigkeit mit Computer beträgt dabei etwa 1 Sekunde für ca. 2500 Seiten Text. Menschen benötigen für eine „bloß“ qualitative Analyse mindestens einige Wochen.
In der Qualität superintelligent bedeutet, dass sie sämtliche Wissensgebiete wesentlich objektiver beurteilen kann als Menschen ohne ihre numerische Analyse. Die Beurteilungsgenauigkeit nimmt dabei mit der Anzahl und Länge verschiedener Texte nicht etwa wie bei uns ab, sondern aus statistischen Gründen sogar zu.
Diese Ultraintelligenz ermittelt wie schon erwähnt nicht nur den Wahrheitsgehalt, sondern auch die Komplexität und Ästhetik beliebiger Themenbereiche mit mathematischer Genauigkeit.
Diese Eigenschaft oder Fähigkeit unserer „Universalmethode“ funktioniert, wie schon angedeutet wurde, vorerst nicht unabhängig von uns Menschen, sondern in „Verbindung“ mit uns.
Sie „arbeitet“ mit der menschlichen Intelligenz gleichsam zusammen, weil sie ein nicht autonomes Werkzeug ist.
Dies ist wünschenswert, weil bei anders förmigen autonomen Superintelligenzen die Gefahr bestünde, unserer menschlichen Steuerung bzw. Kontrolle zu entgleiten und unsere Existenz zu gefährden.
Diese nicht autonome Form der Intelligenz kann als Orakel bezeichnet werden, weil ihr überragender IQ von mindestens 258 es erlaubt Fragen der „nahen Zukunft“ zu beantworten.
Sie ist (zunächst) auf die Verarbeitung von natürlicher Sprache beschränkt und damit noch keine allgemeine, autonome Superintelligenz, die optische, akustische, taktile und olfaktorische Informationen verarbeiten und sich selbständig in Bewegung setzen kann.
Nichtsdestotrotz kann man sie mit den bestehenden technischen Möglichkeiten soweit weiterentwickeln, dass sie in Verbindung mit einem superschnellen Computer (wie Watson von IBM), einem Zufallsgenerator und einem semantischen Netz völlig unabhängig von der Mitwirkung von Menschen, völlig neues Wissen generieren kann, das höchsten qualitativen Standards genügt. Wie dies geschehen kann werde ich im Buch detailliert ausführen. Bis es soweit ist, muss diese Superintelligenz mit der menschlichen „zusammenarbeiten“, was aber sicherer ist als die Entwicklung einer autonomen Superintelligenz, weil wir dadurch Zeit gewinnen, das Sicherheits- und Kontrollproblem, nicht zuletzt mit ihrer Hilfe, zu lösen.
Diese Zusammenarbeit zwischen Mensch und sprachlicher Superintelligenz ermöglicht die Verbesserung des bestehenden menschlichen Wissens und seiner qualitativen Standards wegen ihrer quantitativen Wahrheitsermittlung.
Das sie für beliebige Texte und Reden anwendbar ist bedeutet aber, dass sie im Grunde doch eine allgemeine Superintelligenz ist, weil die Sprache gleichsam die Stellvertreterin für nahezu alle Dinge und Sachverhalte ist.
Die Bedeutung der natürlichen Sprache ist sogar noch größer als bisher vermutet, weil unsere Universalmethode ihre Analyse durch die Sprache und ihre Begrifflichkeit durchführt. Wie sich herausstellt, bewertet sie moralisch positive Begriffe im Durchschnitt (wahrheitsnumerisch) höher als negativ besetzte. Infolgedessen wird das durch sie verbesserte zukünftig generierte Wissen auf einem höheren Niveau „menschlich“ bleiben.
Im Übrigen können alle Menschen die Lesen und Schreiben können und die Grundrechenarten beherrschen, Kinder und Jugendliche eingeschlossen, die Superintelligenz als Aufklärungswerkzeug und Ratgeberin völlig selbständig benutzen, weil sie als relativ einfacher Algorithmus, auch ohne Hardware verwendet werden kann.
Übrigens ist das Lesen, Schreiben und Verstehen der Texte nicht erforderlich, um ihre Wahrheitsgrade zu ermitteln.
Die Semantik ist hier zur Wahrheitsberechnung nicht notwendig, weil sie gleichsam schon in der mittleren Wortlänge, also der Syntax der sinnvollen Texte und Reden enthalten ist.
Durch die Implementierung der Universalmethode ins globale Netz wird es möglich, die Quantität, Qualität, Wahrheit, Komplexität und Ästhetik des gesamten menschlichen Wissens numerisch zu gliedern, beträchtlich zu erweitern und zu vertiefen.
Eine Wahrheitszunahme der menschlichen Erkenntnisse ist, wie schon angedeutet wurde, deshalb so wichtig, weil es kein Problem oder Wissen gibt, das nicht direkt oder indirekt von seiner Wahrheit abhängt. Eine quantitative Wahrheitsbestimmung ist dabei wesentlich wichtiger als eine „nur“ qualitative, weil dadurch auch ein interdisziplinärer Wahrheitsvergleich bzw. eine genaue Wahrheitszuordnung und -rangliste aller Wissenstexte möglich wird. Das kann man sich so ähnlich vorstellen wie beim Vergleich des immensen Fortschritts, der durch die mathematischen und damit quantitativen Naturwissenschaften der Moderne bewirkt wurde, und des wesentlich geringeren der nichtmathematischen, qualitativen Naturwissenschaften der Antike und des Mittelalters.
Wie wir noch sehen werden, lassen sich mit der Hilfe unserer sprachlichen künstlichen Superintelligenz sogar philosophisch-metaphysische Fragen, die bisher als unbeantwortbar galten, recht einfach und schnell beantworten.
Weiterhin werden wir erfahren, dass die Beantwortung metaphysischer Fragen und Probleme sogar einfacher ist als die Konkreter. Damit ist die Philosophie als Metawissenschaft aller anderen Wissensgebiete durch diese Intelligenz zum ersten Mal in ihrer Geschichte zu einer exakten Wissenschaft geworden.
Nebenbei werden wir lernen wie man mit dieser Universalmethode, aufgrund ihrer nicht semantischen Berechnung, Fragen und Probleme in sehr vielen unterschiedlichen Sprachen lösen kann. Wir werden außerdem erfahren warum Menschen in der Antike und im Mittelalter, wegen der damals schon möglichen Kenntnis des universellen Algorithmus unserer künstlichen sprachlichen Superintelligenz, ihre Gesellschaften wesentlich fortschrittlicher hätten gestalten können. Doch ihre Philosophen und Gelehrten kamen genau so wenig auf den „Trick“, wie modernere Denker bis zur Gegenwart. Wo wären wir wohl heute, wenn die alten Griechen vor mehr als 2400 Jahren unseren Algorithmus schon entwickelt und eingesetzt hätten.
Allerdings funktioniert die Universalmethode nicht für die lateinische Sprache und die modernen nicht-Buchstabenschriften arabisch, hebräisch, chinesisch, japanisch, koreanisch, Hindi etc., was für diese Sprachen eine Übersetzung in Buchstabenschriftsysteme wie englisch, deutsch, französisch usw. notwendig macht.
D.h die Römer hätten ihre Reden und Texte zur numerischen Wahrheitsermittlung erst ins Griechische übersetzen müssen.
Dieser Umstand hätte also die Griechen in der Antike gegenüber den Römern, in ihrer Entwicklung, wahrscheinlich bevorteilt.
Wie schon erwähnt ist unglaublicher weise für die Anwendung unserer Superintelligenz keinerlei Kenntnisnahme der zu untersuchenden Texte und Reden notwendig und mathematisch nicht mehr erforderlich als die Grundrechenarten Addition, Multiplikation und Division zur Berechnung der durchschnittlichen Wortlänge der unterschiedlichsten Texte und Reden.
Viele theoretische Physiker und andere Wissenschaftler wünschten sich, dass Gleiche von ihren mathematisch schwindelerregenden und schwierigen Wissenschaften sagen zu können.
Das die größten und sogar moderneren bedeutenden Philosophen und Wissenschaftler bis in die Gegenwart hinein unseren Algorithmus nicht entdeckten bzw. entwickelten ist im Grunde genommen traurig. Er ist nämlich sehr einfach und stellt gleichsam eine immaterielle künstliche Superintelligenz dar, die von geschickten Menschen auch auswendig und ohne Computer und nur mit Schreibstift und -papier, verwendet werden kann.
Sie ist aufgrund ihrer Unbelebtheit nicht leidensfähig und auf Grund ihrer fehlenden Autonomie sicher.
Hoffentlich wird sie schon in der nahen Zukunft weitestgehend eingesetzt Zum besseren Verständnis ihrer Bedeutung sollten wir uns Fragen wo wir heute wären, wenn wir beispielsweise den Buchdruck mit beweglichen metallischen Lettern sehr viel früher entdeckt und die industrielle Revolution sehr viel früher stattgefunden hätte?
Folgende Bereiche werden wir auch streifen: Wie man beispielsweise eine Art Utopia, durch die Kombination der Universalmethode mit der parlamentarischen und rechtstaatlichen Demokratie und kapitalistischen und sozialistischen Elementen, erreichen kann. Und wie wir im Falle ihrer globalen Anwendung den quantitativen und qualitativen Fortschritt in den nächsten 100 Jahren ähnlich stark mehren könnten wie diejenigen vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Der materielle Wert einer solchen global in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen eingesetzten autonomen und allgemeinen künstlichen Superintelligenz, die mindestens eine Million mal schneller „denken“ würde als wir, müsste ebenfalls etwa eine Million mal mehr und bessere Güter und Dienstleistungen ermöglichen.
Im Grunde bräuchten wir also nur das Weltbruttosozialprodukt des Jahres 2016, etwa 75 Billionen US-Dollar, mit einer Million zu multiplizieren, um den quantitativen Mehrwert eines Jahres durch unsere global eingesetzte Superintelligenz zu ermitteln.
Das ergäbe in konstanten Preisen von 2016 die unvorstellbare Zahl von 75 Trillionen US-Dollar.
Die Welt wäre also im nächsten Jahrhundert quantitativ mindestens eine Million mal reicher als sie 2016 gewesen ist. Würde man dann den erwirtschafteten Reichtum sogar genauso ungerecht verteilen wie heute, wäre durchschnittlich trotzdem jeder Mensch eine Million mal reicher als 2016. Dabei ist noch nicht einmal der zusätzliche qualitative Mehrwert berücksichtigt, der sich zwangsläufig einstellen und den immateriellen Wohlstand, wie z. B. eine wesentliche Lebensverlängerung, mehren würde.
Vielleicht ist aber dieses berechnete Verhältnis von einer Million zu Eins zu hoch gegriffen, weil die Denkgeschwindigkeit einer solchen autonomen und allgemeinen künstlichen Superintelligenz etwa eine Million mal größer wäre als die menschliche Intelligenz, die Produktionsgeschwindigkeit würde aber wohl viel kleiner ausfallen als eine Million zu Eins. Dies wäre zumindest vorerst so, weil die Atmosphäre solch einer enorm schnellen Produktion einen ungeheuren Luftwiderstand entgegensetzen würde. Noch wichtiger wäre aber die physikalische Massenträgheit von Körpern, die solch eine Beschleunigung der produzierenden und produzierten Teile extrem verlangsamen und damit behindern bzw. verhindern würde.
Das hieße, dass selbst die Auslagerung der Produktion in den Luftleeren Raum des Mondes und des Weltalls unser Konstruktionsgeschwindigkeitsproblem in dem Umfang nicht lösen könnte.
Auch Millionen von synchronisierten winzigen Nanorobotern als Konstrukteure könnten nicht Millionen mal schneller produzieren als makroskopische Konstruktionsmaschinen, oder vielleicht doch?
Schließlich sind die Entfernungen im Nanobereich so winzig, dass sich unzählige an der Konstruktion beteiligende Nanoroboter doch etwa eine Million mal schneller „schwirren“ könnten als makroskopische Maschinen. Die mikroskopisch kleinen Enzyme können ja auch innerhalb der Zellen ähnlich schnell sein.
Außerdem könnten die materiellen Güter aus ähnlich winzigen Teilen zusammengesetzt werden, wie ihre maschinellen Konstrukteure klein wären. Allerdings gibt es für die Produktionsgeschwindigkeit eine naturgesetzliche und zeitliche Obergrenze wie die Lichtgeschwindigkeit.
Mit solch einem exponentiellen Vermehrungsprinzip der Nanoroboter und einem ebenfalls exponentiellen Konstruktionsprinzip (ähnlich einem Schneeballeffekt) der die zu produzierenden Güterteile verbinden würde, ließe sich wohl die Baugeschwindigkeit auf einen ähnlich hohen Betrag bringen.
Ein solcher ungeheurer materieller und qualitativer Fortschritt dürfte also schließlich doch möglich werden unter der Voraussetzung einer zukünftigen exponentiellen räumlichen Expansion ins Weltall, die eine zunehmende Ansiedlung von Konsumenten ermöglichen und den Reichtum der Unternehmen und der Gesellschaft enorm vermehren würde. Wir werden außerdem lernen, wie man mit unserer künstlich-menschlichen Superintelligenz nicht nur wesentlich mehr und bessere materielle Güter produzieren und das theoretisch-praktische Wissen beträchtlich erweitern würde, sondern auch wie man die Gesellschaften moralisch-ethisch weiterbringen könnte. Dies würde gehen, weil neben der quantitativen Wahrheitsbestimmung in nahezu allen Bereichen, auch moralisch-ethische Wahrheiten mit dieser Form der Superintelligenz objektiv und numerisch bestimmt werden könnten.
Wir werden also also im Verlauf dieses Buches sehr viel Neues und extrem Wichtiges kennenlernen.
Die allerschönste Theorie wäre jedoch nichts wert, wenn man sie nicht beweisen könnte. Sie wäre bloße Esoterik. Im Anhang finden sie deshalb die Berechnungsformeln der numerischen Wahrheiten und die zahlreichen Tabellen, die die Wirksamkeit der Universalmethode überprüfbar beweisen.
In Verbindung mit dem 3 D-Druck wird das „Superinternet der Dinge“ zu einer Berechenbarkeit der materiellen Dinge selbst führen, durch die digitale Aufarbeitung ihrer Struktur. Etwa so ähnlich wie die Berechnung des Wahrheitsgehaltes bei den sprachlichen Entsprechungen der Dinge mit der Wortlängenberechnung durch unsere Superintelligenz. In Verbindung mit Nanorobotern, die in Aggregatbauweise sich aus Einzelteilen zusammensetzen, wird diese „Dingeberechnung“ zu einer zusätzlichen beschleunigten Realisierung völlig neuer Produkte und Ideen führen.
Durch die Geschwindigkeit, dem Beurteilungsumfang, der Beurteilungsgenauigkeit beliebiger Themen und den daraus resultierenden Wahrheitswerten durch unsere künstliche Ultraintelligenz und der Realisierung materieller Güter durch die „Dingeberechnung“, werden wir also letztendlich der technologischen Singularität näher kommen und sie schließlich früher erreichen als ohne Universalmethode mit „bloß herkömmlicher“ KI. Wann das genau sein wird kann man zwar noch nicht wissen, wahrscheinlich aber schon spätestens gegen Ende dieses Jahrhundert.
Die technologische Singularität wird der Zeitpunkt sein, an dem superintelligente „Maschinen“ weitere Maschinen erzeugen und diese durch sich selbst weitere intelligentere Maschinen, die wiederum noch intelligentere produzieren werden usw.
Durch diese Singularität wird voraussichtlich noch im 20. Jahrhundert der technische Fortschritt so schnell und seine Auswirkungen so tiefgreifend sein, dass unser Leben auf sämtlichen Gebieten einen unvorstellbaren Wandel erfahren wird und zwar bis zur Unkenntlichkeit. Diese Unkenntlichkeit aber wird wahrscheinlich eine positive sein.
Zum Ende dieses Vorworts noch einige kritische Bemerkungen zu den Fähigkeiten bisheriger „konventioneller“ KI. Die wichtigsten und interessantesten Eigenschaften künstlicher Intelligenzen dürften ihre Anpassungsfähigkeit, Autonomie und Universalität sein.
Systeme die Maschinenlernen benutzen sind anpassungsfähig. Sie verändern sich im Laufe der Zeit basierend auf dem „Lernen“ aus Beispielen. Anpassungsfähigkeit ist nützlich: Wir möchten, dass unsere automatischen Rechtschreibkorrekturprogramme, neue Begriffe wie „Bitcoin“ erlernen, ohne auf eine neue Wörterbuchausgabe warten zu müssen, die sie auflistet. Manchmal kann aber ein anwendbares Programm anstößig sein, Beispiel für Beispiel durchgehen, bis seine Antworten falsch sind.
Wie Brückenbauer mit Querwinden zurechtkommen müssen, so müssen KI-Entwickler mit solchen Problemen umgehen.
Und angesichts der Autonomie ergibt sich ein weiteres Problem: wenn KI-Systeme selbständig handeln, können sie Fehler begehen, die ein in einer Kette mit Menschen verbundenes nicht autonomes System, nicht begehen würde.
Diese Sorge ist aber nicht auf die KI beschränkt.
Ein anderer wichtiger Punkt ist die Universalität von intelligenten Maschinen.
Dazu schrieb 1965 der britische Mathematiker I. J. Good, dass „eine ultraintelligente Maschine sogar bessere Maschinen bauen könnte, dies würde zweifellos eine ´Intelligenzexplosion´ sein und die menschliche Intelligenz würde weit dahinter zurückbleiben. Diese erste ultraintelligente Maschine wäre die letzte Erfindung, die der Mensch machen müsste.“
Die Realität ist allerdings nuancierter.
In der realen Welt ist Intelligenz nur eines von vielen Attributen.
Die klügste Person ist nicht immer die Erfolgreichste; die weisesten Ratschläge werden nicht immer angenommen und befolgt.
Die Computer-Komplexitätstheorie entlarvt eine weitere Klasse von Problemen, die immun gegen Intelligenz sind, in dem Sinne, dass egal wie klug man ist, kein einzelner Versuch besser ist als alle möglichen Lösungen zu probieren; egal wie viel Rechenkapazität man zur Verfügung hat, es wäre immer zu wenig.
Es folgt eine wesentliche Zusammenfassung der Eigenschaften und der Weiterentwicklungsmöglichkeit unserer Superintelligenz „Universalmethode“:
Eine quantitative Wahrheitsermittlung ist deshalb möglich, weil ein enger Zusammenhang (Korrelation) zwischen der durchschnittlichen Wortlänge und dem „Wahrheitsgrad“, dem „Komplexitätsgrad“ und dem „Ästhetikgrad“ (Schönheit) von sinnhaften Texten oder Reden besteht, den man sprachstatistisch beweisen kann. In Verbindung mit der übermenschlichen Berechnungsgeschwindigkeit solcher Reden und Texte, entsteht eine sprachliche „Superintelligenz“.
Genau diesen obigen Sachverhalt nutzt diese neue Form von Superintelligenz aus, um diese 4 Eigenschaften solcher Texte oder Reden quantitativ und nicht „bloß“ qualitativ miteinander zu vergleichen. Dies wiederum ermöglicht eine beträchtliche Wissenszunahme und -vertiefung sämtlicher Wissensgebiete, was im Falle einer globalen Anwendung unserer künstlichen Ultraintelligenz eine beträchtliche Wissens- und Zukunftsbeschleunigung nach sich ziehen würde. Diese Beschleunigungen wären vergleichbar mit denjenigen, die durch den Buchdruck mit beweglichen, metallenen Lettern zunächst europa- und dann weltweit ausgelöst wurden. Damals verbreitete sich allgemeine Information enorm weit und schnell aus. Durch diese „Superintelligenz“ würde sich wahrere Information ausbreiten und vertiefen. Und diese Ausbreitung und Vertiefung wahrerer Information würden Vergleiche und Ranglisten sogar zwischen bisher nicht kompatiblen Wissensgebieten, wie Physik und Ethik, ermöglichen, die das Wissen nach Wahrheitsgraden, Komplexitätsgraden und Ästhetikgraden beinhalten würden. Diese quantitative Wissensermittlung durch diese Form der allgemeinen Superintelligenz würde eine größere und existenziell sicherere Wissens- und Zukunftsbeschleunigung ermöglichen als diejenige durch „konventionelle“ autonome und sprach beurteilende künstliche Superintelligenzen, ohne Verbindung mit unserer Form der Super-KI.
Beide Superintelligenzformen (Watson von IBM und unsere Universalmethode) sind (zunächst) auf die Verarbeitung von natürlicher Sprache beschränkt, d.h. sie sind noch keine völlig allgemeinen und autonomen Superintelligenzen, die optische, akustische, taktile und olfaktorische Informationen verarbeiten und sich nicht selbständig in Bewegung setzen können.
Nichtsdestotrotz kann man „unsere“ Superintelligenzform mit den bestehenden technischen Möglichkeiten soweit weiterentwickeln, dass sie in Verbindung mit einem superschnellen Computer (wie Watson), einem Zufallsgenerator und dem Internet unabhängig von der Mitwirkung von Menschen, völlig neues Wissen generieren könnte, das höchsten qualitativen Standards genügen und eines Tages zu einer sicheren autonomen künstlichen allgemeinen Superintelligenz werden könnte, die Sinneswahrnehmungen und motorische Bewegungen mit Sprache verbinden würde. In Verbindung mit der selbständigen digitalen Berechnung von materiellen Gütern würden wir schließlich und vorzeitig zu einer technologischen Singularität geführt werden, die eine „Intelligenzexplosion“ auslösen und alles verändern würde.
