Die kommende Transition - R. A. De Ruiter - E-Book

Die kommende Transition E-Book

R. A. De Ruiter

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Beschreibung

Seit der Corona-Pandemie, anhaltenden Anstieg der Sterblichkeit (Ende 2022 wies Deutschland eine Übersterblichkeit von 50% auf), der Krieg in der Ukraine und die Sanktionen gegen Rußland geht es mit der Gesellschaft mehr denn je bergab. Die Arbeitslosenzahlen sind weltweit gestiegen und viele Menschen leiden immer öfter Hunger. Neben Covid-19, Umweltprobleme, Inflation, Zerstörung der Landwirtschaft und der Tierhaltung und Anzeichen einer Deindustrialisierung (durch Sanktionen gegen Rußland hervorgerufen), steht das bisheriges Weltsystem unter enormem Druck. Die Wirtschaft der EU steht das Wasser bis zum Hals, ohne eine Möglichkeit sie zu retten. Es scheint so, als solle die Menschheit in einem Dauerzustand der Unruhe, der Instabilität und der Angst gehalten werden. Viele fragen sich: "Wohin steuert die Welt? Wohin führt unser Weg? Wie sind wir überhaupt in diese Lage geraten? Was steht der Menschheit noch bevor?" Nach den erstaunlichen Umwälzungen, die sich in unserer heutigen Welt vollzogen haben, werden wir in naher Zukunft Zeugen und Zeuginnen einer ununterbrochenen Folge von sehr bemerkenswerten Veränderungen sein, die einen tiefen Einschnitt in unserem Leben bedeuten werden. Die von den Großen in der Politik und Medienwelt bereits lange angekündigte Transition, auch Paradigmenwechsel genannt, steht uns seit der Corona-Pandemie bevor. Die erste deutsche Ausgabe des vorliegenden Buches erschien im Jahr 2009. In diesem Buch warnt der Autor vor dieser unmittelbar bevorstehenden Transition, ein ´großer Übergang´ zu einer Neugestaltung der Welt. Eine Neue Weltordnung, in der eine computergesteuerte Gesellschaftsordnung dominiert und in der das Individuum rund um die Uhr überwacht wird. Eine wichtige treibende Kraft ist dabei die Digitalisierung der Gesellschaft und eine technokratische Zivilisation.

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Seitenzahl: 196

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Die kommende Transition

Der globale Zusammenbruch des gegenwärtigen Weltsystems steht unmittelbar bevor

Leo N. Tolstoy

« Geld…

ist eine neue Form der Sklaverei, unterschieden von der alten lediglich durch die Tatsache, daß sie unpersönlich ist - es gibt keine Zwischenmenslichkeit zwischen Herr und

Sklave. »

Titel der Originalausgabe: De komst van de Transitie: Het einde van ons individueel zelfbeschikkingsrecht

E-Book: Epub met Adobe DRM

ISBN: 978-90-79680-39-9

Jahr der Veröffentlichung: 2023

Paperback - Taschenbuch

ISBN: 978-90-79680-05-4

Jahr der Veröffentlichung: 2009

Umschlagfoto: Shehzad Noorani

Lektorat: Dr. Karin Gilmore

Printed in Ecuador

Copyright: © 2009 - 2023 Robin de Ruiter

Herausgeber: Mayra Publications

Internet: mayrapublications.nl

Dieses Buch ist mit größtmöglicher Sorgfalt geschrieben geworden. Weder der Autor noch der Herausgeber sind jedoch verantwortlich für etwaige Schäden, die aus möglichen Fehlern und/oder Unvollständigkeiten in diesem Buch entstehen. Ebenfalls sind sie nicht verantwortlich für die Folgen der Entscheidungen, die Menschen nach dem Lesen dieses Buchs treffen.

Alle Rechte vorbehalten. Weder der Inhalt der vorliegenden Ausgabe oder Teile daraus dürfen ohne die vorherige schriftliche Genehmigung des Herausgebers vervielfältigt, in einer automatisierten Datenbank gespeichert oder in sonst irgendeiner Weise elektronisch, mechanisch, z. B. durch Fotokopieren, oder durch andere Medien veröffentlicht werden.

No part of this work may be reproduced in any form by print, photo print, microfilm or any other means without written permission of the publisher.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

1. Realität

2. Geld aus dem Nichts entstehen lassen

3. Anhäufung von Geld ist Anhäufung von Macht

4. Macht, Mensch und Maschine

5. Die große Veränderung

6. Haben wir einen freien Willen?

7. Wie sieht die Zukunft nach der Transition aus?

8. Ein dritter Weg?

9. Elitisten-Krieg gegen der Menschheit

10. Ausplünderung der Bevölkerung

11. Bericht der Silver Commission aus dem Jahr 1876

Anhang

a)  Aus der Autobiografie von Benjamin Franklin

b)  Brief von Don Mancio Serra de Leguisamo aus dem Jahr 1589

c)  Das heißeste Interview dieser Welt!

d)  Bestandteile des Schweinegrippeimpfstoffs

e)  Das WHO-Drei-Phasen-Rezept

f)  Interview mit Robin de Ruiter

Bibliografie

UNICEF-Foto des Jahres 2006

Unser besonderer Dank gilt Shehzad Noorani, der uns eines seiner Fotos für den Umschlag dieses Buchs zur Verfügung gestellt hat. Das Bild stammt aus der Reportage Kinder des schwarzen Staubs. Shehzad Noorani, der in Kanada lebt, berichtet in dieser Reportage über Kinder in den Slums von Bangladesch, die unter menschenunwürdigen Bedingungen mit bloßen Händen Trockenbatterien zerlegen. Das Foto zeigt die achtjährige Hajira, die in einer Arbeitspause mit ihrer dreijährigen Schwester auf dem Arm in der Tür einer Werkstatt steht. Mit diesem Foto erzielte Shehzad Noorani den zweiten Platz beim UNICEF-Fotowettbewerb.

Vorwort

In der Welt von heute geht es mit der Gesellschaft mehr denn je bergab. Viele fragen sich: „Wohin steuert die Welt? Wohin führt unser Weg? Wie sind wir überhaupt in diese Lage geraten? Was steht der Menschheit noch bevor?“

Dieses Buch handelt von den Folgen der verborgenen Machenschaften einer kleinen elitären Gruppe, deren Ziel die Unterdrückung der ganzen Menschheit ist. Das eigentliche Ziel dieser elitären Gruppe ist die vollständige Kontrolle über den Planeten Erde.

Nach den erstaunlichen Umwälzungen, die sich in unserer heutigen Welt vollzogen haben, werden wir in naher Zukunft Zeugen und Zeuginnen einer ununterbrochenen Folge von sehr bemerkenswerten Veränderungen sein, die einen tiefen Einschnitt in unserem Leben bedeuten werden. Wir stehen kurz vor dem Untergang aller Gesellschaftsformen, wie wir sie kennen, und dem Eintritt in ein dunkles und sadistisches Zeitalter, das nur noch Sklaven und Fürsten kennen wird. Bald wird es um unsere Freiheit geschehen sein. Dies betrifft nicht nur die Freiheit der Völker, sondern auch unsere individuelle Freiheit.

Dieses Buch bietet den Lesern und Leserinnen einen noch nie da gewesenen Einblick in die Prozesse, die sich hinter den Kulissen unseres Weltsystems abspielen. Es geht hier nicht um Personen, Politik, Rasse oder Glauben. Dieses Buch versucht, uns jene Situation deutlich zu machen, in der wir alle gleichermaßen festsitzen, und uns klar zu machen, dass wir nicht so machtlos sind, wie es oft scheint.

Alle, die vor der Wahrheit nicht zurückschrecken und bereit sind, über alle in diesem Buch angesprochenen Dinge unvoreingenommen zu diskutieren, sollten es als eine Herausforderung betrachten. Niemand kann seine oder ihre Augen vor den in diesem Buch beschriebenen Tatsachen verschließen.

Da in diesem Buch eine Wirklichkeit dargestellt wird, der wir nicht gerne in die Augen sehen, kann das Geschriebene auf manche von uns von Zeit zu Zeit sehr konfrontierend wirken.

Einleitung

Es wird Ihnen nicht entgangen sein, dass es unserer Gesellschaft nicht allzu gut geht. Man fühlt sich unwohl, unruhig und unsicher. Doch was es genau ist, das dieses Gefühl in uns auslöst, können wir nicht benennen.

Dieses Buch versucht, etwas Licht ins Dunkel zu bringen, um so jenes Handeln möglich zu machen, das momentan bitter nötig ist.

Unser größter Irrtum ist der, dass wir Dinge geschehen LASSEN. Wir fühlen uns nicht verantwortlich.

Beispiel 1: Vor ungefähr zehn Jahren eroberte eine Reihe von neuen Getränken die Regale der Supermärkte: Alcopops – Getränke, die anziehende Farben mit einem süßlichen Geschmack und Alkohol kombinieren, verpackt in kleinen Flaschen und Dosen, ähnlich wie Limonade und noch dazu sehr günstig. Besonders anziehend sind sie für Kinder, die in den Schulpausen ihr Taschengeld unter anderem auch in die „Supermärkte“ tragen. Diese sind schließlich für jeden und jede geöffnet. Jetzt haben wir mit einer Jugend zu kämpfen, die aufgrund von Leistungsstress und Gruppendruck an der Flasche hängt.

Wir hätten diese Situation kommen sehen müssen. Wir haben es nichtsdestoweniger geschehen lassen. Dies wird uns langsam bewusst und wir lassen es von „Fachleuten untersuchen“. Diese erstellen ein Gutachten, das uns sagt, was wir eigentlich schon lange wussten. Es entsteht Aufregung in der Presse, eventuell beschäftigt sich die Politik mit dem Thema und das war es dann auch schon. Und die Getränkeflaschen stehen noch immer in den Supermärkten.

Beispiel 2: In der Vergangenheit lebten wir in Gemeinschaften oder Stämmen, in denen unsere Wirtschaft vorwiegend daraus bestand, Tauschhandel zu betreiben und füreinander zu sorgen.

Es entstand ein gemeinsames Tauschmittel.

Es entstanden Maßeinheiten und Gewichte.

Es entstanden Gold- und Silbermünzen.

Es entstand Papiergeld. Das Gold ging an die Bank, die das Papiergeld austeilte.

Es entstand digitales Geld, das neben dem Papiergeld existiert (mit Gold als Standard).

Am 15. August 1971 trennte sich der amerikanische Präsident vom Goldstandard. Er machte so den Weg frei für eine Sturzflut an Papiergeld und digitalen Geldmengen, die jeden Rahmen sprengten.

Heute verbergen sich 90 % des weltweiten Gelds im Computer und wir sind voll und ganz abhängig von jenen, die diese Computer und den Geldstrom kontrollieren. Wer bestimmt, welche Personen oder Völker digitales Geld „bekommen“? Vergessen wir dabei nicht, dass wir hierfür immerhin einen „Anschluss“ benötigen! Und fällt einmal der Strom aus, dann gibt es kein Geld. Ende der Geschichte. Dieser Prozess ist nicht aus dem Nichts entstanden. Doch wer kontrolliert ihn? Und warum?

Und schon wieder, genau wie beim Alkohol, haben wir es geschehen LASSEN.

Ein seit Jahrhunderten voranschreitender Prozess erreicht nun bald sein Ende. Die von den Großen in der Politik und Medienwelt bereits lange angekündigte „Transition“ oder auch ein „Paradigmenwechsel“ steht uns bevor. Dieser Prozess kann harmonisch oder schlagartig und mit gesellschaftlichem Chaos vonstattengehen. Das hängt von uns selbst ab. Menschen, die sich ausschließlich mit ihrem täglichen Leben auseinandersetzen, werden eine unangenehme Überraschung erleben.

Die Transition ist schon vor Hunderten von Jahren angelaufen. Sie ist Gesprächsthema in finanziellen, politischen und New Age-Kreisen und man bietet entsprechende neue Managementbücher- und Kurse an, wie beispielsweise „Change Management“.

Doch was bedeutet diese Transition wirklich? Sie ist der Beginn einer neuen Gesellschaft mit einer neuen Art des Lebens, einer technokratischen Diktatur. Angesichts der geschichtlichen Vergangenheit des Systems, in dem wir leben, können wir das Schlimmste befürchten.

Dass wir ein weltweit verbundenes Computernetzwerk besitzen, wurde deutlich, als die „Augmented Reality“, die „Erweiterte Realität“, für Mobiltelefone eingeführt wurde. Diese ermöglicht es, realistische Bilder durch virtuelle Darstellungen zu ergänzen.

Um von „Erweiterter Realität“ sprechen zu können, müssen drei Eigenschaften erfüllt sein:

Das System kombiniert Realität mit Virtualität.

Es ist interaktiv in Echtzeit und es funktioniert dreidimensional.

Das System besitzt des Weiteren einen Tracking-Support. Die Positionsbestimmung in Echtzeit ist eine Voraussetzung.

Und unsere Privatsphäre?

Ein vergleichbares Konzept besteht bereits: „Augmented ID“ oder Identitätsmanagement. Hierbei wird eine Gesichtserkennungssoftware mit der Augmented Reality kombiniert. Sie stehen etwa mit Ihrem Mobiltelefon auf der Straße und suchen nach jemandem. Ihr Telefon findet ihn für Sie, indem es den Aufenthaltsort des anderen bestimmt.

Wir alle können uns vorstellen, welchen Aufschwung die derzeitigen Entwicklungen im sozialen (und vor allem kriminellen) Bereich hierdurch erleben werden: Menschen missbrauchen die Technologie für fragwürdige Zwecke, die Dinge geraten außer Kontrolle und die Überwachung wird verschärft.

Man will, dass jede Art der Kommunikation letztendlich über das Internet stattfindet. Digitale Netzwerke wie etwa Facebook sind nur die Vorläufer hierfür. SMS, E-Mails und Twitter sind die Norm. Normale Gespräche fühlen sich seltsam an und unser gegenseitiges Einfühlungsvermögen wird stets geringer.

Die vollständige Vereinigung von Mensch und Technik wird die Folge sein. Der Moment, an dem diese Entwicklungen unumkehrbar geworden sind, wird „Transition“ genannt. Nach ihr wird es keine individuelle Entscheidungsmöglichkeit mehr geben.

Die entscheidende Frage, die wir uns stellen müssen, ist also: Wer sitzt an den Hebeln, die dieses zentral gesteuerte System antreiben? Wer zieht einen Nutzen aus dieser totalen Integration? Wie sieht die Zukunft aus, die uns bevorsteht?

Da bis zum heutigen Tage noch immer keine Debatte darüber entstanden ist, welchen Kurs wir als Gesellschaft eingeschlagen haben, wurde dieses Buch verfasst. Dieses erläutert und analysiert, wie dieses System entstanden ist, wie es funktioniert und wo es uns hinführen wird.

Man ist sich der Folgen nicht in ausreichendem Maße bewusst. Dies wird unter anderem durch die Nachrichtenberichte über die Einführung der „Augmented Reality“ für Mobiltelefone deutlich. Man bekommt zu sehen, wie „cool“ und praktisch diese neue Funktion ist, doch über die gesellschaftlichen Folgen schweigt man sich aus – genau wie bei den Alcopops und beim Übergang vom Bargeld zum digitalen Geld.

Kapitel 1

Realität

„Die Erschütterung über die Wahrheit ist proportional dazu, wie sehr man an die Lüge geglaubt hat. Die Menschen waren nicht beunruhigt, weil die Erde eine Kugel ist. Sie waren beunruhigt, weil sie keine Scheibe ist. Wenn man den Menschen ein gut verpacktes Lügengebilde über mehrere Generationen hinweg verkauft, dann erscheint ihnen die Wahrheit grotesk und ihr Befürworter wie ein wahnsinniger Irrer.“ (Dresden James)

Jeder und jede von uns lügt einmal. Wir fangen schon in unseren Kindertagen damit an und wir erschrecken uns, wenn unsere Kinder uns wiederum anlügen. Diese Lügen sind nicht sehr verworren und sehr leicht zu durchschauen. Wir sprechen darüber, denken nicht weiter darüber nach und sagen uns, das legt sich schon wieder. Verworrene Lügen hingegen erkennen wir nicht so leicht. Das gilt insbesondere dann, wenn sie in unsere Nachrichtenwelt oder unsere „Geschichtsschreibung“ eindringen. Um diese Lügen zu durchschauen, muss man viel Einsicht mitbringen und Zeit investieren. Zeit haben wir aber nicht. Unser tägliches Leben wird von Arbeit, laufenden Kosten, Staus und Fußball bestimmt. Vielleicht bleibt zwischendurch ein kurzer Moment für einen Blick in die Zeitung. Sobald die Ferienzeit beginnt, sorgen wir alle dafür, dass wir weg kommen. Und wenn wir dann lesen, dann lesen wir am liebsten einen Thriller oder einen Roman.

Unsere Staatsoberhäupter sind sich dessen nur allzu bewusst und machen es sich zunutze. Heimlich wird eine Agenda durchgesetzt, ohne dass wir davon auch nur den blassesten Schimmer haben. Unsere Presse und unsere Lokalpolitiker machen uns sicher auch nicht klüger, als wir schon sind.

In der hier beschriebenen Situation ist es besonders einfach, eine Lüge zu verkaufen. Wenn Sie sich die Zeit nehmen und alles etwas genauer betrachten und analysieren, dann erwartet Sie sicherlich die eine oder andere überraschende Erkenntnis.

Ein Beispiel gefällig?

Auf den nachfolgenden Seiten sehen Sie Luftaufnahmen, entstanden während der Kubakrise im Jahr 1962. Diese Fotos wurden aus einem in der Stratosphäre, der höchsten Schicht der Erdatmosphäre vor dem Weltraum, fliegenden U-2-Spionageflugzeug heraus aufgenommen.

Richard Helms, der ehemalige Direktor des FBI, veröffentlichte im Jahr 2002 seine Memoiren.1 Auf Seite 213 seines Buchs berichtet er Folgendes über diese Fotos:

„Am 14. Oktober 1960 befand sich der Pilot der Maschine auf einer Flughöhe von ungefähr 70.000 Fuß, etwa 14 Meilen, oberhalb seines Ziels. Der verwendete Film hatte eine derart hohe Auflösung, dass man Gegenstände bis zu einer Größe von 30 Inches – circa 85 cm – erkennen konnte.“

Barry Goldwater war von 1953 bis 1979 als Senator in Washington tätig und kandidierte bei den Präsidentschaftswahlen im Jahr 1964 für die Republikaner im Wahlkampf gegen Lyndon B. Johnson. 1979 veröffentlichte er seine Memoiren unter dem Titel With No Apologies. Zu den 1960 von der U-2 gemachten Fotos hatte er Folgendes zu sagen:

„Die Fotos übertrafen qualitativ alles, was man bis zum damaligen Zeitpunkt kannte. Ihre Auflösung war derartig hoch, dass man aus einer Höhe von acht Meilen die Schlagzeilen einer Zeitung lesen konnte.“2

Schauen Sie sich nun die unten abgebildeten Sattelitenfotos an und vergleichen Sie sie miteinander. Diese Fotos wurden im Rahmen einer Präsentation des US-Verteidigungsministers Powell vor dem UN-Sicherheitsrat am 5. Februar 2003 gezeigt. Zwischen den oben abgebildeten Fotos und diesen Aufnahmen liegen gut und gerne 41 Jahre!

Was die Fotos angeht, hat man uns natürlich zum Narren gehalten. Warum sind diese Fotos qualitativ derart schlecht? Hat man vergessen, dass man bereits in den Sechzigerjahren auf einem technischen Stand war, der es ermöglichte, haarscharfe Fotos aus der Stratosphäre aufzunehmen? Die einzig logische Schlussfolgerung: Die von Powell gezeigten Fotos sind eine Farce – nichts weiter als die Begründung dafür, einen Krieg zu beginnen. Ginge es hier nicht um weltweite Krisen, wir würden darüber lachen. Unsere Politiker jedoch waren 2003 derart überzeugt, dass Sie gegen den Irak in den Krieg zogen. Mit allen Konsequenzen! Wie viele unserer Soldaten sind seitdem aufgrund dieser Entscheidung gefallen? Und wie viele werden noch sterben? Niemand, der bei diesen Ereignissen Fragen stellt.

Niemand, aber auch wirklich niemand, der bei diesen Vorgängen stutzig geworden ist. Die oben genannten Zitate machen deutlich, wie einfach es ist, uns alle hinters Licht zu führen.

Es handelt sich hier um etwas, das für alle sichtbar ist: Fotos. Mit abstrakten Dingen, wie der Politik oder dem Bankwesen, ist dies alles natürlich noch einfacher. In der heutigen Mediengesellschaft kann man jede Geschichte verkaufen.3 Sollen die Bürger und Bürgerinnen doch das Gegenteil beweisen.

Ebenfalls aufsehenerregend: Hier ist der unterirdische Al Kaida-Komplex Tora Bora in Afghanistan abgebildet. „Schön weit weg, dort sieht sowieso niemand nach“, denkt man sich im Pentagon.

Einige Journalisten haben allerdings doch nachgesehen und fanden nichts.4 Offiziell wurde kein einziger Versuch unternommen, um dies zu widerlegen.

Um die Zweifler von der Bedrohung durch Al Kaida und der Notwendigkeit des Kampfes gegen den Terrorismus zu überzeugen, sollte man doch etwas mehr Einsatz erwarten.

Ein letztes Beispiel: Das „versehentliche“ Bombardement der chinesischen Botschaft in Belgrad durch die NATO am 7. Mai 1999. Man hatte sich im Standort und dem sich dort befindlichen Objekt geirrt. Der Pressesprecher der NATO, Jertz, gab im Namen von General Walter auf einer Pressekonferenz den Grund dieses „Irrtums“ bekannt: Der Geheimdienst hatte veraltete Landkarten verwendet!5 40 Jahre nach den U-2-Fotos orientiert sich die NATO bei ihren Bombardements also immer noch an veralteten Landkarten.

Sie sehen also, für unsere Herrscher und ihre höheren Staatsdiener ist es normal, zu lügen. Moralische Bedenken sind ihnen fremd. Für sie ist es genau wie essen, trinken oder Fahrrad fahren. Du tust es jeden Tag, automatisch und ohne darüber nachzudenken, denn unsere Herrscher wissen: Die Wahrheit bricht ihnen das Genick.

Kriegsverursacher benötigen immer einen Anlass, um die Zusage von den Völkern für große militärische Operationen zu bekommen. Dazu ist die psychologische Beeinflussung ein gängiges Instrument. In diesem schnellen Kommunikationszeitalter stehen ganz bestimmte „Consultants“ auf den Lohnlisten: Spindoctors. Sie sind speziell ausgebildete Medienberater, die im Namen unserer Regierungen alles verkaufen. Krieg im Irak oder in Afghanistan? Kein Problem!

Unsere Herrscher können lügen, Tag ein Tag aus, da wir dank unserer Geschichtsschreibung und der Presse ein Bild von der Wirklichkeit bekommen haben, das ihnen zuspielt. Diese Wirklichkeit ist in subtilen Grautönen gezeichnet, in der die Grenze zwischen Wahrheit und Lüge verschwimmt.

Man bevorzugt verworrene Lügengebilde. Simple Lügen werden nur dann verwendet, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, beispielsweise vor einem Untersuchungsausschuss. Dann greift man auf Antworten wie „Daran kann ich mich nicht mehr erinnern“, „Das habe ich so nicht gemeint“ oder „Ich wurde falsch informiert“ zurück. Oder, wenn man wirklich keinen anderen Ausweg mehr sieht, sagt man „Entschuldigung!“. Auf diese folgt noch ein „Wir dürfen nicht so sehr auf die Vergangenheit blicken, sondern in die Zukunft schauen!“ und schließlich geht man wieder zur normalen Tagesordnung über.

Man verwendet bevorzugt Konzepte und Mythen. Sie überdauern die Generationen und man kann sie so kompliziert gestalten, wie man es möchte. Indem man die Schwerpunkte verändert, kann man den Fokus seiner Zielgruppe beeinflussen und diesen später ganz einfach über das Bildungssystem, die Medien oder die Lokalpolitiker, die oft nicht viel mehr wissen als wir selbst, verbreiten.

Die wichtigste Eigenschaft von Konzepten und Mythen ist die, dass man mit ihrer Hilfe ein Weltbild kreiert. Aus ihnen entstehen Schemata, die unser Denken begrenzen, ohne dass wie es merken, und so unser Leben bestimmen. Ein anschauliches Beispiel dafür, wie man auf hohem Posten denkt, ist die Äußerung eines anonymen Beraters von Präsident Bush, die einer Veröffentlichung des Journalisten Ron Suskind in der New York Times vom 17. Oktober 2004 entnommen wurde:

„Der Berater sagte zu mir, dass sich Menschen wie ich (Journalisten) in dem befänden, ‚was wir eine wahrheitsbezogene Gesellschaft‘ nennen. Er definierte diese als jene Menschen, die daran glauben, dass Lösungen aus unserer sorgfältigen Analyse der erkennbaren Realität entstünden. So funktioniert die Welt heute nicht mehr. Wir sind ein Imperium und wenn wir handeln, dann sind wir es, die die Realität erschaffen. Und während Sie diese Realität analysieren – sorgfältig wie Sie sind – handeln wir weiter und erschaffen neue Realitäten, die Sie wieder analysieren können. So laufen die Dinge. Wir schreiben die Geschichte und Sie, Sie alle, analysieren lediglich das, was wir tun.“6

Da sehen Sie es in einem einzigen Satz. Wir laufen den Fakten hinterher – Fakten, die wir nicht begreifen, die aber dennoch unser Leben bestimmen.

Doch was können wir daran verändern?

Zunächst einmal müssen wir lernen, unserem eigenen Denken kritisch gegenüberzustehen. Wir sind es gewohnt – bereits seit unserem ersten Schultag – Informationen auf eine passive Art und Weise hinzunehmen, zu akzeptieren, was uns der Lehrer erzählt, der selbst auch einmal ein Schüler gewesen ist und der sich bei der Informationsweitergabe selbst auch auf die Autoritäten verlässt. Fragen stellen? Lieber nicht. Das verzögert den Unterricht. Schüler, die viele Fragen stellen, werden als störend wahrgenommen. Wenn man auf diese passive und kritiklose Art und Weise Jahr für Jahr sein Weltbild aufbaut, so wird einem das selbstständige Denken automatisch abgewöhnt.

Fragen stellen bedeutet zeigen, dass die eigene Einsicht begrenzt ist. Das Zugeständnis dieser Begrenzung durch die Frage ist eine offene Bitte an den Lehrer darum, diese Einsicht zu vermitteln. Im Laufe der Zeit gewöhnen wir es uns ab, Fragen zu stellen, und fangen an, brav in der Maschinerie zu funktionieren. Und wenn man nach der Schule nach Hause kommt, dann steht dort der Fernseher. Die Fortsetzung des gleichen Prozesses.

Seien wir ehrlich zu uns selbst. So werden wir geformt. Und wenn doch einmal eine Meinung geäußert wird, die den geltenden Moralvorstellungen widerspricht, dann ist dies die Meinung eines Rebellen, eines Ketzers oder eines Verschwörungstheoretikers – in jedem Fall eine Meinung, die uns Kopfschmerzen bereitet und für die wir keine Zeit übrig haben, insbesondere dann nicht, wenn diese Meinung unser Weltbild infrage stellt. Jenes Weltbild, mit dem wir aufgewachsen sind und in dem wir uns sicher fühlen.

Informationen werden uns in einfachen, mundgerechten Happen vorgelegt. Unkonventionelle Meinungen müssen wir auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen – etwas, in dem wir sehr schlecht sind, denn das lernt man nicht in der Schule oder in den Medien. Versuchen wir es trotzdem, dann erweist es sich als so schwierig, dass wir die Orientierung verlieren und es schließlich doch sein lassen.

Versucht jemand, uns deutlich zu machen, dass wir möglicherweise manipuliert werden, dann werden wir sauer und streiten es ab, mit „Was denkst du eigentlich, wer du bist?“, „Du meinst wohl, dass du alles weißt“ und so weiter. Die betreffende Person wird in eine Schublade gesteckt und wir haben wieder unsere Ruhe.

Was wir als Wahrheit akzeptieren, entstammt dem, was wir als eine „offizielle Quelle“ bezeichnen: dem Bildungssystem und den täglichen Medien. Während diese „offiziellen Quellen“ über jede Beweislast erhaben zu sein scheinen, so muss der „Fantast“ mit seiner unkonventionellen Meinung alles „beweisen“. Wenn dies dann gelingt, schenkt man ihm dennoch keine Beachtung und zieht ihn ins Lächerliche. Für unsere Herrscher ist es so natürlich ein Leichtes, uns zu manipulieren.

Kapitel 2

Geld aus dem Nichts entstehen lassen

„Geld ist in unserer neuzeitlichen Gesellschaft ein Tabu, das noch nie wirklich hinterfragt wurde.“Ehemaliger belgischer Zentralbankier und Währungshändler Professor Bernard Lietaer

Für alle, die sich irgendwo für eine bessere Welt engagieren, ist es von grundlegender Bedeutung, sich über die Wurzeln der Macht bewusst zu werden.

Das Geldsystem kam 1694 in England „zur Welt“. Die herrschenden Banker unter der Leitung von den Gebrüdern Rothschild hatten schon in 1688 dem holländischen Prinzen Wilhelm von Oranien (1650-1702), die englische Krone versprochen unter der Voraussetzung, dass er ihnen das Recht der Geldherausgabe übertrug. Um seine Bedenken aus dem Weg zu räumen, versprachen sie ihm außerdem, seinem Schwiegervater James II. kein Leid anzutun und ihm selber jede Summe Geld zu 8 % Zinsen auszuleihen.7 Sechs Jahre später gründete Wilhelm III. zusammen mit den Rothschilds die „private“ Bank von England.

Dies war nur der erste Schritt. Das System sollte selbstverständlich künftig die ganze Welt umspannen.

Thomas Jefferson warnte einst:

„Wenn es dem amerikanischen Volk jemals gestattet sein wird, Privatbanken zur Kontrolle ihrer Geldangelegenheiten zu errichten – zunächst mittels Inflation, später mittels Deflation –, dann werden die Banken und Unternehmen, die an ihrer Seite entstehen, die Menschen jedes Eigentums entledigen, bis dass ihre Kinder eines Tages obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Väter einst eroberten.“

Heute sind fast alle staatlichen Zentralbanken autorisierte Rothschild Banken die Geld für Darlehen praktisch aus dem Nichts herausdrucken und gegen Zinsen an die Regierung verleihen, sowie die nationale Geldmenge kontrollieren.

Wie wir sehen werden, ist auch diese staatliche US-Notenbank (die Banken des Federal Reserve Systems) eine Privatbank, die dem Staat Geld im Tausch gegen Staatsanleihen gibt. Dieses Geld, welches im Tausch angeboten wird, wird „geschöpft“, das heißt aus dem „nichts“ erzeugt. Banknoten werden gedruckt und gegen Staatsanleihen getauscht.

1863 schrieben die Londoner Rothschilds an befreundete Bankiers, die Herren Ikelheimer8, Morton und Vandergould, in New York, um ihnen dieses System zu empfehlen, das genauso einträglich wie undurchschaubar sei und das von ihnen selber für die amerikanischen Verhältnisse ausgearbeitet worden sei. Man hatte es sich zum Ziel gemacht, in New York eine „Nationalbank“ zu errichten.

DER BRIEF DER ROTHSCHILDS9

Sehr geehrte Herren,