Die Kreuzigung - Burak Tuncel - E-Book

Die Kreuzigung E-Book

Burak Tuncel

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Beschreibung

Er war der Dichter, den die Menschen in diesem Leben geringschätzten und der erst erkannt wird, wenn er sich verabschiedet von der irdischen Welt, um zu seiner Laube im Himmel zurückzukehren. Er war der Dichter, der von der Menschheit nichts erbittet als ein Lächeln, dessen Geist emporstrebt, doch die Menschen versagen sich seinen strahlenden Glanz. Bis wann werden die Menschen im Schlaf versunken bleiben? Bis wann werden sie weiterhin jene verherrlichen die Größe erlangen durch die Gunst der Stunde? Wie lange werden sie jene missachten, die ihnen ermöglichen, die Schönheit ihres Geistes zu erkennen, Symbol des Friedens und der Liebe? Bis wann werden Menschen die Toten ehren und die Liebenden vergessen, die ihr Dasein in Elend fristen und sich selbst verzehren wie brennende Kerzen, um den Weg zu erhellen für die Unwissenden und sie auf den Weg des Lichts zu führen? Dichter, du warst das Leben dieses Lebens und hast triumphiert über die Zeitalter, trotz ihrer Härte, ihrer Schwere. Dichter, eines Tages wirst du die Herzen regieren, und daher hat dein Königreich kein Ende.

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„Es kommt so selten noch eine freundliche Stimme zu mir. Ich bin jetzt allein, absurd allein, und in meinem unerbittlichen und unterirdischen Kampfe gegen alles, was bisher von den Menschen verehrt und geliebt worden ist“

Friedrich Nietzsche

„Also so will es die Art edler Seelen, sie wollen nichts umsonst haben, am wenigsten das Leben. Wer vom Pöbel ist, der will umsonst leben. Wir anderen aber, denen das Leben sich gab. Wir sinnen immer darüber, was wir am besten dagegen geben.“

Friedrich Nietzsche

„Einmal alle hundert Jahre begegnet Jesus von Nazareth dem Jesus der Christen in einem Garten auf den Hügeln des Libanon. Und lange sprechen sie miteinander. Und jedes Mal geht Jesus von Nazareth fort mit diesen Worten an Jesus den Christen: „Mein Freund, ich fürchte, wir werden niemals, niemals übereinstimmen.“

Khalil Gibran

„In dieser Welt werden die Menschen mit Herz zermalmt, ausgebeutet, unterdrückt. Diese Welt wird von den Berechnenden, den Cleveren, den Herzlosen und Grausamen regiert. Die Gesellschaft ist so eingerichtet, dass jedes Kind im Laufe der Zeit sein Herz verliert und seine Energie stattdessen direkt in den Kopf geht. Das Herz wird verkauft.“

Osho

„Die Guten müssen den keuzigen, der sich seine eigne Tugend erfindet. Das ist die Wahrheit. Den Schaffenden hassen sie am meisten, den, der Tafeln bricht und alte Werte, den Brecher, den heißen sie Verbrecher. Die Guten nämlich, die können nicht schaffen, die sind immer der Anfang vom Ende. Sie kreuzigen den, der neue Werte auf neue Tafeln schreibt, sie opfern sich die Zukunft, sie kreuzigen alle Menschen Zukunft.“

Also sprach Zarathustra

Das war schon immer meine Gewohnheit. In diesen Tüten sind Samen von Sommerblumen. Vielleicht komme ich niemals mehr diesen Weg entlang, immer unterwegs meine Seele auf endlosen Wegen. Wenn der Sommer kommt und die Blumen erblühen, werden Tausende von Menschen, die diesen Weg entlangkommen, diese Blumen und ihre Farben sehen. Sie kennen mich nicht, doch das spielt keine Rolle. Eines ist sicher, auf diese Weise mache ich ein paar Menschen glücklich. Es spielt keine Rolle, ob sie mich kennen oder nicht. Wichtig ist nur, dass ich etwas getan habe, um jemanden glücklich zu machen. Vielleicht kommen ein paar Kinder und pflücken ein paar dieser Blumen, um sie mit nach Hause zu nehmen. Oder es kommen Liebende vorbei und binden sich daraus einen Kranz, und ohne dass sie es wissen, werde ich ein Teil ihrer Liebe sein. Ich werde an der Freude dieser Kinder teilhaben. Und ich werde ein Teil jener sein, die einfach hier entlanggehen und sich an den Blumen erfreuen.

„Ich will von Christus sprechen, aber nicht vom Christentum. Das Christentum hat nichts mit Christus zu tun. Im Gegenteil, das Christentum ist gegen Christus, genauso wie der Buddhismus gegen Buddha und die Mohammedaner gegen Mohammed sind.“

Osho

Ich verlasse das Haus, in dem ich bislang lebte. Draußen ist es am Schneien obwohl die Jahreszeit Sommer ist. Die Blumen haben ihre Köpfe hängen lassen, sie begleiten mich mit ihren Liedern zur Kreuzigung. In mir herrscht ein trauriger Herbst. Eigentlich ist es wunderschön hier, doch die Menschen möchten nicht, dass ich unter ihnen hier weile. So scheide ich nun von den mir lieben Menschen, wie eine Blume die sich zum letzten Mal öffnet. Der Fluss fließt stets abwärts, so treibe ich mit ihm. Die kommenden Tage bis zu meiner Hinrichtung werden einsam und trüb werden. Ohne Obdach und Nahrung werde ich sein. In einsamen Nächten werde ich mit dem Mond spielen. Nur der Mond und ich, welch eine Schönheit, welch schöne Gespräche wir führen werden. Weit weg von lauten Menschenmassen und dem niederen Volk, welches sie Gesellschafft nennen. Weit weg vom Gebrüll der angeblich modernen Zivilisation, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat Schlachthöfe zu errichten, um dort jeden Tag Millionen von Tieren zu töten. Im tiefsten Wald, dort sitze ich nun, die Menschen denken, sie hätten mich bezwungen, doch sie wissen nicht, dass sie nicht mich töten werden, sondern die Liebe. Die Liebe in ihren eigenen Welten. Der Mond versteht all meine Poesie und Lyrik. Sie ist das Weibliche und Zarte. Wie schön das Weibliche zu den schöpferischen Künstlern spricht. Sie verstehen einander. Die prophetische Botschaft redet stets die Sprache des Weiblichen, Kindlichen.

Deshalb der Masse Wille mich zu töten. Deswegen stehe ich vor Gericht. Sie haben es auf die Blumen der Schönheit abgesehen. Die Schönheit ist immer ein Dorn in den toten Augen der Herde. Am Anfang der Reise zur Dichtung war mir das bewusst, dass der Tag der Verurteilung kommen wird. Es ist ein Naturgesetz. Die einzelnen Liebenden gegen die Menge der Menschheit.

„Wie könnt ihr den Mond und die Sterne ansehen oder die Sonne, ohne überwältigt zu sein? Wie könnt ihr nicht vor Ehrfurcht verstummen, euch zu ihnen hingezogen fühlen, ja versucht sein, in ihrem Gesang, ihre Musik einzustimmen? Genügen sie euch nicht? Das frage ich euch. Wie könnt ihr mich fragen, was ist denn so toll am Mond und an den Sternen, dass du nicht einmal merkst, wie die ganze Nacht vergeht? Gesegnet diejenigen, die im Mond und in den Sternen, den Bäumen, Meeren und Bergen oder in den Augen eines anderen suchen und dort auch etwas finden. Vielleicht können nur ihre Augen sehen, und der Rest ist einfach blind.“

Sokrates

Obstgärten um mich voller glücklicher Bäume. Muss ich noch etwas dazu schreiben? Das Auge des Kindes in mir ist am Staunen, voller Ehrfurcht sieht es die Schöpfung. Kinderaugen, die Medizin. Kinderaugen bedeuten Gott zu sehen. Vögel zwitschern vor meiner Gefängniszelle. Sie singen von schönen Liedern der Freiheit. „Oh Liebster, sei nicht traurig.“ sagen sie. „Wir verstehen dich, wir teilen dein Leid. Du bist ein Gebender um dem Geben willen. Genauso wie es unser Gezwitscher auch ist.“ Es ist Nacht bei ihnen da draußen, bei den Menschen ist´s Nacht. Alpträume plagen ihre Welt, doch sie schminken ihre Trauer durch Drogen weg. Licht wollte ich sein in ihren Welten, Licht. Doch nun ist das Licht in einer dunklen Gefängniszelle eingesperrt. Ob ich hier nochmal eines Tages heraus komme? Ich weiß es nicht. Doch ich vertraue den Kinderaugen, welche in meinem Inneren sind. Ich sprach im Namen von diesen wunderschönen Augen. Nichts anderes tat ich. Wenn dies meine Schuld sei, von Kinderaugen und von der Weiblichen Schönheit zu sprechen. So gehe ich freudig zum Galgen.

„Wie können wir Gott erkennen, wenn wir nicht einmal eine Blume sehen? Wie können wir die Stimme Gottes vernehmen, wenn wir nicht einmal das Rauschen des Meeres hören? Wie können wir uns dem Licht öffnen, welches das ganze Leben beseelt, wenn wir nicht einmal den Mond und die Sterne sehen können? Wir sind stockblind.“

Osho

Die Romane sind von den Menschen gegangen. Sie waren traurig. Die Romane brachten die wunderschönsten Geschichten, geschrieben von Menschen. Doch als die Menschen die Romane vergaßen und nicht mehr auslebten, so gingen sie von uns. Sie wollen mich kreuzigen, weil sie die zärtlichen Romane in ihrer Welt nicht dulden können. Ihre Welt ist hart, düster und grausam. Das Morden von wunderschönen Tieren und Pflanzen ist ihre Bestimmung. Es ist kein Wunder, dass sie meinen Hals möchten. In ihrer Welt werden alle Handlungen ohne den Gebrauch von Feinfühligkeit getätigt. Dies ist ein Desaster. Alles redet in Feinfühligkeit auf der Welt. Doch die Menschen auf ihren Marktplätzen reden ohne Sensibilität. Sie hören nicht zu den Schönheiten des Lebens. Man kann nur das Leben hören, wenn man still ist. Sie hören künstliche Musik, und reden den ganzen Tag. Da ist kein Platz für die Mysterien des Lebens. Sie rennen am Leben vorbei und prallen gegen die Wand. So ist es mit ihren Gesellschaften. Nein, sie hören nicht zu. Sie hören nicht das Wort der Liebenden Seelen. Es ist einfacher sie zu beseitigen, damit sie sich wieder dem Oberflächlichen in ihrem Leben widmen können. Deswegen möchten sie mich bestrafen mit ihren Gesetzen. Sie sind so blind.

„Heute bewohne ich einen Planeten der Schmerzen, durchsichtig, wie aus Eis, in dem nichts verborgen bleibt.“

Frida Kahlo

Auf meiner Wanderung über ihre Marktplätze und Straßen sehe ich die Menschen gehen. Ihr Gang ist voller Überheblichkeit. Sie laufen ohne Bewusstsein, voller Ignoranz und Arroganz. Die Menschheit war noch nie so Egoistisch gewesen wie heute. Die Menschen wissen nicht, welche Folgen ihr unbekümmerter Gang gegen das Leben bedeuten wird. Menschen, die Arrogant und Ignorant sich bewegen sind die wahren Terroristen des Lebens. Sie laufen nicht im Einklang mit dem Leben, nur mit den harten Steinen ihres Egos. Die Menschheit wird einen teuren Preist dafür bezahlen, für diese Art und Weise wie die Menschen laufen. Jeder gegen Jeden. Nur der Stärkere überlebt. Dies wird nicht zu den Romanen des Lebens führen. Wir sind nur ein winziger Staubkorn in diesem riesigen Universum. Wahre Kriminalität bedeutet Unbekümmert zu sein. Ihr Karma wird diese Menschen hart treffen. Wahre Liebende laufen mit Ehrfurcht und mit Sorge um alle Geschöpfe.

„Die Erde. Unsere Mutter. Ich liebe ihre Haut aus Lehm und die Tränen ihres Lebens.“

Frida Kahlo

In deinem Geruch atmete ich ein die schönsten Blumen, der Mond sprach. Ich kam von warmen Welten in deine Stadt. So lass uns von hier fliehen, Oh du Schöne. Die Tore hier sind aus Stein. Die Menschen sehr kalt. Düster bestellt ist es um ihre Herzen. Lass uns fliehen von hier, weit weg. Auf die Berge lass uns ziehen. Dort, wo das Wasser noch frei fließt und nicht in Gefangenschaft genommen wurde. Dort wo die Vögel nicht in Käfigen leben. Dort wo wie Winde nicht verflucht werden. Ich schäme mich für die Städte. Die Menschen haben dort Gesichter voller Härte. Ihr Lachen ist gefälscht und die Menschen verneigen sich vor dem Stärkeren. Ich schäme mich für ihre Städte. Ihre Straßen sind dunkel.

„Ich schöpfe die Kraft, die Augen zu öffnen. Meine Seele ist nackt.“

Frida Kahlo

Sieh in meine Augen Schöne. Muss ich mehr dazu schreiben? Die Augen sind das Fenster der Seele. Alles andere ist eine Lüge. Klamotten bedecken nur unseren Schmutz. Augen müssen nackt sein. In meinen Augen wirst du all die Antworten finden, die du hören möchtest. Es gibt Dinge im Leben, die kann man nicht aussprechen. Ein tiefes Geheimnis. Doch man kann es sehen, wenn man genau hin sieht. Es gibt Dinge, wenn man versucht sie zu erklären, kommt man nur von den Wegen der Wahrheit ab. Fühlen bedeutet Verstehen, so innig und tief. Die Essenz davon bleibt stets für ewige Zeiten. So schaue in meine Augen Geliebte. Dort sind die traurigsten Antworten Zuhause. Die Menschen haben Angst in meine Augen zu sehen, da sie Furcht vor der Gerechtigkeit haben. Ja gewiss, meine Schöne. Ich kann sehen, dass du eine Seherin bist. Sonst hätte ich dir nicht auf diese Weise geantwortet. Du sollst wissen, dass ich zur Masse niemals so Weich reden würde. Sie verdienen meinen Kot. Ich erfühle dein reines Herz, Oh Liebling dieser Welten. Dein liebendes Wesen ist bezaubernd. Ich kann deine tiefe Suche nach der Schönheit sehen. Dein Weg ist voller Tränen, manchmal voller Trauer und manche Zeiten voller Freude. Nur der Sucher findet zu seiner Geliebten in dieser Welt.

„Der Atem ihrer feuchten Schnauze trocknet meine Tränen. Wenn ihre Zunge an mir leckt, lassen sie das Blut meiner Wunden verschwinden und lindern meine Schmerzen.“

Frida Kahlo

Der Tod des weißen Columbus Denken wird ein neues Leben schenken. Nur so kommt man mit dem wahren Leben in Berührung. Je mehr man nach Besitz und Profit strebt, umso mehr wird man das Leben in all seiner Hülle verfehlen. Das weiße Columbus Denken welches in der Gesellschaft von heute vermittelt und gelehrt wird, mit all seinen Strukturen ist habgierig. Es ist Ungeduldig und immer in Hast und Eile. Er mag ausbeuten und denkt nur an den Umsatz. Die Liebe der Feinfühligkeit ist ihm ein Fremdwort. Er tötet alles auf diesem Weg, deswegen mein Todesurteil heute hier, da ich ihre Religion der Gegenwart angriff. Menschen hören nicht zu. Sie möchten nicht eine schönere Welt erschaffen. Zuhören ist nur möglich wenn keine weißen Gedanken im Kopf sind. In der Stille des indianischen Herzens sind nur die wahren Künste des Zuhörens möglich. Sie hören nur zu ihren künstlichen Gesetzen und deswegen werde ich Missverstanden. Die Liebenden reden aus der Quelle des Lebens und nicht von verfälschten Gedankensystemen. So höret zu. Die Quelle des Lebens redet die schönste Poesie, was kann ich denn dafür, dass ihr eine Welt errichtet habt, die wahre Schönheit weder sehen, noch hören kann? War mein Vergehen zu schöneren Welten zu finden?

„Ihre kräftigen Körper erwärmen dieses Haus, das so kühl ist, auch wenn draußen die Sonne brennt.“

Frida Kahlo

Das wirkliche Zuhören, so findet statt nur im Herzen. Das Hören kommt nur vom Verstand. Es erreicht aber nicht das innere Wesen des Menschen. Das Wort des Herzens wohnt in tiefen Brunnen. Der Verstand versucht alles um das Wort daran zu hindern, damit es das Herz erreiche. Die Alchemie der Liebe ist nicht im Intellekt versteckt. Die kindliche Unschuld weiß, wovon ich rede. Pures Bewusstsein, so dreht die Welt sich im Ursprung. Sie haben mich in eine dunkle Zelle gesperrt. Hier versuchen sie meine Verbindung und Kommunion mit der Natur zu stören. Ihre Gesetzeswärter, die Polizisten und Anwälte brüllen mich an. Sie möchten mit mir reden. Die Stille ist meine Antwort. Genau wie es Jesus von Nazareth und seine liebe Mutter Maria taten. Sie wissen nicht, dass meine Geliebten mit mir nicht sprachen. In der Stille redeten wir die Wahrheit. Es bedarf keiner Worte. Sie können dies nicht verstehen. Ihre Welt ist mit Sprache und leerem Gerede zugrunde gegangen. In ihrer Welt wird argumentiert und diskutiert. Sie verfehlen das Leben mit all seinen wahren Schönheiten. Für sie bin ich ein Fremder, da sie die Sprache der Stille nicht verstehen können. Die Natur feiert überall prächtige Feste in jedem Moment des Lebens, doch die Menschen veranstalten künstliche Veranstaltungen um damit ihre innerliche Leere zu füllen. Das Leben wird ihnen auf diese Weise keine Liebesgeschichten bescheren. Gedichte können in ihrer Welt nicht geschrieben werden und auch Musik ist nicht möglich, da der Mensch gestorben ist, und ihr Leben künstlich ist wie eine Plastikblume.

Sie denken sie könnten mit ihren Gesetzeswärtern uns Liebenden erklären wie wahre Schönheit aussehen möge. Dafür müssen sie noch zehnmal auf die Erde kommen, aber da wir am Ende des Zeitalters der Menschheit wohnen, wird auch dies nicht möglich sein.

„Liebe kleine Krummelus, niemals will ich werden groß.“

Pippi Langstrumpf

Die Erziehungssysteme des weißen Menschen sind zum Scheitern verurteilt. All die Strukturen ihrer Gesellschaften sind gegen die Seele, gegen die universelle Liebe. So läuft die Masse weiter hinterher dem weißen Menschen und finden somit nicht zur Insel der Romane, wo das Herz seine Liebesgeschichten ausleben darf. Die Menge versteht nichts von Liebe, so sollte man die Peitsche auspacken? Die westliche Welt ist weit entfernt von den Spielfilmen der Liebenden, von den poetischen Romanen. Liebe Mutter Erde, ich lasse mich von dir einbetten, bei dir möchte ich nur sein. Deine Nacht ist schön, voller Glanz und Anmut, doch deine Menschen sind in einem tiefen Schlaf. Sie laufen, doch wissen nicht wohin es gehen soll. Deine Naturgesetze voller Liebe und Güte, doch deine Menschen im Netz der Habgier verfangen. Ihre Welt ist schnell und ohne Feinfühligkeit. Dort fühlt sich kein Herz voller Kummer zuhause. Oh, tiefes Schluchzen, wohin nur mit deinen künstlichen Menschen? Es bringt Tränen des Aufschreies in meine ozeanischen Augen wenn ich ihre Welt sehe, liebe Mutter Natur.

„Stört keinen großen Geist.“

Karlsson aus Karlsson vom Dach

Wird er dich auf Händen tragen, wie ich es tat? Nein, den Menschen gefällt es schlecht behandelt zu werden. Sie möchten nicht annehmen die mystische Rose. Sie bevorzugen lieber Kot. Zeugen werden gesucht, sie haben die Weibliche Schöpferkraft vergewaltigt und umgebracht. Niemand mag etwas gesehen haben. Habe Angst die Gesundheit meiner Seele zu verlieren. Die Menschheit schaut weg und sieht nicht, oder besser formuliert, mag nicht sehen. Deswegen lieber Gott, sage ich Vergib ihnen nicht, denn sie wissen ganz genau was sie tun! Sie haben das Feinfühlige umgebracht, sie sind die wahren Täter weil sie bei allem nur Zuschauer waren. In Liebe zu verfallen mit der Existenz und seinen Engeln, sollte das Ziel des Lebens sein. Doch der Mond möchte nicht mehr lachen, dies ist ein schlechtes Zeichen für uns Menschen. Meine Bücher verfasse ich im Laufen durch die Straßen, es ist die Art wie es Friedrich Nietzsche tat. Das Auge tränt, die Seele schwächelt beim Anblick ihrer niederen Welt und ihrer Großstädte. In der Traurigkeit werden die Lieder der schöpferischen Seelen geboren, voller zärtlicher Töne und Noten. Doch ihre Welt sieht dies als Schwäche an. Wie sie doch Irren. Die Tiefen der Traurigkeit schwimmen synchron mit dem Wunder des Lebens. Ihre Welt ist zu steinähnlich um dies zu empfangen und in selige Tiefe zu verfallen.

„Meine Freunde in ihrem seidigen Kleid, meine Kinder, die nie meine Worte verraten.“