Die Lebensversicherung - Alexander Beyer - E-Book

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Alexander Beyer

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Jura - Öffentliches Recht / Sonstiges, Note: 17 Punkte, Universität zu Köln (Inst. für Versicherungsrecht), Veranstaltung: Private Alterssicherung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Altersvorsorge wird in Deutschland aus drei Bereichen heraus sichergestellt. Zum einen gibt es die für Arbeitnehmer obligatorische staatliche Rentenversicherung als Hauptträger der späteren Rentenzahlung. Diese wird ergänzt durch die betriebliche Altersvorsorge und die freiwillige private Alterssicherung. Dieses Drei-Säulen-Modell soll im Zusammenspiel eine angemessene Alters- und Hinterbliebenenversorgung für jeden beitragszahlenden Arbeitnehmer gewährleisten.1 Versicherungsprodukte zählen in Deutschland zu den klassischen Formen der privaten Altersvorsorge und weisen dabei eine lange Tradition auf. Die Lebensversicherung im Speziellen, als Oberbegriff für auf dem Risiko der ungewissen Dauer des menschlichen Lebens aufbauende Versicherungen, ist hierbei die wohl verbreitetste Form. Es gibt in Deutschland mittlerweile nahezu 95 Millionen Lebensversicherungsverträge mit einem Jahresbeitragsvolumen von rund 62,36 Mrd..2 Mit einem solchen Verbreitungsgrad ist sie von großer Bedeutung im Rahmen der Diskussion um die Altersvorsorgefinanzierung. Des Weiteren nimmt der Bedarf an eigener, vom Staat unabhängiger Vorsorge immer mehr zu. Aufgrund der Finanzierung der staatlichen Rente mit Hilfe eines Umlageverfahrens (Generationenvertrages) und der derzeitigen demographischen Entwicklungen (sinkenden Geburtenraten bei gleichzeitig steigender Alterserwartung) steht ein gesicherter staatlicher Rentenanspruch in ausreichender Höhe nämlich immer mehr in Frage.3 Schon heute erhalten Arbeitnehmer nach 45jähriger Beitragszahlung von staatlicher Seite nur etwa 64% ihres letzten Gehaltes als Altersruhegehalt. Bei konstanten Beitragssätzen (ab 1.1.2003 19,5 % des Bruttolohns) würde sich dieser Betrag auf etwa 30% im Jahr 2050 halbieren.4 Hiervon lässt sich ein würdiges Leben wohl in den seltensten Fällen realisieren. Dementsprechend kann sich der vorsorgebewusste Bürger nicht mehr allein auf eine staatliche Versorgung im Alter verlassen.5 Die hieraus entstehende Lücke gilt es zu schließen. Hier kommt der Lebensversicherung, wie im einzelnen noch erläutert wird, wegen ihrer Beschaffenheit durch gesetzlichen Rahmenbedingungen und wegen ihrer Produktvielfalt und -flexibilität als freiwillige private Rentenvorsorge aber auch im Rahmen einer betrieblichen Altersvorsorge eine besondere Bedeutung zu. Gerade wegen der weiten Verbreitung der Lebensversicherung bedarf es aber auch eines Schutzes für den vorsorgebewussten Bürger. [...]

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Veröffentlichungsjahr: 2003

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Inhaltsverzeichnis
A. Entstehungsgeschichte und Hintergründe der Lebensversicherung.
I. Einführung
II. Entstehung
III. Bedeutung aus heutiger Sicht.
B. Arten der Lebensversicherungen in Deutschland.
I. Kapitalversicherung
II. Private Rentenversicherung.
III. Sonstige Arten.
C. Ausgestaltung und Grundlagen des Lebensversicherungsvertrages.
I. Vertragliche Grundlagen der Lebensversicherung
1) Am Versicherungsvertrag beteiligte Personen.
2) Vertragsschluss
3) Haupt- und Nebenpflichten aus dem Versicherungsvertrag
a) Pflichten, Pflichtverletzungen und Rechte des Versicherungsnehmers.
aa) Leistungspflichten und sonstige Rechte
bb) Anzeigepflichten vor und nach Vertragsschluss.
b) Pflichten des Versicherers.
aa) Pflichten vor Vertragsschluss.
bb) Leistungen im Versicherungsfall
4) Die Rückabwicklung des Versicherungsvertrages.
II. Bildung von Stillen Reserven und Überschussbeteiligungen.
1) Überschussbeteiligung und Garantiezins.
2) Bildung und Realisierung von stillen Reserven.
III. Steuerrechtliche Behandlung der Lebensversicherung
D. Lebensversicherung als Mittel der Altersvorsorge.
I. Generelle Eignung der Kapitalanlage in der Lebensversicherung.
1) Die Anlagemöglichkeiten der Lebensversicherung
2) Steuerrechtliche Behandlung der Lebensversicherung
II. Garantiezins und der Anspruch auf Überschussbeteiligungen.
1) Bedeutung für die Lebensversicherung
2) Anspruch auf Überschussbeteiligung
a) Anspruch auf Überschüsse aus realisierten stillen Reserven
b) Anspruch auf Auflösung stiller Reserven
aa) Vertragliche Regelung.
bb) Rechtsprechung.
cc) Neuere Tendenzen.
dd) Fazit.
III. Stille Lasten.
IV. Transparenz in den ALB
1) Problemdarstellung
2) Das Beispiel Überschussbeteiligung.
a) Vor dem 01.01.2002.
b) Nach der Schuldrechtsreform vom 01.01.2002
E. Künftige Entwicklung.
I. Reform VVG.
1. Überschussbeteiligung
2 Transparenz
3. Zwischenergebnis.
II. Insolvenz von Lebensversicherern und Protektor LV - AG
1. Vorhandene Regelung
2. Die Ergänzung durch Protektor.

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(GDV) - (Hrsg.) Jahrbuch 2002 „Die deutsche Versicherungswirtschaft“ Oktober 2002 Berlin

(zit.: GDV Jahrbuch 2002,Seite)

Hubert, Clemens „Auffanggesellschaft besser als Konkurssicherung -Protektor steht als „Lebensversicherer auf Vorrat bereit“ Versicherungswirtschaft 23/2002 S. 1854 ff. (zit.:HubertVersWirtschaft 2002, 1855 (Seite) )

Hagelschuer, Paul B. Lebensversicherung Schriftenreihe Die Versicherung 2. Auflage 1987 Wiesbaden

(zit.:Hagelschuer,Lebensversicherung,(Seite))

Kurzendörfer, Volker Einführung in die Lebensversicherung 3. Auflage Karlsruhe 2000

(zit.:Kurzendörfer V. /Einf. in die Lebensversicherung (Seite))

Langheid, Theo /

Müller-Frank, Christoph „Rechtsprechungsübersicht zum Versicherungsvertragsrecht“ Neue Juristische Wochenzeitschrift 2001, S.111 ff. Köln 2001

(zit.: Langheid, Müller-Frank NJW 2001, 111,(Seite))

Page 6

ders. „Rechtsprechungsübersicht zum Versicherungsvertragsrecht“ Neue Juristische Wochenzeitschrift 2002, S.403 ff. Köln 2002

(zit.: Langheid, Müller-Frank NJW 2002, 403,(Seite))

Lührs, Dieter Lebensversicherung Produkte, Recht und Praxis 3. Auflage 1997 Wiesbaden

(zit.:Lührs,Lebensversicherung, (Seite))

Maurer, Raimond /

Schradin, Heinrich R. „Mannheimer Manusskripte zu Risikotheorie Nr. 107„ Versicherungsprodukte zur privaten Altersvorsorge Mannheim 1998

(zit.: Mannheimer Manusskripte,Maurer/Schradin)

Meyer, Hans Dieter „Wem gehören 800 Milliarden Mark ? - Eine Kritik an den rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen des Versicherungswesens“

Zeitschrift für Rechtspolitik 1990, S. 424 ff. Hamburg 1990 (zit.:MeyerZRP 1990, 424 (Seite))

Ortmann, Mark „Grenzen zulässiger Kapitalanlagestrategien deutscher Lebensversicherer“

Zeitschrift für Versicherungswissenschaft 2001, S. 647 ff. (zit.:OrtmannZversWiss 2001, 647 (Seite))