Die Lehrerin - Mila Dayn - E-Book
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Die Lehrerin E-Book

Mila Dayn

4,3

  • Herausgeber: BookRix
  • Kategorie: Erotik
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2019
Beschreibung

Erotische Lektionen, die man auf keinen Fall verpassen sollte … Manuel ist jung, sexy, gierig und sucht für seine ersten sexuellen Erfahrungen eine reife Frau. Seine Universitätsprofessorin lehrt ihn – und er erweist sich als gelehriger Schüler. Doch es gibt noch eine dritte Person, die das Spiel der beiden gehörig durcheinanderbringt.

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Seitenzahl: 109

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Beliebtheit




Mila Dayn

Die Lehrerin

Erotische Lektionen

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Die Lehrerin

 

LETTEROTIK

 

 

Die Lehrerin

 

von

 

Mila Dayn

 

LETTEROTIK

Besuchen Sie uns im Internet:

www.letterotik.de

 

 

***

 

 

© LETTEROTIK 2015/2017

Alle Rechte vorbehalten.

Das Werk darf, auch teilweise,

nur mit Genehmigung des Verlages

weitergegeben werden.Lektorat: Carlos Coletti

 

Kontakt: [email protected]

 

Erwachseneninhalt

Wie alles begann

Wie alles begann

»Einen wunderschönen Montagmorgen liebe Zuhörer, hier ist ihr Radiosender der Region mit den aktuellen Nachrichten!«

Müde und übernächtigt gab ich dem Radiowecker einen kleinen Schubs, sodass er fast vom Nachttisch fiel. Musste der Nachrichtensprecher mich so erschrecken? Angestrengt warf ich mir die Bettdecke von den Beinen, um mehr Bewegungsfreiheit zu bekommen. Dann robbte ich in Richtung Bettrand und hangelte mit den Händen nach dem verfluchten Plärrgeist von Wecker. Die Leuchtanzeige zeigte 6:15 Uhr. Es war der erste Arbeitstag nach meinem Urlaub. In Gedanken rechnete ich die Jahre bis zu meiner Rente aus. Dreizehn waren es noch, sofern unsere Regierung nicht noch weiteren Blödsinn fabrizierte und uns bis weiß Gott wann arbeiten ließ. In diesem Jahr feierte ich meinen Fünfzigsten. Ich warf mich mit einem leisen Seufzen in die Kissen zurück und dachte nach. Eigentlich hatte ich viel erreicht in meinem Leben. Ich war zwanzig Jahre verheiratet gewesen, hatte eine gesunde, erwachsene Tochter und einen guten Job an einer Universität. Meine Tochter war kürzlich in eine WG gezogen und vor knapp einer Woche hatte ich endlich die Scheidungspapiere erhalten. Geblieben ist mir somit nur mein Job.

Wenn ich an die Anfänge unserer Ehe zurückdenke, umspielt ein Lächeln meine Lippen. Wie verliebt ich gewesen bin. Und wie blind, letztendlich. Leon, mein Ex Mann, war ein Aufschneider. Er liebte das Leben auf großem Fuß, trotz seiner kleinen Schuhgröße. Er verdiente als Angestellter bei der Stadt nicht schlecht, jedoch viel weniger, als er monatlich ausgab. Natürlich war mir auch zu Beginn unserer Ehe klar gewesen, dass wir uns finanziell übernahmen. Doch ich vertraute ihm. So lange, bis eines Tages der Gerichtsvollzieher vor unserer Tür stand und wir ein neues Haustier aus Papier bekamen, das fortan viele unserer Habseligkeiten zierte.

Doch als wäre der finanzielle Ruin nicht genug, begann Leon eine Art Doppelleben zu führen, mit Gespielinnen, die seine Töchter hätten sein können. Seine sexuelle Unlust mir gegenüber habe ich mir lange schöngeredet. Stress im Beruf, seine Diabetes, die miese finanzielle Situation. Doch nichts von alledem hielt ihn davon ab, samstags nachts Clubs zu besuchen und mehrere junge Hühner gleichzeitig auszuhalten und zu vögeln. Müsste es bei Hühnern nicht ... zu hühnern ... heißen? Fakt ist, er fickte sie und bezahlte einer von ihnen gar eine kleine Wohnung. Von unserem nicht vorhandenen Geld. Eine von ihnen war so weit gegangen, dass sie mich bei der Arbeit aufsuchte und von mir verlangte, meinen Mann freizugeben.

Unsere Tochter Ira, die an der Universität studierte, an der ich unterrichte, traute sich wochenlang vor Scham nicht in die Uni. Aus dem ehemals pummeligen Kind mit Pustebacken, war eine wunderhübsche, junge Frau geworden. Das Verhältnis zu ihrem Vater war sehr angespannt. Gelinde gesagt. Für sie und unsere Umwelt waren wir immer das perfekte Vorzeigeehepaar. Natürlich gaben viele Freunde mir die Schuld am Scheitern unserer Ehe. Die Frau hat den Mann gefälligst so zu verwöhnen, dass er nicht das Bedürfnis nach fremden Schößen verspürt. Doch oftmals fragte ich mich, ob er sich an meinen Schoss überhaupt noch erinnerte. Lieblosigkeit und Desinteresse regierten. Erotische Fantasien und das Ausleben der heimlichen Wünsche, waren mir ein Leben lang versagt geblieben. Dafür war er, zumindest bei mir, nie zu haben gewesen. Schnell musste es gehen und hart musste es sein. Natürlich hatte diese Art der Sexualität meinen Körper zu befriedigen vermocht. Doch mein Herz nie.

Langsam wurde es Zeit aufzustehen. Ich ging barfuß durch mein Schlafzimmer, das in verschiedenen Rottönen eingerichtet war. Schwere, samtige Vorhänge zierten die Fenster. Es gab keinen Kleiderschrank, ich hatte mir einen Bereich des Raumes als Ankleidezimmer abgeteilt. Ich wollte nicht, dass der karge Anblick eines Schrankes das verspielte Ambiente zerstörte. Licht spendete ein großer Kronleuchter, der mit vielen kleinen Glaskugeln verziert war. Wenn ein Windzug durch den Raum zog, klirrten sie leise und romantisch. Ich mochte dieses Geräusch. Lässig warf ich die Tagesdecke über mein französisches Bett und tapste ins Bad. Als ich in den Spiegel über dem Waschtisch blickte, fragte ich mich, ob diese großen, hellblauen Augen wohl jemals wieder beginnen würden zu glänzen. Seit Iras Auszug fühlte ich mich oft schrecklich einsam. Mir fehlten gute Gespräche. Aber mehr noch fehlte mir ein Mann. Meine emotionale Bedürftigkeit nahm täglich zu. Ich stöhnte vernehmlich auf. Ich wünschte mir ein Wunder in mein Leben. Etwas Überraschendes. Ein Lachen, einen Blick, eine Hoffnung, die bleibt. Doch genug des Gejammers, meine Studenten warteten.

An der Universität galt ich als streng und übermäßig hart. Ich war gefürchtet. Doch meine Seminare waren immer voll. Fairness und Strenge brachten gute Noten und das sprach sich herum. Heute war der erste Tag und der Hörsaal der Universität war proppenvoll. Nicht einer der vielen Plätze war frei. Meine Augen wanderten unruhig über die Köpfe der jungen Menschen, die gleich meinem Vortrag lauschen würden. Sofern das Stimmengewirr endlich abebbte und Ruhe einträte. Mit jedem neuen Semester kamen neue Studenten. Der erste Tag war der schlimmste. Die Luft war stickig und schweißlastig. In mir schoss die Frage hoch, warum junge Männer in einem bestimmten Alter oftmals so streng rochen. Der Hormonspiegel mochte schuld daran sein, doch die jungen knapp bekleideten Mädchen, waren sicherlich auch ein Grund für die gesteigerte Hitze der Körper. Bei mir waren diese Zeiten vorbei. Mein Körper befand sich mitten in den Wechseljahren. Wenngleich mich meine Umwelt aufgrund meiner vollen, braunen Haarpracht und meines geschmeidig, schlanken Körperbaus noch für attraktiv hielt, fühlte ich mich seit einigen Jahren nicht mehr wohl in meiner Haut. Das Erotischste an mir waren meine Augen.

Mein Blick blieb an einem jungen Mann hängen, der sich suchend umsah. Ein hübscher Bursche war das. Seine Augen fixierten mich, während er zu seinem Platz ging. Die zerrissene Jeans bedeckte kaum seinen Körper und gab ein Stück sonnengebräunter Lende frei. Angespannt strich ich mir eine widerspenstige Locke aus dem Gesicht. Ich hätte doch die Haarklammer nutzen sollen, dachte ich. Meine Kinder zogen mich ständig mit meinem Alter auf und dass es nicht mehr schicklich wäre, mit Ende fünfzig noch bunte Haarklammern zu nutzen. Doch so konnte es auch nicht weitergehen, die Locke machte mich wahnsinnig. Machte mich wirklich die Locke unruhig oder eher der Jüngling?

Während meines Vortrags ließ ich ab und zu den Blick schweifen. Er sah nicht eine Sekunde weg. Studierte mein Gesicht, meinen Hals. Und als ich beobachtete, dass seine Blicke tiefer auf meine Brüste wanderten, beschleunigte sich mein Herzschlag. Ich räusperte mich und versuchte vergeblich, meine Konzentration aufrechtzuerhalten.

Eher fluchtartig verließ ich nach dem Vortrag den Hörsaal und schloss mit zitternden Fingern mein Auto auf.

»Einen schönen Wagen haben Sie da, Frau Professor Barun«, hörte ich eine mir unbekannte Stimme nah an meinem Ohr.

Ich drehte mich um und sah in die Augen des jungen Mannes, dem ich die innere Unruhe der letzten zwei Stunden zu verdanken hatte.

»Was tun Sie hier, junger Mann?«

»Ich wollte Sie sehen.«

»Wozu?«

Er antwortete nicht und blickte mir tief in die Augen. Wieder wanderten seine Blicke und blieben auf meinen Brüsten hängen. Er leckte sich über die Lippen, wollte zum Sprechen ansetzen, stutzte dann aber und schwieg. Mit einem lasziven Lächeln drehte er sich um und schlenderte über den Parkplatz in Richtung Gebäude. Mein Herz pochte. Was führte dieser gerade mal volljährige Bengel im Schilde? Und was zur Hölle fiel ihm ein, eine alte Frau wie mich so kirre zu machen.

Zuhause brühte ich mir trotz der Hitze einen heißen Kaffee auf und setzte mich in den Garten. Die Rosen müssten dringend gezupft werden, aber das sollte wohl noch ein paar Tage Zeit haben. Braun und trocken hingen die losen Blätter an den ehemals wunderschönen, roten Knospen. Sie waren wie ich. Welk, alt, verbraucht.

Manchmal fühlte ich noch den Elan vergangener Tage. Doch immer öfter blickte mich ein mürrisches, faltiges Gesicht im Spiegel an, das keinerlei Ähnlichkeit mehr hatte mit der schönen Frau von einst. Meine Tochter, die mich wenig später besuchte, war ein Abbild von mir. So herrlich zart und jung, wie ich es gewesen war. Immer wenn ich in ihr Gesicht blickte, trat ich eine Reise in die Vergangenheit an und lächelte. Ich hörte ihr zu, sie war aufgeregt. Hatte eine Eroberung gemacht und schien das erste Mal sehr verliebt zu sein. Sie war mit ihren neunzehn Jahren fast eine Spätzünderin.

»Ich bin sehr gespannt, deinen Goldschatz bald kennenzulernen. Kommt doch morgen zum Grillen, es soll warm werden.«

»Ja, gute Idee. Aber bitte frag ihn nicht aus. Und sei nicht so von oben herab. Er ist schüchtern!«

Ich beugte mich vor und küsste sie zum Abschied auf die Stirn.

»Ich werde mich benehmen! Bis morgen dann.«

Die Sonne schwand, mit der einsetzenden Dunkelheit kam eine kühle Brise auf. Ich streckte mich wohlig in meinem Strandkorb aus. Ich war stolz auf dieses blöde Ding. Es gab sie mittlerweile für ein paar Kröten in jedem Baumarkt, jedoch war ich jahrelang zu geizig gewesen, mir so ein Teil zu gönnen.

Ich muss eingeschlummert sein, denn als ich ein Geräusch hörte, konnte ich es erst nicht als das Quietschen meiner Gartenpforte einordnen. Ich stand auf und blickte um die Ecke, von der man in den Garten gelangen konnte. Und ich traute meinen Augen kaum, als ich den ungebetenen Besucher erkannte, der sich mit raschen Schritten über meinen Rasen auf mich zubewegte: der junge Mann aus dem Hörsaal.

»Was zum Teufel wollen Sie hier«, keuchte ich vor Aufregung. Meine Hände hatte ich ablehnend in die Hüften gestemmt.

Der junge Mann, dessen Namen ich nachmittags neugierig aus meinen Unterlagen gesucht hatte, sah mich schweigend an. Nur wenige Zentimeter trennten uns. Das erste Mal besah ich ihn mir genauer. Er war wirklich hübsch. Braune Locken, die ihm in die Stirn fielen, ein wunderbar ausgeprägter sportlicher Körperbau. Feine Augenbrauen, fast zu zart für einen Mann. Seine dunkelbraunen, mit leichtem Grün gesprenkelten Augen, blickten mich fest an. Er streckte die Hand aus und berührte mit einem leisen Lächeln um die Lippen meine rechte Brustwarze, die sich unter dem dünnen Stoff meines Sommerkleides und durch den BH abzeichnete. Ich schnappte nach Luft und schob unsanft seine Hand von meinem Körper.

»Manuel, ich frage Sie nun zum letzten Mal, was Sie hier wollen? Woher kennen Sie meine Adresse?«

»Ich bin Ihnen gefolgt. Ich will, dass Sie mir zeigen, wie Liebe geht!«

Ich traute meinen Ohren nicht. Das konnte nicht wahr sein, dass ein junger Student mich abends in meinem Garten überfiel und mich ernsthaft um so eine Ungeheuerlichkeit bat. Die Berührung seiner Hand hatte dazu geführt, dass sich meine Nippel aufstellten. Ich sah, dass er es mit einem breiten Grinsen zur Kenntnis nahm.

»Sie wollen es doch auch, das sehe ich.«

Ich bebte. Er hatte recht, ich konnte spüren, wie sich der Saft in meiner Möse sammelte. Aber es konnte doch nicht angehen, dass ich das tat, oder? Nein!

»Bitte gehen Sie jetzt, sonst sehe ich mich gezwungen, die Polizei zu rufen«, brachte ich mit brüchiger Stimme hervor. Dabei blickte ich ihn streng an.

»Warum wollen Sie mir nicht helfen?«

»Weil das eine absurde Idee ist!«

»Es ist absurd, dass ich noch nie Sex hatte?«

»Nein, es ist absurd, dass Sie mit Ihrer Bitte gerade an mich herantreten und nicht an ein Mädchen in ihrem Alter!«

»Die jungen Dinger reizen mich nicht!«

Während er redete, kam er noch einen Schritt näher an mich heran. Ich konnte den wohlvertrauten Hörsaalgeruch an ihm riechen. Das Kommando an meine Beine zurückzuweichen, wurde augenscheinlich von meinem Gehirn nicht weitergeleitet, denn ich blieb starr vor ihm stehen. Wieder streckte er die Hand aus, doch diesmal schob er mein Kleid hoch und strich mit den Fingern die Linie zwischen meinen Schamlippen nach. Durch den Stoff meines Slips konnte ich merken, wie nass ich war. Und auch seine Finger waren feucht, als er sie Sekunden später, wie zum Beweis, vor meine Augen hob. Ich atmete geräuschvoll aus, scheinbar hatte ich die ganze Zeit die Luft angehalten.

»Sie sind nass, Frau Barun. Und selbst ich, als unerfahrener Liebhaber, weiß, was das bedeutet.«

Ich konnte kaum noch einen klaren Gedanken fassen und stammelte nur: »Und was bedeutet das, Ihrer Meinung nach?«

»Dass Sie geil sind und weitere Berührungen von mir empfangen möchten. Sagen Sie Ja. Geben Sie sich einen Ruck. Sie können mir wirklich sehr helfen.«

»Was genau stellen Sie sich denn vor?« Ich konnte kaum glauben, dass diese Worte tatsächlich aus meinem Mund gekommen waren.

»Ich will alles lernen. Das ganze Buch der Liebe. Will lernen, wie man eine Frau berührt und wo. Ich will lernen zu lecken und zu fingern. Und natürlich muss ich wissen, wie man richtig fickt.«

Während ich atemlos seinen Worten lauschte, strich er mir wieder über die Brustwarzen. Ein Tropfen Saft suchte sich seinen Weg zwischen meinen Beinen, die Oberschenkel entlang. Kaum schaffte ich es, nicht loszustöhnen.