Die Masche der Millionäre - Maike von Alberts - E-Book

Die Masche der Millionäre E-Book

Maike von Alberts

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Beschreibung

In dem Augenblick, in dem es um Geld und Bereicherung geht, lassen sich potentiell Kriminelle Individuen die ideenreichsten Methoden einfallen. In den meisten Fällen stellt sich nur eine Frage, wie können diese Menschen solch einen großen Erfolg über einen längeren Zeitraum schaffen, ohne dabei hinter schwedischen Gardinen zu landen. Wie kann es sein, dass Hochstapler das Geld direkt aus der Tasche ziehen und dabei noch bedankt werden? In diesem Buch erfährst Du die geheime Methodik hinter diesen Fragen und noch vieles mehr, dass Dich garantiert überraschen wird. Ich bin mir dabei sicher, dass auch Du mit mindestens einen dieser Personen schon einmal in Kontakt geraten bist, ohne das Du es bemerkt hast!

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Seitenzahl: 86

Veröffentlichungsjahr: 2020

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DIE MASCHE

DER

MILLIONENBETRÜGER

 

 

Maike von Alberts

 

Copyright© 2020

ISBN: 9783752831344

Impressum:

Fethi Bilici

Lambertweg 36

70565 Stuttgart

 

 

Email: [email protected]

Inhaltsverzeichnis

 

 

Vorwort

Der größte Betrüger aller Zeiten

Der Trick mit der AG Gründung

Wie man eine neue und unantastbare Identität erhält

Der Betrug mit der Namensänderung

Wie es möglich ist, international neue Identitäten zu schaffen

So leicht erhalten Millionenbetrüger eine legale neue Aufenthaltsgenehmigung

Ein geeigneter Ort für Betrüger

Wie man durch Inhaltskopien zum Selfmade Millionär wird

Die Bereicherung durch neue Urkunden

Die Guru Millionäre

Die Auswahl der richtigen Opfer

Wie man uns durch Seminare das Geld aus der Tasche zieht

Die List der Aktienexperten und Fondsmanager

Die erfolgreichste Strategie

Wie Religionen ausgenutzt werden

Die Alternative Medizin, wie Hochstapler reicher und reicher werden

Wer die Zukunft kennt, wird schnell zum Millionär

Das Geschäft mit den Sternen

Wie man ein Schein-Image erfindet

Schlusswort

Vorwort

 

 

In dem Augenblick, in dem es um Geld und Bereicherung geht, lassen sich potentiell Kriminelle Individuen die ideenreichsten Methoden einfallen. In den meisten Fällen stellt sich nur eine Frage, wie können diese Menschen solch einen großen Erfolg über einen längeren Zeitraum schaffen, ohne dabei hinter schwedischen Gardinen zu landen. Wie kann es sein, dass Hochstapler das Geld direkt aus der Tasche ziehen und dabei noch bedankt werden? In diesem Buch erfährst Du die geheime Methodik hinter diesen Fragen und noch vieles mehr, dass Dich garantiert überraschen wird.

 

Ich bin mir dabei sicher, dass auch Du mit mindestens einen dieser Personen schon einmal in Kontakt geraten bist….ohne das Du es bemerkt hast!

 

 

 

Der größte Betrüger aller Zeiten

 

 

 

Natürlich kann man sich zum Thema „Die besten Jahrhundertbetrüger“ streiten, zumal es einen großen Unterschied gibt, ob es sich dabei um politische, historische oder finanzielle Betrügereien handelt.

Die Besonderheit an historischen Betrügereien sind, das diese die Zusammenarbeit von Politik, sowie Medien und Gesetzgeber voraussetzt, um überhaupt erfolgreich zu sein. Bekanntlich wird „Geschichte“ immer vom Gewinner diktiert.

Genau das macht diese Masche so mächtig, jemand, der in der Lage ist diese Betrügereien zu entlarven, wird schlicht weg nicht geglaubt. Entschließt er sich weiter zu ermitteln, wird er garantiert damit rechnen müssen, Schwierigkeiten zu bekommen. Dabei können diese Schwierigkeiten sehr unterschiedlich aussehen, von Geldstrafen bis hin zum Gefängnisaufenthalt.

Finanzielle Betrügereien machen den Gründer reich und haben lediglich Folgen für die Opfer.

 

Wir konzentrieren uns auf die Betrüger, bei denen einen finanzielle Absicht dahinter steckt.

Sprechen wir von finanziellen Absichten, geht es dabei nicht immer nur um das Finanzielle. Gründe wie psychologische Bedürfnisse und Anerkennung von außen spielen ebenfalls eine sehr große Rolle.

Als körperlich ziemlich zierlich, klein und mit dicker Brille war der 45 jährige US amerikanische Millionär James Franklin nicht gerade das, was man einen attraktiven Mann nennt. Jedoch genoss er es umgeben von tollen und gutaussehenden Frauen zu sein. Schnell ist ihm klar geworden, wie wichtig Geld für ihn ist.

 

Anfangs versuchte er sein Glück als Vermögensberater, ist jedoch zweimal durch die Broker-Prüfung durchgefallen. Daraufhin gründete er sein eigenes Unternehmen, die James Franklin Investment-Fonds und überzeugte gleich drei wichtige Anleger von seiner Kompetenz, die daraufhin bei ihm investierten.

 

Nach einer gewissen Zeit, als Franklin es schwer hatte, von seinem Geld und das deiner Investoren zu unterscheiden, machte die SEC (eine US amerikanische Aktienaufsicht) seinen Laden schnell wieder dicht.

Dies beeindruckte Franklin aber recht wenig, der daraufhin unter dem Namen Josh Smith und etablierte mit Central Trust eine neue Investment AG.

 

Obwohl Central Trust keine Anleger gefunden hat, haben sie es unter sehr zweifelhaften Bürgschaften geschafft, ausreichend Bonität nachzuweisen, um die angeschlagene Versicherung C. American Life zu übernehmen.

 

Dabei haben Versicherungen drei bestimmte Vorteile:

 

- Arbeitet man mit Versicherungen, unterliegt man somit kaum nennenswerten staatlichen Aufsichten. Anders sieht das bei Aktionen mit Aktien und Bankgeschäften.

 

- Durch die Versicherungsprämien generieren Versicherungen ständig und dauerhaft Einnahmen, ebenfalls ein Riesen Vorteil.

 

 

- Es ist ganz allein den Versicherungen überlassen ob und wieviel in einem Versicherungsfall gezahlt wird.

 

 

Wirklich seriöse Versicherungen zahlen in solch einem Versicherungsfall, wohingegen unseriöse oft die Gewohnheit haben solche Ansprüche zu bestreiten. Sie zögern die meisten Angelegenheiten aufgrund von Eigenvorteil wie Zinsen hinaus, um später nur noch einen Bruchteil des eigentlichen Betrags zahlen zu müssen.

 

 

Smith nutzte dabei die Einnahmen aus den Prämien und Bonität von C. American Life, um zehn weitere Versicherungen in den USA aufzukaufen.

Im Klartext besaß er nun elf Versicherungen, mit denen er so einiges anstellen konnte. So war es ihm garantiert weitere Prämien zu bekommen.

Was sollte er jedoch mit dem ganzen Geld machen?

Ein bestimmter Teil der Einnahmen wurden genutzt, um die Kredite zu tilgen, die vorher genommen worden sind. Mit dem Rest des Geldes gründete Smith die Investment AG National Life.

 

 

Smiths eigentlicher Gedanke war es die Einnahmen der ganzen Versicherungen in seine gegründete Investment AG National Life zu investieren um dort professionell zu verwalten.

Durch die hohen Einnahmen war es National Life möglich, Kritiker aus den Versicherungsvorständen höhere Beträge auszuweisen, um sie zu beruhigen. In Wirklichkeit „investierte“ National Life ganze 800 Millionen US Dollar in vielen verschiedenen geheimen Konten, natürlich alle außerhalb der USA.

 

 

Zeitgleich versprach Smith dem Vatikan eine ansehbare Spende in Höhe von über 1,5 Milliarden US Dollar. Dabei sollte diese „Wohltat“ über die frischgegründete Stiftung „Francis Foundation“, deren Sitz in den britischen Jungferninseln ist, ablaufen. Dadurch sicherte sich Smith direkten Zugang zu den Vatikankonten und bekam somit mehr Einfluss.

 

 

Obwohl die wirkliche Zielsetzung dieser Stiftung nicht ganz klar war, leitete diese das Ende seines Betrugs ein.

 

 

Als die Stiftung US Versicherungen in bester Smith Tradition übernehmen wollte, wurden die US Behörden daraufhin misstrauisch, weil die Stiftung in einem Steuerparadies außerhalb der USA eingetragen worden war, eben in den Britischen Jungferninseln. Wie zu erwarten kam es zu Ermittlungen seitens den Behörden - routinemäßig auch wegen möglicher Steuerhinterziehung und weiteren Delikten wie Geldwäsche.

 

Als die Ermittler National Life aufforderten, die Prämieneinnahmen an die Versicherungen zurückzuzahlen, tauchte Smith unter. Es fehlen über 250 Millionen US Dollar und auch die Sprit Rechnungen von über 600.000 US Dollar für seinen Privatjet ist noch offen.

 

 

Einer der bekanntesten Magazinen der USA behauptet nach ihren eigenen Recherchen, das Smith sich derzeit in einem Land aufhält, in dem es schlicht weg kein Auslieferungsabkommen sowie nachlässigen Bankgesetzen mit den USA gibt. Er wird irgendwo vermutet wo es nie kalt wird und immer paradiesisch aussieht.

 

 

Aber warum ist das so einfach möglich, Millionen an Gelder einzusammeln und verschwinden zu lassen?

 

 

 

- In den USA ist es ohne großen Aufwand möglich seinen Namen ändern zu lassen. Rechnen wir die Kosten eines Anwalts hinzu, belaufen sich diese bei höchstens 600 US Dollar.

 

- Es bestehen keine großen Hürden, um eine Investment AG zu gründen und eintragen zu lassen. Die kosten hierbei belaufen sich bei höchstens 2500 US Dollar. Keine wirklich großes Hindernis um kriminelle Absichten zu verwirklichen. Selbst wenn es dabei um ein Millionen Kapital geht, entstehen bei der Gründung keine nervigen Fragen, die einen Betrüger aufliegen lassen könnten. Zum Beispiel gründet man solch eine Investment AG mit 15 Millionen US Dollar (Aktienkapital). Diese müssen zwar urkundlich verbrieft werden, allerdings nicht nachgewiesen, woher man diese überhaupt hat.

 

 

- Ein Geschäft, das seriös ist und Verluste macht, kann mit einer weniger seriösen Absicht schnelle und effiziente Gewinne abwerfen. Smith hat die bereits geschwächten Versicherungen sehr preiswert erwerben können, weil die alten Eigentümer keine weiteren Möglichkeiten hatten, seriöse Profite zu generieren.

 

- Die eigentliche Absicht Smiths war es allerdings die Prämien abzuzocken, an den Versicherungsgeschäften an sich war er recht wenig interessiert.

 

- Es ist klar, dass jede Behörde misstrauisch wird, wenn plötzlich ausländische Partner aus Offshore-Steuer-Paradiesen ins Spiel kommen. Auch die Finanzämter wissen genau, wie einfach es eigentlich ist, solche Firmen anonym zu gründen, die eine bestimmte Absicht verfolgen wie beispielsweise Steuern zu hinterziehen. Bei Verdacht handeln Finanzämter sehr schnell. Hätte aus diesem Grunde Smith weiterhin mit Firmen operiert deren Sitz in den USA ist, hätte er sicherlich keinen Verdacht provoziert.

 

- Durch seine Namensänderung hatte Smith bewiesen, dass er genau wusste worauf es eigentlich in der heutigen Zeit ankommt. Existiert kein schlechter Eintrag unter seinem Namen, gibt es auch keinen Grund diese weiterhin zu untersuchen. Aus reiner Routine kontrolliert keiner, ob jemand seinen Namen hat ändern lassen. Smith hat mit größter Wahrscheinlichkeit seinen Namen geändert und befindet sich in einem Land, das kein Auslieferungsabkommen mit den USA hat.

 

 

 

Wie eine US amerikanische Aktiengesellschaft nicht nur als Investment AG gegründet wird.

 

 

Jeder, der sich mit dem deutschen Gesellschaftsrecht auseinandergesetzt hat, hat festgestellt, das dass alles sehr frustrierend sein. Gemeint ist das sogenannte GmbH oder AG Recht. Diese benötigen nicht nur ein hohes Maß an Stammkapital, sondern diese binden den Firmengründer auch noch an weiteren Restriktionen.

 

Diese sind zum Beispiel:

 

- Um eine GmbH zu gründen benötigt es 25.000€ als Sacheinlage oder Liquidität einzubringen.

 

- Eine sehr nervenaufreibende Bürokratie verursacht ebenfalls Gründungskosten von ungefähr 2500€ - 4000€.

 

- Im Handelsregister muss vorher festgelegt werden, was für ein Gesellschaftszweck vorliegt. Soll eine Änderung vorgenommen werden, verursachen diese auch größere Kosten und bringen viel Mühe mit sich.

 

- Den Firmennamen kannst Du nicht frei wählen. Du hast also nicht die Möglichkeit Deinen Firmennamen in „ Prof. Dr. Heinrich von Megareich“ anzumelden, es sei denn einer der Gesellschafter trägt tatsächlich diesen stolzen Namen. Auch wenn Du Dir diesen Namen aus rein werbestrategischen Gründen ausgesucht hast wirst Du damit nicht durchkommen.

 

- Alle Beteiligungen müssen bei der GmbH offengelegt werden, jeder hat somit Einsicht darüber, wem die GmbH eigentlich gehört.

 

- Zudem, gehen von den erwirtschafteten Gewinnen rund 65% an das nette Finanzamt. Nebenbei bemerkt, wusstest Du, dass Du von 250 Arbeitstagen im Jahr ca. 163 Tagen für das Finanzamt büffelst?

 

- Hinzu kommen ständige Prüfungen von Seiten der Behörden, Steuererklärungen die Fehlerfrei vollbracht werden müssen und andauernden Behördenstress.

 

Im Grunde sind das Punkte, die eine Firmengründung erheblich erschweren oder teilweise so gut wie unmöglich machen.

 

 

Jedoch gibt es auch hierzu eine Alternative: