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Der medizinische und pflegerische Weg - aber auch der Leidensweg eines Demenzkranken, begleitet von seiner Ehefrau. Insider Information und möglicherweise neue Erkenntnisse für Menschen, denen eine solche Erfahrung noch bevor steht. Das gleiche für Fachleute, die noch nicht alles wissen und/oder bemüht sind, das vorhandene System zu verbessern. Es gibt fast 2 Million Demenzkranke und noch viel mehr Angehörige in Deutschland, die sich für unsere Geschichte interessieren könnten. Bescheiden gesagt, vielleicht Information auch für Studenten der Psychiatrie und Psychologie, und für den Medizinischen Dienst der Krankenkassen. Und für ältere Menschen, die Angst vor einem solchen, von uns erlebten Werdegang haben.
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Seitenzahl: 63
Veröffentlichungsjahr: 2021
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Ich heiße Marilyn Schliesser (née Mordaunt) und wohne in Essen-Rellinghausen. Ich bin Ex-Südafrikanerin, Muttersprache Englisch.
Ich kam Ende 1973 in West Berlin an, nach der Heirat mit meinem Mann Peter in Johannesburg. Peter hieß eigentlich Wilhelm Schliesser, aber er wurde von klein auf Peter genannt. Warum, das wäre eine andere Geschichte. In Berlin lernte ich deutsch. Von 1977 bis 1979 arbeitete ich für USAFE in Berlin Tempelhof am Flughafen, zuerst als Übersetzerin und danach als Procurement Clerk (Einkäuferin).
Umgezogen nach Worms, Rheinland Pfalz, machte ich eine Ausbildung zur Pharmareferentin. Weitere firmeninterne Ausbildungen folgten in Hamburg und Leonberg.
Ab 1982 in Essen. Eine autodidaktische Ausbildung zur Englischlehrerin, zuerst an der Volkshochschule und kurz danach auch bei einer großen Energiefirma, hauptsächlich im Vorstandsbereich tätig, bis 2012.
Seit 2012 kümmerte ich mich intensiv um meinen chronisch kranken Mann bis Karfreitag 30.3.2018. An diesem Tag verstarb mein Mann.
Nach unzähligen Gedanken zu einem traurigen und schwierigen Thema wage ich den Anfang. Es wird sehr viel darüber gesprochen und berichtet über die beschwerlichen Bedingungen und die schlechte Bezahlung von Pflegekräften. Aber wer vertritt wirklich die Wünsche, die Bedürfnisse und die Beachtung der Menschenwürde bei Demenzkranken? Ich provoziere, ich weiß, und viele, vor allem Fachkräfte werden sagen: Die Pflegekräfte sind gut ausgebildet und es gibt den MDK (medizinischer Dienst der Krankenkassen). Als Angehörige, die nahe am Geschehen des Pflegedaseins war, war ich sehr häufig Zeugin von unangenehme Handlungen. Ich meine damit insbesondere die Behandlungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen an meinem über alles geliebten Ehemann, der an Demenz erkrankt war.
Ich möchte nicht falsch verstanden werden: es gibt viele gute Pflegerinnen und Pflegekräfte, aber leider gibt es auch unbedarfte. Die Kranken können sich bekanntlich nicht wehren. Die Pflegeleiterinnen, die eigentlich die richtige Ansprechpartnerinnen bei Diskrepanzen wären, verteidigen grundsätzlich ihr Personal. Es entsteht öfters eine Schachmatt-Situation, die nicht nur den Kranken schadet, sondern auch den Angehörigen, weil man mit den Gegebenheiten, sei es z.B. die fragliche körperliche Pflege oder die Atmosphäre, in der die Kranken leben müssen, nicht fertig wird.
Als Angehörige fühlt man sich in einer Sackgasse der Hilflosigkeit. Hier spreche ich - das weiß ich aus Erfahrung- nicht nur für mich, sondern auch für viele Angehörige, mit denen ich Kontakt hatte und noch habe.
Die Krankenhausaufenthalte werden vielleicht nicht ganz chronologisch dargestellt, aber die erlebten Fakten sind alle real gewesen, nicht mehr und nicht weniger.
Die Regenwand?
Dazu mehr später.
Die Kurzfassung
Die einmalige Geschichte eines Demenzkranken und seiner Begleiterin …......
Arbeitstitel: Die Regenwand
Buchidee:
Der medizinische und pflegerische Weg – aber auch der Leidensweg eines Demenzkranken, begleitet von seiner Ehefrau
Insider Information und möglicherweise neue Erkenntnisse für Menschen, denen eine solche Erfahrung noch bevor steht. Das Gleiche für Fachleute, die noch nicht alles wissen und/oder bemüht sind, das vorhandene System zu verbessern
Inhalt:
Sehen Sie bitte den Anhang
Textprobe:
Sehen Sie bitte den Anhang
Zielgruppe:
Wie in „Buchidee“
Verkaufsargumente:
Es gibt fast 2 Million Demenzkranke und noch viel mehr Angehörige in Deutschland, die sich für unsere Geschichte interessieren könnten.
Bescheiden gesagt, vielleicht Information auch für Studenten der Psychiatrie und Psychologie und für den Medizinischen Dienst der Krankenkassen.
Viele ältere Menschen, die Angst vor einem solchen, von uns erlebten Werdegang haben.
Konkurrenz:
Ich wüsste nicht, wer solche Information in „Fast Tagebuch Form“ mit vielen Insider Details schon geschrieben hat.
Autorin Fakten:
Auf einem Extrablatt
Umfang:
Ein Foto des Erkrankten und Text ungefähr 67 DIN A5 Seiten
Hier lasse ich mich von Ihnen, wenn gewollt, beraten.
Termin
Bei Interesse Ihrerseits, sofort...............
Autorin Fakten
Prolog
Die Kurzfassung
Exposé
Titel
Kapitel 1 Der Beginn vom Ende
Kapitel 2 Alles wird anders
Kapitel 3 Sport und Reha
Kapitel 4 Tagespflegeeinrichtung
Kapitel 5 Demenzsport
Kapitel 6 Flensburg – letztes Klassentreffen
Kapitel 7 Der Umzug in die Residenz
Kapitel 8 Krankenhausmissstand I
Kapitel 9 Krankenhausmissstand II
Kapitel 10 Krankenhausmissstand III
Kapitel 11 Pflegeheim I - Die Katastrophe
Kapitel 12 Die Psychiatrie - Das Horrorhaus
Kapitel 13 Pflegeheim II - Die Hoffnung
Kapitel 14 Die Regenwand
Kapitel 15 Das Horror Pflegeheim
Kapitel 16 Zurück zum Alten
Kapitel 17 Pflegeheim Erfahrungen
Kapitel 18 Medizinische Irrwege
Kapitel 19 Missstände
Kapitel 20 Behandlungsprobleme
Kapitel 21 Das Ende nähert sich
Kapitel 22 Erlösung und Trauer pur
Kapitel 23 Schlusswort – Wünschenswert wäre
Kapitel 24 Wehmut Gedanken
Ein schöner Mann, Fachhochschul-Absolvent, Universitätsabsolvent, groß, schlank, ehrgeizig, intelligent, sehr wissbegierig, aufgeschlossen – ein Traummann! Und dann:
Irgendwann in 2014: „Du hast schon wieder Deine Schlüssel nicht in die Schale getan. Wo sind die Schlüssel? Schon wieder!“ So ungefähr fing es an, die schreckliche, Angst einflößende Demenzkrankheit. Die schleichende Krankheit, wie ein gnadenloses Monster kroch sie langsam und unaufhaltsam in seinen Kopf hinein. Die Diagnose bei dem verständnisvollen Psychiater/Neurologen lautete nach den üblichen Tests „Alzheimer“, was im späteren Verlauf der Krankheit in Levy Body Demenz geändert wurde. Eine noch fiesere Demenzform als Alzheimer.
Warum er? Ein liebevoller, toleranter Mensch, der wie ein Magnet Menschen an sich zog durch seinen ununterbrochenen Charme und Neugier. Ob es der Taxifahrer war, der uns zum Flughafen um 03:00 Uhr morgens fuhr und er den zumeist begeisterten Mann mit Fragen löcherte bezüglich der Leistung seines Autos und ihn aufklärte über seinen alten Diesel oder der Professor an der Universität („die kennen mich alle mit Namen“ - erzählte er dann so nebenbei). Heute würde ich gerne nur noch einmal dieses Frage- und Antwortspiel erleben.
In diesem 2014 wurde damals die Pflegestufe 0 (die damalige Bezeichnung) beantragt und genehmigt. Am 21.09.2015 wurde Pflegestufe 1 festgestellt (heute wäre dies Pflegestufe 3).
Das tägliche Leben - die Körperhygiene, essen und trinken, die Tabletteneinnahme, Mobilisation, die Betreuer/Betreuerinnen, Arbeit, die Arztbesuche. Bei der Anamnese bin ich immer dabei. Die Arztbesuche laufen normalerweise gut ab. Die Hausärztin, die Fachärzte sind sehr verständnisvoll und respektvoll. Müsste ich selber zum Arzt, dürfte er auch dabei sein. Demenzkranke können schlecht alleine sein. Die sind öfters ängstlich. Menschen, die nur am Rande etwas über Demenzkranke wissen, erzählen, dass Demenzkranke aggressiv werden. Letzteres habe ich sehr selten als Angehörige zu Hause und in Pflegeheimen erlebt und wenn schon, ist es für mich nachvollziehbar, wenn ein Demenzkranker ausflippt, um es flapsig zu formulieren. Die wissen, dass sie anders geworden sind und dass sie nicht mehr über ihre alte Persönlichkeit verfügen können.
Zurück zum täglichen Leben. Als die Hauptbezugsperson war ich nicht mehr nur die besorgte Ehefrau, sondern auch die Lebensbetreuerin, Organisatorin und Pflegerin. Ein Hoch auf die Techniker Krankenkasse für ihre gute Kooperation und freundliche, professionelle Unterstützung.
Eine andere Welt ist entstanden und der geistige und körperliche Verfall ist sehr wahrnehmbar und schmerzhaft. Die verschriebenen Medikamente sollen die schon vorhandene Herzinsuffizienz verbessern und die relevante Medikation für die Demenzindikation soll den zerebralen Vernichtungsprozess aufhalten. Tut sie das? Es gibt keine Alternativen. Die Wissenschaft stagniert. Gegen die Demenzkrankheit war und ist noch kein Heilmittel vorhanden.
Die medizinischen Vorschläge, die fast wöchentlich in den
