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Die Wiederentdeckung einer seit Jahrtausenden vergessenen Ordnung des Bewusstseins. Raum, Zeit und Raumzeit sind drei von sieben Grundeigenschaften und dreizehn Dimensionen des Bewusstseins. Diese innerste Matrix des Menschseins ist am verborgensten und am offensichtlichsten Ort versteckt, den es gibt - im Menschen. Der Autor führt den Leser Schritt für Schritt in die Tiefe der Geheimnisse des Menschseins. Es öffnet sich ein inneres Universum, dessen Ausmaß jede Vorstellung übersteigt. Der Leser erfährt nicht nur, in welcher Weise Bewusstsein die Ursache aller Existenz ist, sondern auch, woher das Bewusstsein selbst kommt. Die größte aller Fragen ist seit Menschengedenken die gleiche. Was bedeutet es, Mensch zu sein? Immer wieder nimmt der Autor Bezug auf religiöse und esoterische Inhalte und beschreibt, wo in den Dimensionen ihre Ursprünge zu finden sind. Dieses Buch stellt nicht nur die gesamte religiöse und esoterische Realität der Menschheit in Frage, es gibt Antworten über das Menschsein und das Bewusstsein.
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Seitenzahl: 184
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Vorwort – oder das große Geheimnis
1 Was ist das, Bewusstsein?
2 Die Bewusstseine des biologischen Raumanzugs
3 Das Erbe der Großeltern
4 Das Geheimnis des zweiten Strangs
5 Die Regulierung durch die DNA
6 Das berühmte niedere Selbst und das noch berühmtere höhere Selbst
7 Das vergessene Mensch-Bewusstsein
8 Sprechen wir über den Geist
9 Wessen Wille ist mein Wille
10 Die Irreführung des Geistes
11 Das negative Geheimnis des positiven Denkens
12 Die Zeitenwende
13 Wie ist das mit dem miesen Karma?
14 Zwischen den Inkarnationen
15 Die Wahrheit und nichts als die nackte Wahrheit
16 Die Matrix der Seele
17 Wer oder was bin ich?
18 Ich bin das Ich bin
19 Dunkelheit
20 Sind wir Körper, Seele und Geist?
21 Der Beginn der Befreiung
22 Der Aufstieg der Dimensionen des Bewusstseins
Wir leben in einem mehrdimensionalen Universum. Acht Dimensionen des Bewusstseins definieren das Leben auf der Erde, eine Dimension existiert im Universum als Möglichkeit der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins, und weitere vier Dimensionen kann man nur dann erkennen, wenn man sie in sich selbst sucht. Das Leben als Mensch verwirklicht sich in einer Ordnung von dreizehn Dimensionen, mehreren Universen, in welchen man sich verkörpern kann und einer unendlich erscheinenden Zwischenwelt des Menschseins, in welcher man zwischen den Verkörperungen lebt.
Jeder Mensch ist der Ursprung seines eigenen Bewusstseins. Es ist das individuelle Mensch-Bewusstsein, welches in jedem Augenblick entsteht und verbunden mit dem physischen Körper sich selbst erfährt. Es stammt nicht vom Universum oder von einer Entität außerhalb der eigenen Existenz. Dieses Bewusstsein kann alles durchdringen und sich mit jeder Eigenschaft identifizieren. Das geschieht unabhängig davon, ob jemand davon weiß oder nicht.
Vor vielen Jahren habe ich begonnen, über das Bewusstsein zu forschen. Nicht in meinen kühnsten Träumen hätte ich mir vorstellen können, wohin meine Forschungen mich führen. Bewusstsein und alle damit verbundenen Eigenschaften, Dimensionen und viele Dinge mehr erklären das Menschsein – jenseits aller Religionen, spiritueller oder esoterischer Lehren.
Das große, seit Jahrtausenden ungelöste Geheimnis ist der Mensch. Über Bewusstsein zu forschen und es zu verstehen zu versuchen, bedeutet gleichzeitig, den tieferen Sinn des Menschseins zu erkennen. Beginnt man das Menschsein zu verstehen – dann öffnet sich alles andere.
Dimensionen des Bewusstseins? Der Mensch ist der Ursprung des Bewusstseins? Es existiert eine Zwischenwelt? Es gibt Fragen über Fragen und viel zu selten werden sie konkret beantwortet.
Ich möchte Sie auf eine Reise durch die Geheimnisse des Bewusstseins mitnehmen. Schritt für Schritt werden wir die Dimensionen des Bewusstseins – ja, es gibt sie – durchwandern und die dort existierenden Ordnungen entschlüsseln. Je weiter man in die Tiefe des Menschseins vordringt, desto mehr Geheimnisse des Bewusstseins enthüllen sich. Mit jeder Erkenntnis werden Sie das Bewusstsein und gleichzeitig sich selbst besser verstehen. Die größte aller Fragen ist seit Menschengedenken die gleiche.
Was bedeutet es, Mensch zu sein?
Wirft man einen Blick in die Bewusstseinsforschung, dann gelangt man zu Zuständen des Bewusstseins, die man unterschiedlich einteilen kann. Eine übliche Beschreibung des Bewusstseins beginnt mit dem Zustand der Wachheit. Dann findet man das Dösen, die Benommenheit, die Antriebslosigkeit und die Bewusstlosigkeit, die man ebenso in verschiedene Stufen unterteilen kann. Meist wird Bewusstsein über eine Vielzahl von Bewusstseinszuständen erklärt.
Manchmal unterteilt man es in ein Traumbewusstsein, ein Wachbewusstsein und ein Überbewusstsein. Vielfach wird das Bewusstsein mit den Sinnen, den Gedanken und den Gefühlen in Verbindung gebracht. Das ist nachvollziehbar, weil wir über unser Bewusstsein die Welt erleben. Alle diese Ansätze beschreiben entweder Zustände des Bewusstseins oder Inhalte, mit welchen es sich verbindet.
Diese heute übliche Betrachtung, um das Bewusstsein besser verstehen zu können, ist nicht das Thema dieses Buchs. Was Bewusstsein selbst ist, erfährt man dadurch nicht und auch nicht, wie es entsteht oder woher es kommt.
Fangen wir an!
Es existiert eine Ordnung des Bewusstseins, manche würden sie als Struktur oder Matrix bezeichnen, die seit tausenden Jahren vergessen wurde. Manche Inhalte dieser Ordnung findet man bruchstückhaft in den schriftlichen Überlieferungen aus ferner Vergangenheit. Viele dieser Schriften bilden heute das philosophische Gerüst der Weltreligionen.
Stellen Sie sich die Ordnung des Bewusstseins als Gebäude mit dreizehn1 Stockwerken vor. Manchmal ist es ein Inhalt des dritten Stocks, der die Grundlage einer Religion bildet und manchmal eine eigene Ordnung innerhalb des vierten Stocks. Meistens findet man einzelne Inhalte unterschiedlicher Stockwerke, die zu einer Idee zusammengefasst werden. Gemeinsam bilden sie die Ideologien, welche die Basis der Gesetze, Gebote und Verbote der Religionen sind2. Das trifft auch auf alle politischen Ideologien zu. Ähnlich wie bei der gegenwärtigen Bewusstseinsforschung handelt es sich um Inhalte, mit welchen sich das Bewusstsein identifiziert – und nicht um Eigenschaften des Bewusstseins selbst.
Will man wissen, was Bewusstsein ist, dann ist es die Voraussetzung, die Grundeigenschaften des Bewusstseins zu betrachten und zu untersuchen.
Es gibt sieben Grundeigenschaften des Bewusstseins. Im Laufe der nächsten Kapitel werde ich alle beschreiben. Zumindest drei dieser Grundeigenschaften sind den allermeisten Menschen bekannt.
Es sind der Raum, die Zeit und die Raumzeit!
Durch das Bewusstsein entsteht der Raum und die Zeit, in der wir uns befinden. Wir bewegen uns nicht in einem Raum, der außerhalb von uns entstanden ist, sondern in einem Raum, der durch unser Bewusstsein erschaffen wird. Gleiches gilt für die Zeit. Auch die Zeit entsteht durch das Bewusstsein. Der Umstand, dass unser Bewusstsein an die Zeit gebunden ist, hängt mit unserem physischen Körper oder genauer beschrieben, mit unserer DNA zusammen.
Die sieben Grundeigenschaften definieren die Funktionen des Bewusstseins.
Die vielleicht geläufigste Grundeigenschaft des Bewusstseins ist der Raum. Als Funktion erfüllt er die Aufrechterhaltung des Bewusstseins.
Der Raum bildet die dritte Dimension des Bewusstseins.
Stellen Sie sich einen physischen Gegenstand im Raum vor, vielleicht ein Stück Holz. Innerhalb eines großen Raums nimmt es einen kleineren Raum ein und definiert den Inhalt dieses Raums.
Wird sich dieser Inhalt jemals verändern? Gäbe es nur den Raum, dann würde sich das Stück Holz nicht auflösen können. Es würde ewig bestehen bleiben.
Für die Veränderung braucht es nämlich die Zeit. Die Funktion der Zeit als Grundeigenschaft des Bewusstseins ist die stetige Veränderung!
Die Zeit bildet die vierte Dimension des Bewusstseins.
Es ist sehr leicht nachvollziehbar, dass durch die Zeit Veränderungen geschehen. Sie bewegen sich in diesem Moment, wenn man das so ausdrücken kann, durch die Zeit. Auch wenn der Körper nicht aktiv ist, verändert er sich ständig. Es gibt keinen Moment in der nächsten Zukunft, der mit der Gegenwart identisch wäre.
Man könnte nun erklären, dass sich die Aufrechterhaltung und die Veränderung des Bewusstseins durch Raum und Zeit abwechseln. Wir erleben es im täglichen Leben. Manche Ideen bleiben bestehen, andere verändern sich. Manche Menschen sind traditionell, andere wollen eine Veränderung des Bestehenden. Man findet diese Gegensätze von Raum und Zeit in allen Lebensbereichen.
Das Problem mit dem Raum ist jedoch, dass darin keine Zeit vorkommt und das Problem mit der Zeit ist, dass darin kein Raum existiert.
Der Raum der dritten Dimension und die Zeit der vierten Dimension berühren sich nicht!
Wie ist es dann möglich, dass sich physische Gegenstände und geistige Substanzen, das wäre unter anderem eine Idee, verändern?
Die Antwort auf diese so einfach klingende Frage ist sehr komplex. Sie führt uns in andere Dimensionen, zur Individualisierung des Bewusstseins und zur Bedeutung der DNA. Ich werde die Frage beantworten, jedoch in einem späteren Kapitel.
Die dritte Grundeigenschaft, die ich in diesem Kapitel erwähnt habe, ist die Raumzeit. Sie bildet die fünfte Dimension des Bewusstseins.
Die Raumzeit ist nicht Raum und Zeit, wie man vielleicht annehmen könnte. Sie bildet eine eigene Funktion, die man sich als Verschmelzung des Raums mit der Zeit vorstellen kann. Wobei die Vorstellung davon, gelinde gesagt, sehr ungewohnt ist.
Könnten wir einen Menschen beobachten, der sich durch die Raumzeit bewegt, dann würde uns das sehr erschrecken. Jeder Schritt durch den Raum brächte gleichzeitig eine Veränderung durch die Zeit mit sich. Der gesamte Körper wäre in einem dauernden Zustand des Wandels. Das betrifft nicht nur das Aussehen und den Körperbau, sondern alle körperlichen Merkmale.
Dieser direkte Wandel ist die Funktion des Bewusstseins durch die Raumzeit.
Leben in der fünften Dimension Menschen? Nein, nicht mit einem physischen Körper.
Das führt uns zur Frage, ob in der vierten Dimension Menschen leben. Auch hier lautet die Antwort nein.
Ein Körper in der vierten Dimension würde sich stetig verändern, wobei man sich zuerst klar werden müsste, wie ein Körper in der Zeit existieren soll. In der Zeit gibt es keinen Raum.
Die vierte Dimension ist eine von zwei Dimensionen, an welche unser physischer Körper gebunden ist. Ohne jetzt schon zu viel zu enthüllen – ein Strang unserer DNA ist an die vierte Dimension gebunden.
Es war für mich eine erschütternde Erkenntnis, wie sehr wir Menschen auf der Erde mit unserem Körper verbunden sind. Damit meine ich nicht nur physisch, sondern vor allem mit dem Bewusstsein. Die DNA ist für unser Leben auf der Erde die Hardware für unser individuelles Bewusstsein. Man könnte auch sagen, dass unser physischer Körper ein biologischer Raumanzug ist, der direkt mit dem Bewusstsein in Verbindung steht und mit welchem wir auf einer Erdkugel mit unfassbarer Geschwindigkeit durch das Universum rasen.
Das individuelle menschliche Bewusstsein ist jedoch nicht der physische Körper. Vergleicht man den physischen Körper mit einem Raumanzug, dann wäre das individuelle Mensch-Bewusstsein der Träger des Anzugs, der mit dem Anzug über die DNA verbunden ist.
Dieser Bewusstseinskörper definiert die Individualität eines jeden Menschen, und dieser Körper ist es auch, der nach dem Tod des physischen Körpers in die Zwischenwelt gelangt.
Der Grund, warum man in diese Zwischenwelt kommt, ist ganz einfach. Man besitzt keinen physischen Körper mehr. In dieser Zwischenwelt erlebt man mit dem Mensch-Bewusstsein alle diese Inhalte, mit welchen man sich identifiziert hat. Nach einer gewissen Dauer in der Zwischenwelt, es geht dabei nicht um Zeit oder Raumzeit, sondern um Erkenntnisse, verkörpert man sich wieder. Nun erhält der Körper des individuellen Mensch-Bewusstseins einen neuen Raumanzug mit einer anderen DNA.
Der Körper des individuellen Mensch-Bewusstseins ist der erste Körper. Wenn man von sich sagt, ich bin, dann identifiziert man sich mit diesem Mensch-Bewusstsein.
Kommen wir zurück auf die drei erwähnten Grundeigenschaften Raum, Zeit und Raumzeit. Als Funktionen definieren sie die Aufrechterhaltung, die stetige Veränderung und die durch die Bewegung sich ergebende Veränderung des Bewusstseins.
Gebunden an die Zeit ist es nicht möglich, auf die Veränderung durch die Zeit direkt Einfluss zu nehmen. Indirekt ist es, wenn auch sehr mühsam, in manchen Lebensbereichen machbar. In der Raumzeit ist die Veränderung davon abhängig, in welcher Weise wir uns durch die Raumzeit bewegen. Die Veränderungen setzen sich sehr direkt um.
Lassen Sie uns im nächsten Kapitel einen Ausflug in unser bekanntes Universum machen. Der Raum des menschlichen Lebens auf der Erde ist von zwölf unterschiedlichen Bewusstseinen durchdrungen. Es handelt sich dabei um eine Ordnung des physischen Körpers. Es ist die Erfahrungswelt des individuellen Mensch-Bewusstseins.
Sie werden dann verstehen, wie sehr wir Menschen uns auf der Erde mit unserem biologischen Raumanzug identifizieren.
1 Die dreizehn Dimensionen des Bewusstseins sind der Ursprung der Orte in der gnostischen Schrift Pistis Sophia und der dreizehn Kristallschädel in der Maya-Religion.
2 Im Laufe des Buchs werde ich auf Inhalte einiger Religionen und der Esoterik Bezug nehmen, deren Ursprung sich in den Eigenschaften und Ordnungen einer Dimension des Bewusstseins befindet.
Die Identifikation mit dem physischen Körper ist das erste Bewusstsein 3. Alle körperlichen Merkmale werden als Eigenschaften und als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit angesehen. Es gibt sehr viele körperliche Attribute, welche die Menschen mögen und sehr viele, welche sie ablehnen. Schlank, dick, muskulös oder dünn sind entweder Ideale, welche die Menschen anstreben oder das Gegenteil. Je nach Kultur und Zeitepoche unterscheiden sich die subjektiven Werte, die man mit dem Körper verbindet. Ein europäisches Schönheitsideal gilt nicht für Afrika oder Asien.
Dieses Raum-Bewusstsein selbst durchdringt jedoch den gesamten Lebensraum der Erde. Es ist ein Teil der Erfahrung als Mensch-Bewusstsein durch den physischen Körper. Wer sich frühmorgens im Spiegel erblickt und frustriert feststellt, dass man den Raumanzug wieder zu viel gefüttert hat, wird vielleicht beginnen, ihn für das Leben auf der Erde zu trainieren. Auch hier weiß ich einigermaßen gut, wie mühsam das sein kann.
Identisch bleibt, dass die Leute „Ich“ sagen und den Körper meinen. Wie zuvor besprochen, wir sind nicht der physische Körper, sondern das Mensch-Bewusstsein.
Das zweite Bewusstsein des physischen Körpers betrifft den nahen Umraum des Körpers. Nun sind es die Handlungen, welche die Individualität definieren. Dazu zählt auch der zwischenmenschliche Umgang von der Partnerschaft bis zu Kontakten in den sozialen Medien.
Vor allem gibt es sehr viele Menschen, die sich in ihrem Tun, sei es in einer Kunstform oder einem Handwerk wiederfinden.
Über viele Jahre, während meines Studiums und nach dem Konzertdiplom, habe ich mich als Musiker identifiziert. So selbstverständlich wie wir uns darin auch wiederfinden, es ist ein Bewusstsein des physischen Körpers.
Der erweiterte individuelle Umraum wird durch den Intellekt erforscht und diese Menschen identifizieren sich als Individuen in erster Linie mit ihrem Wissen. Vor allem Wissenschaftler, von der Biologie bis hin zur Astrophysik, erkennen sich in ihrer Individualität auf diese Weise. Das ist das dritte Raum-Bewusstsein des physischen Körpers.
Das erste Raum-Bewusstsein bezieht sich direkt auf den physischen Körper, das zweite Raum-Bewusstsein auf seine Handlungen und das dritte Raum-Bewusstsein auf den mit dem physischen Körper verbundenen Geist.
Der menschliche Geist ist mit dem physischen Körper verbunden?
Ja, das ist er, und nicht nur das. Das größte Hindernis für die Entwicklung des Bewusstseins ist dieser individuelle Geist. Er wird Körper des individuellen Geistes genannt und ist der zweite Körper des Menschen. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich verstanden habe, was es mit diesem Geist auf sich hat. Später werde ich darauf genau eingehen. Lassen Sie uns mit den Raum-Bewusstseinen des physischen Körpers fortfahren.
Stellen Sie sich drei archetypische Menschen vor, die sich in einem Kaffeehaus treffen und miteinander in ein Gespräch vertieft sind. Ein Bodybuilder, der sich auf seinen nächsten Wettkampf vorbereitet. Die zweite Person ist ein Bildhauer, der eine Figur aus einem Stein heraus meißelt und dessen Modell der Bodybuilder ist. Nun fehlt noch der Manager des Bodybuilders, dem die Statue seines Schützlings hervorragend gefällt und genau weiß, was zu tun ist, damit diese in einem Sportstudio einen guten Platz bekommt. Der Bodybuilder identifiziert sich in erster Linie mit dem ersten, der Bildhauer mit dem zweiten und der Manager mit dem dritten individuellen Bewusstsein.
Diese zwölf Raum-Bewusstseine sind keine Möglichkeiten, die sich die Menschen gewissermaßen selbst ausgedacht haben. Sie bilden eine Matrix des Bewusstseins des physischen Körpers der Menschheit auf der Erde. Es sind Gesetze, welche einzuhalten den Menschen selbstverständlich ist.
Sie binden das Bewusstsein auf der Erde, unabhängig davon, wie sehr man sich darin auch wiederfindet und als positives Bewusstsein einschätzt. Es steht direkt mit dem physischen Körper und mit der DNA in Verbindung.
Auch das vierte Bewusstsein betrifft die DNA, jedoch dieses Mal nicht in Verbindung mit dem eigenen Körper, sondern über die Körper dieser Menschen, mit welchen man durch die DNA verbunden ist – die physische Familie.
In den meisten Familien gibt es ein Mitglied, welches die Familie zusammenhält, Treffen organisiert und darauf achtet, dass alle im Sinne des Familienverbandes zur Familie stehen. Für sie bildet die Familie das Zentrum ihres Lebens. Wenn Sie ihre Familienmitglieder betrachten, dann werden sie wahrscheinlich einen nahen oder entfernteren Verwandten darin erkennen.
Hier zeigt sich das vierte Raum-Bewusstsein des physischen Körpers. Es ist die zwischenmenschliche Verbindung durch die DNA. So wichtig vielen Menschen die Familie ist – es handelt sich um ein Bewusstsein des Körpers. In einer nächsten Inkarnation auf der Erde findet man sich in einer anderen Familie wieder, die dann vielleicht den gleichen Stellenwert im Leben einnimmt.
Das gilt auch für die verstorbenen Großeltern. Sie sind vielleicht schon lange Zeit an einem anderen Ort inkarniert, wenn sie auf der Erde leben, und erinnern sich nicht an diese Verkörperung als Großelternteil. Ihr damaliges Leben war ein kurzer Ausschnitt, definiert man es über die Zeit, vieler Jahrtausende. Die unterschiedlichen Totenkulte der Kulturen haben nichts mit den Verstorbenen zu tun, sondern nur mit den Lebenden.
Im Unterschied zum vierten Raum-Bewusstsein vertritt das fünfte die Familie nicht nach innen, sondern nach außen. Identifiziert sich jemand damit, dann sorgt er dafür, dass es den einzelnen Mitgliedern im Sinne des Familienverbandes gut geht. Dieses Familienmitglied möchte die Familie ebenso vor äußeren Einflüssen schützen.
Es geht dieses Bewusstseins betreffend nicht um traditionelle Rollen innerhalb der Familie. Dann könnte man meinen, dass der berufstätige Vater mit diesem Bewusstsein verbunden ist. Es können auch die Kinder sein, die eine schützende und begrenzende innere Haltung gegenüber äußeren Einflüssen einnehmen.
Das sechste Raum-Bewusstsein des physischen Körpers öffnet den Familienverband für andere Menschen und identifiziert sich über diese, man könnte sagen, erweiterte Familie. Sie haben mehrere Freunde, viele Bekannte und verbringen ihre Zeit, obwohl sie Familienmenschen sind, meist außerhalb der Familie.
Diese drei Typen bilden ebenso eine Gruppe. Dieses Mal ist es nicht der physische Körper, sondern die mit dem physischen Körper am nächsten verbundene Gruppe von Menschen, die Familie.
Auch hier kann man sich drei Leute vorstellen, die gemeinsam in der Küche des elterlichen Wohnhauses zusammensitzen. Der vierte Typ fühlt sich rundum wohl und zu Hause und fügt sich natürlich in den Umraum ein. Gleichzeitig bildet er eine emotionale Säule der Energie der Familie, die unveränderlich den Mittelpunkt einnimmt. Auch wenn er über Dinge spricht, die nicht die Familie betreffen, scheint es, als ob der Geist der Familie selbst Stellung bezieht. Der Blick dieser Person ist nach innen gerichtet.
Im Gegensatz dazu blickt der fünfte Typ immer wieder nach außen. Das kann sich sogar physisch zeigen, indem er manchmal zur Tür blickt, aus dem Fenster sieht und allgemein wachsamer als der vierte Typ gegenüber der Umwelt ist. Vielleicht überlegt er, etwas Neues für die Familie anzuschaffen.
Der sechste Typ hat entweder einen Freund mitgebracht, sitzt etwas unruhig auf seinem Stuhl oder ist mit seinen Gedanken nicht bei der Familie, sondern im Restaurant, wo er sich heute noch mit Freunden treffen will. Gleichzeitig fühlt er sich in der Küche sehr wohl und geborgen. Diese Kraft spürt er tief in sich und stützt sich unbewusst darauf.
Mit dem siebten Raum-Bewusstsein formt sich die erweiterte Familie zu einer Gemeinschaft. Das Zentrum der Gemeinschaft bildet vielleicht ein gemeinsames Hobby, ein Brauchtum oder eine Ideologie, wie man sie in politischen Parteien und in Religionen findet.
Dieses siebte individuelle Bewusstsein definiert den Gemeinschaftstyp. Es ist fast schon archetypisch, wie ein Priester oder Mönch einer Religionsgemeinschaft diese Rolle einnimmt. Es kann jedoch auch ein Mitglied eines dörflichen Vereins sein, der für den Verein lebt, Aufgaben im Verein übernommen hat und ihm eine Stellung zuweist, die weit über eine Freizeitbeschäftigung hinausgeht. Hier findet man den politischen Funktionär, der von der Idee seiner Partei absolut überzeugt ist. Ebenso gilt dies für den Anhänger und freiwilligen Mitarbeiter, der für die Partei, die er seine Partei nennt, lebt. Viele Arbeitnehmer identifizieren sich mehr mit dem Unternehmen, als mit der Arbeit selbst. Das trifft primär dann zu, wenn es sich um große und traditionelle Konzerne handelt.
Die Idee der Gemeinschaft wird zum Zentrum des Lebens. Vielleicht erkennen Sie dieses Bewusstsein in sich selbst. Sicher bin ich, dass Sie in Ihrem Bekanntenkreis jemanden kennen, der dies verkörpert.
Mit der achten Möglichkeit des Bewusstseins identifizieren sich diese Personen, die innerhalb eines gemeinschaftlichen Ideals weiter nach innen gehen und die Idee erforschen. Wahrscheinlich suchen und finden sie tiefere Gründe, der Gemeinschaft anzugehören. Dieses Bewusstsein des Körpers identifiziert sich in erster Linie mit der Ideologie oder Idee, die er immer tiefer verinnerlichen möchte.
Der neunte Typ ist derart begeistert von der Idee der Gemeinschaft, dass er den Drang verspürt, sie nach außen zu tragen. Er möchte seinen Glauben und seine Überzeugung anderen Menschen erzählen und sie davon überzeugen, ein Mitglied des Vereins, der Partei oder der Religion zu werden.
In einer Religionsgemeinschaft wären diese drei Typen der konservative Priester, der forschende Mönch, der auch Theologe ist und der begeisterte Missionar, der kurz vor der Abreise steht. In einem Verein für die Erhaltung der dörflichen Tradition würde sich der Obmann, der den Verein als seinen Lebensmittelpunkt sieht, mit dem siebten Raum-Bewusstsein identifizieren. Der dörfliche Archivar, der alte Bilder und Schriften sammelt, und ein Mitglied, welches ein Dorffest des Vereins organisieren möchte, würden sich mit dem achten und neunten Bewusstsein identifizieren. Natürlich wird sich eine Gemeinschaft in Südamerika oder im Nahen Osten mit gänzlich unterschiedlichen Inhalten identifizieren. Das Bewusstsein des Körpers bleibt das gleiche.
Die Menschen organisieren sich nicht in Gemeinschaften, weil sie es wollen, sondern weil es sich dabei um Gesetze handelt, die vom physischen Körper ausgehen. Gleiches gilt nicht nur für die Gemeinschaft, sondern ebenso für die Gesellschaft.
Bei der Organisation einer Gesellschaft kann es sich um eine dörfliche Struktur oder um einen Staatenverbund wie die EU handeln. Es geht darum, dass das Zusammenleben organisiert wird.
Dementsprechend identifiziert sich das zehnte Bewusstsein mit dieser Organisation und das treffendste Beispiel ist das Nationalbewusstsein. Alle Menschen, die sich mit der Nation und damit in Verbindung mit der jeweiligen Verfassung und den Gesetzen identifizieren, besitzen dieses individuelle Bewusstsein. Hier findet man den im Sinne der jeweiligen Gesellschaft rechtschaffenen Bürger.
Das elfte Bewusstsein taucht tief in die Gesellschaft ein und breitet sich darin aus. Das Ausnutzen von Gesetzeslücken, legale Möglichkeiten der Steuerersparnis und das Ausreizen der gesetzlichen Grenzen sind typische Merkmale dieses Bewusstseins des Körpers. Die jeweilige Gesellschaft bildet die selbstverständliche Struktur des Lebens. Hier findet man Menschen, die sich innerhalb einer Gesellschaftsordnung wohlfühlen und ihre Freiheit darüber definieren, dass sie Möglichkeiten finden, sich innerhalb der Struktur frei zu bewegen.
Das letzte individuelle Bewusstsein definiert sich über die Menschheit als geordnete Gesellschaft. Die Grenzen zuerst der Dörfer und schließlich der Nationen brechen auf und andere Gruppen werden in das jeweilige Gesellschaftsmodell integriert. Dieses Bewusstsein sieht eine gesellschaftliche Struktur nicht als eine Möglichkeit, sondern als Notwendigkeit für die Menschheit selbst.
Die drei letzten Bewusstseine kann man sich als den gesetzestreuen Beamten in der Verwaltung für den zehnten Typus, den Steuerberater oder Anwalt, der alle Gesetzeslücken kennt als elften Typus und den EU-Abgeordneten als zwölften Typus vorstellen.
