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Der Autor Kurt Richard Walchensteiner beschreibt in seinen Büchern über das Bewusstsein und das Menschsein ein heute gänzlich unbekanntes Wissen. Mit diesem Buch über den irreführenden Geist enthüllt er, in welcher Weise der Mensch auf der Erde von seinem eigenen Geist irregeführt und verraten wird. Die verdrehte Hierarchie zwischen Geist und Mensch macht eine Entwicklung und die Befreiung des Bewusstseins unmöglich. Der Leser erfährt nicht nur, welche fatalen Folgen das für die Entwicklung als Mensch hat, sondern in welcher Weise der irreführende Geist das physische Leben verdunkelt. So schockierend die Erkenntnisse in diesem Buch sind, so befreiend sind sie.
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Seitenzahl: 165
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Vorwort oder die Entdeckung der Irreführung des Geistes
1 Die Eigenschaften des Geistes
2 Das vergessene Wissen über die Dimensionen des Bewusstseins
3 Der irreführende Geist
4 Was ist mit der Seele?
5 Das Erbe der Philosophen
6 Die Astralebene – der erste Ort der Zwischenwelt
7 Der Astralkörper – das Gefäß der Täuschung
8 Die zwölf Eigenschaften des Astralkörpers
9 Der geistige Weg
10 Die Chakren – die Übernahme des Mensch-Bewusstseins durch den Geist
11 Über die Befreiung des Bewusstseins
12 Die Hermetik
13 Magie, Kabbala und Alchemie
14 Die acht Archetypen der gefallenen Eigenschaften
15 Die gefallenen Engel oder die Illusion von Freiheit
16 Die drei geistigen Ebenen des Universums
17 Die Ordnungen der geistigen Ebenen des Universums
18 Die Tempel des irreführenden Geistes
19 Die esoterischen und geistigen Lehren
Nachwort oder die Befreiung von der Irreführung des Geistes
Die Entdeckung der Irreführung des Geistes
Während meiner Forschungen über das Bewusstsein hat die Erkenntnis des menschlichen Geistes mehr als alles andere meine Sicht auf den Menschen und auf die Welt verändert. Betrachtet man die Lebensbereiche, dann steht nahezu immer der Geist mit seinen Eigenschaften, die mehr oder weniger ausgebildet sind, im Zentrum. Persönliche und weltliche Macht, ein hoher IQ und eine große Empfindungsfähigkeit sind entscheidend dafür, welches Leben eine Person führt.
Mittlerweile ist eine Art Weltreligion entstanden, die man als Religion der Optimierung des Geistes beschreiben kann. Kaum ein Lebensbereich ist davon ausgenommen. In der physischen Welt geht es meist um wirtschaftlichen Erfolg und um weltliche Macht. Im Unterschied dazu streben Gläubige der unterschiedlichen Religionen und esoterischen Lehren die Identifizierung mit dem Geist an, um, wird diese Optimierung auf die Spitze getrieben, die Unsterblichkeit im Geiste zu verwirklichen. So zumindest ist die Idee.
Ein Mensch zu sein bedeutet unendlich viel mehr, als die Weltreligionen und esoterischen und geistigen Lehren den Menschen erzählen.
In der festen Überzeugung, einer Einweihungslehre zu folgen, trainieren Leute über viele Jahre die Konzentrationsfähigkeit des Geistes und unterziehen sich den unterschiedlichsten Einweihungen. Die Katastrophe ist, dass sie sich dadurch nicht befreien, sondern sich schrittweise in ein selbst erschaffenes geistiges Gefängnis einsperren.
Nichts hat ein tieferes Wissen um das Menschsein so sehr verhindert wie die Irreführung des Geistes. Sie ist die hauptsächliche Ursache der Dunkelheit und des Leids, welche auf der Erde seit Jahrtausenden zur Normalität geworden sind. Es ist die Verleugnung des Menschseins und allein die Konsequenzen für das Leben nach dem Tod des physischen Körpers sind unvorstellbar.
Meine Entdeckung der Irreführung des Geistes auf der Erde war kein einmaliges oder plötzliches Ereignis. Es war die Erkenntnis jahrelanger Forschungen und Meditationen. Sie übersteigt alles, was ich mir vorstellen konnte.
Die Eigenschaften des Geistes
Unsere Realität des Universums entspricht dem physischen Körper. Das, was wir sehen und hören, erfüllt die physikalischen Gesetze der Optik und der Akustik und ist in der Einschätzung der Menschen die Wahrheit. Eine Sinneswahrnehmung außerhalb der Realität der physikalischen Gesetze ist für die meisten Leute ein Konstrukt des Geistes und der Fantasie.
Alle Funktionen des Körpers sind an die Gesetze der Naturwissenschaften angepasst. Man kann unsere Nerven als ein elektrisches System bezeichnen, und unsere Knochen und Muskeln, einschließlich der Position unseres Gehirns, richten sich nach der Schwerkraft auf der Erde. Es gäbe sehr viele Beispiele über die Vollkommenheit der Anpassung des Körpers an das Leben auf der Erde.
Sogar die Atome, aus welchen wir bestehen, stammen ursprünglich von den Sternen und damit vom bekannten Universum.
Mit der Geburt auf der Erde identifizieren sich die Menschen mit dem Körper. Das individuelle Mensch-Bewusstsein erfährt das Leben im Universum in eins mit dem Körper. Solange diese Person nicht erkennt, dass sie nicht der Körper ist, gilt dies auch weiterhin. Das Mensch-Bewusstsein lebt auch ohne Körper vor und nach der physischen Geburt.
Es existieren viele Lebenswelten mit unterschiedlichen Gesetzen. Auch wenn das individuelle Mensch-Bewusstsein in einer anderen Lebenswelt lebt und sich in den dort herrschenden Bedingungen erfährt, so bleibt es doch identisch.
Dieser Teil ist der erste Körper des Menschen. Man nennt ihn den Körper des individuellen Mensch-Bewusstseins. Spricht man von der Befreiung des Bewusstseins, dann geht es darum, dieses Mensch-Bewusstsein von den Bindungen zu lösen und zu befreien. Dazu zählt auch die Bindung an den physischen Körper. Es ist für die Befreiung notwendig, diese Bindung zu erkennen.
Was unterscheidet das Mensch-Bewusstsein vom Geist? Welchen Gesetzen folgt der Geist?
Der Geist folgt ebenso physikalischen und allgemein den naturwissenschaftlichen Gesetzen!
Das, was der menschliche Geist als Realität definiert, entspricht dem physischen Körper mit seinen Funktionen und Sinnen. Der Intellekt als Eigenschaft des Geistes lässt alle diese Dinge gelten, die der physisch nachvollziehbaren Wirklichkeit entsprechen. Man kann es auch so beschreiben, dass die physische Realität mit Mitteln der physischen Realität bewiesen werden muss. Diese direkten oder indirekten Nachweise, Experimente, Beobachtungen oder Messungen sind für die Naturwissenschaften die Grundlage für ihre Beweisführung. Dadurch unterscheidet der Geist zwischen Wirklichkeit und Illusion.
Wenn Sie einem Physiker glaubhaft erklären wollen, dass sie in den Sonnenuntergang geflogen sind, dann werden Sie sich, wenn auch mit wenig Erfolg, bemühen müssen.
Im Unterschied zum physischen Körper ist es dem Geist möglich, die physikalischen Gesetze zu überwinden. Sie können sich denken und vorstellen, dass sie durch die Gegend fliegen. Der physische Körper ist dafür jedoch nicht geschaffen. Er ist an den Raum und an die Zeit, wie sie sich im Universum ausdrücken, gebunden.
Für die meisten Leute, deren Mensch-Bewusstsein sich einzig über den physischen Körper erfährt, bildet der Geist das Ideal. Was dem Körper nicht möglich ist, scheint für den Geist kein Problem. Wir können uns vorstellen zu fliegen, und für manche Leute ist es machbar, den Geist in einer außerkörperlichen Erfahrung vom Körper zu trennen. Dann ist es wirklich möglich, durch die Luft zu fliegen.
Kommen wir zurück auf die Eigenschaften des Geistes. In welcher Weise sind sie an die physischen Gesetze gebunden?
Es gibt geistige Eigenschaften und geistige Grundeigenschaften. Die Grundeigenschaften sind das Glauben, das Lieben und das Hoffen. Zu den Eigenschaften zählen der Intellekt, das Gefühl, die Intuition und der Wille.
Der Wille bewegt sich in der Zeit und folgt der Expansion. Bildhaft kann man es sich so vorstellen, dass sich der Wille ausgehend von einer Person expansiv ausbreitet. Die Realisierung des Willens benötigt Zeit. Die Eigenschaft der Zeit ist Veränderung. In jedem Moment verändert die Zeit die gegenwärtige physische und geistige Situation.
Im Gegensatz dazu definiert sich das Gefühl über den Magnetismus und die Zusammenziehung. Das Gefühl, lässt man es unkontrolliert zu, folgt der stärksten Anziehung.
Gedanken definieren den Raum. Ein Gedanke ist eine geistige Substanz, die sich normalerweise wieder auflöst. Wird ein Gedanke oft gedacht, erhält er mehr von der Substanz des Bewusstseins dieser Person und bleibt länger bestehen. Mit der Zeit bekommt der ursprüngliche Gedanke einen gewissen Überlebenswillen. Das geschieht automatisch durch die Substanz des Bewusstseins.
Gedanken drängen den Menschen, gedacht zu werden.
Der Intellekt definiert die physischen Gegebenheiten, die Gefühle, die Intuition und allgemein die Lebenswelt im Sinne des physischen Körpers und des Geistes.
Zeit, Raum, Expansion, Zusammenziehung, Magnetismus und Gravitation sind physische Gesetze.
Die Schulung des Willens, die Steigerung der Macht und Kraft, die Meisterung oder im Gegenteil das Ausleben der Gefühle und die Entwicklung des Intellekts sind die wesentlichen Merkmale der geistigen Lehren auf der Erde. Allen gemeinsam ist, dass sie die Bindung des Geistes an den physischen Körper überwinden wollen.
Freiheit bedeutet in den meisten Fällen, innerhalb des geistigen Universums handeln zu können, ohne den Beschränkungen des Körpers unterworfen zu sein.
Für einige geistige Lehren ist etwa die Sterblichkeit des physischen Körpers eine Beschränkung für den Geist, der, so der Glaube, unsterblich ist.
Ein Problem bei den Grundeigenschaften des Geistes, glauben, lieben und hoffen, ist die Verwechslung geistiger Handlungen mit den Gegebenheiten, die daraus entstehen.
Das Glauben ist die Tätigkeit und der Glaube die sich daraus ergebende Konsequenz.
Glauben ist die Fähigkeit des Geistes, etwas zu erschaffen. Das meine ich buchstäblich. Es entstehen geistige Substanzen, die sich zu einer Idee formen. Diese Substanzen sind so real, wie sie nur sein können. Die schöpferische Kraft des Glaubens hat jedoch nichts damit zu tun, woran man glaubt. Es geht beim Glauben nicht darum, ob etwas wahr ist oder nicht, was auch immer man als Wahrheit definiert.
Der Glaube als Gegebenheit ist die Konsequenz der eigenen Schöpferkraft durch das Glauben.
Die Liebe ist die Eigenschaft der Bindung des Geistes. Auch wenn es unromantisch klingt, so ist die Liebe jenseits aller Vorstellungen eine Funktion des Geistes. Der Geist bindet sich durch das Lieben zum Beispiel an einen anderen Menschen oder einen physischen Gegenstand und bezeichnet das als Liebe.
Die Frage, die sich daraus ergibt, ist, wie bewusst jemand glaubt oder liebt. Wer an einen Gott glaubt, erschafft in sich selbst mit seiner Schöpferkraft eine geistige Vorstellung dieses Gottes. Für einen Nachbarn, der einige Häuser weiter wohnt, existiert dieser Gott nicht, weil er ihn in sich nicht erschaffen hat.
Der Glaube an diesen Gott ist die Konsequenz der Tätigkeit des Glaubens. Geistiges Handeln ist ansteckend, und wer in einem religiösen Umfeld aufwächst, wird mit seinem Glauben unbewusst diese Gottheit in sich erschaffen und an die eigene Schöpfung glauben.
Wer eine Nation liebt, bindet sich an die geistige Entität der Nation und gibt diese Bindung weiter. Auch das geschieht meist unbewusst.
Für das Mensch-Bewusstsein, welches gebunden an den physischen Körper sich darauf beschränkt und darüber erfährt, erfüllt der Geist alle geistigen Voraussetzungen für das Leben auf der Erde.
Jeder körperlichen Regung geht eine bewusste oder unbewusste geistige Entscheidung voraus. Sei es ein Willensimpuls, eine Überlegung oder eine Intuition, immer gibt der Geist des Menschen dem Körper den entsprechenden Impuls. Unser Gehirn ist eine Sende- und Empfangsstation des Geistes, und über das Nervensystem bekommen beispielsweise die Muskeln den Impuls, zu handeln.
Dabei stehen die Gefühle, Erfahrungen und Wahrnehmungen des physischen Lebens im Zentrum. Wer sich geistig bemüht, aktiv, beweglich und positiv zu sein, identifiziert sich mit den entsprechenden Gefühlen. Diese gefühlshaften Eigenschaften befinden sich im Mensch-Bewusstsein. Über dieses Bewusstsein erfährt sich die Person abhängig davon, wie sie geistig agiert.
Es ist nur natürlich, dass jemand, dessen Geist träge und unbeweglich ist, ebenso die entsprechenden Eigenschaften durch seinen Geist erschafft. Auch diese Person erfährt das durch das Mensch-Bewusstsein.
Der Geist und das Mensch-Bewusstsein auf der Erde stehen in ständiger Verbindung. Jede geistige Regung erschafft eine geistige Substanz und wird durch das Mensch-Bewusstsein erlebt.
Stellen Sie sich eine Person vor, die ein Konzert besucht. Durch die physikalischen Gesetze der Akustik bewegen sich die Schallwellen durch den Raum, werden vom Gehörsinn erkannt und vom Geist über die Vermittlung des Gehirns übersetzt. Dadurch entstehen Emotionen. Mit diesen Gefühlen identifiziert sich das Mensch-Bewusstsein, und diese Person empfindet die Musik und die Interpretation als schön oder vielleicht als nicht so gelungen.
Die Voraussetzung ist, dass der Geist verbunden mit den physikalischen Gesetzen das Geschehen dem Bewusstsein übermittelt.
Eine andere Person fühlt sich bedroht. Instinktiv handelt der Geist über einen Impuls, und die Muskeln beginnen sich zu bewegen. Sie verteidigt sich oder flüchtet, um sich der Bedrohung zu entziehen. Gleichzeitig erschafft der Geist Substanzen der Angst.
Mit der Geburt im Körper wird das Mensch-Bewusstsein nicht nur in einen Körper hineingeboren, sondern begibt sich ebenso in den Geist des Universums, der den Gesetzen des Universums folgt. Diesen Geist gibt es schon vor der Geburt und er wird auch nach dem physischen Tod weiter existieren.
Stellen Sie sich den Geist des Universums als komplexe Struktur vor. In diese Struktur gelangt das Mensch-Bewusstsein.
Aus diesem großen Bereich des Geistes des Universums bildet sich ein persönlicher Geist des Menschen. Je nachdem, welche Anlagen das Kind im Mensch-Bewusstsein besitzt, formt sich der Geist.
Das Mensch-Bewusstsein ist der Mensch, der mit dem Geist des Universums, angepasst an die persönlichen Anlagen, handelt.
Dieser individuelle Geist folgt den Gesetzen des Sonnensystems und realisiert in seinen Eigenschaften das Leben des Mensch-Bewusstseins im Sinne der physischen Gesetze und in eins mit dem physischen Körper.
Man kann sich die Sonne und die sie umkreisenden Himmelskörper als komplexes Kraftwerk denken, in welchem die Fliehkraft und die Anziehungskraft in einer perfekten Balance zueinander stehen. Durch die ständigen Bewegungen aller Himmelskörper entstehen unendlich viele Kraftwirkungen der Expansion und der Gravitation. Zusätzlich sind die Geschehnisse an die Zeit und an den Raum des Universums gebunden, wobei sie keine fixen Größen sind, sondern wieder von der Expansion und der Gravitation beeinflusst werden.
Der Geist des Menschen steht in ständiger Wechselwirkung mit dem Sonnensystem. Nicht nur das, er definiert sich über die Geschehnisse im Sonnensystem. Dazu gehören nicht nur die Bewegungen, sondern ebenso die Vorgänge in und auf der Sonne. Der Geist ist sehr empfindlich und reagiert auf jede Regung.
Der menschliche Geist, der sich aus dem Geist des Universums individualisiert hat, ist nicht nur an den Geist des Sonnensystems gebunden, er ist dieser Geist. Das Sonnensystem gleicht einem vielfältig miteinander verflochtenen Uhrwerk des Geistes.
Solange sich eine Person mit dem Körper identifiziert, wird der Geist, gebunden an das physische Universum, die individuellen Vorgaben des Lebens im Körper erfüllen.
Was ist, wenn sich das Mensch-Bewusstsein nicht mehr mit dem physischen Körper identifiziert? Für die Befreiung des Bewusstseins braucht es zuerst die schrittweise Lösung von den Eigenschaften und Ordnungen, die den Körper definieren. Was bedeutet das für den Geist, der sich über das Universum definiert und daran gebunden ist? Bevor ich diese Frage besprechen kann, braucht es einen tieferen Einblick in das Bewusstsein und das Menschsein.
Das vergessene Wissen über die Dimensionen des Bewusstseins
Vor Jahren habe ich begonnen, über das Bewusstsein zu forschen und darüber zu meditieren. Dazu muss ich erwähnen, dass Meditation für mich eine Form des intensiven Nachdenkens ist. Die Grundlage der Meditation ist die Nüchternheit.
Man glaubt es kaum, wie sehr man sich geistig selbst in die Irre führen kann. Glaubt man sich alles, was man denkt und fühlt, dann befindet man sich am Ende in einer geistigen Fantasiewelt, die vielleicht unterhaltsam sein kann, jedoch mit dem Thema der Meditation wenig zu tun hat.
Zusätzlich zur Nüchternheit braucht es eine gewisse Aktivität im geistigen Handeln. Es ist wesentlich, sich geistig aktiv vorwärtszubewegen, möchte man neue Inhalte erkennen. Nun benötigt der Meditierende die Unterscheidungskraft, die sich darauf stützt, welche Weisheit er besitzt. Dann gleicht die Meditation einer Forschungs- oder Entdeckungsreise, wobei sich der zu entdeckende neue Bereich im Menschen befindet.
Auf meinen Reisen habe ich einen Wissensschatz entdeckt, der unendlich in seiner Größe das Bewusstsein und das Menschsein erklärt.
Um die Täuschung oder Irreführung des Geistes verstehen zu können, braucht es zumindest einen Überblick, um welches Wissen es sich handelt. Ich werde mich in diesem Buch auf das Wesentliche konzentrieren, da der Geist im Zentrum steht.
Zuerst muss zu wissen, dass Bewusstsein sieben Grundeigenschaften besitzt. Drei davon sind den meisten Menschen bekannt, es sind der Raum, die Zeit und die Raumzeit. Dabei handelt es sich um die dritte, vierte und fünfte Dimension des Bewusstseins.
Die erste Dimension ist das Verschwinden des Raums. Sie bildet die Größe des individuellen Bewusstseins.
Die zweite Dimension ist der von Eigenschaften leere Raum. Diese Dimension des Bewusstseins steht mit dem Unterbewusstsein in direkter Verbindung.
Die sechste Dimension ist die Unabhängigkeit von der Zeit. In dieser Dimension wird der gegenwärtige Moment immer neu erschaffen.
Die siebte Dimension wird über die Beherrschung der Zeit bestimmt.
Alle sieben Grundeigenschaften des Bewusstseins sind gleichzeitig die sieben Dimensionen des Bewusstseins.
Insgesamt gibt es das Menschsein betreffend dreizehn Dimensionen. Im Unterschied zu den sieben niederen Dimensionen bilden sich die sechs höheren Dimensionen aus jeweils zwei Grundeigenschaften.
Die achte Dimension definiert sich darüber, dass der Raum die Zeit beherrscht, und in der neunten Dimension ist es umgekehrt, dort beherrscht die Zeit den Raum.
Alle Dimensionen gemeinsam bilden eine Ordnung oder Matrix des Bewusstseins.1
Raum, Zeit und Raumzeit werden wie alle Grundeigenschaften des Bewusstseins durch das Bewusstsein geboren.
Der Ursprung des Bewusstseins selbst ist der Mensch.
Die Menschen bewegen sich durch den Raum und durch die Zeit, die sie selbst erschaffen haben.
Diese dreizehn Dimensionen bilden die Grundlage des Menschseins auf der Erde.
Gehen wir einige Schritte zurück.
Tief im Menschen, unerkannt und seit langer Zeit unbekannt, definieren, prägen und beeinflussen ihn eine Vielzahl von Ordnungen und Eigenschaften in seiner grundsätzlichen Existenz.2 Dazu gehören die verwaltenden, umfassenden, stagnierenden, negativen, höheren, aufbereitenden Eigenschaften des Menschseins.3 Jede Eigenschaft gleicht einem Gesetz, welches einen Aspekt der Existenz des Menschen erfüllt.
Ich habe im Laufe der Jahre über tausend Ordnungen und Eigenschaften der dreizehn Dimensionen beschrieben und viele davon in meinen Büchern veröffentlicht.
Lassen Sie uns die Dinge etwas ordnen.
Aus dem Bewusstsein entstehen die Dimensionen des Bewusstseins.
Diese Geburt und gleichzeitige Entfaltung der Dimensionen hängen mit einer Kraft im Bewusstsein zusammen. Dabei handelt es sich um die Kraft der Entwicklung. Würden sich die Dimensionen nicht ausbreiten, dann hätte das Bewusstsein des Menschen nicht die Möglichkeit, sich zu vergrößern und zu vervollkommnen.
In den Dimensionen definieren die Ordnungen die Themen des Lebens.
Die Größe des Bewusstseins der ersten Dimension, die Ordnungen der Dunkelheit der zweiten Dimension, die Absolutheit der Eigenschaften im Raum der dritten Dimension und die Ordnungen der Regulierung in der Zeit der vierten Dimension sind einige von vielen Ordnungen des Menschseins innerhalb der niederen Dimensionen.
Innerhalb dieser Ordnungen bestimmen Eigenschaften, in welcher Weise sich die Ordnungen im Menschen ausdrücken.
Die wesentliche Frage wird dadurch noch beantwortet: Woher kommt das Bewusstsein?
Fast schon instinktiv verdächtigen die Leute das Universum, die Quantenmechanik, einen Gott, das Akasha oder eine andere Entität als Schöpfer des Bewusstseins.
Meine Forschungen haben etwas anderes ergeben. Das Bewusstsein stammt nicht von einem Gott oder einer anderen personifizierten oder unpersonifizierten Entität außerhalb des Menschen. Ebenso wenig ist das Universum der Ursprung des Bewusstseins.
Die Antwort auf diese Frage ist die Antwort auf das Leben selbst. Gleichzeitig ergeben sich daraus eine Unmenge neuer Fragen.
Bewusstsein entsteht im Menschen durch den Menschen!
Die Art und Weise, wie Bewusstsein geboren wird, hängt mit den fünf Teilen oder Körpern des Menschseins zusammen.
Der erste Teil wird Körper des individuellen Mensch-Bewusstseins genannt. Das ist das alltägliche Bewusstsein, mit welchem wir durch das Leben gehen. Dieses Bewusstsein definiert die Stufe der Entwicklung.
Der zweite Teil ist der Körper des individuellen Geistes. Dieser Geist des Menschen auf der Erde ist in seinen Funktionen identisch mit dem Geist des Universums, wie wir Menschen ihn im Sonnensystem erfahren.
Der dritte Teil ist der Körper der individuellen Korrektur. Die Funktionen dieses Körpers sind sehr komplex. Das Karma, wie es heute in manchen Religionen und in der Esoterik gelehrt wird, ist ein kleiner und unvollständiger Teil der ursprünglichen Bedeutung dieses Körpers.
Der vierte Teil ist der Körper der individuellen Eigenschaften. Das ist der Ursprung der Seele des Menschen. Es existieren in jedem Menschen mehrere Ordnungen, die alle Möglichkeiten beinhalten, wie sich die Persönlichkeit oder der Charakter des Menschen ausdrücken können. Diese Ordnungen bestehen aus Hunderten Eigenschaften und Archetypen.
Schließlich ist der fünfte Teil der Körper des individuellen Bewusstseins. Dieses Bewusstsein ist die höchste Instanz im Menschen.
Alle fünf Körper gemeinsam definieren das Menschsein auf der Erde.
In Verbindung mit den fünf Körpern wirken Kräfte. Diese betreffen die einzelnen Körper selbst und die Kraftwirkungen zwischen den Körpern.
Letztlich gibt es zwanzig unterschiedliche Kräfte, die das Mensch-Bewusstsein definieren und die gemeinsam eine einzige Kraft bilden – die Substanz des Bewusstseins. Sie ist die Grundlage für das Bewusstsein selbst.
Die sogenannte Vierpoligkeit, wie sie in manchen geistigen Lehren erwähnt wird, hat in den fünf Körpern ihre Ursache, wobei sich das Mensch-Bewusstsein im Zentrum befindet. Die anderen vier Körper bilden die vier Pole um das Mensch-Bewusstsein.
Diese fünf Körper definieren sich über die dreizehn Dimensionen des Bewusstseins. Der Unterschied zwischen den Menschen besteht darin, mit welchen Eigenschaften die einzelnen Körper verbunden sind. Grundsätzlich besitzt jede Person die Möglichkeit, sich mit allen positiven und negativen Eigenschaften zu identifizieren. In welchen Eigenschaften sich eine Person wiederfindet, hängt in erster Linie mit der Entwicklung ihres Bewusstseins zusammen.
Kommen wir zurück zum Hauptdarsteller dieses Buchs. Welche Rolle spielt der Geist innerhalb der Dimensionen?
Der Geist handelt in Verbindung mit den Ordnungen und Eigenschaften der Dimensionen.
