Doubt - Melody Adams - E-Book

Doubt E-Book

Melody Adams

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Beschreibung

Doubt ist auf der Erde für eine Eden Pressekonferenz. Als der Bruder des Anführers der Mastics auf unerklärliche Weise aus seinem Hotelzimmer verschwindet, ist Doubt entschlossen, so lange auf der Erde zu bleiben, bis man Larrdon gefunden hat. Mit einem Team des CIA begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise in ferne Länder, um einer Spur zu folgen. Zusammen mit der CIA Agentin Nour gerät er dabei in ein noch größeres Abenteuer. Um die schöne Agentin zu beschützen, muss er einen klaren Kopf bewahren. Seinen unerklärlichen Gelüsten nachzugeben würde ihn zu sehr ablenken. Zischen der Verantwortung für Nours Sicherheit und dem Wunsch, den entführten Mastic zu finden, gibt es keine Zeit für Ablenkungen.

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Seitenzahl: 101

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Table of Contents

Doubt

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Doubt

Alien Breed Series Buch 75

Melody Adams

Science Fiction Romance

Doubt

Alien Breed Series Buch 75

Melody Adams

Deutsche Erstausgabe 2025

Love & Passion Publishing

www.lpbookspublishing.com

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copyright © 2025 by Melody Adams

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© Cover Art by CMA Cover Designs

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Alle Rechte vorbehalten.

Alle Personen und Gegebenheiten in diesem Buch sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit noch lebenden oder bereits verstorbenen Personen sind rein zufällig.

Doubt ist auf der Erde für eine Eden Pressekonferenz. Als der Bruder des Anführers der Mastics auf unerklärliche Weise aus seinem Hotelzimmer verschwindet, ist Doubt entschlossen, so lange auf der Erde zu bleiben, bis man Larrdon gefunden hat. Mit einem Team des CIA begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise in ferne Länder, um einer Spur zu folgen. Zusammen mit der CIA Agentin Nour gerät er dabei in ein noch größeres Abenteuer. Um die schöne Agentin zu beschützen, muss er einen klaren Kopf bewahren. Seinen unerklärlichen Gelüsten nachzugeben, würde ihn zu sehr ablenken. Zischen der Verantwortung für Nours Sicherheit und dem Wunsch, den entführten Mastic zu finden, gibt es keine Zeit für Ablenkungen.

Kapitel 1

Doubt

Das Leben auf Eden war gut. Doch auch wenn es wirklich nichts gab, das ich beanstanden könnte, so gab es manchmal Tage, an denen ich einfach mein ganzes Leben hinterfragte. So wie heute. Ich war wie immer um halb sieben aufgestanden, hatte geduscht, meinen Kaffee getrunken und mein Müsli gegessen, ehe ich zum Fitnesscenter gejoggt war. Als ich im Fitnesscenter auf der Hantelbank gelegen hatte, um meine Gewichte zu stemmen, hatten die Zweifel angefangen. Was machte ich hier? Warum tat ich jeden Tag den gleichen Mist? Was für einen Sinn hatte all dies? Wofür lohnte es sich zu leben? Es war nicht so, dass ich lebensmüde war und an Selbstmord denken würde, doch es gab Momente, wo es mir ehrlich gesagt nichts ausmachen würde, wenn ich einfach tot umfiel. Dann, nach einer Weile fühlte ich mich jedes Mal schlecht wegen meiner Gedanken. Ich sollte dankbar sein, dass man mich und die anderen Breeds vor über einem Jahrzehnt befreit hatte. Man hatte uns diesen wunderbaren Planeten gegeben und wir lebten ein friedliches und gutes Leben. Es machte keinen Sinn, dass ich so negative Gedanken hatte. Holly konnte mir auch nicht helfen. Sie hatte mir den Rat gegeben, dass ich mir all die guten Dinge ins Gedächtnis rief, um die negativen Gefühle und Gedanken zu vertreiben. Doch es funktionierte nicht. Ich wusste auch, warum. Es funktionierte nicht, weil ich mir ja all der guten Dinge bewusst war. Selbst an Tagen wie diesen, wo mir wieder die Zweifel kamen, wusste ich, wie gut ich es hatte. Meine negativen Gedanken mussten eine andere Ursache haben. Eine andere Idee von Holly hatte auch nicht funktioniert. Sie hatte gedacht, dass mein Leben vielleicht zu langweilig und eintönig war und dass es mir deswegen sinnlos vorkam. Also hatte sie vorgeschlagen, dass ich mehr verschiedene Aktivitäten ausprobierte. Lange Jagdausflüge. Andere Sportarten. Sogar einen Kochkurs und Unterricht im Programmieren. Doch auch wenn es mich kurzfristig ablenkte, so half es nicht für lange, meine negativen Gedanken fernzuhalten.

„Vielleicht solltest du einen Ortswechsel in Erwägung ziehen?“, meinte Holly.

„Du meinst, ich soll in die East-Colony ziehen? Oder nach Rainbow Creek?“

„Ich dachte mehr an die Erde?“

„Die Erde?“, wiederholte ich ungläubig.

„Ja. Die Erde“, sagte Holly mit einem Schmunzeln. „Ich hab gehört, dass Destiny ein Team zusammenstellt für irgendeine Konferenz, doch dass sie Probleme hat, Freiwillige zu finden. Warum gehst du nicht zu ihr und schaust, ob noch ein Platz frei ist?“

„Ich weiß nicht“, erwiderte ich zweifelnd. „Die Erde. Was soll ich auf dem stinkigen Planeten, wo ich nicht eine einzige gute Erinnerung habe?“

„Vielleicht hilft es dir, dein Leben hier in einer ganz neuen Perspektive zu sehen, wenn du eine Weile auf der – stinkigen Erde warst.“

„Hmpf“, brummte ich. „Ich… ich denk drüber nach.“

Nour

Mit einem erleichterten Seufzen schloss ich die Tür hinter mir und lehnte mich mit dem Rücken dagegen. Zuhause. Nach fünf langen Wochen in Prag war ich wieder in New York. Am Anfang meiner Karriere hatte ich es aufregend gefunden, dass mein Job mich an verschiedene Orte führte. Undercover Operationen, Übeltäter finden und aus dem Verkehr ziehen, um die Sicherheit meines Landes zu gewähren, das war mir nobel und aufregend erschienen. Doch nach zwölf Jahren im Dienst begann ich mich nach ein wenig Stabilität zu sehnen. Ich war Single. Ich hatte nicht einmal ein Haustier. Ich konnte mir nicht erlauben, dass etwas mich davon abhielt, von einer Minute auf die andere meine Tasche zu packen und zu irgendeinem verdammten Ort auf der Welt zu reisen. Ich hatte es ein paar Mal versucht, eine Beziehung zu haben, doch mein unstetes Leben hatte dafür gesorgt, dass keine davon lange gehalten hatte. Nur wenige meiner Kollegen hatten eine Familie. Zumindest die Kollegen, die Auslandeinsätze hatten. Mein Boss war verheiratet, doch der saß den ganzen Tag in seinem klimatisierten Büro und konnte abends zu seiner Familie nach Hause fahren.

Ich ließ meine Tasche auf den Boden fallen und sank zu Boden. Ich verzog das Gesicht, als die Bewegung einen stechenden Schmerz in meiner Seite auslöste. Ich war in Prag angeschossen worden. Nur ein Streifschuss, doch manchmal schmerzten die mehr als ein direkter Durchschuss. Ein anderer Grund, warum ich keine Familie gründen konnte. Wenn ich im Einsatz war, dann riskierte ich jedes Mal, dass mir etwas passierte. Noch hatte ich Glück gehabt. Ich hatte sieben Schusswunden und zwei Stichwunden und unzählige Knochenbrüche hinter mir, doch nichts hatte mich lange außer Gefecht gesetzt. Doch ich kannte Agenten, die im Einsatz ums Leben gekommen waren. Ich könnte meinen Job hinschmeißen oder eine Versetzung beantragen zu einem langweiligen Bürojob, doch der Gedanke gefiel mir auch nicht. Ich mochte mein Leben als FBI-Agentin. Meistens zumindest. Das Klingen meines Handys riss mich aus meinen Gedanken. Ich streckte meine Hand nach meiner Tasche aus und zog sie zu mir heran.

„Ja! Ja!“, knurrte ich, genervt von dem Geklingel, bis ich endlich mein Handy gefunden hatte und sah, wer der Anrufer war. Mein Ex Peter. Ich war versucht, einfach nicht ranzugehen, doch schließlich entschied ich mich anders und nahm das Gespräch an. „Was?“, fragte ich unwillig.

„Nour“, erklang Peters Stimme. „Endlich. Ich hab seit Tagen versucht, dich anzurufen. Hast du denn meine Anrufe nicht gesehen?“

„Doch, hab ich. Doch ich bin busy gewesen. Ich bin gerade erst von Prag zurück. Ich hab nicht mal meine Schuhe ausgezogen. Was willst du?“

„Können wir uns treffen?“

„Warum? Wir haben vor drei Monaten Schluss gemacht. DU hast vor drei Monaten Schluss gemacht“, erwiderte ich.

„Ich weiß. Doch das war ein Fehler. Ich vermisse dich. Triff mich im Plaza? Um acht?“

„Nein. Es war kein Fehler, sondern eine gute Entscheidung“, erwiderte ich. „Du hattest recht mit dem, was du gesagt hast. Mein Job kommt immer zuerst und ich hab keine Zeit für eine Beziehung. Nichts hat sich geändert, Peter.“

„Bitte, Nour. Lass uns wenigstens reden. Komm zum Plaza und wir unterhalten uns, ja? Bitte.“

„Sorry, doch ich will nur noch ins Bett. Ich hab dir doch gesagt, dass ich gerade erst aus Prag zurückgekommen bin.“

„Dann morgen? Wie wäre es mit Lunch? Wir könnten uns im Goldenen Drachen treffen. Du magst doch Chinesisch.“

„Fein“, stimmte ich unwillig zu. Ich wusste, dass er mir sonst keine Ruhe geben würde, und Ruhe brauchte ich jetzt dringend. Wenn ich ihn traf, dann konnte ich ihm klarmachen, dass es kein Zurück für uns gab. „Morgen zum Lunch, um zu reden. Doch danach lässt du mich in Ruhe.“

„Halb eins. Und dann reden wir, okay?“

„Okay“, murmelte ich seufzend und beendete das Gespräch. Ich ließ das Handy zurück in die Tasche fallen und erhob mich schwerfällig. „Verdammt! So viel zu meinen Plänen, mich ein paar Tage auszuspannen.“

Doubt

Es war ein Fehler gewesen, auf Holly zu hören. Ich hatte fast vergessen, wie sehr ich die Erde hasste. Besonders New York mit seinem Verkehr, den Millionen von Menschen und riesigen Gebäuden. Ganz zu schweigen von der Kälte und der schlechten Luft.

„Hmm“, sagte Larrdon, zum grauen Himmel aufschauend. „Das ist ja schlimmer als auf Barrdwon hier. Wie können die Leute hier leben?“

„Keine Ahnung, Mann“, erwiderte ich schulterzuckend.

„Ich kann nicht glauben, dass diese Menschen euch Eden gegeben haben und stattdessen hier auf diesem furchtbaren Planeten geblieben sind“, sagte Jandeer, der Abgesandte der Hajonkee für diese Eden Konferenz.

„Wenn die Menschen Eden für sich genommen hätten, dann würde es dort mittlerweile so aussehen wie hier“, sagte Pearl, die als Tochter eines der ehemaligen Präsidenten der USA ebenfalls an der Konferenz teilnehmen würde.

„Da hast du wohl recht“, sagte Sol.

„Es gibt auch schöne Plätze hier auf der Erde“, warf seine Gefährtin Mariama ein. „Nicht so unberührt wie Eden, doch weit besser als dies hier. Afrika, wo ich herkomme, ist definitiv zehnmal besser als New York. Doch auch die USA hat noch schöne Fleckchen zu bieten.“

„Hmpf. Warum muss die verdammte Konferenz dann ausgerechnet hier stattfinden?“, knurrte ich.

„Keine Ahnung“, seufzte Mariama. „Kommt! Lasst uns reingehen. Drinnen ist die Luft sicher besser als hier.“

Unser Wagen hatte hinter dem Gebäude des Hotels gehalten und wir standen nun auf dem Parkplatz, der eigentlich dem Personal vorbehalten war. Man hatte verhindern wollen, dass die Menschen beim Haupteingang zu aufdringlich sein würden, wenn wir ankamen. Und dann gab es natürlich noch die Gefahr einer Attacke von einem dieser Alien Breed Hasser. Der Zugang zu diesem Angestelltenparkplatz war eingeschränkt und wir waren hier sicher und ungestört. Ein weiterer Grund, warum ich die Erde hasste. Wir hatten keine Freiheiten hier, weil wir immer darauf bedacht sein mussten, dass jemand uns Böses wollte. Nicht alle Menschen waren böse, doch ich traute keinen von ihnen wirklich über den Weg. Die Gefährtinnen meiner Brüder natürlich ausgeschlossen. Denen vertraute ich ohne Vorbehalte.

„Ja, gute Idee“, stimmte ich zu.

„Hier entlang“, sagte einer der beiden Männer vom Task Team, die uns begleiteten. Sie waren bewaffnet und für unseren Schutz verantwortlich.

Wir betraten das riesige Gebäude durch einen Personaleingang, dann einen Gang entlang, der an der Küche vorbei führte, wo ein geschäftiges Treiben herrschte. Nachdem wir eine Treppe hinauf gestiegen und einem weiteren Flur gefolgt waren, landeten wir schließlich in der Empfangshalle des Hotels. Die Luft hier war angenehm. Die Klimaanlage sorgte für eine kühle, doch angenehme Temperatur und der Gestank der Stadt war herausgefiltert. In der Mitte der Halle befand sich ein Springbrunnen mit einem Teich mit vielen Pflanzen und bunten Fischen. Der Geruch der Pflanzen war angenehm und erinnerte mich ein wenig an zuhause. Eden. Wo die Luft stets angefüllt war mit den Düften der Natur.

„Okay“, sagte Sol. „Lass uns unsere Schlüssel holen und auf unsere Zimmer gehen. Wir treffen uns dann in zwei Stunden zum Lunch im Restaurant in der dritten Etage.“

Wir stimmten alle zu und begaben uns zur Rezeption, um einzuchecken und unsere Schlüssel zu holen. Ich bereute bereits, dass ich Hollys Vorschlag nachgegeben hatte. Vier Tage auf der Erde und der erste Tag war noch nicht einmal zur Hälfte rum. Wie sollte ich das überleben? Ich seufzte. Vielleicht würde ich wenigstens mein Leben auf Eden wieder zu schätzen wissen, wenn ich zurück war.

Nour

Der goldene Drache war eines meiner Lieblingsrestaurants. Das Essen hier war wirklich ausgezeichnet, doch ich war dennoch schlechter Laune, als ich das Restaurant betrat. Als Peter mit mir Schluss gemacht hatte, war ich zuerst am Boden zerstört gewesen. Doch nach den Wochen in Prag war ich zu dem Schluss gekommen, dass es gut so war. Ich war noch nicht bereit, meinen Job an den Nagel zu hängen und Hausfrau und Mutter zu werden, und Peter wollte eine Frau, die stets da war, wenn er von der Arbeit nach Hause kam. Es passte einfach nicht. Unsere Leben waren zu verschieden.

„Hi“, sagte ich am Empfang des Restaurants. „Der Tisch für Peter Grand?“

Die Dame hinter dem Empfang schaute in ihren Computer, dann richtete sie ihre lächelnde Aufmerksamkeit mir zu.

„Peter Grand“, sagte sie mit starkem chinesischem Akzent. „Tisch fünfzehn beim Fenster. Mister Grand ist bereits hier.“

„Ah. Danke“, sagte ich und wandte mich ab.