Dread - Melody Adams - E-Book

Dread E-Book

Melody Adams

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Beschreibung

***** Jubiläumsausgabe BAND 40 - nur 1,99 ***** ********** Dread gilt als der gefährlichste unter den drei aus der Sicherheitsverwahrung ausgebrochenen Aliens. Das Implantat, welches sein Biest unterdrücken soll, wirkt bei ihm nicht und er ist unberechenbar. Als er auf der Flucht den panischen Schrei einer Frau in Not hört, weiß sein Biest sofort: Jemand tut unserer Gefährtin weh. Dread eilt der Frau zu Hilfe. Er muss sie davon überzeugen, dass sie sein ist. Doch Jolana ist alles andere als Willens. Wird Dread sie auf der Flucht vor Hunter und seinem Team doch davon überzeugen können, dass er genau das ist, was sie braucht? ********** Jolana ist mit ihrem Freund Greg auf einer Tour durch die Wildnis von Montana. Eines hat die Tour ihr deutlich gemacht. Greg und sie passen einfach nicht zusammen. Als er sie auch noch im Dunklen mitten in der Wildnis zurücklässt und sie in die Arme von drei gewalttätigen Schwerkriminellen läuft, scheint ihr Schicksal besiegelt. Doch ein Biest eilt ihr zur Hilfe. Nicht, dass sie nicht dankbar für die Rettung wäre, doch dass der riesenhafte Alien vehement behauptet, sie wäre sein und nicht willens ist, sie gehen zu lassen, geht ihr wirklich gegen den Strich. Wie lange wird sie sich gegen den Bund, von dem der Alien die ganze Zeit faselt, wehren können?

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Seitenzahl: 113

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Contents

Titel

Copyright

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Epilog

Dread

Alien Breed Series Buch 40

Melody Adams

Science Fiction Romance

Dread

Alien Breed Series Buch 40

Melody Adams

Deutsche Erstausgabe 2021

Love & Passion Publishing

www.lpbookspublishing.com

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copyright © 2021 by Melody Adams

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© Cover Art by CMA Cover Designs

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Alle Rechte vorbehalten.

Alle Personen und Gegebenheiten in diesem Buch sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit noch lebenden oder bereits verstorbenen Personen sind rein zufällig.

Dread gilt als der gefährlichste unter den drei aus der Sicherheitsverwahrung ausgebrochenen Aliens. Das Implantat, welches sein Biest unterdrücken soll, wirkt bei ihm nicht und er ist unberechenbar. Als er auf der Flucht den panischen Schrei einer Frau in Not hört, weiß sein Biest sofort: Jemand tut unserer Gefährtin weh. Dread eilt der Frau zu Hilfe. Er muss sie davon überzeugen, dass sie sein ist. Doch Jolana ist alles andere als Willens. Wird Dread sie auf der Flucht vor Hunter und seinem Team doch davon überzeugen können, dass er genau das ist, was sie braucht?

Jolana ist mit ihrem Freund Greg auf einer Tour durch die Wildnis von Montana. Eines hat die Tour ihr deutlich gemacht. Greg und sie passen einfach nicht zusammen. Als er sie auch noch im Dunklen mitten in der Wildnis zurücklässt und sie in die Arme von drei gewalttätigen Schwerkriminellen läuft, scheint ihr Schicksal besiegelt. Doch ein Biest eilt ihr zur Hilfe. Nicht, dass sie nicht dankbar für die Rettung wäre, doch dass der riesenhafte Alien vehement behauptet, sie wäre sein und nicht willens ist, sie gehen zu lassen, geht ihr wirklich gegen den Strich. Wie lange wird sie sich gegen den Bund, von dem der Alien die ganze Zeit faselt, wehren können?

Kapitel 1

Dread

Mir einem tiefen Seufzen schaute ich zum wolkenlosen Himmel hinauf. Die Hitze machte mir nicht zu schaffen, aber ich hatte seit zwei Tagen kein Wasser gefunden und langsam spürte ich den Effekt der Dehydration. Ich könnte zurück zu der Stelle gehen, wo ich zuletzt Wasser getrunken hatte, doch ich wollte nicht an einen Ort gehen, wo ich bereits gewesen war. Die Gefahr, dass man mich finden würde, war zu groß. Ich war mir sicher, dass die Menschen mich jagten. Ich durfte nicht riskieren, dass sie mich aufspürten. Ich konnte nicht zurück in Gefangenschaft gehen. Lieber würde ich sterben, als wieder eingesperrt zu sein. Ich vermisste Monster und Grief, doch es war zu riskant gewesen, zusammen zu bleiben, nachdem wir aus unserem Gefängnis ausgebrochen waren. Als Einzelner war es einfacher, unentdeckt zu bleiben und Spuren zu verwischen. Ich schleppte mich unter einen Baum und sank in dessen Schatten nieder. Ich musste bald was trinken oder ich würde schwach werden und meine Sinne würden ihre Schärfe verlieren. Das würde es für die Menschen einfacher machen, sich an mich heranzuschleichen und mich zu überwältigen. Es war sogar denkbar, dass einer der verräterischen Breeds ihnen bei der Jagd helfen würde. Die Menschen hatten keine ausgeprägten Sinne und das machte sie nahezu nutzlos im Spurenlesen. Wenn sie jedoch einen Breed hatten, der ihnen half, dann würden sie meine Spur finden und folgen können. Das war der Grund, warum ich stets in Bewegung bleiben musste und nicht zurück an Orte konnte, wo ich bereits gewesen war. Ich dachte an Grief und Monster. Waren sie wohl? Hatten sie es geschafft, nicht gefangen zu werden? Der Gedanke an meine Brüder zurück in Gefangenschaft machte mir das Herz schwer. Lieber würde ich sie tot sehen. Der Tod war besser das Leben, das wir im Labor geführt hatten. Für eine Weile hatten wir in der Sicherheitsverwahrung bessere Bedingungen gehabt. Das war, nachdem einer von uns, der als Kind aus dem Labor geflohen war, mit den Menschen und Breeds gekommen, war um uns befreien. Nur, dass wir nicht wirklich befreit wurden. Man steckt uns in diese Sicherheitsverwahrung mit dem Versprechen, dass wir bald mit den Breeds auf Eden leben dürften. Doch der Tag kam niemals. Stattdessen hatte sich die Leitung in der Sicherheitsverwahrung geändert und alles war wieder schlimmer geworden. Die wenigen Freiheiten, die wir bis dahin genossen hatten, waren uns erneut genommen worden und man hatte wieder angefangen, an uns zu experimentieren. Mehr an Grief und Monster, als an mir, denn ich war zu gefährlich. Mein Biest war unberechenbar und das Implantat, das es unterdrücken sollte, wirkte bei mir aus irgendwelchen Gründen nicht. Oft war ich stundenlang oder sogar für Tage in einem Zustand zwischen meinem normalen Aussehen und meinem Biestwesen gefangen. Ich hatte keinerlei Kontrolle über die Verwandlung.

Nachdem ich mich ein wenig ausgeruht hatte, erhob ich mich schwerfällig und marschierte weiter. Es mochte eine Stunde oder auch mehr vergangen sein, als ich in der Ferne Gebäude ausmachte. Menschen. Ich sollte einen großen Bogen um die Siedlung machen. Doch ich war durstig und wo Menschen waren, da war Wasser. Ich musste es wagen, doch ich würde warten, bis es dunkel wurde. Das würde die Gefahr verringern, gesehen zu werden.

Jolana

Ich starrte durch die Windschutzscheibe auf die Fahrbahn. Diese ganze Tour war ein Fehler gewesen. Ich sehnte mich danach, wieder nach Haus zu kommen. Mann war ich froh, dass ich bisher stets Gregs Bitten, bei ihm einzuziehen, abgelehnt hatte. Ich hatte meine Freiheit nicht so schnell aufgeben wollen. Vielleicht hatte ich auch irgendwie gespürt, dass Greg nicht der Richtige war. Und diese Tour hatte es mir endgültig klargemacht. Greg und ich waren toxisch. Die letzten drei Tage hatten wir uns nur gezofft. Oder uns angeschwiegen, so wie jetzt. Es war beinahe dunkel und ich konnte es nicht abwarten, endlich meinen Hintern aus dem verdammten Sitz zu bekommen. Nur die Aussicht in dem Hotel, welches wir im Voraus gebucht hatten, mit Greg das Bett teilen zu müssen, vermieste mir die Aussicht auf Schlaf. Meine Blase meldete sich und ich kniff die Schenkel zusammen. Ich könnte Greg fragen, wie weit es noch bis nach Twin Rocks war, wo wir übernachten würden, doch seine Laune war absolut unterirdisch. Wir passierten eine kleine Siedlung, die aus nur sechs Häusern bestand. Wie konnten Menschen so weit ab von der Zivilisation leben? Ich war ein Großstadtkind. Geboren in Denver, aufgewachsen in New York und seit zwei Jahren lebte ich in Minneapolis. Greg hatte ich vor drei Monaten auf einer Betriebsfeier kennengelernt. Wie ich, arbeitete er in einer Anwaltskanzlei. Da unsere beiden Kanzleien zusammengeschlossen werden sollten, hatten sein und mein Boss beschlossen, eine gemeinsame Betriebsfeier zu veranstalten, damit wir uns kennenlernen konnten. Greg war mir sofort aufgefallen. Er war groß und gut gebaut. Da ich selbst mit einem Meter neunundsiebzig nicht gerade klein war, liebte ich es, wenn ein Mann groß war. Greg war beinahe ein Meter neunzig. Ich konnte meine geliebten High Heels anziehen und trotzdem überragte er mich. Er hatte rotbraune Haare, einen kurzen gepflegten Bart und magnetisch blaue Augen. Genau mein Typ. – Zumindest äußerlich. Dass sich unter dem charmanten, attraktiven Äußeren ein Arschloch versteckte, hatte ich erst auf dieser blödsinnigen Tour herausgefunden.

Verdammt. Meine Blase meldete sich immer dringender. Es nützte alles nichts, ich brauchte ein verdammtes Klo. Wie weit mochte es noch nach Twin Rocks sein? Ich hätte die verdammte Karte besser studieren sollen, als wir heute Morgen von Black Oak aufgebrochen waren. Aber ich war so geladen gewesen von dem Streit mit Greg, der beim Frühstück über so etwas banales wie ein zu weiches Ei ausgebrochen war. Mann, der Kerl war wirklich ein Arsch. Er hatte den armen Keller so zur Sau gemacht. Ich hatte mich in Grund und Boden geschämt.

“Greg?”, fragte ich vorsichtig.

“Hmpf.”

“Wie weit ist es noch?”

“Fünfzehn Meilen oder so. Warum? Ist die Prinzessin schon wieder müde?”

“Nein, ich muss mal auf die Toilette. Ist da ein Ort vor Twin Rocks wo wir kurz anhalten können?”

“Selbst wenn”, schnauzte Greg. “Ich will nicht anhalten ehe wir unser Ziel erreicht haben. Wir sind schon spät genug dran.”

“Kannst du dann wenigstens kurz am Straßenrand anhalten, dass ich hinter den Busch kann? Oder ist es dir lieber den Rest des Weges in einem Wagen eingesperrt zu sein in dem es nach Pisse riecht? Ich mach mir wirklich bald in die Hosen.”

“Verdammte Weiber und ihre schwachen Blasen”, murmelte Greg, doch er hielt an.

“Danke”, murmelte ich und stieg aus, um eilig hinter dem Busch zu verschwinden. Es war bereits so dunkel, dass ich kaum was sehen konnte. “Fuck”, murmelte ich, als ich beinahe über einen Stein stolperte.

Ich hatte mir gerade die Hose runtergezogen und mich hingehockt, um zu pissen, als das Geräusch eines davon brausenden Autos mich aufschreckte. Was zum Teufel? Ich verrenkte mir den Hals, um hinter dem Busch hervor auf die Straße zu schauen. Gregs Toyota war verschwunden. Ich konnte nur noch die sich entfernenden Rücklichter ausmachen. Unglaublich! Der Bastard hatte mich doch tatsächlich in der Wildnis ausgesetzt. Ich zog mich hastig wieder an und lief zurück auf die Straße. Mein Koffer lag neben dem Asphalt im Sand.

“DU BASTARD!”, schrie ich ihm hinterher, auch wenn er mich nicht mehr hören konnte. “Fuck! Fuck! Fuuuuck!”

Mein Herz raste wie wild und Wut und Empörung trieb mir die Tränen in die Augen. Wenigstens hatte der Hurensohn meinen Koffer raus geworfen. Ich hatte nicht nur meine Kleidung, sondern auch meine Papiere, Handy und etwas Geld darin. Das würde ich jetzt brauchen, wenn ich allein zurück nach Minneapolis kommen wollte. Doch im Moment war ich von meinem kleinen Appartement meilenweit entfernt und stand – buchstäblich – mitten in der Wildnis. Ich schaute nachdenklich in die Richtung, aus der wir gekommen waren. Wie weit mochte es bis zu der kleinen Siedlung sein? Sechs Meilen? Zehn? Sicher nicht mehr als das. Und ich würde meinen verdammten Koffer bis dahin schleppen müssen. Fuck! Greg, dieser Bastard. Ich trauerte dem Arsch keine Minute hinterher, aber wenn er mich schon loswerden wollte, hätte er es wenigsten in Twin Rocks tun können und nicht hier in der verdammten Pampa! Zum Glück trug ich Sportschuhe und keine Pumps. Ich seufzte. Ich hatte einen weiten Weg vor mir. In der Dunkelheit. Irgendwo in der Ferne heulte ein Kojote und ich schauderte. Fuck! Mit einem neuerlichen Seufzer bückte ich mich und hob meinen Koffer auf. Warum hatte ich mir keinen Neuen zulegen können? Einen, der Rollen hatte. Dann bräuchte ich das Ding jetzt nicht schleppen.

Weil du zu geizig warst, antwortete meine innere Stimme.

Halt’s Maul. Ich konnte ja nicht ahnen, dass ich das verdammte Dinge meilenweit tragen muss.

Ich setzte mich in Bewegung. Ich war wahrscheinlich nicht länger als eine viertel Stunde gelaufen, als meine Arme, Schultern und Rücken so sehr zu schmerzen begann, dass ich eine Pause einlegen musste. Ich stellte den Koffer an den Straßenrand und setzte mich seufzend darauf. Ich musste mich noch immer meilenweit von der Siedlung befinden. Ich würde es nie schaffen, den Koffer den ganzen Weg zu tragen. Das Einzige, was ich tun konnte, war, den Koffer im Gebüsch zu verstecken und nur meine Papiere, Geld und Handy mit mir zu nehmen. Ich wünschte, ich könnte ein Taxi rufen, doch ich bezweifelte, dass es einen Taxiservice oder ein Uber Service hier in dieser gottverlassenen Gegend gab. Internetverbindung gab es hier schon mal nicht. Da war ich sicher. Ich stand auf und öffnete die Seitentasche meines Koffers, um mein Portemonnaie und mein Handy heraus zu fummeln. Meine Handybatterie war bei sechs Prozent. Großartig. Ich versuchte trotzdem, ob ich eine Internetverbindung herstellen konnte, doch wie sich herausstellte, hatte ich nicht einmal Empfang für Anrufe. Seufzend schaltete ich mein Handy aus, um Batterie zu sparen und steckte es in meine Hosentasche. Mein Portemonnaie, welches meine Papiere und Geld enthielt, steckte ich in die andere Tasche. Ich nahm auch mein Ladekabel heraus für den Fall, dass ich mein Handy in der Siedlung aufladen konnte. Wohin mit dem Teil? Meine Taschen waren voll. Ich würde es in der Hand tragen müssen. Ich schloss die Seitentasche meines Koffers und schleppte das olle Ding ins Gebüsch. Nachdem ich es mit Blättern getarnt hatte, wischte ich mir die Hände an meiner Hose ab und machte mich auf den Weg zurück zur Straße, als ich ein Knacken im Gebüsch hörte. Mein Herz fing an zu rasen. War das ein Kojote? Oder irgendeine andere wilde Bestie? Ich schaute mich nervös um, konnte aber nichts sehen. Ich legte einen Zahn zu, als plötzlich zwei Typen vor mir aus dem Unterholz traten. Erschrocken schrie ich auf.

“Was macht so ne Sahneschnitte wie du hier ganz allein in der Wildnis, huh?”, fragte ein dürrer Kerl mit pockennarbigem Gesicht.

“Ich... ich... Mein Freund muss hier irgendwo sein”, log ich. “Ich bin auf der Suche nach ihm.”

“Hier ist weit und breit niemand”, sagte ein untersetzter Kerl mit Stiernacken und Gesichtstattoos.

Panik kroch in mir hoch. Die beiden Typen wirkten gefährlich. Wahrscheinlich Kriminelle. Was sonst taten sie hier im Dunklen in der Wildnis? Ich überlegte fieberhaft wie ich den beiden entkommen konnte, als ich plötzlich von hinten gepackt wurde.

“Hab dich, Kleine”, raunte eine dunkle Stimme in mein Ohr. Sein Mundgeruch verschaffte mir Übelkeit.