Ebola unzensiert - Angelika Müller - E-Book

Ebola unzensiert E-Book

Angelika Müller

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Beschreibung

Fakten und Hintergründe, von denen Sie nichts wissen sollen

Was Sie zum Thema Ebola in den Medien erfahren, ist das, was Sie über Ebola glauben sollen. In Wahrheit jedoch läuft derzeit hinter den Kulissen der vielleicht größte Wissenschaftsbetrug aller Zeiten ab. Mit von der Partie ist eine inzwischen global vernetzte medizinische Forschungsgemeinschaft (einschließlich bestimmter deutscher Institute), die eifrig eine drastische Selbstzensur betreibt, weil sie direkt oder indirekt am finanziellen Tropf einer mächtigen und fast unkontrollierbar gewordenen Industrie hängt.

Ebola ist nach Ansicht von Angelika Müller und Hans Tolzin nicht die erste erfundene Seuche, könnte aber die letzte gewesen sein und zum entscheidenden Wendepunkt eines korrupten und vergewaltigten Gesundheitswesens werden. Es werden deshalb in diesem Buch einige wichtige, tief greifende Reformen vorgeschlagen. Dies ist jedoch die größte Angst der Regisseure dieses globalen Szenarios. Deshalb unternehmen sie alles, damit Sie sich keine eigenen Gedanken über die Ursachen von Ebola machen. Das gigantische Lügengebäude rund um Ebola ist jedoch im Grunde sehr leicht zu durchschauen, wenn man weiß, wo man suchen muss.

Wussten Sie,

  • dass es in Westafrika seit Beginn der Ebola-Krise nicht mehr Todesfälle aufgrund fieberhafter Infektionen gegeben hat als vorher?
  • dass die Ebola-Diagnose auf einem manipulativen Umgang mit Labortests basiert und damit völlig willkürlich ist?
  • dass es in Afrika so etwas wie eine natürliche Durchseuchung gibt, die meisten Infizierten die Krankheit also ohne sichtbare Symptome durchmachen und danach über eine natürliche Immunität verfügen? 
  • dass so gut wie alle schulmedizinischen Medikamente, die in den Tropen verabreicht werden, selbst Ebola-Symptome verursachen?
  • dass Ebola als Rechtfertigung dafür dient, die westafrikanische Bevölkerung als Versuchskaninchen für völlig neuartige experimentelle Medikamente und Impfstoffe zu benutzen?
  • dass sich die Pharmaindustrie von diesen neuen Produkten die Erschließung ganz neuer Märkte verspricht?
  • dass insbesondere die USA und ihre Seuchenbehörde CDC das Erfinden von Seuchen als geopolitische Waffe in den letzten Jahren perfektioniert haben?
  • dass die US-Regierung und Bill Gates die größten Finanziers der Weltgesundheitsbehörde WHO sind und deshalb das eigentliche Sagen in ihr haben?
  • dass Westafrika über die vielleicht weltweit umfangreichsten Reserven an Bodenschätzen verfügt - und die Weltmächte seit Jahrzehnten miteinander um deren Kontrolle ringen?
  • dass die angeblich zu 100 Prozent erfolgreich verlaufene Studie mit dem Impfstoff rVSV-ZEBOV nachweislich auf Wissenschaftsbetrug basiert?



Dieses Buch präsentiert Seite um Seite nachprüfbare Fakten. Überzeugen Sie sich selbst und werden Sie damit Teil des großen Wandels.

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Veröffentlichungsjahr: 2016

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1. Auflage November 2015 Copyright © 2015 bei Kopp Verlag, Bertha-Benz-Straße 10, D-72108 Rottenburg Alle Rechte vorbehalten Lektorat: Helmuth Kunkel Satz und Layout: Helmuth Kunkel Umschlaggestaltung: Yvonne Glasa ISBN E-Book 978-3-86445-345-8 eBook-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck

Gerne senden wir Ihnen unser Verlagsverzeichnis Kopp Verlag Bertha-Benz-Straße 10 D-72108 Rottenburg E-Mail: [email protected] Tel.: (07472) 98 06-0 Fax: (07472) 98 06-11Unser Buchprogramm finden Sie auch im Internet unter:www.kopp-verlag.de

Zitat

»Der größte Feind der Wahrheit ist nicht die Lüge – absichtsvoll, künstlich, unehrlich –, sondern der Mythos – fortdauernd, verführerisch und unrealistisch.«

– JOHN F. KENNEDY (1917–1963), 35. PRÄSIDENT DER USA (1961–1963)

Vorwort

Ebola als Chance?

Das mag jetzt vielleicht zynisch oder menschenverachtend klingen. So ist es aber absolut nicht gemeint. Nach meiner Lebenseinstellung und – erfahrung hat jedes auch noch so schlimme Ereignis eine positive Seite. Die negativen Aspekte des Ebola-Ausbruchs 2014/2015 hat man uns in den vergangenen Monaten in den Medien ausführlich beschrieben. Ich möchte mich hier den positiven zuwenden.

Aus meiner Sicht bietet dieser Ebola-Ausbruch die große Chance, vielen Menschen die Augen zu öffnen und hinter die Fassaden zu blicken. Die dazu notwendigen und hilfreichen Hintergrundinformationen dazu finden Sie, lieber Leser, in diesem Buch.

Damit diese brisanten Informationen ihre Wirkung entfalten können, bitte ich Sie, eine neutrale Position einzunehmen. Vermutlich ist dazu ein bisschen Vorarbeit nötig. Bei mir war es zumindest so.

Zu groß war die Angst, die bei diesem Thema im Spiel war. Woher kommt eigentlich diese Angst? Viel von meiner Angst kam aus den Medien – diese vielen schrecklichen Bilder und Geschichten hatten bei mir Spuren hinterlassen. Hinzu kam, dass ich bis dahin kaum Informationen über Westafrika, das Ausbruchsgebiet von Ebola Ende 2013, gehabt hatte. Bei mir herrschte quasi ein Vakuum, von dem die Medienberichte mitsamt den dadurch hervorgerufenen Emotionen förmlich aufgesaugt wurden.

Diese Angst hinderte mich regelrecht an einer neutralen Auseinandersetzung mit dem Thema. Manipulation durch Angsterzeugung ist ein bekanntes Werkzeug bei der Vermarktung von Produkten. Auch im Gesundheitssektor wird die Erzeugung von Angst seit Jahrzehnten benutzt und erforscht, um die Bevölkerung zum gewünschten Verhalten zu bewegen. 1› Hinweis Daran wäre an und für sich nichts auszusetzen, wenn der Staat seine Bürger aus echter Fürsorge heraus über Risiken aufklären würde. Da die Verantwortlichen in Politik und Behörden jedoch stark von der Industrie abhängig sind, wird in diesen Fällen leider häufig mit Angst anstelle echter Aufklärung durch fundierte Fakten gearbeitet.

Hier wäre ein mündiger, aktiver Bürger, der mitdenkt und hinterfragt, absolut hinderlich. Da kommt eine Urangst des Menschen sehr gelegen: die Angst vor dem Verlust der Gemeinschaft, die Angst, ausgeschlossen zu werden. In Urzeiten war diese Angst sinnvoll, da ein Verlust der Gemeinschaft die eigene Existenz bedrohte. Heute ist diese Angst unnötig und sogar vielfach hinderlich für die eigene Weiterentwicklung und den Fortschritt. Viele Genies und Querdenker sind Einzelkämpfer (gewesen).

Diese Urangst vor dem Ausschluss aus der Gemeinschaft wurde bei australischen Eingeborenen als Todesstrafe eingesetzt, wie der Sozialpsychologe Kip Williams berichtet hat. 2› Hinweis In der Regel verstirbt der Verurteilte durch den massiven Stress, den der komplette Ausschluss aus der Gruppe nach einem Richterspruch des Stammesältesten auslöst. Opfer sozialer Ausgrenzung sind schlimmer traumatisiert als Bürgerkriegsopfer. Im Gehirn werden dabei dieselben Strukturen aktiviert wie bei körperlichem Schmerz. Wir sehen also, dass die Vermittlung von Angst ein sehr mächtiges Werkzeug sein kann, das großes Unheil anrichtet, wenn es in falsche Hände kommt.

Wenn man diese Zusammenhänge kennt, kann man sich besser vor Manipulation durch Angst schützen. Solches Erkennen und die Konfrontation damit ist der erste Schritt, um einen eventuellen Machtmissbrauch und Manipulation einzudämmen. Die Muster sind eigentlich in vielen Bereichen (z. B. Versicherungsbranche, Impfindustrie, Zuckerindustrie) die gleichen, sodass man sie immer wieder und immer leichter erkennt, wenn man sie erst einmal durchschaut hat.

Bei mir erzeugt mittlerweile jeder Versuch der Angstmanipulation das Gefühl: »Hier stimmt etwas nicht, das glaube ich nicht.« Wenn mich das Thema dann wirklich interessiert, schaue ich genau hin. Alles, was keine Fakten sind, wird aussortiert. Schon dieser Prozess ist oft sehr lehrreich, weil fast nichts mehr übrig bleibt. Dann suche ich mir selber weitere Hintergrundinformationen und versuche mir mein eigenes Bild zu machen. Natürlich kann auch mein eigenes Bild (teilweise) falsch sein. Vermutlich werden sich auch die Fakten oder meine Erkenntnisse im Laufe der Zeit ändern, sodass ich mein Bild anpassen muss. Das ist nicht schlimm, denn so funktioniert das Leben – immer in Veränderung und im Fluss.

Viel entscheidender ist es jedoch, in den Prozess der Eigenverantwortlichkeit zu kommen, heraus aus der Manipulation, hinein in die aktive, eigene und mündige Entscheidung. Und hier bietet gerade der Ebola-Ausbruch jede Menge Chancen!

Die vielen Fakten und Hintergrundinformationen in diesem Buch sollen eine Einladung an Sie, lieber Leser, sein, sich auf diesen Weg zu machen. Bitte glauben Sie nichts, hinterfragen Sie alles, erforschen Sie selber die angegebenen Quellen und machen Sie sich daraus Ihr eigenes Bild von den Geschehnissen rund um Ebola.

— ANGELIKA MÜLLER

INTERESSENGEMEINSCHAFT EFI – ELTERN FÜR IMPFAUFKLÄRUNG

DICKELSMOOR, IM SEPTEMBER 2015

Warum dieses Buch geschrieben werden musste

(EINLEITUNG VON HANS U. P. TOLZIN)

Endlich ist das Manuskript zu diesem Buch fertig und bereit für die Abgabe an den Verlag. Das gibt mir die Gelegenheit, noch einmal alles, was Angelika Müller und ich zum Thema Ebola zusammengetragen haben, zu überdenken und ein Resümee über das zu ziehen, was wir mit ziemlicher Sicherheit wissen, und das, was wir aufgrund von Indizien vermuten.

Die Ebola-Diagnose ist völlig willkürlich

Mit Sicherheit können wir sagen, dass die Ebola-Diagnose völlig willkürlich ist. Die behandelnden Mediziner könnten bei ihrer Diagnose im Grunde genauso gut würfeln. Auf den sechs Seiten des Würfels stünden dann z. B.: Ebola, Malaria, Lassa-Fieber, Rifttal-Fieber, Dengue-Fieber und Gelbfieber. Von den Symptomen her sind diese Krankheiten nicht ohne Weiteres voneinander zu unterscheiden, sondern nur durch Labortests. Da in diesem Fall rein statistisch jeder sechste Wurf eine Ebola-Diagnose als Ergebnis hätte, eröffnet sich uns immer dann, wenn es uns gerade in den Kram passt, die Möglichkeit, einen »internationalen Notfall« auszurufen und weltweit innerhalb kürzester Zeit Milliarden von Forschungs- und Hilfsgeldern lockerzumachen, die auch der medizinischen Organisation, für die wir unter Umständen tätig sind, zugutekommen. Doch solche Motive wären natürlich eine Unterstellung, die im Einzelfall zutreffen mag oder auch nicht.

Was wir sicher wissen, ist, dass ständig ein gewisser Anteil der afrikanischen Bevölkerung, insbesondere in den Waldgebieten, eine Infektion mit dem Ebola-Virus durchmacht, und zwar völlig ohne Symptome, also ohne krank zu werden. Wir wissen das aus verschiedenen in Afrika durchgeführten Studien, die in der gesunden Bevölkerung per Labortest das Virus oder aber spezifische Antikörper nachgewiesen haben. Das Phänomen ist uns beispielsweise auch bei den Masern als »stille Feiung« bekannt.

Warum ist das von Bedeutung? Wenn tatsächlich nur ein Bruchteil der mit dem Virus Infizierten sichtbar erkrankt, dann kann das Virus allein gar nicht die Ursache der Krankheit sein. Vielmehr müssen noch andere Ursachen vorliegen. Wenn also jemand krank ist und das Virus nachgewiesen wird, dann muss der behandelnde Arzt trotzdem eine komplette Differenzialdiagnose vornehmen, also sämtliche infrage kommenden Ursachenfaktoren abprüfen. Wenn er das nicht tut, begeht er einen Kunstfehler!

Eine komplette Differenzialdiagnose schließt übrigens auch nichtvirale und nichtbakterielle Ursachen ausdrücklich mit ein. Wie wir anhand vieler Beispiele zeigen werden, können Pestizide, Gifte und Strahlungen am Arbeitsplatz oder auch Nebenwirkungen von Medikamenten die gleichen Symptome verursachen, die wir auch bei Ebola beobachten.

Doch das ist nicht der einzige Grund, warum ein positiver Ebola-Labortest für eine Diagnose nicht ausreicht. Seit Jahrzehnten beobachten wir das Phänomen der »endogenen Viren«, der von innen kommenden Viren. Viren kommen nämlich nicht immer automatisch als Eindringlinge von außen in den Organismus, sondern unsere eigenen Körperzellen können Viren auch von sich aus produzieren und ausstoßen, wenn sie unter Stress geraten.

Die entsprechenden Gensequenzen sind in der Regel bereits im Zellkern vorhanden. Inzwischen bietet eine aufstrebende, junge – und meines Erachtens sehr aufregende – wissenschaftliche Disziplin, die Epigenetik, eine Erklärung für dieses Phänomen. Die herkömmliche Infektionshypothese muss vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse nochmals grundsätzlich auf ihre Gültigkeit überprüft werden. Zumal bei Ebola – und nicht nur bei dieser Krankheit – die vorgenommenen Tierversuche als Beweis für von außen eindringende Viren als Krankheitsursache völlig unbrauchbar sind.

Von einem Großteil aller bekannten viralen Gene weiß man inzwischen, dass sie auch im Genom der Zelle abgelegt sind. Dies bedeutet aber auch, dass die sogenannten PCR-Tests, mit denen die Gensequenzen eines bestimmten Virus nachgewiesen werden, auch auf die Gensequenzen von Zelltrümmern reagieren können, die ja im Zuge vieler Erkrankungen vermehrt auftreten. Bei der Interpretation von Labortests heißt es also, Vorsicht walten zu lassen. Von solcher Vorsicht kann jedoch im normalen medizinischen Betrieb keineswegs die Rede sein!

Darüber hinaus hängt eine Diagnose viel zu sehr vom Ausgangsverdacht des behandelnden Arztes ab. Hat er am Morgen vor der Visite z. B. in der Bild oder im Spiegel, der »Bildzeitung für Intellektuelle«, über eine neue Epidemie gelesen, dann hat er dies unter Umständen den ganzen Tag im Hinterkopf und lässt bei einem neuen Patienten als Erstes diese eine spezielle Diagnose, z. B. Ebola, labortechnisch prüfen. Ist das Ergebnis positiv und passen die Symptome, dann schließt der normale Schulmediziner in der Regel damit seine Diagnose ab. Hätte er die Probe jedoch zunächst auf Malaria oder Lassa-Fieber prüfen lassen, wäre sie vielleicht ebenfalls positiv verlaufen, und er hätte dann eine vollkommen andere Diagnose gestellt. Denn dass man bei Patienten immer nur einen einzigen als krankmachend angesehenen Erreger finden kann, wenn man alle Möglichkeiten durchtestet, ist reines Wunschdenken.

Der Schulmediziner scheut umfassende Differenzialdiagnosen aus mehreren Gründen: Zum einen bringt es ihn in Konflikt mit dem zunehmenden Regelwerk der Richt- und Leitlinien, die ihm mehr oder weniger vorschreiben, wie er seine Patienten bei bestimmten Laborergebnissen zu behandeln hat. Zum anderen wüsste er gar nicht, wie er z. B. mit Pestizid- oder Medikamentenvergiftungen umgehen sollte, denn dieser Bereich wird bei der Ausbildung der Mediziner sträflich vernachlässigt. Und drittens bringt ihn die Auseinandersetzung mit Giften in Konflikt mit einer mächtigen Industrie und auch mit seinem Gewissen, falls er die entsprechenden Medikamente vorher selbst verordnet hat.

Eine Diagnose, die nur auf Labortests beruht, ist also völlig nutzlos, kann zu falschen Behandlungen und im Extremfall zum Tod des Patienten führen. Glauben Sie deshalb keiner Diagnose, die nur auf einem Labortest beruht!

Es gab nie wirklich eine Ebola-Epidemie

Wenn die Ebola-Diagnose also völlig willkürlich ist, dann stellt sich die Frage, ob es überhaupt jemals eine Ebola-Epidemie gegeben hat. Es gibt tatsächlich Indizien, die darauf hinweisen, dass tausende von Patienten, die man früher auf Malaria diagnostiziert hätte, nun einfach den Ebola-Stempel aufgedrückt bekamen. Die Sterberaten aufgrund von fieberhaften Brechdurchfällen haben sich, soweit mir dazu Zahlen bzw. Schätzungen vorliegen, während der angeblichen Epidemie insgesamt keineswegs erhöht. Ich persönlich halte das, was man als »Ebola« bezeichnet, mehrheitlich für »Malaria 2.0« und den Rest für Lassa-Fieber – wobei man hier natürlich ebenfalls die Frage nach den wahren Krankheitsursachen aufwerfen könnte wie bei Ebola.

Mögliche Motive für die Ebola-Inszenierung

a) Verteilung von Milliarden an Forschungs- und Hilfsgeldern

Das Motiv der beteiligten Ärzte und Labore, die Ebola-Diagnose möglichst nicht zu hinterfragen, sondern im Gegenteil sogar zu stärken, ist reines Eigeninteresse: Je schlimmer eine Seuche (dem Anschein nach) wütet, desto mehr Forschungs- und Hilfsgelder fließen den beteiligten Instituten und den Hilfsorganisationen wie den Ärzten ohne Grenzen (MFS), dem Roten Kreuz oder der Weltgesundheitsbehörde (WHO) zu. Wer da nicht mit dem Strom schwimmt, schadet der eigenen Institution und gefährdet unter Umständen damit auch seinen Arbeitsplatz.

So gesehen ist das von mir beobachtete Abtauchen der Verantwortlichen beim Bernhard-Nocht-Institut (BNI) oder beim MSF, sobald ich dort mit meinen kritischen Anfragen ankam, nicht als Teil einer Verschwörung zu werten, sondern eher als ein Versuch, einer öffentlichen Diskussion über Sinn oder Unsinn ihrer Tätigkeit aus dem Weg zu gehen: Lieber gar nicht auf kritische Fragen antworten, dann gibt es auch keine Zitate in den Medien, die der eigenen Karriere oder der Institution, bei der man arbeitet, schaden könnten.

Wenn Sie mir nicht glauben, dass die Verantwortlichen und Pressestellen so reagieren, probieren Sie es doch einmal selbst aus. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung über Ihre gemachten Erfahrungen.

b) Erschließung völlig neuer Märkte für eine nimmersatte Pharmaindustrie

Mit der Begründung, aufgrund des Ernstes der Situation dürfe man keine Zeit für eine aufwendige Überprüfung von Wirksamkeit und Sicherheit verlieren, gelang es der Pharmaindustrie, neue Medikamente und Impfstoffe wieder ins Spiel zu bringen, deren Weiterentwicklung aufgrund bereits beobachteter schwerer Nebenwirkungen ins Stocken geraten war. Durch intensive Lobbyarbeit insbesondere bei der WHO, der US-Regierung und der US-Seuchenbehörde CDC erreichten die Hersteller, dass die Anforderungen an Zulassungsstudien radikal zusammengestrichen wurden.

Nun plötzlich waren bereits gestoppte Versuche am Menschen wieder möglich, sogar in großem Maßstab. Auch wenn etliche der getesteten Medikamente und Impfstoffe bei Ebola gescheitert sind, haben die Hersteller dennoch riesige Summen von Regierungen und Stiftungen erhalten und allein dadurch wohl sogar Gewinne eingefahren. Darüber hinaus darf sich der Merck-Konzern freuen, dass sein Impfstoff es wahrscheinlich schaffen wird, bis Ende 2015 die offizielle Zulassung zu erhalten – auch wenn diese Zulassung, wie wir in diesem Buch detailliert aufzeigen werden, auf einen groß angelegten Wissenschaftsbetrug zurückzuführen ist. Das gehört übrigens zu den Dingen, die wir nicht vermuten, sondern sicher wissen.

Das Potenzial dieser neuartigen Medikamente und Impfstoffe, insbesondere bei denen, die auf Genmanipulation setzen, wird von Fachkreisen insgesamt auf mehrere hundert Milliarden Euro geschätzt. Das hat vor allem damit zu tun, dass die geplante Zulassung z. B. des Merck-Impfstoffs als Prototypzulassung für künftige ähnliche Impfstoffe angesehen wird, die ebenfalls wesentlich schneller und ohne die Erfüllung der sonst üblichen Qualitätskriterien zugelassen werden sollen.

Das bietet, wie ich finde, mehr als genug Motivation für eine bekanntermaßen nimmersatte Industrie, die sich durch ständig neue Korruptionsskandale zunehmend selbst diskreditiert. So wie es im Moment aussieht, wird in den nächsten Jahren eine ganze Welle neuer Impfstoffe über die Menschheit hinwegrollen. Die Folgen für unsere Gesundheit sind unabsehbar.

c) Seuchen als geopolitische Waffe

Eine Seucheninszenierung, wie wir sie bei Ebola und auch bereits bei der Schweinegrippe beobachten konnten, kann selbst wirtschaftlich leistungsfähige Nationen in die Knie zwingen. Die Wirtschaft der betroffenen Länder Westafrikas, die zu den ärmsten Ländern der Welt zählen, ist dagegen regelrecht zusammengebrochen. Davon konnte ich mir bei meiner Reise durch Guinea im Mai dieses Jahres ein eigenes Bild machen.

Damit werden Ebola & Co. jedoch für diejenigen, die solche Inszenierungen umsetzen können, zu Werkzeugen für die Destabilisierung unliebsamer Nationen und für die Erzeugung von Abhängigkeit und Erpressbarkeit ihrer Regierungen. Die Möglichkeiten einer Seucheninszenierung sind natürlich in erster Linie bei der WHO angesiedelt. Den größten Einfluss auf die WHO haben wiederum die US-Regierung und die Bill- und Melinda-Gates-Stiftung. Beide sind die größten Geldgeber der WHO.

Ob die Interessen dieser beiden Institutionen mit den Interessen der Völker Afrikas übereinstimmen, ist fraglich: Die drei von Ebola hauptsächlich betroffenen Länder Westafrikas, also Guinea, Sierra Leone und Liberia, bestehen praktisch nur aus Bodenschätzen. Und an denen haben alle Industrienationen größtes Interesse. Wer den Zugang zu diesen Bodenschätzen kontrolliert, übt auch Macht auf globaler Ebene aus. Je nachdem, wie man die Aufrichtigkeit und ethische Ausrichtung der US-Regierung und ihrer Behörden – und natürlich die von Bill Gates – einschätzt, muss auch die geopolitische Rolle der Ebola-Inszenierung in die Meinungsbildung einbezogen werden.

d) Ebola-Medikamente als biologische Waffe

Doch wie kommt es, dass der militärische Sektor seit Jahren hunderte von Millionen US-Dollar in Ebola-Medikamente und – Impfstoffe investiert? Für eine Seucheninszenierung war dies nicht unbedingt notwendig, denn die WHO hat man ja sowieso in der Tasche.

Dass es nie wirklich eine spezifische Ebola-Seuche gab, muss den verantwortlichen Dirigenten im Hintergrund eigentlich ebenfalls bewusst sein. Woher also das Interesse an genmanipulierenden Medikamenten und Impfstoffen gegen Ebola, mit denen sich z. B. bestimmte Gensequenzen in der Zelle gezielt ein- oder abschalten lassen?

Nun, wer bestimmte Gene ein- und abschalten kann, der hat es eventuell in der Hand, die Gesundheit einer ganzen Bevölkerung oder sogar bestimmte menschliche Verhaltensweisen ein- und abzuschalten.

Und selbst dann, wenn sich zeigt, dass die Medikamente unwirksam sind und stattdessen sogar ein enormes Nebenwirkungspotenzial haben, könnten es genau diese Nebenwirkungen sein, die für das Militär von Interesse sind.

Der wahre Grund, warum das Militär der USA und anderer Nationen insbesondere seit dem Schweinegrippe-Desaster derart in die Ebola-Forschung investiert, warum es diese Forschung zu großen Teilen der Geheimhaltung unterstellt und von der Möglichkeit des Missbrauchs als Biowaffe spricht, könnte darin liegen, dass man das Biowaffenpotenzial der Medikamente und Impfstoffe eventuell selbst einmal missbrauchen möchte – natürlich ausschließlich zur Wahrung einer großzügig ausgelegten »nationalen Sicherheit«.

Warum wir uns auf schulmedizinische Argumente einlassen

Einige unserer Leser mag es irritieren, warum wir in diesem Buch so stark auf die schulmedizinische Sichtweise bezüglich Ansteckung eingehen, obwohl doch von Angelika Müller und mir bekannt ist, dass wir der herkömmlichen Infektionshypothese eher skeptisch gegenüberstehen.

Das hat folgenden Grund: Wir wollen mit diesem Buch nicht nur Menschen erreichen, die der offiziellen Lehrmeinung sehr kritisch gegenüberstehen, sondern auch diejenigen, die dies nicht – oder noch nicht – tun. Hier möchten wir ein erstes Nachdenken anregen, indem wir die vielen Widersprüche innerhalb dieser Lehrmeinung nachvollziehbar aufzeigen. Unser Ziel als Autoren ist ja nicht in erster Linie, einen Bestseller zu schreiben, sondern wir wollen damit unseren Beitrag für eine echte Reform unseres Gesundheitssystems leisten. Reformer ermöglichen die Erneuerung eines maroden Systems von innen heraus, während Revolutionäre glauben, ein altes System erst zerschlagen zu müssen, um es dann durch ein neues zu ersetzen.

Ich selbst sehe mich mehr als Reformer denn als Revolutionär, da ich an einen friedlichen Wandel glaube. Doch um eines klarzustellen: Auch wenn ich glaube, dass unser Gesundheitssystem reformierbar ist, bin ich definitiv der Ansicht, dass die Mehrzahl der Verantwortlichen ihre Stühle räumen und Platz für qualifiziertere und charakterfestere Nachfolger machen müssen.

Meine Befürchtungen

Der Merck-Impfstoff gilt ja seit der Veröffentlichung des Studien-Zwischenberichts offiziell als hundertprozentig wirksam. Geplant ist die Zulassung bis Ende 2015 und die Durchimpfung der westafrikanischen Bevölkerung.

Falls man dies wirklich umsetzen will, muss mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen gerechnet werden: Das bereits bestehende enorme Misstrauen der allgemeinen Bevölkerung gegenüber medizinischen Maßnahmen der nationalen Regierungen und der Medizin des Westens ist durch die Ebola-Inszenierung sogar noch weiter gewachsen.

Die Folgen einer allgemeinen Durchimpfung mit dem Ebola-Impfstoff sind nicht absehbar. Zumal es gut sein kann, dass der immer noch als experimentell einzustufende Merck-Impfstoff bei einem millionenfachen Feldeinsatz hunderttausende Menschen die Gesundheit und Abertausende das Leben kosten könnte.

Auch wenn es in den von Ebola betroffenen Ländern kein funktionierendes Erfassungssystem für Medikamentennebenwirkungen gibt, wird die WHO das nicht vertuschen können. Ich befürchte deshalb den Ausbruch eines Bürgerkriegs.

Vielleicht ist dies ja das Kalkül der anonymen Regisseure der Ebola-Inszenierung, in der Hoffnung, dadurch die Kontrolle über die Rohstoffe zu bekommen. Der Schuss könnte für sie aber auch nach hinten losgehen, wenn nämlich die Zustände in Westafrika zu dem Tropfen werden, der global das Fass zum Überlaufen und die Umsetzung echter Reformen mit sich bringt.

Vielleicht wird man sich aber auch damit zufriedengeben, dass die Weltgemeinschaft Milliarden für die Anschaffung und Lagerung von Impfstoffen bereitstellt und diese, ähnlich wie bei der Schweinegrippe, gar nicht zum Einsatz kommen. Der Vorteil für die Hersteller wäre, dass es bei einem nicht eingesetzten Impfstoff zu keinen Klagen über Nebenwirkungen kommen kann. Der Nachteil für den militärischen Komplex wäre möglicherweise, dass man dann keinen Großversuch bezüglich der Eignung des Impfstoffs als Biowaffe hätte. Vielleicht einigt man sich ja auch auf einen Kompromiss, dass nämlich nur in einem bestimmten Gebiet geimpft und die Aktion danach eingestellt wird.

Ich wünsche es den Menschen in Guinea nicht, dass sie auch noch dieses Leid ertragen müssen. Andererseits könnte vielleicht genau dies einen entscheidenden Wandel in Westafrika einleiten. Noch einmal: Ich will nicht hoffen, dass es so weit kommt.

Und was hat das alles mit uns zu tun?

Ebola findet in Westafrika statt, also weit weg von Deutschland. Was können wir also für unsere hiesige Situation aus der Ebola-Inszenierung lernen?

Ganz wichtig ist, dass wir die Mechanismen verstehen, die solch eine globale Inszenierung von Ebola oder der Schweinegrippe erst ermöglichen. Diese Mechanismen bestehen aus unserer Manipulierbarkeit über unsere Ängste und Urängste.

Das Impfmarketing spielt auf diesen Ängsten wie ein Musikant auf seiner Flöte oder – wie im bekannten Märchen – der Rattenfänger von Hameln. Diese Ängste sind:

die Angst vor Krankheit und Tod;

die Angst, von der Herde (unserem sozialen Umfeld) ausgeschlossen zu werden;

die Angst, als Eltern zu versagen und uns an unseren Kindern schuldig zu machen;

die Angst vor dem Unbekannten.

Nach meinem Verständnis handelt es sich bei den ersten Ängsten um Urängste. Die Angst vor Krankheit und Tod dient der Selbsterhaltung. Die Angst, von der Herde ausgeschlossen zu werden, war wohl, als wir noch Jäger und Sammler waren, durchaus real, da man damals nur in der Gruppe überleben konnte. Die Angst, als Eltern zu versagen, gibt es in diesem Ausmaß erst seit wenigen Jahrzehnten. Ich glaube, dass auch die Verunsicherung der Eltern Teil des Impfstoffmarketings ist, aber nicht allein daher rührt. Vermutlich richten wir Eltern mit unserer Unsicherheit bei unseren Kindern sogar mehr Schaden an, als wenn wir selbstbewusst eine klare Linie fahren würden.

Die Angst vor dem Unbekannten ist eine sehr vage Angst vor den möglichen Folgen der von uns gefällten Entscheidungen. Hier gilt es immer wieder aufs Neue, sich zu entscheiden, ob man die Aufmerksamkeit mehr auf die Chancen oder auf die Risiken richten will. Dies ist eine grundsätzliche und sehr wichtige Lebenseinstellung, die natürlich nicht nur die Impffrage betrifft, aber gerade bei ihr sehr stark zum Tragen kommt.

Die Ebola-Inszenierung hält uns auf diese Weise einen Spiegel vor. Sie bietet uns eine neue Gelegenheit, uns mit unseren Ängsten zu konfrontieren, durch die wir für Manipulation von außen empfänglich wurden. In dem Maß, wie uns die Integrierung der entsprechenden Persönlichkeitsanteile gelingt, können wir mehr Verantwortung für unser Leben übernehmen und beginnen, dem Leben an sich und letztlich natürlich uns selbst grundsätzlich zu vertrauen.

Ich bin davon überzeugt, dass sich unsere Gesellschaft grundlegend wandeln wird, wenn der Anteil der Menschen, die auf diese Weise Verantwortung für ihr Leben übernehmen und für das einstehen, was ihnen für ihr Leben wirklich wichtig ist, eine bestimmte kritische Masse übersteigt. Ich glaube, wir sind schon sehr nahe dran an diesem Punkt. Dieses Buch ist unser Beitrag, dass es vielleicht ein ganz klein bisschen schneller geht.

— HANS U. P. TOLZIN

HERRENBERG, 8. SEPTEMBER 2015

1 Westafrika – Ebola oder Malaria 2.0?

Der Beginn einer erfundenen Seuche

Die ersten Meldungen von einer »mysteriösen Krankheit, die mindestens 23 Menschen im Distrikt Guéckédou in Guinea getötet hat«, gingen am 20. März 2014 als AFP-Meldung durch die Weltpresse. Die Opfer, darunter der Direktor des Distrikthospitals von Macenta (ca. 90 km von Guéckédou entfernt) und drei seiner Mitarbeiter, seien an Fieber und Brechdurchfall und in einigen Fällen an Blutungen erkrankt. Die Symptome seien identisch mit Lassa-Fieber, Gelbfieber und Ebola.

Merkwürdig ist, dass bereits bei dieser ersten Meldung keinerlei Bezug auf Malaria genommen wurde, obwohl gerade Malaria die häufigste Diagnose mit diesem Symptomspektrum darstellt. Das ist ein Phänomen, das sich übrigens bis heute durch die gesamte Berichterstattung zieht.

Die vor Ort geschickten Ärzteteams, so heißt es weiter, hätten 30 Patientenproben an Hochsicherheitslabore in Lyon (Frankreich) und nach Hamburg zum Bernhard-Nocht-Institut (BNI) geschickt, um sie dort genauer untersuchen zu lassen. Die Hilfsorganisation »Ärzte ohne Grenzen« habe bereits 100 Tonnen medizinische Güter auf den Weg gebracht, um die Erkrankten isolieren und behandeln zu können. 3› Hinweis

Dies war nur der Auftakt für täglich neue Schreckensmeldungen. Am nächsten Tag waren es laut einer Reuters – Meldung bereits 29 Todesfälle. Die in Europa vorgenommen Labortests seien bisher nicht eindeutig verlaufen, man grenze die Suche nun auf Ebola und Marburg-Fieber ein. 4› Hinweis

Noch einen Tag später waren es bereits an die hundert Todesfälle, die Seuche habe nun auch die ca. 700 km entfernte Hauptstadt Conakry erreicht. Die afrikanische Tradition, Verstorbene in ihren Heimatorten zu begraben, sei hauptverantwortlich für die Ausbreitung. Ab sofort war es den Familien verboten, ihre Toten selbst zu begraben. Stattdessen wurden sie von wildfremden Menschen in exotischen Schutzanzügen und ohne die üblichen Verabschiedungsrituale verscharrt. 5› Hinweis Dies sorgte für erhebliche Unruhe in der Bevölkerung, denn die Begräbnisrituale sind ein zentraler Bestandteil der westafrikanischen Kultur.

Inzwischen lagen die Ergebnisse des französischen Labors vor: Drei von zwölf Proben seien ebolapositiv. Ab jetzt wird offiziell von einer Ebola-Seuche gesprochen. 6› Hinweis

Die Behörden Guineas waren offiziellen Quellen zufolge am 9. Februar 2014 von den Ärzten aus Guéckédou benachrichtigt worden, dass eine Häufung von tödlich verlaufenden hämorrhagischen Fiebern beobachtet werde. So brach schließlich am 14. März 2014 ein sechsköpfiges Team von Epidemiologen und einem Laborfachmann nach Waldguinea auf, wie der Landesteil, in dem der Ausbruch stattfand, auch genannt wird. Der Auftrag kam vom WHO-Büro in Conakry und dem Gesundheitsministerium von Guinea. Das Team bereiste das Gebiet und befragte Offizielle und betroffene Familien. 7› Hinweis So erfahren sie vom zweijährigen Emile und von Méliandou, einem kleinen Dorf mit 31 Häusern, etwa 20 km von der Provinzhauptstadt Guéckédou und ca. 700 km von Conakry, der Hauptstadt Guineas, entfernt. Von dort sind es nur wenige Kilometer zum Dreiländereck Guinea, Sierra Leone und Liberia. Die Menschen in diesem Grenzgebiet gehören diesseits und jenseits der Grenzen zum Stamm der Kissi. Die Kissi haben ihre eigene Sprache, und in den Dörfern sprechen oft nur wenige Französisch (Guinea) oder Englisch (Liberia und Sierra Leone). Viele Familien haben Verwandte jenseits der Grenzen.

Die Menschen in Méliandou waren auch schon vor dem Ebola-Ausbruch arm. Niemand in Méliandou hat ein Moped, von einem Auto ganz zu schweigen, nur zwei oder drei haben ein Handy. Man fühlt sich isoliert und ist im Notfall z. B. auf Transportmöglichkeiten von außen angewiesen. Méliandou hat einen verschlossenen Brunnen, das Wasser riecht nach Chlor. Fünf Minuten entfernt gibt es im Wald einen Bach, an dem die Frauen die Wäsche waschen. Das Wasser ist, wie eines der Untersuchungsteams feststellte, trinkbar – das berichteten mir zumindest die Menschen in Méliandou bei meinem Besuch im Mai 2015.

Das kleine Dorf hat eine eigene Krankenstation, die vom staatlichen Gesundheitsdienst betrieben wird. Ein Krankenpfleger versorgt die Kranken bei Fieber und anderen Gebrechen mit Paracetamol & Co. Nur etwa 200 Einwohner, aber eine eigene Krankenstation? Wie ich später erfuhr, ist der Krankenpfleger auch für die umliegenden Dörfer zuständig. Eine der Fragen, denen ich vor Ort nachgehen wollte, war: Ist nun Ebola in diesem Dorf ausgebrochen, obwohl – oder weil – es eine eigene medizinische Einrichtung hat?

In der Schule werden mehr als 100 Kinder unterrichtet. Sie ist der ganze Stolz des Dorfes. Die Lehrer bekommen ihr Gehalt vom Staat, und dass sie dieses regelmäßig in Guéckédou abholen können, scheint eines der wenigen Versprechen der Regierung zu sein, die gegenüber den Dorfbewohnern eingehalten werden. Es gibt mehrere Klassen. Weil der Platz im eigentlichen Schulgebäude nicht ausreichte, hat das Dorf in Eigenleistung eine große und an den Seiten offene Hütte gebaut, in der die Kleinsten in einer weiteren Klasse unterrichtet werden können.

Méliandou ist zwar arm, wie so viele andere Dörfer, aber zu hungern scheint niemand. Überall wachsen Bananen, Mangos und Früchte, die wir Mitteleuropäer gar nicht kennen. Darüber hinaus ist der Regenwald voller Tiere, die gejagt werden, z. B. Affen und Fledertiere.

Hier lebte auch Etienne Ouamouno mit seiner schwangeren jungen Frau und drei Kindern. Der Jüngste war der bereits erwähnte zweijährige Emile. Emile ist in den Augen der Virologen jener Indexpatient, mit dem alles anfing. Am 2. Dezember 2013 wurde Emile krank. Er hatte hohes Fieber, Erbrechen und schwarzen Stuhlgang. 8› Hinweis

Etienne brachte seinen Sohn zur Krankenstation, nachdem es nicht besser, sondern immer schlimmer geworden war. Sékou S., der Krankenpfleger, nahm sofort einen Malaria-Schnelltest vor. 9› Hinweis Dieser schlug positiv an. Emile erhielt nun die übliche Medikation bei einer Malaria-Diagnose:

das Anti-Malaria-Mittel Artenusate & Amodiaquine (25 mg/67,55 mg«) des Herstellers IPCA, je eine Tablette am Tag, für drei Tage;

Paracetamol, ebenfalls drei Tage lang, dreimal am Tag zwei Tabletten (100 mg).

Wenn es nach drei Tagen nicht besser wird, so die Vorschrift, muss Sékou S. den Fall an seinen Vorgesetzten weitermelden. Emile ging es unter der Medikation tatsächlich nicht besser, sondern im Gegenteil immer schlechter. Er starb am nächsten Tag.

Als Nächstes erkrankte Emiles Mutter. Sie hatte die gleichen Symptome und zusätzlich noch Blutungen. Sie starb am 13. Dezember. Am 25. Dezember wurde die dreijährige Philomone, die ältere Schwester von Emile, krank. Symptome: Fieber, schwarzer Durchfall, Erbrechen. So wie auch Emile und die Mutter wurde sie in der Krankenstation positiv auf Malaria getestet und erhielt für drei Tage das Anti-Malaria-Mittel und Paracetamol. Doch auch ihr Zustand verschlechterte sich unter der Medikation. Sie verstarb am 29. Dezember 2013. Danach verstarb am 1. Januar 2014 die Großmutter der beiden Kinder mit Fieber und Brechdurchfall. Die Hebamme des Dorfes erkrankte am 25. Januar, wurde im Hospital von Guéckédou behandelt und starb am 2. Februar. Eine Krankenschwester des Hospitals erkrankte mit den gleichen Symptomen am 29. Januar und starb ebenfalls am 2. Februar.

So setzte sich das Drama fort. Die Virologen konnten bei den meisten Fällen eine Verbindung zu den ursprünglichen Fällen aus Méliandou herstellen. Das war nicht wirklich schwer, denn in der Region sind viele Familien miteinander verwandt und verschwägert. Man besucht sich ständig, auch über die Landesgrenzen hinweg.

Von nun an ging es Schlag auf Schlag. Am 27. März 2014 meldete die WHO insgesamt 103 Verdachts- und bestätigte Fälle, darunter 66 Todesfälle. In der Hauptstadt waren inzwischen fünf Menschen erkrankt, der Rest in den Bezirken des fernen Südostens: Guéckédou, Macenta und Kissidougou. 10› Hinweis

Am 4. April meldete das Gesundheitsministerium von Guinea 143 Fälle, davon 54 laborbestätigt. In der Hauptstadt Conakry waren es inzwischen 18 Fälle, darunter fünf Todesfälle. Betroffen waren auch 14 erkrankte und acht verstorbene medizinische Pflegekräfte. Auch im benachbarten Liberia wurden die ersten Fälle registriert: 18 Verdachtsfälle, zwei laborbestätigte Fälle, sieben Todesfälle. 11› Hinweis

Zwischendurch, im Mai 2014, schien es jedoch so, als wäre der Ausbruch versiegt, als wäre auch diese angebliche Ebola-Epidemie trotz fehlender Medikamente und Impfstoffe so selbstbegrenzend wie alle anderen Ebola-Ausbrüche vorher. Ende Mai meldete jedoch Sierra Leone seinen ersten bestätigten Ebola-Fall. Die Untersuchungen führten zu der Annahme, dass sich das Virus bereits seit mindestens zwei Monaten in Sierra Leone verbreitete. Und zu weiteren Erkrankungs- und Todesfällen, deren Verfolgung schnell die Grenzen zu Liberia und Guinea überschritt und zur Auffindung weiterer Ebola-Fälle sorgte.

Am 21. Juni 2014 verkündete MSF (französisch für »Ärzte ohne Grenzen«), die Epidemie sei »außer Kontrolle«, und am 8. August 2014 erklärte die WHO den »internationalen Gesundheitsnotstand«.

Am 15. Juli 2015, also mehr als ein Jahr später, meldete die WHO insgesamt 27 678 Erkrankungen, darunter 11 276 Todesfälle, davon in Guinea 3760 Fälle und 2506 Tote, in Liberia 10 673 Fälle und 4808 Tote, in Sierra Leone 13 209 Fälle und 3947 Tote. 12› Hinweis

Warum jetzt und warum Ebola?

Die Ebola-Diagnose ist nicht nur deshalb merkwürdig, weil die ersten Patienten malariapositiv waren und anscheinend nie wieder auf Malaria getestet wurden. In einem Land wie Guinea, in dem es offiziell bis dahin noch niemals zu einem Ebola-Ausbruch gekommen ist, war Ebola eigentlich so ziemlich die letzte Diagnose, die für eine labortechnische Überprüfung infrage kam – und auch das erst dann, nachdem alle anderen üblichen Tests negativ verlaufen wären.

Jährlich sterben in Guinea etwa 10 000 Menschen an Malaria, also mit ebolaähnlichen Symptomen. 13› Hinweis Dazu kommen noch einmal etwa 2500 Menschen, die Opfer des Lassa-Fiebers werden – ebenfalls mit ebolaähnlichen Symptomen. 14› Hinweis

Eigentlich sollte man erwarten, dass die in die Hochsicherheitslabore Lyon und Hamburg geschickten Patientenproben einer »mysteriösen Seuche« systematisch auf alle infrage kommenden Erreger getestet wurden. Dies war jedoch definitiv nicht der Fall, und das ist eines der großen Rätsel im Zusammenhang mit dem Ebola-Ausbruch in Westafrika. In Hamburg wurden die Proben über Ebola hinaus eben nur auf Lassa-Fieber hin getestet. 15› Hinweis

Welche Gegenproben im französischen Pasteur-Institut in Lyon vorgenommen wurden, hat man meines Wissens nie publiziert. Die ersten Tests seien »nicht eindeutig« verlaufen. Das kann alles Mögliche bedeuten, z. B. dass erste positive Tests, die mit der ELISA-Methode vorgenommen wurden, nicht durch PCR oder PRNT bestätigt werden konnten. Es kann aber auch bedeuten, dass die Patientenproben auf mehrere Erreger gleichzeitig positiv reagiert haben. Einige Proben reagierten offenbar – mit welcher Methode auch immer – positiv auf das Ebola- und das Marburg-Virus. 16› Hinweis Am Ende waren jedoch nur drei von zwölf Proben ebolapositiv. 17› Hinweis

Bei den in Hamburg getesteten 20 Patientenproben sah es ähnlich aus. Während keine Probe per PCR auf Lassa-Fieber reagierte, konnte das Ebola-Virus in einem Fall per Elektronenmikroskopie und in fünf Fällen in Zellkultur identifiziert werden.

Wir wundern uns: Wenn diese Labortests tatsächlich zuverlässig genug sind, um auf der Grundlage ihrer Ergebnisse eine weltweite Seuchenpanikmache auszurufen, woran sind denn dann die restlichen drei Viertel der Patienten erkrankt, bei denen das Ebola-Virus nicht nachgewiesen werden konnte? Warum wurde die Ebola-Epidemie derart überstürzt ausgerufen, warum hat man nicht stattdessen mit größter Intensität weitergesucht?

Dass dieses Vorgehen durchaus nicht üblich ist, zeigt das Beispiel einer von der U. S. Army von 2006 bis 2008 im Hospital von Kenema durchgeführte Studie. Kenema ist eine Stadt im Grenzgebiet von Sierra Leone, 200 km von Guéckédou entfernt. Dort wurden die Proben von 253 akut an hämorrhagischem Fieber erkrankten Patienten, die weder auf Malaria noch auf Lassa-Fieber positiv getestet werden konnten, systematisch auf alternative Erreger untersucht. Normalerweise reagieren nur 30 bis 40 % der malarianegativen Patienten positiv auf das Lassa-Fieber-Virus. Was bedeutet, dass 60 bis 70 % der Patienten, die weder Malaria noch Lassa-Fieber haben, aufgrund anderer Ursachen erkrankt sind. Diese Ursachen herauszufinden war u. a. das spannende Ziel der besagten Studie.

Dass Laborergebnisse nicht immer eindeutig sind, zeigte gleich das Nachtesten auf Lassa-Fieber: Demnach hatten 25,5 % der nochmals überprüften (und zuvor lassanegativ getesteten) Patienten IgG-Antikörper gegen Lassa-Fieber, hatten die Krankheit also durchgemacht, und 3 % hatten IgM-Antikörper, was auf eine akute Infektion hindeutet.

In den anderen Patientenproben wurden nun folgende alternative Erreger gefunden:

Dengue-Fieber-Virus

4,3 %

West-Nil-Virus

2,8 %

Gelbfieber-Virus

2,5 %

Rifttal-Fieber-Virus

2,0 %

Chikungunya-Virus

4,0 %

Ebola-Virus

8,6 %

Marburg-Virus

3,6 %

Krim-Kongo-Virus

0,0 %

Insgesamt wurden also in 27,8 % der Proben, in denen weder Erreger von Malaria noch von Lassa-Fieber nachweisbar waren, die oben aufgeführten alternativen Erreger gefunden. 18› Hinweis

Nach der Erkrankungsursache der restlichen 72,2 % wird übrigens auch in dieser Arbeit nicht gefragt!

Nichtvirale bzw. nichtbakterielle Ursachen werden ebenfalls nicht diskutiert. Warum eigentlich nicht? Somit sind wir schon wieder beim größten Rätsel dieses Ausbruchs und – wie wir im Verlauf des Buches noch sehen werden – auch aller anderen Ebola-Ausbrüche angelangt.

Warum hat außerdem die Tatsache, dass Ebola laut der damaligen Labortestserie die dritthäufigste Ursache für hämorrhagische Fieber darstellte, nicht bereits 2008 zu einem weltweiten Ebola-Alarm geführt? Und warum hat sich Ebola nicht bereits damals epidemieartig über das Gebiet der Kissi ausgebreitet? Warum hat es nicht schon damals einen gleichzeitigen Ausbruch von Ebola, Marburg-Fieber, Chikungunya-Fieber, Rifttal-Fieber, West-Nil-Fieber und Dengue-Fieber gegeben? Warum haben die infizierten Personen nicht schon damals reihenweise ihre Umgebung angesteckt?

Was wäre wohl dabei herausgekommen, hätte man die Patientenproben aus Guéckédou und Macenta genauso akribisch auf alle infrage kommenden Erreger untersucht wie die Patientenproben in Kenema? Warum wurde hier mit zweierlei Maß gemessen? Was hat das mit Wissenschaft zu tun? Und wer kam überhaupt auf die verrückte Idee, die Ebola-Diagnose labortechnisch abprüfen zu lassen – und alternative Erreger eben nicht? Von den fehlenden toxikologischen Untersuchungen ganz zu schweigen!

Ich fragte Prof. Stephan Günther vom Bernhard-Nocht-Institut, warum die Proben nur auf Ebola und Lassa-Fieber getestet wurden und nicht z. B. auf Malaria. Seine Antwort per E-Mail vom 24. Juli 2015:

Da Malaria lokal diagnostiziert und behandelt werden kann, testen wir das nicht primär, nur wenn wir nichts anderes finden. Die »Ärzte ohne Grenzen« hatten außerdem ein Malariaprojekt in Guéckédou und waren sich sicher, dass es nicht Malaria ist.

Auf meine Rückfrage teilte er mir am 3. August mit:

Wie gesagt, wir haben Ebola gefunden. Wir hätten weiter auf andere Pathogene getestet, wenn wir nichts gefunden hätten. Wir sollten die Ursache des Ausbruchs finden, und die war mit Ebola klar. Eine Einsicht in unsere Unterlagen ist nicht möglich.