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Ein Teil der umfangreichen Sammlung des Autors, an Bilder aus dem alten Hettstadt wird in diesem Band der Hettstadter Geschichte(n) gezeigt. Bilder ab dem Jahr 1900 bis in die 1950er Jahre hinein. Dazu werden Informationen zu den Bewohnern der Häuser erzählt.
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Seitenzahl: 22
Veröffentlichungsjahr: 2020
Für Nils
Historische Bilder aus Hettstadt. Aus der Sammlung von Mike Geis Hettstadt.
Zur Verfügung gestellt von Bürgern Hettstadts.
Zum Geleit
Als 1985, unter Bürgermeister Waldemar Zorn, ein Aufruf an die Einwohner Hettstadts ging, alte Bilder von Hettstadt zur Verfügung zu stellen, war die Resonanz äußerst gering.
Die Aussagen der meisten Leute war, im Krieg ist doch Alles verbrannt.
Im Laufe meiner Forschungen und Recherchen über die Geschichte Hettstadts traf ich mich mit vielen Bürgern und unterhielt mich mit Ihnen. Sie erzählten mir lebendig wissenswerte und teils amüsante Geschichten von früher über unseren Ort und Viele hatten tatsächlich, meist unsortiert in nostalgischen Schachteln, allerlei Photographien, die sich noch in ihrem Familienbeistz befanden.
Und es gab sehr viele davon.
Die Bilder zeigen Personen bei Hochzeiten, Feiern oder im Alltag. So kamen auch viele Bilder zusammen, die die Straße Hettstadts zeigen, wie sie heute nicht mehr zu sehen sind.
Diese Bilder habe ich nun zum Teil in diesem Buch zusammengestellt. Dazu habe ich versucht die Geschichte der einzelnen Häuser darzustellen. Hierbei halfen mir auch obige Erzählungen der Bürger, aber auch Unterlagen, die ich während meiner Forschungen fand.
Auch halfen viele Besuche in Archiven, vor allem dem Diözesanarchiv Würzburg. Dort fand ich in den Matrikeln Informationen über die Bewohner der Häuser bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Danach greift oft, z.B. im Diözesanarchiv, der Datenschutz und eine Recherche war nicht mehr möglich.
Ende des 19. Jahrhunderts wurden von der Gemeinde die Hausnummer, die damals identisch mit der Flurnummer im Ort waren, neu vergeben. Allerdings zeigt es sich, dass sich gerade in der Übergangszeit nur Wenige nach an die neuen Hausnummern hielten. Das führt nun dazu, dass die Hausnummern und die damit verbundenen Informationen, in diesem Zeitraum mit Vorsicht zu genießen sind.
Ebenfalls als Grundlage nahm ich die handschriftlichen Gemeindeprotokolle aus dem 19. Jahrhundert, aus denen auch einige Informationen stammen.
Familiennamen ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts nenne ich aus Gründen des Datenschutzes nicht, es sei denn es handelt sich um Personen des öffentlichen Lebens oder aber um Geschäftsleute, bzw. Firmen.
Ich wünsche dem Betrachter dieses Buches viel Freude beim „Spaziergang“ durch das Alte Hettstadt, unterlegt mit interessanten, amüsanten und vielleicht teilweise überraschenden Bilderunterschriften. Manche Fotos habe ich die Bilder quer abgedruckt, damit Details besser erkennbar sind..
Sollten Sie Fragen zu den Fotos haben, Personen erkennen oder andere Ergänzungen zu den Photographien haben, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen.
Hettstadt im Frühjahr 2020
Ein Blick auf Hettstadt im Jahre 1926. Auf dem Bild ist der Lehrer Hubert Beck zu sehen.
Hier ein Blick von Südosten aus gesehen. Die Postkarte stammt aus dem Jahr 1910.
