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Einbürgerungstest Deutschland 2026 Dieses Buch enthält den vollständigen offiziellen Fragen- und Antwortenkatalog für den Einbürgerungstest in Deutschland. Alle Fragen sind übersichtlich dargestellt, jede Frage enthält: die richtige Antwort eine kurze, klare Erklärung, leicht zu verstehen Das Buch ist ideal zum Lernen, Wiederholen und gezielten Üben. Inhalt auf einen Blick: Alle offiziellen Fragen zum Einbürgerungstest 2026 Alle richtigen Antworten Kurze und verständliche Erklärungen zu jeder Frage Inklusive aller neuen Fragen seit 2024 Keine langen Texte, keine komplizierten Erklärungen - nur das, was Sie für den Test wirklich brauchen. Kompakt. Verständlich. Prüfungsnah.
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Seitenzahl: 167
Veröffentlichungsjahr: 2026
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Die richtigen Lösungen zu den Antworten auf die
Fragen zum Einbürgerungstest in Deutschland sind in diesem Buch fett gedruckt.
Der Einbürgerungstest wurde im Jahr 2008 eingeführt und ist seither ein fester Bestandteil des deutschen Einbürgerungsverfahrens. Er dient dazu, grundlegende Kenntnisse über das Leben in Deutschland nachzuweisen.
Der Test besteht aus 33 Multiple-Choice-Fragen zu den Themen Politik, Geschichte, Kultur, Gesellschaft und Recht. In der Regel wird er im Anschluss an den Orientierungskurs des Integrationskurses abgelegt und überprüft, ob Antragstellerinnen und Antragsteller über ein Basiswissen zu Staat und Gesellschaft verfügen.
Die Entwicklung des Tests geht auf die 1990er Jahre zurück, als Fragen der Integration zunehmend in den gesellschaftlichen Fokus rückten. Im Jahr 1998 wurde ein bundesweiter Integrationskurs eingeführt, und 2005 entschied die Bundesregierung, einen verpflichtenden Einbürgerungstest einzuführen. Ursprünglich war ein Fragenkatalog mit 100 Fragen vorgesehen, der nach öffentlicher Kritik jedoch auf 33 Fragen verkleinert wurde.
Der Fragenkatalog wird regelmäßig aktualisiert. So kamen ab März beziehungsweise Juli 2024 zehn neue Fragen hinzu, die sich unter anderem mit jüdischem Leben in Deutschland, dem Existenzrecht Israels und dem Thema Antisemitismus befassen. Während Kritiker den starken Fokus auf reines Faktenwissen bemängeln, betrachten Befürworter den Test als wichtigen Beitrag zur Integration und Orientierung in der deutschen Gesellschaft.
Gesamtfragenkatalog zum Einbürgerungstest in Deutschland
Teil II Fragen für die Bundesländer
1. In Deutschland dürfen Menschen offen etwas gegen die Regierung sagen, weil …
a) hier Religionsfreiheit gilt
b) die Menschen Steuern zahlen
c) die Menschen das Wahlrecht haben
d) hier Meinungsfreiheit gilt
Meinungsfreiheit bedeutet, dass jeder seine Meinung äußern darf, ohne rechtlich verfolgt zu werden. Sie ist ein fundamentales Menschenrecht und wesentlich für die Demokratie, da sie die freie Äußerung politischer, religiöser, wissenschaftlicher oder künstlerischer Ansichten schützt – ohne Angst vor Zensur oder Repressalien. Einschränkungen bestehen jedoch, wenn Aussagen die Würde anderer verletzen, diskriminierend sind, zu Hass oder Gewalt aufrufen oder die öffentliche Ordnung gefährden. Deshalb müssen die Grenzen der Meinungsfreiheit sorgfältig abgewogen werden, um Freiheit und Schutz aller Bürger gleichermaßen zu gewährleisten.
2. In Deutschland können Eltern bis zum 14. Lebensjahr ihres Kindes entscheiden, ob es in der Schule am …
a) Geschichtsunterricht teilnimmt
b) Religionsunterricht teilnimmt
c) Politikunterricht teilnimmt
d) Sprachunterricht teilnimmt
Religionsfreiheit ist das Recht, eine Religion oder Weltanschauung frei zu wählen, auszuüben oder abzulehnen – ohne Zwang, Diskriminierung oder Verfolgung. Sie umfasst persönliche Überzeugungen, religiöse Praktiken, Versammlungen und Gottesdienste und stärkt als Grundrecht Demokratie und Pluralismus. Dadurch wird jedem ermöglicht, seine Überzeugungen frei zu leben.
3. Deutschland ist ein Rechtsstaat. Was ist damit gemeint?
a) Alle Einwohner/innen und der Staat müssen sich an die Gesetze halten
b) Der Staat muss sich nicht an die Gesetze halten
c) Nur Deutsche müssen die Gesetze befolgen
d) Die Gerichte machen die Gesetze
Ein Rechtsstaat ist ein Staat, in dem die Macht durch Gesetze begrenzt ist und Regierung wie Bürger gleichermaßen daran gebunden sind. Die Rechte und Freiheiten der Menschen werden durch Verfassung und Gesetze geschützt, während Gewaltenteilung und unabhängige Justiz Machtmissbrauch verhindern. Zudem sichern Mechanismen wie das Recht auf ein faires Verfahren, Meinungs- und Pressefreiheit sowie das Recht auf Privatsphäre den Schutz der Bürger.
4. Welches Recht gehört zu den Grundrechten in Deutschland?
a) Waffenbesitz
b) Faustrecht
c) Meinungsfreiheit
d) Selbstjustiz
Grundrechte sind grundlegende Freiheiten, die jedem Menschen zustehen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder politischen Überzeugungen. Sie sind meist in der Verfassung verankert und schützen vor staatlicher Willkür. Zu den Grundrechten zählen u. a. das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit, Meinungs- und Religionsfreiheit, Gleichheit vor dem Gesetz, Privatsphäre, Versammlungsfreiheit, Eigentum und Bildung.
Sie gewährleisten, dass Menschen ihre Rechte ohne Angst vor Verfolgung oder Diskriminierung ausüben können. In einer Demokratie sind Grundrechte Voraussetzung für Freiheit und den Schutz der Menschenwürde.
5. Wahlen in Deutschland sind frei. Was bedeutet das?
a) Man darf Geld annehmen, wenn man dafür eine bestimmte Kandidatin/einen bestimmten Kandidaten wählt.
b) Nur Personen, die noch nie im Gefängnis waren, dürfen wählen.
c) Die Wählerin/der Wähler darf bei der Wahl weder beeinflusst noch zu einer bestimmten Stimmabgabe gezwungen werden und keine Nachteile durch die Wahl haben.
d) Alle wahlberechtigten Personen müssen wählen.
Freie Wahlen bedeuten, dass Bürger ihre Vertreter ohne Druck oder Einschüchterung wählen können. Sie sind Grundpfeiler der Demokratie und sichern eine legitime, repräsentative Regierung. Die Bürger dürfen ihre Stimme frei abgeben und damit die Politik und Zukunft ihres Landes mitgestalten. Das Recht auf freie Wahlen ist in vielen Staaten gesetzlich verankert und gilt als Menschenrecht.
6. Wie nennt man die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland?
a) Volksgesetz
b) Bundesgesetz
c) Deutsches Gesetz
d) Grundgesetz
Das Grundgesetz ist seit dem 24. Mai 1949 die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Es legt die Grundrechte der Bürger sowie die Struktur und Aufgaben des Staates fest.
7. Welches Recht gehört zu den Grundrechten, die nach der deutschen Verfassung garantiert werden? Das Recht auf …
a) Glaubens- und Gewissensfreiheit
b) Unterhaltung
c) Arbeit
d) Wohnung
Glaubens- und Gewissensfreiheit ist ein Menschenrecht und garantiert die freie Wahl, Ausübung oder Ablehnung einer Religion sowie eigene moralische und politische Überzeugungen. Sie schützt das Recht, Glauben zu praktizieren, zu verbreiten oder zu teilen, und verbietet Zwang oder Diskriminierung.
8. Was steht nicht im Grundgesetz von Deutschland?
a) Die Würde des Menschen ist unantastbar.
b) Alle sollen gleich viel Geld haben.
c) Jeder Mensch darf seine Meinung sagen
d) Alle sind vor dem Gesetz gleich.
Mindestlohn und Gehälter sind nicht im Grundgesetz geregelt, sondern werden durch nationale und lokale Gesetze festgelegt.
Steuersystem und Steuersätze stehen nicht im Grundgesetz, sondern werden durch Bundesgesetze bestimmt.
Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Sozialhilfe sind durch nationale und lokale Gesetze geregelt, nicht im Grundgesetz.
Bildungssystem mit Schulstruktur und Lehrplänen wird von den Ländern per Gesetz bestimmt, nicht durch das Grundgesetz.
Gesundheitsversorgung einschließlich Krankenversicherung ist bundesgesetzlich geregelt, nicht im Grundgesetz verankert.
9. Welches Grundrecht gilt in Deutschland nur für Ausländer / Ausländerinnen? Das Grundrecht auf …
a) Schutz der Familie
b) Menschenwürde
c) Asyl
d) Meinungsfreiheit
Das Asylrecht nach Artikel 16a Grundgesetz gilt nur für Ausländerinnen und Ausländer. Es garantiert politisch Verfolgten Schutz und Zuflucht in Deutschland und ist Teil der Menschenrechte sowie der humanitären Tradition. Die Bedingungen können sich jedoch bei hohem Migrationsdruck oder politischer Unsicherheit ändern.
10. Was ist mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar?
a) die Prügelstrafe
b) die Folter
c) die Todesstrafe
d) die Geldstrafe
Die Geldstrafe ist im deutschen Recht eine zulässige Sanktion und wird meist als Alternative zur Freiheitsstrafe verhängt. Ihre Höhe richtet sich nach der Schwere der Tat und dem Einkommen des Verurteilten.
11. Wie wird die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland genannt?
a) Grundgesetz
b) Bundesverfassung
c) Gesetzbuch
d) Verfassungsvertrag
Das Grundgesetz von 1949 bildet die rechtliche Grundlage der Bundesrepublik. Ursprünglich nur als vorläufige Ordnung gedacht, wurde es nach der Wiedervereinigung 1990 zur anerkannten Verfassung Deutschlands.
12. Eine Partei im Deutschen Bundestag will die Pressefreiheit abschaffen. Ist das möglich?
a) Ja, wenn mehr als die Hälfte der Abgeordneten im Bundestag dafür sind.
b) Ja, aber dazu müssen zwei Drittel der Abgeordneten im Bundestag dafür sein.
c) Nein, denn die Pressefreiheit ist ein Grundrecht. Sie kann nicht abgeschafft werden.
d) Nein, denn nur der Bundesrat kann die Pressefreiheit abschaffen.
Die Pressefreiheit ist in Artikel 5 Grundgesetz garantiert und kann nicht abgeschafft werden. Sie schützt freie Meinungsäußerung und unabhängige Medien vor Zensur und ist ein zentrales Element der Demokratie.
13. Im Parlament steht der Begriff „Opposition“ für …
a) die regierenden Parteien
b) die Fraktion mit den meisten Abgeordneten
c) alle Parteien, die bei der letzten Wahl die 5 %-Hürde erreichen konnten
d) alle Abgeordneten, die nicht zu der Regierungspartei/den Regierungsparteien gehören
Die Opposition umfasst im Parlament alle Parteien außerhalb der Regierungskoalition. Sie kontrolliert die Regierung, bringt eigene Vorschläge ein und hat Rechte wie Anfragen, Untersuchungsausschüsse oder Gesetzesentwürfe.
14. Meinungsfreiheit in Deutschland heißt, dass ich …
a) Passanten auf der Straße beschimpfen darf.
b) meine Meinung im Internet äußern kann.
c) Nazi-, Hamas- oder Islamischer Staat-Symbole öffentlich tragen darf.
d) meine Meinung nur dann äußern darf, solange ich der Regierung nicht widerspreche.
Die Meinungsfreiheit ist in Deutschland ein geschütztes Grundrecht und ermöglicht allen, ihre Ansichten frei zu äußern – auch im Internet. Sie ist wichtig für die Demokratie, da unterschiedliche Meinungen offen diskutiert werden können. Grenzen bestehen jedoch bei Beleidigung, Volksverhetzung oder Gewaltaufrufen, die strafbar sind.
15. Was verbietet das deutsche Grundgesetz?
a) Militärdienst
b) Zwangsarbeit
c) freie Berufswahl
d) Arbeit im Ausland
Das Grundgesetz verbietet Zwangsarbeit in Artikel 12 Absatz 2 und garantiert die freie Berufswahl. Eine Ausnahme ist nur im Rahmen einer gerichtlichen Anordnung nach einer Straftat erlaubt. Deutschland hat zudem internationale Abkommen ratifiziert, die Zwangsarbeit ächten, und verfolgt Verstöße als schweres Verbrechen.
16. Wann ist die Meinungsfreiheit in Deutschland eingeschränkt?
a) bei der öffentlichen Verbreitung falscher Behauptungen über einzelne Personen
b) bei Meinungsäußerungen über die Bundesregierung
c) bei Diskussionen über Religionen
d) bei Kritik am Staat
Die Verbreitung falscher Behauptungen über Personen kann ihre Persönlichkeitsrechte verletzen und ist nach § 187 StGB strafbar. Diese Rechte sind durch Artikel 1 und 2 Grundgesetz geschützt und sichern Würde sowie informationelle Selbstbestimmung. Betroffene können rechtlich gegen den Verbreiter vorgehen, etwa mit Unterlassung, Gegendarstellung oder Schadenersatz.
17. Die deutschen Gesetze verbieten …
a) Meinungsfreiheit der Einwohnerinnen und Einwohner.
b) Petitionen der Bürgerinnen und Bürger.
c) Versammlungsfreiheit der Einwohnerinnen und Einwohner.
d) Ungleichbehandlung der Bürgerinnen und Bürger durch den Staat.
In Deutschland ist Ungleichbehandlung durch den Staat verboten. Artikel 3 Grundgesetz garantiert Gleichheit vor dem Gesetz und verbietet Diskriminierung u. a. wegen Geschlecht, Herkunft oder Behinderung. Der Staat muss alle Menschen gleich behandeln und darf keine Entscheidungen auf diskriminierenden Kriterien stützen.
18. Welches Grundrecht ist in Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland garantiert?
a) die Unantastbarkeit der Menschenwürde
b) das Recht auf Leben
c) Religionsfreiheit
d) Meinungsfreiheit
Artikel 1 Grundgesetz garantiert die Würde des Menschen als unantastbares Grundrecht und verpflichtet den Staat, sie zu schützen. Sie bildet die Grundlage aller Menschenrechte sowie von Freiheit und Demokratie in Deutschland. Die Menschenwürde umfasst Schutz von Integrität, Persönlichkeitsentfaltung und Gleichheit und gilt als oberstes Rechtsgut.
19. Was versteht man unter dem Recht der „Freizügigkeit“ in Deutschland?
a) Man darf sich seinen Wohnort selbst aussuchen.
b) Man kann seinen Beruf wechseln.
c) Man darf sich für eine andere Religion entscheiden.
d) Man darf sich in der Öffentlichkeit nur leicht bekleidet bewegen.
Das Recht auf Freizügigkeit ist in Artikel 11 Grundgesetz verankert und garantiert allen Deutschen freie Wohnsitz- und Ortswahl. Es erlaubt, sich im gesamten Bundesgebiet frei zu bewegen und den Arbeitsplatz selbst zu bestimmen. Dieses Recht gilt auch für EU-Bürger, die in Deutschland leben und arbeiten möchten.
20. Eine Partei in Deutschland verfolgt das Ziel, eine Diktatur zu errichten. Sie ist dann …
a) tolerant.
b) rechtsstaatlich orientiert.
c) gesetzestreu.
d) verfassungswidrig.
Das Grundgesetz verbietet Parteien, die eine Diktatur oder andere undemokratische Ziele verfolgen. Nach Artikel 21 können solche Parteien vom Bundesverfassungsgericht verboten werden. Sie stellen eine Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung und den Bestand der Bundesrepublik dar.
21. Welches Bild zeigt das Wappen der Bundesrepublik Deutschland?
a) Bild 1
b) Bild 2
c) Bild 3
d) Bild 4
Das Wappen Deutschlands zeigt den schwarzen Bundesadler mit roten Fängen und Zunge auf goldenem Grund. Der Adler hat eine lange Tradition seit dem Heiligen Römischen Reich und wurde nach 1945 in heutiger Form eingeführt. Heute erscheint er auf offiziellen Dokumenten und Institutionen und gilt als Symbol für Einheit und Demokratie.
22. Was für eine Staatsform hat Deutschland?
a) Monarchie
b) Diktatur
c) Republik
d) Fürstentum
Deutschland ist eine parlamentarische Bundesrepublik und besteht aus 16 Bundesländern. Grundlage ist das Grundgesetz von 1949, das Demokratie, Föderalismus und Gewaltenteilung festschreibt. Der Staat beruht auf Freiheit, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und dem Schutz der Menschenrechte.
23. In Deutschland sind die meisten Erwerbstätigen …
a) in kleinen Familienunternehmen beschäftigt.
b) ehrenamtlich für ein Bundesland tätig.
c) selbstständig mit einer eigenen Firma tätig.
d) bei einer Firma oder Behörde beschäftigt.
In Deutschland arbeitet die Mehrheit der Erwerbstätigen im privaten Sektor, während der öffentliche Dienst deutlich kleiner ist. Der private Bereich umfasst vielfältige Branchen wie Industrie, Handel, Finanzen, Gesundheit oder IT. Im öffentlichen Sektor sind Beschäftigte vor allem in Bildung, Verwaltung, Justiz, Sicherheit sowie Gesundheit und Soziales tätig.
24. Wie viele Bundesländer hat die Bundesrepublik Deutschland?
a) 14
b) 15
c) 16
d) 17
Deutschland besteht aus 16 Bundesländern, jedes mit eigener Regierung und Landtag. Sie besitzen Autonomie, dürfen Gesetze erlassen und sind im Bundestag sowie Bundesrat vertreten.
25. Was ist kein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland?
a) Elsass-Lothringen
b) Nordrhein-Westfalen
c) Mecklenburg-Vorpommern
d) Sachsen-Anhalt
Elsass-Lothringen war von 1871 bis 1918 Teil des Deutschen Reiches und gehört seit dem Versailler Vertrag zu Frankreich. Heute umfasst es die Départements Bas-Rhin, Haut-Rhin und Teile von Moselle und ist kulturell stark deutsch-französisch geprägt.
26. Deutschland ist …
a) eine kommunistische Republik.
b) ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
c) eine kapitalistische und soziale Monarchie.
d) ein sozialer und sozialistischer Bundesstaat.
Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat, wie es im Grundgesetz festgelegt ist. Demokratie bedeutet Teilhabe durch freie Wahlen, Meinungsäußerung und Petitionen.
27. Deutschland ist …
a) ein sozialistischer Staat.
b) ein Bundesstaat.
c) eine Diktatur.
d) eine Monarchie.
Deutschland ist ein Bundesstaat mit 16 Ländern, die eigene Kompetenzen haben und im Bund zusammenwirken. Die Länder besitzen Autonomie, während der Bund übergreifende Aufgaben wie Verteidigung und Außenpolitik regelt. Im Gesetzgebungsprozess sind die Länder über den Bundesrat beteiligt, während der Bundestag direkt vom Volk gewählt wird.
28. Wer wählt in Deutschland die Abgeordneten zum Bundestag?
a) das Militär
b) die Wirtschaft
c) das wahlberechtigte Volk
d) die Verwaltung
Die Bundestagswahl findet alle vier Jahre statt, wahlberechtigt sind deutsche Staatsbürger ab 18 Jahren mit mindestens drei Monaten Wohnsitz. Gewählt wird nach dem Verhältniswahlrecht mit zwei Stimmen: Erststimme für den Direktkandidaten, Zweitstimme für die Partei. Der Bundestag hat mindestens 598 Sitze, die Zahl steigt durch Überhang- und Ausgleichsmandate.
29. Welches Tier ist das Wappentier der Bundesrepublik Deutschland?
a) Löwe
b) Adler
c) Bär
d) Pferd
Das Wappentier Deutschlands ist der Bundesadler, dessen Tradition bis ins Heilige Römische Reich reicht. Seit 1949 ist er offizielles Staatssymbol im Grundgesetz verankert. Er steht für Einheit, Stärke und Souveränität und erscheint auf Münzen, Briefmarken und offiziellen Dokumenten.
30. Was ist kein Merkmal unserer Demokratie?
a) regelmäßige Wahlen
b) Pressezensur
c) Meinungsfreiheit
d) verschiedene Parteien
Pressezensur widerspricht der Demokratie und den Prinzipien der Meinungsfreiheit. Eine freie Presse informiert unabhängig, recherchiert Fakten und stellt kritische Fragen. In Deutschland ist die Pressefreiheit durch Artikel 5 Grundgesetz geschützt.
31. Die Zusammenarbeit von Parteien zur Bildung einer Regierung nennt man in Deutschland …
a) Einheit.
b) Koalition.
c) Ministerium.
d) Fraktion.
Die Zusammenarbeit mehrerer Parteien zur Regierungsbildung heißt Koalition. Sie entsteht meist, wenn keine Partei im Bundestag eine absolute Mehrheit erreicht. Koalitionen sind fester Bestandteil des politischen Systems in Deutschland.
32. Was ist keine staatliche Gewalt in Deutschland?
a) Gesetzgebung
b) Regierung
c) Presse
d) Rechtsprechung
Die Presse ist in Deutschland keine staatliche Gewalt, sondern unabhängig und durch das Grundgesetz geschützt. Sie informiert die Öffentlichkeit, fördert Meinungsbildung und kontrolliert die Politik. Zeitungen, Radio, Fernsehen und Online-Medien arbeiten eigenständig mit eigenen Standards.
33. Welche Aussage ist richtig? In Deutschland …
a) sind Staat und Religionsgemeinschaften voneinander getrennt.
b) bilden die Religionsgemeinschaften den Staat.
c) ist der Staat abhängig von den Religionsgemeinschaften.
d) bilden Staat und Religionsgemeinschaften eine Einheit.
In Deutschland gilt die Trennung von Kirche und Staat, die im Grundgesetz verankert ist. Der Staat ist neutral gegenüber allen Religionen, es gibt keine Staatsreligion und keine Bevorzugung. Jeder hat das Recht, seine Religion frei auszuüben oder keiner Religion anzugehören.
34. Was ist Deutschland nicht?
a) eine Demokratie
b) ein Rechtsstaat
c) eine Monarchie
d) ein Sozialstaat
Deutschland ist seit 1918 keine Monarchie, sondern eine parlamentarische Demokratie und föderale Republik. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand 1949 die Bundesrepublik auf Grundlage des Grundgesetzes. Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident, während der Bundeskanzler als Regierungschef vom Bundestag gewählt wird.
35. Womit finanziert der deutsche Staat die Sozialversicherung?
a) Kirchensteuer
b) Sozialabgaben
c) Spendengeldern
d) Vereinsbeiträgen
Die Sozialabgaben in Deutschland finanzieren Systeme wie Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen die Beiträge meist je zur Hälfte, ergänzt durch staatliche Zuschüsse. Die Höhe richtet sich nach dem Einkommen, die Abführung erfolgt automatisch über die Arbeitgeber.
36. Welche Maßnahme schafft in Deutschland soziale Sicherheit?
a) die Krankenversicherung
b) die Autoversicherung
c) die Gebäudeversicherung
d) die Haftpflichtversicherung
Die Krankenversicherung sichert in Deutschland medizinische Versorgung bei Krankheit oder Verletzung ab. Arbeitnehmer mit Einkommen unterhalb einer Grenze sind gesetzlich versichert, andere können freiwillig beitreten. Sie deckt Arztbesuche, Krankenhaus, Medikamente, Therapien sowie Vorsorge und Impfungen ab.
37. Wie werden die Regierungschefinnen/Regierungschefs der meisten Bundesländer in Deutschland genannt?
a) Erste Ministerin / Erster Minister
b) Premierministerin / Premierminister
c) Senatorin / Senator
d) Ministerpräsidentin / Ministerpräsident
Die Regierungschefs/ chefinnen der meisten Bundesländer in Deutschland werden als Ministerpräsidenten bzw. Ministerpräsidentinnen bezeichnet.
38. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer …
a) Staatenverbund
b) Bundesstaat
c) Staatenbund
d) Zentralstaat
Die Bundesrepublik Deutschland ist seit 1949 ein demokratischer und sozialer Bundesstaat auf Grundlage des Grundgesetzes. Demokratie wird durch Wahlen, Gewaltenteilung und eine unabhängige Justiz gesichert. Politische Entscheidungen trifft der Bundestag, während die Regierung aus Kanzler und Ministern besteht.
39. Was hat jedes deutsche Bundesland?
a) eine eigene Außenministerin / einen eigenen
Außenminister
b) eine eigene Währung
c) eine eigene Armee
d) eine eigene Regierung
40. Mit welchen Worten beginnt die deutsche Nationalhymne?
a) Völker, hört die Signale …
b) Einigkeit und Recht und Freiheit …
c) Freude schöner Götterfunken …
d) Deutschland einig Vaterland …
Die deutsche Nationalhymne heißt „Lied der Deutschen“. Gesungen wird heute nur die dritte Strophe mit den Worten „Einigkeit und Recht und Freiheit“. Sie gilt als Symbol für Einheit, Freiheit und das deutsche Vaterland.
41. Warum gibt es in einer Demokratie mehr als eine Partei?
a) weil dadurch die unterschiedlichen Meinungen der Bürgerinnen und Bürger vertreten werden
b) damit Bestechung in der Politik begrenzt wird
c) um politische Demonstrationen zu verhindern
d) um wirtschaftlichen Wettbewerb anzuregen
In einer Demokratie gibt es mehrere Parteien, damit unterschiedliche Interessen vertreten werden. Die Vielfalt ermöglicht den Wählern eine echte Auswahl zwischen politischen Optionen. Zudem fördert sie Wettbewerb, der Parteien zu besseren Lösungen und mehr Bürgernähe anspornt.
42. Wer beschließt in Deutschland ein neues Gesetz?
a) die Regierung
b) das Parlament
c) die Gerichte
d) die Polizei
Ein Gesetz wird in Deutschland vom Bundestag beschlossen, entweder auf Initiative der Regierung oder der Abgeordneten. Danach geht es an den Bundesrat, der zustimmen, ablehnen oder Änderungen vorschlagen kann. Mit Zustimmung oder Fristablauf wird es vom Bundespräsidenten unterzeichnet und verkündet.
43. Wann kann in Deutschland eine Partei verboten werden?
a) wenn ihr Wahlkampf zu teuer ist
b) wenn sie gegen die Verfassung kämpft
c) wenn sie Kritik am Staatsoberhaupt äußert
d) wenn ihr Programm eine neue Richtung vorschlägt
Eine Partei kann in Deutschland vom Bundesverfassungsgericht verboten werden, wenn sie verfassungsfeindliche Ziele verfolgt. Dazu zählen Angriffe auf Demokratie, Rechtsstaat, Menschenwürde oder Gleichheit. Ein Parteiverbot ist jedoch ein schwerwiegender Eingriff und nur unter strengen Voraussetzungen möglich.
44. Wen kann man als Bürgerin/Bürger in Deutschland nicht direkt wählen?
a) Abgeordnete des EU-Parlaments
b) die Bundespräsidentin /
den Bundespräsidenten
c) Landtagsabgeordnete
d) Bundestagsabgeordnete
Der Bundespräsident wird in Deutschland nicht direkt, sondern von der Bundesversammlung gewählt, die aus Bundestagsmitgliedern und Ländervertretern besteht. Die Wahl erfolgt alle fünf Jahre, und das Amt ist vor allem repräsentativ mit wenigen politischen Befugnissen. Die indirekte Wahl soll die Unabhängigkeit und Überparteilichkeit des Staatsoberhaupts sichern.
45. Zu welcher Versicherung gehört die Pflegeversicherung?
a) Sozialversicherung
b) Unfallversicherung
c) Hausratsversicherung
d) Haftpflicht- und Feuerversicherung
Die Pflegeversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung und ergänzt Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung. Sie ist für alle gesetzlich Krankenversicherten verpflichtend, die Beiträge tragen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam. Leistungen umfassen finanzielle Unterstützung für häusliche oder stationäre Pflege sowie Pflegehilfsmittel.
46. Der deutsche Staat hat viele Aufgaben. Welche Aufgabe gehört dazu?
a) Er baut Straßen und Schulen.
b) Er verkauft Lebensmittel und Kleidung.
c) Er versorgt alle Einwohnerinnen und Einwohner kostenlos mit Zeitungen.
d) Er produziert Autos und Busse.
In Deutschland ist der Staat für den Bau und die Unterhaltung von Straßen und Schulen zuständig. Straßen fallen meist in die Verantwortung der Kommunen, während die Länder für Schulen und das Bildungssystem zuständig sind. Finanziert wird dies aus Steuereinnahmen, um Infrastruktur, Bildung und Lebensqualität zu sichern.
47. Der deutsche Staat hat viele Aufgaben. Welche Aufgabe gehört nicht dazu?
a) Er bezahlt für alle Staatsangehörigen Urlaubsreisen.
b) Er zahlt Kindergeld.
c) Er unterstützt Museen.
