Eine total verkommene Gesellschaft - W.M. Auchimmer - E-Book

Eine total verkommene Gesellschaft E-Book

W.M. Auchimmer

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Beschreibung

Der Verlust von Anstand und Moral zieht sich durch die gesamte Gesellschaft, aber diese Tatsache scheint niemanden sonderlich zu stören, bis auf die Leidtragenden, und die werden eh' nicht gehört. Und der Rest von uns, der sich noch Gedanken um unser Land macht, wird von oben gemaßregelt, für dumm verkauft und mundtot gemacht. Wenn das nicht demokratisch ist! Und wohin hat sich der Rechtstaat verkrümelt? Wahrscheinlich auf die dunkle Seite des Mondes ...

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Seitenzahl: 31

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Eine total verkommene Gesellschaft

Die Deutsche Kinderhilfe hat für das Jahr 2017 folgende Zahlen der Polizeilichen

Kriminalstatistik zu kindlichen Gewaltopfern veröffentlicht:

143 getötete Kinder

77 Tötungsversuche

4 208 misshandelte Kinder, davon 43 Prozent unter 6 Jahren

13 539 Kinder Opfer sexueller Gewalt, wobei die Dunkelziffer wesentlich höher liegt

Der Besitz und die Verbreitung kinderpornographischen Materials steigen pro Jahr um ca. 15 Prozent.

Sexueller Missbrauch und das Filmen dieser Taten sind für tausende Kinder Realität.

Besonders erschreckend sind der Anstieg härtester Gewaltszenen sowie die zunehmende Zahl von Missbrauchsabbildungen von Kleinkindern und Babys. Man geht davon aus, dass sich der Missbrauch tausender Kinder unerkannt fortsetzt.

Auf diese riesige Dimension des alltäglichen Ausmaßes von sexuellem Missbrauch, Misshandlung und Vernachlässigung in der Gesellschaft sind die zuständigen Institutionen nicht vorbereitet.

Es reicht nicht, die Missstände nur anzuprangern.

Man muss auch personell und finanziell gut ausgestattet sein, um der Verantwortung den Kindern gegenüber gerecht zu werden.

Es ist hinlänglich bekannt, dass sexueller Missbrauch im wesentlichen innerhalb der Familie und im familiären Umfeld stattfindet. Natürlich gibt es weitere Brutstätten, in denen sich verbotene Perversitäten eingenistet haben: Internate, Waisenhäuser, Kinderchöre, Schwimmbäder, Sportvereine, Sekten etc.

Und als wenn das alles nicht schlimm genug wäre, existiert in unserem wunderbar toleranten Land eine kranke Partei, die vor Jahren Sex mit Kindern legalisieren wollte, ganz offiziell. Ein Vorhaben, das der Kirche, der größten Missbrauchsinstitution überhaupt, Schadenersatzzahlungen in Millionenhöhe und Skandale bis in höchste Kreise erspart hätte.

Zusammengefasst hört sich das Ganze an wie die Einführung in die Hölle. Oder wie Szenen aus einem Film von Quentin Tarantino.

Aber das alles sind schlicht und einfach nur Fakten, die jeder nachlesen kann.

Fakten, die die Zustände in unserem Land beschreiben. In diesem korrekten, durchorganisierten, allseits beliebten Deutschland, in dem unsere Politiker, sobald ein Mikrofon in ihrer Nähe auftaucht, sich beeilen zu beteuern, dass sie unsere Werte schützen. Was die wohl meinen?

Und wenn die Wertefloskel nicht so recht zündet, dann wird der allgemein bewährte Satz, dass wir doch ein Rechtsstaat sind, nachgeschoben. Na super!

Und was nützt das den Kindern? Wie ist es um deren Rechte bestellt? Fachleute wissen, dass die spezifische Fachberatung immer noch keine geregelte Finanzierung hat und dass bis 2013 überhaupt keine Misshandlungsdiagnosen im Krankenhaus gestellt werden durften.

Bis heute gibt es vielerorts Abrechnungsprobleme bei der Abklärung von Kinderschutzfällen oder bei einer vertraulichen Befundsicherung nach einer Vergewaltigung von Kindern und Jugendlichen. Ein weiteres Problem ist der Anstieg sexueller Gewalt durch die digitalen Medien. Der Kinder- und Jugendmedienschutz gehört dringend modernisiert und die Ermittlungsmöglichkeiten müssen dem Internetzeitalter angepasst werden, damit sich Sexualstraftäter in Deutschland nicht länger sicher fühlen.

Zur Zeit läuft in der Presse die dekorative „me too“ Debatte. So etwas gefällt den Medien.

Man zeigt mit dem Finger auf die gemeinen Männer und endlich kriegen diese Perverslinge was sie verdienen, was auch sicher in vielen Fällen richtig ist.

Und auf der anderen Seite die schönen, unschuldigen Frauen, die sich auf Filmfestivals und ähnlichen Events mehr aus- als angezogen zeigen und man sich wundert, wie so viel Stoff so wenig verbergen kann. Sie tun das für die Kunst und keinesfalls, um die Aufmerksamkeit wichtiger Männer auf sich zu lenken. Ein Schelm, der Böses dabei denkt…….. Wenn diese Sternchen dann, natürlich nur ob ihres Talentes, dem Richtigen aufgefallen sind und sie nach Jahren ihr Ziel erreicht haben, reich und prominent zu sein, dann erinnern sie sich plötzlich, dass da doch früher manches nicht so ganz koscher gelaufen ist. Also schließt man sich anderen ehrbaren Frauen mit ähnlichem Lebenslauf an, kleidet sich in attraktives Schwarz, (schwarz steht einfach allen Frauen),steht mutig und medienwirksam auf und sagt mit fester Stimme: „Me too!“

Ist das nicht süß?

Und haben sich dann alle geschlossen vor den gleichen Karren spannen lassen, dann nennt man das Emanzipation! Oh, Mann…….