Einmal oben ohne bitte - Bettina Greschner - E-Book

Einmal oben ohne bitte E-Book

Bettina Greschner

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Beschreibung

Bettina Greschner hat sich lange Zeit ihres Leben nicht erwünscht und nie gut genug gefühlt. Das Leben ging nicht zimperlich mit ihr um. Aufgewachsen mit einem alkoholabhängigen Elternteil, der tödliche Verlust des Lebenspartners kurz vor der geplanten Hochzeit, 2011 die Diagnose "Brustkrebs" und zeitgleich die Selbständigkeit mit einem Möbelgeschäft, welche damals unter keinem guten Stern stand. Was nun? Warten bis es noch schlimmer wird und noch weiter bergab geht? Nein! Das war keine Option. JETZT erst recht, dachte sie sich, denn Aufgeben war und ist für Bettina Greschner noch nie eine Option gewesen. Im Gegenteil! "Einmal oben ohne bitte" ist ein etwas anderes Buch aus der Praxis für die Praxis. Warum? Bettina Greschner schreibt sehr offen und ehrlich über ihren Weg zu sich selbst. Sie gibt wertvolle Impulse zum sofortigen MACHEN, für mehr Selbstvertrauen, Achtsamkeit und Selbstliebe. Für (d)ein besseres Leben, das zu DIR passt.

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Seitenzahl: 170

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Vorwort Thomas Reich

Wollen wir vom Leben gelebt werden? Oder ist es sinnvoller, unser Leben ganz nach unseren eigenen Regeln und Werten zu leben?

Wollen wir uns dem Schicksal ergeben? Obwohl wir gar nicht wirklich wissen, was das Schicksal ist und wann es zuschlägt?

Wollen wir ewig warten, bis die vermeintlich nächste Chance kommt? Doch woher wollen wir wissen, ob es überhaupt noch eine weitere gibt?

Wollen wir immer warten, bis der Regen vorbei ist, um vor die Tür zu gehen? Oder lassen wir uns einfach mal so richtig pitschnass regnen und lachen uns darüber einfach kaputt?

Wollen wir irgendwie Veränderung im Leben?

Ja klar, doch bitte, ohne etwas dafür zu tun.

Wollen wir, verdammt nochmal, endlich in unserer eigenen Mitte ankommen, schon mit 20, 30, 40? Oder geht das erst ab 50 Jahren und vorher müssen wir erstmal mit Karacho aus der Kurve fliegen?

Warum stellt ein Mann im Vorwort des Buches einer Frau, solche Fragen?

Die Antwort ist ganz einfach. Bettina hat ihn darum gebeten … und Mann macht dann.

Wollen reicht nicht aus, um sein Leben zu leben.

Wollen ist eben nur wollen. Wer will, der macht nicht gleich. Wer nur will, kommt an seinen

Zweifeln nicht vorbei.

Machen ist wie wollen, nur krasser.

Klingt gut? Komm gib es zu, das gefällt auch dir.

Dir als Frau, die dieses Buch jetzt in den Händen hält.

In meinem Leben habe ich viele Menschen kennengelernt, viele Männer und viele Frauen … und liebe Männer - wenn jetzt hier einer heimlich liest - meine Erfahrung ist folgende:

Frauen sind das stärkere Geschlecht und das stärkere Wesen. Punkt.

Bettina, was könnte ich alles erzählen, was sie in ihrem Leben alles erlebt, durchgemacht, geweint, geflucht, geschimpft hat. Damit fange ich gar nicht erst an, denn sie macht das in diesem Buch selbst.

Was ich dir sagen kann, ist: Bettina will nicht, sie wollte im Grunde nie. Bettina macht einfach. Punkt.

Okay, manchmal geht etwas schief. Doch in 8 von 10 Fällen erreicht sie das, was sie erreichen will.

Sie holt sich kurz einen kleinen Schubser, bedankt sich und schon sehe ich ihre Rücklichter, wenn sie mit offenem Dach und wehenden Haaren davonbraust. Nicht schnacken, machen.

Will Bettina vom Leben gelebt werden? Nein.

Sie lebt ihr Leben nach ihren Regeln und Werten.

Will Bettina sich dem Schicksal ergeben? Nein.

Das Schicksal hat bei ihr keinen Zutritt.

Will Bettina ewig warten, bis die vermeintlich nächste Chance kommt? Nein. „Einmal oben ohne bitte.“ Pronto!

Will Bettina warten, bis der Regen vorbei ist? Nein. Ich habe sie auch schon mit pitschnassen Haaren gesehen. Sie lacht sich einfach darüber kaputt.

Wollte Bettina Veränderung im Leben? Ja.

...und dann lernten wir uns kennen.

Wollte Bettina, verdammt nochmal, endlich in

Ihrer eigenen Mitte ankommen? Ja.

...und da ist sie jetzt, mit exakt 50 Jahren.

Sie ist einige Male aus der Kurve geflogen, davon

erzählt sie in diesem Buch, es geht gleich los.

Im Jahr 2011 habe ich, als Widmung in mein erstes Buch, das Bettina bei mir gekauft hat, folgendes geschrieben:

„Beginnen wird niemals belohnt, einzig und alleindas Dranbleiben.“

Das gilt auch für dich, liebe Leserin.

Bleib dran, es ist dein Leben und es lohnt sich.

Thomas Reich

Das beste, was du deinem Leben schenken kannst, bist DU selbst!

-Bettina Greschner-

Inhaltsverzeichnis

1. Einmal oben ohne bitte

2. 50 und so richtig glücklich

3. Groll ist auch keine Lösung

4. Mein Ultra-Turbo für Erfolg? Dankbarkeit

5. Die einfachste Erfolgsformel der Welt

6. (D)eine Liebeserklärung an dein Leben

7. Glaub nicht alles, was du denkst - keine Zeit für Sorgen...

8. Ich hab‘ so ein Glück - und DU auch

9. Der Elefant, der mitten im Raum steht.

10. Engel und Co.

11. Stille...

12. Hauptsache die Haare liegen

13. Beziehungsweise Liebe

14. Loslassen & Vertrauen

15. Wann bist du frei?

16. Probleme, Probleme, Probleme... Oder willst du eine Lösung?

17. Wie hättest du dein Leben gern?

18. Es ist nicht alles Gold, was glänzt

19. Das verflixte Hintertürchen

20. Kraftvoll in den Tag - frag dich einfach glücklich

21. Fokus, Fokus, Fokus und nochmal Fokus!

22. Einmal Hamburg und zurück - ich bin wieder hier

23. 4 Fragen, die du dir niemals stellen solltest …

24. Ich wollte noch danke sagen …

Bonuskapitel

25. MACHEN ist wie wollen, nur krasser!

26. Liebesbrief an dich

27. Affirmationen

28. Afformationen

29. B-Fragt:

Was ist eine Erdungsübung?

Was ist die grüne/rote Linie?

Was sind die Personal Life Driver®, kurz PLD®?

Was ist die REICH-Methode®?

Wo geht’s zum Coaching mit Bettina?

Wo finde ich den Podcast „Dein Weg zu Dir“?

Einmal oben ohne bitte

Vielleicht fragst du dich, warum dieses Buch „einmal oben ohne bitte“ heißt?

Das erzähle ich dir sehr gern. Was auch immer du vielleicht im ersten Moment für ein Bild im Kopf hattest, als du diesen Titel gelesen hast, ich bin mir fast sicher, das Bild, was ich dir jetzt beschreibe, hast du nicht vor deinem geistigen Auge gehabt.

Bevor ich dir die Auflösung gebe, möchte ich kurz etwas ausholen.

In meinem Leben wurde mir schon von vielen Menschen, direkt und auch indirekt, gesagt: „Bettina, du bist aber arrogant.“ oder „Du hältst dich wohl für etwas Besseres?“

Bis zu einer bestimmten Zeit war es tatsächlich so.

Ich fühlte mich bis zum Jahr 1998 als etwas Besseres und habe es meinen Mitmenschen auch gern direkt oder indirekt (meine Blicke konnten Menschen umhauen …) gesagt oder spüren lassen. Einfach, weil sie nicht so waren, wie ich es gern gehabt hätte.

Das Menschen andere Ansichten und Meinungen hatten, war mir ein Dorn im Auge. Meine Meinung war Gesetz. Heute ist das für mich unvorstellbar.

Ich habe provokante Äußerungen von mir gegeben, Menschen unhöflich behandelt. Ich war einfach ein Mensch, mit dem es nicht ganz leicht war, um es milde auszudrücken.

Warum ich so war? Ich war gefühlt die unsicherste Person, die ich kannte und das war meine Art, meine Unsicherheit zu überspielen. Bloß keine Schwäche zeigen. Ich spielte ein Schauspiel. Eine Mischung aus Überheblichkeit, Arroganz und ganz viel Unsicherheit. Und gefühlt dachte ich, ich sitze damit sicher auf meinem „hohen Ross“ und fühlte mich als Königin.

Meine Selbstzweifel waren so stark, dass ich kaum in der Lage war, irgendein nettes Wort über mich zu sagen oder zu denken.

Im Außen haben die Menschen mir das meist gar nicht angemerkt. So dachte ich zumindest.

Ein bestimmter Tag in meinem Leben hat alles verändert. Am 5. Juni 1998, knapp 3 Monate vor unserer geplanten Hochzeit, ist mein damaliger Lebensgefährte Micha bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen. Mir riss es den Boden unter den Füßen weg.

Diese Zeit hat alles verändert. Ich habe mein Leben überdacht, habe gelitten, wurde „gemieden“. Mir wurde meine Arroganz wie mit einem Spiegel vorgehalten und dafür bin ich sehr dankbar.

Ich bin im wahrsten Sinne von meinem hohen Ross herunter gefallen und bin zu mir gekommen …

Meine „Reise zu mir“ begann jedoch schon früher. Der Auslöser meiner Unsicherheit und Arroganz liegt viel weiter zurück.

Als Kind eines Alkoholikers und in einer Familie, in der Co-Abhängigkeit an der Tagesordnung war, wurde mir jahrelang vorgelebt, wie wir uns zu „schützen" haben.

Bloß nicht die Wahrheit und unsere echten Gefühle zeigen, wir mussten den Schein wahren.

Gefühle wurden weg gedrückt, ignoriert und weggelacht.

Ich kann mich noch an eine Situation als Kind erinnern, ich war 8 Jahre alt, als ich im Wohnzimmer auf einem Sessel saß. Es war ein Sonntag Nachmittag. Wir schauten Fernsehen. Meine Mama saß auf dem kleinen Sofa, mein Papa angetrunken auf dem großen Sofa liegend.

Meine Finger steckte ich, aus einem Impuls heraus, in die Ritzen der Sitzfläche. Dort stieß ich auf ein Hindernis. Tiefer grabend holte ich einen leeren Flachmann nach dem nächsten heraus und zeigte diese, ziemlich verwirrt und entsetzt, meiner Mama.

Sie lachte mich an und lachte im wahrsten Sinne meine Gefühle von Hilflosigkeit, Ohnmacht, Unsicherheit und Entsetzen einfach weg.

Ich fühlte und wusste, das etwas nicht stimmt und nicht in Ordnung ist. Doch meine Mama überspielte mit ihrem „Weglachen" meine Gefühle.

Ein Gefühl von Verlorenheit machte sich in mir breit. Was soll ich glauben? Was ist richtig? Als Kind habe ich meine Eltern und wie sie sich mir und sich selbst gegenüber verhalten haben, als sehr schlimm empfunden.

So oft habe ich mir ein „heiles Elternhaus“ mit normalen Eltern gewünscht.

Heute weiß ich, das meine Eltern, die ich sehr liebe, es damals einfach nicht besser wussten.

Mein Papa ist seit über 40 Jahren trockener Alkoholiker. Seit vielen Jahren kann ich sagen, dass ich sehr stolz auf meinen Papa bin.

Ich bin stolz und dankbar, dass sie meine Eltern sind.

Denn beide haben immer ihr Bestes gegeben.Und tun es auch immer noch.

Heute ist mir das bewusst.

Doch früher dachte ich, dass ich falsch bin und auch, dass mit meinen Eltern etwas nicht stimmte.

Meine Mama war junge 16 Jahre alt, als sie mit mir schwanger wurde und bei meiner Geburt war sie gerade mal 17 Jahre alt.

Dass ich nicht unbedingt ein Wunschkind gewesen bin, kannst du dir sicherlich denken.

Ich war unsicher, fühlte mich ungeliebt, habe nicht an mich und meine Fähigkeiten geglaubt und fühlte mich, selbst mit gemachten und oft „perfekt“ sitzenden Haaren, immer noch viel zu klein.

Nun komme ich zur Antwort, warum der Titel des Buches „Einmal oben ohne bitte“ ist:

Ich habe schon früh meine Verbindung nach „oben“ verloren. An Gott oder ähnliches habe ich überhaupt nicht geglaubt. Wie auch? Ich dachte lange, wenn es Gott wirklich gibt, warum lässt er denn bitte so eine Kindheit zu?

„Oben ohne“ bedeutet also, dass ich nicht nur keine Verbindung zu Gott hatte. Ich hatte auch keine Verbindung zu mir selbst.

Meine Intuition vergrub ich ganz weit unten und fand sie erst nach Micha’s Tod wieder.

Meine Verbindung zu Gott, meinen Glauben und auch meine Intuition zu fühlen und mich selbst wieder zu spüren und richtig wahrzunehmen, kam erst mit dem Verlust.

Doch die Unsicherheiten waren sehr stark.

Ich fühlte mich nur „sicher“, wenn äußerlich alles an mir perfekt saß.

Mit „oben ohne“ meine ich aber noch mehr.

Eigenartig, oder? Falls du mich kennst, weisst du, dass ich es liebe, bei schönem Wetter, mit meinem Mini Cooper S offen durch die Gegend zu brausen. Gern mit lauter Musik und auf der Autobahn am liebsten links. Wind ist da natürlich vorprogrammiert und ich fahre dann eben „oben ohne“.

Der Titel bezieht sich aber auch auf eine Zeit, zu der ich das damals für mich Wichtigste an meinem Körper verloren habe.

Vielleicht ahnst du schon, dass ich mit dem Krebstier Bekanntschaft gemacht habe.

Nein. Es waren nicht meine Brüste. Die habe ich, Gott sei dank, noch.

Am 10.10.2011 um 08:45 Uhr war der Moment, in dem sich mein so perfektes Leben veränderte.

Die Diagnose „wir haben etwas in Ihrer Brust gefunden“ war so unwirklich. Ich? Niemals! Alle anderen, ok. Aber ich? Die unverwundbare, starke, positive und perfekt geplante Bettina doch nicht.

Inmitten meiner damaligen Selbständigkeit, mit meinem Möbelgeschäft, bin ich an Brustkrebs erkrankt.

Das „perfekte“ Leben, welches ich mir damals aufgebaut hatte, brach wie ein Kartenhaus zusammen.

So, jetzt hast du einen kleinen Einblick in mein junges Leben erhalten.

Seit meiner Krebserkrankung 2011 habe ich mir ganz hoch auf meine Fahne geschrieben, liebevoll, ehrlich und wertschätzend mit mir selbst und anderen zu sein.

Meine Empfehlung für dich, wenn du dieses Buch liest, sei genau das auch zu dir. Vielleicht findest du einige Parallelen zu deinem Leben und du erkennst dich in der einen oder anderen Sache wieder.

Mein heißer Tipp. Bewerte nicht! Weder dich, noch andere. Dazu gibt es hier ein extra Kapitel. Bitte bewerte dich nicht für das, was du in der Vergangenheit getan oder auch nicht getan hast.

Du hast dieses Buch in der Hand und JETZT ist der beste Zeitpunkt, dein Leben so zu verändern, dass es DIR gut - bestenfalls MEGA - geht. In allen Bereichen!

Das Leben findet jetzt statt und die Vergangenheit ist einfach rum. Jetzt ist Jetzt.

Mein Wunsch mit diesem Buch ist es, dass du für dich erkennst, wie wundervoll und einzigartig du bist.

Damit du dein Leben lebst, welches DIR entspricht.

Wie auch immer deine beste Version deines Lebens aussieht, wichtig ist, dass du glücklich bist und das Leben dir entspricht.

Das Leben ist immer für dich. Ich wünsche dir den Mut, die Dinge zu MACHEN, die DU wirklich willst.

Mein Wunsch für dich ist, das du morgens schon mit guter Laune und viel Energie aufwachst und abends mit noch besserer Laune wieder ins Bett gehst. Unabhängig von all den äußeren Umständen da draußen.

Wie und was du alles dafür MACHEN kannst, darüber schreibe ich hier in diesem Buch.

Also nutze mein Buch gern für dich, als täglichen Begleiter. Ob du es von vorne nach hinten ließt oder intuitiv ein Kapitel für dich aufschlägst, DU wirst IMMER die richten Impulse für dich erhalten.

Wichtiger Hinweis:

Alles, was ich hier schreibe, ist aus meiner Erfahrung heraus entstanden. Ich empfehle dir, dieses Buch so für dich zu nutzen, dass es zu dir passt.

Einfach MACHEN:

MACHEN darfst DU dann selbst!

50 und so richtig glücklich

50! Hat Frau wirklich Lust, 50 zu werden? Haare färben, Falten, allein schon die Zahl.

Wie ist es bei dir? Wie fühlst du dich mit deinen „magischen“ runden Geburtstagen?

Hochoffiziell kann ich verkünden, ich gehöre ab sofort zu den „Best Agern“. Heute, wenn ich diese Zeilen schreibe, ist mein 50. Geburtstag und ich bin absolut glücklich.

Ich feiere es so sehr. Um mich herum, ein Meer aus Kerzen, Luftschlangen, zwei 50er Luftballon-Zahlen.

Warum gleich zwei?!

„Die eine 50“ so sagte mein Mann „is ’n büschn lütsch, daher häng ich lieber noch eine auf, für die Herausgehobenheit*. Und zweitens kann’s manchmal einfach nicht genug sein.“

Stimmt. Ich liebe es!

„Bling, bling“, mich feiern zu lassen und vor Allem, mich selbst zu feiern.

Vielleicht denkst du dir jetzt: Na so doll is‘ so ’ne 50 nun auch wieder nicht.

Genau so dachte ich auch viele Jahre lang.

Früher habe meinen Geburtstag gehasst. Ich habe es gehasst, im Mittelpunkt zu stehen und habe mich eher geschämt. Bloss nicht auffallen. Feiern fand ich absolut doof. Mich selbst zumindest.

Du kannst dir sicherlich denken, dass mein Selbstwert früher eher unterirdisch war.

Wenn ich höre, das Geburtstagskinder, denen ich gratuliere, sagen: “Oh nein, leider schon wieder ein Jahr älter“ und/oder sie schämen sich schlimmstenfalls für ihr Alter, bin ich nicht mal verwundert, denn ich war ja auch eine lange Zeit so.

Wenn ich das jetzt schreibe, bin ich über mich selbst so erschrocken, wie klein ich mich früher gemacht habe.

Heute vor 10 Jahren habe ich meinen „1. Geburtstag“ mit meiner Familie voller Dankbarkeit gefeiert.

Denn ich kam gerade aus dem Krankenhaus, wo die Ärzte mir einen tennisballgroßen Tumor aus meiner rechten Brust operiert haben.

Der erste Meilenstein war geschafft. Und dennoch habe ich gewusst, dass das, wovor ich am meisten Angst hatte, jetzt noch vor mir liegt.

Die Chemotherapie.

Mit ihr kamen der Haarverlust, körperliche Anstrengung und seelische Belastung. Andererseits war ich ganz ruhig.

Ich war ruhig, ich hatte die OP überlebt und behielt meine Brust. Mein Körper gab mir die Kraft, die ich dafür brauchte.

JETZT wusste ich, ich werde auch die Chemo überleben. Mit erhobenen Hauptes! Ich war es mir wert so zu denken und habe dem Leben vertraut.

Diese Haltung war jedoch nicht immer so, das hast du schon in einem anderen Kapitel gelesen.

Mein sehnlichster Geburtstagswunsch, als ich im Krankenhaus auf das pathologische Ergebnis nach der zweiten Brust-OP wartete?

Das alle Krebszellen aus meinem Körper entfernt wurden und ich meinen 40. Geburtstag zu Hause mit und bei meinen Schätzen feiern kann.

Da ich bereits wusste, das meine Gedanken DINGE erschaffen, habe ich einfach genau DAS gedacht.

Ich habe täglich manifestiert, meinen Geburtstag gesund und kraftvoll mit meinen Liebsten zu Hause zu feiern. Ich habe es vor meinem geistigen Auge gesehen, ich habe es gefühlt und mich jeden Tag mit dieser Vorstellung beschäftigt. Bis es immer mehr meine Realität geworden ist.

Zwei Tage vor meinem 40. Geburtstag bin ich aus dem Krankenhaus entlassen worden und durfte nach Hause.

Ich sehe noch das Riesenbanner, mit unendlich vielen, bunt gemalten Herzchen und dem „Herzlich Willkommen zu Hause“ meiner Familie an der Wohnzimmertür.

Es war der schönste Geburtstag, den ich je feiern durfte.

Meine absolute tiefe, innere Überzeugung war: „Was soll denn jetzt noch passieren?“

ALLES ist möglich. Ich habe die Macht und die Kontrolle über meine Gedanken.

Ich manifestiere übrigens heute immer noch. Denn für mich persönlich ist es das Stärkste und Kraftvollste, was ich selbst TUN kann:

Mich auf das zu fokussieren, was ich wirklich will und vor allem, dass es intrinsisch zu mir und meinen PLD®** passt.

Leben ist das, was ich daraus MACHE. Und ich mache täglich das Beste daraus.

Wie ich oben schon geschrieben habe, „früher“ - vor dem Krebs - habe ich meinen Geburtstag gehasst. Ich fand es immer doof, wenn mir Menschen gratuliert haben und konnte es überhaupt nicht annehmen, wenn diese Menschen sich für mich gefreut haben.

Es war mir eher unangenehm. Ich konnte nicht wirklich glauben, dass sie das, was sie mir wünschten, ernst meinten.

Ich fühlte mich mies und wollte nicht im Mittelpunkt stehen.

Heute unvorstellbar für mich, denn heute kenne ich meine PLD®.

Einer davon ist die Herausgehobenheit, dieser PLD® liebt es, im Mittelpunkt zu stehen und gesehen zu werden.

Heute bin ich es mir absolut wert, mich zu feiern und mich zu lieben.

Sei du es dir auch wert, dich zu feiern und dich zu lieben.

Gerade diese Woche hatte ich ein Gespräch mit einer Kundin, die sagte, ihre Freundin sei im Herbst 2021 an Lungenkrebs gestorben.

Meine Kundin war zu dieser Zeit an ihrer Seite und ihre Freundin sagte sehr deutlich zu ihr:

„Genieße dein Leben! Ich würde gern noch so Vieles machen. Jetzt kann ich nicht mehr.“

Das jetzt zu schreiben, macht mich sehr demütig. Ich bin einfach so dankbar, dass ich lebe und dass ich 50 Jahre jung bin. Dass ich jeden Tag frei wählen kann und darf, was und wie ich denke. (Das kannst und darfst DU übrigens auch.)

Mein Leben zu genießen, mich zu lieben, mir das auch selbst zu sagen und es auch genauso zu fühlen - bis dahin war es ein ziemlich langer Weg.

Viel zu lange hab ich mich einfach nur gehasst.

Wer mich jetzt kennt, kann sich das kaum vorstellen.

Ich habe an mir gezweifelt, gehadert, mich für so vieles an und in mir abgelehnt. Komplimente konnte ich überhaupt nicht annehmen.

Wie ich es geschafft habe, meinen Selbstwert zu steigern?

Wie ich es geschafft habe, immer mehr ich selbst zu sein, mich mit all meinen Eigenschaften und „Macken“ zu lieben?

Ich habe täglich an mir gearbeitet und ich arbeite weiterhin täglich an mir selbst. Ich reflektiere mich, ich glaube an mich, ich bediene täglich meine PLD®**, ich habe einen Coach an meiner Seite und bin absolut ehrlich mit mir. Das wichtigste jedoch, ich übernehme zu 100 % Selbstverantwortung für mich und mein Tun.

50 Jahre ist ein halbes Jahrhundert. 50 Jahre, die ich jetzt schon auf dieser wundervollen Welt sein darf. Seit über 18 Jahren davon Mama und mehr als 20 Jahre glücklich mit Thorsten verheiratet.

Ich verkünde stolz, ich habe das Ziel noch weitere 50 Jahre gesund und munter auf dieser wundervollen Erde zu leben.

Das Leben ist einfach WUNDERvoll, denn ich MACHE es mir WUNDERvoll.

Wie ist es bei dir?

Wie sehr MACHST du dein Leben wundervoll?

Mal ganz ehrlich. Wo ist deine Zahl heute?

...und die nächste Fragen, die ich dir stelle:

WEN machst du für dein Glück verantwortlich?

Deinen Partner, der doch bitte einfach nur das machen soll, was du willst, damit du endlich glücklich bist?