Einswerden mit Spirit - Mikel Lizarralde - E-Book

Einswerden mit Spirit E-Book

Mikel Lizarralde

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Beschreibung

Medialität ist eine Gabe zur Heilung. Wir alle werden damit geboren. Die Ausbildung zum Medium ist vergleichbar mit dem Erlernen einer Sprache – und mit Hilfe dieses Buchs lernen wir, Botschaften zwischen Diesseits und Jenseits zu vermitteln. Das weltbekannte Medium Mikel Lizarralde führt uns auf unseren jeweils sehr persönlichen Weg, um die Sprache der Geistigen Welten zu verstehen und eine stabile Verbindung einzurichten. Sein Kurs in Medialität reicht von leicht erlernbaren Übungen zur Kontaktaufnahme für Anfänger, bis hin zu detaillierten Anfragen und Botschaften an Verstorbene, Geistführer und Haustiere im Jenseits. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit unseren Ahnen, um deren Seelen in Licht und Frieden ruhen zu lassen und Generationen übergreifende Familienprobleme an der Wurzel zu heilen.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 173

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Mikel Lizarralde

Einswerden mit Spirit

Vergiss alles, was du über Medialität zu wissen meinst, und werde selbst Medium

Das vorliegende Buch ist sorgfältig erarbeitet worden. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Weder Autor noch Verlag können für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den im Buch gemachten praktischen Hinweisen resultieren, eine Haftung übernehmen.

E-Book-Ausgabe

Diese unkörperliche Ausgabe des Werks ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes erfordert die Zustimmung des Verlags und ist ohne diese strafbar. Das gilt insbesondere, aber nicht nur für Vervielfältigung, Übersetzung, Mikroverfilmung sowie die Einspeicherung zwecks Verarbeitung in elektronischen Systemen. Der Nutzer verpflichtet sich, die Urheberrechte anzuerkennen und einzuhalten.

Alle Rechte vorbehalten.

Copyright © 2022 by Allinti Verlag, Allschwil (Schweiz)

Umschlaggestaltung, Illustrationen, Satz und Innengestaltung: Guter Punkt, München

Umschlagmotiv: © ayvengo / iStock

Ornamente und Symbole: © Aaltazar / iStock, © usetrick / iStock, © Viktoriia Ablohina / iStock, © calvindexter / iStock

ISBN 978-3-905836-32-5

Alle Rechte vorbehalten

www.allinti.ch

Inhalt

EINFÜHRUNG

TEIL 1: EINE ERSTE BEGEGNUNG

Die Geistige Welt spricht immer so zu dir, wie du selbst auch sprichst • Ein Wort zu Spirit, Geist und Seele • Wie erkenne ich ein Medium? • Unser begrifflicher Kompass: Was wir mit welchem Wort meinen • Grundlegende Empfehlungen zur Entfaltung deiner Medialität • Das Chakra-System und wie wir es nutzen können • Die vier Arten der Intuition • Eine beliebte Frage: Wie ist das eigentlich mit den »Toten«? • Wie kommunizieren geistige Wesen? • Die Clairs: deine persönliche Veranlagung zur Spirit-Kommunikation • Horizontale und vertikale Kommunikation • Unser Mantra ist: Was bedeutet das Symbol FÜR MICH? • Sich mit Spirit verbinden – und sich wieder erden

TEIL 2: TIEFER GEHEN

Geh deinen eigenen, einzigartigen Weg! • Medialität: High End geistiger Wahrnehmung • Die »Drei-Wege-Verbindung« • Wie erkenne ich, welche geistigen Wesen mit mir kommunizieren? • Warum unsere Ahnenlinie so wichtig für uns ist • Die Ahnenlinie erkennen und heilen• Familiengeheimnisse und ihre Folgen • Wie erkenne ich diese Geheimnisse? • Suizid ist kein Verbrechen • Warm-up für Medialität: Umgang mit der linken Gehirnhälfte • In eine gesunde und starke Beziehung zur Medialität hineinwachsen

TEIL 3: KOMPETENZ ERWERBEN

Prinzipien der Arbeit mit Spirit • Feinheiten bei der Übermittlung von Botschaften • Wissenswert: zwei unterschiedliche Formen der Medialität • Beweise: Wie du sie bekommst und mitteilst • Was für uns alle gilt, wenn wir hinübergehen • Wissenswert: Grundbegriffe der Medialität • Unsere spirituelle Heimat: die Seelenfamilie • Tiere in der Geistigen Welt • Medialität in unserer interkulturellen Welt • »Nahtoderfahrungen«

ANHANG

Solo-Übungen • LeserInnen-Service • Über den Autor

Einführung

Die Geistige Welt und ihr Organ – von mir Spirit genannt – zu verstehen stellt uns Menschen vor gewisse Herausforderungen. Doch es bietet auch großartige Chancen: sowohl für jeden und jede von uns wie für die Menschheit als Ganzes.

Für mich selbst geht es darum, dass ich das, was ich dazu sage und schreibe, auch selbst lebe. Die Geistige Welt hat mir aufgetragen: Was du verbreitest, musst du beweisen. Und du wirst auf die Probe gestellt!

Nehmen wir ein Beispiel: Gestern erst besuchte ich ein Bestattungsinstitut. Eine Person, die mir immer noch sehr am Herzen liegt, war verstorben. Im Alter von nur 20 Jahren! Es mag zunächst merkwürdig erscheinen, aber zur exakten Stunde, da es geschah, sah ich sie ganz deutlich vor meinem inneren Auge. Sie winkte mir zu, und ich begriff, dass sie sich verabschieden wollte. Viele Menschen haben solche Erlebnisse. Und immer tut es weh. Für mich selbst ergibt sich von daher eine wiederholte Verpflichtung.

Durch meine besonderen Schulungen und viele Jahre des Übens und Praktizierens bin ich in der Lage, den Kontakt mit Spirit bewusst herzustellen und – was besonders wichtig ist – mein Bewusstsein auch auf dieser speziellen Ebene zu halten. Somit kann ich zum Mittler werden zwischen der Geistigen Welt und den Angehörigen der Verstorbenen. Ich werde um Rat und Hilfe gefragt, damit die Hingeschiedenen in Frieden auf die andere Seite gehen können. Das ist jedes Mal eine Herausforderung für mich, auch nach so vielen Jahren der Erfahrung.

Etwas in dieser Art kann und wird auch dir geschehen, wenn du dich ernsthaft mit der Medialität beschäftigst. Das Leben selbst wird dich testen, ob du die Gaben der Geistigen Welt auch wirklich begreifst und anzuwenden verstehst. Denn auch diese Gaben sind etwas zutiefst Lebendiges.

Die Befähigung zur Medialität ist in uns allen gegeben. Nur muss sie sich entfalten und heranwachsen – so, wie auch das Leben selbst sich entfaltet, indem es durch uns und in uns heranwächst: stets in vielen kleinen und manchmal in großen Schritten. Das bedeutet, auch deine Gabe der Medialität wächst mit Übung und Erfahrung zur aktiven Fähigkeit heran. Es ist wie beim Erlernen einer Sprache, denn Medialität IST eine Sprache: Du vernimmst Botschaften, versuchst sie zu verstehen, wirst übend selbst zur oder zum Sprechenden – und schließlich beherrschst du die Sprache so, wie es sein soll.

TEIL 1

Eine erste Begegnung

Die Geistige Welt spricht immer so zu dir, wie du selbst auch sprichst

Die Geistige Welt kann mit uns immer nur auf unserer gegenwärtigen Verständnisebene kommunizieren. Unsere spirituellen Gewohnheiten entscheiden, welche Ebene das ist.

– ANTHON ST. MAARTEN –

Spirit wird immer so mit dir kommunizieren, wie du es auch verstehen kannst. Anders geht es nicht. Die Geistige Welt wird immer dein ganz persönliches, individuelles Verstehen adressieren. Im Sinne des obigen Zitats ist es somit entscheidend, wie du selbst auf die Geistige Welt blickst. Schaust du auf sie mit freudiger Erwartung auf wichtige Erkenntnisse? Oder, anders herum, mit falschen Glaubenssätzen? Alles, was zu dir gehört, ist auch das, was du anziehst. Folglich ist es unverzichtbar, dass du einen Blick auf dich selbst wirfst, um dich vorzubereiten. Vor der Geistigen Welt fallen alle Masken, das liegt in der Natur der Dinge. Spirit spricht:

Sei still! Schau nach innen! Geh in den inneren, stillen Teil deiner selbst!

Wenn du so handelst, wird dein Lohn groß sein. Du wirst Zusammenhänge erkennen, die dir sonst verschlossen bleiben. Du wirst Erkenntnisse gewinnen, die dein Leben und das anderer Menschen verbessern und heilen können.

Die Botschaften, die du empfangen wirst, sind von ganz anderer Natur als unser irdisches Leben, das von Gegensätzen und Problemen geprägt ist. Somit bergen Botschaften aus der Geistigen Welt immer auch etwas, das noch entschlüsselt werden muss. Unsere Sprache nennt es »Symbol«: ein Bild, ein Wort, ein Eindruck – irgendetwas, das du aus dem Effeff kennst, das dir deshalb vielleicht als ausgesprochen gewöhnlich erscheint. Jetzt aber steht es für etwas sehr Spezielles. Von daher deine Herausforderung: Wie filterst du die darin enthaltene Botschaft heraus? Hier kommt unsere vielleicht bedeutendste menschliche Gabe ins Spiel: unsere Intuition. Ein großer Teil dieses Buches wird sich deshalb auf die folgenden Fragen konzentrieren:

Wie interpretiere ich Symbole? Welche Rolle spielt die Intuition dabei? Wie unterscheide ich Intuition und Projektion?

Mit anderen Worten: Wie unterscheide ich das, was von mir selbst kommt, von dem, was die Geistige Welt mir mitteilen will?

Ein Wort zu Spirit, Geist und Seele

Ein Medium zu sein ist nichts, was man einfach mal so nebenbei erledigt. Als Medium bist du immer nur so, wie du wirklich und wahrhaftig bist! So ist auch das, was ich dir beibringen kann, etwas, was ich selbst jeden Tag lebe. Und es kann natürlich hier und da auch etwas anders sein als das, was andere Medien denken und wie sie konkret arbeiten. Oder aber sie benutzen dieselben Begriffe, meinen damit aber etwas anderes als ich hier. Unsere menschliche Sprache hängt an unseren Gedanken, und unser Gehirn ist einfach nicht in der Lage, die Tragweite und Tiefe dessen, was in der Geistigen Welt geschieht, auch nur annähernd wiederzugeben. Wie oft bedeutet doch schon im täglichen Leben ein und dasselbe Wort für verschiedene Menschen etwas gänzlich Verschiedenes! Oder zwei unterschiedliche Begriffe besagen im Grunde doch ein und dasselbe. Ein besonders schönes Beispiel im Deutschen ist das Wort »Hellsichtigkeit«. Wovon noch die Rede sein wird.

Der Oberbegriff ist für mich selbst »Geistige Welt« (großgeschrieben). Er bezeichnet auch alles, was oft mit »Übersinnlichkeit« bezeichnet wird – eine Wortprägung, die ebenfalls zu Missverständnissen führen kann. Mit »Spirit« meine ich, wie im Neuhochdeutschen inzwischen mehr oder weniger üblich, jene aktive Seite der Geistigen Welt, die durch einen »Sender« zu uns spricht. Womit wir bei jener Art von Kommunikation wären, wie sie uns Medien besonders interessiert: der Verbindung zu einem Wesen, das die Erde verlassen hat und das nun als geistiges Wesen zu uns spricht.

Du kannst also sagen: »das geistige Wesen, das meine Mutter ist«, oder »das geistige Wesen oder der Geist meines Vaters«. Oder, im traditionellen Sinn: »meine Mutter oder mein Vater, die jetzt im Himmel sind«.

Wenn ich von »Seele« spreche, dann meine ich den unsterblichen und immerwährenden Teil des Geistes und damit auch unseren eigentlichen Kern, unser innerstes Selbst, unser wahres Ich. Poetisch ausgedrückt: die »ewige Flamme«, den »Motor der Geistigen Welt« – also jenen Teil von uns, der über alle Zeitalter hinweg durch verschiedene Inkarnationen geht, um im Diesseits und Jenseits unterschiedliche Erfahrungen zu machen und deren Essenz in sich aufzunehmen.

Wie erkenne ich ein Medium?

Das ist im Grunde sehr einfach: indem es mir unzweifelhafte Beweise für die Kommunikation mit Spirit erbringt. Wenn also jemand sagt: »Ich sehe vor meinem inneren Auge jemand, der dich sehr liebt«, oder: »Ich sehe ein Wesen in vorgerücktem Lebensalter, das einen Bart trug«, dann ist das von sich aus noch kein Beweis. Ein echtes Medium muss eine schlüssige Antwort auf zwei wichtige Fragen erbringen:

Wer ist das kontaktierte Wesen in der Geistigen Welt?

Woran kann der Adressat der Botschaft dieses Wesen erkennen und anerkennen?

Erst dann sprechen wir meiner Ansicht nach von medialer Kommunikation oder Spirit-Kommunikation.

Manchmal ist die Nachricht schlicht und einfach auch, dass ein geistiges Wesen für dich da ist, dass es bei dir ist, dass es über dich wacht. Was uns zu einem weiteren wichtigen Punkt bringt: Wenn wir von echter Medialität sprechen, ist die Nachricht immer positiv. Sie will aufbauend sein. Sie will Licht in dein Leben bringen. Was dunkle Gedanken und Gefühle bringt, was dich hinabzieht, ist keine genuin spirituelle Nachricht. Sondern nur etwas, das im Gehirn passiert – eine Projektion, vielleicht sogar eine reine Fantasie.

Unser begrifflicher Kompass: Was wir mit welchem Wort meinen

Immer wenn es um Medialität geht, kann es zu Missverständnissen kommen. Das liegt nicht nur an gängigen Vorurteilen, sondern sehr oft auch daran, dass ein und dasselbe Wort mit unpassenden oder unterschiedlichen Inhalten in Verbindung gebracht wird. Nicht zuletzt sind dafür auch die Medien selbst verantwortlich – allerdings auch ohne ihre eigene Schuld. Ein kluger Mann hat einmal gesagt: Es gibt so viele Arten von Medialität, wie es Medien gibt. Auch ich selbst praktiziere mein eigenes System, wenn auch in bewusster Anlehnung an bewährte und überlieferte Methoden. Um Missverständnisse zu vermeiden, im Folgenden deshalb einige wichtige Klarstellungen dazu, was genau ich mit welchem Begriff meine.

Erdung

Damit meine ich, dass wir uns innerlich mit unseren Wurzeln im menschlichen Dasein verbinden – in Gedanken, Gefühlen, möglichst in unserem ganzen Sein.

Meditation

In der Meditation geht es darum, den Verstand zu beruhigen und ihn zu lehren, sich selbst – als rationalen Teil unseres Gehirns – gleichsam zur Seite zu schieben. Damit kommen wir dem Zustand der Trance schon sehr nahe.

Trance

In Trance erlaubt uns die Geistige Welt, ihr nahe zu kommen, ja, sie in uns einzulassen – etwa, indem sie unsere Stimmbänder, unsere Zunge, unsere Hände für ihre Nachrichten benutzt.

Merke!

Im Zustand der Trance, wie sie in diesem Kurs gelehrt wird, bleiben wir voll bewusst. Wir wissen zu jedem Zeitpunkt ganz genau, was gerade passiert.

Um es ganz deutlich zu sagen: Wir sind nicht »besetzt«. Keiner ist besetzt!

Wir sind zu jedem Zeitpunkt absolut in Kontrolle.

Channeling

Hier ist es so, dass uns das geistige Wesen sehr nahe kommt und uns Worte diktiert. Es kann im Medium auch Emotionen und/oder körperliche Empfindungen hervorrufen, die dieses dann weitergibt.

Chakren

Eines der bekanntesten Symbolsysteme mit unterschiedlichen Ausprägungen. Für uns spielt es keine Rolle, ob es sieben, neun oder zwölf Chakren gibt. Es geht darum, gewisse Energiepunkte im menschlichen Körper zu benutzen, die für Medialität wichtig sein können.

Clairs

Damit meine ich unsere eigentlichen medialen Fähigkeiten. Sie stehen meiner Ansicht nach mit allen unseren körperlichen Sinnesorganen in Verbindung. Insofern lehne ich mich mit meiner Terminologie an das französische clair (klar) an und spreche von Clairs, um herauszustellen, dass es uns Medien letztlich um Klarheit der Wahrnehmung geht und nicht um die Bevorzugung des (inneren) Sehens.

Ich benutze das Wort Clair gern auch gegenüber meinen Schülerinnen und Schülern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, weil es deren gewohnten muttersprachlichen Begriff »Hellsehen« präzisieren hilft. Nun will ich keineswegs in deinen gewohnten Sprachgebrauch eingreifen. Im Gegenteil. Wir sollten alle bei unseren bewährten Gewohnheiten bleiben. Nur ist eben auch wichtig, uns nicht rein von der Gewohnheit begrenzen zu lassen. Und wo gälte das mehr als bei der Entfaltung unserer medialen Fähigkeiten?

Bleib also, wenn du willst, ruhig bei deiner gewohnten Begrifflichkeit. Wir sagen ja auch nach wie vor »Telefon«, oder? Dabei ist es mittlerweile selbstverständlich, dass es nicht nur um ein Medium für die Übermittlung von Nachrichten für unsere Ohren geht. Lass dich überraschen, wie es ums »Hellsehen« steht, wenn wir alles zulassen, was in unseren Talenten steht.

Mit der Geistigen Welt zu üben ist immer und überall möglich. Sie ist ja immer bei uns. Also übe beim Autofahren. Übe im Supermarkt. Oder wenn du beim Zahnarzt bist. Und unterziehe deine Verbindung einem Test – wieder und wieder!

Nun schau, dass es Spaß macht! Und scheue die Arbeit nicht!

Tipp

Tagebücher sind immer sehr hilfreich, wenn es darum geht, etwas Neues zu erlernen. Aufzuschreiben, womit man sich gerade beschäftigt, klärt allein schon manche Frage, die noch bleibt. Und seine Aufzeichnungen später wieder durchzulesen stützt das Gedächtnis, um das Erlernte auch wirklich zu behalten. Oder später wieder darauf zurückzukommen und es voll und ganz zu verstehen. Mir selbst hat das Tagebuchschreiben in den Jahren meiner Ausbildung zum Medium viel geholfen. Ich empfehle es ausdrücklich auch dir. Auch, weil es nicht nur den mentalen Lernprozess unterstützt, sondern zusätzlich hilft, eine emotionale Beziehung zur Geistigen Welt aufzubauen. Du kannst da auch sehr zeitgemäß vorgehen, wenn du willst: Etwas ganz nebenbei ins Smartphone zu tippen ist eine sehr elegante Methode, um auch spontane Gedanken festzuhalten, die sonst leichter in Vergessenheit geraten, als man zunächst für möglich hält.

In dieses »Buch« gehört zweierlei: erstens deine Träume und zweitens eine Begriffsliste.

Ersteres dürfte kein Problem sein, wenn du nachhaltig bei der Sache bleibst, denn es bereichert die Selbsterkenntnis ungemein, selbst ohne Ambitionen auf vollständige Entwicklung deiner medialen Talente. Die Erinnerung an unsere Träume kann sehr gut trainiert werden. Sie entwickelt sich ganz von allein, wenn man dranbleibt. Auch du wirst deinen eigenen Weg finden können. Wobei es immer am besten ist, die Aufschreibung – zumindest am Anfang – möglichst direkt nach dem Aufwachen zu machen.

Bei der Begriffsliste geht es darum, dass du deine ganz persönliche intuitive Sprache entwickelst. Schritt für Schritt. Und sobald du die ersten Schritte gegangen bist, wird dir sehr klar geworden sein: Die Geistige Welt redet mit dir auf eine sehr persönliche, ja intime Art und Weise. In einer »Sprache«, die nur für dich bestimmt ist, weil nur du selbst sie entschlüsseln kannst. Und sehr oft erscheint uns die wunderbare Vielfalt und Tiefe der Geistigen Welt in einem Traum. Schon die ältesten Schriften der Menschheit zeigen, dass Träume eine allgemeingültige Art und Weise sind, wie sich Spirit in unserer Welt kundgibt.

Es ist die Sprache der Symbole, um die es hier geht. Und es geht darum, dass das, was gezeigt wird, nur für dich eine Bedeutung hat.

Entnimm also den Beschreibungen deiner Träume stichwortartig die hervorstechenden Symbole. Das können auch Dinge sein, die zunächst als nebensächlich erscheinen, die sich aber wiederholen. So erschaffst du dir einen eigenen Raum, um der Geistigen Welt auf deine persönliche, einzigartige Art und Weise zu begegnen. Auch hier gibt es eine einfache Regel:

Wenn ein Symbol, ein Begriff oder gar eine ganze Vision sich mindestens drei Mal wiederholt, dann weißt du, dass es etwas ist, was Spirit dir mitteilen möchte.

Da ist dann etwas mit einer ganz einzigartigen Bedeutung nur für dich selbst – exklusiv für dich und für niemand anders.

Symbole sind dazu da, dass sie gedeutet werden. Du musst »dahinter« gelangen, um zur Information zu gelangen, die ein Symbol enthält. Um zu erfahren, was damit gemeint ist, lass uns wieder an etwas ganz Einfaches denken. Zum Beispiel an eine Tomate. Sie ist mir dreimal im Traum erschienen und scheint somit Teil meiner eigenen intuitiven Sprache zu sein. Ich frage mich jetzt:

Was bedeutet »Tomate« für mich? Wohlgemerkt: Nur für mich selbst. Es geht jetzt nicht darum, in einem Symbollexikon nachzuschauen, was darunter zu verstehen ist.

Aha! »Tomate« erinnert mich an die Suppe, die meine Großmutter immer gemacht hat. Weil dieses Symbol sich nun einige Male wiederholt hat, erinnert »Tomate« mich also an meine eigene Großmutter. Und das bedeutet, dass die Schwingung »Großmutter« jetzt hier ist, wenn »Tomate« für mich spontan fühlbar wird.

Du weißt also jetzt, dass »Tomate« für dich »Großmutter« bedeutet. Nehmen wir nun an, du bist schon weiter fortgeschritten auf dem Weg, den wir hier beschreiben, und du machst eine Lesung für eine andere Person. Spontan wird »Tomate« für dich präsent – sei es als Vision oder durch eine Fühlbarkeit. Das heißt, die Großmutter der betreffenden Person gibt dir ein Symbol, das für dich selbst eine Bedeutung hat. Da es aber in der Lesung um die andere Person geht, kannst du zu dieser Person sagen: »Ich fühle die Präsenz deiner Großmutter an deiner Seite.«

So kommst du dem näher, welche Nachricht sie der anderen Person zudenken will. So etwas passiert sehr, sehr oft – auch und gerade dann, wenn du am Anfang deines medialen Weges stehst.

Viele hegen die Erwartungshaltung, dass wir ein geistiges Wesen so sehen sollten, wie es uns etwa in Filmen gezeigt wird. Oder wir erwarten, dass es so mit uns sprechen sollte, wie wenn im Radio gesprochen würde. Aber die Sprache der Geistigen Welt ist sehr subtil! Sie kommt sehr oft auf indirektem Weg zu uns, hauptsächlich durch Symbole, und diese müssen in unsere eigene intuitive Sprache »übersetzt« werden. Darauf müssen wir immer zurückkommen. Vorerst halten wir fest:

Merke!

Obwohl es durchaus ikonische Symbole gibt, die alle Menschen verstehen, bestehen noch viel mehr Symbole, die nur für dich selbst wichtig sind. Und das sind genau die entscheidenden Symbole für dein eigenes Leben. Du entschlüsselst sie, indem du deine eigene intuitive Sprache erlernst.

Grundlegende Empfehlungen zur Entfaltung deiner Medialität

Schaffe einen persönlichen Raum und eine Routine für die Kommunikation mit Spirit

Richte dir einen Raum in deinem Zuhause ein, der speziell für diesen Zweck bestimmt ist. Sollte das nicht möglich sein, wähle einen anderen Ort, an dem du es dir so schön wie möglich machen kannst. Benutze den gewählten Platz so oft wie möglich. Er wird sich mit deiner psychischen Energie aufladen.

Natürlich kannst du auch an diesem Ort beten und meditieren. Aber wenn möglich, benutze ihn nur zur Kommunikation mit der Geistigen Welt. So schaffst du dir eine Routine für die Kommunikation mit Spirit. Sei offen für alles – was immer kommen mag. Und lasse die Kommunikation fließen, ohne sie gleich interpretieren zu wollen.

Und bleib beständig, übe regelmäßig. Wenn du dich nur alle paar Wochen dransetzt, wird es heute nicht klappen und auch die nächsten zwei Jahre nicht.

Rufe die Geistige Welt bewusst und deutlich an. Halte das Gespräch in Gang

Sage der Geistigen Welt sehr klar und eindeutig, dass du mit ihr kommunizieren willst. Bitte darum, dass die Informationen so übermittelt werden, dass du sie verstehen kannst. Dies ist ungemein wichtig, denn aufrichtige Bitten werden erhört. Vereinbare einen Termin, wenn du willst. Und halte dein Wort!

Ideal wäre es so: Du sitzt an deinem Ort, wie wenn du unter einem Baum sitzen würdest. Und wartest ganz einfach, bis eins der Blätter auf dich herabfällt. Ja, es geht! Also gib dir keine Mühe, die Information auf Gedeih und Verderb hervorzubringen. Bitte eher darum.

Ernährung und Schlaf

Ich persönlich bin nicht der Überzeugung, es sei nötig oder ratsam, dass wir alle Vegetarier werden, um unsere Medialität zu entwickeln. Höre auf deinen Körper und vertraue auf seine Signale. Um herauszufinden, ob es für dich günstig ist, vegetarisch zu leben, könntest du deine Blutgruppe testen lassen. In jedem Fall sollten wir uns vor schweren Mahlzeiten und zu viel Eiweiß hüten.

Gönn dir deine Ruhepausen und acht Stunden Nachtschlaf. Ausgeruht zu sein fördert die Aufmerksamkeit und dient der Empfänglichkeit für die subtilen Energien, um die es uns geht.

Meditiere und erde dich regelmäßig