Elvis - Melody Adams - E-Book

Elvis E-Book

Melody Adams

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Beschreibung

Nach einem Leben als Versuchsobjekt in einem Labor glaubt Elvis, dass es eine erhebliche Besserung seiner Umstände war, als er als Exot in den Privatbesitz eines reichen Emirs gelangt. Doch wie wirkliche Freiheit und Lebensqualität aussieht, erfährt er erst, als man ihn aus der Gefangenschaft befreit. Er lernt, dass er ein Alien Breed ist und dass seine Leute auf einem Planeten namens Eden leben. Ein Planet, der Elvis neues Zuhause werden soll. Doch Elvis will nicht nach Eden. Zumindest nicht ohne die Frau, die seit seiner Befreiung jeden seiner Gedanken dominiert und ihn selbst in seinen Träumen verfolgt. Doch wie soll er sie davon überzeugen, dass sie zu ihm gehört?

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Seitenzahl: 92

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Table of Contents

Elvis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Epilog

Epilog 2

Elvis

Alien Breed Series Buch 78

Melody Adams

Science Fiction Romance

Elvis

Alien Breed Series Buch 78

Melody Adams

Deutsche Erstausgabe 2025

Love & Passion Publishing

www.lpbookspublishing.com

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copyright © 2025 by Melody Adams

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© Cover Art by CMA Cover Designs

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Alle Rechte vorbehalten.

Alle Personen und Gegebenheiten in diesem Buch sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit noch lebenden oder bereits verstorbenen Personen sind rein zufällig.

Nach einem Leben als Versuchsobjekt in einem Labor glaubt Elvis, dass es eine erhebliche Besserung seiner Umstände war, als er als Exot in den Privatbesitz eines reichen Emirs gelangt. Doch wie wirkliche Freiheit und Lebensqualität aussieht, erfährt er erst, als man ihn aus der Gefangenschaft befreit. Er lernt, dass er ein Alien Breed ist und dass seine Leute auf einem Planeten namens Eden leben. Ein Planet, der Elvis neues Zuhause werden soll. Doch Elvis will nicht nach Eden. Zumindest nicht ohne die Frau, die seit seiner Befreiung jeden seiner Gedanken dominiert und ihn selbst in seinen Träumen verfolgt. Doch wie soll er sie davon überzeugen, dass sie zu ihm gehört?

Kapitel 1

Phoebe

Ich musste michwirklich sehr zusammenreißen, um diesen widerlichen Mistkerl von einem Emir nicht in die Eier zu treten. Reiche Säcke wie er dachten, dass sie mit Geld alles kaufen oder Probleme verschwinden lassen konnten. Ich arbeitete seit über zehn Jahren als Gutachterin der UN und ich hatte schon so einiges zu sehen und zu hören bekommen. Doch dieser Fall war etwas Neues. Ein ganze ‚Zirkus‘ von sogenannten ‚Exoten‘, die der Emir sich angeschafft hatte. Tiere und auch Menschen mit verschiedenen genetischen Defekten und ein waschechter Alien. Der Alien war von einiger Zeit befreit worden und seine Aussage hatte den Fall in der UN ins Rollen gebracht.

„Können wir die Sache nicht erst einmal in Ruhe bei einem Glas Tee besprechen?“, fragte Mr. Mahadi, der Anwalt des Emirs.

„Ich bin nicht hier, um Tee zu trinken, Mr. Mahadi. Ich bin hier in meiner Rolle als Gutachterin der UN, um diese sogenannten ‚Exoten‘ zu begutachten und dann zu entscheiden, wie und wo sie am besten untergebracht werden können.“

„Es ja alles gut und schön“, sagte Mr. Mahadi. „Doch genau das können wir doch gerne in Ruhe besprechen. Der Emir ist ein sehr großzügiger Mann. Ich bin sicher…“

„Mr. Mahadi!“, sagte ich entrüstet. „Versuchen Sie etwa anzudeuten, dass ich bestechlich bin? – Ich kann Ihnen versichern, dass keine Summe der Welt mich davon abbringen könnte, meinen Job zu tun!“

„Nein, nein, natürlich nicht“, sagte der Anwalt ein wenig panisch. „Das hab ich nicht gemeint. Ich meinte nur, dass wir doch zivilisierte Leute sind und dies irgendwie zur Zufriedenheit aller lösen können.“

„Ich bin zufrieden, wenn alle Opfer dieses Skandals ein gutes neues Zuhause gefunden haben“, sagte ich. „In Freiheit!“

„Aber…“, begann der Anwalt erneut.

„Sie haben Mrs Campell gehört“, unterbrach Thomas, einer meiner Begleiter den schleimigen Bastard. „Ist dies, wo sich die Exoten befinden?“, fragte er, als wir bei einer Tür angekommen waren.

„Ja, doch…“

Thomas öffnete die Tür und wir traten ein.

„Aber…“, sagte der Emir protestierend in Arabisch. „Ich dachte, ich wollte doch nächste Woche den Fall in der UN besprechen. Ich bin sicher, wie können zu einer Vereinbarung kommen.“

„Sorry, Eure Hoheit“, sagte ich bestimmt, ebenfalls in Arabisch. „Euer Vater hat das Abkommen gegen Trafficking unterschrieben und Eure Hoheit ist von dem Abkommen nicht zurückgetreten. Deswegen seid Ihr auch dafür verantwortlich, wenn ihr das Abkommen brecht. Wir sind hier, um diese zu Unrecht gefangen gehaltenen Personen und Tiere zu konfiszieren.“

„NEIN!“, brüllte der Emir und seine Wachen zückten ihre Waffen.

Ein Knurren erklang. Mein Blick fiel auf einen Mann in einem der Käfige. Ein Alien Breed, wie ich an der Kopfform erkannte. Er hatte die Gitterstäbe fest umklammert und zeigte seine langen Fänge. Ein Schauer lief über meinen Rücken und ich war mir nicht sicher, ob es ein Angstschauer war, oder etwas ganz anderes.

Unbekannter Alien Breed

Ich wanderte inmeiner Zelle hin und her. Wochen waren vergangen, seit der seltsame Alien befreit worden war. Und mit ihm war auch die Prinzessin verschwunden. Rania war der einzige Lichtblick in meinem Leben gewesen. Ich vermisste sie. Laut Ines, deren Käfig gleich gegenüber vom Glaskasten des Aliens stand, hatte der Alien versprochen, dass er dafür sorgen würde, dass man die anderen Exoten wie mich auch befreite. Doch nichts war geschehen. Nicht, dass ich mir viel Hoffnung gemacht hatte. Es hatte eine lange und blutige Schießerei gebraucht, um nur zwei Leute hier herauszuholen. Wie sollte jemand es schaffen, über dreißig Exoten zu befreien? Nein, das war von Anfang an nichts als ein leeres Versprechen gewesen. Stimmen rissen mich aus meinen trüben Gedanken.

„Was ist da los?“, fragte Lucinda, eine Frau, die so klein war, dass sie mir nicht einmal bis zum Knie reichte.

„Keine Ahnung, Lucinda.“

„Das sind Fremde“, sagte Moses, dessen Käfig dicht bei der Tür war. „Sie sprechen Englisch.“

„Englisch?“

„Ja. Verstehst du kein Englisch?“

Ich schüttelte den Kopf.

„Nein.“

„Kannst du verstehen, was sie sagen?“, wollte Lucinda wissen.

„Irgendwas von UN.“

„UN? Was ist das?“, fragte ich.

„Eine weltweite Organisation, wo sich alle Länder treffen und Politik machen. Irgendsowas. Ich weiß nicht genau.“

„Hmm“, sagte ich. „Politik?“

„Politik?“, echote Lucinda.

Die Tür öffnete sich, und ein aufgeregt dreinschauende Emir und seine Wachen folgten einer Gruppe von Männern und Frauen, die ich nie zuvor gesehen hatte.

„Aber…“, sagte der Emir protestierend. „Ich dachte, ich wollte doch nächste Woche den Fall in der UN besprechen. Ich bin sicher, wie können zu einer Vereinbarung kommen.“

„Sorry, Eure Hoheit“, sagte eine Frau mit langen, blonden Haaren. Sie sprach Arabisch mit Akzent. „Euer Vater hat das Abkommen gegen Trafficking unterschrieben und Eure Hoheit ist von dem Abkommen nicht zurückgetreten. Deswegen seid Ihr auch dafür verantwortlich, wenn ihr das Abkommen brecht. Wir sind hier, um diese zu Unrecht gefangen gehaltenen Personen und Tiere zu konfiszieren.“

„NEIN!“, brüllte der Emir und seine Wachen zückten ihre Waffen.

Ich knurrte, als die Wachen ihre Waffen auf die Frau richteten. Wenn sie der Frau auch nur ein Haar krümmten, dann würde ich dafür sorgen, dass sie es bereuten. Diese Frau gehörte mir. Mein Biest wusste es. Ich wusste es. Sie war mein.

Die Frau wandte den Kopf und starrte mich an. Ich umklammerte die Gitterstäbe so fest, dass meine Knöchel schmerzten. Ich wünschte, ich könnte diese verdammten Stäbe herausreißen und zu meinem Weibchen eilen. Doch ich hatte mehr als einmal versucht, die Gitter zu verbiegen oder zu brechen, doch das Metall war zu stark. Es war eine Spezialanfertigung, nachdem ich am Anfang geschafft hatte, aus meinem alten Käfig auszubrechen. Damals hatte ich geschafft, zwei der Wachen zu töten, ehe man mich mit einer dieser verdammten Spritzen außer Gefecht gesetzt hatte. Das Labor musste dem Emir einige Ampullen des verdammten Mittels mitgegeben haben, als sie mich an den Emir verkauft hatten. Normale Betäubungsmittel wirkten bei uns nicht. Ich hatte keine Vorstellung, was ich war, doch ich wusste, dass ich und die anderen Gefangenen im Labor, anders als die Menschen waren. Alles, was ich kannte, war das Labor und diesen Ort. Ich hatte keine Ahnung, was sich da draußen befand. Ich war stets gefangen gewesen. Doch zumindest hatte man hier keine schmerzhaften Experimente an mir durchgeführt. Ich war ein Schauobjekt. Wie all die anderen armen Seelen hier.

Drei mir unbekannte Männer, die zu der Frau zu gehören schienen, zückten ebenfalls ihre Waffen. Doch Frau jedoch blieb vollkommen ruhig, als wenn nichts Besonderes geschehen war. Mein Biest wurde extrem unruhig. Die Wachen bedrohten mein Weibchen und ich war in diesem verdammten Käfig vollkommen nutzlos.

„Wenn mir oder jemandem in meinem Team etwas geschieht, wird das unangenehme Folgen haben, Eure Hoheit“, sagte sie. „Glaubt Ihr, dass auch nur eines der anderen Emirate auf Eure Seite stellen wird, nur wegen ein paar Exoten? Ich versichere Ihnen, Eure Hoheit, dass die geschäftlichen Beziehungen zu den USA wichtiger für sie sein wird, als Euch zu schützen.“

„Senkt die Waffen“, brummte der Emir. Seine Augen musterten mein Weibchen voller Hass. Es war offensichtlich, dass er sie liebend gerne tot sehen würde, doch ihre Worte schienen ihn überzeugt zu haben.

Phoebe

Es war nichtdas erste Mal, dass ich eine Waffe auf mich gerichtet gehabt hatte, und es würde wohl auch nicht das letzte Mal gewesen sein. Es war kein gutes Gefühl, doch ich hatte gelernt, ruhig in solchen Situationen zu sein. Man konnte eine angespannte Situation nicht entschärfen, wenn man hysterisch wurde. Nachdem wir diese unangenehme Situation hinter uns gelassen hatten, begann mein Team von Käfig zu Käfig zu gehen und zu katalogisieren, womit wir es hier zu tun hatten. Ich ließ sie ihre Arbeit tun und schlenderte selbst ein wenig durch die Halle, die mit Käfigen verschiedener Größe angefüllt war. Ich mied es, in die Nähe des Alien Breeds zu gehen. Er machte mich irgendwie nervös. Doch ich war mir seiner Anwesenheit in der Halle überaus bewusst, egal wo ich mich befand und wie viele Käfige sich zwischen uns befanden. Vor einem großen Glaskasten blieb ich stehen. Er war leer. Dies musste für den Alien gewesen sein, der von einem Team des CIA befreit worden war.

„Larrdon hat versprochen, dass er dafür sorgen würde, dass man uns befreit“, erklang eine weibliche Stimme hinter mir.

Ich wandte mich um. In dem Käfig gegenüber dem Glaskasten befand sich eine Frau, die an Hypertrichose litt. Eine genetische Anomalie, die sich durch starken Haarwuchs am ganzen Körper, inklusive dem Gesicht auszeichnete.

„Ich hab ehrlich nicht daran geglaubt, dass tatsächlich jemand für uns kommen würde.“ Sie schaute mich aus großen, dunklen Augen an. „Ich bin Ines.“

„Phoebe“, erwiderte ich und reichte der Frau meine Hand durch das Gitter. „Ich arbeite als Gutachter für die UN.“

„Man wird uns also wirklich alle befreien?“, fragte Ines. „Wo sollen wir hin?“

„Nun, erst einmal werden wir euch alle hier rausholen und nach New York bringen. Wir haben Ärzte und Therapeuten bereit, die sich um euch kümmern werden, bis wir individuell entscheiden können, was mit wem geschieht. So weit möglich bleibt dies natürlich eure Entscheidung. Doch das Entscheidende ist, dass – egal wo ihr zukünftig leben werdet – ihr frei seid und niemand euch mehr als Kuriosität missbraucht.“

Ines lachte. Ein freudloses Lachen.

„Einen solchen Platz gibt es auf der Erde nicht“, sagte sie bitter. „Wir sind, waren und werden immer Kuriositäten sein.“

Ines Worte gingen