Enneagramm-Homöopathie - Detlef Rathmer - E-Book

Enneagramm-Homöopathie E-Book

Detlef Rathmer

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Beschreibung

Die Kombination von Homöopathie und Enneagramm in Form der neuen Enneagramm-Homöopathie ermöglicht eine bislang nicht bekannte tiefgreifende Heilung und Linderung sämtlicher Erkrankungen des Menschen (Patienten) Ausführliche und umfassende Darstellung der Enneagramm-Homöopathie vom Heilpraktiker und Enneagramm-Experten Detlef Rathmer mit jahrzehntelanger Berufserfahrung im Bereich der psychologischen Homöopathie Ein spannender Wegweiser zum allgemein besseren Verständnis der Homöopathie und deren Wirkweise mit vielen theoretischen Grundlagen sowie zahlreichen lebendigen Praxisbeispielen und ausführlicher Beschreibung der sog. homöopathischen Erstanamnese Praktische und hilfreiche Übersichten vertiefen und erweitern das psychologische Wissen und erleichtern auf diese Weise das Verständnis auch komplexer Zusammenhänge und Wissensstrukturen Mit dynamischen Beschreibungen aller 9 Enneagrammtypen sowie der Darstellung wichtiger Themen, Facetten und Symboliken der einzelnen 9 Enneatypen Ein zuverlässiger Ratgeber vom Autor der Enneagrammbücher Die 27 Persönlichkeiten des Enneagramms, Rathmer`s Enneagramm-Typentest, Die Praxis der Typbestimmung sowie Rathmer`s großes Enneagramm-Lexikon von A-Z.

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Vorwort

Jeder Mensch

besitzt im Kern

seiner Persönlichkeit

eine vorherrschende,

aber ihm in aller Regel

verborgene Grundleidenschaft.

Diese ist die wahre Ursache

für seine Krankheit und sein Leid,

denn sie ist die unbewusste Leidenschaft,

die Leiden (für sich selbst und andere) schafft.

Die Enneagramm-Homöopathie ermöglicht Heilung auf

dieser tiefsten Ebene des Menschseins/Krankseins,

indem sie durch die Gabe eines homöopathischen

Einzelmittels die verborgene Grundleidenschaft

des Patienten und damit auch seine

individuelle Lebenskraft wieder

ins Gleichgewicht bringt.

Detlef Rathmer

Wichtige Begriffsbestimmungen/Abkürzungen/Hinweise

Enneagramm (von altgriechisch ἐννέα, ennea, „neun“, und γράμμα, gramma, „das Geschriebene, das Zeichen, der Buchstabe“) bezeichnet ein neunspitziges Symbol, das als grafisches Strukturmodell neun grundsätzliche Qualitäten bzw. Urprinzipien des Universums unterscheidet, ordnet und miteinander in Beziehung setzt (siehe auch die Vorderseite des Buchcovers).

Enneagramm-Fixierung (auch Charakterfixierung) bedeutet, dass jeder Enneagrammtyp von einem Ideal ausgeht, einem charakterlichen Fixpunkt, an dem sich seine Lebensgestaltung ausrichtet und auf den er fixiert ist. Es macht geradezu das Verhaltensmuster des beschriebenen Typs aus, trotz aller Widrigkeiten an seinem Ideal, an seinem Vorstellungen, Meinungen etc. festzuhalten.

Flügel: Ein Typ weist meist auch Eigenschaften seiner beiden direkten Nachbarn auf, welche als Flügel (engl. „wings“) bezeichnet werden (Typ 1 hat z.B. die benachbarten Flügel 9 und 2).

Kontratyp (Abk. „KT“): Die entsprechenden Eigenschaften (vor allem die sog. intrinsische Motivation der jeweiligen Grundleidenschaft) drücken sich bei diesem Typ tendenziell entgegengesetzt aus, trotzdem ist und bleibt die Grundmotivation dieselbe genauso wie bei den anderen Typen, weil sie aber (unbewusst) negiert/versteckt wird, ist sie häufig nur sehr schwer erkennbar.

Normaltyp: Die entsprechenden Eigenschaften (vor allem die sog. intrinsische Motivation der jeweiligen Grundleidenschaft) drücken sich bei diesem Typ in normaler Form aus.

Stress- und Entspannungspunkte: In dem Enneagramm-Symbol hat jeder der 9 Enneagrammpunkte zwei Verbindungslinien. Diese sind Pfeile, deren einer auf eine „schlechte“ Entwicklung des jeweiligen Typs hinweist (= Desintegration, Devolution, Stresspunkt) und deren anderer die „gute“ positive Entwicklungslinie des Enneatyps darstellt (= Integration, Evolution, Entspannungspunkt).

Triaden: Nach der enneagrammatischen Persönlichkeitstypologie verfügt jeder Mensch über drei Intelligenzzentren: Kopf(Verstand/Ratio), Herz(Emotionen) und Bauch(Instinkt). Diese Zentren nennt man auch Triaden. Die Kopftriade (= Denk-Zentrum mit dem Kennzeichen „Angst“) umfasst die Enneagramm-Muster 5, 6 und 7, die Herztriade (= Gefühls-Zentrum mit dem Kennzeichen „Image“) die Muster 2, 3 und 4, die Bauchtriade (= Instinkt-Zentrum mit dem Kennzeichen „Aggression“) die Enneagrammpunkte 8, 9 und 1.

Typentwicklung im Lauf des Lebens: Der jeweilige Enneatyp entwickelt sich in der 1. Lebenshälfte tendenziell mehr in Richtung seines entsprechenden Stresspunktes (erster Höhepunkt dieser Phase ist die Pubertät) und nimmt dabei oft dessen typische Eigenschaften, auch in Form entsprechender allgemeiner Unbewusstheit dem Leben gegenüber, an. Etwa ab Beginn der 2. Lebenshälfte (ca. ab dem 35 - 45 Lebensjahr) entwickelt sich der Mensch dann tendenziell mehr in Richtung seines entsprechenden Entspannungspunktes (der Mensch kommt in ein gesetzteres Alter und nimmt seine in der ersten Lebenshälfte aufgebaute persönliche Identität, sein fiktives Selbst im besten Falle nicht mehr so absolut wichtig!) und nimmt dessen typische Qualitäten an, tendiert dann mehr in Richtung Bewusstheit und Ganzheit. Diese Tatsache ist bei der Typbestimmung entsprechend zu berücksichtigen indem man schaut, in welcher Phase seines Lebens der zu typisierende Mensch sich gerade befindet. Ansonsten kann es bei der Typbestimmung schnell zu Verwechslungen und damit zu falschen Resultaten kommen.

Untertypen (27): Innerhalb eines Enneagramm-Musters existieren jeweils drei sog. Untertypen, 1. der selbsterhaltende Untertyp (Abkürzung: SE), der den Fokus seiner Aufmerksamkeit immer zunächst auf sich selbst und das eigene Überleben richtet, 2. der soziale Untertyp (Abkürzung: SO), der seinen Aufmerksamkeitsfokus primär auf die Gemeinschaft mit anderen Menschen richtet und 3. der sexuell-aggressive oder Beziehungstyp (Abkürzung: S), der sich selbst immer fokussiert und definiert in Bezug auf einen Partner oder eine andere ihm vertraute Person im privaten Bereich. Jeder Mensch hat Anteile von allen drei Untertypen, aber zu unterschiedlichen prozentualen Anteilen. Meistens besitzen zwei dieser noch unterhalb des eigentlichen Enneatyps liegenden Instinktvarianten eine deutlich stärkere Dominanz im Gegensatz zum drittstärksten Instinkt, der oft erheblich weniger ausgeprägt ist. Sind die beiden ersten Untertypenausprägungen etwa gleich stark vorhanden, erschwert dies eine genaue Bestimmung des letztlich vorherrschenden primären Instinkts in der Praxis.

Verstärkungstyp: Die entsprechenden Eigenschaften (vor allem die sog. intrinsische Motivation der jeweiligen Grundleidenschaft) drücken sich bei diesem Typ verstärkt aus.

Einführung

Das Enneagramm ist ein uraltes, universelles System der Selbsterkenntnis, um auf diesem Wege als Mensch inneres Wachstum, mehr Bewusstheit und ganzheitliche Heilung zu erfahren. Danach lässt sich jeder Mensch neun unterschiedlichen Persönlichkeitsmustern zuordnen, die jeweils eine ganz eigene Weltsicht, typische Verhaltensweisen und vor allem einen typischen inneren Antrieb (die sog. intrinsische Motivation, siehe dazu die einführende Übersicht auf Seite →) aufweisen, der alle Lebensumstände tiefgreifend durchdringt und damit auch bestimmt. Durch die Bestimmung des eigenen Enneagrammtyps und die Beschäftigung mit diesem einen von neun möglichen Persönlichkeitsmustern werden die eigenen Lebenszusammenhänge bewusster und klarer, man erkennt mitunter schlagartig, warum man selbst in dieser Welt immer auf ähnliche Weise agiert und reagiert und wird sich zunehmend auch der Verhaltens- und Motivationsmuster anderer Menschen deutlich bewusster. Die Stärke der Enneagrammlehre liegt vor allem darin, dass sie dem Menschen ein wirksames Instrument der Selbsterkenntnis zur Verfügung stellt, damit dieser auf einer tieferen, unterhalb der Persönlichkeit liegenden Seinsebene seine ursprünglichen Kapazitäten und kreativen Ausdrucksmöglichkeiten erkennen kann. Schafft man es, mit Hilfe des Enneagramms hinter die Maske der eigenen Persönlichkeit zu schauen, erkennt man seine wirklichen Möglichkeiten und Chancen für ein erfülltes, zufriedenes und glückliches Leben. Wäre das nicht schon genug? Nun, das Enneagramm kann in Verbindung mit der Homöopathie noch deutlich mehr, wenn es darum geht, kranke Menschen wieder gesund zu machen, was man Heilung nennt. Es dient im Rahmen der sog. Enneagramm-Homöopathie als Instrument, als Werkzeug oder Tool, um das passendste homöopathische Einzelmittel nach den Grundsätzen der sog. Klassischen Homöopathie herauszufinden, wie wir im Laufe dieses Buches noch eindrücklich erfahren werden. Im Rahmen der sog. homöopathischen Erstanamnese wird hierbei der Enneagrammtyp eines Menschen bestimmt, um diesem dann das wirklich passendste homöopathische Heilmittel für eine ganzheitliche homöopathische Heilung verordnen zu können. Gerade mithilfe des Enneagramms ist das Auffinden des passendsten homöopathischen Heilmittels, des sog. Simillimums, besonders effektiv möglich, ansonsten findet der Homöopath oft ganz gut passende homöopathische Heilmittel, die sog. Similes, die im Einzelfall durchaus Verbesserungen bewirken können, aber zu oft leider keine grundlegende, tiefgreifende Heilung. Um diese ganzen Zusammenhänge aber wirklich verstehen zu können, begeben wir uns nachfolgend zunächst auf die Reise zum Verständnis wichtiger, oft nicht bekannter Zusammenhänge, seien sie nun dem Enneagramm als Selbsterkenntnistool und universeller Menschentypenlehre entlehnt oder aber auch der wunderbaren Therapieform der Homöopathie, über die viel Halbwissen kursiert, aber wenig wirklich logisch nachvollziehbares Wissen existiert. Im letzten 5. Kapitel dieses Buches geht es dann um die praktische Anwendung der Enneagramm-Homöopathie anhand von Patientenbeispielen aus meiner Praxis, um diese neue Homöopathieform praktisch begreifbar, nachvollziehbar und erlebbar darzustellen. Am Ende sollte die Frage „Wie werde ich wieder gesund?“ klar und einleuchtend wie folgt beantwortet werden können: „Natürlich und ganzheitlich durch die neue Enneagramm-Homöopathie!“

Detlef Rathmer im Mai 2019

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Wichtige Begriffsbestimmungen/Abkürzungen/Hinweise

Einführung

Einführende Übersicht: Die 9 Persönlichkeiten des Enneagramms und ihre wahren Antriebe

1.

Die Enneagramm-Homöopathie

1.1 Die Kombination von Homöopathie und Enneagramm

1.2 Übersicht über die Grundleidenschaften (Hauptabhängigkeiten) von Menschen

1.3 Übersicht: Die 9 Todsünden (Hauptlaster oder Hauptabhängigkeiten) des Menschen

1.4 Übersicht über die verschiedenen Ebenen homöopathischer Heilung

1.5 Allgemeine Betrachtungen zur Wirkweise der Homöopathie

2.

Die homöopathische Erstanamnese

2.1 Ein erster Überblick

2.2 Die energetische Sichtweise des Krankheitsgeschehens beim Menschen

2.3 Die Ebenen des Menschseins im Rahmen der homöopathischen Erstanamnese

2.4 Ablauf und Inhalt einer homöopathischen Erstanamnese

2.5 Die 9 homöopathischen Heilmittel der Enneagramm-Homöopathie

2.6 Die Grundenergien der einzelnen Enneagrammtypen innerhalb der Triaden

2.7 Der seelische Schattenanteil der einzelnen Enneagrammtypen (innere Glaubenssätze)

2.8 Übersicht: Homöopathische Signaturenlehre

2.9 Übersicht: Seelischer Schattenanteil, Grundenergie & Depression

2.10 Verschiedene Vorgehensweisen bei der Typbestimmung

2.10.1 Vorgehensweise Nr. 1: Triadenzugehörigkeit - Untertypenzugehörigkeit - Leidenschaft

2.10.1.1 Schritt Nr. 1: Bestimmung der Triadenzugehörigkeit

2.10.1.1.1 Der Kopfmensch

2.10.1.1.2 Der Herzmensch

2.10.1.1.3 Der Bauchmensch

2.10.1.2 Schritt Nr. 2: Bestimmung der Untertypenzugehörigkeit

2.10.1.2.1 Selbsterhaltender Untertyp/Instinkt

2.10.1.2.2 Sozialer Untertyp/Instinkt

2.10.1.2.3 Sexueller Untertyp/Instinkt

2.10.1.3 Schritt Nr. 3: Bestimmung der primär vorherrschenden Leidenschaft

2.10.1.3.1 Grundleidenschaft von Typ 1: Der Zorn

2.10.1.3.2 Grundleidenschaft von Typ 2: Der Stolz

2.10.1.3.3 Grundleidenschaft von Typ 3: Die Eitelkeit

2.10.1.3.4 Grundleidenschaft von Typ 4: Der Neid

2.10.1.3.5 Grundleidenschaft von Typ 5: Der Geiz

2.10.1.3.6 Grundleidenschaft von Typ 6: Die Angst

2.10.1.3.7 Grundleidenschaft von Typ 7: Die Maßlosigkeit, Völlerei

2.10.1.3.8 Grundleidenschaft von Typ 8: Die Wollust

2.10.1.3.9 Grundleidenschaft von Typ 9: Die Trägheit

2.10.2 Vorgehensweise Nr. 2: Bestimmung des Triaden-Zentrums - Reaktionen innerhalb dieses vorherrschenden Zentrums.

2.10.2.1 Schritt Nr. 1: Bestimmung des Triaden-Zentrums

2.10.2.1.1 Die Kopftriade (Denktriade, Angst und allgemeines Verlangen nach Sicherheit)

2.10.2.1.2 Die Herztriade (Gefühlstriade, Scham und allgemeines Verlangen nach Aufmerksamkeit)

2.10.2.1.3 Die Bauchtriade (Instinkttriade, Aggression und allgemeines Verlangen nach Autonomie)

2.10.2.2 Schritt Nr. 2: Bestimmung der Reaktionen innerhalb dieses vorherrschenden Zentrums

2.10.3 Vorgehensweise Nr. 3: Die intuitive Methode

2.10.4 Vorgehensweise Nr. 4: Orientierung an den klassischen 9 Motivations- und Handlungsmustern

2.10.4.1 Aussagen zu Typ 1, dem Prinzipienorientierten (Perfektionsdrang, alles soll möglichst korrekt sein und seine Ordnung haben!)

2.10.4.2 Aussagen zu Typ 2, dem Liebesorientierten (Helferdrang, für andere da ein!)

2.10.4.3 Aussagen zu Typ 3, dem Erfolgsorientierten (Erfolgsdrang, das Ziel ist der Weg!)

2.10.4.4 Aussagen zu Typ 4, dem Selbstorientierten (Drang, andersartig oder etwas Besonderes zu sein!)

2.10.4.5 Aussagen zu Typ 5, dem Erkenntnisorientierten (Erkenntnisdrang, unpersönliche Interessen!)

2.10.4.6 Aussagen zu Typ 6, dem Sicherheitsorientierten (Sicherheitsdrang wegen innerer Unsicherheit!)

2.10.4.7 Aussagen zu Typ 7, dem Lustorientierten (Drang nach Spaß, Freude, Vergnügen, Lust, Genuss!)

2.10.4.8 Aussagen zu Typ 8, dem Machtorientierten (Macht- und Kontrolldrang über andere!)

2.10.4.9 Aussagen zu Typ 9, dem Harmonieorientierten (Harmoniedrang, in der Ruhe liegt die Kraft!)

2.10.5 Vorgehensweise Nr. 5: Orientierung an den 27 Untertypen (Instinktvarianten)

2.10.5.1 Selbsterhaltender Untertyp der 1 - Kurzbeschreibung

2.10.5.2 Selbsterhaltender Untertyp der 2 - Kurzbeschreibung

2.10.5.3 Selbsterhaltender Untertyp der 3 - Kurzbeschreibung

2.10.5.4 Selbsterhaltender Untertyp der 4 - Kurzbeschreibung

2.10.5.5 Selbsterhaltender Untertyp der 5 - Kurzbeschreibung

2.10.5.6 Selbsterhaltender Untertyp der 6 - Kurzbeschreibung

2.10.5.7 Selbsterhaltender Untertyp der 7 - Kurzbeschreibung

2.10.5.8 Selbsterhaltender Untertyp der 8 - Kurzbeschreibung

2.10.5.9 Selbsterhaltender Untertyp der 9 - Kurzbeschreibung

2.10.5.10 Sozialer Untertyp der 1 - Kurzbeschreibung

2.10.5.11 Sozialer Untertyp der 2 - Kurzbeschreibung

2.10.5.12 Sozialer Untertyp der 3 - Kurzbeschreibung

2.10.5.13 Sozialer Untertyp der 4 - Kurzbeschreibung

2.10.5.14 Sozialer Untertyp der 5 - Kurzbeschreibung

2.10.5.15 Sozialer Untertyp der 6 - Kurzbeschreibung

2.10.5.16 Sozialer Untertyp der 7 - Kurzbeschreibung

2.10.5.17 Sozialer Untertyp der 8 - Kurzbeschreibung

2.10.5.18 Sozialer Untertyp der 9 - Kurzbeschreibung

2.10.5.19 Sexueller Untertyp der 1 - Kurzbeschreibung

2.10.5.20 Sexueller Untertyp der 2 - Kurzbeschreibung

2.10.5.21 Sexueller Untertyp der 3 - Kurzbeschreibung

2.10.5.22 Sexueller Untertyp der 4 - Kurzbeschreibung

2.10.5.23 Sexueller Untertyp der 5 - Kurzbeschreibung

2.10.5.24 Sexueller Untertyp der 6 - Kurzbeschreibung

2.10.5.25 Sexueller Untertyp der 7 - Kurzbeschreibung

2.10.5.26 Sexueller Untertyp der 8 - Kurzbeschreibung

2.10.5.27 Sexueller Untertyp der 9 - Kurzbeschreibung

2.11 Schwierigkeiten bei der Typbestimmung - Hauptgründe für eine Fehltypisierung

2.11.1 Tiefe Unbewusstheit erschwert das Erkennen des Enneagrammtyps

2.11.2 Sog. „blinder Fleck“

2.11.3 Komplexer Lebenshintergrund

2.11.4 Typisierung nach dem Handlungs- und Verhaltensmuster

2.11.5 Einseitiges Verlassen auf Typenteste

2.11.6 Experten ohne tieferes Wissen/ohne grundlegende Erfahrungen

2.11.7 Erhöhte Bewusstheit erschwert das Erkennen der Charakterfixierung

2.11.8 Komplexität des menschlichen Daseins und des Enneagrammsystems

2.11.9 Wunschdenken als Problem bei der Typbestimmung

2.11.10 Verbergen von Charakterschwächen

2.11.11 Starkes Verweilen im Stresspunkt bei chronischen Erkrankungen

2.11.12 Mögliche Schwierigkeiten bei Kontratypen (= ein Drittel aller Patienten!)

2.11.13 Mögliche Schwierigkeiten bei Normaltypen

2.11.14 Verstärkungstypen tendenziell am einfachsten zu erkennen

2.11.16 Notwendigkeit eines inneren Gleichgewichts

2.12 Warum ist eine (vorschnelle) Fehltypisierung so problematisch?

3.

Die dynamische Beschreibung der 9 Enneagrammtypen

3.1 Enneagrammtyp 1 (Der Reformer, der Perfektionist, der Urteilende, der Vollkommene, der Anspruchsvolle, der Idealist, der Kritiker) - Ein Mensch auf der ewigen Suche nach Vollkommenheit!

3.2 Enneagrammtyp 2 (Der Helfer, die Liebende, der Hilfsbereite, der Verbindende, der Geber, der Mütterliche, der Abhängige) - Ein Mensch auf der ewigen Suche nach Liebe!

3.3 Enneagrammtyp 3 (Der Dynamiker, der Erfolgreiche, der Gewinner, der Selbstdarsteller, der Vorbildliche, der Statusmensch, der Glänzende, der Aktive) - Ein Mensch auf der ewigen Suche nach Erfolg!

3.4 Enneagrammtyp 4 (Der Romantiker, der Künstler, der Individualist, der Ästhet, der Tragiker, der Sensible, der Dramatiker) - Ein Mensch auf der ewigen Suche nach Individualität!

3.5 Enneagrammtyp 5 (Der Denker, der Philosoph, der Zurückgezogene, der Abstrakte, der Intellektuelle, der Wissende, der Beobachter) - Ein Mensch auf der ewigen Suche nach Wissen!

3.6 Enneagrammtyp 6 (Der Der Loyale, der Vorsichtige, der Ängstliche, der Zweifler, der Fragensteller, der loyale Skeptiker, der Zögernde, der Mutige) - Ein Mensch auf der ewigen Suche nach Sicherheit!

3.7 Enneagrammtyp 7 (Der Glückliche, der Begeisterte, der Fröhliche, der Vielseitige, der Lustorientierte, der Genießer, der Abenteurer, der Optimist, der Epikureer) - Ein Mensch auf der ewigen Suche nach Lebensfreude!

3.8 Enneagrammtyp 8 (Der Kämpfer, der Herausforderer, der Dominante, der Aggressive, der Beschützer, der Mächtige, der Durchsetzungsstarke, der Macher, der Energische) - Ein Mensch auf der ewigen Suche nach Macht!

3.9 Enneagrammtyp 9 (Der Harmonische, der Streitschlichter, der Konfliktvermeidende, der Bescheidene, der Bequeme, der Friedliebende, der Vermittler, der Sanfte, der Träge) - Ein Mensch auf der ewigen Suche nach Harmonie!

4.

Wichtige Themen, Facetten und Symbolik der Patienten alphabetisch geordnet

4.1 Der Patient des Enneagrammtyps 1

4.2 Der Patient des Enneagrammtyps 2

4.3 Der Patient des Enneagrammtyps 3

4.4 Der Patient des Enneagrammtyps 4

4.5 Der Patient des Enneagrammtyps 5

4.6 Der Patient des Enneagrammtyps 6

4.7 Der Patient des Enneagrammtyps 7

4.8 Der Patient des Enneagrammtyps 8

4.9 Der Patient des Enneagrammtyps 9

5.

Patientenbeispiele aus der lebendigen Praxis der Enneagramm-Homöopathie

5.1 Patient vom Enneagrammtyp 1: Chronisch-entzündliche Darmerkrankung

5.2 Patientin vom Enneagrammtyp 2: Unerfüllter Kinderwunsch

5.3 Patient vom Enneagrammtyp 3: Burnout-Syndrom & Restless-Legs-Syndrom

5.4 Patientin vom Enneagrammtyp 4: Alkoholsucht & Depression

5.5 Patient vom Enneagrammtyp 5: Hüftschmerzen mit der Aussicht auf eine Hüft-Operation

5.6 Patient vom Enneagrammtyp 6: Versagensängste

5.7 Patientin vom Enneagrammtyp 7: Starke, migräneartige Kopfschmerzen

5.8 Patient vom Enneagrammtyp 8: Manische Depression

5.9 Patient vom Enneagrammtyp 9: Rezidivierende Hämorrhoidalblutungen

6.

Übersicht: Die drei Grundenergien des Enneagramms

7.

Übersicht: Erklärungen zu den drei Grundenergien

8.

Übersicht: Die 27 Untertypen (Normaltyp - Verstärkungstyp - Kontratypen)

9.

Übersicht: Definitionen der Leidenschaften und Charakterfixierung

10.

Übersicht: Die 9 Kontratypen

11.

Übersicht: Die 27 Untertypen-Profile.

12.

Übersicht: Die Hauptabhängigkeiten (Abwehrmechanismen, Leidenschaften) der 27 Untertypen

13.

Übersicht: Krankheitsverhalten

14.

Übersicht: Der Umgang mit Krankheit

15.

Übersicht: Psychologische Muster, Fallen, Blindheit & Lösungen

16.

Übersicht: Die energetische Ausstrahlung der Enneagrammtypen

17.

Übersicht: Entwicklung vom reinen Sein zur Ego-Persönlichkeit, Erziehungserfahrungen & Defizite

18.

Übersicht: Die spirituelle Aufgabe und Befreiung durch

19.

Weiterführende und ergänzende Literatur des Autors aus dem Verlagshaus Rathmer

20.

Weiterführende YouTube-Videos des Autors

1. Die Enneagramm-Homöopathie

1.1 Die Kombination von Homöopathie und Enneagramm

Sowohl in einer lebendigen Homöopathie als auch beim Enneagramm steht der Mensch in seinem Menschsein, in seinem Gesundsein und auch in seinem Kranksein im Mittelpunkt der Betrachtungen - was läge da nicht näher, als beide Systeme miteinander zu verbinden, um die Werte und Einsichten beider Systeme sinnvoll zu kombinieren, so wie man die Sonne mit einem Brennglas kombiniert, um Feuer zu machen. Die Enneagramm-Homöopathie (Abkürzung „EH“) ist eine solche Kombination der ca. 5000 Jahre alten Menschentypenlehre des Enneagramms mit der über 200 Jahre alten Homöopathie nach Dr. Samuel Hahnemann in der weiterentwickelten Form der sog. gemütsorientierten Homöopathie, bei der man einzig den Gemütszustand, also den psychischen Zustand eines Patienten zur Grundlage der Verordnung eines homöopathischen Heilmittels zugrunde legt. In der gemütsorientierten Homöopathie geht es darum, vor allem das Verhaltensmuster eines Patienten im Rahmen seiner Erkrankung genau zu bestimmen, um dann ein entsprechend dazu passendes homöopathisches Einzelmittel verordnen zu können, was die Gesamtheit des Verhaltens eines Patienten in seiner Krankheit umfasst bzw. berücksichtigt. Bei der Enneagramm-Homöopathie gehen wir aber noch einen bedeutenden Schritt weiter, denn wir wissen bereits aus unserer allgemeinen Lebenserfahrung, dass wenn zwei Menschen dasselbe Verhalten zeigen, also auch dasselbe Verhalten in einer möglichen Krankheitsphase, dann kann dieses selbe Verhalten sehr unterschiedliche Ursachen und Beweggründe haben. Hinter oder unterhalb dieser meist unbewussten intrinsischen Motivationen liegen eben die Grundleidenschaften von Menschen verborgen und da gibt es nach der Enneagrammlehre genau 9 dieser Leidenschaften, die auch Hauptlaster und in religiösen Kreisen manchmal sogar Todsünden genannt werden, wobei dieser Begriff wohl heutzutage nicht mehr zeitgemäß ist, da er in uns zu viele falsche Vorstellungen über Schuld und Sünde hervorruft. Aber „Sünde“ bedeutet eben jenseits vieler religiöser Vorstellungen neutral ausgedrückt „das Ziel des menschlichen Daseins zu verfehlen“. Diese Grundleidenschaften sind nach der Enneagramm-Homöopathie zugleich auch die wahre, tief im Innersten eines Menschen bzw. Patienten liegende und meistens für den Betroffenen nicht bewusste wahre Ursache von Krankheit. Menschen leben eben ihre ihnen zum größten Teil unbewussten Laster und Leidenschaften zu einseitig aus und erkranken auf Dauer genau daran, ohne dass ihnen diese Zusammenhänge jemals bewusst würden. Nach der Enneagramm-Homöopathie sind also diese Grundleidenschaften die wirkliche, wahre und essenzielle Ursache von Krankheit und damit auch der Schlüssel zur Gesundheit, denn wenn man die wahre Ursache von Krankheit erkannt hat, dann kann man auch ein entsprechendes homöopathisches Heilmittel je nach Blickrichtung gegen die krankmachende Ursache oder auch für den kranken Menschen verordnen. Ein Beispiel soll deutlich machen, wie unterschiedlichste Grundleidenschaften des Menschen diesen sich ähnlich verhalten lässt: Manche Menschen haben das Problem, dass sie z.B. schnell ausfallend werden und, wenn sie dann ganz aus der Fassung geraten, ihre Mitmenschen womöglich beleidigen oder gar beschimpfen. Dennoch kann der eine Zeitgenosse das z.B. aus einem Gefühl von Unsicherheit oder Angst heraus tun, während ein anderer Mensch aus der Haut fährt, weil er seine Aggressionen nicht mehr kontrollieren kann, eine dritte Person fährt unter Umständen schnell aus der Haut, weil sie emotional total überfordert ist, ein anderer vielleicht, weil er sich nicht geliebt fühlt und wieder ein anderer könnte schnell ausfallend werden, weil er nach Harmonie strebt und Konflikte ihn einfach rasend machen. Das sollte an Beispielen an dieser Stelle zunächst genügen, um zu zeigen, dass letztlich genau diese Grundleidenschaften das Verhalten eines Menschen sehr stark bestimmen und damit auch die eigentlichen, wahren Ursachen für Krankheit sind bzw. der verschiedendsten Ausprägungen von Krankheit, wie wir im Verlauf des Buches noch ausführlich untersuchen werden. Wir benutzen dann den Plural und nennen diese Ausprägungen des Krankseins eines Menschen im Allgemeinen Erkrankungen, seien diese auch mehr psychisch oder mehr physisch, akut, subakut oder chronisch gelagert. Gleich im Kapitel 1.4 werden wir noch einmal genau auf die verschiedenen Formen und Ebenen homöopathischer Heilung zu sprechen kommen, aber das nur kurz vorab zum allgemeinen Verständnis.

Nach dem Enneagramm gibt es also primär neun grundlegende Leidenschaften der Menschheit, die wir nachfolgend unter 1.3 in einer anschaulichen Übersicht dargestellt finden. Diese sind der Zorn, der Stolz, die Eitelkeit, der Neid, der Geiz, die Angst, die Maßlosigkeit, die Gier sowie die Trägheit. Am Ende des Buches im 8. Kapitel gibt es dazu noch eine weitere umfassendere Übersicht, welche noch viele weitere Aspekte des Menschseins der einzelnen Enneagrammtypen für ein vertiefendes Studium umfasst, als zunächst für unsere Zwecke hier notwendig ist. Wir werden im Verlauf auch diese weiteren Aspekte behandeln und daher immer wieder auf diese dort dargestellten grundlegenden Prinzipien des Menschseins bzw. Krankseins zurückkommen. Die einzelnen Grundleidenschaften des Menschen, die es im Rahmen der Enneagramm-Homöopathie zu behandeln gilt, finden wir also im nachfolgenden Schaubild unter 1.3.

1.2 Übersicht über die Grundleidenschaften (Hauptabhängigkeiten) von Menschen

Der Begriff der Leidenschaften bedarf hier einer genaueren Definition, denn heutzutage versteht man darunter primär ja z.B. eine emotional sehr starke Begeisterung für ein bestimmtes Thema, Hobby, eine Arbeit oder sonstige Aktion, mitunter eine Schwärmerei oder gar Verliebtheit. Im heutigen sprachlichen Alltagsgebrauch ist ein Zusammenhang mit dem „Leiden“, von dem das Wort ja ursprünglich abgeleitet ist, kaum noch präsent. Leidenschaften werden also heute wertfrei, meist sogar positiv konnotiert. Der Begriff der Leidenschaften im Sinne der Enneagrammlehre ist allerdings ursprünglicher, nämlich im Sinne von tendenziell negativen Eigenschaften oder Charaktermerkmalen zu verstehen, manchmal auch im Sinne einer das Gemüt vollkommen ergreifenden Emotion. Die antike Philosophie der Stoa sah in der Beherrschung der Leidenschaften (Affektkontrolle) ein wichtiges Lebensziel. Leidenschaften in diesem Sinne sind also Charakterfixierungen im Sinne von mentalen Haltungen, eine Art fixer und daher verzerrter Idee darüber, wie das Leben zu organisieren sei, um das durch den Seinsmangel hervorgerufene Gefühl der Leere zu überwinden (siehe Übersicht 17. Abschnitt). Diese Ego-Perspektiven der einzelnen Enneagrammtypen sind letztlich die Illusionen eines getrennten Ich`s, wo in Wahrheit doch alles mit der Ganzheit des Seins verbunden ist. Der Mensch oder Patient lebt in diesem Seinsmangel seine spezifische Enneagrammfixierung unbewusst als spezifische Leidenschaft im Rahmen eines psychologischen Abwehrmechanismus einseitig aus, was in der Folge zu Krankheit führt. Diese Leidenschaften der 9 Enneagrammtypen werden in religiöser Terminologie wie schon zuvor bereits erwähnt „Die 9 Todsünden (Hauptlaster oder Hauptabhängigkeiten) des Menschen“ genannt, wie nachfolgende Abbildung deutlich macht:

1.3 Übersicht: Die 9 Todsünden (Hauptlaster oder Hauptabhängigkeiten) des Menschen

Hier finden wir nun „unsere alten allzu menschlichen Bekannten“, die sog. Grundleidenschaften, die uns in unserem menschlichen Dasein nur zu Genüge bekannt sein dürften. Vor allem erkennen wir sie nur allzu oft bei unseren Mitmenschen, deutlich weniger häufig bei uns selbst, vor allem unsere Haupt-Grundleidenschaft in Form unserer eigenen sog. Enneagrammfixierung (auch Charakterfixierung genannt), weil diese als blinder Fleck uns selbst größtenteils unbewusst ist und uns damit im Alltag meistens verborgen bleibt: Hier finden wir also den Zorn, den Stolz, die Eitelkeit, den Neid, den Geiz, die Angst, die Maßlosigkeit, die Gier und die Trägheit. Diese Leidenschaften bestimmen unser Leben wesentlich mehr, als wir es allgemein vermuten würden, denn sie sind ja wie gesagt uns selbst nur in Ausnahmefällen bewusst, treiben sozusagen in einer Art Schattendasein, das ist psychologisch ausgedrückt der sog. Schatten des Menschen, in unserem Unterbewusstsein ihr fragwürdiges Spiel. Diese 9 Aspekte des Menschseins sind nebenbei erwähnt nicht nur Ursache für sämtliche Beschwerden des Menschen, sondern auch für sämtliche zwischenmenschliche Probleme und letztlich für alle Probleme, mit denen Menschen im Alltag konfrontiert werden. Dem geschulten Enneagramm-Homöopathen allerdings bleiben diese Grundleidenschaften des Menschen nicht verborgen, denn sie dienen ihm als Diagnosemodelle, um tiefgründig sowie umfassend die inneren Beweggründe, Denkmuster, emotionalen Strukturen und die grundlegenden Überzeugungen eines Patienten erkennen zu können, um diesem im Anschluss daran ein möglichst passendes homöopathisches Heilmittel zu verordnen. Denn aus den jeweiligen menschlichen Leidenschaften resultieren die grundlegenden Antriebs- und Motivationsmuster von Menschen. Werden diese Leidenschaften und die damit einhergehenden Motivationen dauerhaft und zu einseitig gelebt, dann kommt es homöopathisch ausgedrückt zur „Verstimmung der Lebenskraft“ eines Patienten und eine gestörte, aus dem Gleichgewicht geratene Lebenskraft ist eben die energetische Ursache dafür, dass ein Mensch erkrankt. Die Enneagramm-Homöopathie kann mit ihren 9 spezifischen Heilmitteln (sie wird daher auch 9-Mittel-Therapie genannt) genau auf diese Grundleidenschaften eines Menschen wirksam einwirken und damit Heilung auf einer sehr tiefen, ja wohl der tiefsten Ebene des Menschen oder allgemein des Menschseins und damit auch des Krankseins bewirken, auf der sog. essenziellen Ebene von Heilung.

Beide Systeme, das psychologische System des Enneagramms und die gemütsorientierte Homöopathie werden hier also wie schon bereits anfangs erwähnt brennglasartig miteinander kombiniert. Darin liegt die wesentliche Stärke und das große Potenzial der Enneagramm-Homöopathie. Im übrigen gelten auch bei dieser Homöopathie-Methode die Grundsätze der sog. Klassischen Homöopathie, die hier umfassend und regelmäßig zur Anwendung kommen.

Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die verschiedenen Ebenen homöopathischer Heilung, damit das Gesagte auch homöopathisch betrachtet noch ein wenig klarer werden kann:

1.4 Übersicht über die verschiedenen Ebenen homöopathischer Heilung