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Die etwas andere Betrachtungsweise auf die Dinge zu Politik, Wissenschaft und Journalismus. Zum Teil eine Abrechnung mit der Vergangenheit. Es ist auch ein Buch in dem ich auffordere sich selber zu verwirklichen und nicht das zu werden was andere möchten was man sein soll. Wacht endlich auf und lasst euch nicht für dumm verkaufen. Wissen schadet nur dem der keines hat. Eignet euch Wissen an und seht die Welt mit eueren eigenen Augen. Eine Ansammlung von belanglosen Gekritzels eines unruhigen Geistes. Ins Leere laufende Gedanken einer Person mit ADHS. Mein erstes nicht veröffentlichtest Buch bekam unerwartet Aufmerksamkeit von Personen die im Literaturbereich tätig sind und war mit der Nachfrage wo man dieses Buch kaufen kann verbunden. Aus diesem Grund habe ich mich nochmals in einer sehr eigenen Phase meines Lebens versucht, ein paar meiner Gedanken zu Papier zu bringen. Letzten Endes ging es mir dann nur um den Erschaffungsprozesse ohne dem Ergebnis behaftet zu sein. Der Erschaffungsprozess ist abgeschlossen und es ist für mich nicht relevant, ob es erfolgreich wird oder nicht, denn ich beschäftige mich damit Neues zu erschaffen und dies nicht unbedingt im Bereich des Bücherschreibens, da ich mich nicht auch nur annähernd als Autor sehe.
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Seitenzahl: 179
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Ihr Lügner 11
Wenn ich ein Buch schreiben würde 12
Was mich stört 36
Wir haben verloren 37
Fragmente 38
Rausch 40
Abschiedsbrief 41
Frau und Mann 42
Verkehrssystem 43
Out of Time 46
Eines Abends 47
Schreien für den Sieg 56
Augen 60
Ein ruhiger Schultag 61
Spaziergang 65
Tage in Chur 67
Tage in Chur II 79
Die Zeit des Erwachens 107
Gedanken 108
Noch mehr Gedanken 118
Kurze dunkle Schimmer 119
Fragen, Gedanken 121
Erlösung 122
Gedichte 137
Der Narr 138
Ich bin 139
Gefühl 140
Ich bin dem Teufel nicht verfallen 142
Verliebt, ich Narr 143
Ich denke an Dich 145
Es ist kalt 146
Endlos 147
Die Tage kommen und gehen 148
Egal was passiert 149
Wenn ich morgens erwach 150
Vertrauen auf ... 151
scHizophren 152
Fallend 154
Zeit 155
Was ist Glück? 156
Gedanken fliegen 158
Morgenrot 158
Crash me down 159
Es war schon immer da 160
Erinnerung 163
Gefangen 164
Ich bin ein Blatt im Wind 165
I’m waiting for the time 167
rap it ? 169
Morgenrot 170
Es hat nichts zu bedeuten 171
Du bist nicht allein 172
Rückblick 173
Komm, lass uns gehen 174
Vorhang fällt 175
Auf Wiedersehen 176
Wenn ich ein Buch schreiben würde II 178
Ich werde kein Buch schreiben 188
© Text: René Kühn
© Cover: René Kühn
Softcover-Buch:
ISBN: 978-3-748504-95-5
Liebe Leserinnen und Leser
Danke, dass ihr euch entschieden habt eure Zeit mit meinen Gedanken zu füllen. Ich bin dankbar für jeder Art von Feedback und Anregungen. Konstruktive Kritik lässt mich wachsen. Neue Gedanken geben mir die Möglichkeit mich weiterzuentwickeln. Gerne könnt ihr mir diese [email protected]. Dieses Buch gibt es auch als Printausgabe. Ich wünsche euch viel Spass beim lesen.
Sonnige Grüsse
René Vougée
„Die äußere Welt ist nur ein Abbild des inneren Zustandes.
Willkommen beim seelischen Zerfall.“
René Vougée
Einleitung
Ich bin mit euch hier zusammengekommen
Um mit meinem Vortrag
Zum Vortragen zu kommen
Am Anfang sei noch gesagt
Wer nicht versteht und geht
Dem sei verziehen
Denn nicht jeder wird Meine geistigen Irrwege verstehen
Der Raum ist gut gewählt
Denn das ist, was heute zählt
Macht es euch bequem
Der Weg, den wir jetzt gehen,
Ist schwer und einfach zu beschreiten
Im Versteck der Dämmerung beginn ich nun
Schließt eure Augen
Denn was ich sage, müsst ihr nicht glauben
Ihr müsst es sehen, um es zu verstehen
Ihr Lügner
Ich bin hochgeflogen
Um die Welt von oben zu sehen
Man hat mich von Anfang an belogen
Denn von hier aus ist sie schön
Ich bin in den Wald gegangen
Um die Kälte zu spüren
Von der alle sprachen
Doch es war ein warmer Wind
Denn kalt war nur
Der Ort, von dem ich kam
Ich ging in das Wasser
Von dem alle sagten
Ich würde nie mehr kehren zurück
Doch ich bin aus ihm entstiegen
Und trage jetzt im Herzen mein Glück
Denn was ich in mir habe
Kann mir niemand mehr nehmen
Ich war blind
Doch habe ich gelernt die Welt
Mit meinen Augen zu sehen
Wenn ich ein Buch schreiben würde
Jetzt sitze ich hier und überlege, ob ich ein Buch schreiben sollte. Wozu sollte ich eins schreiben? Und wer sollte es lesen und warum? Ist es nicht eine maßlose Zeitverschwendung? Und die Ressourcen, die dafür sinnlos herausgeblasen werden.
Nehmen wir mal an, ich würde ein Buch schreiben. So mit ungefähr 200 Seiten im Taschenformat. Kann man das schon ein Buch nennen? Oder ist es mehr eine Ansammlung von bedeutungslosem Gekritzel eines unruhigen, gelangweilten Geistes zur progressiven Zeitüberbrückung. Zeit, wo fängt sie an, wo hört sie auf? Ist Ewigkeit messbar in Zeit, und wenn ja, wann hat sie angefangen? Viel wichtiger vielleicht dann eher die Frage, was war davor?
Sollte ich ein Buch schreiben? Nehmen wir mal an, ich würde ein Buch schreiben. Einfach so gedanken- und inhaltslos. Es besteht die sehr große Wahrscheinlichkeit, dass es niemand lesen würde, allenfalls der Lektor, der die undankbare Aufgabe hätte, meine Grammatik zu verbessern und dies, ohne den Sinn zu verändern, nur um irgendwelchen vergänglichen Regeln zu entsprechen. Ich bin damit schon jetzt unzufrieden. Scheiß auf Rechtschreib- und Grammatikfehler. Allen Rechtschreibfanatikern biete ich an, dieses Buch als Grammatik-Sodoku-Buch zu lesen und sich die „Fehler“ anzustreichen, um sich dann in irgendwelchen Foren darüber zu zerfetzen, wie es doch letztendlich richtig ist. Wie die Regeln doch auszulegen sind. Ich freue mich schon jetzt auf eure belanglosen Streitigkeiten, deren Aussagen für mich so irrelevant sind wie die des kleinen, hasserfüllten Zwerges, der nur aufgrund seiner einfallslosen Herkunft zu jeder Talkrunde eingeladen wurde und nichts Besseres zu tun hatte, als seine eigene Unzulänglichkeit mit kritisieren zu übertünchen. Ja, fickt euch damit. So würde das Geschriebene nicht verbessert, nur verfälscht und alles wäre ein Abklatsch ohne Sinn, den es jetzt schon nicht hat.
Also sollte ich ein Buch schreiben? Nehmen wir mal, ich würde eins schreiben mit 200 Seiten. Was für eine Ressourcenverschwendung. Und ich würde 20 Exemplare drucken lassen. Dann hätte ich 4000 Seiten Papier verschwendet für wirklich sinnvolle Informationen, was auch immer die sein sollten, welche wohl schon längst im Äther untergegangen sind. Aither oder Aether? Ja, jetzt kommen die Klugscheißer zum Zug. Wie schreibe ich es, um der Sinnhaftigkeit gerecht zu werden, die meiner entspricht? Warum findet Apple das Wort „Sinnhaftigkeit“ im Lexikon, aber markiert es im Pages als falsch/unbekannt. Wer hat da denn geschlafen? Ach, ist doch egal, wie ich Äther schreibe. Macht euch selbst einen Kontext darauf. Am besten einen, mit dem ihr mich schlecht beurteilen könnt, um euch selber als etwas Besseres zu fühlen. Äther, die Personifikation des oberen Himmels, der Sitz des Lichtes und der Göttinnen. Göttin Aşkım sei Dank, das Licht hat einen Sitz, auf dem es sich mal ausruhen kann vom ganzen Umherfliegen in Lichtgeschwindigkeit. Etwas abhängen und chillen in der ganzen Ewigkeit. Die Seele steigt in den Äther auf. Doch ist nicht alles Äther?
Also nehmen wir mal an, ich würde ein Buch schreiben, es 20 mal drucken lassen und verschenken. Dann hätte ich 4000 Seiten Papier verschwendet und damit einhergehend circa 60 kg Holz vernichtet, welches wohl besser in meiner Cheminée zu Hause verbrannt wäre, in nur einem Monat im Winter. Dann wäre zumindest warm geworden, auch wenn dies nur äußerlich wäre, da ich allein und verlassen bin, in das Feuer starrend meine Zeit verbracht hätte zu überlegen, ob ich nicht doch ein Buch schreiben sollte, eine Ansammlung von belanglosem Gekritzel. 832 Liter Wasser würde das Ganze noch kosten. Viel Wasser, das wohl besser in 5 Vollbädern angelegt wäre, damit es dann völlig losgelöst, rechtsdrehend den Abfluss herunterlaufen könnte. Kann man bei Wasser wirklich schreiben „herunterlaufen“, wenn doch fliesend sinngemäßer wäre? Wieso schafft es ein Unternehmen wie Apple nicht, sich an die vorherrschenden, regionalen Rechtschreibregeln zu halten oder diese zumindest in ihre Programme zu integrieren? Egal „Photo“ sieht viel romantischer aus als die Shorthure „Foto“.
Ich lass mir mal 128 Liter Wasser ein, warmes Wasser, in meine Wanne. Meine Wanne? Nein, definitiv nicht. Sie gehört dem Vermieter und ich nutze sie vielleicht ein Prozent der Zeit, während ich hier lebe. Das Wasser ist warm bis heiß, je nach sich ständig ändernden Einstellungen. Also ein paar Viertel, Drittel oder Sechstel von dem Verbrauch, den ich sowieso verschwenden werde, um dieses Buch drucken zu lassen. 128 Liter klares, sauberes Wasser. Warmes Wasser. Jetzt neu verseucht von meinen Körperausdünstungen. Völlig sinnlos und dekadent, könnte man sagen, aber so ist es natürlich nicht. 64 Menschen hätten dieses Wasser sicher besser gebrauchen können als ich jetzt. Vielleicht zum Gießen, Abwaschen. Oder vielleicht für etwas Banales, wie zum Trinken, um zu überleben für einen weiteren Tag. Dies ist mir völlig bewusst, doch ich bin mir keiner Schuld bewusst, dieses für ein Bad genutzt zu haben. An der Tür hat es nicht geklingelt, vor dem Haus stand niemand, der Wasser benötigte für irgendetwas wie Überleben noch sonstigen Unwichtigkeiten. Und ich hätte es ihm, um dem Genderterror gerecht zu werden, oder ihr oder es gegeben, wären sie nur da gewesen. Aber es war niemand da, so wie immer.
Wir sollten Fußgängerüberwege geteilt auf die Straßen malen. Eine Seite für Fußgänger und eine Seite für Fußgängerinnen. Dazwischen sollten wir sauber abgetrennt einen machen für alle, die weder das eine noch das andere sind, sein wollen. Und noch ein Zebrastreifen für die Zebras. Verfluchter Genderterror.
Ich persönlich möchte meinen eigenen haben, einen für Menschen, egal welcher Herkunft, Religion oder sonstigen Shit, der erfunden wurde, um uns bis ins kleinste Detail zu differenzieren, um uns dann voneinander zu distanzieren, anstatt zu erkennen, dass wir doch das Schönste, alles uns Verbindende verloren haben. Was könnte dies wohl sein? Es ist d...? Ich werde nicht alles vorsagen. Streng deinen kleinen Geist an oder frage dein Herz, es kennt die Antwort.
CN-BC berichtet, wie sollte es anders sein, über einen Ober-Egomanen unserer Zeit. Fo(x) News, C(NN). Irgendeiner davon ist pro, einer contra. Ist es das, was die heutigen News-Sender sein sollten? Parteiisch? Die Aufgabe von Nachrichtensendern ist nicht das Erzeugen einer Massenmeinung oder das Betreiben von Politik. Sie sind unglaubhaft, egal wie sie heißen, sind sie doch in privater Hand, welche private Interessen verfolgen. Ähnlich wie NT-(V) und WE(LT), ehemals (N2)-4. Ihr Gehetze hat für mich nichts mehr mit seriöser Berichtserstattung zu tun. Sücel sollte meiner Meinung nach im Knast verschimmeln, bis zum Tag des jüngsten Gerichtes, wohl wissend, dass es diesen Tag nie geben wird, wie es auch kein jüngstes Gericht geben wird. Also für die Ewigkeit in den türkischen Knast, wo er hingehört. Und was wird da um den Fall Chashoggi konstruiert? Welches Ziel steckt dahinter? Und wo war der weltweite journalistische Aufschrei als Israel im Gazastreifen Journalisten erschossen hat? Es gab keinen. Vielleicht lag es daran, dass es Israel war und die Journalisten nur Palästinenser.
Nein. Ich schreibe dies nicht, weil es mich auch in irgendeiner Weise persönlich berührt, nur, weil mich die Undifferenziertheit und das Gehetze der Medien derartig stört mit ihrem Pack an Journalisten. Nein, Journalismus ist das nicht mehr und nie gewesen. Und natürlich schreibe ich dies, damit einer dieser neofaschistischen-jdn-gesteuerten-linken News-Sender sich dadurch angegriffen fühlt und über dieses Buch, wenn es dann noch eins werden sollte, berichtet. Denn ich weiß: Auch Negativwerbung ist Werbung und dann noch kostenlose dazu. Danke dafür schon mal jetzt. Und vielleicht findet noch irgendein verschrobener Geist der Anti-Deformations-Liga hier etwas Antisemitisches, etwas, was auch nicht im Apple-Wortschatz enthalten ist, und somit wohl etwas frei Erfundenes ist, könnte man meinen, in den er etwas hineininterpretieren kann, was nicht da ist, nur um sich seiner eigenen Schwanzlänge zu bestätigen.
Es ist so krank, was die Gesellschaft hervorgebracht hat. Wie die angeblich so intelligenten Menschen, welche andere nach ihrem Kleidungsstil beurteilen. Ja, Kleidung sagt mehr aus als das, was jemand denkt. Sehr intelligent, und dafür haben sie ein Studium gebraucht. Lächerlich. Sich dumm studiert mit Geisteswissenschaft. Kleidung sagt gar nichts über einen Menschen aus. Kleidung ist Kleidung. Die Beurteilung dieser sagt nur aus, in welchen Betrachtungswinkel der Beurteilende dazu steht. Mit dem Menschen hat das nichts zu tun, der darin steckt, denn Kleidung ist Kleidung. Sie ist weder gut noch schlecht, weder falsch noch richtig, weder schön noch hässlich. Sie ist, was sie ist: Kleidung. F4k U. Wieder nicht geschafft, über den Tellerrand zu schauen.
All diese modegesteuerten Hirnverbrannten will ich noch erwähnen. Die sich als was Besseres fühlen in ihren Gucci-Uniformen. Es erscheint mir oberflächlich und dumm. Ihre teuren Handtaschen gleich wie Einkaufstüten irgendeines Billigdiscounters. Ihr seid wichtig, die ihr in der Kleidung steckt. Nicht eure Kleidung. Ihr nutzt sie nur, um etwas zu kaschieren. Seid ihr mit euch so unzufrieden? Aber gut, man kann es betrachten, wie man will.
So auch „intelligente“ Menschen. „Intelligente“ Menschen haben Waffen, Panzer, Atombombe, Mittel zur Ausbeutung der Umwelt und was nicht sonst noch alles erfunden. Sehr intelligent. Das Resultat ist deutlich erkennbar. Nun gut, von Braun wollte ja nur zum Mond fliegen, dass als Abfallprodukt noch die V2 Rakete rausgesprungen ist, who cares? Dabei ist nur eins wirklich wichtig, was viele kopfgesteuerte Menschen nicht begreifen können oder wollen: Liebe. Wenn mehr in Liebe und mit dem Herzen gehandelt werden würde, wären viele Sachen sicher anders verlaufen. Rausfinden werden wir dies nicht mehr, denn dank der „Intelligenten“ habe wir den Salat jetzt. Egal. Sie werden sowieso verstandesmäßige Argumentationen erfinden, um sich ihrer moralischen und ethischen Verantwortung zu entziehen, und sagen, es wäre die Schuld der anderen und es wird so lange differenziert, bis man keine eigene Verantwortung mehr trägt, aber mit dem Finger verurteilend auf andere zeigen kann. Es widert mich an. Ihr widert mich an.
Liebe ist alles, was zählt, und mein Verstand ist das Herz. Und dies sage ich hier völlig undifferenziert und verallgemeinernd.
Eure Beurteilungen und Verurteilungen interessieren mich nicht. Sie sind weder relevant noch brauchbar. Ihr seid mit eurem Verstand in die Falle eures Verstandes getappt und merkt es nicht einmal.
Also wenn ich tatsächlich ein Buch schreiben würde und 20 Exemplare davon drucken lasse, dafür 5 Vollbäder verschwende und 60 kg Holz, das mehr Wärme in der Chemmée gebracht hätte, als von mir zu erfahren ist, wer sollte es dann lesen? Zudem würde dies noch zusätzlich 3050 KW/h Strom und Tinte benötigen, und wenn du das Buch am Ende verbrennen möchte, dann bitte doch nicht in der Cheminée, da sich dann die Esse verstopft von den Druckerrückständen. Wenn ich es mir als ein E-Book laden würde und dann das Tablet verbrenne, habe ich definitiv weniger Farbrückstände im Schornstein. Das ist ein Fortschritt, definitiv. Gut, Tablets verbrennen ist auch nicht die optimale Lösung. Dann doch die beste und offensichtlich derzeit ökonomisch günstigste Version der Rückgewinnung mittels Recycling durch Kinder in China oder einem Dritte-Welt-Land. So hat jeder gewonnen. Wenn die Kinder schon nicht lesen können, können sie sich wenigstens einen Lebensunterhalt verdienen. Schön, eine WIN-WIN Situation. Und da sie nichts Anderes kennen, werden sie nicht aufbegehren und nicht lange leben aufgrund der Lebensumstände. Das sorgt dafür, dass die Weltbevölkerung nicht so schnell wächst und wir sie nicht noch mehr am Wohlstand, der ja eigentlich nur für uns reserviert ist, beteiligen müssen.
Dritte- Welt-Länder: Was soll das sein und was sind Zweite-Welt-Länder? Verwirrend. Vielleicht ist es hier angebracht zu verstehen, dass die Erde uns nicht braucht und die Natur schon gar nicht. Der Natur auf dieser Erde ist es völlig gleich, wie wir sie zerstören, und es interessiert sie nicht im geringsten. Es ist ihr völlig egal. Denn wenn etwas vergeht, entsteht etwas Neues mit uns oder, so wie es derzeit aussieht, wohl eher ohne uns, was wohl das Beste wäre. Wir müssen die Natur nicht schützen. Wollen wir weiter hier leben, sollten wir im Einklang mit der Natur leben, sonst ist es wahrscheinlich, dass sie uns auswechselt (inklusive alle ökofaschisten) gegen eine andere Art, eine, die integer ist, nicht wie der Mensch.
Ich sitze am Tresen der Bar und der dumpfe Sound des Radios gelangt in meine Ohren, gepaart mit dem scheinbar ewig währenden Tinnitus. Die Leute essen zu Mittag. Aşkım ist wie immer bei mir und wir beobachten gemeinsam das Treiben. Ich habe wieder das Gefühl, allein zu sein inmitten von Leuten. Es fehlt die Ablenkung mit irgendwas. Aber wozu sich ablenken, der Schmerz will gespürt werden. Der Schmerz der Einsamkeit, die ewig scheinbar andauernden Gedanken. Gedanken sind es wohl, die mich einsam machen. Ja, ich könnte mit den Leuten reden. Doch worüber? Ich habe das meiste schon gehört, gesehen, gelesen und gefühlt. Es kommt anscheinend nichts Neues mehr. Etwas, was meinen Geist anregt zum Denken, obwohl das ja der Grund meines Übels ist, das Denken.
Nun, sollte ich ein Buch schreiben? Der Vorteil für mich ist, dass ich ein paar Gedanken auf Papier einfangen könnte und sie in der Regel nicht mehr in meinen Kopf umherschwirren. Der Nachteil für euch, würdet ihr das Buch lesen, ihr würdet euch damit auseinandersetzen, ob ihr wollt oder nicht. Eine mögliche Reaktion wäre, sich darüber aufzuregen. Oder sich zu ärgern, weil man im schlimmsten Fall Geld dafür ausgegeben hat. Schade, dann hast du Pech gehabt. Hast wahrscheinlich die Leseprobe davon übersehen oder der Verlag hat den besten Text davon zur Leseprobe gezeigt, um wenigstens die Kosten wieder einzuspielen. Okay, das war nur ein Witz. Es wird wohl keinen geben, der das verlegen würde. Da bin ich ehrlich. Bleibt die Arbeit wieder an mir hängen. Als wenn es nicht schon genug gewesen ist, dass ich es schreiben musste.
Was hat der Typ nur geraucht? Das wirst du dich jetzt fragen bei all dem, was ich schon oder erst geschrieben habe. Ja, ich kann hellsehen und dies, ohne in deiner Nähe zu sein. Unglaublich. Doch ich enttäusche dich nur allzu gern und schon wieder. Ich habe dem Alkohol und den Drogen seit langer Zeit entsagt. Und schon wieder weiß ich, was du denkst: Der Typ sollte lieber wieder anfangen damit. So ein Hin und Her. Kannst du dich nicht mal entscheiden? Doch zum Glück weiß ich selbst am besten, was für mich gut ist. Mir stellt sich aber gerade wieder die Frage, warum du das Buch noch nicht weggelegt hast. Warum liest du immer noch darin? Du könntest es ja als Briefbeschwerer benutzen oder es verbrennen. Wenn du es verbrennen willst, dann bitte nur am Lagerfeuer ohne Schornstein, wegen der Druckerschwärze, die ihn sonst verstopfen lassen würde.
Wenn ich ein Buch schreiben würde, welchen Inhalt sollte es haben? Irgendwas Intelligentes? Obgleich wir ja schon behandelt haben, wo Intelligenz uns hingeführt hat. Ich könnte eine Geschichte erfinden. Doch ich bin ein schlechter Lügner, was das Erfinden der Geschichte schwierig macht, und nun ja, ich bin eben auch kein Journalist, was am Ende das gleiche ist. Göttin sei Dank.
Aber ich lese gerne Geschichten. Nicht die in den Tageszeitungen. Die sind nur deprimierend. Tod, Krieg, Egos, alles Lebenverneinende ist nicht mein bevorzugtes Genre. Das schaue ich besser im TV an. Leider sind die interessanten Szenen meist verpixelt, was mich als hirnlosen, brain-gewaschenen Konsumenten eher stört und sich sicher negativ auf die Einschaltquote auswirkt. Einzig die Schweizer bringen aus meiner Sicht noch objektive Nachrichten ohne Wertung. Hier ist mein Favorit die „Tagesschau“ und ich bin persönlicher Fan von Arthur Honegger. Ein Mann mit einer Ausstrahlung, welche mich immer in seinen Bann zieht, ein Lächeln, welches ich selber gerne hätte. Leider habe ich ihn noch nicht privat kennengelernt. Dies hätte allerdings nur zur Folge, dass ich ihn als Mann noch mehr idealisieren würde. Ich bin letztendlich dankbar, dass sie nicht abgeschafft wurde durch die No-Bilag-Initiative, obgleich ich menschlich natürlich, wenn ich die Möglichkeit habe nichts zu zahlen, gerne auch kostenlos konsumiere. Allerdings fühle ich mich von der ständigen Werbung überall gestresst. Ich weiß leider selber nicht, wie es am besten ist, dies zu finanzieren, in der Schweiz. Aber momentan scheint mir die Schweiz als Land und Staat, indem, was sie macht, am besten organisiert, und ich möchte auf keinen Fall dieses, in meinen Augen letztes Paradies der Erde missen. Der Schweizer darf zu Recht stolz auf sich und sein Land sein. Obwohl Stolz wieder einen komischen Beigeschmack hat, wenn man diesen in Bezug zu Deutschland setzt. „Patriotisch“ würde der Schweizer wohl dann gerne sagen. Doch „patriotisch“, diesen Begriff nutzen auch die Einwohner von United Stupid Amerika gerne, und es liegt mir absolut nicht im Sinn, die Schweiz damit zu vergleichen. Vielleicht finden oder erfinden wir ein neues Wort, was dem letzten Paradies dieser Erde gerecht wird. Diesen würde ich auch in meinem nächsten und dritten Buch aktiv verbreiten.
Keine Panik, ich werde kein drittes Buch schreiben. Die Gründe dafür werde ich aber in meinem vierten Buch erklären. Wobei ich mir die Gründe dafür erst einfallen lassen müsste, was wieder mit denken zu tun hätte, was wiederum, von vielen bezeugt, wohl nicht meine Stärke ist. Der aufmerksame Leser unter euch stellt sich wahrscheinlich jetzt die Frage, was das erste Buch gewesen ist. Also gut. Das erste Buch ist ein Unikat. Eine Ansammlung von Texten und Gedichten, welche ich meiner Mutter zu ihrem 50. Geburtstag geschenkt habe. Damit ihr aber in den Genuss kommt, auch von diesen etwas zu lesen, werde ich hier ebenfalls ein paar Texte und Gedichte einfügen. Nicht weil ich muss oder es für euch interessant wäre noch relevant, sondern eher, damit ich die 200 Seiten irgendwie füllen kann und es doch noch ein Buch wird. Ich weiß, ihr habt darauf nicht gewartet und ich schon gar nicht. Aber wenn ich ein Buch schreiben würde, ja, dann würde ich dies so machen.
Früher habe ich immer gerne Marco Polo gelesen. Die Bücher darüber fand ich sehr schön. Und nach einer kurzen Zeit des Lesens war es kein lesen mehr, sondern ich bin eingetaucht in diese Welt, als wäre ich direkt dabei.
Eine Zeit lang habe ich jede Woche ein Buch gelesen. Eins, was mich sehr beeindruckt hat, nicht primär wegen der Geschichte, welche ebenfalls sehr gut war, ist „Das Parfüm“. Ich wusste nicht, dass es so viele Wörter gibt, um einen Geruch zu beschreiben. Ich konnte ihn förmlich riechen. Mein aktiver Wortschatz ist dagegen sehr beschränkt und mein passiver nicht vorhanden. „Alice im Wunderland“ ist eine Lektüre, die ich allen „Erwachsenen“ gerne mal wieder ans Herz legen möchte zu lesen, damit sie sich ihrer selbst gesetzten Grenzen und Beschränktheit bewusst werden.
