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Schluss mit der Theorie
Hier kannst du das Gelernte anwenden: Mit den 150 Fällen trainierst du die Vorgehensweise des Arztes. Bis zu fünf Fragen zu jedem Fall schulen eine strukturierte und lösungsorientierte Herangehensweise. Überprüfe deine Antworten mit den Erklärungen am Ende. Switche schnell zwischen den Fragen und Lösungen mit Hilfe des überarbeiteten Klappensystems. Plus: Frische dein Wissen mit den wichtigsten Fakten zu den häufigsten Krankheitsbildern auf.
Neu in der 6. Auflage:
Ideal zur Vorbereitung auf Prüfungen, dem PJ und der Gleichwertigkeitsprüfung für ausländische Ärzte.
Gut zu wissen: Der Buchinhalt steht dir ohne weitere Kosten digital in unserem Lernportal via medici und in der Wissensplattform eRef zur Verfügung (Zugangscode im Buch). Mit der kostenlosen eRef App hast du viele Inhalte auch offline immer griffbereit.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 606
Veröffentlichungsjahr: 2020
Stefan Eisoldt
6., überarbeitete Auflage
206 Abbildungen
Liebe Leserinnen und Leser,
Sie halten nun die 6. Auflage des Fallbuches Chirurgie in den Händen. Aufgrund der unverändert positiven Rückmeldungen wurde das Konzept des Fallbuches beibehalten – ein frisches Layout rundet das Konzept nun ab.
Die bisher vorhandenen Fälle wurden komplett überarbeitet sowie um 10 weitere Fälle mit neuem Bildmaterial erweitert. Die aktuell 150 Fälle decken die häufigsten Krankheitsbilder in der täglichen Praxis ab und sollen so praxisnah die klassischen Lehrbuchinhalte ergänzen. Durch die Bearbeitung von Fallgeschichten aus der Praxis soll das theoretisch erlernte Wissen für den Alltag sowie die Prüfungssituation aufbereitet werden.
Mein Dank gilt auch an dieser Stelle wieder dem Thieme-Verlag und hier insbesondere Frau Dr. Hanna Manßen und Herrn Dr. Jochen Neuberger, die mir wieder tatkräftig bei der Überarbeitung geholfen haben.
Ich wünsche auch mit dieser Auflage und den zusätzlichen Fällen viel Spaß und freue mich über Kritik und Anregungen.
Lachen, im Dezember 2019
Stefan Eisoldt
Titelei
Vorwort
1 20-jähriger Mann mit Schmerzen im Beckenbereich
1.1 Welche diagnostischen Maßnahmen führen Sie durch?
1.2 Welche Maßnahmen dürfen bei einer Blutung aus der Urethra auf keinen Fall vorgenommen werden?
1.3 Erläutern Sie die Einteilung der Beckenfrakturen nach der AO-Klassifikation!
2 52-jähriger Mann mit Erbrechen und geblähtem Abdomen
2.1 Nennen Sie allgemeine Ursachen eines mechanischen Ileus!
2.2 Welche Ursachen für einen paralytischen Ileus kennen Sie?
2.3 Welche diagnostischen Maßnahmen führen Sie durch, um Ihre Verdachtsdiagnose zu bestätigen?
2.4 Beschreiben Sie das therapeutische Vorgehen bei verschiedenen Formen des Ileus!
3 25-jähriger Mann mit schmerzhafter Schwellung am Anus
3.1 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose und nennen Sie mögliche Differenzialdiagnosen! Begründen Sie Ihre Vermutungen!
3.2 Nennen Sie mögliche Ursachen für die von Ihnen vermutete Erkrankung!
3.3 Welche Therapie schlagen Sie dem Patienten vor?
4 64-jähriger Mann mit Gewichtsverlust und Ikterus
4.1 Welche Untersuchungen veranlassen Sie, um zu einer Diagnose zu kommen? Welche Möglichkeiten bieten die einzelnen Methoden?
4.2 Welche Diagnose stellen Sie aufgrund der Anamnese und des CT-Bildes ( ▶ Abb. 4.1)?
4.3 Welche Operation würden Sie daraufhin durchführen?
4.4 Welche Strukturen werden bei einer partiellen Duodenopankreatektomie nach Kausch-Whipple entfernt? Wie wird die Rekonstruktion durchgeführt? Zeichnen Sie den postoperativen abdominellen Situs!
5 25-jähriger Mann mit Schwellung und livider Verfärbung des Beines
5.1 An welche Differenzialdiagnosen denken Sie?
5.2 Welche dieser Differenzialdiagnosen ist am wahrscheinlichsten?
5.3 Erläutern Sie die Pathophysiologie dieser Erkrankung!
5.4 Wie gehen Sie therapeutisch vor?
5.5 Welche Komplikationen können sich im Rahmen dieser Erkrankung entwickeln?
6 4 Wochen alter Säugling mit schwallartigem Erbrechen
6.1 An welche Erkrankung denken Sie?
6.2 Nennen Sie mögliche Differenzialdiagnosen!
6.3 Welche weiteren Befunde erwarten Sie bei der klinischen Untersuchung?
6.4 Wie sichern Sie die Diagnose?
6.5 Diskutieren Sie die therapeutischen Maßnahmen!
7 45-jähriger Mann nach Hemikolektomie links mit Fieber
7.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie? Welche Untersuchung veranlassen Sie zur Bestätigung Ihrer Verdachtsdiagnose?
7.2 Welche Form der Peritonitis liegt hier vor? Nennen Sie weitere Formen!
7.3 Beschreiben Sie die weitere Therapie bei diesem Patienten!
7.4 ! Was ist der Mannheimer Peritonitis-Index (MPI)?
8 22-jähriger Mann mit Kopfschmerzen, Schwindel und Muskelkrämpfen
8.1 Welche Erkrankung vermutet der Hausarzt Ihrer Meinung nach bei dem Patienten?
8.2 Welcher Erreger kommt als Auslöser in Frage? Erläutern Sie die Pathophysiologie der Erkrankung!
8.3 Nennen Sie die typische klinische Trias dieser Erkrankung!
8.4 Erläutern Sie die Therapie!
9 65-jähriger Mann mit Dysphagie und Regurgitation von Speisen
9.1 Welche Diagnose stellen Sie aufgrund des Röntgenbefundes ( ▶ Abb. 9.1) und der Anamnese?
9.2 Erörtern Sie den Pathomechanismus!
9.3 Welche Differenzialdiagnosen haben Sie aufgrund der Anamnese mit in Erwägung gezogen? Bitte begründen Sie diese!
9.4 Wie wird diese Erkrankung therapiert?
10 23-jähriger Mann mit Schwellung am Unterschenkel
10.1 Welche Diagnose stellen Sie?
10.2 Welcher Erreger ist für diese Erkrankung am häufigsten verantwortlich?
10.3 Nennen Sie andere Körperregionen, an denen diese Erkrankung typischerweise ebenfalls auftreten kann!
10.4 Welche therapeutischen Maßnahmen ergreifen Sie?
11 45-jährige Frau mit Hypotonie, Belastungsdyspnoe und Tachykardie
11.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie anhand der Anamnese und der Befunde?
11.2 Nennen Sie mögliche Ursachen für diese Erkrankung!
11.3 Nennen Sie weitere klinische Befunde dieser Erkrankung!
11.4 In ▶ Abb. 11.2 ist eine mögliche Spätfolge dieser Erkrankung zu sehen. Wie wird sie bezeichnet?
12 28-jähriger Mann mit Schmerzen und Bewegungseinschränkung der Schulter
12.1 Welche diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen schließen sich an?
12.2 Welche Formen der traumatischen Schulterluxation kennen Sie?
12.3 Welche Komplikationen können auftreten?
13 38-jähriger Mann mit Erbrechen und retrosternalen Schmerzen
13.1 Welche Diagnosen kommen aufgrund der Symptomatik in Frage? Welche Symptome erwarten Sie jeweils?
13.2 Welche Diagnose stellen Sie anhand der Röntgenaufnahme?
13.3 Welche Therapiemaßnahmen ergreifen Sie?
13.4 Nennen Sie die häufigsten Ursachen für die traumatische Ösophagusperforation!
14 39-jährige Frau mit schmerzhafter Schwellung am Anus
14.1 Welche Diagnose vermuten Sie aufgrund der Anamnese?
14.2 Kann es sich hierbei um eine Hämorrhoide im Stadium IV handeln? Nennen Sie Abgrenzungskriterien!
14.3 Welche Therapie schlagen Sie der Patientin vor?
14.4 Was ist eine Mariske?
15 12-jähriger Junge mit Schwellung und Überwärmung des Oberschenkels
15.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie anhand von Anamnese und Röntgen?
15.2 Welche Untersuchungen kommen in Frage, um Ihre Verdachtsdiagnose zu bestätigen?
15.3 Welche Erkrankung müssen Sie differenzialdiagnostisch auf jeden Fall ausschließen?
15.4 Wie gehen Sie therapeutisch vor, falls sich Ihre Verdachtsdiagnose bestätigt?
15.5 Wie wird diese Erkrankung nach Ätiologie und Verlauf eingeteilt?
16 45-jährige Frau mit postoperativem Fieber
16.1 Nennen Sie mögliche Ursachen für postoperatives Fieber!
16.2 Welche diagnostischen Maßnahmen veranlassen Sie, um die Ursache des Fiebers zu klären?
16.3 Welche therapeutischen Maßnahmen ergreifen Sie?
16.4 Nennen Sie prophylaktische Maßnahmen, um das Risiko postoperativen Fiebers zu reduzieren!
17 70-jähriger Mann mit schmerzlosem Ikterus und tastbarer Gallenblase
17.1 Was beschreibt das Courvoisier-Zeichen?
17.2 Welche weiteren Untersuchungen veranlassen Sie, um zu einer Diagnose zu kommen?
17.3 Welchem Typ eines Klatskin-Tumors (Hepatikusgabeltumor) entspricht dieser Befund nach der Klassifikation nach Bismuth und Corlette?
17.4 Welche therapeutischen Möglichkeiten haben Sie bei dieser Diagnose?
18 59-jähriger Mann mit belastungsabhängigen Schmerzen im rechten Fuß
18.1 Nennen Sie Risikofaktoren für die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)!
18.2 Welchem Stadium nach der Einteilung nach Fontaine entspricht die bei dem Patienten gemessene schmerzfreie Gehstrecke von 75 m?
18.3 Welche Untersuchungen müssen Sie vor einer evtl. operativen Intervention veranlassen?
18.4 Nennen Sie therapeutische Optionen für diesen Patienten!
19 38-jährige Frau mit Schmerzen am rechten Unterschenkel
19.1 Nennen Sie sichere und unsichere Frakturzeichen!
19.2 Welche Diagnose stellen Sie?
19.3 Worin bestehen die Komplikationen bei derartigen Frakturen?
19.4 Nennen Sie eine Einteilung von offenen Frakturen!
19.5 Nennen Sie generelle Indikationen für eine operative Therapie von Frakturen!
20 62-jährige Frau mit Hypotonie und Tachykardie
20.1 Nennen und erläutern Sie die häufigsten Formen des Schocks!
20.2 Erläutern Sie die pathophysiologischen Zusammenhänge bei der Entstehung des Volumenmangelschocks!
20.3 Welche Organe sind beim Volumenmangelschock v.a. betroffen? Welche Folgen sind jeweils zu erwarten?
20.4 Erläutern Sie die Prinzipien der Therapie des traumatisch-hämorrhagischen Schocks!
21 50-jährige Frau mit Schmerzen am linken Daumen
21.1 Erklären Sie den Finkelstein-Test! Für welche Erkrankung ist er pathognomonisch?
21.2 Welche anatomischen Strukturen sind bei diesem Krankheitsbild betroffen?
21.3 Welche anderen Erkrankungen sind differenzialdiagnostisch ebenfalls in Betracht zu ziehen?
22 57-jähriger Mann mit Bluterbrechen
22.1 Erläutern Sie Ihre weitere Vorgehensweise!
22.2 Welchem Typ entspricht diese Blutung nach der Einteilung nach Forrest?
22.3 Wie gehen Sie therapeutisch vor?
22.4 Nennen Sie die häufigsten Ursachen für eine obere gastrointestinale Blutung!
23 42-jähriger Patient in verwahrlostem Allgemeinzustand
23.1 Sie möchten bei diesem Patienten präoperativ einen HIV-Test durchführen. Dürfen Sie dies ohne Weiteres veranlassen?
23.2 Welche Maßnahmen müssen zur Minimierung des HIV-Kontaminationsrisikos perioperativ ergriffen werden?
23.3 Ist die Cholezystitis eine typische HIV-assoziierte Infektion? Nennen Sie Erkrankungen, die HIV-assoziiert sind und der chirurgischen Intervention bedürfen können!
23.4 Wie gehen Sie bei einer Stichverletzung mit kontaminiertem Material vor?
24 35-jähriger Mann mit abnormer Beweglichkeit des rechten Oberschenkels
24.1 Welche Diagnose stellen Sie anhand von Anamnese, Klinik und Röntgenbild?
24.2 Wie würden Sie diese Fraktur versorgen?
24.3 Wie groß kann der Blutverlust bei einer Femurfraktur sein?
24.4 Wie werden kindliche Femurfrakturen therapiert?
24.5 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
25 35-jähriger Mann mit Muskelschwäche und Raumforderung im Mediastinum
25.1 Welche Erkrankung vermuten Sie bei diesem Patienten?
25.2 Erläutern Sie die pathophysiologische Ursache der Muskelschwäche bei dem Patienten!
25.3 Fassen Sie in der Tabelle die häufigsten Tumoren im oberen, vorderen unteren, mittleren unteren und hinteren unteren Mediastinum zusammen!
25.4 Nennen Sie weitere mögliche Symptome von Mediastinaltumoren!
25.5 Was verstehen Sie unter einem Teratom? Wo ist es meist im Mediastinum lokalisiert?
26 36-jähriger Mann mit Knochenschmerzen und Nierensteinen
26.1 Welche Form des Hyperparathyreoidismus liegt bei diesem Patienten vor? Begründen Sie!
26.2 Ein Hyperparathyreoidismus kann auch im Rahmen einer multiplen endokrinen Neoplasie (MEN) auftreten. Welche Formen gibt es, wodurch sind sie charakterisiert?
26.3 Welche Therapie schlagen Sie dem Patienten vor?
27 55-jähriger Mann mit Schwellung und Rötung im Nacken
27.1 Nennen Sie 3 Infektionen im Bereich der Haarfollikel! Worin unterscheiden sie sich?
27.2 An welche Prädisposition für die Entstehung derartiger Hautinfektionen denken Sie im Zusammenhang mit der Fallgeschichte?
27.3 Wie therapieren Sie die Entzündung im Nackenbereich?
27.4 Wie würden Sie im Gegensatz dazu bei einer solchen Entzündung im Bereich der Oberlippe vorgehen? Begründen Sie!
28 35-jähriger Mann mit nächtlichen Oberbauchschmerzen
28.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
28.2 Nennen Sie mögliche Differenzialdiagnosen und erläutern Sie Abgrenzungskriterien zu Ihrer Verdachtsdiagnose!
28.3 Nennen Sie eine diagnostische Maßnahme zur Bestätigung Ihrer Verdachtsdiagnose!
28.4 Nennen Sie Komplikationen dieser Erkrankung!
28.5 Beschreiben Sie 2 Therapieansätze!
29 53-jährige Frau mit Inkontinenz und peranalem Blutabgang
29.1 Welche Diagnose stellen Sie?
29.2 Erklären Sie die Ätiologie dieser Erkrankung!
29.3 Nennen Sie weitere Untersuchungen, die Sie veranlassen!
29.4 Beschreiben Sie die Therapie bei dieser Patientin!
30 6-jähriger Junge mit hereditärer Sphärozytose
30.1 Welche Untersuchung sollte unbedingt vor einer Splenektomie wegen einer hämolytischen Anämie durchgeführt werden? Begründen Sie Ihre Antwort!
30.2 Welche Ursachen für eine Splenomegalie kennen Sie?
30.3 Welche Impfungen sollten vor einer elektiven Splenektomie durchgeführt werden?
30.4 Welche Komplikationen können postoperativ auftreten?
30.5 Was verstehen Sie unter einem Hypersplenismussyndrom?
30.6 Erläutern Sie den Begriff OPSI!
31 34-jähriger Mann mit thorakalen Schmerzen und Luftnot
31.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie aufgrund der Röntgenaufnahme und der Anamnese?
31.2 Welche weiteren Untersuchungen veranlassen Sie, um Ihre Diagnose zu sichern?
31.3 Welche therapeutischen Maßnahmen sind zu ergreifen?
31.4 Nennen Sie die 5 häufigsten Verletzungen beim stumpfen Thoraxtrauma!
32 30-jähriger Mann mit Schulterschmerzen und Gefühlsstörungen an der Hand
32.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
32.2 Welche anatomischen Veränderungen kommen als Ursache in Frage?
32.3 Worauf achten Sie bei der klinischen Untersuchung, welche weitere Diagnostik veranlassen Sie?
32.4 Wie sieht die Therapie aus?
33 45-jähriger Mann mit Dyspnoe und Diastolikum
33.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
33.2 Welche Veränderungen erwarten Sie im EKG dieses Patienten?
33.3 In welchem Stadium entsprechend der Einteilung der New York Heart Association (NYHA) befindet sich der Patient?
33.4 Nennen Sie chirurgische Therapieoptionen für diesen Patienten!
33.5 Erläutern Sie die Vor- und Nachteile von mechanischen und biologischen Herzklappen!
33.6 Was müssen Sie bei einem Patienten mit Mitralklappenersatz vor einer Koloskopie mit Polypenabtragung durchführen?
34 45-jähriger Mann mit flammender Rötung am Bein und Fieber
34.1 Welche Erkrankung vermuten Sie?
34.2 Welchen Erreger findet man am häufigsten bei dieser Infektion?
34.3 Nennen Sie mögliche Komplikationen dieser Infektion!
34.4 Beschreiben Sie die Therapie!
34.5 Welche Krankheiten (mindestens 4) kommen differenzialdiagnostisch ebenfalls in Frage?
35 55-jähriger Mann mit Obstipation und Anämie
35.1 Welche therapeutischen und diagnostischen Maßnahmen sollten Sie auf jeden Fall durchführen? Begründen Sie Ihr Vorgehen!
35.2 Erläutern Sie die UICC-Stadieneinteilung des kolorektalen Karzinoms!
35.3 Welche Operation muss durchgeführt werden?
35.4 Welche Therapie sollte ergänzend durchgeführt werden?
35.5 Wie hoch schätzen Sie die 5-Jahres-Überlebensrate aller Kolonkarzinome?
36 65-jähriger Mann mit Kopfschmerzen und Gangstörungen
36.1 Welche Diagnose stellen Sie aufgrund des MRT-Bildes?
36.2 Nennen Sie Beispiele für die Einteilung nach der Genese sowie der Lokalisation der pathologischen Veränderungen dieser Erkrankung allgemein!
36.3 Welche Ursachen kommen für diese Erkrankungen in Frage?
36.4 Welche Therapie würden Sie für den Patienten vorschlagen?
37 50-jähriger Mann mit Streckausfall des rechten Kniegelenks
37.1 Welche Verletzungen kommen bei einem Ausfall der aktiven Streckung im Kniegelenk in Frage?
37.2 Welche Diagnose stellen Sie anhand des Röntgenbildes?
37.3 Welche Therapie empfehlen Sie dem Patienten?
38 30-jähriger Mann mit Thrombozytenabfall nach Abdominaltrauma
38.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie? Begründen Sie diese!
38.2 Wodurch kann diese Erkrankung ausgelöst werden?
38.3 Stellen Sie anhand der folgenden Tabelle die Phasen der Verbrauchskoagulopathie, die jeweiligen Laborveränderungen und die Therapie zusammen!
39 40-jährige Frau mit nächtlichen Schmerzen in den Fingern
39.1 Welche Diagnosen kommen differenzialdiagnostisch in Frage?
39.2 Was verstehen Sie unter dem Hoffmann-Tinel- und Flaschenzeichen sowie Phalen-Test?
39.3 Für welche Erkrankung sind diese Testergebnisse pathognomonisch!
39.4 Welche ergänzenden Untersuchungen können Sie veranlassen?
39.5 Geben Sie 5 mögliche Ursachen für diese Erkrankung an!
40 37-jährige Frau mit Schwächegefühl und Tachykardie
40.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
40.2 Wie lässt sich hierbei die neurologische Symptomatik erklären?
40.3 Welche klinischen Befunde charakterisieren die „Whipple-Trias“?
40.4 Nennen Sie weitere diagnostische Maßnahmen, die Sie zur Diagnosesicherung noch durchführen würden!
41 42-jährige Frau mit Husten und Sodbrennen
41.1 Nennen Sie die Einteilung der Ösophagitis nach Savary und Miller!
41.2 Beschreiben Sie die Ätiologie!
41.3 Welche Diagnostik veranlassen Sie?
41.4 Welche therapeutischen Maßnahmen stehen zur Verfügung?
41.5 Nennen Sie Komplikationen, die als Folge einer Refluxösophagitis auftreten können!
42 30-jähriger Mann mit Schwellung und Rötung am Handrücken
42.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
42.2 Nennen Sie mögliche Differenzialdiagnosen!
42.3 Was versteht man unter einer Thrombophlebitis migrans?
42.4 Wie gehen Sie therapeutisch vor?
43 1-jähriger Junge mit Erbrechen
43.1 Welche Befunde erheben Sie vermutlich bei der klinischen Untersuchung?
43.2 Erläutern Sie die Pathogenese der Invagination!
43.3 Nennen Sie eine Untersuchung, die sowohl Ihre Diagnose bestätigt als auch therapeutisch genutzt werden kann!
43.4 Wie wird diese Maßnahme durchgeführt?
44 25-jähriger Mann mit schmerzlosem Knoten am Hals
44.1 Welche Untersuchungen sollten veranlasst werden? Welche Befunde wären karzinomverdächtig?
44.2 Nennen Sie die 4 häufigsten malignen Schilddrüsentumoren! Wodurch sind sie charakterisiert?
44.3 Beschreiben Sie das operative Vorgehen!
44.4 Wie sieht die weitere postoperative Therapie aus?
44.5 Können Sie etwas zur 5-Jahres-Überlebensrate des papillären Schilddrüsenkarzinoms sagen, welches sind Kriterien für eine günstige Prognose?
45 28-jähriger Mann mit Thoraxtrauma und Oberschenkelfraktur
45.1 Definieren Sie den Begriff „Polytrauma“!
45.2 Welche diagnostischen Maßnahmen werden bei einem Polytrauma durchgeführt?
45.3 Welche Verletzungen beeinflussen vor allem die Schwere eines Polytraumas?
45.4 Die operative Versorgung eines Polytraumas wird in verschiedene Phasen eingeteilt. Stellen Sie anhand der folgenden Tabelle die jeweils in den einzelnen Phasen durchgeführten (operativen) Eingriffe zusammen!
46 50-jährige adipöse Frau mit Ileussymptomatik
46.1 Nennen Sie 3 mögliche Differenzialdiagnosen einer Schwellung in der Leiste!
46.2 Wie lassen sich die Ileussymptomatik und die Schwellung unterhalb des Leistenbandes erklären?
46.3 Beschreiben Sie das therapeutische Vorgehen!
47 40-jähriger Mann mit Leberinsuffizienz
47.1 Nennen Sie je 5 weitere Indikationen und Kontraindikationen für eine Lebertransplantation!
47.2 Welche Organe werden heutzutage routinemäßig transplantiert?
47.3 Woran ist postoperativ eine akute Transplantatabstoßung zu erkennen? Wie wird sie behandelt?
47.4 Welche Medikamente kommen bei der postoperativen Immunsuppression zum Einsatz?
47.5 Welche Komplikationen können auftreten?
48 40-jährige Frau mit Schmerzen am rechten Oberarm
48.1 Welche Diagnose stellen Sie anhand der Anamnese, Klinik sowie der Röntgenaufnahmen?
48.2 Welcher Nerv ist bei Humerusfrakturen besonders gefährdet? Mit welcher neurologischen Symptomatik müssen Sie bei der klinischen Untersuchung rechnen?
48.3 Nennen Sie allgemeine Prinzipien der Frakturbehandlung!
48.4 Nennen Sie Indikationen für eine operative Therapie von Humerusfrakturen!
49 59-jähriger Mann nach Billroth-II-Operation mit Diarrhö nach dem Essen
49.1 Welches Syndrom liegt bei dem Patienten vor?
49.2 Erklären Sie den Pathomechanismus!
49.3 Welche Therapie schlagen Sie dem Patienten vor?
49.4 Nennen und erläutern Sie weitere Syndrome, die infolge einer Operation am Magen auftreten können!
50 14-jähriges Mädchen mit Kopfschmerzen, Erbrechen und Hypersalivation
50.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
50.2 Wie können Sie Ihre Verdachtsdiagnose bestätigen?
50.3 Welcher Erreger ist für diese Infektion verantwortlich? Erläutern Sie die Pathophysiologie der Erkrankung!
50.4 In welchen Stadien läuft die Erkrankung ab?
50.5 Welche therapeutischen Erstmaßnahmen ergreifen Sie bei einem Patienten nach Biss eines tollwutverdächtigen Tieres?
51 45-jährige Frau mit Tachykardie und vermehrter Schweißproduktion
51.1 Nennen Sie mögliche Ursachen einer Hyperthyreose!
51.2 Welche Laborwerte hat die Hausärztin bestimmt? Welche Werte waren erniedrigt, welche erhöht? Wie leiten Sie eine konservative Therapie ein?
51.3 Nennen Sie 2 Komplikationen bei einer Schilddrüsenoperation, über die Sie die Patientin aufklären müssen!
51.4 Beschreiben Sie die postoperative Therapie!
52 44-jährige Frau mit Schwere- und Spannungsgefühl der Beine
52.1 Welche Diagnose stellen Sie?
52.2 Welche Venensysteme gibt es am Bein?
52.3 Erläutern Sie die Einteilung in primäre und sekundäre Varizen und geben Sie Beispiele für die jeweiligen Ursachen!
52.4 Was sind Ihre nächsten diagnostischen Schritte bei dieser Patientin?
52.5 Wie sieht die Therapie der primären Varikosis aus?
53 19-jähriger Mann mit Schwellung und Schmerz am Außenknöchel
53.1 Beschreiben Sie, was Sie klinisch untersuchen! Welche Strukturen sind von besonderem Interesse?
53.2 Wie therapieren Sie den Patienten in der Zwischenzeit?
53.3 Welche Therapie schlagen Sie vor?
54 24-jähriger Mann mit krampfartigen Schmerzen im rechten Unterbauch
54.1 Welche Diagnose stellen Sie aufgrund des Röntgenbildes?
54.2 Nennen Sie mindestens 3 weitere Komplikationen eines Morbus Crohn!
54.3 Welche extraintestinalen Manifestationen eines Morbus Crohn können auftreten? Nennen Sie mindestens 5 Beispiele!
54.4 Welche Therapie würden Sie bei diesem Patienten durchführen?
54.5 In wie viel Prozent ist mit einem operationspflichtigen Rezidiv zu rechnen?
55 2-jähriges Mädchen mit Gewichtsverlust und Erbrechen
55.1 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose! Nennen Sie weitere mögliche Ursachen für die Raumforderung!
55.2 Nennen Sie eine laborchemische Untersuchung, die Ihre Verdachtsdiagnose bestätigen kann!
55.3 Welche weiteren radiologischen Untersuchungen veranlassen Sie?
55.4 Von welchen Strukturen nimmt dieser Tumor seinen Ausgang?
55.5 Nennen Sie eine Stadieneinteilung!
56 49-jährige Frau mit Schmerzen am thorakolumbalen Übergang
56.1 Worauf müssen Sie bei der körperlichen Untersuchung besonders achten?
56.2 Welchem Frakturtyp nach dem Dreisäulenmodell nach Denis entspricht diese Verletzung?
56.3 Nennen Sie Indikationen für eine operative Versorgung von Wirbelsäulenfrakturen!
56.4 Wie würden Sie bei dieser Patientin therapeutisch vorgehen?
57 27-jähriger Mann mit Verbrennungen
57.1 Welcher Verbrennungsgrad liegt bei dem Patienten mindestens vor?
57.2 Erläutern Sie die Neuner-Regel nach Wallace anhand einer Zeichnung!
57.3 Welche Erstmaßnahmen würden Sie als Notarzt am Unglücksort vornehmen?
57.4 Anhand welcher Formel lässt sich der Flüssigkeitsbedarf eines Patienten mit Verbrennungen berechnen?
57.5 Welche Komplikationen können als Folge ausgedehnter Verbrennungen auftreten?
58 28-jähriger Mann mit Streckhemmung des linken Kniegelenks
58.1 Erläutern Sie die Neutral-Null-Methode! Was bedeutet in diesem Fall eine Extension/Flexion von 0/20/140 des Kniegelenks?
58.2 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie? Begründen Sie diese!
58.3 Welche Tests führen Sie zur Bestätigung Ihrer Verdachtsdiagnose durch?
58.4 Wie verfahren Sie weiter mit dem Patienten?
59 60-jähriger Mann mit Dysphagie und Gewichtsabnahme
59.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
59.2 Nennen Sie Risikofaktoren für diese Erkrankung!
59.3 Welche Untersuchungen sollten durchgeführt werden?
59.4 Beschreiben Sie die Therapie in Abhängigkeit vom Stadium!
59.5 Nehmen Sie Stellung zur Prognose des Patienten!
60 31-jähriger Mann mit Schmerzen am Anus
60.1 Wie entwickelt sich ein Analabszess? Welche Formen kennen Sie?
60.2 Welche zusätzliche Untersuchung führen Sie durch bzw. veranlassen Sie?
60.3 Zeichnen Sie in die folgende Abbildung die Verläufe von subkutanen, submukösen, extrasphinkteren, intersphinkteren und transsphinkteren Analfisteln ein!
60.4 Worin bestehen die Unterschiede in der Behandlung von inter- und extrasphinkteren Analfisteln?
61 15-jähriger Junge mit schmerzhafter Schwellung am Finger
61.1 Nennen und erläutern Sie verschiedene Formen des Panaritiums!
61.2 Wie heißt diese spezielle Form des Panaritiums?
61.3 Nennen Sie mögliche Komplikationen!
61.4 Beschreiben Sie das therapeutische Vorgehen bei Panaritien!
62 40-jährige Frau mit Koliken im rechten Oberbauch
62.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
62.2 Nennen Sie Untersuchungen zur Bestätigung Ihrer Diagnose! Welche Ergebnisse erwarten Sie?
62.3 Welche Maßnahmen leiten Sie nach der Diagnostik ein?
62.4 Erläutern Sie die Pathophysiologie dieser Erkrankung!
63 50-jährige Frau mit Schmerzen am rechten Handgelenk
63.1 Welche Diagnose stellen Sie anhand von Anamnese, Klinik und Röntgenaufnahme?
63.2 Erklären Sie anhand dieses Röntgenbildes die sog. Fourchette- und Bajonett-Stellung!
63.3 Nennen Sie die Prinzipien der Behandlung der distalen Radiusfraktur! Was ist der Böhler-Gelenkwinkel?
63.4 Welche Therapie schlagen Sie der Patientin vor?
64 40-jährige Frau mit Schwellung im Bereich des Nabels
64.1 Nennen Sie weitere Hernien, die an der vorderen Bauchwand auftreten können!
64.2 Was versteht man unter einer sog. Richter-Littré-Hernie?
64.3 Beschreiben Sie die Therapie der Nabelhernie!
64.4 Wie würden Sie bei einer Nabelhernie eines 1-jährigen Kindes therapeutisch vorgehen?
65 33-jährige Frau mit Schmerzen an der Halswirbelsäule
65.1 Welche Diagnose stellen Sie?
65.2 Welchem Grad nach der Einteilung nach Erdmann entspricht diese Verletzung?
65.3 Worauf müssen Sie bei der klinischen Untersuchung besonders achten?
65.4 Sie füllen eine Röntgenanforderung für die Radiologie aus. Was möchten Sie alles untersuchen lassen?
65.5 Wie gehen Sie therapeutisch bei der Patientin vor?
66 50-jähriger Mann mit geröteter, geschwollener Laparotomienarbe
66.1 Nennen Sie die 5 Kardinalsymptome einer Infektion!
66.2 Auf die Intaktheit welcher Struktur sollten Sie bei diesem Patienten achten?
66.3 Beschreiben Sie kurz den Ablauf der Wundheilung!
66.4 Nennen Sie mindestens 3 Faktoren, die zu einer schlechten Wundheilung beitragen!
66.5 Beschreiben Sie den Unterschied zwischen einer hypertrophen Narbe und einem Narbenkeloid!
67 51-jähriger Mann mit Pruritus und Schmerzen am Anus
67.1 Nennen Sie mindestens 5 Differenzialdiagnosen, die Sie in Betracht ziehen müssen!
67.2 Welcher Schritt zur Diagnosesicherung ist als nächstes indiziert?
67.3 Welche weiteren Untersuchungen sind zum Staging notwendig?
67.4 Wie therapiert man ein Plattenepithelkarzinom des Analkanals im Gegensatz zum Adenokarzinom des Analkanals?
68 80-jährige Frau mit verkürztem, außenrotiertem linken Bein
68.1 Welche Diagnose stellen Sie anhand von Klinik, Anamnese und Röntgenaufnahme?
68.2 Nennen Sie eine Einteilung dieser Frakturen! Wie würden Sie die vorliegende Fraktur bei der Patientin hierbei einordnen?
68.3 Beschreiben Sie Ihr weiteres Vorgehen bei dieser Patientin!
68.4 Wie muss diese Patientin behandelt werden?
69 70-jähriger Mann mit Schwindel und Schmerzen im linken Arm
69.1 Welche Erkrankung vermuten Sie?
69.2 Nennen Sie zwei Untersuchungen, die Sie zur Diagnose führen! Was erwarten Sie?
69.3 Erläutern Sie die pathophysiologischen Vorgänge, die zu den Beschwerden des Patienten führen!
69.4 Diskutieren Sie die Therapie!
70 58-jährige Frau mit Luftnot
70.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
70.2 Nennen Sie mindestens 2 mögliche Differenzialdiagnosen!
70.3 Welche Untersuchungen führen Sie durch, um Ihre Verdachtsdiagnose zu bestätigen oder auszuschließen?
70.4 Welche therapeutischen Erstmaßnahmen ergreifen Sie?
71 63-jährige Frau mit hellrotem peranalen Blutabgang
71.1 Welche weiteren Untersuchungen veranlassen Sie?
71.2 Erklären Sie die Metastasierungswege des Rektumkarzinoms!
71.3 Beschreiben Sie die operative Therapie bei dieser Patientin!
71.4 Was sollten Sie der Patientin in diesem Fall anbieten?
71.5 Was bedeutet der Begriff TME?
72 Neugeborenes mit Atemnot und vermehrtem Speichelfluss
72.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
72.2 Die Einteilung nach Vogt beschreibt verschiedene Formen dieser kongenitalen Missbildung. Welche tritt am häufigsten auf?
72.3 Welche präoperativen Maßnahmen ergreifen Sie?
72.4 Beschreiben Sie das operative Vorgehen bei der häufigsten Form dieser Fehlbildung!
72.5 Nennen Sie mindestens 3 Komplikationen, die prä- bzw. postoperativ auftreten können!
73 44-jährige Frau mit Fehlstellung des rechten Sprunggelenks
73.1 Worauf achten Sie bei der klinischen Untersuchung?
73.2 Um welche Frakturform handelt es sich nach der Einteilung nach Weber?
73.3 Was ist eine sog. Maisonneuve-Fraktur?
73.4 Welche Therapie schlagen Sie der Patientin vor?
74 38-jähriger Mann mit retrosternalen Schmerzen
74.1 Welche Diagnose stellen Sie aufgrund der Röntgenaufnahme und der Anamnese?
74.2 Welche anderen Formen dieser Erkrankung kennen Sie? Wie heißt die Maximalvariante dieser Erkrankung?
74.3 Welche Therapie empfehlen Sie dem Patienten?
74.4 Nennen Sie mindestens 3 Komplikationen dieser Erkrankung!
74.5 Worum handelt es sich bei dem sog. Roemheld-Syndrom?
75 30-jähriger Mann mit beidseitigem orbitalen Hämatom
75.1 Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?
75.2 Welche Untersuchungen veranlassen Sie?
75.3 Welche Einteilung gibt es für die von Ihnen vermutete Diagnose? Erläutern Sie (durch Ergänzung der Zeichnung) diese Einteilung an folgendem Schaubild!
75.4 Wie sieht die Therapie einer Mittelgesichtsfraktur aus?
75.5 Nennen Sie mindestens 5 Komplikationen dieser Verletzung!
76 11 Monate altes Kind mit Belastungsdyspnoe und rascher Ermüdbarkeit
76.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie aufgrund der Röntgenaufnahme und der Anamnese?
76.2 Mit welcher Untersuchung können Sie Ihre Verdachtsdiagnose bestätigen?
76.3 Nennen Sie 3 prädisponierende Faktoren für die Entstehung kongenitaler Herzfehler!
76.4 Nennen Sie die 5 häufigsten angeborenen Herzfehler!
76.5 Erläutern Sie die Einteilung in zyanotische und azyanotische Herzfehler und geben Sie jeweils ein Beispiel!
77 25-jähriger Mann mit Schmerzen in der rechten Schulter
77.1 Für welche Verletzung ist ein „Klaviertastenphänomen“ charakteristisch?
77.2 Welche Untersuchungen veranlassen Sie, um eine Diagnose zu stellen?
77.3 Nennen und beschreiben Sie eine Einteilung dieser Verletzung!
77.4 Welche Therapieoptionen haben Sie?
78 41-jähriger Mann mit Magenschmerzen und Diarrhö
78.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
78.2 Welche Untersuchungen helfen Ihnen bei der Diagnosesicherung?
78.3 Welche weiteren Untersuchungen veranlassen Sie, bevor Sie therapeutisch tätig werden können?
79 55-jähriger Mann mit schmerzlosem Ulkus am Mittelfinger
79.1 Welche Erkrankung vermuten Sie bei dem Patienten? Welcher Erreger ist dafür verantwortlich?
79.2 Wie können Sie den Erreger nachweisen?
79.3 Welche Therapie leiten Sie bei dem Patienten ein?
80 17-jähriges Mädchen mit Fieber und rechtsseitigem Unterbauchschmerz
80.1 Welche Erkrankungen kommen bei dem 17-jährigen Mädchen differenzialdiagnostisch in Frage?
80.2 Welche Untersuchungen schließen Sie an, um zu einer Diagnose zu kommen?
80.3 Welche Maßnahmen leiten Sie ein bis die Untersuchungsbefunde vorliegen?
80.4 Beschreiben Sie Befunde, die Sie bei der körperlichen Untersuchung bei einer Appendizitis erheben können!
81 5-jähriges Mädchen mit schmerzhafter Bewegungseinschränkung des Ellenbogens
81.1 Stellen Sie eine Diagnose anhand der Anamnese!
81.2 Sind weitere Untersuchungen notwendig?
81.3 Erläutern Sie den Verletzungsmechanismus!
81.4 Beschreiben Sie die Therapie!
82 32-jähriger Mann mit Schmerzen beim Stuhlgang
82.1 Welche Diagnose stellen Sie?
82.2 Nennen Sie Ursachen für diese Erkrankung!
82.3 Nennen Sie therapeutische Möglichkeiten für diesen Patienten!
82.4 Beschreiben Sie kurz den Ablauf einer proktologischen Untersuchung! Welche pathologischen Veränderungen können Sie mit der jeweiligen Untersuchung erfassen?
83 40-jährige Frau mit Schmerzen im rechten Bein
83.1 Welche Befunde erwarten Sie bei der körperlichen Untersuchung?
83.2 Nennen Sie mindestens 6 Risikofaktoren für das Entstehen einer Phlebothrombose!
83.3 Wodurch ist die Virchow-Trias charakterisiert?
83.4 Welche Untersuchungen veranlassen Sie, um das Ausmaß der Phlebothrombose zu bestimmen?
83.5 Wie gehen Sie therapeutisch vor?
84 24-jähriger Mann mit Schwellung des Kniegelenks
84.1 Welche Strukturen können bei dem Patienten verletzt sein?
84.2 Erklären Sie den Begriff „Unhappy Triad“!
84.3 Welche Tests führen Sie bei Verdacht auf Bandverletzungen am Kniegelenk durch?
84.4 Welche weiteren diagnostischen Möglichkeiten haben Sie neben der klinischen Untersuchung? Eine Untersuchung kann gleichzeitig therapeutisch genutzt werden. Beschreiben Sie diese Möglichkeit!
85 49-jähriger Mann mit Gewichtsverlust und Ikterus
85.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie anhand von Anamnese, Klinik und CT-Bild?
85.2 Nennen Sie mindestens je 3 benigne und maligne Lebertumoren!
85.3 Welches sind die häufigsten Lebermalignome? Was sollten Sie daher bei diesem Patienten unbedingt an weiterer Diagnostik veranlassen?
85.4 Welche Therapie würden Sie vorschlagen, wenn es sich tatsächlich um eine Metastase handelt?
85.5 Nennen Sie Risikofaktoren für die Entstehung eines hepatozellulären Karzinoms!
85.6 Welche Möglichkeiten stehen zur Therapie eines hepatozellulären Karzinoms zur Verfügung?
86 3-jähriges Mädchen mit Bauchschmerzen und Hämaturie
86.1 Beschreiben Sie den sonografischen Befund! Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie aufgrund der Anamnese und dieses Befundes?
86.2 Welche weiterführenden Untersuchungen würden Sie veranlassen, um Ihre Verdachtsdiagnose zu bestätigen?
86.3 Welches Tumorstadium liegt hier nach der Einteilung der National-Wilms-Tumor-Study (NWTS) vor?
86.4 Wie hoch ist die Heilungsrate eines Nephroblastoms im Stadium I?
87 60-jährige Frau mit überwärmtem und lividem linken Unterarm
87.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie bei dieser Anamnese?
87.2 Welche Veränderungen erwarten Sie bei dieser Patientin im Röntgenbild?
87.3 In welchen Stadien läuft diese Erkrankung ab, wodurch sind diese gekennzeichnet?
87.4 Wie gehen Sie therapeutisch bei dieser Patientin vor?
88 30-jähriger Mann mit Schmerzen im Bereich der rechten Schulter
88.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
88.2 Was könnte als Ursache in Frage kommen?
88.3 Welche Untersuchungen veranlassen Sie?
88.4 Wie gehen Sie therapeutisch vor?
89 44-jähriger Mann mit Oberbauchschmerzen nach dem Essen
89.1 Welche Untersuchungen veranlassen Sie, um zu einer Diagnose zu kommen?
89.2 Nennen Sie die wesentlichen Faktoren für die Ulkusentstehung!
89.3 Nennen Sie eine Einteilung der Ulkuslokalisation!
89.4 Wie sieht die Behandlung eines Ulcus ventriculi aus?
90 33-jähriger Mann mit Tachykardie und zunehmender Luftnot
90.1 Nennen Sie 2 mögliche Ursachen für die zunehmende Luftnot des Patienten!
90.2 Welche Untersuchungsbefunde können Sie bei der klinischen Untersuchung erheben und somit die Differenzialdiagnosen voneinander abgrenzen?
90.3 Welche Untersuchungen veranlassen Sie im Krankenhaus, um Ihre Diagnose zu bestätigen?
90.4 Welche Blutuntersuchung veranlassen Sie? Welches Ergebnis erwarten Sie?
90.5 An welche weiteren intrathorakalen Verletzungen sollten Sie denken, die ebenfalls lebensbedrohlich sein können?
91 52-jährige Frau mit Dysphagie und retrosternalen Schmerzen
91.1 Nennen Sie mindestens 3 Differenzialdiagnosen!
91.2 Welche Untersuchungen veranlassen Sie, um zu einer Diagnose zu kommen?
91.3 Im Ösophagusbreischluck zeigt sich das folgende Bild. Welche Diagnose stellen Sie? Begründen Sie diese!
91.4 Welche konservativen und operativen Therapiemaßnahmen sind möglich?
92 40-jähriger Mann mit Schmerzen in der rechten Wade
92.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie anhand von Anamnese und Klinik?
92.2 Welche Befunde können Sie bei der klinischen Untersuchung erheben?
92.3 Wodurch ist dies zu erklären?
92.4 Inwieweit beeinflusst dies Ihr weiteres therapeutisches Vorgehen?
93 1-jähriger Junge mit fehlendem rechten Hoden
93.1 Welche Diagnose stellen Sie?
93.2 Nennen Sie weitere Formen einer Fehllage des Hodens!
93.3 Was ist der Unterschied zwischen einem Pendel- und einem Gleithoden?
93.4 Welche Therapie würden Sie bei dem Jungen durchführen?
94 56-jähriger Mann mit einem blassen und kühlen linken Bein
94.1 Was ist Ihre Arbeitsdiagnose?
94.2 Nennen Sie mögliche Ursachen!
94.3 Welche weiteren klinischen Befunde unterstützen Ihre Diagnose?
94.4 Welche therapeutischen Schritte leiten Sie ein?
95 46-jähriger Mann mit Ikterus und Schmerzen
95.1 Welche Diagnose stellen Sie aufgrund der Computertomografie?
95.2 Nennen Sie mögliche Ursachen für die Entstehung einer derartigen Erkrankung!
95.3 Welche Therapie kommt bei dem Patienten in Frage?
95.4 Skizzieren Sie die Einteilung der Leber in verschiedene Segmente!
96 37-jährige Frau mit Tachykardie und Gesichtsrötung
96.1 Worauf weisen die geschilderten Beschwerden der Patientin hin? Welche weiterführende Diagnostik würden Sie veranlassen?
96.2 Welche Diagnose stellen Sie? Nennen Sie die 3 häufigsten Lokalisationen dieses Tumors!
96.3 Welche Komplikationen können bei dieser Erkrankung auftreten?
97 68-jähriger Patient mit Sprachstörung und Parese des rechten Armes
97.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
97.2 Welchem klinischen Stadium entspricht die bei dem Patienten aufgetretene Symptomatik?
97.3 Nennen Sie ätiologische Faktoren!
97.4 Welche Untersuchungen veranlassen Sie vor Einleitung einer Therapie?
97.5 Welche Diagnose stellen Sie und welche Therapie würden Sie dem Patienten vorschlagen?
98 22-jähriger Mann mit Schwellung und Hämatom an der Ferse
98.1 Welche Verletzungen sollten Sie differenzialdiagnostisch bei diesem Patienten in Betracht ziehen?
98.2 Welche Körperregion sollten Sie bei einem Sturz aus größerer Höhe ebenfalls untersuchen und ggf. röntgen?
98.3 Was beschreibt in diesem Zusammenhang der sog. Böhler-Winkel?
98.4 Nennen Sie Indikationen und Vorgehen für eine konservative bzw. operative Therapie der Kalkaneusfraktur!
98.5 Was bezeichnet die AO-Klassifikation allgemein?
99 8-jähriger Junge mit Schmerzen und Schwellung am Handgelenk
99.1 Welchem Verletzungsgrad entspricht diese Fraktur nach der Einteilung nach Aitken?
99.2 Was ist eine sog. Grünholzfraktur?
99.3 Wie sieht die Therapie bei diesem Jungen aus?
100 65-jährige Frau mit Veränderung der Stuhlgewohnheiten
100.1 Nennen Sie mindestens 2 Differenzialdiagnosen, die aufgrund der Klinik in Frage kommen!
100.2 Welche radiologische Diagnostik veranlassen Sie nach der klinischen Untersuchung?
100.3 Welche ergänzende Diagnostik veranlassen Sie daraufhin? Begründen Sie diese Maßnahme!
100.4 Wie sieht Ihre Therapie bei Bestätigung Ihrer Verdachtsdiagnose für diese Patientin aus?
101 45-jähriger Mann mit Schmerzen und Bewegungseinschränkung am Oberarm
101.1 Welche klinischen Befunde erwarten Sie bei dieser Verdachtsdiagnose?
101.2 Welche ergänzenden Untersuchungen veranlassen Sie?
101.3 Nennen Sie die Struktur, die bei einer Ruptur der langen Bizepssehne meist ebenfalls geschädigt ist!
101.4 Wie gehen Sie therapeutisch vor?
102 62-jährige Frau mit peranalem Blutabgang
102.1 Definieren Sie den Schockindex!
102.2 Welche weiteren Maßnahmen ergreifen Sie?
102.3 Nennen Sie die häufigste Ursache für eine untere gastrointestinale Blutung!
102.4 Welche weiteren Ursachen kennen Sie für untere gastrointestinale Blutungen?
103 39-jährige Frau mit Luftnot
103.1 Die Größe einer Struma wird klinisch in verschiedene Grade eingeteilt. Welchem Grad entspricht die Schilddrüsenvergrößerung bei dieser Patientin?
103.2 Ist eine Indikation zur Operation gegeben? Welche Befunde sollten dann präoperativ vorliegen?
103.3 Wie sieht die operative Therapie aus?
104 7-jähriger Junge mit Schwindel und Erbrechen
104.1 Welche Diagnose stellen Sie?
104.2 Was wird mit der Glasgow-Coma-Scale überprüft? Welche Punktzahl würde der Junge auf der Glasgow-Coma-Scale erreichen?
104.3 Nennen Sie eine Einteilung der Schädel-Hirn-Traumata!
104.4 Wie sieht die Therapie bei diesem Jungen aus?
105 73-jährige Frau und 58-jähriger Mann mit Ulcus cruris
105.1 Stimmen Sie mit der Meinung der Patientin zur Ursache des „offenen Beins“ überein? Beschreiben Sie die pathophysiologischen Veränderungen, die bei der Patientin zum Ulcus cruris geführt haben!
105.2 An welcher Stelle am Bein hat die Patientin vermutlich dieses Ulkus? Welche weiteren klinischen Symptome können Sie bei der Untersuchung evtl. noch feststellen?
105.3 Wie gehen Sie bei der Patientin therapeutisch vor?
105.4 Würden Sie bei dem männlichen Patienten genauso verfahren?
106 70-jähriger Mann mit Aszites und Oberbauchschmerzen
106.1 In welchem Stadium der Leberzirrhose befindet sich der Patient nach der Child-Pugh-Klassifikation?
106.2 Bei der Untersuchung ist ein Caput medusae aufgefallen. Nennen Sie mögliche Umgehungskreisläufe bei einer portalen Hypertension!
106.3 Welche operativen Möglichkeiten gibt es, den Druck im Pfortadersystem zu senken?
106.4 Wie hoch ist der normale Druck im Pfortaderkreislauf, wann spricht man von einer portalen Hypertension?
107 60-jähriger Mann mit Schwellung in der Leiste und am Hoden rechts
107.1 Welche Differenzialdiagnosen müssen Sie generell bei Schwellungen von Leiste und Hoden ausschließen?
107.2 Worin besteht der Unterschied zwischen direkten und indirekten Leistenhernien?
107.3 Beschreiben Sie die Prinzipien der operativen Hernienversorgung nach Shouldice und nach Lichtenstein!
107.4 Nennen Sie mindestens 4 Komplikationen, die bei der Aufklärung zur Operation erwähnt werden müssen!
108 Neugeborenes mit Obstipation
108.1 Nennen Sie mögliche Ursachen für den fehlenden Mekoniumabgang!
108.2 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
108.3 Was ist die Ursache dieser Erkrankung?
108.4 Welche Untersuchungen veranlassen Sie, um Ihre Verdachtsdiagnose zu sichern?
108.5 Beschreiben Sie die chirurgische Therapie!
109 67-jähriger Mann mit pulsierender abdomineller Schwellung
109.1 Welche Diagnose stellen Sie aufgrund der Anamnese, der Klinik und des CT-Bildes?
109.2 Beschreiben Sie die nächsten Maßnahmen, die zu ergreifen sind!
109.3 Nennen Sie die verschiedenen Formen des Aortenaneurysmas!
109.4 Nennen Sie Beispiele für die Ätiologie des Aortenaneurysmas!
110 17-jähriger Junge mit Bewegungseinschränkung des Handgelenks
110.1 Nennen Sie 3 Verletzungen, die Sie ausschließen müssen!
110.2 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
110.3 Welche Röntgenuntersuchung veranlassen Sie? Wie verfahren Sie, falls keine Fraktur nachzuweisen ist?
110.4 Wie therapieren Sie eine Skaphoidfraktur?
111 64-jähriger Mann mit Gewichtsverlust und Abneigung gegen Fleisch
111.1 Welche weiteren Untersuchungen sind notwendig?
111.2 Beschreiben Sie die Therapie des Magenkarzinoms!
111.3 Nennen Sie Risikogruppen und Präkanzerosen für das Magenkarzinom!
111.4 Nennen und erläutern Sie Einteilungen des Magenkarzinoms!
111.5 Worum handelt es sich bei einem Frühkarzinom des Magens?
112 38-jähriger Mann mit Rückenschmerzen
112.1 Welche weiteren diagnostischen Maßnahmen veranlassen Sie?
112.2 Welche Diagnose stellen Sie aufgrund des vorliegenden CT-Befundes, anhand der Anamnese und Ihrer klinischen Untersuchung?
112.3 Welche Therapie leiten Sie bei dem Patienten ein?
112.4 Stellen Sie anhand der folgenden Tabelle die neurologischen Ausfälle bei Bandscheibenvorfällen auf verschiedenen Höhen zusammen!
112.5 Wann besteht eine Notfallindikation zur operativen Revision?
113 20-jähriger Mann mit schmerzhafter Schwellung des Unterschenkels
113.1 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
113.2 Welche weiteren Befunde können Sie bei Ihrer Verdachtsdiagnose erheben?
113.3 Erklären Sie den pathophysiologischen Mechanismus!
113.4 Welche Maßnahmen veranlassen Sie?
114 39-jähriger Mann mit gürtelförmigen Oberbauchbeschwerden
114.1 An welche Erkrankung denken Sie?
114.2 Nennen Sie mögliche Ursachen für diese Erkrankung!
114.3 Beschreiben Sie die Therapie!
114.4 Welche Komplikationen können auftreten?
115 55-jähriger Mann mit Schockzeichen und Unterschenkelemphysem
115.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
115.2 Welches Bakterium ist für diese Erkrankung vor allem verantwortlich?
115.3 Wie können Sie Ihre Verdachtsdiagnose bestätigen?
115.4 Welche Therapiemaßnahmen sind zu ergreifen?
116 32-jährige Frau mit Bluthochdruck
116.1 Welche endokrinologische Erkrankung vermuten Sie anhand von Anamnese und Klinik?
116.2 Nennen Sie Laboruntersuchungen, die Ihnen weiterhelfen können!
116.3 Welche weiteren Untersuchungen veranlassen Sie, um den Ort der endokrinologischen Störung zu lokalisieren?
116.4 Wie gehen Sie therapeutisch bei dieser Patientin vor?
117 15-jähriger Junge mit rechtsseitigem Unterbauchschmerz
117.1 Welche therapeutischen Schritte sind aufgrund der Krankheitsentwicklung einzuleiten?
117.2 Woran sollten Sie bei der geschilderten Anamnese sowie folgendem laparoskopischen Befund (unauffällige Appendix jedoch Peritonitis im rechten Unterbauch) unbedingt denken?
117.3 Wo befindet sich diese Struktur? Erläutern Sie die Entstehung dieser Struktur!
117.4 Nennen Sie weitere Komplikationen, die auftreten können!
118 17-jähriger Junge mit Schmerzen und Schwellung an der linken Klavikula
118.1 Stellen Sie eine Diagnose anhand der Anamnese, der Klinik und des Röntgenbildes!
118.2 Worauf müssen Sie bei dieser Verletzung achten? Welche Strukturen sind gefährdet?
118.3 Beschreiben Sie die Therapie bei diesem Jungen!
118.4 Nennen Sie Indikationen für eine operative Therapie!
119 29-jährige Frau mit Hypotonie und Bauchschmerzen
119.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
119.2 Wie gehen sie weiter vor, um Ihre Verdachtsdiagnose zu bestätigen?
119.3 Erklären Sie den Begriff der zweizeitigen Milzruptur!
119.4 Welche Maßnahme sollte bei unklaren Befunden und Kreislaufinstabilität durchgeführt werden?
120 45-jährige Frau mit Blut am Toilettenpapier
120.1 Welche Untersuchungen führen Sie als erstes durch?
120.2 Welche weitere Untersuchung ist unbedingt notwendig?
120.3 Nennen Sie die Stadieneinteilung der Hämorrhoiden!
120.4 Beschreiben Sie die Therapiemaßnahmen, die bei der Patientin in Frage kommen!
121 60-jähriger Mann mit chronischem Husten und blutigem Sputum
121.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie anhand der Anamnese, der Klinik und des Röntgenbildes?
121.2 Nennen Sie Risikofaktoren für die Entstehung dieser Erkrankung!
121.3 Nennen Sie die verschiedenen histologischen Formen des Bronchialkarzinoms!
121.4 Welche Resektionsverfahren können beim Bronchialkarzinom durchgeführt werden?
121.5 Was versteht man unter einem Pancoast-Tumor?
122 34-jähriger Mann mit Schmerzen am Ellenbogen und kühler rechter Hand
122.1 Wie gehen Sie weiter vor, welcher diagnostische Schritt ist jetzt erforderlich?
122.2 Welchem Schweregrad nach der Einteilung nach Vollmar entspricht diese Arterienverletzung?
122.3 Nennen Sie allgemein Ursachen für eine Arterienverletzung!
122.4 Wie gehen Sie therapeutisch vor?
122.5 Nennen Sie mindestens 3 Komplikationen, die postoperativ auftreten können!
123 35-jährige Frau mit Fieber und Schmerzen im rechten Oberbauch
123.1 Welche Erklärung haben Sie für die Beschwerden der Patientin?
123.2 Welche Untersuchung veranlassen Sie? Welche Befunde erwarten Sie bei Ihrer Verdachtsdiagnose?
123.3 Welche Komplikationen können auftreten?
123.4 Welche Therapiemaßnahmen leiten Sie bei der Patientin ein?
124 40-jährige Frau mit Müdigkeit und Abgeschlagenheit postoperativ
124.1 Haben Sie eine Erklärung für die erhobenen Befunde?
124.2 Erläutern Sie stichpunktartig die pathophysiologischen Veränderungen, die hier vorliegen!
124.3 Wovon ist die Ausprägung dieses Zustandes abhängig?
124.4 Was sagen Sie der Patientin, wenn sie fragt, wie lange diese Müdigkeit und Abgeschlagenheit noch anhalten werden?
125 6-jähriger Junge mit Schmerzen am linken Ellenbogen
125.1 Beschreiben Sie die Therapie der suprakondylären Humerusfraktur!
125.2 Welche Diagnose stellen Sie? Welche Therapiemaßnahmen ergreifen Sie?
125.3 Nennen Sie Komplikationen einer suprakondylären Humerusfraktur!
126 42-jähriger Mann mit Kopfschmerzen und Schweißausbrüchen
126.1 Wie gehen Sie diagnostisch vor? Begründen Sie Ihre Entscheidung!
126.2 Welche Ursachen kommen differenzialdiagnostisch in Frage?
126.3 Nennen Sie Untersuchungen, um Ihre Verdachtsdiagnose Phäochromozytom zu bestätigen!
126.4 Welche Maßnahmen sind bei V.a. Phäochromozytom unbedingt zu unterlassen?
127 83-jähriger Mann mit abdominellen Beschwerden und blutiger Diarrhö
127.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie aufgrund von Anamnese, Klinik und Abdomenübersichtaufnahme (s. ▶ Abb. 127.1)?
127.2 Beschreiben Sie den typischen Verlauf dieser Erkrankung!
127.3 Welche Untersuchung veranlassen Sie, um Ihre Diagnose zu bestätigen?
127.4 Welche Therapiemaßnahmen ergreifen Sie bei Bestätigung Ihrer Verdachtsdiagnose?
127.5 Erklären Sie den Begriff „Non-Occlusive Disease (NOD)“ (Syn.: Non-okklusive mesenteriale Ischämie – NOMI)!
128 14-jähriger Junge mit Hodenschmerzen
128.1 Welche Erkrankungen kommen differenzialdiagnostisch in Frage?
128.2 Worum handelt es sich beim sog. Prehn-Zeichen?
128.3 Nennen Sie eine Untersuchung, die Ihnen hilft, die wichtigste Differenzialdiagnose zu bestätigen oder auszuschließen!
128.4 Anhand der Untersuchungsergebnisse vermuten Sie eine Hodentorsion. Wie gehen Sie weiter vor?
129 47-jährige Frau mit Gewichtsabnahme und Oberbauchschmerzen
129.1 Welche Erkrankung vermuten Sie aufgrund der Computertomografie?
129.2 Nennen Sie die zwei Hauptursachen für diese Erkrankung! Erläutern Sie kurz die wesentlichen Unterschiede!
129.3 Skizzieren Sie stichpunktartig den Infektionsweg dieser Erkrankung!
129.4 Wie gehen Sie therapeutisch vor?
130 60-jähriger Mann mit pektanginösen Beschwerden
130.1 Nennen Sie mindestens 5 Risikofaktoren der KHK!
130.2 Welche diagnostischen Maßnahmen würden Sie zur Abklärung der Symptomatik veranlassen?
130.3 Welche konservativen und operativen Therapieoptionen haben Sie bei nachgewiesener KHK?
130.4 Nennen Sie Indikationen für die Anlage eines aortokoronaren Bypasses!
130.5 Welche Komplikationen können nach einer Operation am Herz auftreten?
131 22-jähriger Mann mit peranalem Blutabgang
131.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie aufgrund der Anamnese und des koloskopischen Befundes?
131.2 Welcher Gendefekt ist für diese Erkrankung verantwortlich?
131.3 Welche Therapie schlagen Sie dem Patienten vor?
131.4 Histologisch werden 3 verschiedene Adenomformen unterschieden. Welche sind dies, welche Form zeigt die häufigste Entartungstendenz?
131.5 Zur Entfernung rektaler und analer Polypen wird die „TEM“ eingesetzt. Erläutern Sie diesen Begriff!
132 78-jährige Patientin mit Kopfschmerzen und Erbrechen
132.1 Welche Diagnose stellen Sie aufgrund der Computertomografie und der Anamnese?
132.2 Nennen Sie Formen intrakranieller Blutungen und deren Charakteristika!
132.3 Nehmen Sie zur Prognose des Patienten Stellung!
133 67-jähriger Mann mit belastungsabhängigen Schmerzen im Hüftgelenk
133.1 Nennen Sie mindestens 3 Erkrankungen, die Sie in Betracht ziehen müssen!
133.2 Wie gehen Sie diagnostisch vor?
133.3 Welche radiologischen Veränderungen würden Sie bei einer Koxarthrose erwarten?
133.4 Nennen Sie konservative Behandlungsmöglichkeiten der Koxarthrose!
134 65-jähriger Mann mit Schwellung im Bereich einer Laparotomienarbe
134.1 Welche Diagnose stellen Sie?
134.2 Nennen Sie prädisponierende Faktoren!
134.3 Nennen Sie 2 operative Verfahren, die zur Versorgung in Frage kommen!
134.4 Welche Komplikationen können postoperativ auftreten?
135 30-jährige Frau mit Bauchschmerzen und blutig-schleimiger Diarrhö
135.1 Welche Diagnose stellen Sie?
135.2 Nennen Sie 3 Komplikationen dieser Erkrankung!
135.3 Stellen Sie in der folgenden Tabelle stichpunktartig den Morbus Crohn der Colitis ulcerosa gegenüber!
135.4 Wie sieht die chirurgische Therapie einer therapierefraktären Colitis ulcerosa aus?
135.5 Was versteht man unter einem toxischen Megakolon?
136 60-jähriger Mann mit Bewegungseinschränkung der linken Hand
136.1 Stellen Sie eine Diagnose!
136.2 Nennen Sie prädisponierende Faktoren für diese Erkrankung!
136.3 Welche Struktur der Hand ist pathologisch verändert?
137 Frühgeborenes mit Erbrechen und schleimig-blutigen Durchfällen
137.1 Welche Diagnose vermuten Sie aufgrund der Anamnese und des Röntgenbildes?
137.2 Beschreiben Sie die Ätiologie dieser Erkrankung!
137.3 Welche Erstmaßnahmen ergreifen Sie?
137.4 Wie sieht Ihr weiteres therapeutisches Vorgehen aus?
138 29-jährige Frau mit Oberbauchschmerzen und Übelkeit
138.1 Nennen Sie Ursachen für eine akute Gastritis!
138.2 Wie gehen Sie therapeutisch bei dieser Patientin vor?
138.3 Nennen Sie eine Einteilung der chronischen Gastritis!
138.4 Welche Komplikationen können bei einer chronischen Gastritis auftreten?
139 42-jähriger Mann mit Gewichtsabnahme und rezidivierenden Oberbauchschmerzen
139.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
139.2 Welche weiteren klinischen Befunde könnten Ihre Vermutung bestätigen?
139.3 Nennen Sie weitere Risikofaktoren für die Entstehung dieser Erkrankung!
139.4 Beschreiben Sie die weitere Diagnostik!
139.5 Nennen Sie Komplikationen dieser Erkrankung!
139.6 Beschreiben Sie die Therapie!
140 40-jährige Patientin mit Fehlstellung des rechten Beines
140.1 Welche Verletzungen kommen differenzialdiagnostisch in Frage?
140.2 Welche radiologischen Untersuchungen veranlassen Sie?
140.3 Welche Diagnose stellen Sie anhand der Röntgenaufnahme? Erläutern Sie die Einteilung der Femurkopffrakturen nach Pipkin!
140.4 Beschreiben Sie die Therapie bei dieser Patientin! Welche Komplikationen können hierbei auftreten?
141 28-jährige Frau mit morbider Adipositas und Diabetes mellitus
141.1 Wie ist der Body-Mass-Index (BMI) bei dieser Patientin und in welche Grade wird die Adipositas eingeteilt?
141.2 Welche Komorbiditäten sind bei einem erhöhten Körpergewicht zu beobachten? Nennen Sie mindestens 5!
141.3 Nennen Sie Indikationen für eine chirurgische Therapie der Adipositas!
141.4 Bei den Operationsverfahren gibt es verschiedene zugrundeliegende Wirkprinzipien. Nennen Sie diese und ordnen Sie den jeweiligen Wirkprinzipien verschiedene Operationsverfahren zu!
141.5 ! Patienten sollten nach bariatrischen Operationen regelmäßig nachuntersucht werden, da insbesondere nach malabsorptiven Verfahren das Risiko einer Magen- oder Fehlernährung besteht. Welche Mangelzustände und Komplikationen können postoperativ beobachtet werden?
142 58-jähriger Patient mit nekrotisierender Fasziitis
142.1 Welche Typen der nekrotisierende Fasziitis werden unterschieden? Welche Erreger werden am häufigsten nachgewiesen?
142.2 ! Zur Diagnosestellung der nekrotisierenden Fasziitis wurde von Fisher sechs Diagnosekriterien definiert. Nennen Sie bitte mindestens 5!
142.3 Eine Sonderform der nekrotisierenden Fasziitis ist die Fournier-Gangrän. Erklären Sie diesen Begriff, nennen Sie typische Erreger und beschreiben den klinischen Befund!
142.4 Erläutern Sie die Therapie bei klinischem V.a. eine nekrotisierende Fasziitis!
143 65-jährige Patientin mit Schmerzen im Hüftgelenk
143.1 Welche Differentialdiagnosen kommen bei dieser Patientin als Ursache für die geschilderten Beschwerden in Frage? Nennen Sie 3 mögliche Ursachen!
143.2 ! Sie vermuten bei der Patientin einen Spätinfekt der Endoprothese. Wie sind die verschiedenen Formen der Protheseninfekte zeitlich definiert?
143.3 Welche Untersuchungen veranlassen Sie, um Ihre Verdachtsdiagnose zu bestätigen?
143.4 Erläutern Sie die Therapie bei Infektion einer Endoprothese!
144 25-jähriger Mann mit Schmerzen an der rechten Hand
144.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie und welche Untersuchung veranlassen Sie zur weiteren Abklärung?
144.2 Die durchgeführten Untersuchungsmaßnahmen bestätigt Ihre Verdachtsdiagnose. Welche Befunde wären eine Indikation für eine konservative Therapie, welche würden eher für ein operatives Vorgehen sprechen?
144.3 Nennen Sie die Eigennamen der Frakturen an der Basis des Os metacarpale I und fertigen Sie zur Verdeutlichung des Frakturverlaufes jeweils eine Skizze an!
144.4 Welche Osteosyntheseverfahren kommen bei Frakturen der Metacarpalia sowie der Phalangen an der Hand zum Einsatz?
144.5 Über welche chirurgischen/operativen Komplikationen sollten Sie Patienten präoperativ aufklären?
145 64-jährige Patientin mit zunehmenden Schmerzen im Kniegelenk
145.1 Welche Erkrankung vermuten Sie aufgrund der Anamnese? Nennen Sie mindestens 3 mögliche Differentialdiagnosen!
145.2 Welche Untersuchungen veranlassen Sie zur weiteren Abklärung?
145.3 Nennen Sie typische radiologische Zeichen einer Arthrose im Röntgenbild!
145.4 Skizzieren Sie kurz allgemeine konservative Maßnahmen bei der Gonarthrose!
146 33-jähriger Patient mit stark blutender Schnittwunde am Zeigefinger
146.1 Welche Sehnen gehören zum Beugesehnenapparat der Langfinger und wie können Sie klinisch eine Verletzung der einzelnen Strukturen unterscheiden?
146.2 Welches weitere Vorgehen würden Sie dem Patienten empfehlen?
146.3 Wie ist die Nachbehandlung nach einer Beugesehnennaht?
146.4 Welche Komplikationen können postoperativ auftreten?
147 52-jähriger Mann mit Schmerzen in der linken Schulter
147.1 Wie wird der vom Patienten geschilderte klinische Befund (Schmerzen bei der Abduktion im Schultergelenk, die bei kompletter Elevation wieder rückläufig sind) auch genannt?
147.2 Welche Muskeln gehören zur Rotatorenmanschette der Schulter und welche Funktion haben sie jeweils?
147.3 Welche klinischen Tests zur Untersuchung der Rotatorenmanschette der Schulter kennen Sie? Nennen Sie mindestens 3!
147.4 Welche weiteren diagnostische Schritte würden Sie zur weiteren Untersuchung anschließen?
148 62-jähriger Patient mit retrosternalen Schmerzen
148.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie und welche Untersuchung veranlassen Sie?
148.2 Welche Klassifikationen der thorakalen Aortendissektion kennen Sie?
148.3 Wie therapieren Sie den Patienten bis zur geplanten Operation?
148.4 Erläutern Sie die Therapie bei einer Aortendissektion und mögliche Komplikationen!
149 53-jährige Patienten mit zunehmender Stuhlinkontinenz
149.1 Kennen Sie eine klinische Einteilung der Inkontinenz?
149.2 ! Erläutern Sie den Cleveland Clinic Incontinence Score!
149.3 Welche Untersuchungen würden Sie nach der Anamnese durchführen bzw. veranlassen?
149.4 Welche Möglichkeiten haben Sie bei der konservativen Therapie der Stuhlinkontinenz?
150 58-jähriger Patient mit unklaren abdominellen Beschwerden und Eisenmangelanämie
150.1 Was ist ein gastrointestinaler Stromatumor und wodurch entsteht er?
150.2 Wodurch werden diese Tumoren klinisch auffällig?
150.3 ! Zur Abschätzung des Risikos einer Metastasierung gibt es einen Risikoscore von Miettinen und Lasotta. Welche Faktoren bzw. Befunde werden in diesem Score berücksichtigt?
150.4 Welche Therapie empfehlen Sie dem Patienten?
Anschriften
Sachverzeichnis
Impressum
Ein 20-jähriger Mann arbeitet als Maurer auf dem Bau. Beim Besteigen eines Gerüsts ist er abgerutscht und aus 5 m Höhe gefallen.
Sie kommen als Notarzt zur Unfallstelle und untersuchen den Patienten. Während der Untersuchung klagt der Patient über starke Schmerzen im Beckenbereich. Der Patient ist kreislaufstabil (RR 120/70 mmHg, Puls 90/min), so dass Sie ihn zur weiteren Diagnostik in das nächstgelegene Krankenhaus transportieren.
Bei der Erstuntersuchung in der Klinik finden Sie ein Hämatom in der linken Leiste, bei der Inspektion des Perineums tropft Blut aus der Urethra. Sie vermuten eine Beckenfraktur.
klinische Untersuchung:
Kompressions-/Stauchungsschmerz am Becken?
Überprüfung der peripheren Durchblutung, Motorik und Sensibilität
rektal-digitale Untersuchung: Darmverletzung? Bei Ruptur der Urethra im Bereich der Pars membranacea, tritt die Prostata höher und ist dann höher oder nicht mehr zu tasten.
Bildgebung:
Röntgen Beckenübersicht a.p. und Sonografie Abdomen!
nur bei hämodynamisch stabilen Patienten:
Röntgen Thorax a.p. und Abdomen in Linksseitenlage
CT Abdomen und Becken mit 3D-Rekonstruktion
bei Verdacht auf Verletzung der ableitenden Harnwege: Ausscheidungsurografie oder retrograde Zysturethrografie ggfs. mit CT (retrograde Injektion von wasserlöslichem Kontrastmittel über Meatus urethrae externus; keine Katheterisierung der Urethra!)
Bei Verdacht auf Verletzung der ableitenden Harnwege darf auf keinen Fall ein transurethraler Katheter gelegt oder eine Urethrozystoskopie durchgeführt werden, da hierdurch eine an der Harnröhre vorliegende Verletzung verschlimmert oder verstärkt werden kann.
Einteilung der Beckenfrakturen hinsichtlich Rotations- und vertikaler Stabilität ( ▶ Abb. 1.1):
Typ A: hinterer Beckenring stabil, Kraftübertragung vertikal stabil, z.B. vordere Beckenringfraktur, Beckenrandfrakturen
Typ B: Rotationsinstabilität des Beckens, vertikale Stabilität intakt, Becken klappt ventral auf (z.B. „Open-Book-Verletzung“)
Typ C: komplette Instabilität des Beckens
Abb. 1.1AO-Klassifikation der Beckenringfrakturen: a: stabile Beckenringfraktur, b: Beckenringfraktur mit Rotationsinstabilität, c: Beckenringfraktur mit Rotations- und vertikaler Instabilität.
(aus Niethard, Pfeil, Biberthaler, Duale Reihe Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, 2017)
Kommentar
Ätiopathogenese
Beckenfrakturen sind relativ selten, meist Ausdruck massiver Gewalteinwirkung auf den Organismus (s. Fallbeispiel) und treten v.a. im Rahmen von Polytraumata auf (z.B. Verkehrsunfälle oder Stürze aus großer Höhe). Bei älteren Menschen kann die Ursache aufgrund von osteoporotischen Veränderungen auch ein Bagatelltrauma sein (typisch: undislozierte Schambeinfraktur).
Einteilung
Siehe Antwort zu Frage ▶ 1.3.
Klinik
Neben äußeren Verletzungen (Hämatom, Prellmarke) können eine Beckenasymmetrie sowie Störungen von Durchblutung, Motorik und Sensibilität auffallen. Blutungen aus Haut, Urogenitale und After sind möglich. Meist haben die Patienten starke Schmerzen im Beckenbereich.
Diagnostik
Die klinische Untersuchung ergibt einen Kompressions- und Stauchungsschmerz sowie eine eingeschränkte Hüftgelenksbeweglichkeit. Zur Beurteilung des Verletzungsausmaßes sollten unbedingt Röntgenübersichtsaufnahmen und ein CT des Beckens mit 3D-Rekonstruktion erfolgen. Da aufgrund der Schwere des Traumas in einem hohen Prozentsatz Begleitverletzungen bestehen, sollte ergänzend eine Sonografie oder ggf. ein CT von Thorax und Abdomen oder eine Traumaspirale durchgeführt werden. Der Patient muss intensiv überwacht werden (regelmäßige Kontrolle von Puls, Blutdruck und Hb), da ein massiver Blutverlust mit konsekutivem hämorrhagischem Schock möglich ist.
Therapie
Die Therapie erfolgt in Abhängigkeit vom Frakturtyp und den Begleitverletzungen: Typ A und stabile Typ B-Frakturen bei geriatrischen Patienten werden i.d.R. konservativ mit 1–2 Wochen Bettruhe und anschließender schmerzabhängiger Teilbelastung therapiert. Bei instabilen Typ B- und Typ C-Verletzungen ist eine operative Stabilisierung, z.B. Plattenosteosynthesen oder Zugschrauben, notwendig. Bei allen Beckenfrakturen ist unbedingt auf eine Thromboseprophylaxe zu achten, da das Risiko einer venösen Thrombose deutlich erhöht ist. In der Regel wird vor der Mobilisierung eine Sonografie der Beinvenen durchgeführt, um eine tiefe Beinvenenthrombose auszuschließen.
ZUSATZTHEMEN FÜR LERNGRUPPEN
Anatomie des Beckens
AO-Klassifikation der Frakturen
hämorrhagischer Schock
weitere Frakturen im Beckenbereich
Ein 52-jähriger Mann wird mit dem Rettungswagen in die Klinik gebracht. Seit dem Morgen habe er Bauchschmerzen wechselnder Intensität, die mit Übelkeit einhergingen. In der letzten Stunde habe er mehrfach erbrochen. Den letzten Stuhlgang habe er morgens gehabt, dieser sei unauffällig gewesen.
Bei der Inspektion ist das Abdomen meteoristisch gebläht, im rechten Unterbauch fällt eine Narbe auf. Auf Nachfragen gibt der Patient an, dass er vor ungefähr 6 Jahren an einem „geplatzten Blinddarm“ operiert worden sei. Bei der Auskultation hören Sie hochgestellte, klingende Darmgeräusche. Sie vermuten einen mechanischen Ileus.
Obstruktionen (Verlegung eines Darmabschnitts ohne Durchblutungsstörung):
Verschluss der Darmlichtung durch Fremdkörper (z.B. Parasiten, Gallen- oder Kotsteine)
Verdickung der Darmwand durch Tumoren (Tumoren sind die häufigste Ursache für einen Dickdarmileus) oder Entzündungen (z.B. Divertikulitis)
Darmatresien oder -duplikaturen
Kompression der Darmwand von außen (z.B. Lymphome, gynäkologische Tumoren)
Strangulationen (Abschnürung und gleichzeitige Durchblutungsstörung eines Darmabschnitts):
(inkarzerierte) Hernien
Darmabknickungen bei Verwachsungen (z.B. Adhäsionen, Peritonealkarzinose, Briden, letztere sind die häufigste Ursache eines Dünndarmileus)
Volvulus, Invagination
primär:
Verschluss von Mesenterialgefäßen (akuter Mesenterialinfarkt)
Kompression von Mesenterialgefäßen
sekundär:
reflektorisch: nach Laparotomie, Wirbelkörperfraktur, Peritonitis oder Bauchtrauma
Stoffwechselerkrankungen: Diabetes mellitus, Urämie, Hypokaliämie, Porphyrie
toxisch: Endstadium eines mechanischen Ileus
medikamentös: Opioide, Antidepressiva
Röntgen Abdomen Übersicht im Stehen oder Linksseitenlage ( ▶ Abb. 2.1): Verteilung der Darmgase/Flüssigkeitsspiegel
zentral → eher Dünndarmileus
außen verteilt (Kolonrahmen) → eher Dickdarmileus
Gas in Gallenwegen oder -blase (Aerobilie) → Gallensteinileus
CT Abdomen mit Triple-KM (oral, rektal + i.v.) (heutezutage Standard ): Lokalisation einer Stenose, ggf. Nachweis der Ursache des Ileus
Kolon-Kontrasteinlauf (heutzutage nur noch selten durchgeführt, meist im Rahmen einer CT des Abdomens mit rektaler Füllung): Lokalisation einer Stenose im Dickdarm
Gastrografinpassage (heutzutage nur noch selten durchgeführt, meist im Rahmen einer CT des Abdomens mit oraler KM-Gabe): Lokalisation einer Stenose im Dünndarm
Sonografie Abdomen:
Hyper- oder „Pendelperistaltik“ → mechanischer Ileus
Hämatokritanstieg durch Volumenverlust, ggfs. Laktat, CK und LDH
Labor: Elektrolytverschiebungen, Anstieg der Nierenretentionswerte, Hämatokritanstieg durch Volumenverlust, ggfs. Laktat, CK und LDH
Abb. 2.1 Differenzierung der Ileuslokalisation. a: schematische Darstellung, b: meteoristisch geblähte Dünndarmschlingen mit Spiegelbildung bei Ileus in der Abdomen-Übersichtaufnahme.
(Reiser M, Kuhn F-P, Debus J, Duale Reihe Radiologie, Thieme, 2017)
konservativ:
rezidivierendes Erbrechen: Magensonde, Nahrungskarenz, parenterale Ernährung, feuchte Wärme, Medikamente (z.B. Metoclopramid i.v.), Gabe von Gastrographin® über Magensonde oder p.o.
Volumenersatz (z.T. erhebliche Volumenverluste durch Ödem der Darmwand und Flüssigkeitsabgabe in das Darmlumen)
Hebe-Senk-Einlauf → Anregung der Darmperistaltik
paralytischer Ileus: Sympathikolyse mittels Spinal- oder Periduralanästhesie oder Dihydroergotamin, Gabe von Peristaltika
operativ:
Notfallindikation bei Mesenterialinfarkt
Gallensteinileus: Entfernung des Gallensteins über Enterotomie
Ausbleiben einer Besserung unter konservativer Therapie: Lösung von Briden und Adhäsionen
keine Operation bei paralytischem Ileus, außer bei Mesenterialinfarkt oder bei paralytischem Ileus als Endstadium eines mechanischen Ileus
Kommentar
Definition
Der Begriff Ileus beschreibt eine Störung der Darmpassage durch Darmverschluss oder Darmlähmung. Unterschieden wird zwischen einem mechanischen und einem paralytischen (funktionellen) Ileus.
Ätiologie
Die häufigsten Ursachen für einen mechanischen Ileus (s. Antwort zu Frage ▶ 2.1) sind Briden und Adhäsionen wie im Fallbeispiel (bis zu 50 % d.F.), gefolgt von Hernien (25 %) und Tumoren (10 %). Unterteilt man die Ursachen nach der Ileuslokalisation, ist bei einem Dickdarmileus in 70 % der Fälle ein Malignom nachweisbar und bei einem Dünndarmileus in 60 % der Fälle Adhäsionen oder Briden. Die Ursachen für die Entstehung eines paralytischen Ileus entnehmen Sie bitte der Antwort zu Frage ▶ 2.2.
Pathogenese
Der mechanische Ileus entsteht durch Strangulationen bzw. Obstruktionen. Beim paralytischen Ileus führt die Hemmung der Peristaltik durch α- und β-Rezeptoraktivierung zu einem Funktionsverlust des Darms. In beiden Fällen entwickelt sich eine intraluminale Stase mit Darmwandüberdehnung sowie Hypoxie und Ödem der Darmwand. Dabei können große Flüssigkeitsmengen in die Darmwand bzw. das Darmlumen sezerniert werden. Im weiteren Verlauf kommt es zu einer Durchwanderung der Darmwand durch Bakterien in die Bauchhöhle und nachfolgender Peritonitis. Im Endstadium des unbehandelten Ileus entwickelt sich ein hypovolämischer bzw. septischer Schock.
Klinik
Der mechanische Ileus kann sich akut oder auch langsam progredient entwickeln. Er äußert sich durch heftige Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Meteorismus, Stuhl- und Windverhalt. Bei der Auskultation des Abdomens sind hochgestellte Darmgeräusche zu hören. Im Gegensatz dazu fehlen beim paralytischen Ileus Darmgeräusche („Totenstille“) und Schmerzen, auch hier bestehen allerdings Erbrechen, Übelkeit, Stuhl- und Windverhalt. Beide Ileusformen können zu einem Schock führen (s. Pathogenese).
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die Anamnese, klinische Untersuchung und den röntgenologischen Nachweis von Gas- und Flüssigkeitsspiegeln gestellt (s. Antwort zu Frage ▶ 2.3). Das CT Abdomen mit Triple-KM (oral, rektal + i.v.) hat sich heutzutage als Standard durchgesetzt, um Malignome oder Briden, gerade bei multiplen Voroperationen, nachzuweisen. Die Sonografie ermöglicht die Beurteilung der Peristaltik und somit die Differenzierung zwischen mechanischem und paralytischem Ileus. Insbesondere im Frühstadium des mechanischen Ileus, fällt eine gesteigerte Peristaltik („Pendelperistaltik“) auf, die im weiteren Verlauf nachlässt. Im Spätstadium unterscheidet sich somit der mechanische nicht mehr vom paralytischen Ileus.
Therapie
Vergleiche Antwort zu Frage ▶ 2.4. Beim mechanischen Ileus besteht die Therapie – nach präoperativer Stabilisierung des Patienten – in einer frühzeitigen operativen Beseitigung der Obstruktion bzw. Strangulation. Beim paralytischen Ileus muss die sympathikotone Hemmung der Rezeptoren des Auerbach-Plexus aufgehoben werden, zunächst z.B. mittels einer Spinal- oder Periduralanästhesie. Alternativ ist auch eine medikamentöse Sympathikolyse mit Dihydroergotamin und anschließender Gabe von Peristaltika (Metoclopramid [Paspertin®
