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Die Neurologie in 100 Fällen.
Schluss mit der Theorie – her mit echten Krankheitsgeschichten. Denn reines Lehrbuchwissen reicht für eine Prüfung meist nicht aus. Gefragt sind ein fall- und problemorientiertes Vorgehen. Das trainierst du mit dem Fallbuch und gehst so gut vorbereitet in die Prüfung oder ans Krankenbett.
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Seitenzahl: 703
Veröffentlichungsjahr: 2020
Fallbuch
Roland Gerlach, Andreas Bickel
5., unveränderte Auflage
90 Abbildungen
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Wichtiger Hinweis: Wie jede Wissenschaft ist die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrung erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was Behandlung und medikamentöse Therapie anbelangt. Soweit in diesem Werk eine Dosierung oder eine Applikation erwähnt wird, darf der Leser zwar darauf vertrauen, dass Autoren, Herausgeber und Verlag große Sorgfalt darauf verwandt haben, dass diese Angabe dem Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes entspricht.
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Das Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen oder die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
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Die abgebildeten Personen haben in keiner Weise etwas mit der Krankheit zu tun. Wo datenschutzrechtlich erforderlich, wurden die Namen und weitere Daten von Personen redaktionell verändert (Tarnnamen). Dies ist grundsätzlich der Fall bei Patienten, ihren Angehörigen und Freunden, z. T. auch bei weiteren Personen, die z. B. in die Behandlung von Patienten eingebunden sind.
1. Auflage 2005 2. Auflage 2009 3. Auflage 2014 4. Auflage 2018
Georg Thieme Verlag© 2020 Georg Thieme Verlag KGRüdigerstr. 1470469StuttgartDeutschlandwww.thieme.de
Printed in Germany
Zeichnungen: Angelika Brauner, Hohenpeißenberg
Umschlaggestaltung: Thieme Gruppe
Umschlagfoto: © Studio Nordbahnhof, Stuttgart
Satz: L42 AG, Berlin
Druck: Westermann Druck Zwickau GmbH, Zwickau
DOI 10.1055/b000000427 ISBN 978-3-13-220020-3 eISBN (PDF) 978-3-13-220022-7 eISBN (ePub) 978-3-13-220023-4
15 Jahre sind zwischen dem Erscheinen der ersten und der nun vorliegenden fünften Auflage unseres Fallbuches Neurologie inzwischen vergangen – eine durchaus lange Zeit, für eine Medizinerbiografie fast schon eine halbe Ewigkeit, berücksichtigt man all die Neuerungen, die in dieser Periode allein im Fachgebiet Neurologie die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten modifiziert und erweitert haben.
Was gleichgeblieben ist oder zumindest sein sollte, ist jedoch die Fähigkeit des angehenden praktizierenden Neurologen, aufgrund eigenen Wissens und eigener klinischer Fähigkeiten, mit einfachen Methoden wie einer strukturierten Anamnese und einer gezielten körperlichen Untersuchung eine Verdachtsdiagnose zu stellen, die dann und erst dann mit adäquater apparativer Zusatzdiagnostik bestätigt oder angepasst werden muss. Die Devise muss folglich in Anspielung auf den Komponisten Salieri trotz aller fortgeschrittenen (und kostspieligen) Technik weiterhin lauten: Prima la musica (Beobachtung, Reflexhammer, Stimmgabel …), poi la tecnologia (CT, MRT, SPECT …). Dabei hoffen wir beide sehr, dass in unserem Buch „die Musik spielt“ oder eben auch trotz vieler apparativer Verfahren immer noch „viel (klinische) Musik drin ist“. Ob uns dies gelungen ist, werden natürlich stets unsere Leser entscheiden, auf deren Kritik wir wie immer sehr gespannt sind.
Neben den klassischen Fällen aus dem Fundus der Neurologie, die dem PJ-Studenten und dem Berufsanfänger den Einstieg in die teilweise komplexe Struktur des Faches erleichtern sollen, gibt es weiterhin auch die anspruchsvollen schwierigen Fälle, die auch für die Facharztvorbereitung relevant sind. Die „detektivische“ Herangehensweise in den Fallbeispielen und auch das schon seit der ersten Auflage bewährte Frage-und-Antwort-Spiel samt ausführlichem Kommentar wurden beibehalten.
Wie immer danken wir den mit Rat und Tat zur Seite stehenden Kolleginnen und Kollegen aus den früheren Auflagen (Frau Dr. B. Bison, Herrn Prof. Dr. B. Eckert, Herrn Prof. Dr. F. Erbguth, Herrn Prof. Dr. D. Heuss, Herrn Prof. Dr. W. Huk, Herrn Dr. R. Istel, Herrn Dr. F. Kerling, Herrn Prof. Dr. C. Lang, Herrn PD Dr. R. Naraghi, Herrn Prof. Dr. B. Neundörfer, Herrn Dr. Platsch).
Selbstverständlich wäre auch diese Auflage ohne die tatkräftige Mithilfe unserer Redakteurinnen unmöglich gewesen, daher ein herzliches Dankeschön an Frau A. Wolpensinger und Frau Dr. J. Fischer für die aktuelle Auflage sowie Frau Dr. E. Stangler-Alpers, Frau Dr. N. Benzenhöfer und Frau Dr. L. Bothe für die Vorauflagen und für alle Auflagen an den ganzen Thieme Verlag.
Nürnberg und Hamburg im Juni 2020
Dr. Roland Gerlach und PD Dr. Andreas Bickel
Gerlach, Roland, Dr. med., Internist und Neurologe Ärztepartnerschaft neuropuls Neumeyerstr. 46 90411 Nürnberg
Bickel, Andreas, PD Dr. med. Neuropraxis Othmarschen Falckweg 22 22605 Hamburg
Titelei
Impressum
Vorwort
Anschriften
1 32-jährige Patientin mit weiteren Schüben einer seit 3 Jahren bekannten Multiplen Sklerose
1.1 Halten Sie den Wunsch der Patientin für gerechtfertigt? Von welchen Kriterien lassen Sie sich bei Ihrer Entscheidung leiten?
1.2 Welche Maßnahmen stehen zur Schubprophylaxe bei schubförmiger MS (RRMS) generell zur Verfügung? Gliedern Sie nach der „Wirkstärke“ und geben Sie die Applikationsform an!
1.3 Welche der genannten Substanzen kämen für Sie in diesem konkreten Fall in die engere Auswahl? Begründen Sie!
1.4 Sie empfehlen auch nichtmedikamentöse und ggf. weitere medikamentöse Maßnahmen. Welche könnten dies in diesem Fall sein?
1.5 Welche wichtige potenzielle Nebenwirkung müssen Sie kennen und die Patientin darüber schriftlich aufklären?
1.6 Kommentar
2 21-jährige Patientin mit Kopfschmerzen, Seh- und Sprachstörungen
2.1 Für welche Erkrankung sprechen die Symptome?
2.2 Welche Differenzialdiagnosen müssen Sie bedenken – insbesondere wenn solche Symptome das erste Mal auftreten? Geben Sie jeweils ein mögliches weiteres Symptom an, das Sie zu dieser Erwägung veranlassen könnte!
2.3 Welche weiteren Untersuchungen veranlassen Sie? Begründen Sie!
2.4 Befunden Sie das CCT!
2.5 Können Sie anhand dieses CT eine Subarachnoidalblutung auf jeden Fall ausschließen, oder müssten Sie ggf. eine weitere Untersuchung durchführen? Wenn ja, welche?
2.6 Kommentar
3 34-Jähriger nach Fahrradsturz mit anschließender kurzer Bewusstlosigkeit
3.1 Nennen Sie eine Einteilung der Schädel-Hirn-Traumen nach dem klinischen Schweregrad!
3.2 Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?
3.3 Welche differenzialdiagnostischen Überlegungen müssen Sie bei einem „Sturz mit Bewusstlosigkeit“ immer anstellen?
3.4 Halten Sie die Durchführung eines CCT in diesem Fall für erforderlich?
3.5 Welche therapeutischen Maßnahmen sind indiziert?
3.6 Kommentar
4 48-jähriger Patient mit Foetor alcoholicus und Lähmung am linken Arm
4.1 Aufgrund welcher klinischen Zeichen ist ein „Schlaganfall“ oder eine andere „zentralnervöse“ Läsion als Ursache der Symptomatik nicht wahrscheinlich?
4.2 Welche periphere Nervenläsion ist für die genannten Symptome verantwortlich?
4.3 In welcher Höhe ist die Läsion zu erwarten?
4.4 Nennen Sie einen medizinischen „Jargonausdruck“ für diese Läsion!
4.5 !!! Die Funktionsprüfung welcher Muskeln und Reflexe ist für die klinische Höhenzuordnung dieser Läsion entscheidend?
4.6 Kommentar
5 22-jährige Patientin mit langsam progredienter Gangstörung
5.1 Stellen Sie zunächst eine Syndromdiagnose! Welche anamnestischen Hinweise und Befunde erscheinen in diesem Fall bei der Eingrenzung der Diagnose hilfreich?
5.2 Für welche Erkrankung spricht diese Befundkonstellation? Wie sichern Sie Ihre Verdachtsdiagnose weiter ab?
5.3 Was raten Sie ihr?
5.4 Kommentar
6 69-jähriger Patient mit „Gedächtnisproblemen“
6.1 Nennen Sie Fragen oder klinische Tests, die Ihnen bei der Einordnung von Gedächtnisstörungen helfen können!
6.2 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie? Begründen Sie diese!
6.3 !!! Was wissen Sie über die Ursache und Pathologie der Erkrankung?
6.4 Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung?
6.5 Kommentar
7 57-Jährige mit akutem Drehschwindel mit Verstärkung bei Kopfbewegungen
7.1 Definieren Sie die Begriffe „systematischer“ und „unsystematischer Schwindel“. Erläutern Sie Ursachen und Pathophysiologie!
7.2 Welche anamnestischen Angaben können Ihnen bei Patienten mit Schwindel bei der Diagnosestellung weiterhelfen?
7.3 Auf welche Symptome achten Sie bei der Schwindelabklärung in der klinischen Untersuchung besonders?
7.4 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie bei der Patientin aufgrund der anamnestischen Angaben und des klinischen Befundes?
7.5 Welchen klinischen Test führen Sie durch, um Ihre Verdachtsdiagnose zu sichern?
7.6 Was raten Sie?
7.7 Kommentar
8 70-Jähriger mit Fieber, Psychosyndrom und „fokaler Neurologie“
8.1 An welche Erkrankungen denken Sie differenzialdiagnostisch?
8.2 Was sind Ihre nächsten beiden wichtigsten Untersuchungsschritte?
8.3 Welche Erkrankung ist am wahrscheinlichsten?
8.4 Welche Therapie ist jetzt unbedingt indiziert?
8.5 !!! Welche charakteristischen Befunde wären im EEG sowie in einem zerebralen MRT bei dieser Erkrankung zu erwarten?
8.6 Warum ist die Liquorzellzahl bei dieser Erkrankung oft deutlich niedriger als bei einer wesentlich harmloseren viralen Meningitis?
8.7 Kommentar
9 60-jähriger Patient mit schweren akuten Schlaganfallssymptomen
9.1 Welches klinische „Syndrom“ liegt vor? Welche beiden Ursachen kommen in Frage?
9.2 Wie ist die „Blickwendung“ zu erklären? An welche Ursache müssten Sie denken, wenn bei diesem Patienten keine Blickwendung nach links, sondern nach rechts vorläge?
9.3 Welche Maßnahmen sind in dieser Situation vordringlich zu ergreifen?
9.4 Beschreiben Sie den Befund!
9.5 Welche therapeutischen Optionen kommen in Frage? Wägen Sie die Methoden gegeneinander ab! Wie entscheiden Sie sich in diesem konkreten Fall?
9.6 Kommentar
10 55-jährige Patientin mit Schlafstörungen und Bewegungsunruhe
10.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie? Nennen Sie die charakteristischen Kriterien der Erkrankung!
10.2 Nennen Sie die Einteilung und mögliche Ursachen der Erkrankung!
10.3 Erklären Sie die Zunahme der Beschwerden unter trizyklischen Antidepressiva und Neuroleptika! Die Abgrenzung zu welchem Syndrom ist dabei wichtig?
10.4 Wie behandeln Sie die Patientin?
10.5 Erläutern Sie Epidemiologie und Verlauf der Erkrankung!
10.6 Kommentar
11 28-jähriger Patient mit Hemiparese, Ptosis und Miosis
11.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
11.2 Der Patient fragt Sie, ob sein Schlaganfall auf die Behandlung beim Chiropraktiker zurückzuführen sei. Sein Bruder sei Rechtsanwalt und werde ggf. Klage einreichen. Was antworten Sie?
11.3 Nennen Sie andere Ursachen eines Hirninfarkts bei jungen, ansonsten „gesunden“ Patienten!
11.4 Kommentar
12 28-jähriger Patient mit Zittern beider Hände
12.1 Welche Tremorformen kennen Sie? Ordnen Sie diesen klassische Ursachen zu!
12.2 Welche Verdachtsdiagnose haben Sie bei diesem Patienten?
12.3 Welche Zusatzuntersuchungen können Sie generell durchführen, um andere Tremorformen auszuschließen?
12.4 Wie behandeln Sie den Patienten, wenn sich Ihre Verdachtsdiagnose bestätigt?
12.5 Kommentar
13 43-jähriger Mann mit akuter Gesichtslähmung
13.1 Halten Sie die beschriebenen neurologischen Ausfälle für Anzeichen eines Schlaganfalls? Begründen Sie Ihre Antwort! Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
13.2 Nennen Sie klinische Zeichen, die im Rahmen dieser Erkrankung auftreten können!
13.3 Welche Störungen können außer den o. g. noch auftreten? Mit welchen klinischen Tests können Sie die Lokalisationshöhe der Schädigung weiter eingrenzen?
13.4 Wo ist die Schädigung bei dieser Erkrankung am häufigsten lokalisiert? Wodurch ist diese verursacht?
13.5 Welche Differenzialdiagnosen sind in diesem Fall zu berücksichtigen? Welche Befunde erwarten Sie jeweils?
13.6 Kommentar
14 60-Jähriger mit Muskelatrophien und positiven Pyramidenbahnzeichen
14.1 Was verstehen Sie unter „Pyramidenbahnzeichen“? Nennen Sie einige Beispiele!
14.2 Welche Erklärung haben Sie für die geschilderte Symptomatik?
14.3 Können Sie anhand der Ihnen vorliegenden Informationen bereits eine Verdachtsdiagnose stellen?
14.4 Welche relevanten Differenzialdiagnosen müssen Sie v. a. im Anfangsstadium dieser Erkrankung abgrenzen? Welche weiterführenden Untersuchungen veranlassen Sie bei diesen noch unklaren Fällen in Abhängigkeit von der Klinik?
14.5 Welche therapeutischen Möglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung?
14.6 Kommentar
15 33-Jährige mit rezidivierenden Kopfschmerzen und unklarem MRT-Befund
15.1 Teilen Sie ihre Sorge?
15.2 Welche Kopfschmerzerkrankung vermuten Sie? Nennen Sie die diagnostischen Kriterien dieser Erkrankung!
15.3 Nennen Sie mögliche Auslöser der vorliegenden Kopfschmerzerkrankung!
15.4 Welche Hauptschwierigkeiten bestehen bei der Empfehlung einer adäquaten Therapie?
15.5 Nennen Sie 6 Warnsymptome für „symptomatische Kopfschmerzen“, die Anlass zu weiterer (auch apparativer) Abklärung geben sollten!
15.6 Kommentar
16 67-Jährige mit Depression, sensibler Ataxie und Babinski-Zeichen
16.1 Für welche Erkrankung sprechen diese Symptome?
16.2 Welche weiterführenden Untersuchungen sollten Sie durchführen? Welche Befunde wären typisch für Ihre Verdachtsdiagnose?
16.3 Welche Differenzialdiagnosen sollten Sie in Erwägung ziehen, falls Ihre Untersuchungen keine Klarheit erbringen?
16.4 Wie gehen Sie therapeutisch vor, wenn sich Ihre Verdachtsdiagnose bestätigt? Was müssen Sie dabei besonders berücksichtigen?
16.5 Welches internistische Problem dürfen Sie bei dieser Erkrankung auf keinen Fall vernachlässigen?
16.6 Kommentar
17 60-jähriger Patient mit chronischen Schulter-Arm-Schmerzen rechts
17.1 Welche Verdachtsdiagnose kommt in erster Linie in Betracht?
17.2 Welche weiteren Fragen stellen Sie dem Patienten und – nach dessen Zustimmung – einem Angehörigen, um Ihre Verdachtsdiagnose zu erhärten?
17.3 Auf welche Funktionen und Befunde legen Sie bei der klinisch-neurologischen Untersuchung besonderes Augenmerk?
17.4 Welche diagnostischen Verfahren würden Sie weiter einsetzen?
17.5 Kommentar
18 Schwangere mit nächtlichen Kribbelparästhesien in beiden Händen
18.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
18.2 Welche klinischen Tests können Sie durchführen, um Ihren Verdacht zu erhärten?
18.3 Welche apparative Diagnostik ist zur Bestätigung der Verdachtsdiagnose geeignet?
18.4 Überrascht Sie die Ausbreitung der sensiblen Störung auf fast die gesamte rechte Hand?
18.5 Welche Ursachen dieser Erkrankung kennen Sie?
18.6 Kommentar
19 45-Jähriger mit Gesichtsfeldeinengung, Kopfschmerz und Gynäkomastie
19.1 Wie nennt man die in ▶ Abb. 19.1 dargestellte Form der Gesichtsfeldeinschränkung? Wodurch kann diese entstehen?
19.2 Welche Zusatzuntersuchungen sind zur weiteren diagnostischen Abklärung notwendig?
19.3 Um welche „Unterform“ handelt es sich vermutlich? Wie können Sie Ihre Verdachtsdiagnose sichern?
19.4 Welche Symptome würde diese „Unterform“ der Erkrankung bei einer Frau verursachen?
19.5 Nennen Sie weitere Krankheitsbilder und deren typische Klinik bei anderen „Unterformen“ der Erkrankung!
19.6 Kommentar
20 21-jähriger Patient mit mehreren Krampfanfällen innerhalb weniger Minuten
20.1 Welcher Anfallstyp liegt bei dem jungen Mann vor?
20.2 Welche Ätiologie der zugrundeliegenden Epilepsie vermuten Sie?
20.3 Können Sie eine symptomatische Genese in diesem Fall ausschließen?
20.4 Wie bezeichnet man eine Anfallshäufung, bei welcher der Patient zwischen den Anfällen das Bewusstsein wiedererlangt bzw. nicht wiedererlangt?
20.5 Wodurch ist der Patient gefährdet? Wie behandeln Sie ihn?
20.6 Kommentar
21 !!! 52-jähriger Patient mit atrophischen Paresen an den oberen Extremitäten
21.1 Nennen Sie mögliche Differenzialdiagnosen, die derartige klinische Symptome verursachen können!
21.2 !!! Wie nennt man den in ▶ Abb. 21.1 dargestellten Befund? Welcher Hinweis auf die zugrundeliegende Erkrankung ergibt sich daraus?
21.3 Welche weiteren Untersuchungen veranlassen Sie bei Ihrer Verdachtsdiagnose?
21.4 Kommentar
22 78-Jähriger mit Verdacht auf Morbus Parkinson und Harninkontinenz
22.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie? Nennen Sie die 3 wesentlichen Hinweise!
22.2 Welche Untersuchungen führen Sie zur Klärung Ihres Verdachts durch?
22.3 Welchen der beiden Bildbefunde ( ▶ Abb. 22.1 oder ▶ Abb. 22.2) erwarten Sie bei Ihrer Verdachtsdiagnose? Begründen Sie!
22.4 Welche Therapieoption besteht prinzipiell? Unter welchen Voraussetzungen ist diese besonders sinnvoll und empfehlenswert?
22.5 Kommentar
23 32-jähriger Patient mit akuter schmerzhafter Armlähmung rechts
23.1 Versuchen Sie den Ort der Schädigung der Armnerven einzugrenzen!
23.2 Nennen Sie die häufigsten Formen, die Klinik und die typischen Ursachen solcher Armnervenschädigungen!
23.3 Halten Sie aufgrund der Angaben eine Neuroborreliose für wahrscheinlich? Welche weiteren diagnostischen Maßnahmen halten Sie zur Klärung dieser Frage für indiziert?
23.4 Welche andere Verdachtsdiagnose stellen Sie?
23.5 Kommentar
24 66-Jähriger mit Psychosyndrom seit 2 Wochen nach banaler Kopfverletzung
24.1 Halten Sie eine Krankenhauseinweisung des Patienten für notwendig? Oder ist ein weiteres „Beobachten“ des Patienten durch Sie und die Familie ausreichend?
24.2 Müssen Sie ihn gewähren lassen oder haben Sie eine Handhabe, ihn auch gegen seinen Willen einzuweisen? Wie gehen Sie vor?
24.3 Beschreiben Sie kurz die Kernprobleme des Falles! In welcher Reihenfolge nehmen Sie welche diagnostischen Schritte vor und warum?
24.4 Befunden Sie das CCT!
24.5 Kommentar
25 !!! 60-jähriger Patient mit motorischen und vegetativen Störungen
25.1 Welche „funktionellen“ Systeme sind bei dem geschilderten Patienten betroffen?
25.2 Welche Symptome lassen Sie an der Diagnose eines Morbus Parkinson zweifeln? Stellen Sie eine andere Verdachtsdiagnose!
25.3 Befunden Sie das MRT!
25.4 !!! Welche nuklearmedizinischen Untersuchungen können ebenfalls weiterhelfen, dieses Krankheitsbild von einem Morbus Parkinson abzugrenzen?
25.5 Warum bessern sich bei diesem Krankheitsbild die motorischen Störungen kaum bei Gabe von L-Dopa?
25.6 Kommentar
26 Patient mit akut aufgetretener, einseitiger Fußheberschwäche
26.1 Ist dies anhand der Symptomatik und der vorliegenden Ausfälle wahrscheinlich? Begründen Sie Ihre Meinung!
26.2 Bei welchen Läsionen im zentralen oder peripheren Nervensystem kann eine einseitige Fußheberschwäche auftreten? Welche der genannten Läsionsorte ist in diesem Fall am wahrscheinlichsten?
26.3 !!! Welche apparative Untersuchung führen Sie durch, um Ihre Verdachtsdiagnose zu bestätigen?
26.4 Kommentar
27 37-Jähriger mit Hypästhesie an den Armen und spastischer Gangstörung
27.1 Wie nennt man die Form der Sensibilitätsstörung, die bei diesem Patienten vorliegt?
27.2 Beschreiben Sie die nervale Verschaltung unterschiedlicher sensibler Reizqualitäten auf peripherer und spinaler Ebene!
27.3 Wo im Nervensystem muss daher eine Schädigung sitzen, um eine wie in diesem Fall vorliegende Art der Sensibilitätsstörung zu verursachen? Begründen Sie Ihre Antwort!
27.4 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
27.5 Kommentar
28 49-jährige Patientin mit dumpfem Dauerkopfschmerz seit vielen Jahren
28.1 Welche Art von Kopfschmerzen dürfte bei der Patientin vorliegen?
28.2 Ist diese Kopfschmerzform ein häufiges oder ein eher seltenes Problem?
28.3 Würden Sie dieser Patientin eher zu einer ambulanten oder zu einer stationären Therapie raten? Begründen Sie Ihren Vorschlag!
28.4 Erläutern Sie die wichtigsten Therapieprinzipien bei dieser Kopfschmerzform!
28.5 An welche internistischen Komplikationen sollten Sie bei dieser Patientin denken?
28.6 Kommentar
29 48-Jährige mit Verdacht auf Schlaganfall wegen Gangstörung und Schwindel
29.1 Was ist ein Nystagmus? Nennen Sie wichtige Nystagmusformen und beschreiben Sie deren lokalisatorische bzw. klinische Bedeutung!
29.2 Teilen Sie die Meinung des Rettungssanitäters, dass eine zentrale Ursache („Hirnstamminfarkt“) für die Symptome verantwortlich ist? Welche der genannten Symptome können bei einem Hirnstamminfarkt auftreten? Welche sprechen eher dagegen?
29.3 Welche Tests und apparativen Untersuchungen können Sie zur weiteren differenzialdiagnostischen Klärung durchführen?
29.4 Kommentar
30 65-Jähriger mit Gedächtnis- und Antriebsstörung seit etwa 1½ Jahren
30.1 Nennen Sie die Hauptsymptome des Patienten und ordnen Sie sie möglichen Krankheitsbildern zu!
30.2 Welche wichtigen Fragen können Sie stellen, um die Diagnose einzugrenzen?
30.3 Welche einfachen Fragen können Sie im Gespräch mit dem Patienten einfließen lassen, um die von der Ehefrau vermutete Gedächtnisstörung zu bestätigen?
30.4 Welche apparative Zusatzdiagnostik kann Ihnen bei der Diagnosestellung helfen?
30.5 Befunden Sie das MRT! Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
30.6 Kommentar
31 64-Jähriger mit Sensibilitätsstörungen an den Beinen und Gangunsicherheit
31.1 Fassen Sie die genannten Symptome in einer Syndromdiagnose zusammen!
31.2 Interpretieren Sie den Befund!
31.3 Nennen Sie die 2 häufigsten Ursachen dieses Syndroms!
31.4 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
31.5 Kommentar
32 36-Jährige mit extrapyramidalmotorischem Syndrom, lebhaften Reflexen und Psychosyndrom
32.1 Welche Untersuchungen müssen Sie sofort veranlassen?
32.2 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
32.3 Nennen Sie die wichtigsten pathophysiologischen Mechanismen, die zu dieser Erkrankung führen können!
32.4 Wie behandeln Sie Patienten mit dieser Erkrankung?
32.5 Wie können Sie eine Rezidivprophylaxe durchführen?
32.6 Kommentar
33 82-Jährige mit Allodynie im Bereich Th6 nach Abheilen eines Exanthems
33.1 Definieren Sie die Begriffe „neuropathischer Schmerz“, „Dysästhesie“, „Hyperpathie“ und „Allodynie“!
33.2 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
33.3 Welche Zusatzdiagnostik halten Sie für erforderlich?
33.4 Welche therapeutischen Optionen haben Sie?
33.5 Kommentar
34 44-jähriger, leicht aggressiver Patient mit Hyperkinesien und Demenz
34.1 Nennen Sie die Kernsymptome, die bei diesem Patienten vorliegen, und äußern Sie Ihre Verdachtsdiagnose!
34.2 Welche Zusatzdiagnostik erscheint Ihnen sinnvoll?
34.3 Gibt es die Möglichkeit eines eindeutigen Tests zum Nachweis dieser Erkrankung?
34.4 Gibt es eine kausale Therapie?
34.5 Kommentar
35 29-Jährige in der 37. SSW mit Kopfschmerzen, Krampfanfall und Somnolenz
35.1 Wie gehen Sie weiter vor, um die Verdachtsdiagnose Eklampsie zu bestätigen?
35.2 An welche wichtige Differenzialdiagnose müssen Sie jetzt unbedingt denken?
35.3 Beschreiben Sie den Befund und stellen Sie eine Verdachtsdiagnose? Mit welchen radiologischen Zusatzuntersuchungen können Sie diese bestätigen?
35.4 Wie gehen Sie therapeutisch vor?
35.5 !!! Was empfehlen Sie?
35.6 Kommentar
36 Intensivpatientin mit schlaffen Paresen und verlängertem Weaning
36.1 Vermuten Sie die zugrunde liegende Störung im Bereich des zentralen oder des peripheren Nervensystems?
36.2 Ist diese Erkrankung wahrscheinlich? Mit welchen Untersuchungen könnten Sie den Verdacht erhärten bzw. entkräften?
36.3 !!! Welche Erkrankung dürfte vorliegen?
36.4 Gibt es eine kausale Therapie dieser Erkrankung?
36.5 Kommentar
37 32-Jähriger mit Lumbago und Gangstörung 12 Tage nach Infekt
37.1 Ist das Beschwerdebild durch einen Bandscheibenvorfall zu erklären?
37.2 Welche Verdachtsdiagnose haben Sie stattdessen?
37.3 Welche weiteren Untersuchungen halten Sie für notwendig?
37.4 Welche spezifischen therapeutischen Möglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung?
37.5 Mit welchen typischen Komplikationen müssen Sie bei diesem Krankheitsbild im Fall einer weiteren Progression rechnen?
37.6 Welche Überwachungsmaßnahmen ergreifen Sie, um diese Komplikationen rechtzeitig zu erkennen?
37.7 Kommentar
38 !!! 37-Jährige mit zunehmender Muskelschwäche und Muskelschmerzen
38.1 Wie deuten Sie die Laborergebnisse?
38.2 An welche Erkrankungen denken Sie differenzialdiagnostisch?
38.3 Welche weiteren Untersuchungen sind wichtig?
38.4 Wofür spricht dieser apparative Befund und welche möglichen Differenzialdiagnosen sind damit am wahrscheinlichsten?
38.5 Gibt es Therapiemöglichkeiten für diese Erkrankung?
38.6 Kommentar
39 69-Jährige mit Hemiparese, unwillkürlichen Bewegungen und zerebraler Raumforderung
39.1 Könnte es sich um eine Blutung handeln?
39.2 Nennen Sie 4 Kontraindikationen für die Kontrastmittelgabe! Welche Maßnahmen können Sie ergreifen, um die Untersuchung, falls sie zwingend notwendig wäre, trotz Kontraindikationen durchführen zu lassen?
39.3 Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose aufgrund des CT-Befundes?
39.4 An welchen weiteren Erkrankungen leidet die Patientin sehr wahrscheinlich? Gibt es einen ursächlichen Zusammenhang mit dem CT-Befund?
39.5 Kommentar
40 Fliesenleger mit Parästhesien, Schmerzen und Paresen der linken Hand
40.1 Nennen Sie 3 mögliche Diagnosen, die in Frage kommen! Welche Diagnose erscheint Ihnen zunächst am plausibelsten?
40.2 Welche weiteren klinischen Untersuchungen können Sie durchführen? Welche Befunde sind typisch für Ihre Verdachtsdiagnose?
40.3 Wie grenzen Sie Ihre Differenzialdiagnosen voneinander ab?
40.4 Wie wird dieser Befund bezeichnet?
40.5 Welches andere Kompressionssyndrom des N. ulnaris kennen Sie?
40.6 Kommentar
41 Adipöse Patientin mit Sehstörungen, Stauungspapillen und Kopfschmerz
41.1 Was versteht man unter einer Stauungspapille? Welche Ursachen können zu Stauungspapillen führen?
41.2 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
41.3 Wie bestätigen Sie diese Verdachtsdiagnose?
41.4 Welche Differenzialdiagnosen sind bei diesem Syndrom auszuschließen?
41.5 Kommentar
42 73-jähriger Parkinsonpatient mit Hyperkinesien
42.1 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
42.2 Wodurch ist dieses Syndrom bedingt?
42.3 Welche Möglichkeiten zur medikamentösen Therapieoptimierung sehen Sie in diesem Fall?
42.4 Wäre es möglich gewesen, das Auftreten der in diesem Fall genannten Komplikationen zu verhindern?
42.5 Nennen Sie weitere Komplikationen, die im Verlauf einer langjährigen Parkinson-Erkrankung auftreten können!
42.6 Kommentar
43 Patient mit Gangstörung, Schmerzen und Sensibilitätsstörungen am Bein
43.1 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
43.2 Nennen Sie Leitsymptome der radikulären Syndrome an den unteren Extremitäten!
43.3 Welche periphere Nervenläsion käme differenzialdiagnostisch in Frage? Wie würde sich diese klinisch unterscheiden?
43.4 In welcher Wirbeletage ist dieser wahrscheinlich lokalisiert? Was müssen Sie bei der Diagnostik berücksichtigen?
43.5 Befunden Sie das MRT! Nennen Sie OP-Indikationen bei Bandscheibenvorfall! Würden Sie in diesem konkreten Fall zur OP raten?
43.6 Kommentar
44 35-Jähriger mit leichter Hemiparese, mäßigem Kopfschmerz und Fieber
44.1 Welche Erkrankungen müssen Sie in Erwägung ziehen?
44.2 Um welche Erkrankung handelt es sich?
44.3 Welche weiteren diagnostischen Schritte unternehmen Sie, um die Ursache der Erkrankung zu klären?
44.4 !!! Welche therapeutischen Optionen gibt es prinzipiell?
44.5 Kommentar
45 34-jähriger Mann mit unerträglichen, wiederkehrenden Gesichtsschmerzen
45.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
45.2 Nennen Sie die Diagnosekriterien dieser Erkrankung!
45.3 Welche zwei Verlaufsformen der Erkrankung kennen Sie?
45.4 Welche Zusatzdiagnostik halten Sie für indiziert?
45.5 Welche therapeutischen Maßnahmen verordnen Sie?
45.6 Was raten Sie?
45.7 Kommentar
46 33-Jährige mit Bewusstseinstrübung einige Stunden nach Autounfall
46.1 Was ist Ihr nächster diagnostischer Schritt?
46.2 Stellen Sie eine Diagnose!
46.3 Was ist in der Regel die Ursache für diese Erkrankung?
46.4 Wann ist ein operativer Eingriff indiziert?
46.5 Kommentar
47 Adipöser Patient mit schmerzhaften Missempfindungen im Oberschenkel
47.1 Welchem peripheren Nerv entspricht das gezeigte Innervationsgebiet?
47.2 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
47.3 !!! Wie lässt sich diese Verdachtsdiagnose apparativ bestätigen?
47.4 Nennen Sie Prädispositionsfaktoren für diese Erkrankung!
47.5 Kommentar
48 40-Jähriger mit Psychose, hohem Fieber und Muskeltonuserhöhung
48.1 An welche Erkrankung lässt Sie die Kombination dieser Symptome denken?
48.2 Welche Komplikationen drohen in erster Linie?
48.3 Wie sieht Ihr Behandlungskonzept aus?
48.4 !!! Nennen Sie Krankheitsbilder, die mit einer ähnlichen Symptomatik, aber einer anderen Vorgeschichte einhergehen!
48.5 Kommentar
49 70-jährige Patientin mit Dauerschwindel nach Hirninfarkt
49.1 Nennen Sie Therapieoptionen zur Behandlung von Gefäßstenosen im Bereich der vorderen und hinteren hirnversorgenden Arterien!
49.2 !!! Halten Sie die von der Patientin gewünschte Therapie für eine geeignete Behandlungsmethode des geschilderten Krankheitsbildes?
49.3 Welche Diagnose stellen Sie? Zu welcher Form der Behandlung raten Sie?
49.4 Kommentar
50 55-jähriger mit akut aufgetretenen Kopfschmerzen und Hemiparese links
50.1 Welche Störungen bestehen bei diesem Patienten? An welchem Ort des Nervensystems liegt vermutlich die Schädigung vor?
50.2 Welche Erkrankungen kommen für die Symptome in Frage?
50.3 Beginnen Sie bereits in der Notaufnahme mit einer spezifischen Therapie? Wenn ja, was tun Sie?
50.4 Welche weiterführende Diagnostik leiten Sie unverzüglich ein?
50.5 Befunden Sie das CT!
50.6 Kommentar
51 !!! 21-jähriger Patient mit Ophthalmoplegie und Muskelschwäche
51.1 Halten Sie eine „neurologische Grunderkrankung“ ebenfalls für wahrscheinlich? Welche Differenzialdiagnosen sind in diesem Fall zu bedenken?
51.2 Welche Auffälligkeiten charakterisieren ein „myopathisches“ EMG?
51.3 !!! Beschreiben Sie das Prinzip dieses Testes! Interpretieren Sie mögliche Befunde!
51.4 Warum raten Sie trotzdem zu einer multidisziplinären Abklärung des Krankheitsbildes?
51.5 Welche weiteren Untersuchungen würden Sie bei diesem Krankheitsbild veranlassen?
51.6 Was versteht man unter einem „maternalen Vererbungsmodus“?
51.7 Kommentar
52 55-jährige Patientin mit progredienten Paresen, Myalgien und Dysphagie
52.1 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
52.2 Welche weiteren Laborparameter und welche apparative neurologische Untersuchungsmethode könnten Ihnen bei der Abklärung weiterhelfen? Welche Befunde erwarten Sie bei Ihrer Verdachtsdiagnose?
52.3 Welche Organe können dabei betroffen sein?
52.4 Wie nennt man diese Erkrankung bei zusätzlicher Beteiligung der Haut bzw. der Hautanhangsgebilde? Nennen Sie dermatologische Auffälligkeiten, die evtl. mit dieser Erkrankung einhergehen können!
52.5 Was muss bei Vorliegen dieser Erkrankung unbedingt ausgeschlossen werden?
52.6 Kommentar
53 46-jähriger Mann mit Verhaltensauffälligkeiten und Antriebsstörung
53.1 Fassen Sie die Symptome dieses Krankheitsbildes zusammen!
53.2 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose! Welche Differenzialdiagnosen kommen in Frage?
53.3 Welche Zusatzdiagnostik veranlassen Sie?
53.4 Kommentar
54 56-Jähriger mit Fingertremor, starkem Schwitzen und „innerer Unruhe“
54.1 Wie bezeichnen Sie dieses Syndrom?
54.2 Nennen Sie wichtige Ursachen für ein solches Syndrom!
54.3 Welche Ursache ist am wahrscheinlichsten?
54.4 Welche Therapiemaßnahmen leiten Sie ein?
54.5 Kommentar
55 62-jähriger Patient mit akuter Paraparese und Blasenstörung
55.1 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
55.2 Nach welchen hierfür typischen, in dieser Anamnese jedoch noch nicht erwähnten klinischen Befunden würden Sie bei diesem Patienten gezielt fahnden?
55.3 Welche Maßnahmen halten Sie unmittelbar für erforderlich?
55.4 Falls Sie eine Bildgebung der Lendenwirbelsäule in Erwägung ziehen: In welcher Höhe würden Sie nach einer Läsion suchen?
55.5 Kommentar
56 60-Jähriger mit plötzlicher Ratlosigkeit und erhöhtem Blutdruck
56.1 Welche Differenzialdiagnosen gehen Ihnen zunächst durch den Kopf?
56.2 Welches Krankheitsbild liegt vor? Wie wird diese Form der Amnesie bezeichnet?
56.3 Gibt es therapeutische Möglichkeiten?
56.4 Wie ist üblicherweise der Krankheitsverlauf?
56.5 Kommentar
57 25-jährige Patientin mit wiederholter unklarer Bewusstseinstrübung
57.1 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?
57.2 Welche Untersuchungen führen Sie durch?
57.3 Würden Sie dennoch therapieren? Wenn ja, wie?
57.4 Stellen Sie aufgrund der Vorgeschichte der Patientin eine Diagnose!
57.5 Wie therapieren Sie jetzt?
57.6 Kommentar
58 62-jährige Patientin mit Demenz und Ataxie
58.1 Fassen Sie die Angaben als Syndrome zusammen! Geben Sie auch einzelne Symptome an, wenn diese sich nicht als Syndrome zusammenfassen lassen!
58.2 Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?
58.3 Welche Parameter könnten Sie im Liquor bestimmen lassen, um Ihren Verdacht zu untermauern?
58.4 Gibt es eine kausale Therapie dieser Erkrankung?
58.5 Besteht eine Meldepflicht für diese Erkrankung?
58.6 Kommentar
59 Tumorpatientin mit zunehmender Schwäche der unteren Extremitäten
59.1 Halten Sie die von der Patientin geäußerte Verdachtsdiagnose für wahrscheinlich? Begründen Sie!
59.2 Wo vermuten Sie den pathologischen Prozess? Welche klinische Prüfung könnte Ihnen bei der Bestimmung der Lokalisation helfen?
59.3 Welche 3 Differenzialdiagnosen müssen angesichts der Tumoranamnese bedacht werden?
59.4 Beschreiben Sie die wesentlichen pathologischen Befunde (Pfeile) und stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
59.5 Kommentar
60 71-jährige Patientin mit „unerträglichem Gesichtsschmerz“
60.1 Welche Erkrankung scheint bei der Patientin vorzuliegen?
60.2 Bleiben Sie bei Ihrer Verdachtsdiagnose?
60.3 Führen Sie noch weitere Untersuchungen durch? Wenn ja, welche?
60.4 Wie würden Sie die Patientin behandeln, wenn Sie keine Ursache für die Symptome fänden?
60.5 Kämen auch operative Maßnahmen in Betracht? Wann würden Sie solche Maßnahmen erwägen?
60.6 Welche Auffälligkeit erkennen Sie in der MRT-Abbildung? Bei einem Patienten unter 60 und gutem Allgemeinzustand wäre in erster Linie an welches operative Verfahren zu denken?
60.7 Kommentar
61 47-jährige Patientin mit gestörter Koordination
61.1 Welches Syndrom liegt bei der Patientin wahrscheinlich vor?
61.2 Welche anamnestischen Angaben sind bei diesem Verdacht besonders relevant?
61.3 Mit welchen klinischen Tests können Sie Ihren Verdacht weiter untermauern?
61.4 Beschreiben Sie den Befund! Nennen Sie mögliche Ursachen dieser Erkrankung!
61.5 Kommentar
62 56-jährige Patientin mit heftigem Rezidivkopfschmerz und Nackensteife
62.1 Befunden Sie die Röntgenaufnahme! Sehen Sie eine Erklärung für die Symptome?
62.2 Wie lautet Ihre Diagnose?
62.3 Was hätten Sie bei einem unauffälligen CT-Befund getan?
62.4 Welche beiden Therapieoptionen stehen prinzipiell zur Verfügung?
62.5 Nennen Sie die Hauptursache und weitere Ursachen dieser Erkrankung!
62.6 Durch welche Komplikationen ist die Patientin bei dieser Erkrankung gefährdet?
62.7 Kommentar
63 87-jähriger Patient mit Lähmungen nach Treppensturz
63.1 Welches aus der Vielzahl der hier genannten „neurologischen“ Symptome scheint das eigentliche Problem des Patienten zu sein?
63.2 An welche Differenzialdiagnosen müssen Sie in diesem Fall denken?
63.3 Welche Diagnostik veranlassen Sie akut?
63.4 Kommentar
64 26-jähriger Patient mit Verdacht auf Morbus Parkinson und Blutungsneigung
64.1 Für wie wahrscheinlich halten Sie die Verdachtsdiagnose eines Morbus Parkinson?
64.2 Welche internistische Erkrankung kann Ursache einer derartigen Laborkonstellation sein?
64.3 An welche Krankheit sollten Sie jetzt denken?
64.4 Gibt es eine einfache klinische Untersuchung, mit der Sie Ihren Verdacht untermauern können?
64.5 Wie sichern Sie unter Zuhilfenahme apparativer Verfahren die Diagnose?
64.6 Kommentar
65 27-jährige Epilepsiepatientin mit ungeplanter Schwangerschaft
65.1 Wie hoch schätzen Sie die Gefährdung des Embryos durch Antiepileptika im Verhältnis zum „normalen“ Risiko ein?
65.2 Mit welchen anderen potenziellen Komplikationen ist bei diesen Patientinnen in der Schwangerschaft bzw. nach der Geburt bei den Kindern zu rechnen?
65.3 Was raten Sie der Patientin?
65.4 Welche Empfehlung hätten Sie der Patientin gegeben, wenn sie Ihren Rat vor einer geplanten Schwangerschaft eingeholt hätte?
65.5 Kommentar
66 48-jährige Patientin mit Kopfschmerzen, Photophobie und Fieber
66.1 Welche beiden wichtigen neurologischen Erkrankungen kommen bei akuter „Nackensteife“ in Frage?
66.2 Wie gehen Sie diagnostisch weiter vor? Begründen Sie die einzelnen Schritte!
66.3 Welche Erkrankung liegt vor?
66.4 Welche Diagnose stellen Sie? Welchen Zusammenhang vermuten Sie zwischen diesen beiden Erkrankungen?
66.5 Wie gehen Sie therapeutisch vor?
66.6 Kommentar
67 26-Jährige mit unklaren Missempfindungen und Sehstörung des linken Auges
67.1 Für welche Erkrankung sind die Augensymptome typisch? Nennen Sie potenziell assoziierte Erkrankungen! Welches Krankheitsbild wäre am wahrscheinlichsten?
67.2 Welche apparativen Verfahren sind für die Diagnosestellung geeignet?
67.3 Beschreiben Sie den Befund! Passt er zu Ihrer Verdachtsdiagnose?
67.4 Würden Sie die Patientin behandeln? Wenn ja, wie?
67.5 !!! Empfehlen Sie eine Rezidivprophylaxe? Begründen Sie Ihre Entscheidung!
67.6 Kommentar
68 50-jähriger Patient mit akutem Schwindel und Bewusstseinsstörung
68.1 Welche Diagnose stellen Sie anhand der Computertomografie?
68.2 Welche Akutmaßnahmen treffen Sie?
68.3 !!! Welche Kriterien des CT-Befundes helfen Ihnen bei Ihren Entscheidungen über das weitere therapeutische Vorgehen?
68.4 Nennen Sie allgemeine klinische Charakteristika der Kleinhirnschädigung (Kleinhirnsyndrom)!
68.5 Kommentar
69 45-jährige Patientin mit neu aufgetretenen Doppelbildern
69.1 Nennen Sie die Funktionen der von den Hirnnerven III, IV und VI versorgten Augenmuskeln! Beschreiben Sie die klinischen Charakteristika einer Schädigung der zu den Augenmuskeln führenden Hirnnerven III, IV und VI!
69.2 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
69.3 An welche Differenzialdiagnosen – außer Hirnnervenläsionen – müssen Sie bei Doppelbildern denken?
69.4 Kommentar
70 61-Jähriger mit progredientem sensibel betontem sensomotorischem Defizit
70.1 Wie nennt man das vorliegende neurologische Syndrom?
70.2 Welche Befunde sprechen gegen diese Annahme?
70.3 !!! Wie nennt man diese neurologische Erkrankung bei einer Krankheitsprogression über ≥ 8 Wochen?
70.4 Welche Grunderkrankung liegt vor? Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen dieser und den neurologischen Symptomen?
70.5 !!! Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen Ihnen prinzipiell zur Verfügung?
70.6 Kommentar
71 74-jährige Patientin mit akut aufgetretener Paraparese
71.1 Stellen Sie eine Syndromdiagnose! Nach welchen Symptomen fragen bzw. suchen Sie noch gezielt?
71.2 !!! Beschreiben Sie die Auffälligkeiten! Erklären Sie den klinischen Befund hinreichend?
71.3 !!! An welche Differenzialdiagnosen denken Sie in Kenntnis des CT-Befundes?
71.4 Welche weiteren diagnostischen und therapeutischen Schritte tragen Sie in das Krankenblatt ein?
71.5 Kommentar
72 56-Jährige mit Kopfschmerzen, Psychosyndrom und Krampfanfall
72.1 Welche Erklärungsmöglichkeiten bieten sich für die Hemiparese, das Psychosyndrom und den epileptischen Anfall an?
72.2 Kann der angegebene Kopfschmerz ein analgetikainduzierter Kopfschmerz sein? Begründen Sie!
72.3 Wie nennt man im Klinikjargon einen epileptischen Anfall, der sich über eine Körperregion räumlich ausbreitet? Handelt es sich hier nach offizieller Nomenklatur um einen einfach-fokalen, komplex-fokalen oder generalisierten Anfall?
72.4 Beschreiben Sie den Befund! Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
72.5 Kommentar
73 Geschwisterpaar (10 und 12 Jahre) mit Ataxie und Ungeschicklichkeit
73.1 Welche Informationen über das Krankheitsbild können Sie dieser Beschreibung entnehmen?
73.2 Was antworten Sie?
73.3 Was raten Sie?
73.4 Welche Zusatzdiagnostik halten Sie für erforderlich, um das Krankheitsbild weiter einzugrenzen?
73.5 Kommentar
74 44-Jährige mit Fieber und Kopfschmerzen nach Urlaub in Österreich
74.1 Nennen Sie Zeckenstich-assoziierte Infektionskrankheiten und ihre Erreger!
74.2 Welche weiteren klinischen Zeichen einer meningealen Reizung können Sie überprüfen?
74.3 Für wie wahrscheinlich halten Sie die von den Angehörigen befürchtete Verdachtsdiagnose? Welche andere Verdachtsdiagnose stellen Sie? Begründen Sie Ihre Antworten!
74.4 Wie sichern Sie Ihre Verdachtsdiagnose?
74.5 Welche anderen klinischen Symptome können bei dieser Erkrankung auftreten?
74.6 Kommentar
75 7-jähriges Mädchen mit Verhaltensauffälligkeiten
75.1 Welche Verdachtsdiagnose liegt nahe?
75.2 Welcher EEG-Befund würde Ihren Verdacht bestätigen?
75.3 Nennen Sie andere Formen der altersgebundenen idiopathischen (genetisch bedingten) Epilepsien!
75.4 Wie schätzen Sie die Prognose dieser Erkrankung ein?
75.5 Kommentar
76 72-Jähriger mit Sopor, Tetraparese und Pyramidenbahnzeichen
76.1 In welchem anatomischen Gefäßversorgungsgebiet vermuten Sie die Läsion? Wie erklären Sie sich die Tetraparese mit beidseits positiven Pyramidenbahnzeichen?
76.2 Welche diagnostischen Maßnahmen führen Sie durch?
76.3 Nennen Sie den Kardinalbefund im EKG!
76.4 Welche Verdachtsdiagnose haben Sie?
76.5 Was ist Ihr nächster diagnostischer Schritt? Diskutieren Sie Vor- und Nachteile der jeweiligen Verfahren!
76.6 !!! Wie lautet Ihr Therapievorschlag?
76.7 Kommentar
77 25-jährige Frau mit rezidivierenden Stürzen und Tagesmüdigkeit
77.1 Welches Krankheitsbild wird vermutlich in der Apothekenzeitung beschrieben?
77.2 Warum war die ursprüngliche Verdachtsdiagnose „Synkopen“ ohnehin unwahrscheinlich?
77.3 Welche Symptome können bei dem Krankheitsbild noch auftreten?
77.4 Welche Untersuchungen veranlassen Sie, um die Diagnose zu sichern?
77.5 !!! Was antworten Sie?
77.6 Kommentar
78 18-Jährige mit subakuter Paraparese und Sensibilitätsstörungen am Rumpf
78.1 An welche Krankheitsbilder müssen Sie allein aufgrund der Anamnese denken? Auf welche Symptome achten Sie bei der neurologischen Untersuchung daher besonders?
78.2 Stellen Sie eine Syndromdiagnose!
78.3 Fassen Sie die Besonderheiten dieses Falles zusammen! Nennen Sie die in diesem Fall wahrscheinlichen Differenzialdiagnosen!
78.4 Geben Sie an, welche diagnostischen Schritte Sie als Erstes unternehmen!
78.5 Kommentar
79 19-jähriger Mann mit proximaler Muskelschwäche
79.1 Nennen Sie allgemein klinische Symptome, die den Verdacht auf eine degenerative Muskelerkrankung lenken!
79.2 Beschreiben Sie den Befund und nennen Sie Ihre Verdachtsdiagnose!
79.3 An welche anderen Erkrankungen müssen Sie bei den Leitsymptomen „Parese und Muskelatrophie“ denken?
79.4 Welche Zusatzuntersuchungen führen Sie in diesem Fall durch? Welche Befunde erwarten Sie bei Ihrer Diagnose?
79.5 Kommentar
80 !!! 75-Jährige mit Krampfanfall, Hypothermie Rigor, Somnolenz und Psychosyndrom
80.1 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
80.2 Welche weiteren Untersuchungen veranlassen Sie, um Ihre Verdachtsdiagnose zu bestätigen?
80.3 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie jetzt? Welche Notfalluntersuchungen sollten spätestens jetzt durchgeführt werden?
80.4 Wie müssen Sie die Patientin behandeln, noch bevor weitere diagnostische Schritte unternommen werden?
80.5 Kommentar
81 74-jähriger Schlaganfallpatient mit zunehmender Bewusstseinstrübung
81.1 Welches Syndrom liegt klinisch bei dem Patienten vor?
81.2 Welche Ursache vermuten Sie für die klinische Verschlechterung? Welche 2 wesentlichen Gründe hierfür müssen Sie zur Planung der Therapie umgehend abgrenzen?
81.3 Befunden Sie das CCT!
81.4 Welche Maßnahmen ergreifen Sie nun?
81.5 !!! Wären die therapeutischen Konsequenzen anders, wenn die Symptome des Patienten nicht durch einen Hirninfarkt, sondern durch einen Hirntumor als Grunderkrankung verursacht wären?
81.6 Kommentar
82 24-Jähriger mit rezidivierenden, belastungsabhängigen Muskelschmerzen
82.1 Welche Erkrankungsgruppe kommt bei dem Patienten für die Symptome in Frage?
82.2 Nennen Sie einige der hierunter subsummierten Krankheiten!
82.3 Nennen Sie diagnostische Möglichkeiten, die Krankheit einzugrenzen!
82.4 !!! Was verstehen Sie unter dem „Second-Wind-Phänomen“?
82.5 Kommentar
83 73-jährige Patientin mit Beinlähmung nach Hüftoperation
83.1 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
83.2 Welchen Schädigungsort und -mechanismus vermuten Sie?
83.3 Nennen Sie eine Einteilung, die das Ausmaß der Schädigung eines peripheren Nervs beschreibt!
83.4 ! Welche Möglichkeiten bestehen zu diesem Zeitpunkt?
83.5 Stellen Sie eine Prognose für die Nervenschädigung!
83.6 Kommentar
84 !!! 78-jähriger Intensivpatient mit Z. n. Pneumonie und prolongiertem Koma
84.1 Welche diagnostischen Schritte sollten aus neurologischer Sicht zunächst unbedingt erfolgen, um die Ursache des prolongierten Komas zu klären?
84.2 Für welches Syndrom könnten die geweiteten Pupillen, die trockene, gerötete Haut und die Tachykardie sprechen? Wie können Sie Ihren Verdacht beweisen?
84.3 Nennen Sie Ursachen für dieses Syndrom!
84.4 Worin besteht die Therapie dieses Syndroms?
84.5 Kommentar
85 29-jähriger HIV-Patient mit Kopfschmerz und fokal-neurologischen Zeichen
85.1 Nennen Sie neurologische Manifestationen der HIV-Erkrankung! In welchen Stadien der Erkrankung treten diese typischerweise auf?
85.2 Beschreiben Sie die Syndrome, die bei diesem Patienten vorliegen! Welche davon müssen Sie vordringlich abklären?
85.3 Beschreiben Sie den Befund! An welche Differenzialdiagnosen müssen Sie hier denken?
85.4 !!! Gibt es Möglichkeiten, neurologischen Komplikationen bei HIV-Patienten vorzubeugen?
85.5 Kommentar
86 !!! 66-Jähriger mit Halluzinationen, Rigor, Hypokinese und Demenz
86.1 Halten Sie das Vorliegen einer originären Psychose für wahrscheinlich?
86.2 Mit welchem Problem müssen Sie rechnen, wenn Sie in diesem Fall mit Neuroleptika behandeln?
86.3 Welche Verdachtsdiagnose legen diese Symptome nahe?
86.4 Welche therapeutische Strategie wäre bei dieser Erkrankung am ehesten erfolgversprechend?
86.5 Kommentar
87 72-Jähriger mit Hemi- und Fazialisparese und sensomotorischer Aphasie
87.1 Befunden Sie das CCT!
87.2 Welche Maßnahmen müssen Sie vor einer Lyse durchführen? Was müssen Sie unbedingt abklären bzw. erfragen?
87.3 Welche Ursachen können zu einem ischämischen Schlaganfall führen?
87.4 Wie sieht die sog. Basistherapie des Schlaganfalls – meist durchgeführt auf einer „Stroke-Unit“ – aus?
87.5 Nennen Sie die wichtigsten Risikofaktoren für das Entstehen eines Hirninfarkts!
87.6 Kommentar
88 29-Jähriger mit Doppelbildern und beidseitiger Ptosis
88.1 Welcher Hinweis aus der Anamnese könnte Sie veranlassen, die Kraftprüfung noch ausführlicher durchzuführen? Worauf richten Sie besonders Ihr Augenmerk?
88.2 Warum sind Doppelbilder und Ptosis hier wahrscheinlich nicht die Folge eines Schlaganfalls?
88.3 Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie? Wie können Sie diese untermauern?
88.4 Welche Erkrankungen sind häufig mit diesem Krankheitsbild assoziiert?
88.5 Welche Therapiemöglichkeiten haben Sie prinzipiell?
88.6 !!! Um welche Erkrankung handelt es sich? Mit welcher anderen Diagnose ist sie meist verknüpft?
88.7 Kommentar
89 65-Jährige mit Schwindel und Sprachstörung während eines Friseurbesuchs
89.1 Nennen Sie eine Klassifikation der häufigen Sprach- und Sprechstörungen! Um welche Art der Sprachstörung hat es sich wahrscheinlich bei dieser Patientin gehandelt?
89.2 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
89.3 Welche diagnostischen Maßnahmen halten Sie bei der Patientin für erforderlich?
89.4 Welche Maßnahmen zur Sekundärprophylaxe sind aufgrund dieser Befunde indiziert?
89.5 !!! Welche elektrophysiologischen Untersuchungen liefern Ihnen Informationen über Hirnstammläsionen?
89.6 Kommentar
90 45-jähriger Patient mit Zuckungen des linken Armes
90.1 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose!
90.2 Wie werten Sie die Arm-Parese? Könnte ein Zusammenhang mit Ihrer Verdachtsdiagnose bestehen oder ist eine Zweiterkrankung anzunehmen?
90.3 Raten Sie ihm zu einer ambulanten Abklärung oder drängen Sie auf eine stationäre Einweisung? Begründen Sie Ihre Entscheidung!
90.4 Welche Untersuchungen halten Sie in diesem speziellen Fall für notwendig?
90.5 Welche Bedingungen müssen generell erfüllt sein, um epileptische Anfälle medikamentös zu behandeln?
90.6 Wie reagieren Sie?
90.7 Kommentar
91 73-Jährige mit Sehstörung und Schläfenkopfschmerzen
91.1 Welche Fragen könnten Ihnen bei der Kopfschmerzanamnese helfen?
91.2 Welche Differenzialdiagnosen von Kopf- und Gesichtsschmerzen können Sie nun aller Wahrscheinlichkeit nach ausschließen?
91.3 Weshalb ist es gerade bei dieser Patientin wichtig, die Schmerzen weiter abzuklären? An welche Verdachtsdiagnosen müssen Sie noch denken? Welche Untersuchungen führen Sie durch?
91.4 Welche Erkrankung liegt wahrscheinlich vor? Mit welcher anderen Erkrankung ist sie oft vergesellschaftet? Wie können Sie das bei der Patientin überprüfen?
91.5 Wann und wie therapieren Sie?
91.6 Kommentar
92 86-jähriger Patient mit Schlaganfall und Demenz
92.1 Beschreiben Sie den CT-Befund!
92.2 Handelt es sich um eine typische oder atypische Blutung? Nennen Sie für beide Blutungsformen die anatomischen Prädilektionsstellen und die häufigsten Ursachen!
92.3 Für welche Demenzform wäre die Beschreibung „prima vista“ charakteristisch?
92.4 Welche Verdachtsdiagnose haben Sie nun und warum? Wie gehen Sie diagnostisch weiter vor? Begründen Sie Ihre Entscheidung!
92.5 Kommentar
93 Kassierer mit unwillkürlicher Verkrampfung der Halsmuskulatur
93.1 Stellen Sie eine Blickdiagnose! Zu welcher Gruppe von Erkrankungen gehört das Krankheitsbild? Was ist für alle Erkrankungen dieser Gruppe typisch?
93.2 Nennen Sie diese Untergruppen und jeweils Beispiele!
93.3 Wie wirkt die im Fallbeispiel erwähnte Berührung des Kinns mit dem Zeigefinger? Nennen Sie den Fachbegriff für diese Handlung!
93.4 Was ist in diesem Fall die Behandlung der Wahl? Nennen Sie weitere Indikationen dieses Medikaments!
93.5 Welche anderen Formen der Muskeltonuserhöhung kennen Sie? Beschreiben Sie diese! Bei welchen Erkrankungen kommen sie jeweils vor?
93.6 Kommentar
94 57-jähriger Patient mit Rückenschmerzen und Fußlähmung
94.1 Fassen Sie den klinischen Befund zu einem Syndrom zusammen! Begründen Sie!
94.2 Befunden Sie das MRT-Bild und die Laborwerte!
94.3 Welche Differenzialdiagnosen stellen sich? Für wie wahrscheinlich halten Sie diese angesichts der bisherigen Befunde?
94.4 Welche Verdachtsdiagnose haben Sie nun? Welche anamnestische Frage könnte einen Hinweis geben? Wie sichern Sie Ihre Verdachtsdiagnose?
94.5 Nennen Sie die Stadien und die jeweiligen neurologischen Symptome Ihrer Verdachtsdiagnose!
94.6 Kommentar
95 74-Jährige mit „diskreten Halbseitensymptomen“ nach erstem Krampfanfall
95.1 Was könnte mit „diskrete Halbseitensymptome“ (typischer Klinikjargon) gemeint sein? Worauf müssen Sie daher bei der Untersuchung besonders achten?
95.2 Nennen Sie Differenzialdiagnosen eines erstmaligen Krampfanfalls im höheren Lebensalter!
95.3 Befunden Sie das CT! Nennen Sie mögliche Differenzialdiagnosen! Wie können Sie den Befund eingrenzen?
95.4 Beschreiben Sie kurz, was Sie sehen! Welche Verdachtsdiagnose haben Sie nun und warum?
95.5 Hätten Sie das auch getan? Begründen Sie!
95.6 Kommentar
96 70-Jährige mit epileptischem Anfall, Wesensänderung, nächtlichem „Umsichschlagen“ und „Verkrampfungen“ des Armes und im Gesicht
96.1 Welche Symptome passen nicht so ganz zu dem zunächst von Ihnen vermuteten „banalen“ epileptischen Anfall?
96.2 An welche Differenzialdiagnosen müssen Sie v.a. denken, wenn Sie hören, dass die Patientin nachts wiederholt um sich schlägt?
96.3 An welche Differenzialdiagnosen müssen Sie nun denken und wie verfahren Sie weiter?
96.4 Was ist der kernspintomografische Hauptbefund? Welche neue Verdachtsdiagnose haben Sie? Begründen Sie!
96.5 !!! Welche Antikörper (Serum/Liquor) sind oft mit einer derartigen Erkrankung assoziiert und welcher der genannten Antikörper verursacht das Syndrom aus Ihrer Sicht am wahrscheinlichsten?
96.6 Kommentar
97 !!! 76-jähriger Patient mit komplexen nächtlichen Bewegungen
97.1 An welche Differenzialdiagnosen denken Sie?
97.2 Nennen Sie die wesentlichen Charakteristika Ihrer erwogenen Differentialdiagnosen und versuchen Sie, die „Schlafstörungen“ sinnvoll einzuteilen.
97.3 Welche ist in diesem Fallbeispiel die wahrscheinlichste Ursache? Welche ist die wichtigste Differenzialdiagnose? Begründen Sie Ihre Antwort!
97.4 Wie gehen Sie diagnostisch weiter vor?
97.5 Gibt es bei dieser Erkrankung therapeutische Möglichkeiten? Wenn ja, welche?
97.6 Kommentar
98 Patientin mit unwillkürlichen Bewegungen nach gastrointestinalem Infekt
98.1 Nennen Sie die wesentlichen klinischen Auffälligkeiten!
98.2 Welche Diagnose ist nun wahrscheinlich? Welche therapeutischen Maßnahmen ergreifen Sie daher?
98.3 Welche anderen Erkrankungen können ähnliche Symptome hervorrufen?
98.4 Geben Sie der Patientin Ratschläge für zukünftiges Verhalten? Wenn ja, welche?
98.5 Kommentar
99 37-jährige Patientin mit subakuter Gangstörung und Inkontinenz
99.1 Sie überweisen die Patientin zu einer MRT. Welche Region lassen Sie vordringlich untersuchen? Begründen Sie Ihre Antwort!
99.2 Welche Ursachen kommen differenzialdiagnostisch in Frage?
99.3 Beschreiben Sie den Befund und ordnen Sie ihn differenzialdiagnostisch ein!
99.4 Welche Diagnose ist bei dieser Symptomkombination wahrscheinlich? Welche Untersuchung kann Ihren Verdacht bestätigen?
99.5 Kommentar
100 75-Jähriger mit belastungsabhängiger Einschränkung der Gehstrecke
100.1 Welche beiden wesentlichen Differenzialdiagnosen dieses Syndroms kennen Sie? Wie unterscheiden sich diese klinisch?
100.2 Stellen Sie eine Verdachtsdiagnose! Welche der angegebenen neurologischen Symptome halten Sie für spezifisch?
100.3 Befunden Sie das MRT!
100.4 Kommentar
Teil II Anhang
101 Normwerte und Referenzbereiche
102 Skala zur Quantifizierung der Muskelkraft
103 Expanded Disability Status Scale
104 Sachverzeichnis
Anschriften
Sachverzeichnis
Impressum/Access Code
