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Mit Lydia Davis, bewundert u.a. von Grace Paley, Jonathan Franzen, Jeffrey Eugenides und Zadie Smith, vorgeschlagen für den National Book Award 2007, ist eine der raffiniertesten Stimmen der amerikanischen Prosa zum ersten Mal auf Deutsch zu entdecken.Ob konventionellere und klassische Sujets – eine Reise durch Russland in den Kaukasus, ein karger Winter in äußerster Mittellosigkeit in einem südfranzösischen Bauernhaus, Träume vom idealen Cowboy-Mann, ein Nachmittag, umringt von Familien im Park – oder Gedankenspiele am Rand zum Sprachspiel, Davis untersucht ihre Geschichten und Themen sowohl in erzählerischer als auch in essayistischer Form, Erzählen und Denken sind zwei Seiten derselben Bewegung. Beim Lesen wähnt man sich dadurch in den sicheren Händen einer skrupulösen Schriftstellerin, die ihr Feld mit größter Sorgfalt beackert. Ihr Feld: das sind die Abenteuer des Alltags und der Gewöhnlichkeit, Träume, Vermutungen und Phantasien, Beziehungs- und Benennungsschwierigkeiten, allesamt unter so merkwürdigem Blickwinkel neu betrachtet, dass das Lesevergnügen von Geschichte zu Geschichte noch größer wird.
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Seitenzahl: 209
Veröffentlichungsjahr: 2012
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Erzählungen
Aus dem Amerikanischen von Klaus Hoffer
Literaturverlag Droschl
© Literaturverlag Droschl Graz – Wien 2008
2. Auflage 2008
Die Originalausgabe Almost No Memory
erschien bei Farrar, Straus and Giraux, © 1997 by Lydia Davis
Umschlag: & Co www.und-co.at
eISBN: 978-3-85420-851-8
Literaturverlag Droschl Stenggstraße 33 A-8043 Graz
www.droschl.com
Fleischliche Liebe
Jack auf dem Land
Foucault und Bleistift
Die Mäuse
Die dreizehnte Frau
Der Professor
Zedernbäume
Die Katzen im Tagesraum des Gefängnisses
Ehefrau eins auf dem Land
Der Frischwassertank
Das Zentrum der Geschichte
Liebe
Unsere Freundlichkeit
Eine Naturkatastrophe
Sonderbares Verhalten
St. Martin
Zugeben
Im Garment District
Unstimmigkeiten
Die Schauspieler
Was interessant war
In den Everglades
Die Familie
Versuch zu begreifen
Ständig wiederholen
Lord Roystons Tour
Der Andere
Eine meiner Freundinnen
Dieser Zustand
Verschwinde
Rundbrief der Pastorin Elaine
In unserer Stadt lebt ein Mann
Eine zweite Chance
Angst
Fast keine Erinnerung
Mr. Knockly
Wie Recht er doch oft hat
Die Vergewaltigung der Tanuk-Frauen
Was ich fühle
In Verlust Geratenes
Glenn Gould
Rauch
Von unten, als Nachbarin
Die Urgroßmütter
Sittenlehre
Das Hinterhaus
Der Ausflug
Eine Position an der Universität
Beispiele von Konfusion
Das Rennen des geduldigen Motorradfahrers
Nähe
Corned Beef hat mein Mann als Kind am liebsten gegessen. Ich fand das gestern heraus, als uns Freunde besuchen kamen und wir anfingen, übers Essen zu reden. An einem Punkt fragten sie, was in unserer Kindheit unsere Lieblingsspeise gewesen sei. Ich konnte mich an keine spezielle Speise erinnern, aber mein Mann brauchte erst gar nicht zu überlegen.
»Corned Beef«, sagte er.
»Corned Beef mit einem Ei oben drauf!« fügte einer unserer Freunde hinzu.
Bevor wir uns kennen lernten, hatte mein Mann oft in Imbisslokalen gegessen. In zwei Diner ging er gerne, aber er gab dem den Vorzug, in dem es ein besonders gutes Sandwich mit heißem Roast beef gab. Er isst auch heute noch gerne eine gute Scheibe Roastbeef oder ein Steak oder Hamburger mit Saucen und Gewürzen und im Freien gegrillte Zwiebel-und-Paprika-Spießchen.
Aber heute koche meistens ich für ihn. Ich koche ohne Fleisch, weil ich der Meinung bin, dass Fleisch nicht gut für uns ist. Und oft sind auch keine Meeresfrüchte dabei, weil auch die meisten Meeresfrüchte nicht gut tun, und kaum je ko che ich ein Fischgericht, zum einen, weil ich mich nicht daran erinnere, welche Fischsorten man gefahrlos essen kann und welche höchstwahrscheinlich nicht, hauptsächlich aber, weil mein Mann nur im Restaurant gerne Fisch isst beziehungsweise nur dann, wenn er so zubereitet ist, dass er gar nicht sagen kann, dass das Ding noch etwas mit Fisch zu tun hat. Oft gibt’s bei uns auch nichts mit Käse, wegen der Fettproblematik. Ich mache ihm zum Beispiel einen Naturreis-Auflauf oder Wintergemüse mit Petersiliensoße oder Rübensuppe mit Rübengrün oder ein Gratin aus weißen Bohnen und Auberginen oder Polenta mit scharfem Gemüse.
»Warum kochst du denn nicht, was ich mag?« fragt er manchmal.
»Warum magst du nicht, was ich koche?« frage ich zurück.
Einmal marinierte ich Tofuscheiben in Sojasoße, Champagneressig, Rotwein, geröstetem Majoran und getrockneten chinesischen Pilzen, die ich davor in Wasser köcheln ließ. Ich ließ sie vier oder fünf Tage in der Marinade liegen und servierte sie ihm dann dünn aufgeschnitten in einem Sandwich mit Meer rettich und Majonäse, Ringen von rotem Zwiebel, grünem Salat und Tomate. Zuerst sagte er, der Tofu schmecke noch immer nach nichts – das ist sein Standardsatz über Tofu –, dann wieder sagte er, hätte er nicht gewusst, dass Tofu drin war, hätte er ihn sowieso nicht schmecken können, weil so viele andere Dinge im Sandwich waren. Er sagte, es sei schon in Ordnung, und dann sagte er, er wisse, dass Tofu gut für ihn sei.
Manchmal schmeckt ihm auch, was ich koche, und wenn er in Stimmung ist, sagt er es mir. Einmal machte ich ihm Gurkensalat mit Fetakäse und roten Zwiebeln und er mochte das und meinte, es schmecke griechisch. Ein andermal machte ich Linsensalat mit grünem Paprika und Minze und er mochte es auch, obwohl er behauptete, es schmecke wie Erde.
Gewöhnlich schmeckt ihm das, was ich koche, allerdings nicht so wie das, was er im Diner zu essen bekommen, und schon gar nicht so wie das, was er selbst gekocht hat, bevor er mit mir beisammen war.
So machte er zum Beispiel Rinderrouladen in Marsalasoße. Er schnitt dünne Scheiben vom Filet- oder Lendensteak, staubte sie mit Mehl, wälzte sie in zerstoßenen Dillsamen, umwickelte gekochte italienische Wurstfüllung damit und durchbohrte die Roulade mit einem Zahnstocher. Dann sautierte er sie in Butter und ließ sie in einer braunen Marsalasoße mit Pilzen köcheln. Er machte auch mit Prosciutto und Gruyère gefüllte Kalbsrouladen. Eine andere Lieblingsspeise waren Frikadellen vom Kalb, vom Schwein und von der Rinderlende. Er tat Knoblauch hinein, Rosmarin, zwei Eier und Vollkornbrösel. Zuunterst und zuoberst legte er je eine Scheibe Räucherspeck.
Die Frikadellen, die ich heute für ihn mache, bestehen aus gehacktem Putenfleisch. Auch da sind Champignons, frische Vollkornbrösel und Knoblauch drin, aber in anderer Hinsicht sind sie mit seinen nicht zu vergleichen. Ich verwende ein Ei, Sellerie, Lauch, süßen Paprika und eine Prise Muskat nuss.
Er isst die Frikadellen oben auf Deck, sagt nichts dazu, blickt nur übers Wasser hinüber zu den Weiden. Er ist in einer ruhigen, nachdenklichen Stimmung. Ich glaube nicht, dass er ruhig ist, weil ich ihm so viel weniger Fleisch gebe, sondern weil er sich darin übt zu akzeptieren, was ich tue. Es passt ihm nicht, aber er weiß, dass ich davon überzeugt bin, dass alles nur zu seinem Besten ist.
Wenn er nichts über die Putenfrikadellen sagt, dann frage ich ihn, und wenn ich auf Antwort dränge, dann sagt er, sie seien schon in Ordnung, aber begeistert ist er nicht. Er entschuldigt sich damit, dass er sagt, er mache sich im Allgemeinen nicht viel aus Essen. Ich bin da anderer Meinung, denn ich habe ihn erlebt, wie er über gewisse Speisen ganz aus dem Häuschen geriet – aber fast nie bei dem, was ich ihm vorsetzte. Eigentlich erinnere ich mich nur an eine Gelegenheit, bei der er von dem, was ich ihm vorsetzte, begeistert war.
Es war an dem Abend, als ich Polenta mit scharfem Gemüse machte, obwohl nicht das es war, was ihn begeisterte. Der kreisförmige Kuchen aus ockerfarbiger Polenta sah unter dem Haufen aus rötlich-braunem Gemüse sonderbar aus und erinnerte uns beide an einen Kuhfladen. Als er etwas davon probiert hatte, sagte mein Mann dann aber, es schmecke besser als es aussehe – etwas, was er früher über andere meiner Gerichte auch schon gesagt hat. Das Kochbuch hatte für danach ein bestimmtes Dessert vorgeschlagen: eine reife, eisgekühlte Birne mit Walnüssen. Als wir uns zum Essen hinsetzten, sagte ich meinem Mann, was ich zum Dessert vorgesehen hatte, obwohl ich mir nicht die Mühe machen wollte, die Birne eiszukühlen.
Das ist eins meiner Probleme als Köchin – dass ich mir nicht die Mühe mache, alles so zu machen, wie es gemacht werden sollte. Offenbar begreife ich die Wichtigkeit der Details fürs Kochen nicht. Mein Mann tut das wohl, und als ich ihm meinen Dessertplan vorstellte, stand er augenblicklich vom Tisch auf und tat die Birne in den Kühlschrank zum Kühlen.
Als wir uns dann über die Birne mit den Walnüssen hermachten, da war mein Mann vom Kontrast zwischen der kühlen, saftigen Süße der Frucht und dem wärmeren, öligen Duft der Nüsse ganz begeistert, und das so sehr, dass er von anderen Fruchtdesserts zu fantasieren begann – pochierte Feigen mit Ingwer, Aprikosenbeignets und Blutorangenscheiben mit Pecan-Nüssen. Er war über dieses Dessert zweifellos mehr aus dem Häuschen als über alles andere, was ich ihm bis dahin serviert hatte. Allerdings war auch er es gewesen, der die Birne in den Kühlschrank getan hat, und ich kapiere allmählich, dass er immer dann leichter für eine Speise zu gewinnen ist, wenn er bei der Zubereitung oder so Hand angelegt hat.
Henry trifft Jack auf der Straße und fragt, wie sein Wochenende mit Laura war. Jack sagt, er habe mit Laura schon seit min destens einem Monat nicht mehr gesprochen. Henry ist wütend. Er glaubt, Ellen hätte ihm Lügen über Laura erzählt. Ellen sagt, sie habe die Wahrheit gesagt: Laura habe ihr am Telefon erzählt, Jack würde am Wochenende zu ihr hinaus aufs Land kommen. Henry ist immer noch wütend, jetzt aber ist er wütend, weil er glaubt, Laura habe Ellen belogen, als sie erzählte, Jack würde übers Wochenende in ihr Haus auf dem Land kommen. Als Ellen begreift, dass sie einen Fehler gemacht hat, ist ihr das sehr unangenehm: Da ist mehr als nur ein Jack im Spiel. Laura hatte bloß gesagt, dass Jack am Wochenende zu Besuch kommen werde, aber es handelte sich nicht um den Jack, den Ellen und Henry kennen; bei dem Jack, der gerade bei Lauras Haus auf dem Land eintrudelte, handelte es sich vielmehr um einen, den nur Ellen kennt – und auch das nur flüchtig. Ihr schwant Böses, als sie das Henry auseinandersetzt. Jetzt ist Henry noch wütender als zuvor, aber er ist wütend, weil sich Laura mit einem Jack getroffen hat, den er nicht kennt, anstatt mit dem, den er kennt. Er ist wütend, weil der Jack, den er kennt, ein alter Freund Lauras ist, während es sich bei dem Jack, den er nicht kennt, um einen neuen Liebhaber handeln muss. Henry schwört, kein Wort mehr mit Laura zu sprechen, außer um ihr zu sagen, sie solle ihm die Schlüssel zurückschicken. Er wird ihren Namen aus seinem Adressbuch streichen und will nun kein Wort mehr von Ellen hören – weder über Laura noch über den Jack, den er kennt. Da Henry nicht mit Laura redet, kann er nicht wissen, dass in dieser Geschichte – sehr zum Leidwesen von Jack Nummer zwei – ein dritter Jack ins Spiel gekommen ist, denn Lauras Gefühle haben sich von dem Jack, den Ellen nur flüchtig kennt, bereits ab- und einem Jack auf dem Land zugewandt, den keiner von ihnen kennt.
Setzte mich, Bleistift in der Hand, hin, um Foucault zu lesen. Stieß ein Glas Wasser um und auf den Warteraumfußboden. Legte Foucault und Bleistift zur Seite, wischte Wasser auf, füllte Glas von neuem. Setzte mich, Blei stift in der Hand, hin, um Foucault zu lesen. Hörte auf, mir im Merkheft Notizen zu machen. Griff, Bleistift in der Hand, wieder zu Foucault. Rechtsberater winkte mich von der Tür zu sich. Legte Foucault und Bleistift, Merkheft und Kugelschreiber aus der Hand. Saß mit Rechtsberater beisammen und diskutierte Konfliktgefahr wegen vieler heftiger Streitereien. Rechtsberater wies auf Gefahr hin, hisste rote Flagge. Verabschiedete mich von Rechtsberater, ging zur U-Bahn. Saß in der U-Bahn, holte Foucault und Bleistift heraus, las aber nicht, dachte statt des sen über Konfliktgefahr nach, rote Flagge, jüngster Streit wegen Reise: Streit selbst wurde Reise: Jeder Satz trug die Streitenden weiter zum nächsten Satz, bis die Streitenden nicht mehr da waren, wo sie losgezogen waren, waren auch schon müde vom Reisen und von der langen Zeit vis-à-vis in Gesellschaft des anderen. Dachte in der U-Bahn ein paar Stationen lang über Streit nach, hörte auf zu denken und schlug Foucault auf. Fand Foucault – auf Französisch – schwer zu verstehen. Kurze Sätze leichter zu verstehen als lange. Manche lange Sätze, in Teile zerlegt, verständlich, aber dermaßen lange – vergaß den Anfang, bevor ich beim Ende angelangt war. Fing wieder von vorne an, verstand Anfang, las weiter, vergaß Anfang wieder, bevor ich am Ende war. Las weiter, ging aber nicht zum Anfang zurück, verstand nicht und erinnerte mich nicht, hatte auch nichts davon. Hielt Bleistift untätig in der Hand. Kam zu einem Satz, der klar war, machte mit Bleistift Zeichen an den Rand. Zeichen bedeutete: verstanden, bedeutete: im Buch weitergekommen. Sah von Foucault auf, sah mir andere Fahrgäste an. Holte Merkheft und Kugelschreiber heraus, um Notizen über Fahrgäste zu machen, machte unabsicht lich am Rand von Foucault Zeichen mit Bleistift, legte Merkbuch nieder, radierte Zeichen aus. Ließ Gedanken wieder zum Streit zurückgehen. Streit nicht bloß ein Fahrzeug, das Streitende davontrug, sondern auch Pflanze, wuchs und umgab Streitende zuerst wie lose, lichtdurchlässige Hecke, dann dichter, so dass Licht draußen blieb oder dunkler wurde. Am Streit-Ende konnten Streitende nicht mehr durch Hecke hinaus, nicht mehr von einander weg, und Licht auch schwach. Dachte über Streit nach, holte Merkheft und Kugelschreiber heraus und schrieb Fragen dazu auf. Legte Merkheft weg und machte mich wieder an Foucault. Verstand besser, wo Foucault schwerer verständlich und wo leichter: war schwerer verständlich, wenn Satz lang war und Nomen Subjekt im Satz war, am Anfang weggelassen und durch männliches oder weibliches Pronomen ersetzt, wusste dann nicht mehr, welches Nomen durch welches Pronomen ersetzt, und dann nur noch Pronomen, das mir auf Reise durch Satz Gesellschaft leistete. Pronomen machte manchmal mitten im Satz Platz für neues Nomen, neues Nomen wieder ersetzt durch neues Pronomen, blieb dann bis Satzende im Satz. Auch dann schwerer verständ lich, wenn Subjekt Nomen wie: Denken, Abwesenheit, Gesetz; leichter verständlich, wenn Subjekt Nomen wie: Strand, Welle, Sand, Sanatorium, Pension, Tor, Eingangshalle oder Beamter. Aber vor und nach Satz über Sand, Beamten oder Pension kam Satz über Anziehung, Vernachlässigung, Leere, Abwesenheit oder Gesetz, so dass verstandene Teile im Buch durch nicht verstandene unterbrochen. Legte Foucault und Bleistift aus der Hand, holte Merkheft heraus und machte Notizen, was bei Foucaultlektüre jetzt am allerwenigsten verständlich, schaute zu anderen Fahrgästen auf, dachte wieder an Streit, machte Notizen über gleiche Frage zum Streit wie vorher schon, aber mit Betonung auf anderem Wort.
Mäuse leben in unseren Wänden, aber unsere Küche behelligen sie nicht. Das freut uns, auch wenn wir nicht begreifen können, weshalb sie nicht in unsere Küche kommen, wo wir Fallen aufgestellt haben, während sie wohl in die Küchen unserer Nachbarn kommen. Aber obwohl es uns freut, sind wir doch auch irritiert, weil sich die Mäuse verhalten, als stimmte mit unserer Küche was nicht. Und noch rätselhafter ist das Ganze, weil unser Haus viel weniger ordentlich ist als die Häuser unserer Nachbarn. In der Küche liegen mehr Essensreste herum und auf den Arbeitsflächen mehr Brösel und unter den Wandschränken mehr vergammelte Zwiebelschalen, die wir druntergeschubst haben. Es liegt wahrhaftig so viel Essbares in unserer Küche herum, dass ich mir bloß vorstellen kann, dass die Mäuse kapituliert haben. In einer ordentlichen Küche, da ist es eine Herausforderung, Nacht für Nacht genug zu fressen zu finden, um bis zum Frühjahr zu überleben. Sie machen sich geduldig auf die Jagd und knabbern stundenlang, bis sie endlich satt sind. Unsere Küche fällt allerdings so sehr aus dem Rahmen ihrer Erfahrungen, dass sie nicht damit zurande kom men. Sie wagen sich vielleicht ein paar Schritte vor, aber bald schon treiben sie der unfassbare Anblick und die Gerüche zurück in die Löcher, und sie fühlen sich unbehaglich und durcheinander, weil sie nicht so auf Nahrungssuche gehen können, wie sie sollten.
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