Gartenmomente: Hochbeet - Die Stadtgärtner - E-Book

Gartenmomente: Hochbeet E-Book

Die Stadtgärtner

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Beschreibung

Gartenwissen kompakt erklärt: Durchstarten mit dem Hochbeet und den besten Tipps und Tricks von den Stadtgärtnern

Wer schnell und einfach wissen will, wie das eigene Hochbeet ertragreich bewirtschaftetwerden kann, wird mit den Anleitungen und Beetideen der Stadtgärtner bestens versorgt. Auf64 Seiten werdengeballtes Hochbeet-WissensowieGartenpraxisversammelt. Von Bau und Anlage des Hochbeets bis hin zu Aussaat und Pflegewird alles anschaulich erklärt. Genießer können sich fünf Beete zu Themen wie "Naschbeet", "Salatglück" oder "Grillmeister" anlegen, die das ganze Jahr frische Produkte liefern.

  • Gärtnern im beliebten Hochbeet: das Einsteigerbuch für alle Selbstversorger-Fans
  • Bauanleitung Step by Step und alle wichtige Fakten zu Standort, Befüllung, Instandhaltung und Co.
  • Beetideen zum cleveren Nachpflanzen – Aussaat, Pflege und Ernte schnell und einfacherklärt

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 83

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Gartenmomente

Hochbeet

Impressum

Alle in diesem Buch veröffentlichten Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Verlags gewerblich genutzt werden. Eine Vervielfältigung oder Verbreitung der Inhalte des Buchs ist untersagt und wird zivil- und strafrechtlich verfolgt. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Die im Buch veröffentlichten Aussagen und Ratschläge wurden von Verfasser und Verlag sorgfältig erarbeitet und geprüft. Eine Garantie für das Gelingen kann jedoch nicht übernommen werden, ebenso ist die Haftung des Verfassers bzw. des Verlags und seiner Beauftragten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen.

Bei der Verwendung im Unterricht ist auf dieses Buch hinzuweisen.

Die automatisierte Analyse des Werkes, um daraus Informationen insbesondere über Muster, Trends und Korrelationen gemäß § 44b UrhG („Text und Data Mining“) zu gewinnen, ist untersagt.

EIN E-BOOK DER EDITION MICHAEL FISCHER

1. Auflage 2025

© 2025 Edition Michael Fischer GmbH, Donnersbergstr. 7, 86859 Igling

Covergestaltung und Layout: Zoe Mitterhuber, Sabine Mayr

Redaktion und Lektorat: Corrina Scherr, Ulrike Hanninger

Satz: Lena Albert, Svenja Kuhn

Herstellung: Hannah Wagenhäuser

Text: Lotta Repenning, die Stadtgärtner

Lektorat: Stefanie Syren, Freising

Fotos: Robert Schlossnickel, Hamburg (www.robertschlossnickel.de), mit Ausnahme der folgenden: © S. Birkelbach/Shutterstock (Cover), © Serge Cornu/Shutterstock (S. 4), Sandra Jägers (S. 20 und 21), © Martina Unbehauen/Shutterstock (S. 26), © Patrick Daxenbichler/Shutterstock (S. 27)

Illustrationen/Shutterstock: Obst- und Gemüse: © Epine, © Komarova Svetlana, © Marharyta Kovalenko, © MicroOne, © Nikiteev_Konstantin, © Quilli, © shooart, © Svesla Tasla, © Victoria Sergeeva, © Yevheniia Lytvynovych, Designelemente: © Abstractor, © Charunee Yodbun, © Nikitina Karina, © Polina Valentina, © Ton Photographer 4289 (Hintergrund S. 3, S. 19, S. 31), © Uniyok (S. 3, S. 19, S. 31)

ISBN: 978-3-7459-2905-8

www.emf-verlag.de

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Gartenwissen

Sieben Vorteile eines Hochbeets

Hochbeet Crashkurs

Die perfekte Planung

Das kleine Garten-Wiki

GartenPraxis

DIY Paletten­rahmenbeet

Die Pflanzzeit beginnt

Pflanzenpflege

Nach der Saison ist vor der Saison

Ran ans Beet

BeetPläne

Salatglück

Naschbeet

Kleiner Italiener

Fuddern wie bei Muddern

Vorwort

Es gibt so viele gute Gründe zum Gärtnern. Die ­frische Luft zum Beispiel oder die reiche Ernte. Genau zu wissen, wo das Gemüse herkommt, und die Fähigkeit, sich selbst zu versorgen, sind ebenfalls gute Argumente, um jetzt gärtnerisch aktiv zu werden. Vor allem ist eines ganz sicher: Gärtnern ist gut für die Seele!

Wenn du bisher Ausreden vorgeschoben hast wie „Ein Garten macht zu viel Arbeit”, „Ich habe aber nur so wenig Platz” oder „Ich habe leider keine Ahnung vom Gärtnern”, dann gibt es jetzt, da du dieses Buch in den Händen hältst, keine Entschuldigung mehr. Denn das Hochbeet präsentiert sich als die ultimative Lösung! Klar, einen Garten oder eine Fläche zum Aufstellen der Hochbeete braucht man schon. Aber dann erweist sich ein Hochbeet als äußerst empfehlenswert. Der Clou ist nämlich: Mit einem Hochbeet erzielst du auf kleinstem Raum den höchstmöglichen Ertrag. Nette Nebeneffekte: Die Arbeit ist ­vergleichsweise überschaubar, die Arbeitshöhe äußerst bequem und dank der vorbereiteten Beetideen ist die Bepflanzung ein Kinderspiel! Denn der Plan für die richtige Pflanzenauswahl wurde bereits für dich gemacht. In diesem Buch werden vier Hochbeete vorgestellt, die du direkt umsetzen kannst.

Du liebst aromatische Pasta? Oder doch lieber ­einen knackigen Salat? Den Winter überlebst du nicht ohne Schränke voller Einmachgläser? Oder bist du eher der Typ Naschkatze? Egal, wonach dir der Sinn steht: In diesem Buch findest du garantiert die passende Gestaltungsidee für dein Hochbeet!

Also, Gummistiefel anziehen und dann ran ans Beet! Auf dich wartet ein tolles Jahr voller Gartenfreuden und mit einer reichen Ernte!

Gartenwissen

Sieben Vorteile eines Hochbeets

1. Es ist gut für die Haltung

Jeder, der schon einmal auf Knien robbend seinen Garten von Unkraut befreit hat, weiß: Gärtnern kann ganz schön auf den Rücken gehen. Nicht so das Gärtnern in einem Hochbeet! In aufrechter Haltung kannst du ganz bequem im Beet buddeln.

2. Es funktioniert überall

Ein Hochbeet kann überall aufgebaut werden! Im Garten, auf dem Kiesweg, auf der Steinterrasse oder auch auf dem Balkon. Selbst gebaute Hochbeete können passgenau gezimmert werden. Die Hochbeete in diesem Buch entsprechen mit 120 x 80 cm genau der Größe einer Europalette.

3. Es ist dekorativ

Zum Stil deines Gartens passend ausgesucht, wertet ein Hochbeet die Umgebung optisch auf. Wenn dann die ersten frischen Kräuter und Salatblätter sprießen, überzeugt das Hochbeet nicht nur durch knackiges Gemüse, sondern auch durch den dekorativen Charakter im Garten! Als Sichtschutz verdeckt es außerdem den Komposthaufen oder schützt dich vor neugierigen Nachbarn.

4. Es verlängert die saison

Durch die verschiedenen Schichten im Inneren des Beets stellt sich von ganz alleine der Prozess der Kompostierung ein, und es entsteht Wärme im Beet. Weil diese „Heizung“ den Pflanzen unabhängig von der Außentemperatur Wärme spendet, kannst du mit dem Gärtnern im Hochbeet schon im Vorfrühling beginnen und musst erst im Winter damit aufhören!

5. Es schützt vor Schädlingen

Allein durch die Höhe bietet ein Hochbeet Schutz vor Schädlingen. Ein engmaschiges Drahtgeflecht am Boden des Hochbeets hält Wühlmäuse davon ab, von unten ins Beet zu kriechen. Schnecken werden durch ein Schneckenblech um den Rand des Hochbeets abgewehrt. So bleiben die unwillkommenen Gäste garantiert fern!

6. Es erhöht den Ertrag

Mit einem Hochbeet schaffst du die perfekte Grundlage für eine reiche Ernte. Der Boden steckt voller wichtiger Nährstoffe, Wärme kann gut gespeichert werden, und übermäßiges Regenwasser fließt problemlos nach unten hin ab.

7. Es ist ganz und gar bio

Weil du den Prozess von Beetvorbereitung über Anbau, Pflege und Düngung bis hin zur Ernte selbst in der Hand hast, kannst du dir immer ­sicher sein: Dein Gemüse ist durch und durch bio. Das schmeckt man auch!

Hochbeet Crashkurs

Vor- und Nachteile verschiedener Hochbeet-Typen

Material

Pro

Contra

Holz

auch preisgünstig erhältlich (Kiefernholz)

einfacher Auf- und Abbau

individuelle Gestaltungsmöglich­keiten mit Farbe

relativ kurze Lebenszeit von einigen Jahren

muss zum Schutz vor Feuchtigkeit regelmäßig mit Holzlasur behandelt werden

Kunststoff

gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

sehr witterungsbeständig

einfacher Transport, da leichtes Material

große Auswahl an Zubehör (z. B. Schneckenschutz)

leichte Montage, da als Baukasten oder „aus einem Guss“ erhältlich

sieht meist nicht besonders schön aus

in der Regel nicht nachhaltig bei Produktion und Entsorgung

Stein/Beton

sehr langlebig

kann dem Umfeld angepasst werden, Aufbau auch in Hanglage möglich

aufwendig im Auf- und Abbau

sollte gut geplant sein, da praktisch unverrückbar

meist teuer

benötigt ein frostsicheres, aus­reichend tiefes und tragfähiges Fundament

Metall

sehr langlebig

stylisches Aussehen: Rohstahl­platten bilden schnell eine schöne rostfarbene Patina

Metallwände müssen unbedingt mit Styroporplatten/Styrodur isoliert werden, sonst besteht die Gefahr, dass die Wurzeln bei Sonneneinstrahlung verbrennen

Materialkombination

noch vorhandenes Material sinnvoll nutzen

kreative, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten

stylisches Aussehen: Mix aus Holz und Metall

man muss selbst aktiv werden

benötigt etwas Zeit und Aufwand in Planung und Aufbau

Standort und Füllung

Die meisten Gemüse und Kräuter brauchen viel Licht. Deshalb solltest du für dein Hochbeet ­einen vollsonnigen Standort auswählen und das Beet in Nord-Süd-Ausrichtung aufstellen. So beschatten sich die Pflanzen in den Reihen nicht gegenseitig. Büsche und Bäume ringsherum, die die Sonne verdecken, solltest du auf jeden Fall vor der Gartensaison zurückschneiden.

Die Füllung des Beets

Dein Hochbeet füllst du mit System und unterschiedlichen Schichten. Weil du dafür Gartenabfälle und Grünschnitt wie Zweige und Äste brauchst, füllst du das Hochbeet am besten im Frühjahr oder Herbst. Der Grundsatz lautet: Die Füllung sollte nach oben hin immer feiner werden.

Schritt 1: Die unterste Schicht

Starte mit grobem Material wie Baum- und Heckenschnitt. Äste, Zweige, verblühte Sonnenblumen und Staudenstängel bilden eine gute Drainage. Sie verhindert, dass sich am Boden Wasser ansammelt und es zu Staunässe kommt. Klettere zwischendurch ruhig mal ins Beet und verdichte diese Schicht mit deinen Füßen. Dann sackt der Beetinhalt später nicht zu sehr zusammen, wenn das Material nach und nach verrottet. Diese grobe Schicht sollte rund 35 cm dick sein.

Schritt 2: Die mittlere Schicht

Die mittlere Schicht sollte etwa 20 bis 30 cm dick sein und aus angerottetem Kompost, Laub und Rasensoden bestehen. Der Kompost darf noch ­einige gröbere Stücke beinhalten. Auch Häckselgut kann hier verwertet werden. Durch die kontinuierliche Zersetzung der mittleren Schicht werden immer wieder Nährstoffe freigesetzt.

Schritt 3: Die obere Schicht

Jetzt kommt verrotteter Kompost, gemischt mit Pflanzenerde, auf dein Hochbeet. Diese Schicht sollte etwa 20 cm dick sein.

Schritt 4: Auffüllen

Zum Schluss füllst du dein Hochbeet bis etwa 10 cm unter den Rand mit guter Pflanzenerde.

Tipp

Du hast nicht genug Füllmaterial zur Hand? Dann frag Nachbarn, Bekannte oder den nächstgelegenen Kleingartenverein. Viele Leute sind dankbar, wenn sie den Rückschnitt und andere Grünabfälle umsonst loswerden. Den Kompost kann man bei den örtlichen Kompostieranlagen oft günstig kaufen.

Hochbeet instand halten

In erster Linie entscheidet das Material über die Lebensdauer deines Hochbeetes. Während Stein praktisch für die Ewigkeit ist, verwittert und zersetzt sich Holz mit der Zeit. Trotzdem kannst du natürlich einiges tun, damit dein Beet länger hält.

Materialpflege

Entferne regelmäßig Schmutz, Erde oder Moos von der Beetwand. Ein Holz-Beet solltest du am besten jedes Jahr mit umweltfreundlichem Holzschutzmittel streichen. So schützt du das Material vor Feuchtigkeit und erhöhst die Lebensdauer deutlich!

Erneuern und ausbessern

Ein Hochbeet aus Holz hält zwar nicht ewig, die ersten morschen Bretter bedeuten allerdings nicht, dass du dein ganzes Hochbeet erneuern musst. Sei kreativ! Durch kleine Reparaturen kannst du die Anschaffung eines neuen Beets hinauszögern.

Winterschutz

Wenn sich die Gartensaison dem Ende zuneigt, solltest du die oberste Schicht mit leichtem, also noch nicht vollständig zersetztem Kompost anreichern. Dafür den Kompost ins Beet füllen und mit der oberen Schicht vermischen. Auch die Zugabe von Hornspänen eignet sich an dieser Stelle, um den Boden fürs nächste Jahr vorzubereiten. Die Düngung im Spätherbst sorgt für einen nährstoffreichen Boden im Folgejahr. Zum Schluss kannst du das Beet mit einer ausrangierten Plane abdecken und vor Verwitterungen schützen.

Tipp

Für die Erde ist Laub die perfekte Abdeckung und ein leichter Winterschutz für Pflanzen, die dort noch wachsen. Wenn du nicht genug Laub hast, kannst du einfach mit einem Müllsack oder einer Schubkarre in der Nachbarschaft oder im Park frisches Laub sammeln. Wichtig: Vorsichtshalber fragen, aber die meisten Leute sind froh, wenn ihnen ein Teil des Laubs abgenommen wird.

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