GENUG GELITTEN - Leon Connor - E-Book

GENUG GELITTEN E-Book

Leon Connor

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Beschreibung

ENDLICH PROBLEME VERSTEHEN Es gibt Menschen, denen das Glück einfach so zu läuft und es gibt andere, die ständig neuen Problemen begegnen. Während die Einen Glück in der Liebe, Freundschaft oder im Geschäftsleben konsumieren können, zählte ich zu der zweiten Sorte Mensch und hatte genau in diesen Bereichen große Probleme mein Glück zu finden. Nach einem totalen Crash sagte ich zu mir: "GENUG gelitten" Jeder hat es verdient auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen. Ich lernte zu verstehen, wie eine glückliche Beziehung, Freundschaft oder Geschäftsbeziehung funktioniert, denn wie es nicht funktioniert, wusste ich bereits. Heute sage ich lächelnd: "Früher bin ich dem Glück hinterher gelaufen, heute ist das Glück mein täglicher Begleiter. Erfahren Sie im Buch, wie neue Denkansätze mein Leben um 99% erleichtert haben. Nichts geschieht zufällig, auch nicht in Ihrem Leben.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 174

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Leon Connor

GENUG GELITTEN

Beziehungen und Probleme verstehen

© 2016 Leon Connor

Verlag: tredition GmbH, Hamburg

ISBN

Paperback:

978-3-7345-3768-4

Hardcover:

978-3-7345-3769-1

e-Book:

978-3-7345-3775-2

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Vorwort

Einleitung

Warum ist ein glückliches Leben schwer zu finden?

Heute führe ich mein ZWEITES Leben

Dominanz und Unterwürfigkeit

Die Innere Stimme

Die eigene Realität

Den Ängsten stellen

Stolz und Anerkennung

Einseitige Beziehungen

Lüge und Wahrheit

Der Mythos Lüge

Realität und Zufall

Wahrheit oder Illusion

Außen und Innen

Kinder und Eltern

Das Innere Kind

Dualität

Liebe

Geld

Ängste

Mut und Angst

Gefühle

Loslassen

Erwartungen

Zufriedenheit

Dankbarkeit

Moment

Fehler

Unbewusst

Ausgebrannt

Mut zum Anderssein

Regeln schränken nur ein

Wie man liebt, wird nicht gelehrt

Wie finde ich zurück auf meinen Weg

Ziele

Die Dritte Sicht

Gegensätze ziehen sich an

Sex und Fremdgehen

Gott und Glauben

Zusammenfassung

Beginne Dein NEUES Leben

Schlüssel Kapitel

Bestimmung

Meditation

Über den Autor

Vorwort

Was wäre wenn es für Kummer, Frust, Enttäuschung, Trennung oder Streit ein einfaches Rezept geben würde? Würden Sie es sich verschreiben lassen?

Was wäre wenn es für Ihr Problem bereits eine Lösung geben würde? Würden Sie ihre Probleme lösen?

Es gibt dieses Rezept sowie die richtige Lösung.

Einleitung

Man lernt nie aus!

Das Leben kann so wunderschön sein, wenn man es richtig versteht.

Hätte vor ein paar Jahren jemand gesagt, dass ich mich einmal Frage, wie eine Beziehung ohne Streit, Verzicht oder gar Enttäuschung funktioniert, oder wie ich meine Kinder einmal richtig erziehe, hätte ich diesen Menschen wahrscheinlich ausgelacht.

Wahrscheinlich hätte ich meine Stirn mit Falten gefüllt, hätte ein weiterer gesagt, dass es mir eins Tages sehr wichtig wird, dauerhafte und vor allem ehrliche Freundschaften zu pflegen.

Lächelnd wäre ich jenem begegnet, der gesagt hätte, wie wichtig es ist einen fairen/tollen Job auszuüben.

Was aber dem ganzen die Krone aufsetzte!

Als ein sehr weiser Mann sagte: Genau das sind die Grundbedürfnisse eines glücklichen Lebens.

Ich wage zu behaupten, dass jeder Mensch eines Tages genug davon hat, immer wieder enttäuscht zu werden. Und das ist auch sehr gut so. Ich glaube auch, dass es zu den wichtigsten Entscheidungen im Leben gehört sich das Ziel zu stecken: „Ich möchte glücklich sein.“ Zumindest war dies bei mir der Fall.

Klar kann man sich verbiegen oder Dinge versuchen, die die Beziehung oder das Leben wieder ins Lot bringt aber habe ich das nicht schon all zu oft versucht und bin daran gescheitert? Ich habe mir Vorwürfe zu Herzen genommen und mich angepasst. Je mehr ich mich verändert habe, desto unglücklicher wurde ich selbst, was sich noch negativer auf Partnerschaft, Freundschaft und den Job ausgewirkt hatte. Ich war gefangen in diesem Hamsterrad.

Aus meiner Sicht habe ich wirklich alles getan um dem gemeinsamen Glück zuzusteuern und bin daran gescheitert. Deshalb gab es für mich auch nur diesen einen Ausweg. Ich wollte es verstehen lernen.

Im Nachhinein kann ich sagen es hätte so einfach sein können ein glückliches Leben zu führen ohne das ein anderer darunter leiden muss. Aber wie viele andere konnte ich dieses Leben einfach nicht finden.

Ich tat so viele Dinge (unbewusst), weil ich glaubte richtig zu handeln oder zu liegen.

Ich hatte ein ganz klares Bild vor meinen Augen, was richtig oder falsch ist.

Die größten Fehler die ich beging, machte ich, weil ich glaubte Recht zu haben!

Ich war aber auch so überzeugt davon richtig zu liegen.

Mal ganz ehrlich: Wie schaut ihr Bild des Lebens aus?

Gibt es auch Streit oder Enttäuschung, wenn etwas nicht ihrer Vorstellung entspricht?

Wie wäre die Vorstellung, wenn statt Streit oder Enttäuschung nun ein Gespräch wartet um zu klären was wirklich richtig oder falsch ist und anschließend beide Parteien einen gemeinsamen Weg wählen könnten? Es ist manchmal nur ein Wort, das falsch verstanden oder interpretiert wird und schon hängt die Welt schief.

Es kann doch nur zu Streit kommen, wenn zwei Parteien meinen richtig zu liegen und nicht darüber sprechen können. Treffen hier zwei Menschen aufeinander die wachsen wollen und gelernt haben auch über unangenehme Dinge zu sprechen, können die eigenen Macken durch neue positive Denkansätze entfernt werden.

Es kann so einfach sein, wenn man versteht wie Glück funktioniert.

Was soll ich sagen. Ich war auch ein ganz normaler Mensch. Wie jeder andere bin ich davon ausgegangen, dass mein Leben richtig verläuft, wie es im Moment ist. Für mich war es normal, sich zu fetzen. Auch bestätigen die hohen Scheidungsraten, dass Trennungen zu einer normalen Sache geworden sind.

Es war also kein Wunder, dass meine Ehe scheiterte, ich das Haus verlor und mein Arbeitsplatz durch einen jüngeren ersetzt wurde. Ja ich habe diesen totalen Crash hinter mir und müsste lügen, würde ich sagen mein Leben verlief bis dahin toll.

Auf der einen Seite bin ich heute sehr froh, dass mir das Leben mit diesem Stop Schild begegnet ist. Auf der anderen Seite muss ich gestehen: Gäbe es in der Schule ein Fach, das Mensch sein (Psychologie) erklärt, hätte ich und wahrscheinlich viele andere nicht erst schmerzhafte Erfahrungen sammeln müssen, bevor man sich in ein glückliches Leben begeben kann.

Mathe, Deutsch, Englisch, Erdkunde, Religion usw. Alle diese Dinge habe ich gelernt. Aber wie menschliche Beziehungen richtig funktionieren, das hat mich keiner gelehrt.

Während meines Crashs hatte ich wirklich tolle Menschen an der Seite, die mir die Augen für dieses Leben geöffnet haben. Ohne diese Menschen wäre ich heute noch nicht in der Lage ein glückliches (erfülltes) Leben zu führen.

Sicherlich hätte ich weitere Beziehungen, Geschäftsverhältnisse oder Freundschaften eingehen können um festzustellen, dass es wieder nicht richtig funktioniert. Deshalb wählte ich den klassischen Weg und lernte zuerst in der Theorie, wie es funktioniert.

Ich hatte 3 sehr große Ziele vor meinen Augen die ich erreichen wollte.

1. Ich wollte eine Beziehung führen...

... die beide glücklich macht.

... in der man wächst.

... in der Streit zu Lösungen führt und nicht zu Verschwiegenheit.

... in der man sich auch liebt, wenn man sich nicht einig ist.

... in der ich nicht mehr selbstverständlich bin.

2. Ich wollte Freundschaften führen...

... die ehrlich sind.

... die Dauerhaft bleiben.

... in der man offen und ehrlich sein kann.

3. Ich wollte eine Arbeit...

... bei der ich geschätzt werde.

... bei der ich sein kann, wie ich bin.

... in der man nicht zum Opfer wird.

... bei der ich angemessen bezahlt werde.

Sind dies nicht wundervolle Ziele?

Alle diese Ziele habe ich erreicht und darf sagen angekommen zu sein.

Ich weiß nicht ob die Liebe & Familie, ehrliche Freundschaften und der richtige Arbeitsplatz ebenso wie bei mir zu ihrem Fundament eines glücklichen Lebens gehören.

Was ich aber weiß: Das Leben kann so einfach sein, wenn man es versteht.

Wenn ich heute in meine Vergangenheit blicke muss ich schmunzeln, weil ich weiß: Ich machte so viele Fehler, weil ich zu dickköpfig war, meine festgefahrene Meinung zu überdenken. Mit jedem neuen Menschen, dem ich begegnete hatte ich die gleichen Probleme, bis ich verstanden habe, dass ich viele Probleme selbst erschaffen habe.

Das Blatt in meinem Leben hat sich gewendet. Heute gehöre ich zu den Menschen, die ich früher immer bewundert habe. Und ja ich kann diesen Satz des weisen Mannes nur noch einmal bestätigen. Um glücklich zu sein, bedarf es eine glückliche Beziehung, tolle Freundschaften und einem Arbeitsplatzes der den Menschen zufrieden und glücklich macht.

Wer 24 Std. am Tag zufrieden und glücklich sein will benötigt 24 Stunden lang Dinge die ihn erfüllen. Anders funktioniert das Glück nicht.

Menschen die diese 3 Grundbedürfnisse verstanden und erfüllt haben, hält nichts mehr auf. Indem man sich für neues öffnet und die eigene Meinung nur noch als Wegweiser betrachtet, kommen so viele andere Dinge auf einen zu, die man sich bisher nicht einmal zu träumen gewagt hätte.

Streit oder Enttäuschung kann wirklich nur entstehen, wenn zwei Dickköpfe nicht bereit sind über ihre Gedanken zu sprechen. Viele Dinge die wir tun machen uns unglücklich, aber wir tun sie, weil wir glauben richtig zu liegen. Würde es aber richtig sein, könnten wir dann unglücklich sein? Heute sage ich ganz klar NEIN.

Was benötigt ein Mensch, der nach einem besseren (erfüllterem) Leben sucht?

Es ist lediglich das Ziel und den Mut sich in eine Welt der Veränderung zu begeben.

Das tolle ist: Jeder Mensch kann dieses Ziel erreichen.

Ich möchte sie nicht überreden mein Buch zu lesen.

Aber ich möchte erwähnen: Ein glückliches und erfülltes Leben ist kein Zufall.

Egal wie sie sich entscheiden:

Für Ihre Zukunft wünsche ich Ihnen ein tolles (erfülltes) Leben.

Vergessen Sie bitte niemals: „Dieses Leben hat jeder Mensch verdient.“

Warum ist ein glückliches Leben schwer zu finden?

Eigentlich ist es gar nicht schwer.

Wir müssen nur verstehen lernen, dass jeder Mensch...

... anders empfindet.

... anders denkt.

... anders fühlt.

... anders liebt.

... uvm.

Also mit einem Satz gesagt.

Es gibt keinen Menschen der gleich ist wie Du.

Ich hoffe es ist in Ordnung für Dich, dass ich dich nun persönlich anrede.

Vielleicht sind es Kleinigkeiten die uns Menschen so unterschiedlich machen. Aber ich habe es schon oft erlebt, dass ein Wort für mich die pure negative Bedeutung hatte, was meinem Gegenüber als positiv geläufig war.

Da ich gelernt habe mich auszudrücken oder vielmehr das Hinterfragen aus der Kindheit zurück habe, stelle ich sehr oft Fragen an mein Gegenüber, wie er das meint. Vielleicht bin ich im ersten Moment etwas sauer oder enttäuscht weil ich ihn nicht verstehen kann. Im nachhinein wenn wir darüber gesprochen haben weiß ich, dass mich dieser Mensch nicht verletzen wollte, sondern lediglich eine andere Bedeutung zu dem gleichen Wort oder der selben Situation hatte.

Genauso verläuft es in allen menschlichen Beziehungen. Man handelt und spricht genauso wie man es zu Hause gelernt hat. Man gibt den Worten Emotionen hinzu und schon kann ein Missverständnis entstehen.

Logischerweise ist dies in der Liebe genauso. Wenn ich eine Vorstellung von der Liebe habe, muss automatisch ein anderer auch eine davon haben. Aber weder ich noch der andere können davon ausgehen, dass der andere das gleiche meint oder braucht wie ich. Vielleicht sind es Gesten, die ich anders verstehe als mein Partner. Oder es sind Erwartungen, die mein Partner an mich hat und ich diese nicht riechen kann. Jeder hat so seine Vorstellung vom Leben. Das einzige was uns hier das Leben so schwer macht, sind diese Dinge über die wir nicht sprechen.

Seit ich mich für neues öffne, spreche ich meinen Partner darauf an, wenn er mich verletzt oder in eine andere Richtung gehen will als ich. Vielleicht hört sich das im ersten Moment sehr dumm an, aber komischerweise ist innerhalb kürzester Zeit ein großer Streit zu Ende.

Ich kann mich doch nur über eine Sache aufregen, weil ich sie nicht verstehe.

Logischerweise muss mein Gegenüber die gleiche Sache anders verstehen, sonst würde er sie ja nicht tun, oder?

Das geniale an der ganzen Geschichte ist: Dass mein Partner niemals vor hatte mich zu verletzen. Er tut nur Dinge ganz unbewusst wie ich. Wir verhalten uns beide, wie wir es von unseren Eltern als richtig beigebracht bekommen haben. Der Hammer an dieser Vorgehensweise ist:

Wir sprechen darüber und entscheiden später gemeinsam ob ich, mein Partner oder gar keiner Recht hat und wir gemeinsam nach einer neuen Lösung suchen.

Heute nachdem ich weiß, wie einfach das Leben eigentlich laufen kann, muss ich darüber lachen, wie oft und wie heftig ich gestritten habe, lediglich weil ich meinen Partner nicht verstehen konnte. Ja heute kann ich sagen: Es ist die Sprache die ich von meinen Eltern gelernt habe, die ich immer egoistisch verteidigt habe. Und genau das haben meine Partner eben auch gemacht. Es ist schon echt genial, trotz der ganzen Lehren, die ein Mensch lernen muss, dass er die wichtigste erst durch Hammer Enttäuschungen verstehen lernt.

Wenn Du jetzt noch Dein Umfeld, deinen Chef oder Kollegen verstehen lernst, wird Dir das Glück um die Ohren fliegen.

Es ist die unterschiedlich interpretierte Sprache der gleichen Worte, die uns Menschen das Leben so schwer macht.

Hinzu kommt die Tonwahl unserer Sätze, die eine Wirkung erzeugt, die für einen gut ist und für den nächsten die Hölle.

Wir Menschen sind alle als kleine Kinder geboren und mussten das sprechen, lieben und leben lernen. Das was uns unterscheidet ist die Erziehung; Erwartungen; die Sprache und die Emotionen.

Mehr ist es nicht!

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim lesen.

Ich möchte ihnen wirklich helfen.

Ich versuche mein bestes zu geben, alles weiterzugeben, was ich gelernt habe.

Mein Ziel war es glücklich zu werden.

Heute ist es mein Ziel sie glücklich zu machen.

P.S.: Auch wenn es manchmal weh tut. Glauben Sie mir eines. Es ist sehr wichtig zu erkennen, wenn man falsch gelegen hat.

Das Leben ist wie eine Waage. Sobald es einseitig wird, kommt das Unglück ins Spiel. Und genau das wollen wir nicht mehr im Leben haben, oder?

Heute führe ich mein ZWEITES Leben.

Mein altes Leben das ich von 1982-2012 lebte, bestand aus verschiedenen Krankheiten, Konflikten und Dramen. Es folgten von der Kindheit bis zu meinem Neuanfang immer neue Schicksalsschläge.

Als ich mich 2012 einer Herzoperation unterzog, geschah das Unmögliche.

Zuerst zerbrach die Ehe. Danach suchte ich die Nähe bei Freunden den Kontakt abbrachen. Aufgrund der OP, wurde mein Vorarbeiter-Posten neu belegt.

Ich stellte fest, ganz egal was ich versuchte, es erreichten mich immer die gleichen Konflikte. Immer wieder zog ich Menschen in mein Leben, von denen ich irgendwann bitter enttäuscht wurde. Selbst im Job bin ich ständig Menschen begegnet die mir Ziele versprachen die ich niemals oder nur sehr schwer erreichen sollte.

Ich habe damals alles verloren, aber endlich ZEIT gewonnen.

Wie ein Kind, begann ich das Leben in Frage zu stellen.

Relativ schnell bemerkte ich, dass fast alle Beziehungen oder Freundschaften sowie Geschäftsverhältnisse die gleichen Parallelen wie meine Erfahrungen oder mein Leben aufwiesen.

Ebenso stellte ich fest, dass es zwei Grundcharaktere gibt, die mein Leben zu dem machten was es war.

Eine Charaktereigenschaft (dominant) kann sehr direkt reden. Sie möchte den Takt angeben und es ist ihr sehr wichtig, dass alles so passiert wie sie es sich vorstellt. Es dreht sich dabei alles um ihn und seine Ziele. Es muss in dieser Reihenfolge geschehen und alles andere ist falsch.

Die zweite Charaktereigenschaft (unterwürfig) kann sehr gut zuhören.

Sie möchte nicht im Mittelpunkt stehen. Sie ist es nicht gewohnt zu dirigieren. Sie ist es gewohnt von anderen dirigiert zu werden.

Da ich auch zu den Menschen zählte die eigentlich nicht im Mittelpunkt stehen wollten konnte sich mein Leben nur in diese eine Richtung entwickeln. Es war also kein Wunder, dass alles anders gekommen ist, als ich auch einmal etwas haben wollte, in der von mir gewünschten Reihenfolge.

Mein Leben, mein Umfeld und meine Freundschaften waren alle auf dieser Einbahnstraße aufgebaut. Als ich mich selbst veränderte kamen nur noch Sätze wie: Du hast dich negativ verändert. Es wird Zeit das Du wieder der alte wirst. Mein altes Umfeld konnte mit meiner Veränderung nicht mehr umgehen.

Dominanz und Unterwürfigkeit.

Alles auf dieser Welt findet das passende Gegenteil.

Ein Redner wird immer Zuhörer benötigen, wogegen Zuhörer einen Redner benötigen.

Hier begann eine äußerst interessante Phase auf meinem Weg. Ich stellte fest, dass man zur gleichen Zeit und sogar am selben Ort in zwei völlig unterschiedlichen Welten leben kann. Als ich selbst zu sprechen begann, bemerkte ich, wie sich mein altes Umfeld sofort von mir abwandte. Sobald zwei gleiche Charaktereigenschaften aufeinanderprallen und beide erzählen wollen, fehlen plötzlich die Zuhörer. Doch plötzlich interessierten sich ganz andere Menschen für mich. Es waren jene die mich früher nicht so sehr interessierten. Aber genau diese Menschen brauchte ich nun um meine Wünsche Ziele oder Geschichten zu erzählen.

Ich hatte das Spiel zwischen dominant und unterwürfig kapiert.

Es interessierten sich nun beide Charaktereigenschaften für mich. Dem einen spielte ich den Zuhörer und dem anderen eben den Redner.

Als sich nun meine alte Seite sehr stark für mich interessierte, bemerkte ich, sobald ich ein Ziel angegeben hatte, dass ich dieses nicht mehr selbst realisieren musste.

Jetzt hatte ich Leute an der Hand oder in meinem neuen Umfeld, die ihre Aufgabe darin sahen, dem anderen Wünsche oder Ziele zu erfüllen. Meine Ziele wurden mir schon fast aus der Hand gerissen als ich diese an die Zuhörer vermittelt hatte. An dieser Stelle zeigte sich mir, dass ich ab jetzt, nur die eigenen Ziele vorzustellen brauchte, aber nicht mehr für die Realisierung sorgen musste.

Hier begegnete ich der Einfachheit des Lebens.

Dies geschah, weil ich meine Ziele direkt beschrieben hatte und mein altes Umfeld durch Zuhörer gewechselt hatte. Ich bin froh das Leben aus der anderen Sicht zu kennen und weiß daher, dass dies ein falsches Spiel ist. Auch weiß ich aus eigener Erfahrung, dass diese Leute früher oder später aufwachen und dieses Rollenspiel beenden.

Wie vernarrt in dieses Thema, beschäftigte ich mich immer intensiver damit.

Nun konnte ich verstehen, dass eine Charaktereigenschaft der anderen ihre Ziele realisiert, aber diese sich wiederum nicht für die Ziele des anderen interessiert oder vielmehr nicht bei der Realisierung hilft.

Es ist schon irgendwie komisch, aber jemand der nur reden kann, braucht Zuhörer. Wogegen die anderen Redner brauchen. Die einen geben die Richtung an und die anderen sorgen für die Realisierung. Ich habe wirklich sehr lange gesucht, ob ich mittlerweile abnormal geworden bin. Auch wusste ich nicht, welche Seite ich nun annehmen sollte.

Ist es die einfache Seite des Lebens?

Aber mit der Gewissheit, andere Menschen auszubeuten. Oder möchte ich wieder in die alte Rolle schlüpfen und mich wieder in Partner oder Freunden verlieren?

Die perfekte Lösung wäre doch eine Mischung aus beiden. Aber ich wusste, dass im Moment solche Menschen sehr selten sind.

Ich habe deshalb den Entschluss gefasst, weiter zu forschen und mir den Kopf nicht über partnerschaftliche Dinge zu zerbrechen.

Die Innere Stimme

Die innere Stimme zu hören ist eine der wichtigsten Lektionen auf dem eigenen Weg ins Glück.

Ich verlor jegliches Interesse an den Menschen, die ich einst in mein Leben gezogen habe, oder die mich fasziniert haben. Vielmehr, habe ich mir die eigene Seite des früheren Rollenspieles angeschaut, die ich in fast jeder Beziehung finden konnte.

Ich konnte nun erkennen wie Opfer(unterwürfige Menschen) an einem Funken Hoffnung des Partners Halt suchen. Während der eine nur seine eigenen Ziele verfolgt bemerkt dieser nicht wie sehr er seinen Partner verletzt.

Ich selbst, habe lange Zeit an der Hoffnung festgehalten und konnte nun verstehen, dass sich diese nicht für meine Wahrheit interessieren. So lange dieser Funken in mir brannte, habe ich mich von Menschen abgewandt, die mich mit der Wahrheit konfrontierten. Nun war ich mit meinem Wissen alleine, konnte weder helfen, noch zurück in den Alltag, auch passte ich nicht mehr ins normale Raster. Es blieb mir nur eines, weiter nach der Wahrheit zu suchen.

Währenddessen bemerkte ich, dass mich nichts mehr anzog, wofür ich mich einst interessiert habe. Diese Magie von der ich immer angezogen wurde, sei es vom Partner oder von Freunden war nicht mehr da. Der Drang etwas Großes zu vollbringen war ebenso verschwunden. Auch brauchte ich keine Anerkennung mehr von anderen wofür ich einst so sehr kämpfte.

Ich wollte nicht mehr besser sein als die anderen.

Ich wollte nichts mehr beweisen.

Und ich wollte nicht mehr kämpfen.

Stattdessen hatte ich nun Ruhe und vor allem Frieden, wonach ich mich mein ganzes Leben sehnte und suchte.

Es ist sehr schwer zu beschreiben, aber ich kann heute sagen, dass alle früheren Begegnungen genau der Gegensatz zu mir waren.

Alles was ich angezogen habe war meine

Schattenseite um komplett zu sein.

Macken durch Stärken ersetzen.

Die eigenen Macken bilden ganz unbewusst Vorurteile die das Leben sehr einschränken können.

Macken hören sich immer so negativ an.

Sind sie aber nicht.

Ich habe mich genauestens mit meinen Macken befasst. Ich bewunderte Menschen die im Mittelpunkt stehen konnten. Ich bewunderte Menschen die ihre Ziele erreichten. Es war also kein Wunder, dass ich immer wieder auf solche Menschen hereingefallen bin. Aber ich habe bemerkt, welches Spiel diese Menschen spielen. Sobald man nicht mehr ins Leben passt wird man ersetzt durch Menschen die den anderen weiter bringen. Ich habe bemerkt, dass diese Menschen mich eines lernen sollten. Meinem Leben auch detaillierte Ziele zu geben.

Alle diese Beziehungen habe ich benötigt um zu lernen, mir selbst zum wichtigsten zu werden. Ich habe mich in diese Menschen verliebt oder verfangen, weil diese ihre Bedürfnisse kannten. Ich glaubte ernsthaft, dass mein Bedürfnis es war andere Menschen glücklich zu machen. Alles was ich an dieser Seite bewundert habe, war die Direktheit, die ich brauchte um ganz zu sein. Wogegen die Schattenseite immer den Glauben oder Umsetzung von mir benötigt hat.

Es ist schon echt krank, wie sehr Glaube und Bedeutung von Liebe auseinander gehen können. Beide Teile handeln aus Mangel an der fehlenden Hälfte.

Keiner kann ohne den anderen sein.